Posts by Frank Paul

    Hallo Konstantin


    Deine Kohlmeise ist Dir sehr gut gelungen. Du hast die Farben gut getroffen, Respekt.


    Eine Frage: Wenn Dein Vogel eigentlich zu groß ist für ein "Kohlmeisenmodell" - kannst Du sagen was es eigentlich für eine Art sein sollte und wo Du den Burschen her hast?


    Viele Grüße

    Frank Paul

    Hallo Jay

    Aber ich habe dieses Vorbildfoto in meinem Fundus.

    Ein schönes Vorbild - und eine ebenso gute Umsetzung ins Modell.


    Es macht immer wieder großen Spaß, Deine Bauberichte und die ganz individuellen, manchmal verblüffenden, immer aber beeindruckenden Ergebnisse Deiner Kreativität zu betrachten.

    Besonders beeindruckend finde ich die scheinbare Leichtigkeit, mit der Du Deine Projekte ausführst. Eine Leichtigkeit, hinter der glaube ich ganz viel Können und Erfahrung steckt...


    Respektvolle Grüße

    Frank

    Moin zusammen


    Was für eine schöne Wortschöpfung

    .....verrappsackt(...) ...

    Den Ausdruck kannte ich noch gar nicht.


    Siehe hier


    Demnach bedeutet "verappsacken" "etwas kaputt machen".


    "Verappsacken" ist eine sogenannte "Gelegenheitsbildung" oder In-Schlau: Okkasionalismus. Okkasionalismen sind Wörter die nur einmalig oder sehr selten (gelegentlich eben) verwendet werden.


    hier


    kann man sehen, wohin der Gebrauch von Okkasionalismen führen kann: Das Wort könnte sich nämlich im allgemeinen Sprachgebrauch etablieren und schließlich im Duden aufgenommen werden.


    Na das sind doch schöne Perspektiven... Für mich jedenfalls wäre der verbreitete Gebrauch dieses Wortes keine "Verappsackung" der deutschen Sprache. vielmehr sehe ich das Wort in der besten Gesellschaft neben so schönen anderen Worten wie

    • Dumpfmeister
    • Hirnweichling
    • kreischaktuell
    • Dönerpreisbremse
    • Sinnvakuum
    • Speckelfe
    • Kollapsologe und
    • semi-hip


    Viele Grüße

    Frank

    Moin Wolfgang


    Beim Lesen Deiner Beiträge musste ich an folgende Geschichte denken:


    Der Kaiser von China hörte von einem großen Maler. Er ließ ihn kommen und befahl ihm, einen Hahn zu zeichnen, denn der Kaiser liebte Hähne über alles.

    Der Künstler ließ über ein Jahr lang nichts von sich hören. Da schickte der Kaiser nach ihm, seine Gesandten aber wurden vertröstet: Er brauche noch etwas Zeit, ließ der Künstler ausrichten. So geschah es auch im zweiten Jahr. Nach drei Jahren aber verlor der Kaiser die Geduld und erschien mit seinem Tross vor dem Haus des Künstlers.

    Der Maler führte ihn sogleich hinein, nahm vor den Augen des Kaisers ein großes Blatt und zeichnete mit wenigen kühnen Strichen einen prachtvollen Hahn.

    Der Kaiser war begeistert, doch zugleich entrüstete er sich. „Warum lässt du mich drei Jahre warten, wo du doch in wenigen Augenblicken einen Hahn auf das Papier wirfst?“, fragte er zornig. Ohne ein Wort führte ihn der Maler in einen großen Raum, der voll hing mit Skizzen von Flügeln, Schnäbeln und Köpfen von Hähnen. In einem zweiten Raum fanden sich Hunderte von Skizzen mit Hähnen, und in einem dritten Raum waren die Wände voll von Zeichnungen mit Hähnen, die auf dem Mist kratzten, mit Nebenbuhlern kämpften, Körner pickten oder den Morgen mit ihrem Krähen ankündigten. Hähne in jeder Bewegung und in jeder Position.

    „Siehst du“, sagte der Maler, „die Zeichnung, die dir so mühelos hingeworfen schien, hat mich drei Jahre harte Arbeit gekostet. Wie hätte ich sonst in wenigen Augenblicken einen Hahn zeichnen können?“


    Otto O. Kurbjuweit zitiert und übersetzt einen amerikanischen Modellbauer (Don Mitchell):

    "Gutes Anlagen Design ist das Ergebnis von harter Arbeit, die auf dem Studium all dessen basiert, was dazu veröffentlicht worden ist - (...) alle Design- und Anlagenplanungsartikel, die in den letzten 30 Jahren veröffentlicht worden sind. So unschmackhaft das klingen mag, ich sehe keine andere "leichte" Lösung."

    Quelle: Otto O. Kurbjuweit: Anlagen-Planung für vorbildgerechten Modellbahn-Betrieb, Fürstenfeldbruck 2012.


    Es gibt tatsächlich viele gute Publikationen zum Thema, und die Bücher von dem von Stefan in Beitrag#4 erwähnten Günter Fromm gehören dazu.


    Hilfreich bei der Suche nach vorbildgerechten Gleisplänen von Bahnhöfen sind auch Bücher, Artikel (in Zeitschriften) oder Beiträge im Internet über einzelne Bahnstrecken. Hier findet man oft auch Gleispläne der Bahnhöfe an der jeweiligen Strecke.


    Anregend finde ich auch immer wieder die Layouts englischer Modelleisenbahner: Sie verstehen es meiner Meinung nach meisterhaft, sich auf einen kleinen, begrenzten Ausschnitt zu konzentrieren und für den Betrachter die Illusion zu kreieren, er sehe einen Teil, einen kleinen Ausschnitt aus der großen weiten Welt, die aber unsichtbar und weggetarnt ist hinter einer Straßenbrücke über die Gleise, einem zum rechten oder linken Rand hin ansteigenden Gelände oder hinter großen Gebäuden.


    Lass Dich bei Deiner Suche nicht entmutigen. Schau Dir an was andere vor Dir geschaffen haben, besuche Modellbahnausstellungen, stöbere im Internet herum, lege Dir Gleise provisorisch aus und rangiere auf ihnen herum und entscheide dann für Dich, ob dieser oder jener Gleisplan Deinen Ansprüchen genügt und Deine Erwartungen erfüllt.


    Viele Grüße

    Frank

    Moin


    Vielen Dank für die Antworten.


    Ich habe mir die Bauanleitung vom Kibri-Schuppen besorgt und werde mal sehen, ob ich damit was anfangen kann.

    Ich hätte ja gerne bei einem Original-Gebäude Maß genommen, habe aber bisher noch keinen Schuppen in dieser Art gefunden.

    Vor 45 Jahren, während meiner Lehrzeit als Tischler, gab es von diesen Schuppen (vielleicht auch nur in meiner Erinnerung) ganz viele, auf jeden Fall aber bei den Holzhändlern vor Ort - aber die gibt es inzwischen alle nicht mehr, die Holzhandlungen meine ich. Die Holzhändler mussten aufgeben und die Schuppen sind schon lange abgerissen.


    Sollte ich Erfolg bei meinen Bauversuchen haben, werde ich hier davon berichten...


    Gruß

    Frank

    Moin zusammen


    Ich suche Fotos, Zeichnungen, evtl. Maße von einem Holzschuppen, wie er früher (heute auch noch?) in Holzhandlungen zu finden war.

    Er sollte eine Galerie im Obergeschoss haben, ähnlich wie beim Kibri Modell eines Geräteschuppens.

    Vielleicht hat jemand ja auch schon mal so einen Schuppen gebaut?

    Für Hinweise wäre ich dankbar.


    Viele Grüße

    Frank

    ..... und die Epoche 3 Ausführung war heute anlässlich des Sommerfestes

    bei Modellbahn Pürner in Wiesau bereits im Einsatz zu bewundern

    Hallo Arnold


    Vielen Dank für die schönen Fotos. Das sieht doch vielversprechend aus.

    Was ist das für eine schöne Anlage, auf der die 98.8 da präsentiert wird?


    Viele Grüße

    Frank

    Moin


    Neulich bin ich bei einer Radtour in und um Rotenburg über diese Holzbrücke über die Wümme gefahren. Die Brücke ist ausschließlich für Fahrräder und Fußgänger vorgesehen.

    Bemerkenswert fand ich die Maße der Hauptträgerbalken: 50 x 27 cm. Im Modell also etwas mehr als 10 mm und damit doppelt so hoch wie die, die ich bei meinem ersten Modell verbaut hatte !!!


    Ich habe also wieder ganz von vorne angefangen und dieses Mal stärkere Holzleisten verwendet.

    Hier der augenblickliche Stand:



    Als nächstes werde ich die Fahrbahnen links und rechts bis zur Böschung und die dazugehörigen Ständergruppen bauen.


    Viele Grüße

    Frank

    Bitte jetzt keine Diskussion

    Hallo Jörg


    Ich weiß, Du hast Dir Diskussionen verbeten, das kann ich verstehen.


    Denn "Trauben Nuss", das ging früher tatsächlich überhaupt nicht, und da gab es damals auch Ü B E R H A U P T nichts zu diskutieren...

    Bei uns gab es immer Sprengel, Vollmilch oder Voll-Nuss, oft mit draufgeklebten 5 Mark ... 8o


    Ach ja: Der Sarotti-Wagen gefällt mir auch sehr gut, und mit Deiner Partinierung noch viel besser.


    Schokoladige Grüße

    Frank

    Moin zusammen


    Vielen Dank für die freundlichen Reaktionen.


    Matthias:

    Danke für den Hinweis auf das Lichtraumprofil. Ich habe tatsächlich vor, die Brücke wie beim Vorbild auf Betonfundamente zu setzen. Somit hätte ich dann ca 110 mm Luft zwischen Schienenoberkante und Brücke. NEM sieht 109 mm vor, sollte also passen. Ich werde aber auf jeden Fall noch mal mit einer 64 probieren ob es auch wirklich passt.


    Sebastian:

    Stimmt, die Erfahrung mit Lösen der Leimverbindung nach dem Beizen habe ich auch schon mal gemacht, natürlich an Stellen wo es sich nicht lösen sollte. Das könnte eine Möglichkeit sein. Vielen Dank für den Tipp.


    Reinhold:

    Ja ja, die Planung. Ich habe mich letzten Endes an DIESEN Zeichnungen (21 - 26) orientiert, weil ich hier die meisten Details über eine mögliche Bauweise erkennen konnte. Und hier scheinen die Trägerbalken tatsächlich einen quadratischen Querschnitt zu haben. Leider kenne ich in meiner näheren Umgebung keine auch nur annähernd ähnliche Holzbrücke, an der ich die Maße hätte abnehmen können. Es wäre schön wenn man Originalzeichnungen hätte, aber wie könnte man da rankommen?

    Sucht man in dem Buch "Der Brückenbau" von Th. Landsberg nach Hinweisen für nötige Querschnitte der Balken, dann findet man (oder ich?) dort natürlich keine allgemeingültigen Maße, sondern (für mich als Laien) komplizierte Formeln, mit denen dann die Querschnitte berechnet werden können. Aber da hört es bei mir verstandesmäßig dann doch auf...

    Aber ich lerne ja noch... ;)


    Ich werde an der Brücke weiterbauen und dann sehen, wie der Gesamteindruck ist und dann entscheiden, ob ich es so lasse, es verändere oder - noch mal von vorne anfange.


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Reinhold


    Dank für Deine Recherchen, Erkärungen (Sattelhölzer) und Überlegungen.


    Die Fahrbahn (Trägerbalken und Bohlen) von den Sattelhölzern "abzunehmen" und dann die Balken von unten aufzudoppeln ist eine Möglichkeit. Ob die Demontage ohne Beschädigungen funktionieren würde oder ob ich dann Trägerbalken, alle 16 Kopfbandriegel und Sattelhölzer neu fertigen und verleimen müsste - keine Ahnung.... Ist alles schön fest mit Ponal verleimt.. Ich zögere noch ...

    Ich werde morgen mal die Trägerbalken von unten zwischen den Sattelhölzern verstärken und mal schauen wie das aussieht, vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit. Mal sehen ...


    Viele Grüße

    Frank

    Hallo Reinhold


    Danke für Deine Antworten.


    Ja, ich finde auch dass es ein dankbares Objekt für einen Nachbau ist. Eine schöne Brücke.


    Meinst Du in dem Buch von Landsberg die kleinen Detailzeichnungen auf den Seiten 15 und 16? Aus denen bin ich ehrlich gesagt nicht ganz schlau geworden...


    Die Hauptträgerbalken: Als ich die Ständergruppen mit der Fahrbahn verleimt hatte - dachte ich das gleiche. Ich hatte mich an den 3-D-Zeichnungen orientiert...

    Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob ich das Geländer noch einmal abbauen und eine Blende vorsetzen möchte, die dann einen höheren Trägerbalken vortäuschen würde. Die Blende hätte die Höhe vom jetzigen Trägerbalken plus Bohlenbelag. Konsequenz wäre, dass ich eine weitere Lage Bohlen aufbringen müsste...

    Die jetzige Bohlenlage könnte ich nicht mehr abnehmen, die ist fest verleimt...


    Noch eine Frage: Kannst Du mir sagen wie die relativ kurzen Balken unter den eigentlichen Trägerbalken (sie laufen in die gleiche Richtung) heißen? Also die, die durch die Kopfbandriegel "abgestützt" werden. Ich fand es interessant, dass die Oberseiten dieser Balken an den zu den Böschungen führenden Seiten angeschrägt sind, damit die Fahrbahn an den beiden Seiten mit Gefälle auf die Böschungen zuläuft. Man kann das auf den Fotos der Original-Brücke erkennen.


    Viele Grüße

    Frank