Posts by Haselbad

    Hallo Bernd, hallo Planinteressierte,

    ich möchte kurz meine Gründe für das Umfahrgleis nennen:

    1) Ich sehe darin eine weitere Betriebsmöglichkeit für die Breitspur. An welcher Stelle die Lok auf der Kassette ankommt, ist doch gleichgültig, Es wird für den nächsten Betriebsdurchgang sowieso alles neu geordnet.

    2) Auf dem Ausweichgleis könnte auch eine zusätzliche Ladestelle entstehen, das Gebäude würde sich mehr oder weniger auf der Kulisse abbilden. Auch hier wäre eine Wechselmöglichkeit denkbar, um verschiedene Spezialwagen zum Einsatz zu bringen.

    3) In der Praxis kam es oft vor, daß die ankommenden Güterwagen vor der Verladung auf die Rollwagen nochmals in der Reihenfolge sortiert werden mußten. Dazu ist das Ausweichgleis ideal, es dient dann zur Feinsortierung.

    4) Solch eine kleine Anlage ist doch optimal, um sich mit anderen Kollegen zu treffen zum gemeinsam Betrieb auf einer Modulanlage. Da wird dann sehr schnell klar, daß eine Umfahrmöglichkeit für den Betrieb auf der Breitspur mehr als nützlich ist.

    5) Wenn Bernd doch eine Erweiterung im Hinterkopf hat, würde ich mir so eine Möglichkeit nicht verbauen. Denn für mich ist eine Erfahrung unumstößlich: Nichts vergeht schneller als die Zeit!

    Ich möchte hier wirklich nicht den Eindruck erwecken, als daß meine Gedanken die einzig richtigen seien, Es liegt an Bernd, die Entscheidungen zu treffen - es ist seine Bahn!

    In diesem Sinne viel Spaß mit dem Projekt,

    viele Grüße

    Diieter

    Hallo Bernd,

    für mich ist ebenfalls der B1 der klare Sieger! Die Betriebsmöglichkeiten sind einfach besser auf dem Breitspurteil. Gelungen finde ich auch deinen Entwurf durch die Loslösung der Gleisführung von den Anlagenkanten.

    Viel Spaß beim weiteren Planen und Bauen,

    viele Grüße aus dem Gummistiefelschwarzwald,

    Dieter

    Hallo Bernd,

    ich verfolge deine Planung mit großem Interesse. Ich hatte vor vielen Jahren auf noch weniger Platz einen kleinen 0e-Bahnhof mit einer Rollwagenumsetzung gebaut. Inzwischen bin ich dabei, dieses Projekt wieder aufleben zu lassen. Allerdings mit einer 4-Schienenanlage, damit ich das Auf-und Abrollen der Normalspurwagen auch mit einer Schmalspurlok vornehmen kann. Das finde ich interessanter, als "nur" mit einer Köf zu agieren.

    Doch nun zu deinem Plan. Ich beziehe mich auf den Plan im Beitrag 25. Grundsätzlich spricht doch nichhts dagegen, die ganze Gleisanordnung um wenige Grad zu drehen. Der Prellbock des Ziehgleises der Schmalspurbahn liegt dann in der Modulecke, die Anschlüsse zu den Kassetten kannst du dann wieder mit einem leichten Rechtsbogen auf die parallele Grundrichtung der Modulkante bringen. Damit ergibt sich schon ein ganz anderes Bild, als wenn alles so gerade wie auf dem Kasernenhof ausgerichtet ist. Als zweiten Punkt schlage ich dir vor, die Linksweiche zur Rollwagenübergabe durch eine "Dreiwegweiche" zu ersetzen. Damit gewinnst du Gleislänge für das Umfahrgleis der Schmalspurbahn.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß mit der Planung zu deiner Anlage,

    Viele Grüße aus dem feuchten Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Sandra,

    darf ich noch einen Tipp aus der Praxis einbringen: Bei mir und einigen Kollegen gab es bei so einer Konstellation - Schienestoss ohner Isolierverbinder - schon Probleme, weil die Profile wandern und die Isolierung damit aufgehoben wird. Da sucht man sich einen Wolf nach dem Fehler. Als Abhilfe kann man ein dünnes Plastikblättchen an die Profile ankleben, damit ist die Gefahr der Überbrückung sehr gemindert.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spass mit deinem Anlagenbau,

    viele Grüße aus dem weißen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Thomas,

    die größte Nutzlänge für Gleis 3 (von der Wand gerechnet) hättest du, wenn du die Rechtsweiche ins Gleis 1 einbauen würdest. Ich versuche immer, betrieblich möglichst flexibel zu sein. Wenn die Weiche eingebaut ist, kannst du ja das Gleis trotzdem als "Stumpfgleis" nutzen, es ist aber zusätzlich auch eine Durchfahrt möglich.

    Viel Spaß beim Bau deiner Anlage,

    viele Grüße aus dem vorfrühlingshaften Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Andreas,

    um mehr Gleislänge auf der linken Seite zu bekommen, würde ich die Weichenverbindungen komplett streichen. Eine Schiebebühne ( auch mehrgleisige) wäre dann als Ersatz sehr hilfreich, mit dieser könntest du alle Gleise bedienen. Zur Tarnung wäre eine Straßenbrücke - wie schon von den Kollegen vorgeschlagen- und /oder eine Fabrikhalle möglich. Kennst du die Minianlagenbeiträge von Carl Arendt - da gibt es jede Menge Anregungen für solche Fälle.

    ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Planen und Bauen,

    viele Grüße aus dem tief verschneiten Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Karsten,

    da lacht ja mein Modellbahnerherz! Du hast ein sehr interessantes Projekt angesprochen. Die Kandertalbahn würde sich sehr gut für ein Modulprojekt eignen. Die Fortsetzung talwärts würde weitere spannende Motive bieten.

    Schon die Verladeanlagen mit den Anschlußgleisen Wolfsschlucht bieten jede Menge Bastelspaß. Die kleinen Zwischenstationen wie Hammerstein und Wollbach , sind eigentlich "die" Vorbilder für kleine Unterwegstationen. Einzige Bedingung ist natürlich: Man muß sich auf den relativ bescheidenen Nebenbahnbetrieb einlassen können!

    Ein anderes wunderbares Nullprojekt wäre der Bahnhof Sulzburg, der war hier im Forum auch schon einmal Thema.

    Viele Grüsse aus dem frühlingshaften Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Torsten,

    ein schöner Gleisplan. Die Längenunterteilung im Bahnhof würde ich auf jeden Fall beibehalten. Sie ermöglicht dir viele spannende Rangiermanöver und der Bahnhof ist damit äusserst flexibel für die verschiedensten Betriebsitationen. Beim großen Vorbild war diese Unterteilung aus den vorher gechilderten Gründen sehr oft zu finden. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden dann schon beim Wiederaufbau diese Weichen entfernt, z.T. aus Materialersparnis und auch zur Einsparung von Unterhalt. Die Ära Mehdorn sorgte dann für eine ganz gründliche Entfeinerung von noch liegen gebliebenen Weichenverbindungen. Die Auswirkungen bekommt heute jeder Fahrgast mehr oder weniger täglich zu spüren.

    Ich bin schon gespannt auf deine Bauberichte,

    viele Grüsse und bleib negativ

    Dieter

    Hallo Thomas,

    ich bin auch von dieser deiner Bauaktion schwer beeindruckt. In meiner Erinnerung hatten es mir die Hanomagschlepper besonders angetan, die mit einer Druckluftausrüstung ausgestattet waren. Dies war leicht an dem großen Druckkessel zu erkennen, der sich auf dem rechten Schutzblech der Hinterachse befand - vielleicht eine Alternative für deinen entfernten Sitz? Jetzt fragt sich der eine oder andere, was soll eine Drucklufbremse an einem Ackerschlepper? Nun, bei uns im Schwarzwald gibt/gab es viele Bauern mit mehr oder weniger großem Waldbesitz. Beim Abtransport von großen Bäumen auf einem Langholzanhänger war da eine Druckluftbremse hochwillkommen, ohne Druckluft mußte der "Schwipper" (das ist der Mann, der auf dem kleinen Blechschalensitz hinter der Hinterachse für deren Auslenkung er zuständig war) auch noch für die Bremskraft sorgen, was oft zu einer Überforderung führte bei den steilen Waldwegen im Gebirge. Aus diesem Grund waren bei uns nicht nur die Straßenschlepper mit der doch teuren Druckluftanlage ausgerüstet.

    Danke für die von dir eingeleitete Rückschau und weiterhin viel Spass beim Verfeinern deiner Anlage,

    Viele Grüsse aus dem herbstlichen Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Signaler,

    ich möchte noch auf einen umgekehrten Fall aufmerksam machen: Im Bahnhof Schopfheim gab es zunächst rein mechanische Stelltechnik über Drahtzüge. Im Zuge der Erneuerung der Stelltechnik wurden bei bestehenden Form-Haupteinfahrtssignalen die zugehörigen Vorsignale als Lichtsignale erneuert!!! Schaltungstechnisch wurde das mit Kontaktknacken auf den Stelldrähten der Hauptsignale gelöst. Später wurden dann auch die Gleissperrsignale durch neue Tageslichtsignale vor den Formhauptsignalen innerhalb des Bahnhofs ersetzt. Nach fast 2 Jahrzehntten schaffte man es dann endlich, die beiden Wärterstellwerke mit dem Fahrdienststellwerk in einem E 43-Stellwerk zu vereinigen und der ganze (nun schon ziemlich abgespeckte) Bahnhof wurde elektrisch gestellt. Es gibt also wiedereinmal nichts, was es nicht gibt.

    Für uns Nuller wären Vorsignale ein dringender Wunsch, um endlich vorbildgetreue Signalisierungen vornehmen zu können.

    Michi wünsche ich weiterhin viel Erfolg bei der "Modernisierung" der Stelltechnik auf seiner Anlage,

    Viele Grüsse aus dem herbstlichen Schwarzwald ,

    Dieter

    Hallo Weichenumbauer,

    auch ich verwende seit vielen Jahren immer wieder Peco-Weichen in beiden Spielarten. Zu Andreas Anmerkung für eine "Handstellung" der Weichen kenne er nur die ehemaligen Ertmer-Vorrichtung, möchte ich auf ein Fertigprodukt der Firma Tortoise aus den USA hinweisen. Das ist ein sehr robustes Teil mit einem eingebauten Umschalter, sodass auch hiermit das Herzstück der Weiche geschaltet werden kann.

    Da doch viele Modellbahner nicht gerade über 2 linke Hände verfügen, kann man sich so einen Antrieb auch leicht selbst basteln. Bekannt unter dem Namen "Speichenantrieb" braucht es nur eine Gewindestange, ein paar Lüsterklemmen und ein wenig Federdraht, sowie einen Kippschalter für die Umpolung. In vielen Beiträgen von Modellbahnkollegen sind da einschlägige Rezepte im Netz zu finden, auch der Fremo ist eine zuverlässige Quelle für Bauanleitungen.

    Vielen Dank auch den Niederrheinern für die ausführliche Darstellung des Umbaues.

    Viele Grüsse aus dem heute sonnigen Schwarzwald

    Dieter

    Freunde der französischen Rangierdiesel


    Meine Suche nach dem Kuh + Kalb-Gespann auf deutschen Gleisen ist erfolgreich verlaufen! Mein Gedächtnis war doch nicht so ganz daneben, allerdings muß ich die Dortmunder Fraktion leider enttäuschen: Die Lok mit ihrem Zugkraftverstärker fuhr in Duisburg-Ruhrort bei der Firma "Cargotrans Umschlag-und Speditions GmbH" im dortigen Hafen. Sie wurde von der Firma Moyse unter der Fabriknummer 1426 geliefert, als Baujahr wird das Jahr 1978 genannt. Ausser Betrieb ging das Gespann 2003. Das alles könnt ihr bei "Rangierdiesel.de" nachlesen, wo es auch unter " https://www.rangierdiesel.de/i…&id=67789&action=portrait " und " https://www.rangierdiesel.de/i…5&action=image&position=1 " Bilder gibt.

    Viel Spass und viel Inspiration zur Modellumsetzung,

    viele Grüsse aus dem unterkühlten Schwarzwald,

    Dieter


    Hallo Manni und alle Freunde von Franzosendiesel im Ruhrgebiet,

    da hat sich ein Missverständnis eingeschlichen: Die Betriebssituation mit Kuh und Kalb wurde an der Ruhr nicht mit BB 63000 bewerkstelligt, sondern mit kleineren 2-achsigen Industrietypen aus Frankreich. Ich wollte mit meiner Bemerkung zur BB 63000 nur daran erinnern, dass in Deutschland solche Paarungen nicht bekannt waren.

    Deine Vermutung trifft zu, Manni, ich bin der Italiener, der sich für französische Bahnen interessiert und als Krönung auch noch im Schwarzwald wohnt - verwirrender geht es wohl kaum - doch, von Geburt an Alemanne!

    Sorry für die falsche Spur, ich suche nach der Bahn mit Kuh und Kalb an der Ruhr und berichte dann,

    viele Grüsse aus dem sonnigen Schwarzwald

    Dieter

    Franzosen-Diesel im Ruihrpott


    Hallo Kollegen,

    wenn ich tief in meinen Gehirnwindungen suche, finde ich eine Geschichte von französischen Rangierdiesel im Ruhrgebiet, wo sogar Zugkraftverstärker (Kuh + Kalb) im Einsatz waren. Aus Frankreich kenne ich diese Technik von der BB 6300, die für den Bergdienst auf großen Rangierbahnhöfen mit der 2. Antriebseinheit ausgestattet wurden.

    Wieder bewahrheitet sich der Satz: "Es gibt nichts, was es nicht gibt!"

    Danke für eure Hinweise, viele Grüsse aus dem herbstlichen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Tom,

    was für ein Bild! Bei dieser Lok muß ich immer meine Herztropfen suchen. Vor vielen Jahren konnte ich das Vorbild noch live im Odenwald erleben. Heute scheut mich immernoch der Preis für dieses Modell.

    Danke und viele Grüsse aus dem endlich einmal wieder feuchten Schwarzwald

    Dieter

    Guten Abend,

    mein Vorschreiber Blaukäfer spricht mir aus der Seele. Auf meiner Heimatstrecke wird seit 1913 (!) elektrisch gefahren. Also ist für mich "Eisenbahn" immer wie selbstverständlich mit Fahrdraht verbunden! Seit vielen Jahren müssen nun die schon recht betagten Polamodelle diesen Platz füllen. Neben all den schönen neuen Spur-0-Modellen der neu erstanden 0-Pracht ist da schon ein gewisser Unterschied erkennbar (um es höflich zu formulieren). Deshalb ruhen meine Hoffnungen auf dem Erscheinen der E 41. Bei meinem Moba-Händler liegt die Bestellung seit der ersten Ankündigung. Bange um ein Erfolgserlebnis bei diesem Modell habe ich nur durch den Umstand, dass die biologische Uhr tickt. Demnächst errreiche das 70. Lebensjahr...Aber als jahrzehntelanger Spur-0-Anhänger habe ich eines gelernt: Geduld und Warten

    Ich freue mich auf dieses Ellokmodell,

    viele Grüsse aus dem Brutofen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Christoph,

    bei vielen kleinen Endbahnhöfen gab es einen kleinen Lokschuppen (BW-Aussenstelle wäre schon zuviel gesagt), indem eine Lok zur Übernachtung abgestellt wurde. Bei Dampfloks machte man das, um ein unnötiges Auskühlen zu vermeiden. In solch einer Situation wurde der Wasserkran vor dem Schuppen aufgestellt. Wenn die Gleisanordnung es erlaubt, kann dieser Wasserkran dann auch vom Umsetz- oder Bahnsteiggleis aus zur Speisung der Lokvorräte genutzt werden. Allerdings sind solche Bahnhöfen eher weniger von dampfgeführten Wendezüge angefahren worden.

    Diese Wendezüge mit Dampfloks waren in den großen Ballungsgebieten unterwegs, da kenne ich nur Wasserkräne auf der Vorfeldseite der Bahnsteiggleise und nicht im Bereich des Querbahnsteigs. Der Wendezug mußte dann so gebildet sein, dass die Lok halt am Wasserkran zum Halten kam.

    Viele Grüsse aus dem seit langer Zeit wieder befeuchtetem Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Thomas,

    wunderbar wieder Berichte von dir hier zu sehen! Ich versuche immer, deine Arbeiten als Vorbild zu nehmen. Die Bescheidenheit ist bei dir Programm und deshalb hat deine Anlage so eine perfekte Wirkung! Ich versuche daraus zu lernen, aber es gelingt mir noch lange nicht, solch wunderbare Szenen wie bei dir zu gestalten. Ich danke dir für deine Beiträge.

    Weiteterhin viel Spass beim Basteln,

    viele Grüsse aus dem leicht abgekühlten Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Michi,

    das ist auch eine gute Idee, Ich weiss nicht, mit welchen Radien die Leisten im Handel sind. Eine möglichst große Ausrundung verbessert da natürlich die Optik. Bei einem zu engen Bogen kann es auch passieren, dass sich die aufgeklebte Hintergrundkulisse aus der Rundung löst und sich spannt. Dieser Effekt kommt beim Tapizieren vor, wenn man aus Faulheit eine Bahn um eine Innenecke zieht und nicht neu ansetzen will.

    Weiterhin viel Erfolg beim Bau der Anlage,

    Viele Grüsse aus dem leicht abgekühlten Schwarzwald

    Dieter