Posts by Haselbad

    Hallo Sarah und Automobilisten,

    neben den elektrischen Fragen deines Projektes möchte ich noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam machen: Für die Belebung einer kleinen Ausstellungsanlage wollten wir ebenfalls ein "bewegtes" Straßenfahrzeug zeigen. Dabei sind wir aber auf Schwierigkeiten gestossen, mit denen wir nicht gerechnet hatten: Die Spurführung funktioniert bei so großen und schweren Fahrzeugen wie deinem Bus nicht mehr sicher! Die Fahrzeugmasse bringt einfach zuviel Eigendynamik auf die Straße, sodaß die Magnetkraft der Spurführung überfordert ist. Sehr informative Gespräche mit einem der "Gummifraktion-Päpste" Thorsten Feuchter konnten unsere Erfahrungen nur bestätigen. Er hatte selbst mit dem Carsystem experiementiert für seine Ausstellungsanlage und hat sich dazu entschloßen, die Fahrzeuggröße auf PKws zu beschränken. Nur diese konnte er in einem sicheren Betrieb seine Anlage befahren lassen.

    Wir haben dann andere Lösungen gesucht, um einen Linienbus auf der Straße verkehren zu lassen. Dabei war eine Idee, im sichtbaren Bereich ein Straßenbahnrillengleis als mechanische Spurführung zu verwenden. Diese Variante hätte noch die Möglichkeit gebracht, die Stromversorgung über dieses Gleis als Antriebsenergie zu nutzen. Eine andere Möglichkeit wäre, über Schleifer seitlich Strom und Spurführung zu erhalten.

    Unser Versuchsobjekt ist vor 2 Jahren in die Warteschleife gezwungen worden aus persönlichen Gründen.

    Fazit: Ich würde dir empfehlen vor dem Einsatz von größeren finanziellen Mitteln , sowie Zeit und Bastelarbeit, eine Probestrecke zu verlegen und deinen Bus mit einer provisorischen Energieversorgung (Batterie, Akku auf dem Dach befestigt) über deine Probestrecke kreisen zu lassen um zu prüfen, ob die Lenkung zuverlässig arbeitet.

    ich wünsche dir viel Spaß und viel Erfolg mit diesem neuen Projekt,

    viele Grüße aus dem schneeweißen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Südorientierte,

    dieser Wagen wurde von der verblichenen Firma Hermann aus der Schweiz bei Lenz zur "Lohnfertigung" in Auftrag gegeben. Der Preis war für alle Nichthelvetiker ziemlich happig, deshalb war seine Verbreitung im EU-Land sehr dünn gestreut.

    Nach dem Ende der Firma Hermann hatte ich die Hoffnung, daß dieser Wagen ins Lenz-Programm Eingang finden würde. Dies war bis jetzt leider nicht der Fall, aber die Hoffnung stirbt zu letzt!

    Viele Grüße aus fast Norditalien (Südschwarzwald)

    Dieter

    Hallo Thomas,

    muß es denn ein massives Geländestück sein? Ich könnte mir auch gut eine Brückenkonstruktion für die obere Strecke vorstellen. Das würde die Szene luftig gestalten, in etwa so wie bei deinem Demonstrationsaufbau. Auf der rechten Seite könnte dann wieder der Hang als Talabschluss beginnen, an welchem die Steinverladung angeordnet wurde.

    So eine lange Brückenkonstruktion kann auch ihre Reize haben und man sieht das nicht auf jeder Modellbahnanlage.

    Ich wünsche dir weiter viel Erfolg mit deinem Planfeststellungsverfahren,

    viele Grüße aus dem sonnenüberfluteten Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Thomas,

    es geht vorwärts bei dir und ich bewundere deine Schaffenskraft - du nimmst immer wieder neue Herausforderungen an! Vielen Dank auch für die vielen guten Ideen, die du uns mit deinen Berichten vermittelst.

    Für deinen leider unvermeidlichen letzten Stützträger möchte ich anregen, ob du dir da nicht ein etwas weniger auffälliges Teil vorstellen könntest. Ich denke da an ein Alurohr mit ca. 20mm Durchmesser, welches du in der sichtbaren Zone einsetzen könntest. Eine Steigerung gibt es da nur noch mit einem Plexistab ( oder Rohr), der dann die Sicht auf dein einmaliges Landschaftsgemälde noch weniger beeinträchtigen würde.

    Ein schönes Wochenende

    und viele Grüße aus dem winterlichen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Schmalspurhistoriker, hallo Christoph,

    jetzt ist es mir endlich gelungen, nochmals das französische Modellbahnbuch von meinem Kollegen zu bekommen. Beim Nachschauen bin ich dann ziemlich erschrocken, lag ich mit meinen Angaben doch ziemlich daneben. Es tut mir leid, dass ich da so salopp eine falsche Behauptung aufgestellt hatte. Der Schmalspurzug wurde nicht von Jouef, sondern von Jean-Rene Allard´(JRA) auf den Markt gebracht. Das war ein großer Händler in Paris, seine Firma existiert noch immer unter dem Namen "Pullmann". Er selbst hatte keine Fabrikation, sondern bestellte seine Modelle bei Kleinserienherstellern, die im Lohnauftrag für ihn tätig waren. Der weitere von mir genannte falsche Punkt ist der Maßstab: Diese Schmalspurbahn auf H0-Gleisen war nicht in 1:43, sondern in 1:60 angesiedelt, was also der Baugröße S entspricht.

    Christoph hat mit seinen Nachforschungen dies alles richtig gestellt, vielen Dank dafür. Danke auch für den Link zu dem kleinen Film um die Tombereaux.

    In dem Buch wird ein Personenzug mit der B-Tenderlok gezeigt sowie einem grünen und einem roten kurzen Plattformpersonenwagen. Angeblich soll es auch noch einen Triebwagen im Sortiment gegeben haben ( vielleicht der auf dem Bild im Anlagenbericht im LR-Heft?), dieser wird aber im Buch nicht erwähnt.

    Diese Bahn verschwand dann auch wieder relativ schnell von der Bildfläche, es war ihr kein Erfolg beschieden. Die Zeit war einfach noch nicht reif für solche Spezialitäten. Herr Allard verlegte sich danach mit mehr Erfolg auf andere Modelle.

    Jetzt noch kurz die Angabbe zu dem Buch:


    "50 Ans de train miniatuires H0 en France

    1950 - 2000


    Francois Robein


    LR Presse


    Vielen Dank für euere Bemühungen,

    viele Grüße aus dem winterlichen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Betriebselektriker,

    die Steckverbinder mit der Lüsterklemmentechnik - wie von Günter beschrieben, benutze ich ebenfalls seit vielen Jahren ohne Probleme. Wenn man beim Zusammenstecken darauf achtet, daß immer die "Schraubenseiten" zusammen kommen, dann gibt es doch keine Verpolungsprobleme. Wem dies aber zu unsicher erscheint, kann dem mit einem kleinen Trick vorbeugen: Einfach eine dreipolige Verbindung bauen, der eine Pol liegt auf dem mittleren Kontakt und die beiden äusseren Kontakte werden miteinander verbunden und bilden den 2. Pol. Es kann damit keine Verpolung stattfinden, egal wie man die Teile zusammensteckt.

    Viele Grüße aus dem herbstlichen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Rüdiger,

    eine Fundgrube an unterschiedlichsten Bahnhofsgleisplänen findest du auch in den Werken von Günter Fromm, ursprünglich im Transpressverlag erschienen, gibt es aber viele Ausgaben und Zusammenfassungen als neuauflagen. Diese Bücher sollten auf dem Gebrauchtmarkt relativ günstig zu bekommen sein.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erkenntnisgewinn mit deinen Planungen,

    viele Grüße aus dem feuchtnebligen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Schorsch,

    gestatte mir einen kleinen Hinweis wie du dein Planerleben etwas leichter gestalten kannst. Im Netz findest du eine Demoversion von Anyrail. Da hast du zwar nicht soviele freie Elemente für die Planung zur Verfügung, aber für deinen relativ kleinen Bahnhof reicht es allemal. Da bist du mit dem maßstäblichen Plan schneller am Ziel als wenn du die Gleise mit Coral zusammenstückeln mußt.

    Inhaltlich würde ich mich auch an Jays Plan halten, allerdings könntest du mit der Segmenttiefe Porbleme bekommen. Solltest du die bau-und bedienerfreundlichere Version von Jürgen bevorzugen, dann ist sein "Rolf- Knipper-Plan" auf jeden Fall die bessere Wahl.

    Wie sieht das mit deiner Maximallänge des Liftes aus, sind die 1,35cm Länge vom Raum bestimmt oder wäre eine Tischverlängerung möglich? Da zählt dann jeder zusätzliche Zentimeter um einen interessanteren Betriebsablauf zu bekommen - sprich Wagenanzahl.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Planen und Bauen,

    viele Grüße aus dem sahara-gelben Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Thomas,

    leider agierst du ja leider in der falschen Baugröße, ein Sprung auf die halbe Null hinunter würde dir gleich noch die passenden Beförderungsgefäße für Lava und Co vom ehmaligen schwäbischen Metallwarenhersteller zur Verfügung stellen (Lummerland).

    So mußt du dich halt mit unbefriedigenden Kompromissen zufrieden geben - leider!

    Vielen Dank für deine tollen Berichte und viele Grüße aus dem leicht eingezuckerten Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Schmalspurforscher,

    den Hinweis auf Jouef als 1. Produzenten von 0e-Schmalspurfahrzeugen hatte ich in einem französischen Modellbahnbuch gesehen. Ein Kollege hatte es mir zur Ansicht gegeben. Ich werde ihn bitten, mir das Buch erneut zu leihen und dann kann ich euch die Quelle genau mitteilen.

    Ich hoffe auf eure Geduld,

    viele Grüße aus dem sehr sonnigen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Ralph,

    ich verfolge deine Planung mit Interesse. Zu deiner Schattenbahnhofsidee sehe ich 2 Möglichkeiten: Die Bedenken von "Zweispurer" teile ich - durch Kulisse oder sonstige Tarnung der Abstellgleise kommst du kaum noch vernünftig an die Fahrzeuge heran. Mein Vorschlag wäre- wenn du diese Anordnung weiter verfolgen willst: Gestalte doch einfach die Fläche aus! Haltepunkt mit einer Abstellgruppe und das Dreiergleisbündel könntest du vor der Schiebebühne mit einer Hallenfront abschließen. In Stuttgart-Neuwirtshaus gab es vor vielen Jahren eine private Wagenwerkstatt, dort wurden u.a. Tankwagen revidiert. So könntest du diese Gleisgruppe begründen. Dein Haltepunkt liegt dann einfach im Einzugsbereich einer größeren Stadt.

    Ein anderer Ansatz wäre, vielleicht doch den Gang in die 2.Ebene zu wagen. Da würde sich die Anordnung mit Durchfahrgleisen geradezu aufdrängen. Darüber würde dann der Haltepunkt liegen, evtl. durch eine Ladestelle ergänzt, was betrieblich immer Leben bringt. Der Vorteil wäre, daß du die Haltestelle ähnlich schmal halten könntest wie in deinem Entwurf. An die Wand gerückt, wäre der Zugriff zu einem Großteil der Abstellgleise im Schattenbahnhof weiter ohne Probleme möglich.

    Weiterhin viel Spaß und viel Erfolg,

    viele Grüße aus dem nun wieder sonnig werdenden Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Schmalspurerforscher,

    die Darstellungen von Christoph und Armin haben bei mir alte Erinnerungen aus der Versenkung geholt. Um diese Stücke zeitlich zu ordnen, möchte ich ausführen, daß die erste Schmalspurbahn als kommerzielles Produkt nicht von Märklin (Minex), sondern in Frankreich schon in den 50er Jahren auf den Markt gebracht wurde von Jouef. Dort setzte man einen Meterspurzug auch schon auf H0-Gleise.

    Dann möchte ich noch eine Anmerkung zu Christophs Hinweis mit der Spur S anbringen: Erinnern sich noch Mitglieder dieses Forums an den Start der Modulschmalspurszene in Deutschland? Da wurden zunächst Module in der Baugröße S !!! gebaut und weil dieses Unterfangen doch recht mühsam war, hat man sich auf die 0m-Größe geeinigt, weil dort doch etwas mehr Zubehör bei uns erhältlich war. Die Module wurden von diesen Pionieren "umgestrickt" und für 0m zunächst weiterverwendet.

    Zum Schluß noch eine Anmerkung warum ich selbst nicht in 0m baue: Ich finde einen großen Vorteil der 0e bietet sich in der Verwendung von H0-Technik. Gerade wenn es um Antriebe für Triebfahrzeuge geht, dann hat man doch einen relativ bequemen Zugang zu einer zuverlässigen Technik. Bei 0m braucht es schon eine größere Werkstattausrüstung, um zu einem befriedigenden Ergebnis auf diesem Gebiet zu kommen. Einige Kollegen verwenden auch H0-Ausgangsmaterial für den Gleisbau, was z.B. den Bau von Weichen sehr erleichtern kann. Ich denke, daß diese Aspekte auch eine Rolle für das Übergewicht der Spur 0e spielen.

    Ich danke allen Beitragschreibern für diese interesante Betrachtung.

    Viele Grüße aus dem durchgeblasenen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Martin,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Artikel zu den Jenbachern. Einen tollen Modellbau zeigst du uns, einfach nur beeindruckend!

    Ich habe eine Frage zu dem 2. Foto in deinem Beitrag: Was sind das für Personenwagen hinter der Lok? Waren das Tw-Beiwagen - diese Bauart ist mir bis jetzt noch nicht bewußt über den Weg gelaufen.

    Vielen Dank und viele Grüße aus dem herbstlichen Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Michael,

    wenn du beim Tankwagen den mittleren Teil aus dem Tank heraussägen würdest, wäre die Länge schon Schmalspur-tauglich. Allerdings kann ich nicht beurteilen, wie dann der Kesseldurchmesser auf das Wagenbild wirkt.


    Danke für deine schönen und anregenden Basteleien,

    viele Grüße

    aus dem nassen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Vladimir,

    auch in Lugano gab es eine ähnliche Situation. Dort führte die Straßenbahnlinie unter dem Bahnhofsgelände durch einen Tunnel (noch viel länger als auf deinem Bild), heute wird dieses Unterführung als Fussgängerweg genutzt. Wenn man da durchgeht, kann man kaum glauben, dass da einmal Straßenbahnen durchgefahren sind!

    Viele Grüße aus dem nassen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Kranfahrer,

    ich finde den Wyhlenkran als Modell von Lenz einfach nur großartig! Als junger Bahnfan hatte ich diesen Kran immer wieder bei uns bei der Arbeit beobachten können. Damals gab es noch keinen SKL mit Ladekran und so mußte der Kranwagen aus dem BW-Haltingen immer ran, wenn der Bahnmeister mit seiner Rotte etwas schweres zu heben oder zu versetzen hatte. Der Kranwagen war mit seinem Schutzwagen ( auf dem eine riesige Kiste zur Aufnahme von Anschlagmitteln und Werkzeug stand) , sowie einem Niederbordwagen je nach Bedarf als Arbeiszug auf der Strecke unterwegs. In Güterzügen eingereiht konnte ich ihn bei uns nie beobachten. Der Ausleger konnte unter Last nicht verstellt werden, wie hier auch schon richtig beschrieben wurde. Bei dem Haltinger Kran war es so, dass der bis zum Schluss nur in reiner Handarbeit bedient wurde, es waren also kräftige Arme zu beiden Seiten des Oberwagens notwendig. Das Personal fuhr sitzend auf dem Schutzwagen mit, eine Praxis, die auch bei Baustellenlastwagen zur damaligen Zeit so üblich war.

    Zum Nachspielen von solchen selbsterlebten Szenen warte ich auf die Auslieferung dieses Funktionsmodells schon voller Vorfreude.

    Viele Grüße aus dem kurzzeitig sommerlichen Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Thomas,

    bei dieser Konstellation würde ich über ein Kassettensystem nachdenken. Das würde dir die Einsatzmöglichkeiten von unterschiedlichen Fahrzeugen enorm erweitern.

    Weiterhin viel Spaß und Erfolg mit deinem neuen Projekt,

    viele Grüße aus dem Augustvorwinter im Schwarzwald

    Dieter