Posts by Haselbad

    Hallo SNCF-Freunde,

    ich möchte kurz auf die Lima-Wagen eingehen. Lima hatte in seiner Spur-0-Zeit einen sehr kreativen Umgang mit der Dekoration der Reisezugwagenmodelle. Es gab sehr viele Beschriftungsvarianten, so auch Wagen in verschiedenen Farbgebungen der SNCF. Aber - um es kurz zu sagen: Ausser dem Firmenlogo der SNCF haben diese Fahrzeuge wenig modelltreue mit ihren jeweiligen Vorbildern. Die Wagenkasten selbst waren ja der UIC-X-Form nachempfunden.

    Ein großes Problem stellt sich dem Modellbauer gerade bei Wagen der SNCF: Waren sie beim Vorbild in großer Zahl (1327 beschaffte Wagen des Y-Typs) und langer Einsatzdauer weit verbreitet, so sieht es im Modell durch den Maßstabsbruch 1:45/1:43 nicht so erfolgsversprechend aus. Die französischen Kollegen fahren fast ausnahmslos in 1:43, während die Wagen bei uns in 1:45 passend wären. Ob sich eine Entwicklung unter diesen Vorzeichen lohnt?

    Ich selbst bin natürlich an einer Modellumsetzung in 1.45 interessiert.

    Mein Dank an Johannis,

    viele Grüße

    Dieter

    Für alle internationalen Zugfahrer


    Auf Johannis Nachfrage zu Infos über die UIC-Y-Wagen der SNCF habe ich einiges Material gefunden. Die umfangreichste Würdigung erfährt diese Wagenfamilie in einem Beitragsfaden des LR-Forums. Dieses Forum wird von der bekannten Eisenbahnzeitschrift Loco-Revue betrieben.

    Ich war selbst überrascht, welche große Geschichte sich mit diesem Wagentyp in Frankreich verbindet!

    Zwar war der Auslöser zu dieser Erörterung die Auslieferung der REE-Modelle (leider nur in der halben Größe-H0), aber es stecken jede Menge Infos für alle interessierten Eisenbahnfreunde drin. Diese Wagen fuhren auch in vielen Zügen auf den Gleisen nach Deutschland und in viele andere Länder in Europa.

    Viel Spaß bei der Entdeckungsreise und Gruß

    Dieter


    [REE] Des voitures UIC-Y - Forums LR PRESSE

    Hallo Johannis,

    spannende Dinge stellst du da vor! Für mich als verkappten Frankreichanhänger wäre natürlich so ein UIC-Y-D-Zugwagen in der SNCF-Form der absolute Knüller! Diese Wagenfamilie paßt ja auch sehr gut zu deinen Mehrsystemern.

    Viel Erfolg und viele Grüße aus dem Hochsommerschwarzwald

    Dieter

    Hallo Dirk,

    was hindert dich daran, im Anschluß der beweglichen Türzugangsklappe mit 2 Weichen eine Umfahrmöglichkeit vor dem Celluloidwerk zu schaffen?

    Die Gleislänge ist zwar nicht überwältigend, aber praktischer als über die links eingefügte Schwenkbühne.

    Ich finde den Plan sehr spannend und er bietet eine große Zahl von Rangiermöglichkeiten!

    Viel Spaß beim Weiterbau und Grüße aus dem Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Norbert,

    da ich auch keinen unbegrenzten Lagerplatz zur Verfügung habe, bin ich bei meinem Modulbau bei Streckenmodulen auf eine Breite von 30 cm gegangen.

    Schwierigkeiten mit Zugfahrten im Bogen habe ich bis heute nicht festgestellt, allerdings gibt es bei mir auch keine schweren MS-Fahrzeuge. Die Stabilität der Bogenmodule ist völlig in Ordnung. Wenn alle Teile miteinander verschraubt sind, ergibt das ganze Gebilde eine hohe Eigenstabilität, gerade weil es um die "Kurven" geht und nicht nur in einer geraden Linie verlaüft. Du kannst dir das als 2-dimensionales Fachwerk vorstellen.

    Ein anderes Kapitell ist die Absturzsicherung. Da würde ich auf jeden Fall "Leitblanken an den Seitenwänden der Module vorsehen. Damit die nicht zu sehr ins Auge springen, verwende ich schmale Plexi-Streifen.

    Zu den Füßen möchte ich dir noch eine Anregung geben: bei deinem Wunschradius von ca. 1,40m könntest du die Füße mit nicht ganz 1m Länge fest an die Modulkästen schrauben. Mit Hilfe eines Scharniers kannst du sie in den Modulkasten einklappen, so brauchst du keinen gesonderten Lagerraum. Gerade die Füße sind oft mit ihrer Sperrigkeit ein Ärgernis.

    Als Quelle für die Modulteile kann ich dir noch Willi Winzig empfehlen, mit ihm haben wir ebenfalls nur beste Erfahrungen gesammelt.

    Viel Spaß beim Bau und viele Grüße aus dem fast sommerlichen Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Heiko,

    jetzt muß ich auch noch meinen Senf dazudrücken! Hellwach bin ich bei dem Wort "Sulzburg" geworden. Dieser Bahnhof ist für jeden Neben-Privatbahner betrieblich ein Traum gewesen! Um etwas Klarheit in die Funktion der verschiedenen Bahnhofsgleise zu bringen, möchte ich für alle nicht Ortskundige erklären, daß Sulzburg für einige Bahnen in der Umgebung (Südliches Baden) die Hauptwerkstatt war. Deshalb auch die von dir so richtig empfundene Überbetonung der Lokbehandlungsanlagen. Die Gleise 4+5 dienten nicht als Freiladegleise, sondern waren Werkstattgleise! Freiladegleis war das Gleis 3, dort wurde vor allem Holz auf die Bahn verladen.

    Der große Vorteil dieser Werkstattgleise liegt darin, daß man sie mit allerhand Fahrzeugen vollstellen kann, die mit der Nebenbahn eigentlich nichts zu tun haben. Die sind zur Reparatur oder Fristarbeiten hier! Diese doch etws ungewöhnliche Situation kommt allen Modellbahnern entgegen, die gerne einen etwas "gemischteren" Fahrzeugpark sich aneignen wollen. Die Bemerkung zur Gleislänge des Ziehgleises (Gl1) ist auch richtig, aber es fuhren auf dieser Bahn nur kurze Triebfahrzeuge. Die Verlängerung um einige Zentimeter wäre eine Investition in die Zukunft. Vielleicht findet ja ein Hersteller Gefallen an einem Esslinger-TW oder NE 81 - der MAN Schienenbus ist ja schon angekündigt.

    Ich wünsche dir weiter viel Spaß mit der Planung und dem Bau der Anlage,

    Viele Grüße aus dem sommerlichen Trockenschwarzwald

    Dieter

    Hallo Heiko,

    ich würde eine Wendel als 1. Wahl in die Planung einsetzen. Aber wie schon andere geschrieben haben, nicht mit R1. Hast du nicht die 20 cm Kantenlänge mehr, um den R2 zur Anwendung zu bringen? Da hättest du einge Sorgen weniger im späteren Betrieb. Es geht ja auch um die Talfahrten, was oft vergessen wird.

    Die Idee mit der Spitzkehre von Joachim hat natürlich auch ihren Charme! Wenn du ein eingefleischter Betriebler bist, gibt es doch kein besseres "Beschäftigungsprogramm" als ein Spitzkehrenprojekt. Um noch ein Zusatzargument zu bringen: Ähnlich wie mit einem Kopfbahnhof kann man dann auch die Spitzkehre zum Lokwechsel benutzen. Möglichst viele Wunschlokomtiven auf der Anlage in den Einstz zu bringen, hat doch jeder zum Ziel!

    Ein Paradebeispiel für einen Spitzkehrenbahnhof an einer Nebenbahn gab es bei uns hier im Schwarzwald: Der Bahnhof Lenzkirch - da konnte sich sogar eine V 200 aus Villingen hin verirren.

    Ich wünsche dir weiter viel Spaß mit deiner Planung,

    schöne Ostern und viele Grüße aus dem sonnigen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Bahnpostfahrer,

    Klaus hat an das Lenz-Modell des PwPostL Bay06 erinnert. Dieser Wagen gehört natürlich auch zu den kombinierten Pack-Postwagen, nimmt aber eine Sonderstellung ein durch seine Zugehörigkeit zur Wagengruppe L. Dies bedeutet, dass diese Wagen betrieblich nicht freizügig einsetzbar waren, sie unterlagen Beschränkungen in der HG. der Bremsausrüstung und den Zuggewichten. Für uns Modellbahner ist so ein Wagen deshalb nur auf kleinen Nebenbahnen - bayrischen Lokalbahnen - verwendbar. Ein Übergang eines solchen Wagens auf eine Hauptbahn im Zulauf zum nächsten Bahnknoten ist nur mit Toleranz des "Betriebsleiters" denkbar. Trotzdem ist der Wagen ein schönes Modell und natürlich eine Bereicherung unseres Fuhrparks. Ich selbst setze ihn gerne als Postkurs mit einem VT 98 ein.

    Viele Grüße aus dem Saharaschwarzwald

    Dieter

    Hallo Bahnpostfahrer,

    ein Postwagen - da rennt ihr bei mir offene Türen ein. Ich möchte zunächst zum PwPost 4ü anmerken, daß dieser Wagen schon bei einem einschlägigen Grossserienhersteller "ventiliert" wurde. Der Knackpunkt war genau die oben schon angesprochene Länge, die sich leider über der sonst vorhandenen Wagenlänge der Gruppe 29 findet. Aus wirtschaftlichen Gründen (siehe ebenfalls oben) konnte man sich nicht für ein eigenes Fahrgestell entscheiden und die verkürzte Version scheiterte an der zu erwartenden Schelte der Kundschaft (siehe Beispiel Milchkühlwagen). Das finde ich schade, richtig ist natürlich, daß man mit diesem kombinierten Wagen schön die Zuglänge begrenzen kann. Was gegen den Wagen spricht, ist seinen Einsatzfähigkeit als Postkurswagen.

    Wie Alexander schon schrieb, waren die Postwagen in der Ep 3 und früher sehr oft in Personenzügen zu finden, wo sie von und zu Nebenstrecken von einem Zug zu dem nächsten passenden Zug übergegben wurden. Das waren also auch auf Nebenbahnen astreine Kurswagenläufe! Was will man als Betriebseisenbahner mehr auf seiner Anlage? Zurück zum Modellangebot in 0: Nachdem der sehr schöne PwPost 2 von Lenz spurlos in der Versenkung verschwunden ist (wobei für ihn die gleiche Einschränkung gilt wie beim großen 4-achsigen Bruder), fallen mir da aktuell nur 2 Modelle spontan ein: Der 2-achsige Neubaubahnpostwagen von Wunder in der DB-EP 3 und der 4-achsige kurze Bahnpostwagen der Arge Spur0. Beide sind sehr vielseitig einsetzbare Wagen, die man sich gerne als Großserienmodelle wünschen würde. Es müssen auch hier nicht immer unbedingt die 26m-Wagen sein.

    Der andere betriebliche Aspekt ist die Bildung eines reinen Postzuges, Da können dann auch Expressgutwagen (wie lange sehnen wir uns nach einem MDI?) , Paketpostwagen und normale Packwagen eingereiht sein. Bei meiner Heimatstrecke im Wiesental gab es früher das Großversandhaus Schöpflin. Da wurden reine Postzüge direkt vom Werksgelände auf die Strecke gefahren, um in Lörrach mit den "normalen" Bahnpostwagen vereint nach Freiburg und Offenburg zu gelangen. Diese Züge wurden von den Eisenbahnern nur "Unterhosenexpress" genannt. Zuglok war dabei in Schwachlastzeiten die Köf II des Bahnhofs Haagen, sonst meist E 44. Es gibt also vielfälige Einsatzmöglichkeiten für Postwagen bis in die EP iV hinein, man müßte sie nur kaufen können.

    Zu den Speisewagen möchte ich nur kurz anmerken: Auch da muß es nicht unbedingt ein Kakadu sein oder der Buckelspeisewagen aus dem 62.Rheingold. In den frühen DB-Jahren fuhren einige Halb- oder Behelfsspeisewagen mit dem Wagenkasten der E 30 ff oder der Gruppen 29 ff. Der Anfang ist ja bei Lenz mit dem F-Zug-Halbspeisewagen gemacht, der wanderte später in den "normalen" D-Zug und Eilzugdienst ab. Es gab durchaus kurze Züge mit einem Speisewagen - meist waren das kurze Stamm-oder auch Flügelzüge, bei denen aus Umlaufgründen der Speisewagen schon mit eingereiht war.

    Und auch hier gilt: Man muß so ein Fahrzeug kaufen können und den Modellbahnern immer wieder Vorbildanregungen geben, dann kommen alle auf den Geschmack.

    Ich hoffe ja sehr auf Sortimentsergänzungen. Offenbar lohnt sich für den Anbieter das Geschäft mit den Varianten, wie man bei Lenz sehen kann. Und was bei Loks funktioniert, sollte doch auch für Wagen anwendbar sein! Die Hoffnung stirbt zuletzt,

    Viele Grüße aus dem sommerlichen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Rüdiger,

    vielen Dank für deinen Bericht zum Einbau dieses Entkupplers. Es ist keine Frage, dass die Optik deines Bastelergebnisses wesentlich besser rüber kommt als das Fertigprodukt der Firma Lenz. Trotzdem habe ich noch einen Ergänzungsvorschlag: Bring doch bitte jeweils in der Gleismittellage links und rechts ein Prallblech an. Neben der Vorbildtreue ( dort schützt das Blech die Bohlen vor herabhängenden Kuppellaschen eines darüber fahrenden Fahrzeugs) gewinnst du eine bessere Entkupplungsfunktion, da nun die "Kuppelstange" der Automatikkupplung gleitend hinaufgedrückt wird beim Entkuppelvorgang. Es bleibt dann auch keine Kupplung an der Kante des Bohlenübergangs hängen beim Betätigen des Entkupplers.

    Viele Grüße aus dem staubtrockenen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Harry,

    mit deiner Aussage zur Einmaligkeit eines funktionierenden Sägewerkes auf einer 0-Anlage irrst du dich. Ich möchte an den leider vor kurzer Zeit verstorbenen Arthur Hintermann erinnern, dessen Sägewerk u.a. bei den Schmalspurtreffen in Stromberg bewundert werden konnte.

    Ich möchte die Modellbauleistung von Wolle aber mit dieser Aussage auf keinen Fall schmälern, ich bewundere seine Arbeiten genau wie du und danke Wolle auch für seine vielen Bauberichte!

    Viele Grüße aus dem Frühlingsschwarzwald,

    Dieter

    Hallo Claus,

    nachdem ich von deiner "Inselbahn" gelesen hatte, fiel mir sofort der frühere Betrieb der RTM in den Niederlanden ein. Dort hatte man schon vor dem 2. Weltkrieg eine "futuristische" Umschlagtechnik entwickelt: Für den möglichst rationellen Güterverkehr von und zu den Inseln hatte die Bahn Güterwagen

    gebaut, die mit Hilfe eines gewöhnlichen Hafenkrans von den Fahrgestellen auf ein Schiff und umgekehrt umgesetzt werden konnten. Wäre das nicht eine Inovation für deine Inselbahn?

    Viele Grüße aus dem frühlingshaften Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Jürgen und Weichenbauer,

    ich möchte 2 Anmerkungen loswerden mit der Hoffnung, daß es für Weichenbauinteressierte eine nützliche Information ist.

    Für mich immer wieder sehr hilfreich ist das Weichenbausonderheft der Arge Spur 0. Man kann es noch immer von der Arge-Seite herunterladen. Dort ist auch der entscheidende Tipp, wie sich die "Spaltmaße" zwischen Schiene und Radlenker zuverlässig einhalten lassen: Man legt den Schaft eines Spiralbohrers mit dem entsprechenden Durchmesser zwischen zu verlötendem Radlenker und der Schiene ein. Das funktioniert bei mir immer sehr gut.

    Die 2. Anmerkung betrifft die Höhe der Radlenker: Es ist richtig, daß beim Vorbild alle Radlenker stets höher als das zugehörige Schienenprofil ausgeführt sind. Bei der Modellbahn hat das aber den Nachteil, daß man in arge Schwierigkeiten bei der Gleisreinigung kommt. Deshalb empfiehlt es sich, die Radlenker bei der Modellweiche in der gleichen Höhe wie die Schienenprofile zu bauen, auf die Funktion hat das keine Auswirkungen.

    Ich wünsche viel Erfolg mit dem Weichenbau,

    viele Grüße aus dem überwarmen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Variantensucher für Wagen der Gruppe 29,

    in der historischen Drehscheibe Online findet sich ein schöner Beitrag über Bahndienstfahrzeuge. Da ist auch ein Foto eines Gruppe-29-Wagens dabei. Allerdings handelt es sich um die modernisierte Form mit Gummiwulstübergängen und fest eingebauten Schlusslichtern. Aber ich bin sicher, daß es auch Wagen in der alten Ausführung noch in den Bahndienstwagenpark geschafft hatten.

    Drehscheibe Online Foren :: 04 - Historisches Forum :: Eisenbahndienstfahrzeuge im Bw Worms, Teil II (28 Bilder)

    Viele Grüße aus dem sonnigen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo D-Zugwagenfahrer,

    anknüpfend an den Beitrag von Wallace vermisse ich auch dringend einen grünen AB-Wagen der Gruppe 29! Der Wagenkasten ist bei Lenz vorhanden, es fehlt nur die richtige Farbe. Diese Wagen waren ganz wichtig in der EP3 +4, wurden sie doch gerne als Kurswagen eingesetzt. In EP 3 bei D-Zugläufen und in EP 4 noch im Eilzugdienst. Gerade für uns platzgeplagte 0_Modellbahner sorgt so ein AB-Wagen für eine kurzen und knackigen Schnell-oder Eilzug auf der Anlage, die reinen A-Wagen waren da meist in längeren Zügen mit entsprechendem Fahrgastaufkommen eingestellt.

    Selbst an einen Donnerbüchsenpersonenzug oder auch an Umbauwagen sind solche AB-Wagen denkbar, die ihre ersten oder letzten Kilometer als Kurswagen auf einer Nebenbahnstrecke zurücklegen (Kurort). Also, hoffen und warten auf Lenz!

    Viele Grüße aus dem nasskalten Schwarzwald,

    Dieter

    Hallo Sarah und Automobilisten,

    neben den elektrischen Fragen deines Projektes möchte ich noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam machen: Für die Belebung einer kleinen Ausstellungsanlage wollten wir ebenfalls ein "bewegtes" Straßenfahrzeug zeigen. Dabei sind wir aber auf Schwierigkeiten gestossen, mit denen wir nicht gerechnet hatten: Die Spurführung funktioniert bei so großen und schweren Fahrzeugen wie deinem Bus nicht mehr sicher! Die Fahrzeugmasse bringt einfach zuviel Eigendynamik auf die Straße, sodaß die Magnetkraft der Spurführung überfordert ist. Sehr informative Gespräche mit einem der "Gummifraktion-Päpste" Thorsten Feuchter konnten unsere Erfahrungen nur bestätigen. Er hatte selbst mit dem Carsystem experiementiert für seine Ausstellungsanlage und hat sich dazu entschloßen, die Fahrzeuggröße auf PKws zu beschränken. Nur diese konnte er in einem sicheren Betrieb seine Anlage befahren lassen.

    Wir haben dann andere Lösungen gesucht, um einen Linienbus auf der Straße verkehren zu lassen. Dabei war eine Idee, im sichtbaren Bereich ein Straßenbahnrillengleis als mechanische Spurführung zu verwenden. Diese Variante hätte noch die Möglichkeit gebracht, die Stromversorgung über dieses Gleis als Antriebsenergie zu nutzen. Eine andere Möglichkeit wäre, über Schleifer seitlich Strom und Spurführung zu erhalten.

    Unser Versuchsobjekt ist vor 2 Jahren in die Warteschleife gezwungen worden aus persönlichen Gründen.

    Fazit: Ich würde dir empfehlen vor dem Einsatz von größeren finanziellen Mitteln , sowie Zeit und Bastelarbeit, eine Probestrecke zu verlegen und deinen Bus mit einer provisorischen Energieversorgung (Batterie, Akku auf dem Dach befestigt) über deine Probestrecke kreisen zu lassen um zu prüfen, ob die Lenkung zuverlässig arbeitet.

    ich wünsche dir viel Spaß und viel Erfolg mit diesem neuen Projekt,

    viele Grüße aus dem schneeweißen Schwarzwald

    Dieter

    Hallo Südorientierte,

    dieser Wagen wurde von der verblichenen Firma Hermann aus der Schweiz bei Lenz zur "Lohnfertigung" in Auftrag gegeben. Der Preis war für alle Nichthelvetiker ziemlich happig, deshalb war seine Verbreitung im EU-Land sehr dünn gestreut.

    Nach dem Ende der Firma Hermann hatte ich die Hoffnung, daß dieser Wagen ins Lenz-Programm Eingang finden würde. Dies war bis jetzt leider nicht der Fall, aber die Hoffnung stirbt zu letzt!

    Viele Grüße aus fast Norditalien (Südschwarzwald)

    Dieter

    Hallo Thomas,

    muß es denn ein massives Geländestück sein? Ich könnte mir auch gut eine Brückenkonstruktion für die obere Strecke vorstellen. Das würde die Szene luftig gestalten, in etwa so wie bei deinem Demonstrationsaufbau. Auf der rechten Seite könnte dann wieder der Hang als Talabschluss beginnen, an welchem die Steinverladung angeordnet wurde.

    So eine lange Brückenkonstruktion kann auch ihre Reize haben und man sieht das nicht auf jeder Modellbahnanlage.

    Ich wünsche dir weiter viel Erfolg mit deinem Planfeststellungsverfahren,

    viele Grüße aus dem sonnenüberfluteten Schwarzwald

    Dieter