Posts by strippenbahner

    Der Wagenkasten:


    Einige Lötstunden später war der neue Wagenkasten in seinen Grundzügen fertig. Drei Blechlagen miteinander zu verlöten dauert etwas und war auch stellenweise etwas knifflig aber die bessere Stabilität ist es wert. Hier mal der direkte Vergleich zwischen alt und neu:


    Anschließend wurden die Anbauteilen angelötet und der Wagenkasten glasperlgestrahlt. =O

    Sicherheitshalber hatte ich aber zuvor die Fensterausschnitte zusätzlich mit passenden "Blecheinschüben" verschlossen und einige temporäre Verstärkungen eingebaut. Was soll ich sagen - es ist diesmal gut gegangen. :)



    Da ich mich diesmal etwas mehr am T1 der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald (KRF) orientiert habe, war auch ein neues Dach ohne Spitzenlicht notwendig.



    (Das Dach ist noch nicht befestigt und liegt nur lose drauf.)

    Der Neustart

    Moin,


    weiter geht's. :)


    Während der langen Bauphase hatte ich eine Menge gute Tipps bekommen, außerdem wollte ich auch ein paar Dinge ändern. Nachdem alles zerlegt war, konnte es neu losgehen. (Ich habe nicht von allen Bauabschnitten Bilder gemacht.)


    Fahrwerk:

    Um den vorhandenen sb-modellbau Antrieb herum wurde ein komplett neues Fahrwerk gebaut und mit den passenden Anbauteile ergänzt.





    Danach ging es an die Neukonstruktion des Aufbaus. Um dem "Kasten" mehr Stabilität zu geben, habe ich diesmal drei Lagen Messingblech (0,5mm) verwendet.

    Hier beispielhaft der Aufbau einer Seitenwand:



    Die mittlere Lage wird die Fensterscheiben aufnehmen, die von oben eingeschoben werden.

    Moin,


    danke für euer Mitgefühl. Ich bin mittlerweile drüber weg. :)

    Mir ist es aber wichtig zu zeigen, dass auch mal was richtig schief gehen kann.

    Bist Du dir sicher, dass dies nicht mehr zu richten ist? Wenn ich mir Dein Bild anschaue, hat sich das Material nur verbogen und noch nicht verzogen. Dies insbesondere dort, wo die Bleche nicht verlötet waren.

    Selbstverständlich habe ich alles Mögliche versucht, das Teil zu retten - ohne Erfolg. Das Blech ist leider komplett verzogen. Die Stellen, die Du als nicht verlötet identifiziert hast, sind die Taschen, in die von oben die Fensterscheiben eingeschoben werden sollten. Hier kann man das besser sehen.

    Hoffe auf den neuen Baubericht und wünsche viel Erfolg, Spaß und Geduld.

    Warte, warte nur ein Weilchen ... 😉

    Moin zusammen,


    als ich mich kürzlich hier eingeloggt habe stand unter dem letzten Beitrag:


    "Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 365 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Bitte erstellen Sie ggf. ein neues Thema."

    Was soll ich sagen es stimmt, der letzte Eintrag ist über 2,5 Jahre her und damals schrieb ich "Eigentlich müsste ich ".


    Ich habe lange gezögert, ob ich noch was schreibe aber ich will das Thema ordentlich zum Ende bringen.

    Um es kurz zu machen, ich habe das Fahrzeug auseinandergebaut und zum Glasperlstrahlen gegeben. Nachdem ich damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe, ging es diesmal so richtig schief oder soll ich sagen wellig. =O


    tw0_kaputt.jpg


    Die Ursache war, dass der Sturm aus Glasperlen diesmal für die einseitig angeätzten Wände im Fensterbereich zu stark war.

    Trotz mehrerer Versuche ließ sich das leider nicht mehr richten - ein Ende mit Schrecken! ||


    Damit ist dieser Baubericht beendet, wenn auch anders als erwartet.


    Der "Kleine Wettiner" hat mich trotzdem nicht losgelassen aber das ist eine andere Geschichte und wie hieß es oben: "Bitte erstellen Sie ggf. ein neues Thema."

    Moin,

    hier kommt noch ein "Schubladenlagerprojekt", was ich mal wieder vorgekramt habe.


    Vor einiger Zeit konnte ich Blechteile einer tschechischen "Brotbüchse" (M 152 / CD 810) erwerben. Der Teilbausatz stammt von Jan Cekul, der hauptsächlich Fahrzeugbausätze für H0 und TT anbietet.



    Die Teile sind aus 0,4mm Messingblech. Um dem Rahmen die notwendige Stabilität zu geben, habe ich eine 4mm starke Platte lasern lassen und diese mit den anderen Rahmenteilen verschraubt.


    In meiner Bastelkiste waren noch Achsgetriebe von Slaters, die über Kardanwellen mit dem Motor verbunden werden.

    Mal sehen ob das klappt.


    Auch die Nachbildung der Einzelachsdrehgestelle bestehen aus 0,4mm Blech. Ich bin am überlegen, ob man die durch etwas Stabileres ersetzen kann. Auch die Inneneinrichtung fehlt komplett. Das wird noch ein langer Weg. :)

    Moin,


    kommen wir nun zum Antrieb für den ich mehrere Anläufe gebraucht habe.

    Ich will euch aber mit den Zwischenschritten nicht langweilen und mache direkt mit dem aktuellen Stand weiter.


    Durch zwei 90°-Achsgetriebe von Schulzmodellbahnen werden die beide Achsen angetrieben, die federnd in Lagersteinen gelagert sind. Die Blindwelle ist in einem Rohr gelagert und wird durch die Kuppelstangen "mitgenommen".



    Der Antrieb soll durch einen Faulhaber 2020B erfolgen, den ich noch in der Schublade hatte. Mal sehen ob der reicht. (Die fetten Stirnräder werden noch durch feinere ersetzt.)



    Die anfangs verwendeten starren Kuppelstangen habe ich noch gegen eine geteilte Version getauscht.


    Das ist aber noch nicht der Weisheit letzter Schluß, da muss ich wohl nochmal ran.


    Tja, das war's erstmal, jetzt ist erstmal Bastelpause. Ich werde zu gegebener Zeit weiter berichten.



    Vielen Dank für die bisherigen Reaktionen. :)

    Die Originallok hat an beiden Enden Übergangseinrichtungen zu den Wagen. Während es das bspw. auch am Führerhaus der V36 gibt, ist der vordere Übergang eher selten anzutreffen und daher eine Spezialität dieser Lok.


    DWK-VVM-5.jpg


    Zitat: " ...aber es sollte noch schlimmer kommen ....😏"


    Zur Einstimmung wurden beidseitig am Führerhaus die DWK-Logos angelötet:


    DWK-D-Schild.jpg


    Die Geländer an der Führerhausrückwand entstanden dann aus kurzen Messingdrahtstücken und Miniaturunterlegscheiben. Dann war wieder löten und biegen angesagt, um das Geländer in seine Form zu bekommen. Das Übergangsblech mit Halterungen sind Ätzteile.


    DWK-gelaender-1.jpg


    Der Zusammenbau der vorderen Übergangseinrichtung mit Geländer war deutlich schwieriger und es brauchte mehreren Versuche, bis ich die Teile zusammen hatte. Da ich mit Flamme löte musste ich sehr aufpassen, bereits befestigte Teile nicht wieder abzulöten.


    DWK-VVM-4.jpg


    Die rettende Idee war schließlich, Brückengeländerstützen zu verwenden, Das Einlöten der Drähte war trotzdem fummelig und ich musste die Arbeit mehrfach unterbrechen, um meinen Blutdruck wieder auf Normalniveau zu bringen. ^^


    DWK-gelaender-2.jpg

    DWK-gelaender-3.jpg


    Damit waren die Lötarbeiten beendet und die Teile gingen zum Glasperlstrahlen.

    Im Nachbarort gibt es eine kleine Firma, die Strahlarbeiten aller Art und Kunststoffbeschichtungen ausführt. Die können aber auch ganz feine Sachen bearbeiten, was ich schon mehrfach ausprobiert habe.


    DWK-D175-13.jpg

    So sieht das doch schon gleich viel besser aus. 8)

    DWK-D175-11.jpg


    DWK-D175-14.jpg

    (Die Lok ist nicht schief, das ist eine Spezialfunktion meiner Kamera.) :)

    Moin,


    ein neuer Tag - ein neues Glück. :)


    Weiter geht es mit der Detaillierung des Aufbaus. Den gewölbte Deckel des Vorbaus habe ich aus einer Messing-Teppichschiene gesägt und mit den anderen Vorbauteilen verlötet. Besondere Freunde hat mir dabei das Anlöten der Griffe gemacht.



    Für den Frontkühler habe ich ein Gussteil verwendet, welches noch in meiner Bastelkiste lag. Ich habe das Teil geteilt, schmaler gefeilt und nebeneinander in den Frontausschnitt des Aufbaus gelötet.


    Es ist eigentlich zu groß und nicht maßstäblich aber mir gefällt es gut.



    Nachdem ich diesen Fummelkram hinter mir hatte war ich froh aber es sollte noch schlimmer kommen .... 😏

    Im Sommer 2020 ergabt sich dann die Möglichkeit die Originallok im Lokschuppen am Schönberger Strand zu besichtigen. Dabei konnte ich einige Detailfragen klären und noch fehlende Maße direkt von der Lok abnehmen.



    Leider war das Führerhaus abgeschlossen und der Schlüssel nicht auffindbar, so dass ein paar Fotos durch die Scheibe genügen mussten.



    Soweit so gut.

    Wieder zuhause musste ich beim Übertragen der Maße aber feststellen, dass mein Lokrahmen etwas zu kurz war, um auch den vorderen Übergang anzubauen.



    Da ich auf dieses wichtige Detail der Lok nicht verzichten wollte, musste ich den Rahmen nochmal neu bauen. :cry:

    Und wieder war zeichnen, fräsen und löten angesagt.



    Da ich den zuerst gebauten Rahmen nicht zerstören wollte (kann man ja vielleicht nochmal gebrauchen) musste ich mir einige Anbauteile neu besorgen. Dabei fiel mir auf, dass sich einige davon sehr schlecht löten ließen, obwohl sie vom gleichen Anbieter kamen. Also musste ich doch die baugleichen Teile vom ersten Rahmen verwenden, die sich problemlos wieder angelöten liessen. Komisch - vielleicht hat sich die Messinglegierung über die Jahre geändert?

    Weiter geht's.

    Aus mehreren Lagen Neusilberblech entstanden die Kuppelstangen, die ich sicherheitshalber in zwei Versionen geplant habe.


    DWK-kuppelstangen.jpg


    Parallel wurde die Zeichnung für den Ätzfilm der Aufbauteile erstellt. Dies hat zwar einige Zeit und Nerven gekostet aber ich freue mich immer wieder, wenn dann ein güldenes Blech geliefert wird und möglichst alles passt. :)


    DWK-aetzblech.jpg


    Nun ging's ans Löten. Stunden später sah das Ergebnis so aus:


    DWK-Aufbau-1.jpg

    Moin,


    ich möchte heute meinen Baubericht über eine Diesellok vom Typ DWK D175 beginnen.

    Ich habe bereits vor einiger Zeit begonnen und nicht alles ist glatt gegangen. Viel Spaß. ^^


    Vorgeschichte:

    Im Jahr 2005 verbrachten wir, zum wiederholten Mal, unseren Sommerurlaub an der Ostsee. Auf einem unserer Ausflüge besichtigten wir auch das Eisenbahnmuseum am Schönberger Strand. Dort gab es viele interessante Fahrzeuge zu entdecken. Jahre später fielen mir einige Fotos von dem Besuch wieder in die Hände, u.a. von der urigen DWK-Lok.



    Das Vorbild:

    Die Lok wurde 1935 von DWK (Deutsche Werke Kiel) gebaut und als Lok 3 bei der Kleinbahn Freienwalde–Zehden in Dienst gestellt. Die Lok verblieb nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Norddeutschland und ist heute als V11 beim VVM am Schönberger Strand beheimatet.


    -> Lokporträt auf "Loks aus Kiel"


    Das Modell:

    Die wiedergefundenen Papierfotos führten dazu, dass ich mich mehr mit der Lok beschäftigte und alle Vorbildinformationen zusammentrug, die ich bekommen konnte. So fand ich in einer alten Ausgabe des Lokmagazins einen Bericht über die Kleinbahn Freienwalde–Zehden. In einer Loseblattsammlung über diese Bahn war sogar eine Werkszeichnung enthalten.



    Die Zeichnung wurde auf 1:45 skaliert und ein Dummy aus Papier und MDF gebaut, um einen ersten Eindruck zu bekommen.



    Nach einigen Zeichnungskorrekturen wurden die Teile für den Lokrahmen in Auftrag gegeben. Nach Lieferung der Frästeile wurde diese zusammengebaut und mit den Anbauteile ergänzt, welche ich in der Zwischenzeit besorgt hatte.


    Und so sah das Ergebnis aus:


    Moin,


    ich habe mal eins meiner "Schubladenprojekte" rausgekramt - die V15 der DR.


    Vor einigen Jahren habe ich die Grundbauteile im Rahmen eines privaten Projekts bekommen. In der Zwischenzeit gibt es auch einige schöne Messingteile von MMC. Damit die Anzahl der Bauteile kleiner wird, wurde jetzt mit dem Antrieb angefangen.


    V15-4.jpg

    V15-6.jpg


    Die Anzahl der Teile hat sich trotzdem noch nicht wesentlich reduziert. :huh:

    Hallo Reinhard,


    wie Du gesehen hast, ist der letzte Beitrag schon länger her. Der Triebwagen ist immer noch nicht fertig aber sicher verstaut. Ich habe zwischenzeitlich das Interesse an Spur 0 etwas verloren und baue momentan lieber in 1:13.


    Quote

    Du erwähntest eine masszeichnung und Zeichnungen für den Aufbau. Wäre es möglich die zu bekommen? Das würde mich sehr freuen


    Viel gibt es da leider nicht. In der Ausgabe 11 der Buchreihe "Die Kleinbahn" von Zeunert, ist ein Artikel über den Triebwagen mit Zeichnung: DIE KLEINBAHN 11


    Hier noch ein aktuelles Foto:



    Eigentlich müsste ich ... :whistling:

    Hallo Holger,


    Woher beziehst Du die Deltang Komponenten.


    Ich habe meine Komponenten direkt bei Deltang in UK bestellt. Es gibt aber auch Lieferanten in Deutschland.


    Quote

    ANDREAS noch eine Frage: WAS KANN ICH ALS GÜNSTIGES ladegerät für den akku verwenden.


    Ich benutze das X-Peak 80 BAL von Jamara, welches mir von meinem Modellbaukollegen Martin empfohlen wurde, der auch die Verkabelung der Lok erledigt hat.


    Die Bauteile brauchen nicht viel Platz: