Posts by JoachimW

    Hallo Stephan,


    Nageln ist häufig der Kompromiss, den man eingehen kann, wenn man mit den Großserienprodukten unzufrieden ist und es entweder nichts besseres/passendes auf dem Markt gibt (was einen selbst zufrieden stellt) oder das Bessere/Passende vielleicht zu teuer oder vielleicht zu kompliziert bei der Montage ist.


    Das einfachste Selbstbaugleis kostet nur ein paar wenige Euro und funktioniert technisch häufig besser als Großserienprodukte.


    Man kann hier die Schwellenlage seinen Wünschen entsprechend anpassen oder einem Vorbild nachempfinden. Auch ist es deutlich einfacher Schwellen zu bearbeiten oder einzufärben, da Schwellen, Kleineisen und Schienen getrennte Baugruppen sind.

    Auch gibt es Vorbilder, da sind Nägel und Unterlagsplatten deutlich passender andere Oberbauarten. Selbst in Epoche 4.


    Ich nagele alle meine Gleise mangels Alternativen auf dem Markt selbst und bin mit den Ergebnissen zufrieden.


    Z.B. das Vorbild:


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    ...und als Modell nachempfunden (soweit es geht):


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    Hier das bearbeiten der "Einzelteile":


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    Schwellenstruktur herausarbeiten


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    Schwellen anfasen


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    Einfärben


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    Altern


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    Gleise lackieren


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    Unterlagsplatten lackieren


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    Fertiges Gleis



    Bei Weichen ist der Aufwand etwas größer, aber das Ergebnis befriedigt:


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    Herzstück


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    Radlenker


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    Zunge



    Und letztlich eingeschottert:


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    Der Aufwand ist natürlich deutlich höher, aber wenn man das Endergebnis vor sich sieht, entschädigt einen die viele Arbeit.



    Gruß

    Joachim

    Hallo Oliver,


    vielleicht könnte Königsberg i. Bay. bzw. später i. Ufr. als Anregung dienen.

    Liegt in (Unter-)Franken und in der Nähe von Hammelburg.

    Kreuzungsgleis, EG, GS, Lstr, Rampe, Fabrikanschluss und Landhandel.

    Der Bahnhof ist maßstabsgetreu 5 m lang. Mit Industriegleisen und ein paar kleinen Abstrichen sollte soetwas auf 5,2 m machbar sein.


    2021-11-23-01.png



    Ein paar Bilder:

    kbaystb-bayern-koenigsberg_i_fr

    Bf Königsberg - FREMO - Freundeskreis Europäischer Modelleisenbahner e.V. (fremo-net.eu)



    Gruß

    Joachim

    Hallo Stefan,


    wie schon geschrieben, ist das ein nicht unbedingt typisch deutsches Planungsdetail bzw. unkonventionell für deutsche Modellbahnen.


    Hier sind einige gut erklärende Bilder (und Text) zu finden.



    Gruß

    Joachim

    Hallo,


    das Konzept der Anlage ist - für deutsche Verhältnisse - sehr unkonventionell.

    Die Anlage wirkt so wie sie wirkt, weil dieses Konzept konsequent umgesetzt wurde und immer noch wird. Die Anlage entwickelt sich ständig weiter und wird immer wieder überdacht und entsprechend optimiert.

    Der Betrieb macht wirklich Spass und ist am (imaginären) Vorbild angelehnt.


    Tja, nur leider ist ein solches Konzept nicht für jedermann etwas.


    1. Der Platz

    Der Raum in dem die BAE aufgebaut ist, wirkt relativ groß, ist aber für Spur-0-Verhältnisse recht überschaubar.

    Wer das Konzept adaptieren möchte und es auf die Regelspur ummünzen möchte, braucht 4-6 x soviel Platz, um entsprechend größere Radien, längere Strecken flachere Steigungen und größere Bahnhöfe unterzubringen.

    Wer sich mit der Schmalspur anfreunden kann, liegt hier klar im Vorteil.


    2. Landschaft

    Die extrem bergige Landschaft lässt Mushrooms in dieser Art und Weise überhaupt erst zu.

    Ein Küstenbahner hat hier wohl verloren.

    Wer sich im Harz oder sonstigen Gebirgslandschaften wohl fühlt hat deutlich mehr Möglichkeiten.


    3. Fahrzeugpark

    Bei der BAE handelt es sich um ein in sich geschlossenes System. Der Fuhrpark ändert sich nicht, es gibt keinen Rollwagen-/Rollbockbetrieb und keinen Austausch mit anderen Bahngesellschaften. Dadurch und durch die definierten Frachten und Frachtläufe sind die Bahnhöfe entsprechend so ausgelegt, wie sie sind. Nicht zu klein, nicht überdimensioniert. Schmalspurische Sparsamkeit.

    Wer mit einem definierten Fahrzeugpark auskommt kann sich glücklich schätzen.

    Jäger und Sammler oder Erzzug-Gag-Fahrer werden es schwer haben.


    4. Betrieb

    Der Betrieb ist für mehrere Personen ausgelegt. Alleiniger Betrieb macht auf der BAE keinen Spass und ist im Konzept auch nicht vorgesehen.

    Auch ist ein (Halb-)Automatikbetrieb absolut nicht sinnvoll. Man kann immer nur Teile der Anlage einsehen, nie das Ganze überblicken. Ein Betriebsleiter sitzt vielleicht in Sieber und/oder Braunlage, bekommt aber vom Rest nichts mit. (Wie Matthias schon schrieb, ist der Blick auf nur einen Teil der Anlage eher ernüchternd. Die Anlage wirkt als ganzes.) Auch wenn man vor Sonnenberg (dem Betriebsmittelpunkt) sitzt, geht das meiste an einem vorbei.

    Wer Einzelkämpfer ist, wird an einem solchen Konzept keine Freude haben.

    Wer gerne mit anderen Betrieb macht, kommt dagegen voll auf seine Kosten. Man muss also immer (genügend) Mitspieler an der Hand haben, um Betrieb machen zu können.


    5. Bau

    Es wird immer an der Anlage gebaut. Sie verändert sich und wird optimiert und verbessert. Otto hat auch Hilfe beim Bau.

    Die Größe des bebauten Raumes und die Landschaft sind nicht zu unterschätzen.

    Wer sich beschränken kann bzw. Schmalspur bevorzugt ist besser bedient, als jemand, der 01er und 44er favorisiert. Hier sind die nötigen Dimensionen eine ganz andere Hausnummer. Zeit spielt hier eine wichtige Rolle (Kosten natürlich auch).


    Wer sich von der BAE begeistern lässt, muss also versuchen seine Wünsche und Bedürfnisse entsprechend anzupassen.

    Man kann die Anlage sicherlich als Vorbild nehmen, man muss aber letztlich ein eigenes schlüssiges Konzept entwickeln. Sie ist auf jeden Fall einmalig!



    Gruß

    Joachim

    Hallo Rainer,


    Schau mal unter https://nebenuhrsteuerung.de dort gibt es fertige Nebenuhrsteuerungen für kleines Geld, auch mit Zeitverkürzungen für die Modellbahn.

    Ansonsten hat der FREMO bzw. B. Wisotzki eine Steuerung entwickelt, die auch frei nachgebaut werden kann (http://www.fremo.wisotzki.org/…te/uhrtaktgeber/index.php).

    Daneben gibt es noch einen Taktgeber, der von einem PC gesteuert wird, der vom Freundeskreis der TT-Bahner entwickelt wurde.



    Gruß

    Joachim

    Hallo Bernd,


    Ich habe mal bei einer nicht weiter definierten „Schlange“ in Berlin den Bau einer HF 110c in Auftrag gegeben. Immer wieder und wieder und wieder und wieder wurde ich mit fadenscheinigen Ausreden vertröstet, bis mir nachdem ich langsam die Geduld verloren habe eine halb fertige schlecht lackierte Lok geliefert wurde und dann auch noch gesagt wurde, dass ich den Rest doch auch selbst machen könnte, da die komplette Fertigstellung sich nicht rechnen würde, entgegen aller Abmachungen.


    Meine Reaktion darauf erspare ich Dir.


    Die genauen Hintergründe kenne ich tatsächlich nicht, aber da ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe, gute wie schlechte, kann ich zumindest mitfühlen und wie ich schon schrieb, gibt es auch so etwas wie Respekt dem Kunden gegenüber.


    Früher gab es mal einen Spruch: „Der Kunde ist König.“


    Wenn zwei Parteien ein Geschäft abschließen kann jede Partei von der anderen die Erfüllung erwarten.

    Bekomme ich als Kunde nur die Hälfte geliefert, oder ewig verspätet, könnte ich im Gegenzug auch nur die Hälfte bezahlen oder aber eben Jahre später zahlen. Ich glaube der Hersteller/Händler fände dies genauso uncool, wie ich eine halbfertige Lok oder eine um Jahre verspätete Lieferung!



    Gruß

    Joachim

    Hallo,


    ich bestelle sehr häufig speziell für mich angefertigte Teile Komponenten oder auch komplexe Dinge sowohl bei Firmen, als auch bei Einzelkämpfern die dies nebenher machen.


    Eine Firma, genauso wie ein Einzelkämpfer kann dabei gerne zig Aufträge annehmen und in Arbeit ertrinken. Schön, wenn es so gut läuft.

    Die Auftragslage ist das Eine, das Andere das Projektmanagement.


    Wenn eine Firma/ein Einzelkämpfer unendlich Aufträge liegen hat und ein Kunde einen weiteren erteilen möchte, gehört es sich schon aus Respekt dem Kunden gegenüber diesem mitzuteilen wie lange er in etwa warten muss bzw. dass die Auftragslage derzeit keine kurzfristige Bearbeitung zulässt.

    …und zwar vor Auftragsvergabe!


    Immer wieder vertröstet zu werden, unhaltbare Termine genannt zu bekommen oder fadenscheinige Ausreden zu hören führt beim Kunden nur zu Unzufriedenheit, die letztlich auch dazu führt, dass man der entsprechenden Firma/dem Einzelkämpfer nichts positives abgewinnen kann.


    Die Firma/der Einzelkämpfer tut sich damit keinen Gefallen und schadet sich dadurch selbst.


    Auch wenn nur das Genie das Chaos beherrscht, ist eine chaotische Betriebsführung sicherlich nicht das Gelbe vom Ei.


    Wenn eine Firma in Arbeit erstickt, gibt es verschiedene Möglichkeiten diesem entgegenzuwirken.

    Man kann Aufträge ablehnen, die Preise erhöhen oder Outsourcing betreiben bzw. Personal einstellen.

    Die schlechteste Alternative ist das dauerhafte vertrösten oder unglaubliche Ausreden!



    Gruß

    Joachim

    Hallo Schmalspuriger,


    das zu verallgemeinern trifft es wohl nicht ganz. So etwas kommt auch anderswo, aber zumeist vereinzelt vor.


    Macht man solche Erfahrungen, kann man persönliche Konsequenzen ziehen und das nächste Mal einen großen Bogen um solche Firmen machen oder man weiß zumindest beim nächsten Mal worauf man sich voraussichtlich einlässt.


    Glücklicherweise gibt es genügend Mitbewerber in allen Branchen und Spurweiten. Auch zu dem von Dir genannten Berliner Anbieter gibt es Alternativen.

    Wenn Du total unzufrieden bist, kannst Du auch jetzt schon etwas unternehmen.



    Gruß

    Joachim

    Neben der 2 x Pi-Kamera-Lösung möchte ich beim Triebwagen auch auf eine autarke Stromversorgung der Raspberry Pi setzen. Platz ist ja genug vorhanden.

    Das hat Vorteile, aber auch Nachteile, wie zum Beispiel das notwendige Laden der Akkus.


    Es gibt für den Raspberry Pi ein schönes Plug & Play Modul, welches recht klein und Kompakt ist und genügend Leistung für eine Fahrplan-Session von 3 bis 4 Stunden hat. Den PiSugar2.


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    Der PiSugar2 muss nur mit 4 Schrauben, die mitgeliefert werden, mit dem Raspberry Pi Zero verschraubt werden. Fertig. Einschalten und los geht's.


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    Die blaue LED zeigt dabei an, dass der PiSugar2 läuft, die grüne LED, dass der Raspberry Pi läuft und die rote LED, dass die Kamera läuft.

    Ziemlich viel Jahrmarktatmosphäre, aber durch den Einbau in den Triebwagen und die allgemeine Anlagenbeleuchtung sieht man schlussendlich nichts davon wenn man nicht direkt darauf achtet und zur Kontrolle kann es nicht schaden.


    Sobald der Raspberry Pi läuft, ist das Kamerabild im Browser oder anderweitig abrufbar.


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    Die nächste Herausforderung ist nun den Einschalter und die Ladebuchse nach außen zu legen und alles sauber in den Triebwagen einzubauen.


    Man könnte natürlich auch ein solches Modul lose verwenden und je nach Lust und Laune in unterschiedlichen Loks platzieren und bliebe damit flexibel. Einzig der Platz in einem Fahrzeug begrenzt dann diese Flexibilität. (Mal schauen, was noch so kommt!)



    Gruß

    Joachim



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    Hallo Michael,


    MotionEyeOS ist eher ungeeignet (siehe Beitrag #33).


    Ich nutze inzwischen python3-picamera (siehe Beitrag #35 und #39). Damit habe ich auch die Möglichkeit über WIO die Kamera, besser gesagt den Livestream, mit RocoRAIL zu verbinden (siehe Beitrag #48) bzw. in einem Browser anzuzeigen.



    Gruß

    Joachim

    Nachdem sich Corona freundlicherweise zum Sommer hin etwas zurückgezogen hat und das Impfen etwas in Gang gekommen ist, gab es wieder einige reale Treffen, wobei das Thema Remote Betrieb trotzdem weiter von mir verfolgt wird.


    Durch einen glücklichen Zufall bin ich an einen Teilesatz eines VT 303 gekommen, so dass ich den schon vorhandenen 1. VT, der sowieso hätte aufgehübscht werden müssen, "opfere" und diesen allein für den Remote Betrieb herrichte.


    2021-08-15-01.jpg


    Um Platz zu schaffen habe ich bei diesem zunächst die Inneneinrichtung ausgebaut.


    Das Umschalten der Kameras (siehe Beitrag #48) hat zwar im Versuchsaufbau geklappt, aber sich in der Praxis nicht bewährt, so dass ich hier im Triebwagen 2 Raspberry Pi mit jeweils eigener Kamera einbaue.

    Glücklicherweise ist genügend Platz vorhanden!



    Gruß

    Joachim

    Hallo Schmalspurfan,


    mit riesigem Interesse werde ich den Beitrag verfolgen und würde mich freuen, wenn Du noch näher auf die verwendeten Zurüstteile (Hersteller, Bezugsquelle Best.Nr.) eingehen könntest und die Bauschritte ausführlich erläuterst, da ich ebenfalls diesen Triebwagen nachbauen möchte und das sicherlich hilfreich sein kann.



    Gruß

    Joachim


    P.S. Falls jemand rein zufällig einen Komplettbausatz in der Schublade liegen hat und nicht weiß, was er damit anfange soll, könnte ich mich auch breitschlagen lassen diesen demjenigen abzukaufen!

    Gebäude sollten irgendwie in die Gegend passen in der die Bahn angesiedelt ist. (Ein Leuchtturm auf der Zuspitze könnte etwas fehlplatziert wirken.)


    Gebäude können auch einer Anlage ein gewisses Flair geben.


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    Hickmanns Gasthof in Schmiedeberg ist z.B. ein sehr markantes Gebäude, an dem die Bahn direkt entlang fuhr.


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    Das Gebäude steht heute noch (...und selbst die Bahn existiert noch, verläuft aber inzwischen anders).


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    Neben Hickmanns Gasthof gibt es noch weitere sehr markante Gebäude, wie z.B. die Kirche, die ebenfalls direkt neben der Bahnstrecke und in der Nähe des Bahnhofs liegt.


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    Auch die Kirche existiert noch.


    2016-11-17-01.jpg



    Der Fluss neben der der Strecke mit seinen Brücken tut sein übriges.


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    Mit einigen Stunden Zeichenarbeit...


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    ...kann man dann solch markante Gebäude für die Fräse umsetzen...


    2017-02-24-01.jpg



    ...und nach und nach zusammenbauen.


    2017-03-10-03.jpg



    ...so wie auch den BHG-Schuppen aus meinem letzten Beitrag, der schon etwas weiter ist.


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    Bei der Konstruktion sollte man darauf achten, dass die Mauer vernünftig mauern.


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    ...und der ausführende Modellbauer die Ecken sauber zusammen klebt:!: X(

    (Gut, dass die Spachtelmasse schon erfunden wurde!)



    Wer etwas sucht, der kann abseits vom Mainstream interessante Vorbilder finden.



    Gruß

    Joachim

    Ich mache es mir einfach.


    Da ich ein konkretes Vorbild umsetze, baue ich einfach die Gebäude nach, die da in der Gegend rum standen.

    Wenn das Gebäude noch existiert, werden davon Fotos gemacht, einige Maße genommen, diese mit alten Bildern verglichen, dann in einem CAD-System umgesetzt und die einzelnen Teile in Polystyrol gefräst.


    2021-06-05-01.jpeg


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    Wenn das Gebäude nicht mehr existiert, suche ich alte Fotos und Infos, setze es dann auch wieder in einem CAD-System um und lasse die einzelnen Teile in Polystyrol fräsen.


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    Diese Technik ist für mich als Modellbauer mit zwei linken Händen ohne Fantasie und Fachwissen am einfachsten, da sonst auf meiner Anlage nur krumme Häuser mit schiefen Fenstern stehen würden, die in der Realität wahrscheinlich noch vor Fertigstellung aus statischen Gründen zusammengefallen wären.



    Gruß

    Joachim

    Hallo zusammen,


    hat jemand eine Idee oder weiß, wie ein BHG-Gebäude (hier speziell das in Wiek auf Rügen am Hafen) von innen aussah bzw. eingerichtet war?


    2021-05-23-01.jpg


    Da die Gebäude auf Rügen von der Schmalspur befahrbar waren, komme ich nicht drum herum diese ein wenig einzurichten.



    Gruß

    Joachim

    Hallo zusammen,


    da dieses Unterthema - gegebenenfalls - etwas umfangreicher werden kann, gliedere ich das Thema mal aus.


    bei realen (Modul-)Treffen werden verschiedene Frachtsysteme eingesetzt, die alle mehr oder weniger ähnlich sind.

    Beim FREMO zum Beispiel gibt es Bahnhofsdatenblätter, einen Arrangementplan, einen Fahrplan, Güterzugbildungsvorschriften, Lokeinsatz- und Wagenumlaufpläne. Daneben noch Lok- und Wagenkarten und am Ende die eigentlichen Frachtzettel.

    Alles "fassbar" und real.


    Einen "virtuellen" Schritt weiter geht der Fracht Agent oder der große Bruder Ship it. wobei beide Systeme in meinen Augen etwas zu viel Output erzeugen und damit nicht sonderlich übersichtlich sind und eigentlich "nur" die Zugzusammenstellungen maschinell übernehmen. Der Input ist ansonten identisch zum "fassbaren" System des FREMO.


    Man könnte mit den beiden Systemen sicherlich einen halb-virtuellen Betrieb durchführen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich zufriedenstellend funktioniert.


    Ich bin also auf der Suche nach einer Lösung, die den halb-virtuellen Betrieb vernünftig abbilden kann.

    Da es bisher - meines Wissens nach - nichts gibt, da halb-virtueller Betrieb wohl insgesamt Neuland ist, ist wohl Eigeninitiative gefragt.


    Ich hoffe darauf, dass - wenn alles läuft - es noch mehr verrückte Modellbahner wie mich gibt, die den halb-virtuellen Betrieb ebenfalls umsetzen und man dann gemeinsam entsprechende Betriebssessions auf den verschiedenen Anlagen starten kann.

    Frei nach dem Motto: "Hallo Leute, wer hat morgen Abend ab 18:00 Uhr Lust auf eine Fahrplansession bei der RüKB?"

    ...und dann wird gefahren! Halb-virtuell; vielleicht sogar aus Australien, der Schweiz oder Peru.


    Es gibt gewisse Anforderungen die schwer über das FREMO-System und die Programmgestützten Varianten Fracht Agent und Ship it abzubilden sind.

    Wie kann ich z.B. Wagenkarten untereinander austauschen oder diese mit Frachtzetteln versehen wenn ein Zugführer in Wilhelmshaven und einer in Hamburg sitzt? (...wenn es zeitnah erfolgen soll!)

    Woher weiß ich, welchen Wagen ich von der Ladestraße abziehen muss, wenn ich hier die Wagenreihung nicht weiß und visuell nicht erkennen kann?

    Welche Informationen sind wirklich wichtig für den Betrieb, um nicht in einer Datenflut zu ersticken?

    Kann man Daten für Anfänger und Profis unterschiedlich anzeigen lassen? (Der eine möchte vielleicht die Bremshundertstel wissen, der andere nur, wo er die Ladestraße im Bahnhof xy findet)

    Wie bekomme ich die Daten(flut) so an meinem Arbeitsplatz angeordnet, dass es übersichtlich ist und gut zu handhaben ist?


    Wie sieht der halb-virtuelle Arbeitsplatz (derzeit) aus?


    Bei der RüKB gibt es 4 stationäre Kameras (für jeden Bahnhof eine, der Fiddle Yard hat (noch) keine, da er manuell von einer Person bedient werden muss)

    Man muss nicht alle Bahnhöfe im Blick haben, sondern nur den, in dem man sich als Lokführer befindet. Also nur ein Bild.

    Die Auflösung ist derzeit auf 640 x 480 Pixel eingestellt. (muss ja auch alles gestreamt werden)


    Das nächste ist die Lokführerkamera. Ein weiterer Stream 640 x 480 Pixel in einem weiteren Browserfenster parallel zum Bahnhofsblick.


    Zusätzlich ist Rocrail mit dem Gleisbildstellpult offen, um die Weichen und Signale stellen zu können.


    Der Rocrail-Fahrregler zum Steuern der Lok nimmt nicht allzu viel Platz weg.


    Die Rocrail-Uhr kann gut über dem Fahrregler platziert werden.


    Das Telefon für die Zugmeldungen liegt neben der Tastatur.


    ...und jetzt fehlen noch die Unterlagen und Infos die man für den Betrieb benötigt.


    mit einem Monitor kommt man langsam an seine Grenzen wenn man den Überblick behalten möchte. (Bisher ging es, aber wir sind ja auch noch in der Test und Aufbauphase)


    Wie kann man nun die Unterlagen und Infos in das System integrieren und für jeden aktuell verfügbar machen?

    (Bei Listen und Zetteln müsste man diese "analogen" Infos wohl irgendwie digital aufbereiten, so dass eher eine digitale Lösung sinnvoll erscheint.)


    Hat jemand vielleicht Ideen dazu?



    Gruß

    Joachim

    Gestern Abend haben wir intern noch einen anderen Ansatz diskutiert, der den Decoder entlasten soll, aber dafür andere Nachteile hat.

    Hierzu muss ich erst einmal ein paar Teile bestellen, was das Ganze wieder etwas verzögert.


    Aaaber, ich hatte gestern noch eine Erleuchtung (oder vielleicht hört sich Idee in dem Zusammenhang besser an), was den Betriebsablauf mit Frachtzetteln und Wagenkarten angeht. Da es digital funzen muss, ist etwas Programmieraufwand erforderlich.

    Weil es aber einzig meinem wirren Kopf entsprungen ist, würde ich das zunächst ausgiebig diskutieren, damit dabei am Ende was vernünftiges heraus kommt.


    Dazu demnächst mehr.



    Gruß

    Joachim