Posts by JoachimW

    Hallo burki,


    mich reizte es einfach nur zu sehen, ob man mit den Vorgaben etwas Vorbild gerechtes als Anlage umsetzen könnte, da des Öfteren Gegenteiliges ausgesprochen wurde.


    Es ging nicht so sehr darum Dir etwas Anderes aufzudrängen bzw. Neues aufzuzeigen.


    Einfach der Vollständigkeit halber zu meinen Anregungen hier im Beitragsbaum und vielleicht wiederum als Anregung für andere mit ähnlichen Vorgaben.



    Gruß

    Joachim

    Ergänzend:

    Man könnte den FY auch unter den Endbahnhof positionieren und die linke Seite noch etwas als Übergabebahnhof ausgestalten.

    Der FY wird als Schublade/Schiebebühne ausgeführt, so dass man jederzeit problemlos überall ran kommt und iTrain die Züge steuern kann.


    Ein richtiger Schattenbahnhof wäre das nicht und auch als 2. Ebene würde Ich das nicht bezeichnen.


    Das hätte den Vorteil, dass man auf den Paternoster verzichten könnte!



    Gruß

    Joachim

    Hallo,


    irgendwie reizt mich das Thema, insbesondere in Verbindung mit iTrain.


    Auch wenn die Planung schon recht weit fortgeschritten ist, eine Vorentscheidung gefallen ist und schon Material bestellt wurde, möchte ich zumindest abrundend einen meiner weiter vorn vorgebrachten Vorschläge näher erörtern.


    Da ich genauso wenig wie burki Ahnung vom Vorbild habe, kopiere ich meist das Vorbild, so dass niemand über meine Inkompetenz meckern kann.


    Angehängt ist ein etwas unkonventioneller Gleisplan, der St. Andreasberg zum Vorbild hat.


    Entgegen der bisherigen Planungen würde ich den Endbahnhof unten positionieren und oben den Übergabebahnhof mit angeschlossem Fiddle Yard.


    St. Andreasberg war im Vorbild 160 m lang, das sind in 1:45 etwa 3,50 m. Da die Einfahrweiche zudem noch weit zurückgesetzt lag, kommt man hier prima um die Kurve. Im Bahnhof selbst lagen 2 DKWs, eine Weiche und eine Kreuzung, also kein Weichengrab und Geldbeutel schonend.

    Der Bahnhof hatte keine Umsetzmöglichkeit, was es aber auch nicht braucht, man kann dennoch alle Gleise gut bedienen, wenn man im Lokschuppen eine Rangierlok vorhält.

    Es gibt eine Ladestraße, eine Kopframpe, eine Seitenrampe, einen Güterschuppen und ein Abstellgleis und eben den Lokschuppen.

    Viele Rangiermöglichkeiten. Hierdurch und durch die Kürze des Bahnhofs sind die Zuglängen automatisch begrenzt, so dass ein Rangieren mit iTrain gut umzusetzen sein sollte, genauso wie ein abwechslungsreiches planloses oder aber auch betriebsorientiertes hin und her Fahren.

    Das angehängte Foto zeigt das Vorbild und ein wenig Umgebung, wobei ich im Plan den Bahnhof gespiegelt habe.


    Oben ist der Talbahnhof nachgebildet, der eigentlich nur aus zwei Weichen bestand. Alle anderen Weichen gehörten zur Reichsbahn. Im Plan ist davon nur eine DKW dargestellt.

    Da der hintere Bereich etwas kurz ist und direkt an der Anlagenkante liegt, um einen Schattenbahnhof bzw. Fiddle Yard darzustellen, habe ich diesen um die Ecke gezogen.


    Die Anlagenbreite beträgt ca. 80 cm. Im Endbahnhof braucht es den Platz für die Gleise, da das EG in Insellage steht. Im spartanischen Übergabebahnhof ist so noch Platz für (mittelalterliche Fachwerk-) Gebäude, wobei der Platz beim Vorbild recht beschränkt war und eine hohe Stützmauer die Bahnanlagen von der Bebauung getrennt hat. Optisch sicherlich reizvoll. (Irgendwo habe dazu auch noch ein Foto).


    Auf der Strecke gab es einen Haltepunkt und dabei eine Straßenüberführung (Betonbrücke). Für den Haltepunkt ist kin Platz, aber die Brücke kann man als Eyecatcher und zur Szenentrennung ruhig einbauen.

    Landschaftlich dominiert Wald, hauptsächlich Fichten, Tannen und Lärchen.


    Etwas problematisch ist der Fiddle Yard!

    Wenn man selbst nur ein wenig hin und her fährt, reicht ein Gleis wie dargestellt. Das Rangieren geschieht in den beiden Betriebsstellen.

    Fährt man nach Plan, könnte der FY über Kassetten bedient werden.

    Übernimmt iTrain das Kommando, muss ein automatischer Kassettenwechsel stattfinden.

    Hier wäre ein offener Paternoster (3-4Gleise) die einzige Lösung die mir einfällt.


    Von den Fahrzeugen könnten die genannten alle eingesetzt werden. Köf oder BR 89 als Rangierlok Im Endbahnhof, VT als Personenschubser und BR 64 als Pmg oder Ng.


    Wenn man möchte könnte man noch den Übergabebahnhof ein wenig tiefer positionieren, so dass die Strecke selbst ein wenig Steigung aufweist, was optisch das Thema aufwerten könnte.


    Bis auf den Paternoster ein recht einfach umzusetzendes Konzept, was sich am Vorbild anlehnt und so ziemlich alle Anforderungen gerecht wird.


    Problem: es wird keine einzige Bogenweiche benötigt!



    Gruß

    Joachim

    Hallo zusammen,


    aufgrund der Platzverhältnisse wäre es zunächst einmal logisch auf den langen Seiten eine Betriebsstelle und einen Speicher anzuordnen.

    Um Kreisverkehr und eine Abstellmöglichkeit zu gewährleisten bräuchte man 2 Weichen.

    Jede weitere Abstellmöglichkeit, die gleichzeitig Zugfahrten ermöglicht, benötigt zusätzlich 2 Weichen.

    Nach 3 Weichen auf jeder Seite ist wohl das Maximum des machbaren erreicht.

    Durch die Weichenstraßen und den geringen Platz wirkt das ganze letztlich gedrungen. Auch ist eine Ausgestaltung oder ein Wegtarnen nur bedingt möglich, da der Kreisverkehr dann mehr im „Schatten“ verlaufen würde als, dass man etwas davon hat.

    Schwierig hier eine Lösung zu finden, die technisch, betrieblich und optisch befriedigend wäre.


    Ein Point-to-Point Verkehr wäre einfacher und etwas glaubhafter zu verwirklichen.

    Es gibt genügend „Insellösungen“ beim Vorbild, die als Anregung dienen können.

    Insellösung kann man dabei ruhig wörtlich nehmen. Inselbahnen haben häufig einen geringen Umfang. Vom Anleger in die Stadt. Ggf. Gibt es einen Warenaustausch oder Trajekte über eine Fähre.

    Technisch machbar, betrieblich und optisch leicht umzusetzen.

    Ähnliches gibt es auch auf dem Festland, wo „Dörfler“ unbedingt einen Anschluss an die „richtige“ Bahn haben wollten.

    Der Endbahnhof und der Anschluss an die große weite Welt könnten dargestellt werden. Der Austausch findet über das Anschlussgleis des Übergabebahnhofs statt. Das muss nicht weiter dargestellt werden.

    Absolut prädestiniert als Anregung hierfür zu dienen wäre St. Andreasberg. Der Endbahnhof wurde anders ausgeführt als Er geplant und in Wikipedia dargestellt ist.


    Eine weiter Möglichkeit wäre ein großes Small Layout. Ich habe mal eine schöne Hafenanlagen auf einer Messe gesehen, die - glaube ich - sogar mal im SNM vorgestellt wurde. Die Gebäude dienen als Trennkulisse zwischen Abstell-/Lagemöglichkeiten und Szenerie.


    Was konkrete Pläne angeht, muss auch ich feststellen, dass ich nie den richtigen Nerv treffe, so dass ich mich lieber auf das geben von Anregungen beschränke.

    Am Ende kommt in der Regel was ganz anderes raus.



    Gruß

    Joachim

    Hallo zusammen,


    wir haben jetzt gesehen, was alles nicht geht und was das einzig wahre in Spur Null ist.


    Vielleicht könnte man jetzt versuchen eine Lösung zu finden die geht.


    Ich versuche mal für mich zusammenzufassen was ich bisher herausgelesen habe.


    Spur Null hat gewisse Vorteile gegenüber kleineren Spuren.

    Kreisverkehr ist nicht zwingend nötig, wäre aber ganz nett.

    Computerunterstützung beim Fahren.

    Kurze Fahrzeuge und nicht allzu lange Züge

    Kein Betrieb wie beim Vorbild.

    Raum 4,4 x 3,5 m


    Das sind gar nicht so viele oder gar spezielle Wünsche und Vorgaben.


    Der Knackpunkt ist hier eher die Kombination, die zusammen einen Gordischen Knoten ergeben können.

    Aufgrund des Platzes fallen die Gleisanlagen eher spartanisch aus, was wiederum einen genauso spartanischen automatischen Betriebsablauf nach sich zieht und gleichfalls wenige Fahrzeuge und geringe Ausgestaltungsmöglichkeiten.

    Es müsste also eine Möglichkeit gefunden werden die Fahrzeuge auszutauschen oder zu speichern.

    ...oder alternativ bzw. zusätzlich die Intelligenz der Computersteuerung soweit aufgebohrt werden, dass das Programm selbst entscheiden kann welche Wagen es mitnimmt oder zustellt, was wiederum bedeutet, dass die Software auf den Millimeter genau wissen muss wo welcher Wagen steht.


    Den ersten Punkt kann man hinbekommen. Die Raumgröße lässt Steigungen zu, um einen Schattenbahnhof unter dem Durchgangsbahnhof zu positionieren.

    Genauso kann ein Fiddle Yard für einen Endbahnhof als Zugspeicher herhalten.

    Dieser kann als Paternoster oder über Schrittmotoren automatisiert werden.


    Beim 2. Punkt wäre ich selbst an einer Lösung interessiert. Es gibt eine GPS-ähnliche Lösung zur Positionsbestimmung von Modellfahrzeugen. Ob und wie das funzt? Keine Ahnung.


    Vielleicht kann als Durchgangsbahnhof Königsberg i. Bay. als Anregung dienen.

    für Endbahnhöfe Frauenwalds oder St. Andreasberg, wobei letzterer keine Umsetzmöglichkeiten bietet und etwas speziell ist.


    Was bisher nur am Rande diskutiert wurde, sind die Kosten.

    Der automatische Betriebsablauf erfordert deutlich höhere Kosten, wie zusätzliche Weichen, Motoren, Belegtmelder, Decoder und ggf. Paternoster oder Schrittmotorsteuerung, was halt beim „klassischen“ PAN (Prinzip der absoluten Nähe) nicht anfallen würde.



    Gruß

    Joachim

    Hallo Burghard,


    es ist in der Regel einfacher eine Entscheidung zu treffen, wenn man weiß was man will.

    Ich habe das Gefühl, dass Du das noch nicht wirklich weißt.


    Frag Dich doch einmal selbst was Du wirklich willst bzw. was Dir wichtig ist.


    Ist es vielleicht das Basteln selbst?

    Dann ist der Maßstab eigentlich egal, genauso wie das Thema.

    Differenziert man das noch, z.B. durch die Berücksichtigung der eigenen Fertigkeiten kann der Maßstab eine Rolle spielen genauso wenn man Vorlieben mit einbringt.

    Beispielhaft hierfür kann Marcel Akle stehen.


    Ist es das Ausreizen des technisch machbaren?

    Auch hier steht das Basteln im Vordergrund in Verbindung mit technischen Spielereien.

    Maßstab und Thema sind auch hier zweitrangig, können aber für den Umfang der technischen Spielereien ausschlaggebend sein.

    Beispiel Miniatur Wunderland.


    Ist es vielleicht der Betriebsablauf bei der Bahn?

    Dafür braucht es in der Regel wenig Technik und wenig Schnickschnack aber entsprechend Personal, da viele Abläufe individuell sind.

    Beispiel FREMO


    Natürlich kann es eine Mischung aus allem sein oder was ganz anderes was Du eigentlich möchtest.


    Als Beispiel Und Anregung vielleicht mal mein Fall:

    Mir ist der Betrieb sehr wichtig, aber ich bastel auch sehr gerne.

    Beim Betrieb kann ich nicht immer auf Mitspieler hoffen, so dass ich auch in der Lage sein muss alleine Betrieb zu machen. Technik ist gar nicht meins. Mein Raum ist begrenzt, genauso wie mein bastlerisches Talent.

    All diese Überlegungen führten zu einem größeren Maßstab (1:45) und der Wahl eines schmalspurigen Vorbilds.

    Wäre ich etwas geschickter, hätte die Wahl auch auf 1:87 und Regelspur fallen können.

    Konzept und Planung ergaben sich dadurch fast automatisch.


    Auf dem bei Dir vorhanden Platz geht auf jeden Fall eine Menge.



    Gruß

    Joachim

    Hallo,


    die (G-)Wagen gefallen mir gut.

    Kannst Du vielleicht etwas ausführlicher auf den Bau eingehen?



    Gruß

    Joachim

    Hallo,


    alternativ wäre vielleicht auch eine Spitzkehre denkbar.

    Es ist zwar eng, aber wenn man sich beschränken kann, könnte oben im Raum die Spitzkehre angeordnet werden und rechts die beiden anderen Bahnhöfe. Auf der unteren Ebene der Fiddle Yard und darüber der Endbahnhof.

    Je nach Steigung wären ca. 40 cm zwischen den Ebenen erreichbar (SO zu SO).

    Der Fiddle Yard könnte auch als Schublade gebaut werden, so dass man besser an die Fahrzeuge heran kommen kann.


    Nachteil: Kein Kreisverkehr.


    Man könnte auch zwei vollwertige Ebenen schaffen und diese mittels Trajektverkehr verbinden, so wie es den z.B. auf Rügen auf der Nordstrecke gab.


    Auch hier wäre der Nachteil kein Kreisverkehr.


    Eine Wendel braucht Platz, den man ggf. anderweitig besser nutzen könnte.



    Gruß

    Joachim

    Hallo Stephan,


    Nageln ist häufig der Kompromiss, den man eingehen kann, wenn man mit den Großserienprodukten unzufrieden ist und es entweder nichts besseres/passendes auf dem Markt gibt (was einen selbst zufrieden stellt) oder das Bessere/Passende vielleicht zu teuer oder vielleicht zu kompliziert bei der Montage ist.


    Das einfachste Selbstbaugleis kostet nur ein paar wenige Euro und funktioniert technisch häufig besser als Großserienprodukte.


    Man kann hier die Schwellenlage seinen Wünschen entsprechend anpassen oder einem Vorbild nachempfinden. Auch ist es deutlich einfacher Schwellen zu bearbeiten oder einzufärben, da Schwellen, Kleineisen und Schienen getrennte Baugruppen sind.

    Auch gibt es Vorbilder, da sind Nägel und Unterlagsplatten deutlich passender andere Oberbauarten. Selbst in Epoche 4.


    Ich nagele alle meine Gleise mangels Alternativen auf dem Markt selbst und bin mit den Ergebnissen zufrieden.


    Z.B. das Vorbild:


    ewva.png


    2020-0-22-01.jpg


    2016-07-03-01.jpg



    ...und als Modell nachempfunden (soweit es geht):


    weiche.png


    2018-01-31-12.jpg



    Hier das bearbeiten der "Einzelteile":


    2021-01-30-01.jpg

    Schwellenstruktur herausarbeiten


    2021-01-30-05.jpg

    Schwellen anfasen


    2021-01-30-02.jpg

    Einfärben


    2021-01-30-03.jpg

    Altern


    2021-04-10-03.jpg

    Gleise lackieren


    2021-12-12-01-1.jpg

    Unterlagsplatten lackieren


    2021-04-10-13.jpg

    Fertiges Gleis



    Bei Weichen ist der Aufwand etwas größer, aber das Ergebnis befriedigt:


    2017-11-07-18.png

    Herzstück


    2017-05-22-13.jpg

    Radlenker


    2018-01-31-11.jpg

    Zunge



    Und letztlich eingeschottert:


    2018-09-19-04.jpg



    Der Aufwand ist natürlich deutlich höher, aber wenn man das Endergebnis vor sich sieht, entschädigt einen die viele Arbeit.



    Gruß

    Joachim

    Hallo Oliver,


    vielleicht könnte Königsberg i. Bay. bzw. später i. Ufr. als Anregung dienen.

    Liegt in (Unter-)Franken und in der Nähe von Hammelburg.

    Kreuzungsgleis, EG, GS, Lstr, Rampe, Fabrikanschluss und Landhandel.

    Der Bahnhof ist maßstabsgetreu 5 m lang. Mit Industriegleisen und ein paar kleinen Abstrichen sollte soetwas auf 5,2 m machbar sein.


    2021-11-23-01.png



    Ein paar Bilder:

    kbaystb-bayern-koenigsberg_i_fr

    Bf Königsberg - FREMO - Freundeskreis Europäischer Modelleisenbahner e.V. (fremo-net.eu)



    Gruß

    Joachim

    Hallo Stefan,


    wie schon geschrieben, ist das ein nicht unbedingt typisch deutsches Planungsdetail bzw. unkonventionell für deutsche Modellbahnen.


    Hier sind einige gut erklärende Bilder (und Text) zu finden.



    Gruß

    Joachim

    Hallo,


    das Konzept der Anlage ist - für deutsche Verhältnisse - sehr unkonventionell.

    Die Anlage wirkt so wie sie wirkt, weil dieses Konzept konsequent umgesetzt wurde und immer noch wird. Die Anlage entwickelt sich ständig weiter und wird immer wieder überdacht und entsprechend optimiert.

    Der Betrieb macht wirklich Spass und ist am (imaginären) Vorbild angelehnt.


    Tja, nur leider ist ein solches Konzept nicht für jedermann etwas.


    1. Der Platz

    Der Raum in dem die BAE aufgebaut ist, wirkt relativ groß, ist aber für Spur-0-Verhältnisse recht überschaubar.

    Wer das Konzept adaptieren möchte und es auf die Regelspur ummünzen möchte, braucht 4-6 x soviel Platz, um entsprechend größere Radien, längere Strecken flachere Steigungen und größere Bahnhöfe unterzubringen.

    Wer sich mit der Schmalspur anfreunden kann, liegt hier klar im Vorteil.


    2. Landschaft

    Die extrem bergige Landschaft lässt Mushrooms in dieser Art und Weise überhaupt erst zu.

    Ein Küstenbahner hat hier wohl verloren.

    Wer sich im Harz oder sonstigen Gebirgslandschaften wohl fühlt hat deutlich mehr Möglichkeiten.


    3. Fahrzeugpark

    Bei der BAE handelt es sich um ein in sich geschlossenes System. Der Fuhrpark ändert sich nicht, es gibt keinen Rollwagen-/Rollbockbetrieb und keinen Austausch mit anderen Bahngesellschaften. Dadurch und durch die definierten Frachten und Frachtläufe sind die Bahnhöfe entsprechend so ausgelegt, wie sie sind. Nicht zu klein, nicht überdimensioniert. Schmalspurische Sparsamkeit.

    Wer mit einem definierten Fahrzeugpark auskommt kann sich glücklich schätzen.

    Jäger und Sammler oder Erzzug-Gag-Fahrer werden es schwer haben.


    4. Betrieb

    Der Betrieb ist für mehrere Personen ausgelegt. Alleiniger Betrieb macht auf der BAE keinen Spass und ist im Konzept auch nicht vorgesehen.

    Auch ist ein (Halb-)Automatikbetrieb absolut nicht sinnvoll. Man kann immer nur Teile der Anlage einsehen, nie das Ganze überblicken. Ein Betriebsleiter sitzt vielleicht in Sieber und/oder Braunlage, bekommt aber vom Rest nichts mit. (Wie Matthias schon schrieb, ist der Blick auf nur einen Teil der Anlage eher ernüchternd. Die Anlage wirkt als ganzes.) Auch wenn man vor Sonnenberg (dem Betriebsmittelpunkt) sitzt, geht das meiste an einem vorbei.

    Wer Einzelkämpfer ist, wird an einem solchen Konzept keine Freude haben.

    Wer gerne mit anderen Betrieb macht, kommt dagegen voll auf seine Kosten. Man muss also immer (genügend) Mitspieler an der Hand haben, um Betrieb machen zu können.


    5. Bau

    Es wird immer an der Anlage gebaut. Sie verändert sich und wird optimiert und verbessert. Otto hat auch Hilfe beim Bau.

    Die Größe des bebauten Raumes und die Landschaft sind nicht zu unterschätzen.

    Wer sich beschränken kann bzw. Schmalspur bevorzugt ist besser bedient, als jemand, der 01er und 44er favorisiert. Hier sind die nötigen Dimensionen eine ganz andere Hausnummer. Zeit spielt hier eine wichtige Rolle (Kosten natürlich auch).


    Wer sich von der BAE begeistern lässt, muss also versuchen seine Wünsche und Bedürfnisse entsprechend anzupassen.

    Man kann die Anlage sicherlich als Vorbild nehmen, man muss aber letztlich ein eigenes schlüssiges Konzept entwickeln. Sie ist auf jeden Fall einmalig!



    Gruß

    Joachim

    Hallo Rainer,


    Schau mal unter https://nebenuhrsteuerung.de dort gibt es fertige Nebenuhrsteuerungen für kleines Geld, auch mit Zeitverkürzungen für die Modellbahn.

    Ansonsten hat der FREMO bzw. B. Wisotzki eine Steuerung entwickelt, die auch frei nachgebaut werden kann (http://www.fremo.wisotzki.org/…te/uhrtaktgeber/index.php).

    Daneben gibt es noch einen Taktgeber, der von einem PC gesteuert wird, der vom Freundeskreis der TT-Bahner entwickelt wurde.



    Gruß

    Joachim

    Hallo Bernd,


    Ich habe mal bei einer nicht weiter definierten „Schlange“ in Berlin den Bau einer HF 110c in Auftrag gegeben. Immer wieder und wieder und wieder und wieder wurde ich mit fadenscheinigen Ausreden vertröstet, bis mir nachdem ich langsam die Geduld verloren habe eine halb fertige schlecht lackierte Lok geliefert wurde und dann auch noch gesagt wurde, dass ich den Rest doch auch selbst machen könnte, da die komplette Fertigstellung sich nicht rechnen würde, entgegen aller Abmachungen.


    Meine Reaktion darauf erspare ich Dir.


    Die genauen Hintergründe kenne ich tatsächlich nicht, aber da ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe, gute wie schlechte, kann ich zumindest mitfühlen und wie ich schon schrieb, gibt es auch so etwas wie Respekt dem Kunden gegenüber.


    Früher gab es mal einen Spruch: „Der Kunde ist König.“


    Wenn zwei Parteien ein Geschäft abschließen kann jede Partei von der anderen die Erfüllung erwarten.

    Bekomme ich als Kunde nur die Hälfte geliefert, oder ewig verspätet, könnte ich im Gegenzug auch nur die Hälfte bezahlen oder aber eben Jahre später zahlen. Ich glaube der Hersteller/Händler fände dies genauso uncool, wie ich eine halbfertige Lok oder eine um Jahre verspätete Lieferung!



    Gruß

    Joachim

    Hallo,


    ich bestelle sehr häufig speziell für mich angefertigte Teile Komponenten oder auch komplexe Dinge sowohl bei Firmen, als auch bei Einzelkämpfern die dies nebenher machen.


    Eine Firma, genauso wie ein Einzelkämpfer kann dabei gerne zig Aufträge annehmen und in Arbeit ertrinken. Schön, wenn es so gut läuft.

    Die Auftragslage ist das Eine, das Andere das Projektmanagement.


    Wenn eine Firma/ein Einzelkämpfer unendlich Aufträge liegen hat und ein Kunde einen weiteren erteilen möchte, gehört es sich schon aus Respekt dem Kunden gegenüber diesem mitzuteilen wie lange er in etwa warten muss bzw. dass die Auftragslage derzeit keine kurzfristige Bearbeitung zulässt.

    …und zwar vor Auftragsvergabe!


    Immer wieder vertröstet zu werden, unhaltbare Termine genannt zu bekommen oder fadenscheinige Ausreden zu hören führt beim Kunden nur zu Unzufriedenheit, die letztlich auch dazu führt, dass man der entsprechenden Firma/dem Einzelkämpfer nichts positives abgewinnen kann.


    Die Firma/der Einzelkämpfer tut sich damit keinen Gefallen und schadet sich dadurch selbst.


    Auch wenn nur das Genie das Chaos beherrscht, ist eine chaotische Betriebsführung sicherlich nicht das Gelbe vom Ei.


    Wenn eine Firma in Arbeit erstickt, gibt es verschiedene Möglichkeiten diesem entgegenzuwirken.

    Man kann Aufträge ablehnen, die Preise erhöhen oder Outsourcing betreiben bzw. Personal einstellen.

    Die schlechteste Alternative ist das dauerhafte vertrösten oder unglaubliche Ausreden!



    Gruß

    Joachim