Posts by kallekutter

    Aber ich habe keine Ahnung ob Acryl überhaupt ein guter Werkstoff für Modellbau ist? Außer für Glas... Plastik wäre für mich im Bereich Wagenbau spannend. Bei Gebäuden bleibe ich dagegen bei Holz, Kraftplex, Pappe, etc.

    ja, genau so sind auch meine Überlegungen: MDF und so für den Gebäudebau. Polystyrol und Acryl für den Fahrzeugbau.


    Ich hab vor einiger Zeit mal die ehemalige Schmiede aus unseren Dorf nachgebaut.

    Wenn ich da sein Gerät zu Hause gehabt hätte. Das Lasern bei einem Architektur Dienstleister hat mich ein Vermögen gekostet..





    Guten Abend,


    ich finde das Format wie die Kritik vorgetragen wird bedenklich.

    Kein Begrüßung, nur eine Kritik, keine Schlußformel und kein Namen. Inhalt der Beschwerde war doch, dass man als Kunde nicht wertgeschätzt wird?


    Ich will trotzdem mal auf die Frage des Beitragseröffners antworten.


    Sehr viele Projekte im Schmalspurbereich der Spur 0 waren oder sind One-Men-Shows.

    Auf vielen Anlagen fahren Fahrzeuge von Herstellern, die Einzelunternehmern hergestellt worden sind und die es nach deren Ableben oder Rückzug nicht mehr gibt.

    Ebenso tummeln sich in diversen Schubläden noch unzählige Bausätze solcher Hersteller, die auf eine Vollendung warten.

    Man wird diese aber nicht freien Handel finden bzw. nur mit Glück in der Bucht.


    Ebenso haben einige Miniserien, die es gerade gibt oder angekündigt worden, auch schon eine Laufzeit von mehreren Jahren.

    Der Engpass ist immer die Zeit des Schöpfers und auch dieser ist oft genug von anderen freischaffenden Geistern abhängig, die ihm zuarbeiten (oder das mal versprochen haben).


    Man könnte sagen, dass es im Schmalspursektor eigentlich noch nie anders war. Zumindest war es selten so, dass alles verfügbar war oder immer in Echtzeit reagiert worden ist.


    Ähnliches erlebe ich derzeit auch bei der Normalspur, selbst da wo größere Firmen dahinter stehen.

    Mails werden nicht beantwortet, es gibt keine Aussagen zu Produktions- oder Lieferterminen... Selbst, wenn man viel Geld ausgeben möchte und kann, bekommt man nicht das Modell, was seit Ewigkeiten im Katalog steht. Oder man kauft Bauteile, um ein Projekt zu beginnen und es wird vom Anbieter nicht fertiggestellt und dieser verschwindet für Monate im Funkloch.


    Wie geht man damit um? Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, dass man beharrlich, aber freundlich am Ball bleibt.

    Der Ton macht die Musik. Wie andere schon geschrieben habe, habe ich meist mehrere Projekte am Laufen, so dass bei mir auch keine Welt zusammenbricht, wenn mal eine Weile ein Teil fehlt.


    Ein wichtiger Punkt scheint mir noch die Selbsthilfe zu sein, entweder man kann seinen eigene Fähigkeiten vertrauen oder behilft sich durch Modellbahnfreude (auch das war noch nie anders gewesen).


    Ich glaube, dass Spur 0 erst durch solche Leute möglich gemacht worden ist und unsere Spur von solchen Idealisten lebt.

    Man darf auch nicht vergessen, dass man davon auch nicht unbedingt reich wird.


    Ich kann den Frust vom Beitragseröffner in Teilen verstehen. Aber ich weiß nicht, ob ihm vom kritisierten Hersteller etwas anderes in Aussicht gestellt wurde? Oft ist auch wichtig vorab die Erwartungshaltung abzuklären.


    Wir leben gerade in Zeiten, wo es an allen möglichen Dingen mangelt. Ach Häuser werden derzeit auch nicht mehr in Windeseile gebaut (Holz ist zur Mangelware geworden) und tausende Autos stehen in Deutschland derzeit unvollendet auf Halde und warten auf elektronische Bauteile, die nur paar Euro kosten. Ich habe letztes Jahr leere Regale gesehen, wo es kein Mehl, kein Klopapier und kein Toast gab ( DDR Bürger kennen so etwas noch)...


    Ich habe es mir im Bereich unseres Hobby abgewöhnt böse auf die Menschen zu sein, die scheinbar nicht reagieren oder mich nicht beachten.

    Wir haben derzeit nicht so einfache Zeiten und ich kenne die nicht die persönliche Geschichte, die den Anbieter vielleicht davon abhalten in Echtzeit zu antworten.

    Es ist halt nur ein Hobby.


    Mit der kritisierten Firma habe ich bisher positive Erfahrungen gemacht. Wie geschrieben, beharlich sein und freundlich bleiben hilft oft mehr als wild um sich schlagen.


    Lasst euch nicht ärgern. ;)

    Kalle

    Hallo in die Runde,


    gestern hat tatsächlich der erste physikalische Vorort - Stammtisch in diesem Jahr stattgefunden.

    Viele von uns haben sich monatelang nicht real gesehen. Wir mussten auch erst einmal überlegen, wann wir uns im letzten Sommer zuletzt gesehen hatte.

    Daher war die Freude groß sich wieder an bekannter Stätte bei Essen und Trinken wiedertreffen zu können.



    Natürlich war damit auch die Erwartung verbunden, sich nicht nur über die Spur 0 zu unterhalten, sondern diese auch möglichst auch anzufassen.

    Umso schöner war es, dass Torsten Frieboese von LKM model railways [https://www.lkm-model.com/] bei diesen Treffen unser Gast sein konnte.



    Sofort waren wir wieder in den Gesprächen: was macht die Anlage?, Was machen die Projekte? oder Wer hat wo welches Schnäppchen geschossen?...


    Besonders interessant wurde es als Torsten seine Kisten öffnete und die Modelle von LKM auf den Tisch brachte.






    Einige freuten sich besonders darauf die ersten Entwürfe von der BR 118 Dr zu sehen.

    Torsten beantwortet geduldig alle Fragen und nahm sicher auch viel Feedback mit.




    Roland (einer unserer Lokführer vom Stammtisch) konnte sehr viele Detailfragen beantworten und auf Unterschiede im Detail bei den einzelnen Versionen hinweisen.

    Tage vorher ist er eine dieser Maschinen gerade auch gefahren...




    Ebenso wertvoll waren der Gedankenaustausch zu dem Thema Konstruktion von 3D Modellen und der 3D Druck , besonders im Hinblick auf zukünftige Projekte (hier der 515) und die gemeinsame Zusammenarbeit um ggf. das eine oder andere Wunschmodell schneller auf den Markt zu bringen.


    Es war ein sehr schöner Abend. Hoffentlich folgen jetzt erst einmal viele weitere...


    Gruß

    Kalle

    Guten Abend,


    ja , die als Software nehme ich Freecad. Das ist wie alles Glaubens- und Erfahrungssache. Dazu gibt es ja verschiedene Beiträge hier im Forum.

    Letztendlich sollte jeder das Programm nehmen, womit er seine Projekte verwirklichen kann oder die er sich leisten möchte.


    Das mit der Ankündigung von LKM kam etwas später ( Torsten, weiß dass eine V15 habe ich mir ja zwischenzeitlich ja auch mal konstruiert habe ;) ). Das ist halt so in unserem Hobby, dass Ankündigungen spät kommen, Projekte sich verschieben oder es Modelle auf einmal gar nicht mehr gibt.


    Aktuell lasse ich meine Modelle bei Dienstleistern drucken. Da kommt es tatsächlich auf die Verfügbarkeit von Materialen und den Bauraum der Drucker an.

    Einen solchen Wagen kann man nicht unbedingt mit den üblichen Hausgeräten drucken.

    Bei dem Gehäuse habe ich tatsichlich erste einmall Abstsand von einen Resin-Druck genommen wegen dem Preis. Daher die rauhe Oberfläche.

    Die Behandlung habe ich mit Sprühlack versucht. Nach jetziger Erfahrung wäre Spachteln besser gewesen. Man wächst mit seinen Modellen... ;)


    Torsten F: wir sehen uns morgen beim Stammtisch. Die 118 interessiert uns.. ;)


    Kalle

    Hallöle,


    wie bei den meisten von Euch war auch mein Winter vom Lockdown, Home-Office und den Verlagerung auf mehr virtuelle Hobbybetätigung geprägt.

    Das gab mir die Zeit und Muße an einem Herzensprojekt zu arbeiten.


    Ausgelöst durch einen Artikel im MEB (09/2020) zu der 64er in der Altmark reifte bei mir der Wunsch einen klassischen Zug aus dieser Zeit nachzustellen.

    Viele der Fotos zeigetn die 64er einen Pwgs88 und zwei Donnerbüchsen. Eine Steilvorlage für den Modellbahner.

    Die Donnerbüchsen in DR gibt es ja problemlos zu beschaffen. Die 64er ist sogar als DR Modell jetzt angekündigt (mal sehen was kommt und wann).

    Da fehlte eigentlich nur noch der Pwgs 88.


    Ursprünglich habe ich mit den Messing Modell von Uhde geliebäugelt, aber bei näherer Betrachtung stellte ich fest, dass dies nicht unbedingt das Serienmodell abbildet.

    Viele Details zu dem Packwagen findet man auf der Homepage https://pwgs88.de/ .

    Ich habe mich auch zu Zeichnungen und Maßen mit Herrn Dr. Weißflog ausgetauscht, der mir mit einigen Maßen behilflich war.

    Aber so richtig rosig ist die Quellenlage zu dem recht jungen Fahrzeug in Vergleich zu einigen Preußen nicht wirklich.




    Nicht destotrotz habe ich mich an die Modellierung gemacht. Einige Mühe habe ich mir mit den Fahrwerk gemacht.

    Ich wollte da schon die Träger und Achslager , Federn und Co einigermaßen vorbildgerecht abbilden.

    Den Kompromiß zum Vorbild musste ich meist im Punkt Festigkeit und Mindeststärken für den 3D-Druck machen.






    Das Gehäuse habe ich so gestaltet, dass die Raumaufteilung berücksichtigt und wird, damit später eine Inneneinrichtung dargestellt werden kann.

    Die Türen im Packraum habe ich beweglich vorgesehen. Ebenso die Abdeckung für Lampen.


    Mittlerweile habe ich ein komplettes Fahrzeug zusammengestellt (aktuell nur zusammengesteckt). Die Details fehlen noch.

    Die Feinarbeiten beginnen jetzt. Ich will auf alle Fälle auch noch eine Beleuchtung einbauen..






    Zumindest war so Corona keine komplett verlorene Zeit.

    Achso, jetzt wäre eine kaufbare 64er DR nicht schlecht...


    Kalle ;)

    Nabend,


    so überraschend war das nicht. Wer das Lenz Interview genau verfolgt hat, hat sicher bemerkt, dass von mehr Modellen und gerade auch DR Modellen die Rede war.


    Das einzige was jetzt schwierig wird, ist das man sich kaum auf die Lieferung von neuen Modellen einstellen kann.

    Ich habe gerade die Befürchtung, das vieles auf einmal kommt.


    Ich sollte mehr Lotto spielen.


    Kalle


    PS: der Status der Preisliste ist auch nicht gerade aussagefähig.. Bsp.: BR 56

    Moin,


    Videokonferenzen macht heute jedes Schulkind und es tatsächlich erlernbar.

    Ich habe das in meinem engeren Hobbyumfeld auch etablieren können. Die Akzeptanz war zunächst von den Leuten da, die das eh auch beruflich machen müssen.

    Einige Zögerer sind dann später dazugekommen als sie gemerkt haben, dass man da tatsächlich viel über das Hobby quasseln kann (oder auch über das Zeitgeschehen -> was derzeit nicht weniger wichtig ist.)

    Mittlerweile klappt das sehr gut. Für den Anfang hatte ich eine Benutzeranleitung geschrieben, die auch für ältere Herren tauglich ist.


    Veranstaltung im professionellen Umfeld bedürfen aber Vorbereitung und mehr Technik. Das macht man nicht so nebenbei.


    Und natürlich: wenn es die Situation wieder hergibt, treffen wir uns live. Allein schon das Bier dazu oder ein schönes Essen stellt ein reales Event über eine virtuelle Veranstaltung.


    Kalle

    Vielen Dank an die Macher der virtuellen Spur-0-Tage!


    Es war eine tolle Veranstaltung und hat, mit dem was derzeit geht, einen ebenbürtigen Ersatz geschaffen.


    Durch das gewählte Format sind gerade die Hersteller Informationen recht ausführlich geraten.

    Ich fand gerade die Interviews mit Lenz und KM1 sehr aufschlussreich und erhellend.

    Viele Dinge sind jetzt nachvollziebar (auch wenn dies nicht immer die Antworten sind, die der einzelne Modellbahner mit seinem speziellen Anliegen hören will).


    Ebenso habe ich viel Inspiration durch mir bisher unbekannte Vereine und Kleinserienhersteller erhalten.


    Es wäre natürlich schün alles mal zeitnah live und in Farbe zu sehen.

    Ach ja, das Shoppen und suchen nach Schnäppchen fehlt, aber man muss sich ja auch DInge für bessere Zeiten aufheben.


    Gruß

    Kalle

    Hallo,


    ich glaube wir drehen uns da im Kreis. Lothar, das was Du schreibst, ist theoretisch alles richtig, aber auch nur Theorie.

    Was ich in meinem Post eigentlich sagen, wollte dass vieles in der Praxis dann ganz anders aussieht, wenn man es dann auch real umsetzen muss.


    Momentan hört sich alles nach wünsch dir was an. Gerade in der letzten Zeit haben sich einige Produktionsfaktoren geändert und man merkt auch im Laufe der Projekte erst wohin die Reise geht.


    Definiere doch einfach mal "den Standard" und sage dann was das kosten darf... in diesem Rahmen kann dann ein Hersteller die Entscheidung treffen, ob sich ein Projekt realisieren lässt oder nicht. Ach die erreichbaren Stückzahlen wären noch gut zu wissen... Dann kann man auch recht genau kalkulieren..


    Aber das Ergebnis passt schon, immer öfter ziehen die Hersteller die Notbremse.


    Kalle

    Moinsen,


    bevor man anfängt die Merkmale eines optimalen Modelles aufzuschreiben und dem Hersteller in das Pflichtenheft zu schreiben, müsste man erst einmal ein Konsens darüber finden, wie sich ein solches Modell sich definiert.


    Ich fürchte allein an dieser Frage wird man scheitern, da es unterschiedliche Ansprüche gibt.

    Jeder der schon einmal selbst ein Modell entwickelt hat, steht z. Bsp. vor der Frage, ob alles 100% genau abgebildet wird (was u. U. gar nicht geht) oder man aus Festigkeitensgründen Kompromisse eingeht allein schon wegen den verwendeten Werkstoffen / Herstellungsverfahren.


    Man kommt dann auch ganzschnell an den Punkt das sich der Preis für das Traummodell summiert, da Teile eingekauft werden müssen oder von jemanden anderen hergestellt werden müssen (mit Gewinn). Die Frage, ob es das wert ist oder gar lohnt, wird immer individuell beantwortet werden.


    Die Spur 0 Community hatte ja in der Vergangenheit schon einmal die Gelegenheit genau diese Frage einem Hersteller zu beantworten und ist grandios gescheitert, da sich nach dem Drama der Hersteller entschieden hat doch nicht in der Spur 0 aktiv zu werden....


    Aber das sind ja nur meine Gedanken...

    Kalle