Posts by Karlsruhe

    Hallo Roland,


    tolle Lok. Was ich sehr gut finde: Dass Du alle möglichen Materialien benutzt um ein schönes Modell zu bauen.

    Nur eine kleine Anmerkung möchte ich machen: Petroleum- oder Gaslaternen sind bei Dampfspeicherloks doch zumindest sehr ungewöhnlich. Solche Loks wurden oft in Bereichen eingesetzt, in denen offenes Feuer oder Funken vermieden werden sollten. Ich würde entweder keine Laternen montieren (dann wird nur tagsüber rangiert) oder elektrische Laternen (diese werden entweder von einer Batterie oder einem Generator versorgt). Wenn aber nur überschüssiger Dampf aus einer Fabrik verwendet wird: Dann ist alles möglich.


    Viele Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo Matthias,


    im Prinzip haben alle Vorredner recht, aber dieses Fahrgestell muss man etwas genauer betrachten. Da sind sowohl Kleberreste als auch Farbe zu entfernen.

    Bei den Kleberesten kommt es darauf an, was für ein Kleber es war. War es ein Kleber, der das Material angelöst hat (wie z.B. die Kleber für "Fallerhäuschen") oder nur ein Kontaktkleber. Kontaktkleber kann man vorsichtig mechanisch lösen. Bei den anderen Klebern ist das Material des Fahrgestelles schon angegriffen, da ist aus meiner Sicht nur ein vorsichtiges Abschleifen möglich.

    Bei der Farbe kommt es im wesentlichen auf die Güte des Kunststoffes an. Ist es ein guter stabiler Kunststoff kann, wie schon geschrieben vorsichtig mit Lösungsmittel (ich nehme in der Regel Aceton oder Ethanol) gereinigt werden. Vorsichtig heißt das Teil nicht stundenlang ins Lösungsmittel legen sondern mit einem getränkten Tuch (bei guter Lüftung und mit Handschuhen) abreiben. Bei einem schlechten Kunststoff kommt man aus meiner Sicht nur mit einer vorsichtigen mechanischen Reinigung zurecht, d.h. abschleifen. Da hilft nur vorher Testen.

    Achtung: auch gleiche Kunststoffteile eines Herstellers können unterschiedliche Qualitäten haben. Bei Rivarossi z.B. kann eine V160 einen stabilen Kunsstoff haben, die andere reagiert auf Lösungsmittel sehr kritisch.


    Viele Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo Herr Mäder,


    einfach nur schön, wie Sie das alte Modell aufmotzen!

    Entschuldigen Sie bitte wenn ich nun eine Verbesserungsvorschlag mache: Der Rahmen sollte aus meiner Sicht nochmals bearbeitet werden. Der schöne Aufbau hat das nicht verdient, wenn der Rahmen so bleibt wie er ist. Die vollständig durchgezogenen Rahmenwangen unter dem Führerhaus hatte das Vorbild nicht. Vielleicht haben Sie ein Vorbildfoto oder eine Skizze der T3, auf der man dies gut sieht. Pola hat das nur gemacht um den Antrieb zu tarnen.


    Viele Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo,


    sehr interessant, wie ihr die Kupplungshöhe verändert.

    Ich feile einfach am Teil des Kupplungskopfes, welches in den Schacht, kommt die Höhendifferenz ab, unterlege entsprechend mit einem passenden Kunsstoffstreifen und befestige den Kupplungskopf wieder im Schaft. Da nun die Löcher für den Haltestift nicht mehr passen, bohre ich (brutal) ein entsprechendes Loch in den Schaft durch den Kupplungskopf und stecke den Stift nun da rein.

    Hängende Kupplungen können damit nicht eingestellt werden, da sind individuelle Lösungen gefragt.


    Schöne Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo Herr Lenz,


    als in Baden wohnender Schwabe: Ein württembergische K / BR59 wäre eine Wucht. Sicher ein Exot, aber Exoten sind es, die mir Spaß machen. Die BR59 war mit 44 Exemplare auch nicht mehr Exot wie der bay. Glaskasten mit 48 Exemplaren. Nur für Epoche 3-fans wäre die BR59 schwierig: Nach dem Krieg nur noch (bis auf wenige Ausnahmen) in Österreich als 659 eingesetzt. Auch auf Nebenbahnen ist sie leider nicht glaubwürdig...

    Träumen wir weiter,


    viele Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo,


    ich lasse mir meine Farben (Sprühdosen) von Farben Dörrmann in Karlsruhe mischen. Dort werden alle Farben gemischt: nach RAL, TGL, alte eigene Farben von Automobilhersteller (für Oldtimer), britische Farbsysteme... ). Es sind Acryllacke, ich bin sehr zufrieden damit.


    Viele Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo Thomas, hallo Ralf,


    ja, das Gehäuse kommt so von Herrn Uhde. Sieht zuerst etwas wackelig und verzogen aus, ist aber nachher gerade und stabil! Ein echtes Problem ist nur die Dachrundung an den Enden, da muss man sehr genau arbeiten oder einen Freund haben, der einem das Teil in 3D druckt...


    Viele Grüße aus


    Karlsruhe

    Hallo Michael,


    Peter Lehmanns Frage geht in die richtige Richtung. Muss es unbedingt dieses neue Rad sein? Was für einen Durchmesser hat es und findet man nicht eine Alternative? Ich helfe gerne bei der Suche.


    Viele Grüße aus Karlsruhe

    Hallo Uwe,


    eine nette Erklärung zu den vielen Kühen :) . Leider nicht sehr glaubwürdig.

    Wenn sie bei dem Schuppen bald gemolken würden, würden alle Kühe eng zusammen mit dem Kopf voran zum Schuppen drängeln (die, welche es nicht tut, würde wahrscheinlich demnächst den Metzger kennenlernen). Auch würde vor dem Schuppen kein Gras mehr wachsen, den wenn soviel Kühe sich jeden Tag zwei Mal dort drängeln wächst kein Gras mehr!

    Aber ein schönes Stück, was Du da machst! Es verdient eine bessere Erklärung: Vielleicht wird gerade hinter dem Schuppen der Zaun repariert und die Kühe wurde deshalb zusammengetrieben. Statt den Milchkannen eine Rolle Draht auf den Schlepper...


    Viele Grüße aus Karlsruhe

    Hallo Jan,


    vielleicht verstehe ich das Problem nicht ganz? Aber wenn ich an meinen Kiss Silberling 9V Gleichspannung anlege, geht die Innenbeleuchtung an. Wenn man also eine 9V-Batterie direkt an die Stromabnahme in den Drehgestellen anschließt (kein Problem, da die Stromabnehmer nur geschraubt sind) und die Räder mit einem kleinen Tesafilmstreifen (auf die Schiene geklebt) gegen die Lok isoliert, klappt es doch (also zumindest bei mir!). Die einzige Veränderungen sind also das Anschrauben der Batterieleitung zusätzlich an die Stromabnehmer und das Kleben des Tesafilmes auf die Schienen. Zwischen Batterie und den Wagen kann dann noch ein winziger Schalter eingebaut werden.


    Viele Grüße aus Karlsruhe

    Hallo Rantanplan,


    Peco hat (oder hatte) unter der Artikelnummer SL-E784BH eine Catch Point, eine Weiche, die wie im Vorbild, durchgehende Wagen zum Entgleisen bringt. Bei dieser Lösung entgleisen die Wagen aber auch und können beschädigt werden.

    Eine zweite Lösung wäre aus meiner Sicht, bei einer digital betriebenen Anlage, ein Servo, der im letzten Wagen eingebaut, eine Bremse aktiviert/anlegt. Diese Bremse muss ja nicht vorbildgerecht sein, es kann ein einfacher Radiergummi sein, der auf die Schiene gedrückt wird. Allerdings muss man oder frau dann schnell reagieren um den Servo rechtzeitig zu aktivieren. Aber vielleicht gibt es da auch Lösungen mit einen großen Nothaltknopf...


    Viele Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo Jörg,


    wie schon oben gesagt, ist die Beschriftung für einen Raimo G20 gedacht. Allerdings wäre mit dem Wagen wahrscheinlich alles falsch: Modell zu lang, Vorbild nicht vorhanden... .

    Wie in der ersten Antwort geschrieben, wäre eine Alternative ein Tnfs32, dazu gibt es das oben angezeigte (1.) Vorbildfoto . Das Problem ist: diesen Wagen gibt es nach meinem Wissen nicht als Modell, aber es gibt ein Modell des Tnfs38 von Lenz (42224), der Wagentyp ist sehr ähnlich. Ansonsten: siehe oben.

    Eine weitere Alternative ist einen Reichspost-Kühlwagen, dieses Modell gab es von Billerbahn unter der Artikelnummer 4332. Es war ein Weißmetallbausatz und ist ab und zu auf Börsen zu erhalten. Ich kenne kein Bild des Wagen mit der Fürstenbergbeschriftung, aber mit Beschriftung von anderen Brauereien (Riegeler).

    Und hast Du die Schiebebilder schon getestet? Wenn sie nicht gut gelagert waren, wird die Verarbeitung "sehr anspruchsvoll"!


    Viele Grüße aus

    Karlsruhe

    Hallo Joachim,


    ich habe noch eine Drehvorrichtung von Herrn Müllner. Ich brauche diese nur ganz selten, eigentlich nie. Ich gebe sie gerne her. Sie ist 50 cm lang.


    Viele Grüße aus Karlsruhe

    Hallo an Alle,


    ich (punkt)schweiße gerne Oberleitung, Geländer, Leitern etc. mit einem Punktschweißgerät von Robbe, Welma 2000. Das Gerät kommt aus dem Schiffmodellbau. Das Schweißen geht viel einfacher, ist viel schneller und die Verbindung ist 100% stabil. Bauteile an Lokomotiven anschweißen habe ich noch nicht probiert, scheint mir aber mit diesem Gerät nur nach einem Umbau möglich. Und an einer Maschine, die bis zu 2500 Ampere erzeugt, fummle ich nicht rum.

    Zum Reparieren bzw. Anlöten von Kleinteilen an Lokomotiven arbeite ich je nach Lage: entweder Widerstandslöten (kann ich die Elektroden vernünftig ansetzen?), Löten (1. Wahl, wenn an dieser Stelle der Lack unauffällig ausgebessert werden kann) oder Kleben. Kleben aber nur, wenn ich mit einem Stift (dünnster Draht) die Klebestelle bzw. das Teil stabilisiert kann. Dieses Verfahren schont den Lack am Besten.


    Viele Grüße aus Karlsruhe


    P.S. Meine Schweißgerät ist schon über 10 Jahre alt. Ob es noch im Handel zu bekommen ist, ist mir nicht bekannt.