Posts by Bremsprüfer

    Hallo Marc,


    die Unterlagen findest Du im SNM-Download-Bereich.



    Gruß Fritz

    „Wenn man bei einer „richtigen“ Lokomotive den Regler schließt, fährt sie – zumindest in der Ebene - einfach so weiter wie bisher.

    Das Beharrungsvermögen des Zuges ist so groß, dass er sogar den Luftwiderstand lange überwinden kann und kilometerlang weiterfährt

    und dabei nur allmählich langsamer wird.“

              Text vom Otto Kurbjuweit „OOK“ 2017 in einem Forumsbeitrag (projekte.lokbahnhof.de)


    Das sollte auch ein Fahrpult können, meinten 2021 vier Entschlossene und machten sich an den Entwurf eines Fahrpultes, mit langem Auslauf und mit Bremse, denn die Bremse ist der Clou des Ganzen. Denn der Bremsweg ist eben nicht ellenlang, sondern direkt vom Lokführer beeinflussbar. Damit kann die Geschwindigkeit gezielt verringert werden und ein exakter Halt ist erreichbar. Die Fahrpultbremse ist mehrlösig ausgeführt, deshalb ist die Bremse stufenweise lösbar und damit ist das Nachlassen der Bremswirkung ebenso dosierbar wie die Verstärkung der Bremswirkung.


    Ein Manometer zur Kontrolle der Druckluft ist dann auch erforderlich. Anstelle einer Bremstaste wurde bei der Entwicklung ein „echter“ Hebel einer mehrlösigen Bremse realisiert.

    Das funktioniert bei jeder DCC-Lok und jedem digitalen Decoder, auch unabhängig von irgendwelchen Softwareständen ganz ohne Bremstaste. Gilt für Lokzug und Wagenzug und natürlich auch für ellenlange Züge.


    Das Fahrpult trägt zum Spielwert beim Fahren und beim Rangieren bei, bei Verwendung von Original-Schraubenkupplungen kann auch das Ein- und Ausfedern der Puffer realitätsgetreu erlebt werden. Bedient wird das Führerbremsventil zum Bremsen, nicht der Fahrregler.

    Der Spielwert kann z. B. darin bestehen, den Zug vor seinem Ziel nur wenig abzubremsen, oder gar den „Ausroll“-Vorgang (quasi Leerlauf) zu starten, sodass die Lok bzw. der Zug am Bahnsteig, Signal oder vor dem Prellbock ohne Bremsung zum Stehen kommt.

    Komme ich beim Ankuppeln an den Puffern des Wagens beim Ausrollen im Leerlauf und ohne Bremsen zum Stehen? Oder muss ich doch mit der Bremse nachhelfen? Oder scheint der Zug zu früh zu stoppen, und ich muss nochmal Last aufschalten?

    Nach gründlicher Erprobungszeit und einigen Nachbauten hat das Fahrpult mit Führerbremsventil seine Betriebstauglichkeit bewiesen. Im Rahmen eines Basteltreffs wurden die Pulte "auf Stand" gebracht. Sämtliche zum Nachbau erforderlichen Unterlagen stehen in diesem Forum zum Download bereit.

    Wo es geht helfen die Autoren beim Nachbau, einfach mal Anfragen.


    Grüße vom

    Bremsprüfer und bahnboss

    Hinweise zur Befahrbarkeit (Profilfreiheit) finden sich hier


    Gruß Fritz

    Hallo Klaus,


    in dieser Epoche befanden sich meist zwei Bahnübergänge im Bahnhofsbereich (Einfahrsignal bis Einfahrsignal der Gegenrichtung).

    Schon bei etwas größeren Bahnhöfen gab es das Fahrdienstleiterstellwerk an einem Bahnhofskopf und das Wärterstellwerk am anderen.

    Diese Stellwerke bedienten auch die Schranken, sog ortsbediente Schranken.

    Ende der sechziger Jahre kamen fernbediente Schranken dazu. Diese waren mit einer SW-Kamera ausgerüstet und das Bild wurde zum Stellwerk übertragen.

    Der BÜ galt dann als Ortsbedient.


    Gruß Fritz

    Hallo Axel,


    meine Regel Nr. 1: Unter der Anlage nie Löten, nie Schrauben. Alles Stecken oder Klemmen.

    Schalt- und Servodecoder werden nicht an die Platte geschraubt. Die Decoder sitzen auf einem dünnen

    Brettchen unter der Vorderkante. Bei Bedarf kann ich die Decoder samt Brettchen aushaken.

    An den Anlagen wird doch gelegentlich umgebaut oder erweitert, Kabelkanäle sind deshalb unpraktisch.

    Die Kabel liegen in den Segmentspanten, gelegentlich gibt es offene Schraubhaken, einige Kabelbinder.

    Mit der Anlage ist ein 30qm Raum ausgefüllt. Leistungsverbraucher und Beleuchtung werden getrennt versorgt.

    Bei Bedarf könnte ich ein paar Bilder "von unten" zeigen.


    Gruß Fritz

    Hallo Thomas,


    die ersten Servo-Halterungen habe ich aus Alu-Winkeln gebaut. Für den Stelldrahtführung musste dann noch ein kleiner, weiterer Winkel her.

    An dem Servoarm der einfachen 5€ Servos kann der Stelldraht nur eingehängt werden.

    Ich setze ESU-Servos (51804, Kunststoffgetriebe) mit Halterung ein. Diese haben einen speziellen Servoarm, an welchem der Stelldraht ohne weitere Führung zu befestigen ist.


    Gruß Fritz

    Hallo Olli,


    der Indusi Messwagen prüft den Indusi-Magnet. Magnet ist nur der Sprachgebrauch, es handelt sich um einen Schwingkreis, bestehend aus

    Induktivität und Kondensator. Bei Fahrt zeigendem Signal ist dieser Schwingkreis kurzgeschlossen. Bei Halt ist der Schwingkreis wirksam.

    Der Schwingkreis ist passiv und wird von der Lok aus angeregt. Ist der Schwingkreis nicht überbrückt (Signal Halt) entzieht der Schwingkreis

    dem Lok "Sender" Energie. Ein Relais fällt ab und es kommt zur Entlüftung der Bremsanlage, Zwangsbremsung.


    Da sich Fehler im Schwingkreis nicht offenbaren, ist die Indusi-Mimik ein Wartungsbauteil und dazu dient der Messwagen.

    Gemessen wird Resonanzfrequenz und Dämpfung innerhalb bestimmter Abweichungen.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    hier meine Gleistore zur Kohlenhandlung.

    Der Drehzapfen wäre leicht zu verlängern und und unten zu einen Haken abzuwinkeln. Eine Lösung mit einem Servo für beide Tore

    braucht eine mechanische Lösung. Meine Tore sind nicht angetrieben.


    Gruß Fritz


    Hallo,


    bliebe noch zu Ergänzen, dass im Fahrpult unseres Beitrages in Heft 51 das Bremsenquietschen in Abhängigkeit

    von der Stellung des Führerbremsventils ausgelöst wird.

    Die jeweilige Funktion für das Bremsgeräusch ist lokabhängig konfigurierbar.

    Mehr dazu im 2. Teil des Beitrages in Heft 52.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Jan,

    du beschreibst das normale Verhalten der nicht mehr lieferbaren Komponente 10764.

    Erst mit einer Multimaus ist der Verstärker betreibbar. Die Multimaus übernimmt mit der 10764

    die Funktion einer Zentrale.

    Für eine Lok mag es gehen wenn du diese Komponente nicht zusätzlich belastest.


    Gruß Fritz

    Hallo Walter,


    Das Digital-Fahrpult ist eine Team-Entwicklung, an welcher sich vier

    Personen beteiligen. Die Führerstandsfunktion ist an die Bedienung

    einer Lok angelehnt. Das bedeutet zunächst, dass mit dem Führerbremsventil

    gebremst wird.


    Näheres wird noch veröffentlich.


    Gruß Fritz

    Hallo,


    die Kamera mit dem WLAN-Teil ist für 12.70€ z. B. bei Reichelt (DEBO CAM) erhältlich.

    Das Elektronik-Modul mit Kamera wäre auch in einer Lok unterzubringen, zunächst

    habe ich eine Rasterplatine für Aufnahme der Stiftleisten verwendet. Diese Anordnung

    wird dann auf ein Montagebrett montiert, welches mit der Power Bank auf einen Flachwagen passt.


    Die Filmwiedergabe, hier mit einem Handy vom Tablett abfotografiert, ist überraschend gut.


    Auch der Film ist mit dem Handy mal eben so entstanden, immerhin mit Stativ.

    Die Spiegelung und der Stolperer ließen sich sicher vermeiden. Der Film soll lediglich zeigen, dass die Kamera brauchbar

    ist um Lokführerfeeling zu erzeugen.


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    Die Stromversorgung aus der Lok wäre die nächste Erweiterung für den Kameraeinsatz.

    Bei Interesse schau ich mal, was da geht.


    Unter der Bezeichnung SBC-ESP32-CAM ist die Kamera bei mehreren Anbietern in Deutschland erhältlich. Eine Anleitung

    und die Software für die Kamera (Arduino-IDE) gibts kostenlos bei den Anbietern. Zur Programmierung ist ein gängiger

    FTDI-USB Adapter erforderlich. Steht das nicht zur Verfügung kann das Aufspielen der Software auch als Gefälligkeit

    erfolgen, Anfrage per Konversation (PN).


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Tim,


    am Besten berührt man die Loks gar nicht, auch nicht beim Ein- und Auspacken in die Transportbox.

    Gelegentlich bringe ich Loks von der Anlage im Keller nach oben, in die Box fahre ich hinein und an

    anderer Stelle wieder hinaus. Das geht mit der Box von Lenzen. Unten sind zwei Alu-Bleche, die genau

    auf das Gleis passen


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Johann,


    das Video zeigt die Stromaufnahme der Lenz-Lok BR218.

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    Start mit dem Ruhe Anlagenstrom 1,16A, dann Einschalten F0.

    Der Ladestrom steigt um ca. 0,5A und fällt dann wieder.

    Die 20mA Unterschied ergeben sich durch die drei Front-LEDs.

    Die Messanordnung wurde bereits weiter oben angesprochen.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo zusammen,


    nachweislich ist dieses Verhalten bei Lenz-Loks:

    Hallo Stefan,


    das könnte wohl angebracht sein.

    Allerdings schrieb Burghard in Beitrag #1 von der schwankenden Stromaufnahme und das brachte mein Problem

    ins Spiel.

    Die Belegtmelder reagieren in einem weiten Strombereich von einigen mA bis 3A oder mehr. Da flackert ein Besetztmelder

    (eigentlich) nur, wenn zeitweise gar kein Strom fließt.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    der Anlagenstrom ohne fahrende Lok ist konstant.

    Jede fahrende Lok zieht über Rad/Schiene/Schleifkontakt und vor allem über den Motor einen leicht schwankenden Strom.

    Bei konstanter Fahrstufe und ohne Beschleunigen/Verzögern der Lok sind einige 10mA Schwankungen vorhanden.

    Siehe auch die Werte in den Videos von Beitrag #5.


    Viele Grüße

    Fritz