Posts by Bremsprüfer

    Hallo,

    noch eine Präzisierung: Der Pufferspeicher in Lenz-Loks lädt sich nicht allein mit dem Einschalten einer Zentrale auf.

    Es ist vielmehr so, dass beim ersten Ansprechen der Lok (z.B. Licht mit F0) der Pufferspeicher in den Ladevorgang geht.

    Man versuche einmal das Horn einer noch nicht angesprochenen Lok einzuschalten. Das akustische Signal kommt nicht

    oder nur als Bruchstück. Mit dem Ansprechen beginnt der Ladevorgang, danach ist alles i.O.

    Gut das es so läuft, denn so werden die Pufferspeicher nacheinander geladen. Bei vielen Loks würde sonst ein erheblicher

    Gesamtstrom fließen.

    Wenn interessant, habe ich ein kurzes Video dazu mit Strom- und Spannungswerten.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Thomas,


    mit einer Breite von 23 cm passt das Trassenbrett in ein Ikea-Regal.

    Zwei Gleise samt Gleisverbindung passen. Gegen das Durchbiegen helfen Leisten.

    Die Leisten würde ich heute durchgehend anlegen.

    Diese Bretter lassen sich später in eine größere Anlage integrieren, so habe ich es gemacht.


    Gruß Fritz

    Hallo,


    bei der BR50 sollte die axiale Beweglichkeit aller Kuppelachsen und insbesondere die Treibachse geprüft werden. Ist diese Achse nicht

    verschiebbar, entgleist die Lok. Auf der Achse sitzt ein Getriebezahnrad. Der Getriebedeckel kann von unten mit mehreren kleinen

    Schauben entfernt werden. Bei meiner BR50 erledigte Lenz diese Arbeit.

    Die Verschiebbarkeit der Treibachse löst nicht alle Entgleisungsprobleme auf der Bogenweiche, aber diese einfache Prüfung sollte zuerst

    erfolgen.


    Viele Grüße

    Fritz

    Download-Links DiMo geändert


    Hallo,


    der Downloadbereich der Zeitschrift Digitale Modellbahn (DiMo) ist mit geänderten Links erreichbar,

    Quelle: DiMo 04|2021, Seite 82


    Index of /


    Diese Dateien stehen zum Download bereit:

    2020Heft2/dr-touchstellwerk.zip

    2020Heft3/arduinoRailCom.zip

    2020Heft4/XBusLNPlatine.zip


    2021Heft1/Dr-Touch-Stw Update.zip

    2021Heft3/Dr-Touch-Stw Update2.zip


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    in Hamburg-Altona (Kopfbahnhof) war in den 70ziger- Jahren dieses zu beobachten:

    Die schiebende Lok fuhr als Rangierfahrt mit den Reisezugwagen in das Bahnsteiggleis ein. Am ersten Wagen, (bei der Ausfahrt

    dann der letzte Wagen), stand am Wagenende ein Rangierer mit einem Seil in der Hand. Beim Ziehen am Seil öffnete sich dosiert

    die Hauptluftleitung worauf der Zug vor dem Prellbock zum stehen kam.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Tom,


    verrätst Du deinen Lesern die Bezugsquelle für die Bauteile

    - Antriebsspindel und 2 Lager

    - Führung

    - große und kleine Riemenscheibe mit Zahnriemen

    - Antriebsmotor mit Halterung

    - Umschalter mit Drehzahl-Regler


    das wäre nett.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Rainer,

    bahntechnisch fehlt eine Weiche zwischen A0 und A1. Die Weiche wird von der AwAnst aus spitz befahren.

    Es ist eine Flankenschutzweiche für die Blockstrecke nach Eggolsheim. In die AwAnst lässt sich damit ein Zug einschließen.

    Ohne die Weiche wäre das eine Anschlussstelle, die als Rangierfahrt befahrbar ist, wobei die Blockstrecke nicht für für

    einen anderen Zug freigegeben werden kann.

    Genug geschlaumeiert.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    Angeregt durch bahnboss (siehe oben) habe ich die MausZumQuadrat bestellt, ausprobiert und zusammen mit der WLANmaus in ein Gehäuse aus einfach zu beschaffenden Komponenten eingebaut.



    Bei StillerTec ist die MausZumQuadrat auch mit einem anderen Gehäuse als Fertiggerät (ohne WLANmaus) erhältlich. Die Modifikation der Maus kann auch für die kabelgebundene MultiMaus erfolgen.


    Mein Gehäuse habe ich um ein "Gerüst" herumgebaut, welches Reichelt liefert. Die Gehäusekomponenten bestehen aus einer Keystone Wandhalterung (Delock 43303) und einer Kabeldurchführung (Delock 66287). Diese Teile werden mittels M6 Schrauben verbunden.



    Da die Maße jetzt bekannt sind, würde ich M6-Gewindestangen verwenden. Damit auch die WLANmaus in das Gehäuse passt, sind vier Gewindestangen mit jeweils ca. 140 mm Länge erforderlich. Die Bedienelemente sind mit dem "Gerüst" fest verschraubt. Vorn wird die Bedienelementplatte durch 45mm lange M3 Abstandsbolzen gestützt. Rückwärtig habe ich einen L-Winkel aus einer Kunststoffleiste (20 x 30 x 3 mm) mit der Komponente Kabeldurchführung verschraubt. Die Gerätefüße sind ebenfalls aus dieser Kunststoffleiste gefertigt, da der Fahrhebel nach unten Bauraum benötigt und so der Abstand zur Auflagefläche erreicht wird. Die WLANmaus ist lediglich eingeklemmt.


    Die MausZumQuadrat besitzt drei Bedienelemente:


    Fahrhebel

    Als vorbildorientiertes Feature sind beim Zurücknehmen des Hebels zwei fühlbare Stellungen vorhanden. Zunächst wird die Stellung der kleinsten Fahrstufe erreicht. Mit dem weiteren zurückziehen wird die Hürde überwunden und die Fahrstufe Null ist erreicht. Zweckmäßig ist die Einstellung der WLAN-Maus mit der Display-Ausgabe der jeweiligen Fahrstufe.


    Richtungsschalter

    Der Schalter besitzt drei Stellungen, Vorwärts, Null und Rückwärts. In der Nullstellung ist der Fahrhebel ohne Wirkung. Eine fahrende Lok stoppt mit dem Bewegen des Richtungsstellers auf null. Wird der Richtungssteller weiterbewegt, fährt die Lok in der Gegenrichtung ohne Bewegen des Fahrhebels. Das Verhalten ist für den Rangierbetrieb nützlich.

    Das Umschalten des Richtungsschalters mit Fahrhebelstellung null kann eine geringe Bewegung der Lok 2 bis 5 mm bewirken. Die Decoder verhalten sich hier unterschiedlich, manche Loks reagieren nicht. Durch die Anpassung von CVs (z.B. CV2) lässt sich die Bewegung abstellen.


    Lichttaste

    Die Lichttaste dient zur Unterstützung der realen Lichteinstellung in Abhängigkeit der Einstellung des Richtungsschalters. Um das korrekte Front- und Rücklicht einzuschalten muss die Lok nicht mehr kurz anfahren. In der Regel genügt das Umlegen des Richtungsschalters, Lokdecoder reagieren jedoch unterschiedlich. Mit einem kurzen Tastendruck schaltet das Licht korrekt um, ohne dass der Fahrhebel bewegt wird.



    Mit dem Anstecken der MausZumQuadrat ist der Drehknopf der WLANmaus bzw. der MultiMaus außer Funktion, alle anderen Funktionen bleiben erhalten. Das StillerTec Fahrpult ist mit der WLANmaus mobil, das Fahrzeug wird beobachtet, die Hand kann beim Fahren am Hebel bleiben. Mir gefällt besonders die Eindeutigkeit der Bedienung. Die einfache Bedienung der meisten Fahrregler erfüllt dies nicht, denn das Drehen in dieselbe Richtung kann sowohl Verzögern als auch Beschleunigen bedeuten.


    Weil es zu diesem Thema passt, noch ein Hinweis zum Update 1.09 der WLANmaus. Der Richtungswechsel bei dem Stillstand der Lok ist ohne kurze Lokbewegung möglich, wenn die Shift-Taste während des Richtungswechsels mit dem Drehknopf gedrückt bleibt.


    Die Gehäuseplatten bestehen aus Baumarktmaterial, 3 mm hobby color Platten der Firma Guttagliss. Die Platten sind in mehreren Farben erhältlich, biegsam und leicht zu bearbeiten. Die Bedienelemente sind mit dem "Gerüst" verschraubt und deshalb unnachgiebig.


    Besser als der gerade Stiftstecker wäre ein gewinkelter Stecker, dann schaut vorn kein störendes Kabel heraus. Mit zwei M3-Ösenschrauben links und rechts ließe sich das Gerät auch zum Umhängen einrichten. Ggf. ist noch ein Haken für das Einhängen in den Gürtel zweckmäßig.


    Das Fahrpult MausZumQuadrat ist ein weiterer Zwischenschritt zu einem Fahrpult mit einem Bremshebel. Dies habe ich 2018 im SNM-Beitrag Heft 33 dargelegt, siehe auch

    forum.spurnull-magazin.de/thread/17863-fahrpult-am-x-bus



    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Markus,

    auf meiner Anlage habe ich zwei Möglichkeiten, Loks zu drehen:

    Lokkassetten am Ende des Fiddleyards:


    Loktransportkisten von Lenzen:


    Beide Möglichkeiten sind befahrbar und stellen die elektrische Verbindung zur Anlage her. Die Loktransportkiste

    wird lediglich auf ein gerades Gleis aufgesetzt.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    neben Doppelweichen unterstützt das Dr-Touchscreen Stellwerk nun auch DKW mit zwei Antrieben. Von Lenz wird

    eine neue DKW (Lenz-Peco) erwartet, es sind auch Vorgängerversionen Lenz (China) verbreitet.


    Die Bedienung der DKW erfolgt per Touch auf die DKW. Wie bei dem realen Dr-Stellwerk gibt es eine Vorwahltaste,

    mit welcher die Antriebsseite a/b bzw. c/d wählbar ist. Noch einfacher ist die Lage der DKW und weiteren Weichen

    mit den Fahrwegtasten (gelb) einstellbar.

    Im Spur-Null Bereich sind DKW mit nur einem Antrieb nicht gebräuchlich, aber auch diese DKWs lassen sich einsetzen.



    Es gibt weiter eine weitere Kreuzung mit zwei diagonalen Verbindungen. Damit ist die Gleisfigur "Hosenträger"

    platzsparend darstellbar.


    Ein Beitrag in der Zeitschrift Digitale Modellbahn (DiMo) Heft 3-2021 (erscheint 6/2021) beleuchtet die DKW und

    LocoNet eingehender. Im Downloadbereich wird u.a. eine Übersicht aller Gleisbildelemente mit ihren csv-Einträgen

    zu finden sein.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,

    es gibt eine passende Ausrede:

    Der Bahnhof ist betrieblich durchgeschaltet. Der Bahnhof ist dann nicht besetzt und mit den

    beiden anschließenden Strecken ein Blockabschnitt.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    über den Zweck der Gleissperre gibt das Buch „Das mechanische Stellwerk, Josef Keller Verlag, 1973“ Auskunft:


    „Die Gleissperre dient als unmittelbarer Flankenschutz zum Schutz der Züge gegen Gefährdungen durch

    Flankenfahrten, weil sie anrollende Fahrzeuge entgleisen lässt. Sie darf daher in Haupt- und Lokbetriebsgleisen

    nicht eingebaut werden.“


    Auch für den Modellbahnbetrieb sind diese Vorschriftenteile anwendbar: Der Entgleisungsschuh muss so

    angeordnet sein, dass er das auflaufende Fahrzeug auf der zu schützenden, gleisabgewandten Seite zum Entgleisen bringt.


    Durch das Signal Sh 1 am Gleissperrensignal wird keine Zustimmung des Weichenwärters erteilt.

    Der Begriff „Weichenwärter“ ist in Wikipedia erläutert.


    Ablaufschwelle

    Die Ablaufschwelle im Bild hat die Maße 2,5 x 3,6 mm., Länge 20 mm. Die Ablaufschwelle sollte länger sein und komplett

    auf zwei Schwellen liegen.



    Zum Ansetzen sind die Kleineisen zu entfernen. Die reale Ablaufschwelle liegt oft am Schienensteg an. Auf der Modellanlage ist

    es einfacher, für den Spurkranz einen Spalt vorzusehen.


    Eine Gleissperre – zwei Signale

    Bei der Suche im Web finden sich Bilder, bei denen auf beiden Gleisseiten ein Gleissperrensignal angeordnet ist. Auch hier

    gibt Wikipedia Auskunft:

    „Bei betrieblicher Notwendigkeit wird sie mit einem Gleissperrensignal versehen, wobei Gleissperren, die nicht in

    Folgeabhängigkeit zu Weichen stehen und deshalb auch von der Rückseite überfahren werden könnten, zwei Gleissperrensignale,

    je eins für eine Richtung, erhalten.“


    Für den Modellbau bedeutet dies, zweimal die Drehmechanik von h0fine einzubauen. Es sollte möglich sein, dies mit einem

    Servo zu steuern.


    Doppelte Gleissperren

    Laufen zwei Nebengleise am stumpfen Ende einer Weiche zusammen, wird im Bedarfsfall die doppelte Gleissperre eingesetzt.

    Die Entgleisungsschuhe sind mechanisch verbunden, der Antrieb bewegt die Entgleisungsschuhe gemeinsam. Für eine

    Realisierung in Spur Null muss das Tragstück in einer Sonderausführung hergestellt werden.


    Beleuchtung

    Gleissperrensignale sind beleuchtet, wenn der Betrieb es erfordert. So das Signalbuch der DB.

    Das Schnellenkamp-Gleissperrensignal ist massiv und nicht beleuchtbar. Bei Wenz gibt es einen Spur Null Bausatz für ein

    beleuchtetes Gleissperrensignal (Bausatz Reflektor-Gleissperrenlaterne). In Verbindung mit dem Rohr der Drehmechanik

    von h0fine ist dieses Signal gut einsetzbar. Kupferlackdraht für die LED liegt dem Bausatz von h0fine bei.


    Lageanzeige der Gleissperre

    Das Weichensymbol z.B. auf der Multimaus sollte bei abgelegter Gleissperre das Symbol "Gerade" zeigen.

    Entsprechend bei aufgelegter Gleissperre das Symbol "Bogen". Die Servolage sollte dieser Einstellung folgen.


    In Gleisbildstellwerken ist die Gleissperre und ihre Lage mit dem Weichensymbol dargestellt. Gegenüber der Weichendarstellung ist der abzweigende Schenkel der Weiche verkürzt dargestellt. Bei befahrbarer Gleissperre zeigt das Weichensymbole die Geradeausstellung. Ein Gleissperrensignal wird nicht dargestellt.


    abgelegt:


    aufgelegt:


    Die Gleissperre ist für das Dr-Touchscreen Stellwerk realisiert, siehe Forumsbeitrag

    „Dr-Stellwerk mit Touchscreen“ .



    Schnellenkamp Stellmechanik

    Das Ziel war, eine fernbediente Gleissperre mit Gleissperrensignal einzusetzen. Der Stellbock und das Gleissperrensignal

    des Bausatzes ist für die Drehmechanik von h0fine verwendbar. Der Bock wird dazu für die Aufnahme des Rohres

    eingerichtet, damit das Rohr senkrecht hineinpasst. Die Handstellvorrichtung wird nicht montiert.


    Da die Handstellvorrichtung mit Hebelgewicht Bestandteil des Bausatzes der ortsgestellten Gleissperre ist, habe ich auch

    diesen Teil zusammengebaut.


    aufgelegt:


    abgelegt:


    Alle Stellstangen habe ich jedoch für die fernbediente Gleissperre gekröpft und der Anschluss des Entgleisungsschuhs

    ist nicht ohne erneutes biegen möglich. Für die Bedienerseite ist eine Gabel nicht unbedingt erforderlich, ein

    U-förmig gebogenes Ende eines 0,6 mm Messingdrahts ersetzt die Gabel. Bei dem Entgleisungsschuh wird es ohne Gabel

    schwieriger. Vielleicht baut es jemand.


    Spannende Frage ist natürlich, ob die Gleissperre soweit öffnet, dass z.B. auch die Köf die Gleissperre ohne anzustoßen

    passieren kann.


    Kleiner Tipp zum Bau: In den Bildern am Anfang des Threads ist eine winzige Öse sichtbar, die mit einem Draht gegen

    Verlust gesichert ist. Im Bild mit dem zusammengebauten Hebelgewicht ist diese messingfarben und hat einen "Anfasser"

    behalten, mit dem Ring leichter aufsetzbar wird. Springt dieser Ring weg, ist er ob seiner Winzigkeit verloren. Mit dem

    Anfasser ist das vermeidbar.


    Signal Wn 7

    Nach der Eisenbahn-Signalordnung ist das Signal Wn 7 „die Gleissperre ist abgelegt“ gleichbedeutend mit dem

    Signalbegriff Sh 1 des Gleissperrensignals.


    Herzlichen Dank für die vielen freundlichen Bewertungen dieses Beitrags.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    vom Stumpfgleis sind drei Gleisstücke sichtbar. Das Gleisstück in der Mitte soll die Gleissperre aufnehmen. Links ist die

    Zufahrt, das rechte Gleisstück endet am Prellbock und ist abnehmbar. Das linke Gleisstück bleibt montiert.


    Im nächsten Schritt werden Bezugslinien angezeichnet: Schwellen- und Schienenenden links und die Linien der Schwellenenden.


    Statt Maße für den Ausschnitt auf die Oberfläche anzutragen, habe ich mit dem Messschieber die tatsächlichen

    Einbaumaße der an das Gleisstück montierten und justierten Gleissperre aufgenommen. Damit die Gleissperre

    in das Gleisstück einsetzbar wird, ist der Ausschnitt 10 mm breiter. Der Spalt wird dann mit einem Füllstück

    ausgefüllt. Die Maße habe ich dann mit einem Zeichenprogramm in eine maßhaltige Skizze übertragen

    und 1:1 ausgedruckt.


    Das Blatt wird an den Hilfslinien ausgerichtet, fixiert und die vier Bohrlochmitten durchgedrückt. Dann folgt das Bohren

    mit einem 10 mm Holzbohrer. Zum Sägen habe ich eine Einhandkreissäge eingesetzt und vier Schlitze gesägt. Bei den

    kurzen Schnitten wurde das Sägeblatt lediglich nach unten gedrückt. Bei den längeren Schnitten habe ich eine

    festgeklemmte und ausgerichtete Führungsleiste verwendet.


    Der so entstandene Ausschnitt ist dann ohne weitere Nacharbeit einfach auszubrechen. Mit Cutter und Feile

    erfolgt das Ausarbeiten der Ecken und die erste Kontrolle findet statt.


    Mit wenig Nacharbeit ist das Gleisstück passend in die Platte einsetzbar.


    Schienenverbinder aufstecken, Gleisstück einsetzen, Verschieben und das Füllstück einlegen. Das Füllstück wird

    von unten mit Drehriegel o.ä. gesichert.



    Dann wird das rechte Gleis angesteckt.


    Sollen die Gleise beidseitig der Gleissperre an ihrem Platz bleiben, dann muss das Gleis mit der Gleissperre nach oben

    herausgenommen und elektrisch versorgt werden. Alternativ könnten auch vier verschiebbare Schienenverbinder

    vorbereitet werden. Dazu sind zwei Schwellen zu entfernen, die nach der Kontaktherstellung unter die Schienen

    geschoben werden. Da Gleissperren nur in Nebengleise eingebaut werden, oft in Stumpfgleise, vereinfacht sich der Einbau.


    Es sind jetzt noch gestalterische Arbeiten zu machen, für das Gleissperrensignal sollte ein Bock vorhanden sein

    und die Grube der Stellstange ist abzudecken. Entweder ist die ferngestellte Gleissperre mit Drahtzug stellbar

    oder ein S700-Antrieb ist sichtbar.

    Bevor der Nachbau erfolgt, bitte einen Bohrdurchmesser in der Zeichnung korrigieren. Für das kleine Loch ist 2,1 mm

    der richtige Wert.


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    Der Folgebeitrag gibt Hinweise zum Einsatz der Gleissperre und Tipps für Ergänzungen.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    die gesamte Gleissperre einschließlich Gleisabschnitt, Servo und Mechanik soll als ein Stück zusammengebaut,

    eingestellt und in die Anlage einsetzbar sein. Die Montagearbeiten an der Anlage vereinfachen sich damit.

    Das Gleisstück ist aus der Anlage zum Einbau der Gleissperre auszubauen.


    Abstand Achse des Gleissperrensignals von der Schiene

    Unter Berücksichtigung von NEM und den Maßen für Lenz Gleisabstände bzw. Weichensignal der

    Handweichen aus China-Produktion ergeben sich die Maße von der Schienenaussenkante bis zur

    Mitte der Antriebswelle des Gleissperrensignals:

    Minimum 24,8 mm (21,0 mm bis zur Kante Gleissperrensignal),

    Maximum 36,9 mm (33,1 mm bis zur Kante Gleissperrensignal).

    Das Schnellenkamp Gleissperrensignal hat das Maß 7,5 mm im Quadrat (Abdeckung).


    In der Realität ist das Gleissperrensignal gelegentlich recht nah beim Gleis.

    Wegen der Modellbahnradien und der Wagenlängen sollte das Minimum nicht unterschritten werden.

    Bei der Schnellenkamp Gleissperre beträgt das Maß von der Schienenaussenkante bis zur

    Antriebswelle des Gleissperrensignals etwa 35 mm.


    Teileliste


    #1. Gleissperre von Schnellenkamp (mit Gleissperrensignal)

    #2. Grundplatte

    #3. Servo und Servoarm mit mehreren, nicht zu großen Löchern

    #4. Drehmechanik für Weichenlaternen (h0fine #803)

    #5. Stelldraht zum Gleissperrensignal 0,8 mm

    #6. Stelldraht zum Entgleisungsschuh 0,4 mm

    #7. Führungswinkel für den Stelldraht Entgleisungsschuh

    #8. Abstandsbolzen für die Drehmechanik

    #9. 2 M2 Schrauben 15 mm und Muttern für Drehmechanik

    #10. M2 Schraube 10 mm und Mutter für Führungswinkel (aus Bausatz Drehmechanik #4)

    #11. 2 M2 Schrauben 10 mm und Muttern für Servo

    #12. Einsatzstück Anlagenplatte

    #13. 2 Abstandsbolzen zwischen #2 und #13 (in den Bildern 18 mm)

    #14. 4 Schrauben für Abstandsbolzen für #2 und #13



    Die Gleissperre #1 in das Gleisstück wie beschrieben einbauen. Grundplatte #2 nach Zeichnung anfertigen. Verwendet wurde

    ein Kunststoffhalbzeug mit L-Profil aus dem Baumarkt (30 x 20 x 2,8 mm). Den Ausschnitt für den Servo #3 ggf. anpassen. Bei der

    Servoauswahl darauf achten, dass ein passender Arm dabei ist. Bei dem ESU-Servo 51804 ist ein passender Arm und auch ein

    0,4 mm Stelldraht dabei.

    Die Drehmechanik #4 wie zuvor beschrieben zusammenbauen. Für die Anfertigung der Stelldrähte #5 und #6 das Bild

    verwenden. Alternativ ist die die Anfertigung in dem Pdf in diesem Beitrag beschrieben.


    Der Führungswinkel #7 hat das Loch für den Stelldraht in einer Höhe von 13 mm. Der Führungswinkel übernimmt auch die

    Höhenanpassung zwischen Servoarm und der Stellstange. Die Abstandsbolzen #8 sind im Beispiel 7,5 mm lang. Das

    Einsatzstück #12 auf dem ein Teil des Gleisabschnitts liegt, ist 8 mm stark. Die Abstandsbolzen #13 sind 18 mm lang.



    Die Zeichnung ist auch im Pdf enthalten und kann dort 1:1 ausgedruckt werden.

    Pdf zum Beitrag 8.pdf


    Zusammenbau


    1. Servo in Grundplatte einbauen (Position siehe Bilder)

    2. Servo mit Servoarm und Servodecoder voreinstellen (siehe Pdf in diesem Beitrag)

    3. Stelldraht #5 in Servoarmloch 11 mm einhaken

    4. Stelldraht #5 in die noch nicht angeschraubte Drehmechanik #4 einhaken

    5. Drehmechanik #4 mit Abstandsbolzen anschrauben

    6. Mit Servotester klemmfreie Bewegung prüfen

    7. Stelldraht #6 in Servoarmloch 7 mm einhaken


    Grundplatte teilmontiert


    8. Stelldraht durch Führungswinkel #7 stecken

    9. Loch in das Einsatzstück #12 für die Achse der Drehmechanik bohren

    10. Grundplatte #2 mit Einsatzstück #12 verbinden

    11. Gleisstück auf Einsatzstück #12 schrauben (2 Schrauben und Druckplatte für die Schwellen)

    dabei auf die Stellstange der Gleissperre #1 achten, nicht belasten. Klebefahne für Kontrolle der Drehbewegung am Rohr

    von #4 anbringen. Die Breite des Einsatzstücks ist so bemessen, dass drei Schwellen aufliegen. Als Anhaltspunkt ist die Lage

    der Schienenmitte in der Zeichnung des Einsatzstücks #12 markiert.

    12. Stelldraht in Stellstange einhaken.

    13. Führungswinkel mit Schraube befestigen, Schraube von unten einführen.

    14. Mit Servotester Bewegung des Entgleisungsschuhs und des Gleissperrensignals prüfen.

    15. Endeinstellungen des Servodecoders für beide Lagen des Entgleisungsschuhs vornehmen. Abgelegt sollte der

    Entgleisungsschuh senkrecht stehen.




    Die Schraubverbindungen mit Lack sichern.


    Im nächsten Beitrag wird der Einbau in eine Anlagenplatte beschrieben.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo,


    eine dritte Gleissperre habe ich in ein Lenz-Peco Gleisstück eingebaut. Das Tragstück ist für die bündige Aufnahme des

    Schienenfußes zu bearbeiten. Die Schienenfußaufnahme ist etwas breiter anzulegen, aber mit Lenz-Peco Gleis nicht zu

    vertiefen. Das Gleisstück ist wie Lenz-China Gleisstücke zu bearbeiten, damit das Tragstück zwischen zwei Schwellen passt.

    Beide Schwellen erhalten für das Tragstück Vertiefungen an der Oberseite.



    Im Bild ist die Bearbeitung der Schwellen etwas zu tief geraten, Der Entgleisungsschuh liegt dann möglicherweise nicht mehr

    bündig auf dem Schienenkopf auf. Wesentlich ist aber, dass der Aufschlagwinkel und das Tragstück bündig mit der

    Schwellenoberseite sind.

    Die Stellung der Antriebslaschen des Entgleisungsschuhs gibt Aufschluss über den Betätigungswinkel und den Stellweg.




    Wegen der über NEM 301 hinausgehenden Forderung nach der Befahrbarkeit der abgelegten Gleissperre

    für gängige Modellfahrzeuge ist eine Senkrechtstellung der Schienenauflagefläche des Entgleisungsschuhs anzustreben.


    Zur Gleissperre gehört in der Regel ein Gleissperrensignal, welches mit dem Entgleisungsschuh gemeinsam gestellt

    wird. Das Gleissperrensignal ist ein Formsignal, welches um 90° gedreht wird. Eine Mechanik sorgt für den Antrieb

    des Entgleisungsschuhs und des Gleissperrensignals.


    Bei h0fine ist ein „Servo-Weichenantrieb mit Laternendrehbewegung Spur 0“ erhältlich. Diese Mechanik wurde

    zunächst auf die Verwendbarkeit für die Gleissperre untersucht. Von Vorteil ist die korrekte 90° Drehung des

    Gleissperrensignals. Ein an der Stellachse fest anzuklebender 90° Umlenkhebel wird mittels Schieber bewegt.

    Hat sich der Winkel um 90° gedreht, kann sich der Schieber weiterbewegen, auf die Drehbewegung hat dies

    keinen Einfluss mehr.



    Der Antrieb von h0fine montiert unter dem Gleis. Der 10 mm Sperrholzstreifen simuliert die Anlagenplatte.



    Der Stelldraht sieht aus als hätte dieser einen Knick, es ist aber ein Bogen welcher als Feder wirkt.


    Drei Stellstrecken sind an der Gleissperre unter einen Hut zu bringen:

    Maximalweg des Schiebers: 8 mm

    Weg für 90° Drehung: 6 mm

    Weg für die Gs (abg/aufg) 3,5 mm


    Mindestens 6 mm wären also von dem Stelldraht zu verarbeiten, den überschüssigen Weg muss die

    Feder aufnehmen. Der Entgleisungsschuh hat jedoch nur in der aufgelegten Stellung einen Anschlag,

    der mit ein wenig Zug belastbar ist. In der abgelegten Stellung gibt es diesen Anschlag nicht. Ein Stelldraht

    mit < 0,4 mm Durchmesser wäre ggf. noch für diesen Zweck justierbar aber m.E. für einen soliden

    Nachbau ungeeignet.


    Es gibt andere Möglichkeiten.

    Dazu habe ich die Stellwege (Länge der Sehne des Kreisbogens eines Servoarms) bei einem 45° Ausschlag

    des Servos betrachtet. Gut geeignet ist ein Servoarm mit sechs Löchern für den Stelldraht.



    Bei einem Radius von 11 mm ergibt sich ein Stellweg von 8,4 mm, bei 7 mm ein Stellweg von 5,4 mm.

    Die erforderliche Reduktion des Stellweges für den Entgleisungsschuh bei gleichzeitiger Betätigung des

    Gleissperrensignals ergibt sich über die unterschiedlichen Radien des Servoarms. Eine Justage kann

    leicht über die Winkeleinstellung des Servos erfolgen.


    Für die Drehbewegung des Gleissperrensignals habe ich die „Drehmechanik für Weichenlaternen“

    (h0fine #803) eingesetzt. Die Mechanik ist identisch mit der des vorher beschriebenen Servo-

    Weichenantriebs. Bei einem Stellweg von > 6 mm entfällt die Justage der 90° Drehung.



    Anzustreben wäre ein Stellwege von 7 mm und für die Gs von 4 mm, den zusätzlichen Weg nimmt

    der als Feder ausgebildete Stelldraht auf.



    Die Baugruppe Servo, Mechanik und Gleissperrensignal sollte vor der Verbindung mit der Stellstange aufgebaut und geprüft

    werden. Ein Servotester ist für die Einstellarbeiten der Mechanik erforderlich.

    Den Stelldraht für die Verbindung mit der Stellstange noch nicht abbiegen.


    Die h0fine Drehmechanik ist zuvor zusammenzubauen. Ergänzend zur Bauanleitung einige Hinweise.

    • Das Messingrohr (Drehachse des Gleissperrensignals) beidseitig entgraten. Im Umlenkhebel sollte das Rohr stramm sitzen, es wird mit Sekundenkleber eingeklebt. Falls die Einbauhöhe in Bezug zur SO bekannt ist, kann das Rohr jetzt abgelängt werden.
    • Die beiden Führungen des Rohres so aufreiben, dass sich das Rohr ohne Spiel drehen kann.
    • Überschüssigen Kleber am Umlenkhebel mit Nadelfeile entfernen.
    • Sich berührende Gleitflächen vorsichtig entgraten ggf. wenig (mit Stecknadelspitze) Fett auftragen.
    • Mit zwei Schrauben über Eck zusammenbauen, Schrauben nur leicht anziehen, besser später mit Lack sichern.
    • Am Rohr eine kleine Fahne (Isolierband o.ä.) zur Kontrolle der Drehbewegung anbringen. Die Bewegung am Schieber auf Klemmfreiheit und Leichtgängigkeit prüfen.
    • Die Langlöcher zur Befestigung der Drehmechanik habe ich nicht verwendet, damit Schieber und Umlenkhebel nicht zusätzlich zusammengedrückt werden. Zur Befestigung habe ich zwei M2 Schrauben der anderen Diagonale verwendet.

    Vorab ein Film mit der Stellung der Gleissperre und des Gleissperrensignals mittels Servotester.


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    Wie zuvor gezeigt, ist die Gleissperre bei etwa senkrechter Stellung der Auflagefläche des Entgleisungsschuhs auch in der Praxis von gängigen Fahrzeugen befahrbar.



    Es folgen Details zur Mechanik, der Zusammenbau und die Einstellung des Servodecoders.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Robby,


    die Platine aus Italien lässt die Einstellung eines Winkels zu und die der Drehgeschwindigkeit.

    Eine Anfangs- UND Endposition ist nicht einstellbar. Es ist unklar, welche Bedeutung Servo 2 hat.

    Sieht nach Parallelbetrieb aus, nützt dir nicht. Wie gesagt, es wird eine RC-Schaltung sein Potis sind auch drauf.

    Es gibt geeigneteres für deinen Zweck, s.o.


    Gruß Fritz