Posts by H3x

    Hallo,


    meinem ELNA-6-Bausatz lag ein Bremsluftbehälter mit Aussparung für die Lenz-Kupplung bei. Da ich nur Schaubenkupplung fahre würde das nicht so schön aussehen. Nur wie einen zu 2/3 ausgesparten Luftbehälter auffüllen? Ich habe die Radikale Lösung gewählt und den Mittelteil herausgeschnitten.

    Auf meiner guten, rund 35 Jahre alten, Drehmaschine (ein DDR-Qualitätsprodukt von Weltniveau) habe ich ein passendes Zwischenstück als Messingrohr gedreht. Die Kesselenden habe ich dann direkt plan gedreht.


    Wie bekommt man das nun gerade verklebt? Mit diesen lustigen Prismen für Rundteile. Die habe ich vor Jahren günstig auf einer Messe gefunden.


    Vorteil: Die Klebstelle hängt in der Luft und pappt nirgendwo an. Ein Lineal liegt hinten als Anschlag.


    Bei der zweiten Klebstelle dienen die Schrägen als Anschlag für die Befestigungsflansche.


    Jetzt hoffe ich nur, dass der Schnitt als Schweißnaht durchgeht :)


    Grüße


    H3x

    Es ist also nicht so das linear mit steigender Geschwindigkeit die Umsteuerung immer weiter nach außen ausgelegt wird.

    Das habe ich schon lange verstanden.

    Ich versuche jetzt ein letztes Mal meinen supereinfachen mechanischen Lösungsvorschlag zu beschreiben.


    Bitte bitte einmal bis zum Ende vollständig durchlesen <3


    Der Servo macht eine Drehbewegung abhängig von der Fahrstufe

    Stand ist Nullstellung

    Langsam kleiner Winkel

    Schnell großer Winkel

    Andere Fahrtrichtung bedeutet negativer Winkel


    Die Drehbewegung wird mit einer Kulisse in den gewünschten Weg umgesetzt.

    Nullstellung = Stand ist Mitte

    Kleiner Winkel = niedrige Geschwindigkeit macht großen Weg

    Großer Winkel = hohe Geschwindigkeit macht kleinen Weg


    Auf dem Bild links ein Beispiel für eine Kulisse:


    Die Kulisse übersetzt die Fahrstufe in die gewünschte Auslenkung, ich kann mir keine einfachere Lösung vorstellen.


    Grüße


    H3x

    Das Problem ist ein ganz anderes: Es müssten 5 unterschiedliche Servostellungen durch 5 CV Werte definiert werden, diese müssten mit der Ansteuerung der Fahrstufen und der Fahrtrichtung synchronisiert werden.

    Hallo Zweispurer,


    Dafür hatte ich schon drei Lösungen vorgeschlagen.

    Zweiter Handregler, bei dem man die Steuerung wie der Tf am Drehknopf bedient.

    Über eine Automatik in der Zentrale, da hängt es von der verwendeten Zentrale ab.

    Oder mechanisch über eine exzentrische Anlenkung.

    Dafür braucht es keine 5 CV, nur einen Servo.


    Die Arduinovariante habe ich auch schon vorgeschlagen, die würde ich bevorzugen.


    Eventuell ist folgendes verständlicher:


    Der Uhlenbrockservo kann 256 Positionen anfahren.


    Grüße

    H3x

    Hallo Bahnboss,


    In der Miba war eine Baubeschreibung für eine funktionierende Umsteuerung für die Schnellenkamp ELNA 6. Da ist auch nicht gerade viel Platz drinnen.

    Das genannte Servo ist nicht sehr groß und wird auch in der Spur 0 eingesetzt:

    https://jmdampf.jimdofree.com/…e/silberling-steuerwagen/

    Da bekommst du ein Gefühl für die Abmessungen.


    Ich bin jedenfalls auch sehr gespannt, ob wir da etwas zu sehen bekommen.


    Herzliche Grüße

    H3x

    Folgende Schienenlängen sind üblich... 60m, 120m und 180m... Wobei die 60m Längen i.d.R. die Herstellungslängen sind. 120m und 80m lange Schienen werden im Werk durch schweißen hergestellt.

    Hallo Sebastian,


    aus eigener Anschauung werden in Leoben bei der voest Schienen mit rund 130m gewalzt. Die haben sogar eine Anlage zum Kopfhärten der Schiene, bei der die 130m gegriffen und kopfüber in ein Bad getunkt werden. Das ist echt beeindruckend, natürlich durfte ich keine Fotos machen.


    Grüße

    H3x

    Zitat aus dem Handbuch: '4 Haltepositionen über 2 Adressen im DCC-Betrieb'

    Und noch mal: Was steht unter Betriebsart 3?;(

    Langsam habe ich den Eindruck, dass du mir unbedingt beweisen möchtest, das ich einen schlechten Tag habe.

    Dabei ist das nicht mein Problem und ich möchte nur helfen. Wenn das nicht gewünscht wird landet der Thread in der Ignoranz 8o


    Viel Erfolg noch mit deinem Problem


    H3x

    Hallo Hans,


    Hast du dir den verlinkten Uhlenbrockservo angesehen?

    Schau dir mal die verlinkte Anleitung an, Betriebsart 3 macht, was du willst.

    Du musst nur die Auslenkung mit einer Exzentermechanik entsprechend deiner Beschreibung umsetzen. Fahrstufe 1-5 bewegt zur maximalen Stellung, ab 5 geht es zur Mitte.


    Das gleiche Verhalten könntest du auch mit einem kleinen Arduino erreichen, den du mit zwei Funktionsausgängen ansteuerst.

    Beide aus = Mitte, Neutral

    Anfahren, einer an = fährt für ein paar Sekunden auf maximal, dann auf halb.

    Für die andere Fahrtrichtung der zweite Ausgang umgekehrt.


    H3x

    Hallo Hans

    Dein Vorschlag des Proportionalbetriebs entspricht dann einem analogen Ansprechen des Servos? Eine vorbildgetreue Umsetzung kann ich mir noch nicht vorstellen. Da brauche ich noch Phantasie. Die Ausgangsstellung der (Um-)Steuerung ist ja die Mitte. Davon ausgehend werden in der Schwinge Positionen unten bzw. oben für Vorwärts- bzw. Rückwärtsfahrt angefahren. Läßt sich das über den Proportionalbetrieb umsetzen?

    Beim Proportionalbetrieb folgt der Servo der Fahrstufe des Handreglers, Fahrstufe 0 ist der linke Anschlag, Fahrstufe 127 der rechte Anschlag und Fahrstufe 64 die Mitte. Du musst genau so kurbeln wie der Lokführer wenn du die Steuerung umlegst.

    Uhlenbrock hat dazu eine Beschreibung auf der Seite:

    https://www.uhlenbrock.de/de_D…EntryInfo=0004.6.I26ABAE2


    Du brauchst also eine extra Lokadresse oder Handregler für die Fahrstufe, eventuell kann man das auch über eine Automatik in der Zentrale machen, aber dafür gibt es hier Fachleute.


    Grüße


    H3x

    Hallo Hans,


    Servodecoder mit 5 Positionen kenne ich auch nicht, per Software ist das natürlich möglich zu implementieren und Märklin ist nicht unbedingt auf Decoder von der Stange angewiesen.


    Aber was hältst du von der Möglichkeit des Proportionalbetriebs?

    Dabei stellt sich der Servo passend zur Stellung des Handreglers ein - 0-100 Fahrstufe = 0-100% Drehwinkel - du könntest mit einer anderen Adresse die Steuerung beliebig einstellen. Eventuell kann man das über eine Zentrale beim Richtungswechseln auch automatisieren.


    Grüße


    H3x

    Hallo Günter

    Du "lackiertst" also vor dem Schottern komplett und damit (für mich) "extrem" gleichmäßig - wirkt zumindest so auf Deinem letzten Bild.

    Bei mir ist das ohnehin kein Thema, da ich nicht sprühlackiere und die Farbe immer leicht verändere bzw. mit Nuancen nachtupfe.

    Gehst Du dann nach dem Einschottern später noch mal "fleckend" über den gleichmäßigen Farbauftrag, um die Gleichförmigkeit abzumildern?

    Bei den Stahlschwellen sind die Unterschiede nicht so groß wie bei Holz, jedenfalls ist das mein Eindruck.

    In Bremsbereichen verteile ich noch etwas Flugrost um die Schienen, an Haltebreichen etwas Öl. Aber die Schwellen bleiben sonst so, das mache ich alles vor dem Schottern. Etwa so:

    Gleisbau04.jpg


    Nachher bin ich zu Ungeschickt und male immer den Schotter mit an :rolleyes:


    Grüße


    H3x

    Hallo Ernst,


    danke für das Lob.

    Auf die Idee mit der Grundierung bin ich gekommen als ich mal vergessen habe die zu verdünnen ^^


    Tiefengrund nehme ich seit über 20 Jahren als Schotterkleber.

    Schotter verteilen, mit Spüliwasser und einer Sprühflasche feucht machen (Isopropanol geht auch), dann mit einer Pipette den Tiefengrund an den Schwellen ins Schotterbett laufen lassen, nicht tropfen, das gibt leicht Krater. So lange weiter machen, bis es wie auf dem Bild aussieht. 1-2 Tage trocknen lassen, bleibt dann zäh-elastisch und ändert die Farbe von gewaschenem Schotter fast nicht.

    Hab diesen hier gekauft: https://www.lugato.de/produkte…t/beste-basis-konzentrat/ Verdünnung nur 50%


    Grüße


    H3x

    Hallo,


    ich habe die Schwellen "in situ", also nach dem Aufkleben und vor dem Schottern komplett lackiert.


    Grundiert habe ich mit rot-brauner Grundierung. Die habe ich etwas zu wenig verdünnt und dann mit recht viel Druck und großer Düse mehrfach sehr dünn gespritzt, das erzeugt einen rauen Auftrag, da die Tröpfchen nicht richtig zerlaufen.


    Nach dem Trocknen noch dünn mit "gebranntem Sienna" den richtigen Farbton eingestellt.


    Das Foto habe ich nach dem Tränken mit Tiefengrund gemacht.


    verkleben-des-schotters.jpg


    Die Farbe hängt beim Vorbild ziemlich von der Liegedauer, Betrieb und Örtlichkeit ab, darum gibt es nicht "die richtige Rostfarbe"


    Grüße


    H3x

    Hallo,


    auf DSO gibt eine schöne Beitragsreihe von Dieter Riehemann mit den Triebwagen der Hohenzollerischen Landesbahn AG (HzL), das wären auch ein tolle Fahrzeuge in 1:45 :love:

    Wer noch Anregugen für die Gestaltung kleiner Betriebsstellen sucht ist hier richtig.


    Ich verlinke den ersten Teil, die weiteren Teile sind in den Beiträgen verknüpft.

    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9585850


    Viel Spaß


    H3x

    Hallo Söhnke,


    Als Freund von Privatbahnen habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.

    Die V20 und V36 sind ganz gut geeignet, da das eigentlich keine Staatsbahnloks sind.

    Eine Köf 2 oder Kö 1 könnte man auch anpassen.

    Ich bastel (und verzweifel) gerade an der ELNA 6, aber Dampf wolltest du ja nicht.

    Mir würden noch Schlepptriebwagen einfallen, so von MAN oder Fuchs, Modelle kenne ich nicht. Der VT98 lief auch bei ein paar Privaten, ist aber geringer motorisiert.

    Es gab auch mal aus grauer Vorzeit eine moderne Diesellok, war das Pola? Ich habe eine, leider ist das Gehäuse etwas gerissen.

    Das Schweineschnäutzchen von Schnelli ist eine nette Ergänzung für den Personenverkehr.

    Sonst bleibt nur Selbstbau, denn es ist gerade wenig in Aussicht.


    Grüße

    H3x

    Hallo,


    Viele Sachen gibt es im Architekturbedarf in 1:50. Die Ausführung ist oft etwas einfacher und aus weißem Kunststoff, aber dafür nicht sehr teuer.


    Grüße

    H3x