Posts by H3x

    Die teilweise rote Einfärbung kommt von meiner großen roten Sicherheitsleuchte (nicht im Bild) die immer brennt wenn die Anlage eingeschaltet ist und mir beim Verlassen des Hobbyraums anzeigt, dass ich die Anlage noch ausschalten muss.

    Hallo Harry,


    Andere geben viel Geld für eine Abendrotsimulation aus, passt schon :)

    Ohne Flackern ist es viel besser, der Umbau hat sich echt gelohnt :thumbup:


    Grüße

    H3x

    Hallo,


    ich benutze auch gern (parfümfreien) Haarlack oder Haarspray, zum Beispiel um kleine Blätter, Blüten oder Ähren darzustellen.

    Dazu die Flächen flach einsprühen, dass die nur die oberen Enden der Halme etwas abbekommen, dann direkt mit einem feinen Puderzuckersieb den Turf satt aufstreuen. Nach ein paar Minuten mit dem Akkusauger das überschüssige Flock wieder entfernen und eventuell mit weiteren Farben wiederholen.

    Hier mal ein etwas dürftiges Foto:

    Grasbueschel-8.jpg


    Dass der Haarlack/Spray klebrig bleibt oder Staub anzieht konnte ich in über 10 Jahren nicht beobachten. Allerdings achte ich auf trockene Umgebung.

    Die Klebekraft ist auch nicht verloren gegangen.


    Grüße


    H3x

    Hallo Stefan,


    ich schließe mich der Meinung von EsPe und Sebastian an, weil:

    Sperrsignale bei Spurplanstellwerken eigentlich nur dort stehen, wo kein Flankenschutz vorhanden ist.

    In deinem Gleisplan stellen die Weichen den Flankenschutz sicher - keine schönen Sperrsignale nötig. ;(

    Würden die Stumpfgleise links und rechts fehlen könntest du Sperrsignale in Richtung Streckengleis aufstellen.


    Wäre das jetzt eine Privatbahn oder eine Anschlussbahn in einem Betrieb könnte das aus was für Gründen auch immer natürlich ganz anders aussehen.

    Auch wenn das Rübengleis eine richtiges Kreuzungsgleis mit Rückfallweichen wäre könnte man (hohe) Sperrsignale einbauen, aber das ist eine ganz andere spannende Geschichte. :)


    Grüße


    H3x

    Hallo Roland,


    das tut mir leid, dass ich dich mit meinen Ausführungen verwirrt habe. Da habe ich wohl zuviel Systemwissen aus der Einschränkungsrechung in den Beitrag gesteckt.

    Eventuell kann ich die schlechte Note doch noch verbessern:

    Fahrzeugumgrenzung, Lichtraumprofil, Bogenradius, Spurspiel und Toleranzen muss man immer zusammen betrachten. Eine Argumentation mit einer einzelnen Größe "Fahrzeugbreite" geht nicht, weil dann das System nicht mehr funktioniert: Zwei 78 mm breite Fahrzeuge können sich bei 80 mm Gleismittenabstand nicht sicher begegnen, wenn man das Spurspiel nicht beachtet. Das war meine Aussage.

    Viele Schattenbahnhöfe haben auch Weichen, welche im abzweigenden Strang einen Bogen und meist einen Gegenbogen haben. Ein sehr enger Gleisabstand kostet dann Nutzlänge. Bei Schiebebühnen gilt das natürlich nicht.


    Der Satz mit den "verpflichtenden Normen" war ironisch gemeint, man kann wirklich alles bauen, wie man will.


    Schöne Grüße


    H3x

    Hallo,


    EsPe hat das viel schöner geschrieben, danke :*


    Einen Nachsatz zur Genauigkeit beim Scannen: Das Vorbild überprüft die Fahrzeug auf die Einhaltung von Maßen und Federbewegungen mit Scannern. Auch werden Schienenprofile und Räder berührungslos abgezeichnet.

    Man erreicht da Genauigkeiten von unter 1/10 mm in einer Achse (quer zum Gleis). Im Raum wird der Fehler natürlich durch die Überlagerung größer, und das bei jedem Punkt. Das funktioniert nur, wenn man ein großes Modell hat und das herunter skaliert. Bei H0 bekommt man meiner Meinung nach eine windschiefe Lok raus.


    Die verwendeten Geräte kosten ab 50000 €, eine Messung am Fahrzeug auch mindestens so teuer. Nicht ohne Grund lebt man in der Schweiz so gut :)


    Grüße


    H3x

    Hallo Rollo,

    Wenn man das Lichtraumprofil (Gleisabstand) mit der Fahrzeugumgrenzung (Größte Breite) überlagert sollte man ein paar Dinge bedenken:

    In Bögen ragen die Fahrzeuge aus.

    Es gibt Gleislagefehler.

    Die Fahrzeuge haben Spiel gegenüber dem Gleis (Spurspiel, Federung).

    Die Fahrzeuge können im Spießgang stehen.


    Das wird bei dem Vorbild alles berücksichtigt und gilt so eigentlich auch im Modell. Die NEM macht unter 3m Radius auch einen Zuschlag im Gleisabstand.


    Bei 1,1 mm Spurspiel wird das schon mit -0,2 mm am Tender knapp, ohne die anderen Effekte zu berücksichtigen.


    Aber man kann alles bauen, wie man will. Ironie: Zum Glück sind bei der Modellbahn die Normen verpflichtend.8) (Ohne Ironie: Nein, sind sie nicht!)


    Grüße


    H3x

    Hallo Josef,


    den magischen 3D-Kopierer gibt es nicht wirklich. Man braucht eine Druckvorlage, also eine Datei, die man ausdrucken kann.

    Hat man ein 3D-CAD-Modell (Zeichnung) kann man es auf jeden Maßstab skalieren, von Sub-Atomar bis Interstellar.^^

    Wenn man ein H0-Modell hochskaliert sieht es aus wie ein zu großes H0-Modell. Du könntest mal ein Foto im Maßstab 0 skaliert ausdrucken und dann überlegen, ob es sich lohnt. Es fehlen Details, die Wände sind viel zu dick an den Fenstern usw.

    Man kann auch einen 3D-Scan erzeugen und skalieren. Ein Scan ist aber immer unscharf und fehlerhaft, glatte Flächen werden leicht verbeult, Winkel stimmen nur fast. Das zu korrigieren ist fast der gleiche Aufwand wie es gleich richtig zu zeichnen.

    Ob das rechtlich zulässig ist? 5 Experten, 7 Meinungen.

    Hast du ein 3D-Modell? Willst du die Lok im CAD nachbauen? Oder einscannen? Je nach Vorgehen ist das erlaubt oder auch nicht.

    Zu den Kosten:

    Kannst du selbst Zeichnen? Dann würde ich mit <1000€ für den 3D-Druck der fertigen Lok rechnen.

    Scannen + nacharbeiten: +1000-2000€

    Zeichnen lassen von Profis: ab 25.000€

    Zeichnen lassen vom Kumpel: 0€ und einen Freund weniger ;)


    Die kleine Lok kann man doch probieren aus Kunststoff zu bauen, das kostet fast nichts.8)


    Grüße


    H3x

    Hallo,


    3D-Drucker mit einem Druckkopf aus vielen kleinen Düsen gibt es schon länger (>10 Jahre). Es werden oft modifizierte Druckköpfe von Epson (Piezo) genommen. Wärme, wie bei HP Tintenstrahlern, geht ja mangels Wasser nicht.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Handhabung nicht mit einem Tintenstrahldrucker vergleichbar ist.

    Das Harz bleibt ständig im Druckkopf und wird durch einen leichten Unterdruck am auslaufen gehindert, den Drucker kann man nur ausschalten, wenn man ein spezielles "Transportharz" einfüllt. Man muss mindestens 1x pro Woche drucken, sonst verklebt der Druckkopf. Vor und nach dem Drucken muss der Kopf mit einem fusselfreien Tuch gereinigt werden. Man kann oft nur ein spezielles Harz des Herstellers verwenden, RFID-Tags sorgen dafür, dass man auch nicht schummeln kann. Nach 1 Jahr ist dann die Zwangswartung durch den Herstellerservice fällig.

    Das spricht alles nicht für eine Hobbyanwendung.


    Grüße


    H3x

    Hallo,


    dass Christoph die Sachen umgebaut hat, die er verbessern wollte, ist irgendwie logisch.:S

    Beim Verbessern muss jeder eine eigene Abwägung finden, was ihm wichtig ist. Ich bevorzuge immer Dinge, die man typischerweise zuerst sieht und würde bei einem Wagen nie mit den Luftleitungen der Bremsanlage anfangen.


    Bei der Lenz V100 fallen mir immer ein paar Dinge direkt ins Auge (in der Reihenfolge):

    1. Die Rangierertritte mit den Griffstangen für den Rangierer

    2. Die Kühlergitter

    3. Das Dach vom Führerstand mit den Abgasrohren

    4. Die Zug-Stoßeinrichtungen und Pufferbohlen mit den ganzen Details

    5. Die Fenster, Scheibenwischer, Rahmen

    6. Der Führerstand

    7. Die Griffstangen am Vorbau


    Mit den Änderungen und einer dezenten Alterung ist man meiner Meinung nach schon bei 80% vom Vorbild. Die restlichen Punkte sind oben gelb markiert oder unter der Haube:thumbup:


    Das ist meine subjektive Ansicht, einfach mal ein paar Vorbildfotos zusammen mit der Lok vergleichen, abwägen, mit der eigenen Zuversicht und den Finanzen vergleichen und die eigenen Prioritäten setzen.


    Grüße


    H3x

    Hallo Dirk,


    das Vorbild nutzt(e) ebenfalls Rollenprüfstände, der bekannteste in Deutschland war sicher in Freimann, ganz unten auf der verlinken Seite ist ein Bild:

    https://www.ideeundspiel.com/c…ser_riese_und_blauer_bock


    Der Wellenlauf ist bei Schienenfahrzeugen mit Radsätzen von der äquivalenten Konizität abhängig, auf der Rolle genau wie auf der Schiene. Wenn die Lok auf dem Rollenprüfstand eine sehr große Amplitude hat ist das eine sehr niedrige Konizität, dann entspricht die Laufrolle oder die Spurweite nicht dem der Schiene. Wäre der Prüfstand mit ausreichend großen Rollen ausgestattet, würde das Profil und die Spurweite stimmen, das ganze Ding sich nicht verbiegen und die Rollen wild verrutschen würde die Lok auch nicht wie ein Lämmerschwanz rumeiern. Die Reaktionskräfte aus dem Rad-Schienekontakt müssen ja irgendwo hin!


    Heute nutzt man Rollenprüfstande meist für Verschleißuntersuchungen von einzelnen Radsätzen, die DB Systemtechnik betreibt so einen Prüfstand in Kirchmöser. Das Fahrverhalten wird heute am Computer mit Mehrkörpersimulationen untersucht und in der Zulassung validiert.


    Grüße


    H3x

    Hallo Michael,


    da gibt es einige, gute Erfahrungen habe ich mit:

    Shapeways (günstig mit großer Materialauswahl, mit etwas schwankender Qualität),

    iMaterialise (gute Qualität, sind aber ab und zu etwas sperrig was die Design Rules anbelangt)

    Rapidobject (etwas außer Konkurrenz, da ich die persönlich kenne, Qualität made in Germany, Preise bekommt man Online)

    Dick&Dick (für spezielle Sachen wie Mikrowasserstrahlschneiden, Preise für Firmen)


    H3x