Posts by Benderfhd

    Hallo Norbert,


    bei deinem Decoder wird der Antrieb geschalten indem die Polung bei dem jeweiligen Anschlußpaar geändert wird. Bei einer Richtung ist z.B. der linke Anschluß plus und der rechte Anschluß Minus. Beim Umschalten dann der linke Anschluß Minus und der rechte Anschluß plus.


    Der MP1 braucht aber einen Decoder der den jeweiligen Anschluß gegen Masse schaltet, also Com+ an dem immer plus anliegt und je nachdem in welche Richtung geschalten werden soll, wird einer der anderen beiden Anschlüsse auf Masse geschalten.

    Da ist der „Hobby Freund“ aber ganz schlecht informiert. Solange die Homepage rein privaten Zwecken dient besteht nicht einmal eine Impressumspflicht.


    Aber Achtung: Sobald Werbung oder sonstiges Sponsoring auf der Seite ist, kann das „rein privat“ angezweifelt werden. Auch wenn Analyse Tools wie Google Analytics eingebunden werden kann es schwierig werden. Aber bei einer ganz normalen privaten Webseite ohne Profit Absicht (dazu zählt die Werbung) ist das alles recht entspannt.


    Ist -> hier <- ganz gut zusammengefasst.


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    das Materiallager ist aufgefüllt und es ging weiter mit 18 Leitungen zum Öler und 4 Leitungen bei denen ich mir nicht sicher bin ob sie Öl oder Stromleitungen sind (vielleicht kann das jemand aufklären…). Aber das schöne am Modellbau ist ja, dass man nicht wissen muss was das Teil macht, sondern nur dass das Teil an der Stelle sein muss.


    Also erstmal Strippen ziehen.



    Nach 18 mal einfädeln erstmal aufräumen.



    Und mit allen Leitungen



    Auch die letzten 3 Sandfallrohre sind jetzt da wo sie hingehören.



    Jetzt fehlen noch die letzten Rohre am Vorwärmer, dann ist die Heizerseite fertig.


    Bis dahin. Bleibt gesund.

    Andreas

    Ich war gestern auch da gewesen und war echt positiv überrascht, wieviel sich in letzter Zeit getan hat. Nachdem die 23 und die ELNA wieder betriebsfähig sind (und top gepflegt dastehen), bin ich auch zuversichtlich dass die Zuckersusi bald wieder fit ist. Aufgrund verschiedener Umstände war der Verein dazu gezwungen die Baumaßnahmen am Lokschuppen zu beginnen, wodurch wohl die finanziellen Mittel an anderer Stelle fehlen.

    Falls man in der Nähe wohnt und heute noch nichts vor hat, kann ich die Veranstaltung absolut empfehlen ;)


    Viele Grüße

    Andreas

    Hallo zusammen,


    das Warten auf Material hat auch was Gutes. Man kann mal kleine Nebenprojekte abschließen. Heute frisch vom Tisch: 2 von 3 Zylinder. Da ich sowieso keine Eile hatte, habe ich mir auch die Zeit für die kleinen Dinge genommen, z.B. die Ölleitungen oder die Entwässerungsrohre. Und völlig untypisch für meine Bilder: Heute Messing (fast) ohne Oxydation :P (dafür meine Klamotten voll mit kleinen Metallfäden...)

    Hier das Ergebnis:






    Und weil noch etwas Zeit war, habe ich auch noch die Front weiter ausgestattet.



    Morgen sollte dann endlich der fehlende Draht ankommen, dann geht es mit dem Kessel weiter.


    Bis dahin. Bleibt Gesund!

    Andreas

    Hallo zusammen,


    schon 3 Monate seit dem letzten Update, aber manchmal ist einfach die Luft raus und dann kommt auch noch das richtige Leben ins Spiel...

    Aber genug der Sentimentalität, denn ich habe es endlich mal wieder an meine "Werkbank" geschafft.


    Weiter ging es diesmal mit den Rohren und Zügen auf der Heizerseite, was einer kleinen Geduldsprobe gleich kommt, aber ich muss auch zugeben, dass mir dieser "Kleinkram" unheimlich Spaß macht :)


    Auf den Bilder sieht der Fortschritt überschaubar aus, aber was man hier sieht, ist das Ergebnis von 3 Abenden Bastelarbeit. Und wie es immer ist, stellt man zu spät fest, dass man keinen 0,3mm Draht für die Ölleitungen hat und der 0,8mm Draht für die Sandfallrohre auch nicht mehr reicht, deshalb hat der Spaß schon wieder kurze Pause bis das Paket mit dem fehlenden Material ankommt.

    Aber genug der Prosa, hier der aktuelle Stand:






    Bis zum nächsten mal.

    Andreas

    Hallo zusammen,


    nach einer kleinen kreativen Pause ging es mal wieder mit der 45er weiter. Nachdem die Teile für die Feuerbüchse bei mir eingetrudelt sind (nochmal danke dafür, Alfred), konnte ich endlich den Kessel mit dem Stehkessel und der Unterseite des Führerstands "verheiraten". Also erstmal die Feuerbüchsenbleche stumpf mit dem Kessel und der Führerhauswand verlötet. Damit der Stoß etwas Stabilität erhält, habe ich zusätzlich schmale Messingstreifen von hinten dagegen gelötet.





    Nachdem die Feuerbüchse an ihrem Platz war, ging es mit dem Aschkasten und den dazugehörigen Lufthutzen weiter. Da die Teile vom Aschkasten an der Feuerbüchse verlötet werden, die Lufthutzen aber an den Rahmen, war hier einiges an "try & error" nötig, damit der Kessel noch genau auf dem Rahmen sitzt.


    Zusätzlich müssen dann auch noch die Ausschnitte in der Feuerbüchse so angepaßt werden, dass die Motorhalterung genau dazwischen passt, aber der Kessel noch nach oben abgenommen werden kann. Das ging nur mit feilen, prüfen, feilen, prüfen, usw. Nach einigen unschönen Worten, der Frage warum ich mir das immer wieder antue und einigen Schrammen an den Fingern sah es dann so aus.





    Zwischenzeitlich hatte ich auch alle Teile für das Lenkgestell zusammen und habe direkt damit weitergemacht. Da man das Lenkgestell sehr gut einsehen kann, waren mir die Details wichtig. Außerdem fand ich die bei den späteren 45ern verbauten Bremsbalken etwas "langweilig". Da ich mich (grob) an 45 003 orientiere und bei dieser relativ lang Bremsdreiecke verbaut waren, habe ich mich dazu entschieden, die Bremsanlage mit Bremsdreiecken zu bauen. Mit Bremszylinder und Gestänge sieht es jetzt so aus.





    In Verbindung mit der ersten Kuppelachse (an der das Gestell verbaut wird), sieht es m.M. ganz brauchbar aus.




    Das war's dann auch schon wieder. Bis zum nächsten mal.


    Viele Grüße

    Andreas

    Vielleicht haben wir viel zu hohe Erwartungen? Die nur im Frust enden können???

    Aber wer schürt denn diese Erwartungen? Würden die Hersteller die Produkte dann ankündigen, wenn Sie selbst einen definitiven Liefertermin hätten, würde das nicht jedesmal so hohe Wellen schlagen. In letzter Zeit hat man das Gefühl, es gäbe einen Ankündigungswettbewerb.


    Bei "Spielzeug" in Werten von tausenden Euros finde ich ein solches rumgeeiere Unseriös (und dann auch noch das unternehmerische Risiko auf die Händler abwälzen wollen...)

    Hallo zusammen,

    weiter geht‘s mit der dicken Dame. Diesmal hat‘s etwas länger gedauert, da neben der Bauteilknappheit auch noch eine Entscheidung anstand: Antrieb lassen wie vorgesehen oder „modernisieren“?


    Was mich an dem Modell von Anfang an gestört hat, war die Tatsache dass das Getriebe auf der Treibachse (der Außenzylinder) liegt. Das bedeutet einerseits, dass das Innentriebwerk nicht vollständig nachgebildet werden kann und andererseits, das das Getriebe den freien Durchblick versperrt. Meine Idee war eigentlich den Antrieb auf die 5. Achse zu verlegen und den Motor durch Riemenantrieb in den Aschkasten zu verlegen. Nach viel messen, ausprobieren und recherchieren wurde jedoch klar, dass das nur mit neuem Getriebe, Getriebehalter und Motor machbar gewesen wäre.

    Nach noch mehr nachdenken habe ich mich dann doch dazu entschieden, den Antrieb wie vorgesehen zu bauen und das Geld in die digital Ausstattung zu stecken.


    Also ging es frisch, fromm, fröhlich, frei mit dem Kessel weiter. Der Kessel hat jetzt Ringe und die Rauchkammer einen Schlot und Dampfausströmrohre.



    Danach ging es weiter mit dem Umlauf und der Schürze. Also erst die Umlaufbleche…



    … dann die Schürze zusammen mit dem Innenzylinder um die Öffnung für das Kolbenschutzrohr in der Schürze auszurichten



    So, sieht ja mal ganz gut aus.



    Ach Kacke…



    Also alles nochmal runter und richtig ausrichten.



    … hätte jetzt nicht sein müssen, ist aber manchmal so. Aber wie sagte der berühmte Philosoph Schopenhauer so schön: „Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh“. Streng nach diesem Motto habe ich dann noch direkt den Pumpenträger falschrum eingelötet. Nachdem das dann korrigiert war, wurde der Antrieb eingepaßt.






    Sieht ja doch ganz brauchbar aus. Zu guter letzt habe ich noch mit zwei „Dummy“-Zylindern von einer BR 01 ein paar Ausrichtarbeiten vorgenommen.




    Zu guter letzt die üblichen Motivationsbilder.







    Das war‘s mal wieder. Bis zum nächsten Mal.

    Bleibt gesund!

    Hallo Norbert,


    das Problem hatte ich mit Vallejo Klarlack auch schon. Mittlerweile benutze ich nur noch "Satin Varnish" von VMS. Das ist in der Anwendung zwar total ungewohnt, da man den Lack nass und satt auftragen muss (fast das Modell ertränken), aber der Lack ist "selbstausgleichend", womit es fast unmöglich ist eine Orangenhaut oder Nasen zu produzieren. Durch die seidenmatte Oberfläche lassen sich später Washes oder Ölfarben viel einfacher anwenden, weil sie besser "laufen" (so empfinde ich es zumindest).

    Hallo zusammen,


    Und weiter geht's, wobei „weiter“ im Fall der 45er erst einmal einen Schritt zurück bedeutet hat. Wie bei einem 30 Jahre alten Bausatz fast zu erwarten war, kommt man irgendwann an einen Punkt an dem man denkt „Irgendetwas passt hier nicht…“.

    Wie sich herausstellte hat es sich der gute Herr Gebauer an manchen Stellen etwas einfach gemacht. So hat er wohl bei allen seiner 40er Baureihen das gleiche Führerhaus genommen. Das Führerhaus der 45 ist allerdings länger (in 1:43,5 sind es 2mm). Bei meinem Bausatz waren die Seitenwände bereits in der Länge korrigiert. Blöd war nur, dass der Rahmen somit 2mm zu kurz war. Das klingt zwar nicht viel, hat aber dafür gesorgt, dass der Kessel nicht mehr auf den Rahmen gepaßt hat.

    Also das Heck wieder auseinander, 2x2mm Profile besorgt, gesägt, gefeilt und wieder zusammengebaut.




    Und wo ich schon mal zu Gange war, haben gleich noch die Ausgleichshebel und Bremsen der letzten Kuppelachse ihren Platz gefunden.




    Bei dieser Gelegenheit habe ich auch die Befestigung des Hauptkuppeleisens noch einmal überarbeitet. Durch die neue Befestigung kann der Tender etwas weiter ausscheren. Hat also doch noch etwas gutes gehabt…


    Danach ging es direkt „untenrum“ weiter. Tritte vor dem Führerhaus, Hauptluftbehälter, Schwingenhalter und Kotflügel sind da wo sie sein sollen (hoffe ich…)






    Und weil‘s gerade so viel Spaß gemacht hat, ging‘s mit dem Kessel weiter. Da war der Spaß dann auch gleich zu Ende. Die Rauchkammer besteht aus einem massiven, gedrehten Rohr. Die Wandstärke ist so dick, dass Gußteile daran zu löten sich anfühlt wie wenn man versucht zwei Backsteine aufeinander zu löten. Dementsprechend haben es heute nur der erste Kesselring und das Rohr und die Abdeckung für den Vorwärmer an den Kessel geschafft.






    Und um das ganze doch noch entspannt ausklingen zu lassen, hat der Vorläufer noch Federn und Bremszylinder bekommen.




    Das war’s mal wieder. Demnächst mehr in diesem Theater.


    Bleibt gesund.

    Andreas


    Nach langer Zeit (wie man am Fortschritt der Korrosion erkennen kann...) wieder auf meinem Arbeitstisch und hoffentlich bald runter:

    Meine "Frankenbauer" (Teils Gebauer, teils Bauer) BR38.

    Und just wenn man endlich fertig werden will, bricht der letzte 0,8mm Bohrer ab X/