Posts by nullfrosch

    Einen Teil meiner Beute konntet ihr ja schon in meinem Reisebericht sehen. Im Rucksack waren dann noch diverse Kleinteile: Signalhalter in verschiedenen Ausführungen und 4 kleine Leitern aus Messing, ein Stromschaltkasten als 3D Druck, Gebäudezubehör (Regenrinnen etc.) und einen Bogen mit selbstklebenden Verkehrszeichen. Und 5 Päckchen Koks, damit meine O-Wagen nicht immer nur Steinkohle umherfahren müssen.

    Gruß Freddy

    Moin zusammen,

    ich habe in Gießen bei Zapf u.a. zwei Fahrplanauskunftstafeln als Bausatz erstanden. Weiß jemand, welche Farbe die Kästen bzw. das "Gestell"
    typischerweise hatten?

    Kommt drauf an, ob Holz oder Leichtmetall. Bei Holz war meiner Erinnerung nach Dunkelbraun üblich, aber auch Tannengrün oder Weiß (Fensterrahmenfarbe!). Das hing davon ab, wie Holzteile im betreffenden Bahnhof generell getüncht wurden. Ich würde also auf jeden Fall die gleiche Farbe nehmen, wie sie (sofern vorhanden) Sitzbänke, Zaunlatten, Fensterläden etc. haben.

    Leichtmetall wurde und wird in der Regel nicht lackiert und erscheint matt silbergrau.

    Gruß Freddy


    Edith ergänzt noch, dass man bei der DB ab ca. 1980 gern alles, was sich an Bahnsteigausstattung anstreichen ließ, in ozeanblau lackiert hat.

    Zum Abschluss nochmal ganz großes Kino: Beachley Dock, nach britischen Motiven. Eisenbahnen, Schiffe und Kräne auf höchstem modellbauerischen Niveau und liebevoll gestaltete Details, an denen man sich gar nicht sattsehen kann:


    Man meint, das Öl-Seetang-Gemisch riechen zu können


    Farbenfrohe Satteltanklokomotive. Führerhausdächer wurden auf der Insel noch bis ins 20. Jahrhundert hinein als überflüssig erachtet :huh:


    Portalkran mit schwebender Last


    Typisch britisch: Rote Telefonzelle


    Natürlich darf auch der Pub nicht fehlen


    Gleich legt der Dampfer ab und tutet nochmal zum Abschied.


    Ich hoffe, mein kleiner Bericht hat euch gefallen. Nach 2018 und 2021 war es mein dritter Besuch in Gießen, und es wird sicher nicht der letzte gewesen sein.


    Gruß allerseits, Freddy

    Bei der französischen Anlage "Dépot Nord" standen lange Fahrstrecken im Vordergrund, feinen Modellbau gab's aber auch zu sehen:


    Der Blick aufs Depot


    Nochmal aus anderer Perspektive


    Die leichtbeschürzte Démoiselle unterm Telegrafenmast ist mir beim Fotografieren gar nicht aufgefallen, ich hatte halt nur Augen für die eisernen Schönheiten :saint:


    Erst hinterher hab ich sie auf dem Foto entdeckt... Wie kommt die bloß da hin?


    Hoppla, das Bild täuscht! 8| So schnell fuhr der eigentlich gar nicht... ;)


    Freie Fahrt! :thumbup:

    Es geht weiter mit Impressionen der belgischen US-Anlage "Pennsylvania" - eine wahrhaft internationale Konstellation:


    Atmosphäre wie in einem Wenders-Film


    Ein "Hopper Car" (Schüttgutwagen) der Baltimore & Ohio Railroad


    Amerika - da darf die Eisenbahn auch mal gegenüber den Straßenkreuzern in den Hintergrund treten


    Box Cars, bunt und verwittert


    Flag Post und Banner dürfen nicht fehlen


    Pennsylvania - oder vielleicht doch die Rocky Mountains? ;)

    Hier wie versprochen noch ein paar Anlagenimpressionen. Es sind allerdings nicht sehr viele Bilder, was meinem Grundsatz "Erst gucken und kaufen, und wenn dann noch Zeit ist, fotografieren" geschuldet ist. So war nicht nur die Zeit knapp, sondern ich war mittlerweile auch schwer beladen und musste zum Fotografieren immer meine Siebensachen so abstellen, dass sie niemandem im Weg waren. Natürlich waren alle Anlagen sehens- und fotografierenswert, aber unter den gegebenen Umständen musste ich mich auch eine kleine Auswahl beschränken. Alle Aufnahmen wurden mit dem Schlaufon gemacht, teilweise aber noch nachträglich zugeschnitten.


    Los geht's mit zwei Schnappschüssen von Lippstadt Nord:


    Partie am Stellwerk


    Stillleben mit Rungenwagen


    Weiter mit Worpswede, meinem persönlichen Favoriten diesmal:


    Das unverwechselbare Empfangsgebäude des Künstlerdorfs gab es früher mal von Revell "eine Nummer kleiner", in H0


    Sehr geschickte Hintergrundgestaltung, die Illusion ist perfekt


    Nur die Kupplungen verraten, dass es ein Modellfoto ist


    Die wahre Kunst zeigt sich im Weglassen. Gerade weil die Szenerie so unspektakulär ist, wirkt sie so überzeugend


    Gleich wird der dreiteilige EVB-Schienenbus das Abfahrtssignal erhalten


    Der mittlere Wagen ist zum Fahrradwagen umgebaut, auch im Modell ist die Inneneinrichtung entsprechend abgeändert


    Das war Teil 1 meiner Anlagenbilder. Es folgen noch Fotos von Anlagen mit amerikanischen, britischen und französischen Motiven, die auf mich einen ganz besonderen, exotischen Charme ausübten.

    Die Rückfahrt im Zeitraffer. Es ging gleich mit einem Aufreger los: kaum hatte sich der Zug iin Bewegung gesetzt, fielen mir siedendheiß meine neuerworbenen Flexgleise ein, die ich in Gießen auf der Bahnsteigbank abgelegt hatte. 8| Holy shit! || Gleich in Wetzlar wieder raus, mit dem nächsten Zug zurück nach Gießen und bangen Herzens zur Bank gesprintet. Und tatsächlich, da lagen sie noch, unbeschadet und genau wie ich sie eine Dreiviertelstunde zuvor zurückgelassen hatte... 8o

    Die neue Verbindung für die Rückfahrt wies im Fahrplan längere Pausen auf und bescherte mir wegen eines Zugausfalls in Hagen noch einen Umweg über Bochum, war aber insgesamt entspannter.


    Was aber womöglich auch an meiner neuerworbenen Reiselektüre lag:


    Bilder von der Ausstellung reiche ich nach,


    Euer Freddy

    Uff, angekommen, und das sogar pünktlich. Alle Anschlüsse haben geklappt, aber auf dem letzten Stück war's brechend voll. Empfehlen kann ich das nicht wirklich. ?(


    Jetzt noch ein kleiner Spaziergang zu den Messehallen. Erst kurz an der Lahn entlang, dann nur noch über die Brücke.


    Die Bilder aus der Halle gibt's morgen. Hier nach geschlagener Schlacht ein Teil der Beute des furchtlosen Helden:

    irgendwas hat da mit den Fotos nicht geklappt, ich schulde euch noch den Rest von Hagen.


    Es gibt hier einen Geocache direkt im Bahnhof. Perfekt für umsteigende Geocacher. :)


    Der Zug nach Siegen.


    Habe einen Sitzplatz, aber manch einer muss stehen. Unterwegs wird es noch voller, weil wir in Plettenberg, Finnentrop und Kreuztal Fahgäste eines eigentlich vorauslaufenden, heute aber 80 Minuten verspäteten IC aufnehmen müssen. 8|


    Erstmal ohne Bilder weiter. Siegen wird pünktlich erreicht. Der Anschlusszug Richtung Frankfurt am selben Bahnsteig füllt sich sehr schnell und fährt rappelvoll ab, es müssen Fahrgäste zurückbleiben. Auch in Haiger und Dillenburg können nicht alle rein.

    Habt ihr euch den Text mal bei Km 1 eigentlich durchgelesen, die Wagen die nach der Qualitätskontrolle nicht in Ordnung waren sind doch auch nicht ausgeliefert worden.

    Doch, teilweise schon. Die Qualitätskontrolle kann ja nicht jedes einzelne fehlerhafte Modell identifizieren, sondern immer nur eine Stichprobe. Nachdem es dort Auffälligkeiten gegeben hatte, wurde die Auslieferung gestoppt. Die war aber schon in vollem Gange, d.h. es waren schon fehlerhafte Exemplare beim Kunden. Deswegen ja auch die Rückrufaktion.


    Schöne Grüße, Freddy

    Hallo Luc,


    auch bei mir sind es Opel, und zwar Rekord P1 und Rekord P2. Man kann die ruhig mischen, da sie in einer Übergangszeit von 1960 - 1962 parallel gebaut wurden. 1:43 Modelle davon sind in verschiedenen Versionen in der Opel Collection erschienen und werden häufig recht günstig angeboten. Ungeeignet sind dagegen Modelle des Kapitän, hier macht sich die Maßstabsabweichung bemerkbar und die Spur ist zu breit für die Brawa Wagen. Aus diesem Grund hätte ich auch Bedenken bei amerikanischen Straßenkreuzern.


    Schöne Grüße, Freddy

    Hab mir mal das Bild angeschaut... Das muss ein Übersetzungsfehler sein... Heimatwagen? Es heißt doch Heimatbahnhof?!?

    Nein, Sebastian, recherchier das nochmal, bevor du hier die Pferde scheu machst. Beheimatete Güterwagen hießen Heimatwagen, und genau so stand das auch drauf. Bitte nicht mit Reisezugwagen verwechseln... ;)

    Die Kö I musste natürlich auch beim Rangieren die paar Schachteln, welche sie schleppen konnte, zum Halten bringen. Ein Unterschied zu einer Zugfahrt besteht da physikalisch nicht.

    Ein erheblicher Unterschied besteht darin, dass im Bahnhof die Gleise gewöhnlich in der Waage liegen, auf freier Strecke aber Neigungen vorkommen - und seien sie noch so geringfügig. Schon minimales Gefälle kann aber dazu führen, dass so eine Fuhre mit der Kö unbeherrschbar wird.


    Es grüßt Freddy (dessen neue Lieblingslok übrigens die Schnelli-Kö ist ;) )

    Hier mal ein Wasserturm mit integriertem Stellwerk: In den Wasserturm am Güterbahnhof Moabit ist das Stellwerk "Moabit Westturm (Mwt)" eingebaut. Der Wasserturm steht an der Ringbahn direkt am S-Bahnhof Beusselstraße.