Posts by michl080

    OK,


    also ganz ausführlich. Ich schrieb davon, dass Weissmetallteile durch zu intensives Sandstrahlen eine Beule bekommen. Nach meinen Verständnis kann eine Beule auch nach innen gehen. Autos haben manchmal auch Beulen, die gehen selten nach aussen. In meinem Beitrag meinte ich jedenfalls nicht, dass durch zu intensives Sandstrahlen eine Beule nach aussen auftreten könnte.


    Alles klar? Viel Spass noch beim Haarespalten.


    Michael

    Hallo Karl-Michael,


    schickes Maschinchen :)

    aber vorsichtig mit den Weissmetallteilen. Die haben schneller eine Beule als man denkt.


    Ich verwende übrigens 53-88µm Edelkorund.


    Michael

    Bisher nicht erwähnt:


    Die Firma Wenz


    ich habe für eine Fotoplanke einen Meter württembergsiches Gleis genagelt. Das geht einfacher als gedacht. Mit etwas Übung verbiegt man auch keine Nägel.


    _dsc3206gtkom.jpg


    Mein Tip: Die Nägel nicht mit dem Hammer einschlagen, sondern mit einer kleinen Schlüsselfeile zwischen Nagel und Daumen eindrücken. Die Riffelung der Feile hält den Nagel sicher fest.


    Genageltes Gleis gibt es noch des öfteren in Nebengleisen auf kleinen Nebenbahnhöfen. Ich finde, die Mischung machts. Ein geschraubtes Gleis aud dem Hauptgleis, ein altes genageltes z.B. auf dem Freiladegleis.


    Michael

    Hallo Reinhold, hallo Matthias,


    das Bild ist ja von mir. Du hast recht, man sieht den Winkelfehler sehr deutlich. Das Foto dient der Demonstration, wie gut Winkelfehler sichtbar ist. Nach dem rechtwinkligen Ausrichten von Rahmen und Achsen passt alles automatisch.


    Die 78er auf dem Foto läuft jedenfalls ohne jedes klemmen.


    Michael

    Hallo Armin,


    ich glaube nicht, dass Du dauerhaft mit Kunststoff-Radsternen glücklich wirst. Die Langzeitstabilität ist unbekannt und die Stabilität begrenzt. Wenn Du den Weg gehen willst, solltest Du vielleicht 3D-Druck in Wachs mit anschliessendem Feinguss ansehen. Das klappt sicher, ist aber auch entsprechend teuer.


    Michael

    Moinmoin,


    Riffelblech, Rautenblech oder Tränenblech? :)


    Rautenblech war bis in die 70er Jahre in Verwendung. Erst danach kam Tränenblech zum Einsatz. Der Vorteil von Tränenblech gegenüber Rautenblech ist, dass sich kein Wasser in den Vertiefungen ansammeln kann.


    Steba (http://www.steba.org/) hat auch sehr schönes Messing-Rautenblech im Programm.

    Saemann (https://www.saemann-aetztechnik.de) hat ebenfalls Rautenblech.


    Messingblech hat den Vorteil, dass die Materialstärke vorbildgerecht ist.


    schönen Tag,

    Michael

    Hallo ich hatte vor Wellen zu drehen die genau in die Achslager passen, bei denen eine Spitze angedreht ist und so den Achsabstand für die Kuppelstangen zu übernehmen.

    Gruß von Karl - Michael

    Hallo Karl-Michael,


    genau so mache ich das auch. Hier ist ein Foto meiner Stangen. Passend zu Slaters Achsen mit 3/16" Durchmesser



    Wenn Du möchtest, kann ich sie Dir für ein paar Tage ausleihen.


    Michael

    Moinmoin,


    ich habe schon verschiedene Flussmittel ausprobiert. Lötöl von h0-fine und von Sommerfeldt, Zitronensäure, verschiedene Lötwasser von Felder und manches andere.

    Das mit Abstand beste Flussmittel, das ich für alle meine Lötungen verwende, ist Phosporsäure. Ich verdünne die Säure auf ca 15%. Eine Flasche aus der Bucht reicht für 100 Jahre und kostet nicht viel. Zur Dosierung habe ich mit billige leere Nagellackfläschchen besorgt. Der im Deckel eingebaute Pinsel dient zur Applizierung der Säure an der Lötstelle.


    Es gelten die Sicherheitsvorkehrungen für all Säuren! Nach jeder Arbeitssitzung muss das Werk abgewaschen werden, das die Säure sonst weiterwirkt und hässliche Flecken hinterlässt. Vor der Lackierung muss JEDE Spur von Phosporsäure gründlich entfernt werden, da sonst die Lackierung noch nach Jahren abplatzen könnte. Da Flussmittel beim Löten verdampfen, sollte man dafür sorgen, dass man den Dampf nicht einatmet. Ein kleiner 12V Einbauventilator auf dem Arbeitstisch reicht dafür aus.


    Michael

    moin,


    wo liegt denn eigentlich der Unterschied zwischen einem Punktschweissgerät und einem Widerstandslötgerät?


    Stromstärke?

    Elektrodenmaterial?


    Ich kann mit meinem Widerstandlöter jedenfalls weichlöten, hartlöten und schweissen.


    Michael

    Da kann ich noch einige hinzufügen:


    https://cspmodels.com/abante/

    https://www.gladiatormodels.com/

    https://www.lgminiatures.co.uk/

    http://www.jimmcgeown.com/index.html

    http://www.warrenshephard.com/index.htm

    https://www.djparkins.com/home.php

    http://www.finney7.co.uk/

    https://www.roxeymouldings.co.uk/

    http://www.62cmodels.com/

    http://www.modernoutline.co.uk/

    http://www.prmrp.com/

    https://serkits.com/

    http://www.phd-design-etchings.co.uk/


    Die EU hat kürzlich die Mehrwertsteuerregeln geändert, so dass beim Import Einfuhrumsatzsteuer zu berappen ist. Das ist kein Problem, wenn der englische Lieferant Mehrwertsteuer ausweist. Da aber viele britische Hersteller sogenannte "barn businesses" sind, sind sie oft von der britischen Umsatzsteuer befreit. Dann kommt zum UK-Preis die 19% EUSt dazu.


    Finney7, djParkins und Modernoutline sind nach meiner Erfahrung die Hersteller der besten Bausätze. Wenn Du mal reinschnuppern willst, ist z.B. ein Güterwagenbausatz von Mr. Parkins ein guter Einstieg.


    Beispiele gibts hier:


    GWR 5101

    mal was exotisches: S&DJR class 7F

    RE: ein britischer offener Güterwagen

    RE: Baubericht Englischer offener Güterwagen "16 ton mineral wagon, Diag 1/108"



    Michael

    Hallo Armin,


    toller Bericht. Zuerst mal Danke für die Erwähnung der Nitrolack-Lieferanten. Ich war schon lange auf der Suche. Leider haben beide keine hochglänzenden Nitrolacke. Nach meiner Erfahrung ist eine hochglanschicht unter den Schiebebildern notwendig, um den Schleier zu vermeiden. Auf (seiden)matter Unterlage KANN es Probleme geben, auf glänzender Unterlatge hatte ich noch nie Probleme. Da ich aber britische Modelle baue, kenne ich mich mit den hiesigen Lieferanten nicht aus. Die hochglänzende Unterlage muss nach meiner Erfahrung nicht vollflächig aufgebracht werden. Ein passender, dünner (!!) Fleck mit der Airbrush reicht völlig aus. Was Deinen Vorschlag mit Tempo Taschentüchern betrifft, hatte ich schon ab und zu das Problem, dass kleine Decals dann am Taschetuch kleben blieben. Deshalb nehme ich in dem Fall ein Wattestäbchen, das ich mit etwas Druck über das Decal rolle.


    Hat's bei euch heute nacht auch gewittert? Grüsse aus dem 20km südlich gelegenen Weissach :)


    Michael

    Moin,


    die Stahlbürste verwende ich auch, aber nur an groberen Batzen, bei denen es nicht so drauf ankommt. In vielen Fällen ist ein Flachstichel die bessere Wahl. Wenn man mit der Stalbürste draufhält, kann man Messing übrigens recht leicht beschädigen!


    Falls Du als Flussmittel Phosphorsäure verwendest, brauchst Du übrigens kein Lösungsmittel. Warmes Wasser reicht in dem Fall.


    Michael

    Hallo,


    Nieten präge ich mit meiner GW-models Nietenpresse.





    Die Presse wird vom kleinen britischen Modellbauunternehmen "George Watts" für 85GBP verkauft. Ich halte die Presse für ein echtes Schnäppchen. Sie hat eine X-Y-Verstellung um auch kompliziertere Nietenmuster prägen zu können. Sie kommt mit einigen Nietwerkzeugen für verschiedene Grössen.



    Da George Watts keine Webseite hat, muss man bei ihm telefonisch oder per Brief bestellen.


    Seine Adresse:

    G.W. Models

    11 Croshaw Close

    Lancing

    West Sussex

    BN15 9LE UK

    +44-1903-767231



    schönen Abend,

    Michael

    Hallo Christian,

    danke für das super Bild. Die Museumsmaschinen sind natürlich immer tiptop in Schuss, was man von den BR-Loks nach dem zweiten Weltkrieg nicht sagen konnte. Der Form des Tanks und Ausschnitt am Führerhaus entspricht ziemlich genau dem einer VIc, aber leider ist der Kessel der VIc mit über und über Rohren und Armanturen bedeckt.

    Englische Loks hatten übrigens weder Kolben-Speisepumpen noch Kolben-Luftpumpen, das sie mit deutlich unauffälligeren Vakuumpumpen und Injektorpumpen ausgestattet waren.


    Michael

    Hallo Wulf, (ich nehme an, das ist Dein Name?)


    Die Rauchkammer und das Verbindungsrohr zwischen Kessel und Zylinder haben die gleiche Farbe. Der Unterschied besteht darin, dass die Rauchkammer matt und das Verbindungsrohr seidenmatt klarlackiert sind. Am Vorbild hat der Langkessel und das Verbindungsrohr eine Wärmeisolierung, die Verkleidungsbleche bleiben relativ kühl. Dadurch wurde der Wärmeverlust des Dampfkessels verringert. Im Gegensatz dazu ist die Rauchkammer nicht wärmeisoliert. Die heissen Rauchgase strömen durch die Rauchkammer und erhitzen die Wand so stark, dass die Farbe dort abbrennt. Das Metall wird so heiss, dass bei Nachtaufnahmen schwer arbeitender Dampfloks die Rauchkammer rot glüht.

    Die matte Farbe soll die abgebrandte Farbe darstellen. Hier ein Bild der Vorbildmaschine. Wie man sieht, ist an 4133 auch die Überhitzerverstellung undicht, es läuft Schmieröl über die Rauchkammer.



    Die Lok wird noch gealtert, aber im Moment erfreue ich mich an ihrem jetzigen sauberen Erscheinungsbild. :)


    Michael

    hallo,



    Ich habe im nachmittäglichen Sonnenschein ein paar Bilder meiner neuesten Lok gemacht. 4133 wurde aus einem Martin Finney Bausatz gebaut und mit einem Zimo-Sounddecoder ausgestattet. Wie ich finde, eine der elegantesten englischen Tenderloks. Der konische Kessel findet sich bei fast allen Lokomtiven der Great Western Railway, der GWR. Da im Bauch der Lok eine Menge Platz ist, habe ich eine passende Lautsprecherbox 3-D-gedruckt und den Lautsprecher zusammen mit einem Zimo-decoder und ordentlich keep-alive Kondensatoren eingebaut. Obwohl ich normalweise kein grosser Fan von Soundloks bin, der "youchoose" Sound ist Spitze und "coasting" mit Regler in Nullstellung macht Spass.


    Ich hoffe, das Modell dieser eleganten Lok gefällt euch so gut wie mir.






    Michael