Posts by Hexenmeister

    Hallo zusammen,


    lang lang ist es her. Aber es hat sich an dieser Baustelle wieder etwas getan. Denn während der Schleif- und Streichphase meiner Brückensegmente habe ich mich (endlich) mal der Vollendung des Ommu40 gewidmet.


    Als erstes war der Luftbehälter an der Riehe. Da dieser tiefer hängt, und er am Modell ja nicht vollständig geschlossen dargestellt ist, muss hier entweder ein neuer her, oder der vorhandene entsprechend vervollständigt werden. Ich habe mich für letzteres entschieden und habe dafür die vorhandene Öffnung einfach mit einer passenden Kunststoffplatte verschlossen. Diese wurde anschließend durch befeilen dem Behälterdurchmesser angepasst. Auf dem Foto ist der weiße Kunststoff schon von Hand schon schwarz „grundiert“



    Dann habe ich noch im Bereich der Befestigungsgurte je eine Halteplatte montiert, und den Behälter an seine neue Position montiert.



    Der Rest der Bremsanlage passt so noch nicht ganz 100%, aber mangels Vorlage habe ich alles vorerst so belassen.


    Weiter ging es dann am Wagenkasten. Der Fußboden besteht zwischen den Langträgern aus Holz, an den Seiten aus Blech. Die Seiten wollte ich ursprünglich aus 0,3mm Messingblechen schneiden, und dazwischen wollte ich dann einen eingepasster „Echtholzboden“ legen. Bin dann aber zu dem Plan übergegangen, nur 0,1mm Messingblech auf den vorhandenen Boden zu kleben. Als sich aber beim Ablösen des Klebebands vom Lackieren der mit doppelseitigem Klebeband fixierte Originalboden löste, habe ich die Chance ergriffen, und diesen gleich entfernt. Ersetzt wurde er durch Echtholzboden, in diesem Fall von der Fa. Zapf. Dieser wurde an den Außenseiten um 0,1mm verjüngt, so das nach dem Aufkleben der Bleche keine Kante mehr entsteht, sondern eine Nut. Den gesamten Boden habe ich auch auf der Unterseite um ca. 0,2mm abgeschliffen. Damit ist er statt der 0,9 nur noch 0,7mm stark. Das entspricht auch der Stärke des Originalbodens. Somit trägt der Boden nicht so sehr auf, was ja gerade im Bereich der Türen auch eine Rolle spielt. Den Boden habe ich erst mit Eichenbeize behandelt, und dann mit PanPastel verfeinert. 2-3 Ecken muss ich noch ausbessern, bevor er in den Wagenkasten geklebt kann.



    Und so steht der Wagen nach dem Lackieren zurzeit da (Wagenkasten nur aufgelegt):



    Ein paar Restarbeiten gibt es noch. Wie man sehen kann, müssen die neuen Radsätze noch lackiert werden. Kreidefelder und Zettelkästen fehlen auch noch. Und die Hebel für die Bremsanlage sind auch noch in der Vorbereitung. Wenn dann alles fertig ist, kann auch die Beschriftung angebracht werden, und der Wagen kann dann seine Verwitterungs- und Gebrauchsspuren bekommen. Ich werde berichten…


    Wünsche noch einen schönen Sonntag Abend


    VG Tobias

    Hallo Klaus,


    und was ist damit?


    sehe ich jedenfalls seit gestern auf der HP der Firma Lenz…


    VG Tobias

    Hallo zusammen,


    am letzten Tag des Jahres gibt es von mir noch mal eine Wasserstandsmeldung in Form eines Schnappschusses. Es hat sich die letzten Tage einiges getan. War aber auch ein langer Weg bis dahin. Aber ich finde, dass man dadurch jetzt einen sehr guten Eindruck vom Bauwerk bekommt…



    Die ersten Aufgaben für das neue Jahr sind damit schon mal klar:

    - die beiden Fundamente der mittleren Pfeiler herstellen und installieren, damit die Hilfsstütze entfallen kann

    - wenn dann alles passt, die Brückengrundkörper endgültig zusammenbauen. Sind bisher nur geheftet.

    - das ganze Bauwerk mit seiner „Steinhülle“ verkleiden (ich freu mich jetzt schon wahnsinnig =O)

    - wenn es das Wetter mal zulässt, die Segmentkästen streichen, damit die Landschaft aufgefüllt werden kann…

    - und was sonst noch so anliegt :D


    Vielleicht kann ja der Osterhase schon per Bahn anreisen, wer weiß…? Es wäre dem Dorfältesten zu wünschen. Heute muss er das Viadukt gezwungenermaßen jedenfalls noch zu Fuß überqueren :saint:


    Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.


    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo zusammen,


    leider waren die Fortschritte nicht so große, wie von mir erhofft und vorgenommen. :(

    Aber ein kleines Lebenszeichen wollte ich vor der Weihnachtspause doch noch geben.

    Sieht im Moment so aus:



    Die „Schlucht“ kann man sich schon mal vorstellen, und der Streckenverlauf ist auch mal provisorisch dargestellt. An der Stelle, an der der Bleistift liegt, wird die Brücke beginnen. Zum Größenvergleich habe ich am Brückenende mal eine Donnerbüchse platziert. Es geht also langsam Vorwärts… :)


    Nach Weihnachten geht es weiter…


    Wünsche allen eine besinnliche Weihnachtszeit.


    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo KlaWie,


    den Baubericht des Arnstädter EDK findest du auch hier im Forum:



    VG Tobias

    Hallo Martin,


    hier kann ich nur sagen: auf jeden Fall!


    Die drei noch fehlenden Segmente liegen zur Montage bereit, nur hat mir dazu leider bisher die Zeit und in einigen Momenten auch die Lust gefehlt. Ist leider manchmal so. Habe mir aber schon vorgenommen, die Segmente in der kommenden Woche jetzt endlich zu montieren. Die müssen ja auch noch gestrichen werden, und das Wetter wird ja nicht besser...


    ...wenn also alles gut läuft, und ich mich nicht vermessen/versägt habe, kann ich Ende November/Anfang Dezember wieder aktiv vom Bau der Brücke berichten...


    Viele Grüße

    Tobias

    Guten Morgen,


    um Antworten auf genau diese Fragen zu bekommen, habe ich mich am Stand angestellt.

    Meine Erwartungen waren aus Erfahrung relativ gering, wurden aber leider nicht erfüllt.

    Soll heißen, es gibt nix zu berichten. Nur das daran gearbeitet wird….

    Hätte ggf. auch mit Musterteilen der Br01 gerechnet, da diese ja noch in dieses Jahr kommen soll, oder?


    Aber wo möglich hebt sich das die Firma Lenz für die Hausmesse am kommenden WE auf…

    Hallo zusammen,


    die Teile für das erste Kurvensegment konnte ich heute schon mal zusägen, dann hat mich der Regen aus dem Garten vertrieben.:rolleyes: Aber Sperrholz und Wasser sind ja keine so gute Kombination:/ …Für das nächste Segment sind auch schon die ersten Teile fertig.


    Hier mal Segment 3 (Mittelsegment) auf die Schnelle zusammengelegt.




    Es muss noch geschliffen werden und einige Löcher fehlen auch noch. Aber sieht auf den ersten Blick schon mal so aus, dass ich mich nicht vermessen habe.:) Der Winkel beträgt 5 Grad.


    Bin gespannt, was ich heute noch so alles anfertigen kann. Auf jeden Fall geht es weiter… :)


    BTB0e+0: Da ist was dran. Leider...

    Hallo Reinhold,


    danke der Nachfrage. Die OP ist super verlaufen und dem Fuß geht es den Umständen entsprechend gut. Nach dem ich gezwungenermaßen viele Wochen auf der faulen Haut liegen musste, und somit an den Modulen nix weiterging, war das Wetter im Frühjahr dann so super, dass ich mich im Garten beschäftigen durfte oder meinen Fuß mit Fahrradfahren trainiert habe. Man darf es nur nicht übertreiben, dann sagt einem dem Fuß das gleich :rolleyes: . Soll ja leider auch 8-12 Monate dauern, bis es dann endgültig verheilt ist. Damit stehen die Module noch so da, wie ich sie Ende Januar habe stehen lassen. Leider ;( . Aber ich sehe sie ja jeden Tag und sie zaubern mir beim Betrachten immer noch jeden Tag ein Lächeln in mein Gesicht. :) Daher keine Angst, das Vorhaben wird nicht sang- und klanglos eingestampft.


    Erst heute Mittag habe ich nach Beendigung eines Projektes im Garten beschlossen, dass ich am Mittwoch den ganzen Tag nur für die Module nutzen werde (Mann muss sich im Urlaub ja auch mal etwas gönnen ^^ ). Dann las ich eben Deinen Beitrag mit dem netten Erinnerungsfoto und weiß daher jetzt, dass ich hier auch in der Bringschuld bin :/ . Sprich, sobald die Regenzeit (vsi. ja am Mittwoch) wieder vorbei ist, werden die noch fehlenden 3 Kurvensegmente zugesägt und wenn es passt, auch gleich noch montiert. Denn wenn die 3 Segmente stehen, kann ich die Grundkörper der Brücke fertigmachen und alles einpassen…schließlich soll ja noch in diesem Jahr ein Zug über die Brücke fahren…Ich hoffe daher, demnächst mal wieder über ein paar Fortschritte berichten zu können.


    Es freut mich sehr, dass euch die Oberlausitz gefallen hat. Und besonders freut es mich, dass ihr den Weg zum Viadukt gefunden habt. :thumbup:

    Ja, bei uns ist es mit dem Fahrradfahren nicht immer leicht. Hinter jedem Hügel kann schon der nächste Berg lauern. :D Aber es kann auch sehr viel Spaß machen. Aber wie Du schon geschrieben hast, kann man in der Gegend auch sehr viel ohne Drahtesel bestaunen und erleben.


    Viele Grüße


    Tobias

    Reinhold: was Dir so alles ins Auge fällt. Ob hier etwas nicht fachmännisch ausgeführt wurde, und wann, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich gebe Dir natürlich Recht, wenn Du sagst, dass diese Flügelwand so etwas merkwürdig aussieht. Ist mir auch schon aufgefallen. Meine Vermutung ist, dass man hier damals die Hangneigung etwas zu steil gewählt hat. Und der zusammengeschusterte Übergang zum Bahndamm sollte in meinen Augen ein ausspülen verhindern. Jedenfalls im Dammbereich. Wenn man die gegenüberliegende Wand betrachtet, so ist diese anders ausgeführt. Und die andere Viaduktseite auch. Hier ist das Gelände sogar noch etwas flacher gehalten. Zudem ist hier tlw. mehr Bewuchs. Die haben alle nicht diesen „Besonderen“ Anschluss an den Bahndamm. Hier mal alles vier gegenübergestellt:



    Und ich werde es wohl so darstellen, wie es ist. Ob es Original schon so war, beim Wiederaufbau so geworden ist oder gar erst nach der Wende dieses Gesicht bekommen hat, werde ich wohl nie erfahren…


    PS: Das unterschiedliche Mauerwerk rührt aus dem Wiederaufbau von 1955


    Achim55: Danke für Dein Lob. Ich hatte schon ziemlich Respekt vor diesem Projekt, auch wegen der Größe. Aber es hat mich einfach wahnsinnig gereizt und je weiter es vorangeht, umso mehr erfreue ich mich daran.


    thegnatshack: Hallo Heiko. Freut mich, dass Du das Viadukt und die Stecke kennst und auch noch regelmäßig befahren konntest. Vielleicht fahren ja irgendwann auch wieder Züge auf der Stecke...?


    Dem Pumphut sind die Arbeiten am Fuße seines Hausbergs nicht entgangen, und von Zeit zu Zeit bequemt er sich auch herab um die Arbeiten zu begutachten. Dabei raucht er dann gemütlich vor sich hin und genießt einen edlen Weinbrand. Dann murmelt er immer etwas wie: „…schneller, das muss doch schneller gehen…“ oder so ähnlich. Durch Dialekt und Destillat kann man ihn dann nur schwer verstehen. Aber mitgeholfen hat er bisher noch nicht. Bin mir auch nicht sicher, ob Hexerei in der EU noch erlaubt ist…? Anbei ein seltenes Foto vom Hexenmeister:



    Ganz habe ich ihn wohl nicht erwischt, aber als Aushilfsflamingo war ich mehr damit beschäftigt, mein Gleichgewicht zu halten. Die echten Flamingos müssen das ja zum Glück nicht...

    VG Tobias

    Hallo Zusammen,


    die Wanne macht doch etwas mehr Arbeit, als auf den ersten Blick zu erahnen war. Daher waren die Fortschritte in den letzten 14 Tagen doch geringer, wie von mir erhofft. Aber immerhin geht es vorwärts…


    Als erstes mussten die keilförmigen Bauteile neu angefertigt werden, da mir beim Betrachten der Bilder aufgefallen ist, dass es irgendwie nicht passt. Und das, obwohl ich doch vor Ort die Maße genommen haben. Das Rätsel löste sich dann irgendwann auf, als ich feststellte, dass ich genau an der Stelle gemessen habe, die maßlich vom Rest der Brück abweicht. Vielleicht war ja das Material alle oder es war Freitag und das Wochenende hat gerufen.;) Egal. Hauptsache noch rechtzeitig gemerkt…


    Nach dem ich die keilförmigen Elemente am Brückenteil angebracht hatte, habe ich mich mit der Brüstung beschäftigt. Die Außenseiten ist ja nicht glatt, sondern gewellt und an der Unterseite befindet sich noch eine Nut. Ich vermute mal als Abtropfkante, ähnlicher einer Fensterbank?



    Die Wellung der Außenkante war gar nicht so einfach. Nach dem ich lange überlegt habe, habe ich dann einfach losgelegt. Jede einzelne Nut entsteht mit dem Kuli, wird also per Hand eingebracht. Das macht Spaß.:D Mit dem Bleistift anzeichnen, mit dem Kuli und dem Winkel vorprägen und dann freihändig fertigprägen. Nicht immer perfekt, aber ein in meinen Augen sehr brauchbares Ergebnis. Und so wirkt es gleich „lebendiger“. Wirklich keine schöne Arbeit, aber wenn man jede Nut mit Vornamen ansprechen kann, weiß man am Ende wenigstens, was man gemacht hat. Die Nut an der Unterseite ist auch per Kuli entstanden.



    Mit Farbe sieht es gleich um einiges besser aus…



    Zum Ausrichten habe ich mir einen Streifen mit doppelseitigem Klebeband auf die Brücke geklebt. Dieser gibt auch gleich den richtigen Abstand zur Gleismitte vor.



    Eine Seite ist auch schon verspachtelt und dann habe ich noch die Schalungsbretter imitiert. Dafür habe ich Klebeband in einzelne Streifen geschnitten und diese mit kleinen Spalten auf die Keilfläche geklebt. Dann habe ich die Fläche mit ModPodge bestrichen und nach dem Antrocknen das Klebeband entfernt. Dadurch ergeben sich ungleichmäßige Ausprägungen der Stoßfugen. 2-3mal mit verdünnter Farbe übergestrichen und es sieht gar nicht verkehrt aus.



    Bin gespannt, wie es nach der endgültigen Farbgestaltung dann aussehen wird.


    Leider wird der nächste Bericht etwas länger auf sich warten lassen, da ich die kommenden Wochen durch eine Fuß-OP etwas gehandicapt sein werde. Da hat man zwar viel Zeit, aber kommt eher nicht zum Basteln.?(


    Jetzt geht es gleich noch mal spazieren, das Wetter schreit ja danach, und es wird ja für längere Zeit auch der letzte ausgiebige Spaziergang werden.:)


    Wünsche noch einen angenehmen Sonntag…

    Hallo Zusammen,


    langsam nimmt der Brückenteil Gestalt an und sieht schon fast wie eine Brücke aus. Nach dem ich als Grundierung und zur Stabilisierung eine Schicht ModPodge aufgetragen hatte, wurde 2x Abtönfarbe (Goldocker) aufgebracht. Die erste Lage habe ich gestrichen, die Zweite getupft. Darauf habe ich dann als Deckschicht die besagte Farbe „Sand“ von Marabu aufgetupft und dabei auch trockengetupft. Das ergab eine sehr matte und raue Oberfläche. Es fühlte sich irgendwie an wie feines Sandpapier. Für eine Sandsteinnachbildung sicher nicht verkehrt…

    Wie man auf dem Bild auch sieht, habe ich bei der Behandlung leider auch teilweise die Fugen gefüllt. Diese habe ich dann mühevoll wieder freigeschnitten. Das nächste Mal werde ich das direkt nach dem Auftragen machen. Erspart einem viel Arbeit:rolleyes:


    …dann habe ich verfugt. Hierfür habe ich graue Abtönfarbe in die weiße elastische Spachtelcreme gemischt und diese in die Fugen eingebracht. Das Ganze mit einem feuchten Schwamm dann gereinigt. Dass sich ein leichter Grauschleier bilden wird, habe ich erwartet, dem war auch so. Aber das nehme ich in Kauf, da die Steine ja eh noch mit PanPastel behandelt werden. Durch den Schwamm habe ich aber leider auch die raue Struktur „zerstört“. Das ist zwar schade, aber ich finde, es ist auch kein Beinbruch. Der Gesamteindruck passt für mich so und ich denke, wenn die Steine ihre Farbnuancen erhalten haben, werde ich damit sehr zufrieden sein.


    Parallel habe ich begonnen, mich mit dem Bau der Betonwanne zu beschäftigen. Diese setzte ich aus einzelnen Elementen zusammen (Tetris lässt grüßen). Für den Anfang sind nur der keilförmige Abschluss zu den Steinen und die Brüstung relevant. Der Aufbau vom Kanal folgt dann später.


    Hier das Vorbild:


    Hier meine Umsetzung (die Teile liegen um 180° gedreht):


    Ich habe die Teile dann mal mit Heki „Granit“ gestrichen, was für mich eher wie Beton aussieht und dann das keilförmige Element probehalber an das Brückenteil geheftet:


    Die Landschaft um das Widerlage wurde auch gleich noch der Brücke angepasst und die Bitumenschicht habe ich auch schon aufgebracht:



    So habe ich mir das vorgestellt. Jetzt muss ich noch die ein oder andere Fuge ausbessern und wenn ich die Betonwanne fertig habe, können die Steine ihre endgültige Farbe bekommen. Die Wanne muss dran sein, da der Übergang zu den Steinen auch noch verfugt werden muss. Nicht, dass das Wasser die PanPastel Farben ausversehen wieder abwäscht, wenn es da hin tropft.

    Wie man sieht, es ist noch viel zu tun…


    Einen schönen Sonntag noch.

    Fortsetzung folgt…

    Hallo Zusammen,


    heute möchte ich mal etwas zu meiner Herangehensweise beim Brückenbau schreiben.


    Wie schon erwähnt, besteht der Grundkörper der Brücke aus 12mm Pappelsperrholz dessen Außenseite mit 2mm Finnpappe bespannt ist. Die Bögen habe ich mit einer Rippenstruktur aus Styrofoam ausgefüllt und dann eine Deckplatte in den Bogen eingeklebt. (hiervon habe ich leider kein Foto). Ein Vorteil des Materials ist es, dass es sich sehr gut biegen lässt. Verkleidet wird der ganze Brückenkörper auch mit Styrofoam, welches entsprechend bearbeitet wird. Ursprünglich wollte ich die Sandsteine einfach mit einem Kuli in die Platten ritzen und diese dann anbringen. Aber ich habe mich damit irgendwie schwergetan. Es war nicht so leicht, immer die richtigen Maße zu treffen. Und um an den Ecken keine Fugen zu bekommen, habe ich mich entschlossen, die Ecksteine aus dem Vollen zu erstellen. Dafür hatte ich bei meiner ersten Mauerplatte auch schon die Ecksteine ausgeklinkt.

    Und wenn man die Ecksteine schon einzeln baut, warum auch nicht den Rest? Da mir aber jeder einzelne Stein dann aber doch als zu viel Aufwand erschien, habe ich mir Streifen in den entsprechenden breiten gesägt. Das hat den Vorteil, dass man mehrere Steine auf einmal erzeugen kann und diese dann auch „am Stück“ verbauen kann. Für das richtige Fugenmaß der einzelne Steinreihen musste mein Stahllineal als Abstandshalter „herhalten“. So war ein gleichmäßiger Abstand von 0,5mm sichergestellt. In die einzelnen Streifen habe ich dann mit Hilfe des Stahllineals die Fugen für die einzelnen Steine „geprägt“. Durch leichtes hin und her bewegen und unter sanftem Druck schneidet sich das Stahllineal in die Streifen und man bekommt eine Fuge von 0,5mm. Bei zu hohem Druck kommt es aber vor, dass die Kanten ausbrechen. Ich habe dann mal mit dem Messer die Außenhaut vorher eingeschnitten, dadurch ging das Erzeugen der Fugen schneller und die Kanten blieben sauber.

    Für den ursprünglichen Brückenteil aus Bruchsteinen (oder wie ist die Bezeichnung?) bin ich aber bei der Variante „Kuli“ geblieben. Ich habe hier auch auf die einzelnen Ecksteine verzichtet, da mir der Aufwand zu groß war. Die Stoßfugen habe ich dann verspachtelt. Um die Anordnung der Steine nah an das Vorbild zu bekommen, habe ich einfach Teile aus den vorhanden Fotos genommen, auf die richtige Größe skaliert und ausgedruckt. Da die Perspektive nicht immer perfekt war, musste auch mal etwas gedreht und ggf. auch gestreckt/gestaucht werden, damit es passt. Der Ausdruck wurde mit Stecknadeln im Bereich der Fugen auf dem Styrofoam fixiert und dann mit dem Kuli die Fugen nachgezeichnet. Nach dem Entfernen des Ausdrucks wurden die Fugen endgültig mit dem Kuli „eingeprägt“.


    Ich habe dazu mal ein paar Bilder zusammengefasst:



    Wie man sieht, habe ich die nicht verwendete erste Mauerplatte dann auch gleich als erstes Farbmuster verwendet. Aufgebracht habe ich die Farben „Sandstein“ und „Granit“ von Heki, überzeugt hat es mich nicht. Der Sandstein ist für mein Projekt zu Rot, der Granit zu Grau.


    Hier mal das Original zu diesem Mauerabschnitt zum Vergleich:


    Und weil die entsprechende Farbgebung ja auch sehr wichtig und in meinen Augen auch gar nicht so einfach ist, habe ich mich weiter umgesehen. Dabei bin ich unteranderem auf die Farbe DECORMATT „Sand“ von Marabu gestoßen. Diese tupfend auf einen Teststreifen in zwei Schichten aufgetragen, die Fugen mit Grau eingefärbter elastischen Spachtelcreme verfüllt, und das Ganze als Grundfarbton für die Brücke als gut befunden. Ich möchte die Fugen mit der elastischen Spachtelcreme füllen, weil diese flexibel bleibt und ich bei z.B. Fugengrau Angst habe, dass mir dieser beim Transport durch die Erschütterungen langsam wieder herausbröckelt. Aber die endgültige Entscheidung ist in diesem Fall noch nicht getroffen. Hier probiere ich noch etwas…


    Zurück zur Farbgebung. Für die entsprechenden Farbnuancen habe ich mich zuerst an Pulverfarben versucht. Aber hier entstand mir einfach zu viel Dreck, und der landet immer da, wo er nicht hinsoll. Daher habe ich mich dann mal mit den Farben von PanPastel versucht. Diese sind durch das Auftragen mit dem Schwämmchen gut zu verarbeiten und man hat nicht überall diese anfallenden Pulverreste herumliegen. Das Probe-Ergebnis hat mich dann auch direkt überzeugt, diesen Weg für die Gestaltung der Brücke anzuwenden. Hier mal ein Vergleich von Original und meinem Teststreifen. Dieser ist einmal in Kunstlicht und einmal in natürlichem Licht fotografiert.

    Was sieht man:

    #1: die Farbe „Sand“ pur

    #2: "Sand" mit PanPastel Diarylidgelb hell

    #3: "Sand" mit PanPastel Sienna gebrannt und etwas Gelbocker dazu

    #4: "Sand" mit PanPastel Gelbocker und etwas Sienna gebrannt+Diarylidgelb hell dazu

    #5: analog der 4, nur etwas dunkler

    #6: "Sand" mit PanPastel Diarylidgelb extradunkel und etwas Diarylidgelb hell dazu


    Mir gefällt das Ergebnis richtig gut.:)


    Sobald die Grundierung der Brücke und das Verfugen abgeschlossen sind, werde ich beginnen die einzelnen Steine mit PanPastel zu behandeln. Bis dahin versuche ich mich noch an dunklen/verwitterten Steinen.


    Wird fortgesetzt…





    Hallo Zusammen,


    ich wünsche euch noch ein gesundes neues Jahr.


    Ollo: Hallo Oliver, die Modulkästen habe ich selber mit Handkreissäge und Stichsäge angefertigt. Nur das FREMO-Kopfstück ist gekauft.


    Heute möchte ich auch gar nicht viel schreiben, sondern euch nur den aktuellen Stand des Brückenelements zeigen. Da ich vor dem Jahreswechsel noch einige Bilder erhalten habe, ging der Bau die letzten Tage doch schon weiter und heute konnte ich sogar damit beginnen, die Grundfarbe aufzutragen. Im Moment sieht das Bauwert so aus:



    So wie über dem rechten Bogen und rechts davon schon umgesetzt, soll der Grundton der gesamten Brücke werden. Später wird dann alles farblich noch entsprechend gestaltet. Bei Gelegenheit werde ich noch etwas ausführlicher zum Bau der Brücke berichten…


    Einen schönen Abend noch