Posts by Hexenmeister

    Guten Abend,


    viel ging in den letzten Wochen und Monaten zwar nicht, was die Spur 0 betrifft.

    Aber eine Kleinigkeit hat doch ihren Weg auf meinen Arbeitsplatz gefunden...der Anfang ist gemacht.


    Aus 1mm Messingdraht entstanden die ersten Elemente einer Barriere für einen die Strecke querenden Fußweg:


    Hier das Vorbild dazu:


    Jetzt den ganzen Spaß noch mal gespiegelt für die andere Gleisseite, und dann alles säubern und lackieren.


    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo Zusammen,


    auf meinem Arbeitstisch liegt seit einiger Zeit ein Om12 mit Bremserhaus der Fa. LENZ. Dieser soll auf DR umbeschriftet werden und als Omu mit UIC-Nummer laufen. So wie sie Ende der 60er anzutreffen waren. In diesem Atemzug bekommt der Wagen auch gefederte Schraubenkupplungen, gefederte Laufwerke (die von Andreas Schuster), durchbrochene Kastenstützen (Jürgen Moog) und sicher auch das ein oder andere Flickenblech. Hab mich mal an einem versucht, bin aber noch nicht ganz davon überzeugt. Die Zettelkästen werden auch ausgetauscht. Und mal schauen, was mir sonst noch in den Sinn kommt.


    Was habe ich bisher geschafft:
    - Wagen zerlegt
    - Beschriftung und Zettelkästen entfernt
    - gefedertes Laufwerk eingebaut (bisher nur brüniert)
    - Schraubenkupplung eingebaut
    - Lastwechsel und Griff vom Auslöseventil mit Farbe versehen




    Was noch fehlt:
    - Umbau auf durchbrochene Kastenstützen (sind heute gekommen)
    - Flickenbleche anbringen
    - die neuen Zettelkästen montieren
    - Beschriftung anbringen
    - patinieren
    - …


    Macht auf jeden Fall sehr viel Spaß :)


    Allen noch einen schönen Samstag

    Hallo Franz,


    ich persönlich sehen keinen Unterschied zwischen den beiden Kupplungspinzetten (vom Pin mal abgesehen).
    Auch die Pinzette von Zapf liegt wie von Dir so schön beschrieben auf der schmalen Seite auf. Sieht man auf dem Bild auch ganz gut. :whistling:
    Und das Wichtigste, sie funktioniert im Einsatz auch ganz ordentlich, jedenfalls bei mir ;)


    Einen schönen 4. Advent
    Tobias

    Guten Morgen Johann,


    als mir gefällt die aufgehübschte 1. Version sehr gut.


    Ich würde aber das Umsetzgleis ggf. etwas länger gestalten. (sieht dann etwas gefälliger aus)


    Und wenn ich keinen Denkfehler mache, musst Du Dir glaube noch mal den Bereich Rollwagenrampe / Überladegleis / Bahnsteig ansehen. Durch den notwendigen Niveauunterschied kann das so in meinen Augen nicht ganz funktionieren. Oder ich habe wie gesagt hier einen Denkfehler. Den Schmalspurbahnsteig könnte man ja theoretisch auch an das Umsetzgleis platzieren. Die paar Meter können die Fahrgäste ja auch laufen...


    VG Tobias

    Hallo,


    auch ich möchte mich an dieser Stelle noch mal für den herzlichen Empfang duch die Mitglieder des Vereins Modelleisenbahnclub Müglitztalbahn Heidenau e. V. und die erfahrene Gastfreundschaft bedanken. Bedanken möchte ich mich natürlich auch noch mal bei Onlystressless, für das Organisieren dieses tollen Stammtisches. Es waren 5 sehr kurzweilige Stunden, welche wie im Fluge vorüber gingen.


    Auch ich habe mit dem Handy ein paar Schnappschüsse gemacht:




    Ein paar "exotische" Güterwagen gab es auch zu sehen




    Und die Br86 in voller Fahrt (daher etwas unscharf)


    Auf dem Weg nach Heidenau haben wir einen kurzen Halt in Putzkau eingelegt. Hier gab es im Ort einiges zu feiern. Unteranderem 140 Jahre Eisenbahnstrecke zwischen Neukirch(Lausitz) West und Bischofswerda. Dazu gab es eine Ausstellung mit zahlreichen Fotos und Dokumenten sowie einigen Modelleisenbahnanlagenen. Zeigen möchte ich hier aber nur zwei Bilder.


    Das Putzkauer Viadukt in 1:87


    Und einen Lanz Bulldog Schienentraktor in 1:87

    Das Vorbild gab es so wohl in Salzwedel (oder Umgebung) und würde sich sich in 1:45 auch gut machen :)


    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo Spur-0er,


    ich muss ehrlich zugeben, dass mich die Ungeduld dazu bewegt hat, beim Weiterbau erstmal nicht die Raumaufteilung und die Beleuchtung umzusetzen, sondern mich an der Schieferfassade zu versuchen. Hierfür waren aber noch einige Vorarbeiten notwendig. Um den Fenstern etwas mehr Ausdruck zu verleihen und um einen sauberen Abschluss zur Schieferverkleidung zu erhalten, habe ich mir aus 1,5mm starker Finnpappe Rahmen und neue Fensterbänke geschnitten. Ich habe das erste Mal mit diesem Material gearbeitet, und bin begeistert, wie gut es sich mit dem Skalpell schneiden lässt. Hier das Ergebnis



    Auf dem Bild sieht man auch, dass ich die Unterkante vom Obergeschoss nach unten verlängert habe. Beim Betrachten unzähliger Bilder von Umgebindehäusern habe ich keins gesehen, bei dem die Deckenbalken sichtbar waren. Daher habe ich mich entschieden, so schön das mit den Balken auch wirkt, diese zu verkleiden. Das erleichtert auch das Setzen der Schieferplatten. Um die ober Etage weiterhin montieren zu können, mussten dafür dann natürlich die Balken gekürzt werden. Für diesen Schritt brauchte ich aber etwas länger, fehlte mir hierfür Anfangs einfach der Mut. Aber jetzt sind die Enden ab



    Um den Geduldsfaden beim Auslegen der Schieferplatten nicht unnötig zu strapazieren und ein mögliches durchreißen zu verhindern, habe ich mir eine Schablone gezeichnet. Das Muster beinhaltet die unteren Randsteine und die Schieferstreifen. Die Randsteine der Seiten, Fenster und für oben wären später eh nicht mehr sichtbar und hier werde ich dann eine andere Lösung suchen.



    Dann habe ich begonnen, die unteren Randsteine zu setzen. Rechts beginnend, einen nach dem anderen. Nur Falls es jemanden interessiert, bei der Frontseite sind es 67 Stück.



    Und damit das legen der jetzt folgenden Schieferstreifen nicht so monoton und langweilig wird, male ich mit Farbe nebenbei einige der Schieferplatten weiß an. :D Damit sich dann beim Auslegen das folgendes Muster ergibt 8o



    Die seitlichen Abschlusssteine sowie die Randplatten am Fenster liegen erstmal nur lose da. Soll so erstmal alles auf mich wirken. Wenn es mir morgen/übermorgen noch gefällt, geht es weiter. Wenn nicht, dann…


    Wünsche allen noch einen sonnigen Sonntag

    Hallo Spur-0er,


    danke für den Zuspruch und die „Grünen“.


    Das Obergeschoss schreitet voran. Nach dem die Fenster der Rückseite festgelegt und entsprechend ausgesägt waren, habe ich die einzeln Fenster montiert und dann die Zwischenräume mit dem Restmaterial aus dem Fachwerk (Mauerstücken und entfernte Stützbalken) weitestgehend aufgefüllt. Kleiner Löcher habe ich dann (grob) verspachtelt. Hatte keine Lust so kleine Fitzel zu sägen, und unter den Schieferplatten sieht es ja später eh keiner ;)


    Dann wurden die Fenster geweißt, so dass hier der Innenausbau beginnen konnte. Parallel habe ich mich intensiver mit den Schieferplatten beschäftigt, und stellte fest, dass die beiliegenden Platten von DAMASU nicht die Schiefer-Variante darstellten, welche ich mir eigentlich Vorgestellt habe. Also bei Jaffa Modellbau mal ein paar seiner Platten als Muster bestellt, getestet und ein weinig ausprobiert, und dann war die Entscheidung gefallen. Ich werde das Umgebindehaus damit verkleiden. Aber vorher sollte zuerst der Innenausbau bewältigt werden, da ich das Obergeschoß nach der Montage der Schieferplatten nicht mehr ständig in die Hände nehmen wollte. Hatte Angst, hier etwas zu verschmutzen oder zu beschädigen.


    Als ich mit dem Innenausbau beginnen wollte, stellte ich fest, dass ich einen kleinen aber für mich ungünstigen Fehler gemacht habe. Ich habe die vorhandenen Fensteröffnungen
    im Grundkörper nicht vergrößert und auch die Neuen habe ich dementsprechend mit den ursprünglichen Abmessungen eingebracht. Nun stand ich vor dem Problem, dass ich die Scheibe nicht einfach hinter das Fenster kleben konnte, da dieses ja in der äußeren Fachwerklage sitzt. Hätte ich die Ausschnitte je Seite einfach 5mm größer gemacht, hättet ich die Scheibe einfach montieren können. Hätte, hätte…Aber jetzt war es eben nun mal so. Und dann war ja noch die Frage, wie bekomme ich die Gardinen entsprechend nah an die Scheibe? Ich habe dann länger nach einer Lösung gesucht, und bin am Ende zu einer Sandwich-Lösung mit Doppelscheibe gekommen. Die Gardine habe ich dann einfach zwischen die beiden Scheiben gelegt. Weil an ein fixieren durch kleben war nicht wirklich zu denken. Hatte Angst, dass man das dann später von außen sieht. Die Fensterscheiben habe ich mir aus VIVAK-Platten zurecht geschnitten. Die Gardinen entstanden wie im Untergeschoß aus einer 1:1 Gardine. Und ich hatte Glück im Unglück. Beide Fensterscheiben und die Gardine ergaben in der Höhe genau die Sperrholzstärke. So habe ich das „Sandwich“ in jedem Fenster nur eingelegt und dann von Innen Klarsichtverpackung dahinter geklebt. Für jede Lösung gibt es ein Problem…oder so ähnlich. Aber da ihr sicher nicht nur lesen möchtet, sondern auch mal ein paar Bilder davon sehen wollt, kommen jetzt die entsprechenden Bilder dazu.


    Die Sandwich-Lösung


    Außenansicht


    Der Innenraum wurde wie unten wieder mit schwarzer Pappe ausgekleidet, um das eventuelle durchscheinen der Beleuchtung zu verhindern. Eine Raumaufteilung wird noch vorgenommen. Das Loch in der Decke ist der Einlass für den Schornstein. Da es sich hierbei ja um ein Räucherhaus handelt, wird dieser später auch eine echte Funktion haben.


    Innenansicht


    Viel gibt es zwar nicht zu sehen, war aber dennoch einiges an Arbeit. Als nächstes werde ich die Raumaufteilung und die Beleuchtung umsetzen und dann werde ich mich an die ersten Schieferplatten heranwagen.


    Wünsche allen noch einen schönen Restsonntag

    Hallo Spur-0er,


    drei Wochen Sommerurlaub neigen sich dem Ende entgegen, und am letzten Tag habe ich nun doch mal wieder etwas Zeit und Muße gefunden, an meinem Umgebindehaus zu arbeiten. Dem Wetter sei Dank…also nach 348 Tagen mal wieder ein Lebenzeichen :D


    Aber der Reihe nach…


    Bevor es losgeht, möchte ich noch mal kurz auf meine Anmerkung aus meinem letzten Beitrag eingehen.

    Quote

    PS: bzgl. weitgehend Fachwerkfrei: Ich glaube 2011 oder so wurde in der Oberlausitz ein Umgebindehaus ab- und in Berlin (oder Umgebung) wieder aufgebaut.

    Wie schon anderorts geschrieben, waren wir im Sommerurlaub in Buckow (Märkische Schweiz). Während eines Spaziergangs sagte meine Freundin plötzlich: „schau mal Schatz, ein Umgebindehaus. Gib es die hier auch?“



    Ich kurz verdutzt, erinnerte mich wieder an besagte Umsetzung eines Umgebindehauses und vermutete, dass wir eben gerade vor diesem jenen welchen stehen. Wieder im
    Hotel gleich mal das Internet befragt, und siehe da: Umgebebindehaus Buckow . Passiert zw. 2012 und 2014. Wie klein die Welt doch manchmal ist.


    Aber jetzt wieder zurück zum eigentlichen Thema...


    Wie im Beitrag 12 geschrieben, plane ich die obere Etage mit Schieferplatten zu verkleiden. Zum einen sagt mir die Darstellung des Fachwerks nicht zu und zum anderen gibt es mir die Möglichkeit, die Fenster neu anzuordnen und auch weitere Fenster einzufügen. Da dem Bausatz ja schon Schieferstreifen beiliegen und ich auch noch ein paar mehr Fenster benötigte, habe ich mich mit eben diesem Anliegen kurzerhand per Mail an die Firma DAMASU gewendet. Ich staunte nicht schlecht, als zwei Tage nach meiner Frage, ob man diese Sachen auch einzeln käuflich erwerben kann, ein Briefumschlag mit jeder Menge Schieferstreifen und zwei Musterplatte mit diversen Fenstern aus dem Bausatz im Briefkasten lag. Das war eine tolle Überraschung und ein wirklich genialer Service der Firma :thumbup: . An diese Stelle noch einmal vielen Dank dafür! Damit war die Entscheidung gefallen…


    Die obere Etage wird aus folgenden 3 Grundplatten zusammengebaut.


    Platte vier: oben rechts


    Platte fünf: oben links


    Platte sechs: das Fachwerk


    Die beiden Grundkörper ließen sich relativ schnell und problemlos zusammenbauen. Ab jetzt wurde es etwas schwieriger. Wie viele Fenster sollen wo hin? Nach langem hin und her, habe ich mich für 6 gleichgroße Fenster an der Frontseite entschieden. Die beiden Seiten sollen unverändert bleiben und erhalten die 2 Fenster an der vorgesehenen Position. Für die Rückseite steht die endgültige Entscheidung noch aus. Hier habe ich jetzt noch 4 Fenster dieses Typs. Mal schauen wie ich diese aufteilen und ggf. ergänzen werde.


    Nach dem die Position der 6 Frontfenster definiert war, wurden mit der Stichsäge die entsprechenden Öffnungen in die Grundkörper eingebracht. Beim Fachwerk ging ich etwas pragmatischer vor. Die Mauerwerksfelde lassen sich ja eh entfernen und die Stützbalken vom Fachwerk wurden einfach bündig an den Querbalken herausgetrennt. Sobald die Fenster drin sind, werden die freien Stellen mit Restmaterial aufgefüllt. So ist jedenfalls mein Plan…


    Hier der Stand der Dinge. Die Fenster sind nur aufgelegt, daher liegt das Gebäude auf der Seite.


    Jetzt heißt es noch eine passende Lösung für die Rückseite zu finden und dann das Grundgerüst der oberen Etage fertigstellen. Dann kommen die schönen Aufgaben.
    Die Wände mit Schieferstreifen verkleiden und das Dach. Mal schauen in welcher Reihenfolge…


    …aber da die Sonne gerade zum Vorschein kommt, gehe ich jetzt noch ein paar Gurken ernten und dann werden diese mit der Ausbeute der letzten Tage in Essig eingelegt…


    Allen noch einen schönen Rest vom Sonntag.

    Hallo Thomas,

    Moinsen! :)

    Hmmm, gar nicht soweit her geholt denke ich, denn die Lok ist eine V10/V15 von LKM Babelsberg, wenn ich mich nicht täusche.

    Ich denke, hier liegst du richtig. Ist ja noch die erste Ausführung, mit der Beleuchtung im Rahmen und hat auch noch die großen Heckfenster

    Quote

    Jetzt mal ohne Quatsch: Wofür braucht eine Lok denn Blinker? Gibt's da ne schlüssige Erklärung? Auch bei Schmalspur-/Feldbahn-Loks sind mir die Richtungsanzeiger schon aufgefallen ... ?(


    Ich glaube nicht, dass es ein Blinker ist. Wohl eher die rote Schlussleuchte. Man hat sich eben nur dem Blinkergehäuse bedient.

    Hallo Robby,


    ich Danke Dir als Organisator und natürlich auch allen anderen Anwesenden für diesen tollen Samstag. :thumbup:


    Ich habe mit dem Handy ein paar Bilder gemacht. Leider nicht von allen Fahrzeugen und ein paar davon sind auch nicht zu gebrauchen.


    Reko 52


    Reko 50


    89 von Lenz
    Im


    im Vordergrund: Dänemark in 1:160 / im Hintergrund: Arnstädter EDK in 1:120 und 1:87


    Größenvergleich:


    Besuch aus England
    Die


    Das Bild mit der E18 ist leider sehr unscharf und nicht zu gebrauchen:S Warum ich nur ein Foto gemacht habe, werde ich wohl nie verstehen ?(

    Hallo Zusammen,


    der Umbau schreitet weiter voran. Langsamer als von mir gedacht, aber es ist manchmal gar nicht so einfach wie man es sich vorstellt. Aber bevor es losgeht, muss ich mich bzgl. der Tritte korrigieren. Hier habe ich L-Profil mit 1,0x1,0 verwendet und nicht 1,5x1,5 wie fälschlicherweise geschrieben.


    Während ich mich so mit der Anpassung der Bremsanlage und deren Umsetzung beschäftigt habe, fiel mir auf, dass das Sprengwerk auch einen leicht anderen Aufbau hat. Es ist etwas kürzer und die Senkrechten sitzen enger zusammen. Also wurde der Entschluss gefasst, dieses auch noch auszutauschen. Da ich die benötigten L-Profile in 1,5x1,5 nicht vorrätig hatte und auf die Lieferung warten musste, ging es am Wagenkasten weiter. Er wurde noch mal geschliffen und dann mit der Pistole lackiert. Danach sind mir noch einige Fehlstellen aufgefallen, also gleich noch eine zweite Schleife hinterher. Das Ergebnis fand ich soweit überzeugend, dass ich die Haken für die Türen und die Zurrösen in Angriff genommen habe. Die Zurrösen habe ich aus Messingdraht 0,3 gebogen und zur Befestigung Löcher in den Wagenkasten gebohrt. Die Haken entstanden aus 0,3mm Messingblech, an die dann Griffe aus Messingdraht 0,3 angelötet wurden.


    Die Haken mit Figur als Größenvergleich (leider etwas unscharf):



    Dann stand mir endlich auch das benötigte Profil für das Sprengwerk zur Verfügung, so dass ich mich gleich an die Umsetzung machen konnte. Schnell eine einfache Hilfsvorrichtung gezimmert und dann konnte es auch schon losgehen.



    Da die Flamme einmal warm war, habe ich gleich noch die Konstruktion für die Befestigung des Bremsabsperrhahn an seiner neuen Position aus L-Profil 1,0x1,0 zusammengebaut.



    Der Wagen sieht im Moment so aus:


    Falls sich jemand wundert: Die Flächen zwischen den U-Trägern habe ich noch mal angeschliffen, da ich ja noch mal überlackieren muss.


    Die Haken und die entsprechenden Ösen in den Türen habe ich nach dem Bild im Buch von Stefan Carstens, welches einen Wagen im Jahre 1969 zeigt, platziert. Später sitzen diese Haken dann wohl tiefer.


    Ich muss sagen, gerade die Zurrösen und den Haken habe mich viel Zeit und Nerven gekostet. Hier benötigt man sehr viel Geduld. Da diese Tugend bei mir nicht gerade sonderlich ausgeprägt ist, habe ich das Wörterbuch der Flüche wohl mehr als nur einmal komplett aufgesagt. :whistling: Aber das Ergebnis war es in meinen Augen jedenfalls Wert. :) Wenn das Wetter wieder mitspielt, werden der Wagenkasten und auch das Fahrwerk lackiert und dann fehlen nur noch die Bremsanlage und die Beschriftung.


    Einen schönen Restsonntag…

    @Kpt. Blaubär: Ein interessanter Weg, welchen du da gegangen bist. Mit sehr schönem Ergebnis. Hätte mir sicher auch einige Stunden und viele Nerven erspart. :S Aber ich mache das Ganze ja auch, um daraus zu lernen. Und am Ende habe ich für einen Tritt auch nur noch 1h gebraucht .:D Lernen muss ich vor allem damit ich mich irgendwann mal an deinen tollen SäCi98 heran trauen kann. :thumbup:


    Um die ersten Anpassungen am Fahrwerk vornehmen zu können, musste dieses auf die Fräse. Hier wurden dann die massiven Schakenbockverstärkungen (blaue Pfeile) und die mittleren Querträger (rote Pfeile) ausgefräst. Ein Profi macht das sicher besser und schöner, aber ich bin mit dem Ergebnis doch sehr zu frieden.



    Den Rest der Querträger (roter Kreis) habe ich dann mit dem Messer entfernt. Dann habe ich aus 0,75mm Polystyrolplatten die entsprechenden Verstärkungsbleche zurechtgeschnitten und eingeklebt. Sicher hätte hier ein dünneres Material schöner gewirkt, aber ich habe mich da an der „Blechstärke“ des Langträgers orientiert. Die Fugen habe ich mit Plasto verspachtelt und nach dem Trocknen das Ganze gesäubert. Die Nassen auf den Rollenlagerdeckeln habe ich mit einem Skalpell entfernt. Wie man auf den Bildern sieht, muss ich hier und da noch etwas nacharbeiten.



    Um den Luftbehälter versetzen zu können, habe ich diesen erst einmal entfernt. Er hängt an zwei Nasen (rote Kreise), wovon mir eine dabei abgebrochen ist. Aber das ist an dieser Stelle nicht so wild. Er soll jetzt an der neuen Position (blauer Pfeil) etwas tiefer wieder angebracht werden. Da der Behälter aber nicht vollständig dargestellt ist, suche ich für mich noch nach einer Lösung für die Umsetzung.



    Neben dem Feinschliff an meiner Fahrwerksmodifikation ist die Anpassung der Bremsanlage mein nächster Schritt. Und dann steht auch schon die Lackierung von Fahrwerk und Wagenkasten an...

    Zu nächste habe ich den Wagenkasten soweit notwendig „nackig“ gemacht. Die Seitenwandverstärkungen ab, den „Blechgürtel“ entfernt, die alten Signalhalter- und Zurrösenimitate abgeschnitten. Die Haltebleche für die Seilanker beschnitten. Die Zettelkästen wurden erst nach dem Foto entfernt. Für alle Arbeiten habe ich ein Skalpell benutzt. Hier das Ergebnis:



    Dann habe ich mir die ersten Zurüstteile besorgt und zurechtgelegt. Die Zettelkästen und Seilanker von Paul Petau, die gerade Schlussscheibenhalter von Jürgen Moog. Die Signalhalter entstanden aus einem Messing-U-Profil 2x1mm, welche auf je. ca. 1,5mm zugeschnitten wurden. Optisch würde hier 1,5x1mm besser aussehen, aber dann könnte man wohl keine Schlussscheibe mehr einstecken. Sollte ich am Ende mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, kann ich diese immer noch austauschen. Die Tritte habe ich mir aus Messing-L-Profilen 1,0x1,0mm zusammengelötet. Hier und bei den Schlussscheibenhaltern habe ich für einen besseren Halt kleinen Messingniete angelötet und auf das gewünschte Maß gekürzt. Dafür habe ich dann entsprechende Löcher in den Wagenkasten gebohrt.


    Die Zurüstteile:


    Die Löcher für den Tritt:


    Jetzt wurde der Wagenkasten mit Plasto von Revell im unteren Bereich gespachtelt und entsprechend verschliffen, bis es soweit passte. Danach habe ich die Stützen gespiegelt angeklebt und die ersten Zurüstteile angebracht. Die Zettelkästen und Zurrösen (sollen aus 0,3mm Messingdraht entstehen) möchte ich erst nach dem Lackieren anbringen, falls ich doch noch mal einen Stelle nachspachteln/nachschleifen muss. Hierin habe ich noch keine Erfahrung, da ich das noch nie gemacht habe. Bei den Seitenwandverstärkungen habe ich die Verstärkungswinkel entfernt, da es diese so nicht gab. So sieht der angepasste Wagenkasten auf dem noch nicht veränderten Fahrwerk aus.



    Hier sieht man, dass die Querträger der gespiegelten Seitenwandverstärkungen noch um ca.1mm versetzt werden müssen, um entsprechend bündig zu sein. Hätte ich die U-Profile an diese Positionen geklebt, passt meiner Meinung nach die Aufteilung der 3 Felder optisch nicht.Mit dem Fahrwerk geht es dann weiter…

    Hallo Zusammen,


    ab 1964 beschaffte die DR ca. 20.000 neue O-Wagen auf Basis des UIC II Standard. Diese entstanden hauptsächlich im RAW Dresden nach DOK 5031, aber 1200 Wagen wurden 1964/65 auch in Jugoslawien gebaut. (in Kraljevo ohne Handbremse bzw. in Subotica mit Handbremse) Die Wagen wurden unter den vorl. UIC-Nummern 5051 bzw. 5050 eingereiht.


    Der Wagentyp soll nun auf Basis des Omm 55 aus dem Hause Schnellenkamp entstehen. Auch wenn diese Wagen sehr viele Gemeinsamkeiten aufweisen, gibt es doch mehr oder weniger viele Unterschiede. Gerade die in Dresden gebauten Wagen haben doch deutliche Abweichungen zum Standard. Die Ommu 40 aus Jugoslawien dagegen entsprechen wohl ziemlich dem UIC II Standard.


    Jetzt hätte ich es mir sehr einfach machen können. Seilösen ab, Seilanker dran, entsprechende Beschriftung anbringen und fertig wäre der Waggon aus jugoslawischer Herstellung. Aber das war mir zu einfach, und daher ich habe mich vorerst für die im RAW Dresden gefertigte Variante entschieden. Vielleicht entstehen ja auch beide Wagentypen…


    Bevor der Umbau starten kann, muss natürlich erstmal ein Umbaulastenheft her. Damit man auch weiß, was alles gemacht werden soll/muss. Hilfreich waren hier hauptsächlich das Buch Güterwagen – Band 3 von Stefan Carstens und die Internetseite: www.dr-wagen.pxtr.de


    Hier nun das daraus entstanden Lastenheft (ohne Garantie auf Vollständigkeit):



    Wagenkasten


    1. gerade Signalstützen diagonal angeordnet oben an den Stirnwänden
    2. Signalhalter sitzen höher
    3. dritter Signalhalter an Außenseite der Stirnwand
    4. das Halteblech für die Seilanker ist rechteckig ausgeformt, nicht schräg
    5. Seilanker statt Seilösen
    6. Zurröse an der Pufferbohle
    7. da der Ladeboden im Bereich außerhalb der Langträger aus Blech, und nur in der Mitte aus Holzbohlen besteht, steht die Seitenwand hier bündig auf dem Ladeboden auf. Der „Blechgürtel“ ist also nicht vorhanden
    8. Zettelkasten mit waagerechtem Gitter
    9. kein Signalhalter an der Bordwand
    10. Haken zum Fixieren der geöffneten Türen
    11. Ösen zum Fixieren der geöffneten Türen
    12. die Zurrösen sitzen im Bereich der Türen nicht so tief
    13. die jeweils mittleren U-Träger sind gespiegelt montiert
    14. Trittbügel unter dem linken Türflügel


    Fahrwerk


    15. keine massive Schakenbockverstärkung, nur Blechstreben16. Blechstrebe in der Mitte17. der Rollenlagerdeckel ist flach (ohne die Nasse) ausgeführt
    18. Hilfsluftbehälter weiter links platziert
    19. Lastwechselhebel anderes positioniert und ausgeformt
    20. neben dem Lastwechselhebel sitzt der GP-Wechsel, nicht der Bremsabsperrhahn
    21. der Bremsabsperrhahn sitzt weiter mittig


    Es wird sicher noch weitere Unterschiede geben, aber bisher ist mir nur das ins Auge gestochen bzw. aufgefallen.


    Doch etwas erschlagen von diesen vielen kleinen aber feinen Unterschieden wollte ich meine beiden Wagen schon wieder in die Schachtel packen, und das Thema für die Rente aufheben. Aber nein, ich wollte es so haben, und jetzt muss ich da irgendwie durch… :wacko:


    Also dann mal frisch ans Werk, vom Schreiben werden die Wagen nicht fertig. :whistling:


    Bevor der Umbau starten kann, muss das Modell natürlicher erstmal zerlegt werden. Dafür müssen die 4 Senkkopfschrauben (blaue Pfeile) in den Ecken entfernt werden. Aber das reicht noch nicht aus, um den Wagenkasten abnehmen zu können. Unter den Achsen sitzt je noch ein Pin (rote Pfeile), in welchem die Feder der Kurzkupplungskinematik eingehängt wird. Dieser ist auch von unten in den Wagenkasten gesteckt. Durch leichte Kippbewegung am Fahrwerk unter gleichzeitigem gefühlvollen ziehen konnte ich den ersten Pin bei Wagen Nummer 1 erfolgreich entferne. Bei Pin 2 hatte ich hier weniger Glück. Hier löste sich der Kopf und der Schaft blieb im Wagenkasten stecken. Bei Wagen zwei ereilte mich dieses Schicksal dann bei beiden Pin`s (rote Kreise). Da jetzt die Feder nicht mehr fixiert war, löste sich die KKK und ich habe sie daher durch entfernen der Schrauben (gelbe Pfeile) gleich komplett ausgebaut. Im Fahrwerk liegt zur Erhöhung des Eigengewichts eine Stahlplatte, welche durch kleine Rippen in ihrer Position gehalten wird (orange Linien)



    Bezüglich der defekten Pin’s hatte ich Michael Schnellenkamp angeschrieben, und letzten Freitag fanden sich im Briefkasten 4 neue, und das Ganze ohne Rechnung. Danke für diesen wirklich tollen Service Hr. Schnellenkamp! :thumbsup:


    Jetzt kann der Umbau starten…