Posts by Hexenmeister

    Reinhold: was Dir so alles ins Auge fällt. Ob hier etwas nicht fachmännisch ausgeführt wurde, und wann, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich gebe Dir natürlich Recht, wenn Du sagst, dass diese Flügelwand so etwas merkwürdig aussieht. Ist mir auch schon aufgefallen. Meine Vermutung ist, dass man hier damals die Hangneigung etwas zu steil gewählt hat. Und der zusammengeschusterte Übergang zum Bahndamm sollte in meinen Augen ein ausspülen verhindern. Jedenfalls im Dammbereich. Wenn man die gegenüberliegende Wand betrachtet, so ist diese anders ausgeführt. Und die andere Viaduktseite auch. Hier ist das Gelände sogar noch etwas flacher gehalten. Zudem ist hier tlw. mehr Bewuchs. Die haben alle nicht diesen „Besonderen“ Anschluss an den Bahndamm. Hier mal alles vier gegenübergestellt:



    Und ich werde es wohl so darstellen, wie es ist. Ob es Original schon so war, beim Wiederaufbau so geworden ist oder gar erst nach der Wende dieses Gesicht bekommen hat, werde ich wohl nie erfahren…


    PS: Das unterschiedliche Mauerwerk rührt aus dem Wiederaufbau von 1955


    Achim55: Danke für Dein Lob. Ich hatte schon ziemlich Respekt vor diesem Projekt, auch wegen der Größe. Aber es hat mich einfach wahnsinnig gereizt und je weiter es vorangeht, umso mehr erfreue ich mich daran.


    thegnatshack: Hallo Heiko. Freut mich, dass Du das Viadukt und die Stecke kennst und auch noch regelmäßig befahren konntest. Vielleicht fahren ja irgendwann auch wieder Züge auf der Stecke...?


    Dem Pumphut sind die Arbeiten am Fuße seines Hausbergs nicht entgangen, und von Zeit zu Zeit bequemt er sich auch herab um die Arbeiten zu begutachten. Dabei raucht er dann gemütlich vor sich hin und genießt einen edlen Weinbrand. Dann murmelt er immer etwas wie: „…schneller, das muss doch schneller gehen…“ oder so ähnlich. Durch Dialekt und Destillat kann man ihn dann nur schwer verstehen. Aber mitgeholfen hat er bisher noch nicht. Bin mir auch nicht sicher, ob Hexerei in der EU noch erlaubt ist…? Anbei ein seltenes Foto vom Hexenmeister:



    Ganz habe ich ihn wohl nicht erwischt, aber als Aushilfsflamingo war ich mehr damit beschäftigt, mein Gleichgewicht zu halten. Die echten Flamingos müssen das ja zum Glück nicht...

    VG Tobias

    Hallo Zusammen,


    die Wanne macht doch etwas mehr Arbeit, als auf den ersten Blick zu erahnen war. Daher waren die Fortschritte in den letzten 14 Tagen doch geringer, wie von mir erhofft. Aber immerhin geht es vorwärts…


    Als erstes mussten die keilförmigen Bauteile neu angefertigt werden, da mir beim Betrachten der Bilder aufgefallen ist, dass es irgendwie nicht passt. Und das, obwohl ich doch vor Ort die Maße genommen haben. Das Rätsel löste sich dann irgendwann auf, als ich feststellte, dass ich genau an der Stelle gemessen habe, die maßlich vom Rest der Brück abweicht. Vielleicht war ja das Material alle oder es war Freitag und das Wochenende hat gerufen.;) Egal. Hauptsache noch rechtzeitig gemerkt…


    Nach dem ich die keilförmigen Elemente am Brückenteil angebracht hatte, habe ich mich mit der Brüstung beschäftigt. Die Außenseiten ist ja nicht glatt, sondern gewellt und an der Unterseite befindet sich noch eine Nut. Ich vermute mal als Abtropfkante, ähnlicher einer Fensterbank?



    Die Wellung der Außenkante war gar nicht so einfach. Nach dem ich lange überlegt habe, habe ich dann einfach losgelegt. Jede einzelne Nut entsteht mit dem Kuli, wird also per Hand eingebracht. Das macht Spaß.:D Mit dem Bleistift anzeichnen, mit dem Kuli und dem Winkel vorprägen und dann freihändig fertigprägen. Nicht immer perfekt, aber ein in meinen Augen sehr brauchbares Ergebnis. Und so wirkt es gleich „lebendiger“. Wirklich keine schöne Arbeit, aber wenn man jede Nut mit Vornamen ansprechen kann, weiß man am Ende wenigstens, was man gemacht hat. Die Nut an der Unterseite ist auch per Kuli entstanden.



    Mit Farbe sieht es gleich um einiges besser aus…



    Zum Ausrichten habe ich mir einen Streifen mit doppelseitigem Klebeband auf die Brücke geklebt. Dieser gibt auch gleich den richtigen Abstand zur Gleismitte vor.



    Eine Seite ist auch schon verspachtelt und dann habe ich noch die Schalungsbretter imitiert. Dafür habe ich Klebeband in einzelne Streifen geschnitten und diese mit kleinen Spalten auf die Keilfläche geklebt. Dann habe ich die Fläche mit ModPodge bestrichen und nach dem Antrocknen das Klebeband entfernt. Dadurch ergeben sich ungleichmäßige Ausprägungen der Stoßfugen. 2-3mal mit verdünnter Farbe übergestrichen und es sieht gar nicht verkehrt aus.



    Bin gespannt, wie es nach der endgültigen Farbgestaltung dann aussehen wird.


    Leider wird der nächste Bericht etwas länger auf sich warten lassen, da ich die kommenden Wochen durch eine Fuß-OP etwas gehandicapt sein werde. Da hat man zwar viel Zeit, aber kommt eher nicht zum Basteln.?(


    Jetzt geht es gleich noch mal spazieren, das Wetter schreit ja danach, und es wird ja für längere Zeit auch der letzte ausgiebige Spaziergang werden.:)


    Wünsche noch einen angenehmen Sonntag…

    Hallo Zusammen,


    langsam nimmt der Brückenteil Gestalt an und sieht schon fast wie eine Brücke aus. Nach dem ich als Grundierung und zur Stabilisierung eine Schicht ModPodge aufgetragen hatte, wurde 2x Abtönfarbe (Goldocker) aufgebracht. Die erste Lage habe ich gestrichen, die Zweite getupft. Darauf habe ich dann als Deckschicht die besagte Farbe „Sand“ von Marabu aufgetupft und dabei auch trockengetupft. Das ergab eine sehr matte und raue Oberfläche. Es fühlte sich irgendwie an wie feines Sandpapier. Für eine Sandsteinnachbildung sicher nicht verkehrt…

    Wie man auf dem Bild auch sieht, habe ich bei der Behandlung leider auch teilweise die Fugen gefüllt. Diese habe ich dann mühevoll wieder freigeschnitten. Das nächste Mal werde ich das direkt nach dem Auftragen machen. Erspart einem viel Arbeit:rolleyes:


    …dann habe ich verfugt. Hierfür habe ich graue Abtönfarbe in die weiße elastische Spachtelcreme gemischt und diese in die Fugen eingebracht. Das Ganze mit einem feuchten Schwamm dann gereinigt. Dass sich ein leichter Grauschleier bilden wird, habe ich erwartet, dem war auch so. Aber das nehme ich in Kauf, da die Steine ja eh noch mit PanPastel behandelt werden. Durch den Schwamm habe ich aber leider auch die raue Struktur „zerstört“. Das ist zwar schade, aber ich finde, es ist auch kein Beinbruch. Der Gesamteindruck passt für mich so und ich denke, wenn die Steine ihre Farbnuancen erhalten haben, werde ich damit sehr zufrieden sein.


    Parallel habe ich begonnen, mich mit dem Bau der Betonwanne zu beschäftigen. Diese setzte ich aus einzelnen Elementen zusammen (Tetris lässt grüßen). Für den Anfang sind nur der keilförmige Abschluss zu den Steinen und die Brüstung relevant. Der Aufbau vom Kanal folgt dann später.


    Hier das Vorbild:


    Hier meine Umsetzung (die Teile liegen um 180° gedreht):


    Ich habe die Teile dann mal mit Heki „Granit“ gestrichen, was für mich eher wie Beton aussieht und dann das keilförmige Element probehalber an das Brückenteil geheftet:


    Die Landschaft um das Widerlage wurde auch gleich noch der Brücke angepasst und die Bitumenschicht habe ich auch schon aufgebracht:



    So habe ich mir das vorgestellt. Jetzt muss ich noch die ein oder andere Fuge ausbessern und wenn ich die Betonwanne fertig habe, können die Steine ihre endgültige Farbe bekommen. Die Wanne muss dran sein, da der Übergang zu den Steinen auch noch verfugt werden muss. Nicht, dass das Wasser die PanPastel Farben ausversehen wieder abwäscht, wenn es da hin tropft.

    Wie man sieht, es ist noch viel zu tun…


    Einen schönen Sonntag noch.

    Fortsetzung folgt…

    Hallo Zusammen,


    heute möchte ich mal etwas zu meiner Herangehensweise beim Brückenbau schreiben.


    Wie schon erwähnt, besteht der Grundkörper der Brücke aus 12mm Pappelsperrholz dessen Außenseite mit 2mm Finnpappe bespannt ist. Die Bögen habe ich mit einer Rippenstruktur aus Styrofoam ausgefüllt und dann eine Deckplatte in den Bogen eingeklebt. (hiervon habe ich leider kein Foto). Ein Vorteil des Materials ist es, dass es sich sehr gut biegen lässt. Verkleidet wird der ganze Brückenkörper auch mit Styrofoam, welches entsprechend bearbeitet wird. Ursprünglich wollte ich die Sandsteine einfach mit einem Kuli in die Platten ritzen und diese dann anbringen. Aber ich habe mich damit irgendwie schwergetan. Es war nicht so leicht, immer die richtigen Maße zu treffen. Und um an den Ecken keine Fugen zu bekommen, habe ich mich entschlossen, die Ecksteine aus dem Vollen zu erstellen. Dafür hatte ich bei meiner ersten Mauerplatte auch schon die Ecksteine ausgeklinkt.

    Und wenn man die Ecksteine schon einzeln baut, warum auch nicht den Rest? Da mir aber jeder einzelne Stein dann aber doch als zu viel Aufwand erschien, habe ich mir Streifen in den entsprechenden breiten gesägt. Das hat den Vorteil, dass man mehrere Steine auf einmal erzeugen kann und diese dann auch „am Stück“ verbauen kann. Für das richtige Fugenmaß der einzelne Steinreihen musste mein Stahllineal als Abstandshalter „herhalten“. So war ein gleichmäßiger Abstand von 0,5mm sichergestellt. In die einzelnen Streifen habe ich dann mit Hilfe des Stahllineals die Fugen für die einzelnen Steine „geprägt“. Durch leichtes hin und her bewegen und unter sanftem Druck schneidet sich das Stahllineal in die Streifen und man bekommt eine Fuge von 0,5mm. Bei zu hohem Druck kommt es aber vor, dass die Kanten ausbrechen. Ich habe dann mal mit dem Messer die Außenhaut vorher eingeschnitten, dadurch ging das Erzeugen der Fugen schneller und die Kanten blieben sauber.

    Für den ursprünglichen Brückenteil aus Bruchsteinen (oder wie ist die Bezeichnung?) bin ich aber bei der Variante „Kuli“ geblieben. Ich habe hier auch auf die einzelnen Ecksteine verzichtet, da mir der Aufwand zu groß war. Die Stoßfugen habe ich dann verspachtelt. Um die Anordnung der Steine nah an das Vorbild zu bekommen, habe ich einfach Teile aus den vorhanden Fotos genommen, auf die richtige Größe skaliert und ausgedruckt. Da die Perspektive nicht immer perfekt war, musste auch mal etwas gedreht und ggf. auch gestreckt/gestaucht werden, damit es passt. Der Ausdruck wurde mit Stecknadeln im Bereich der Fugen auf dem Styrofoam fixiert und dann mit dem Kuli die Fugen nachgezeichnet. Nach dem Entfernen des Ausdrucks wurden die Fugen endgültig mit dem Kuli „eingeprägt“.


    Ich habe dazu mal ein paar Bilder zusammengefasst:



    Wie man sieht, habe ich die nicht verwendete erste Mauerplatte dann auch gleich als erstes Farbmuster verwendet. Aufgebracht habe ich die Farben „Sandstein“ und „Granit“ von Heki, überzeugt hat es mich nicht. Der Sandstein ist für mein Projekt zu Rot, der Granit zu Grau.


    Hier mal das Original zu diesem Mauerabschnitt zum Vergleich:


    Und weil die entsprechende Farbgebung ja auch sehr wichtig und in meinen Augen auch gar nicht so einfach ist, habe ich mich weiter umgesehen. Dabei bin ich unteranderem auf die Farbe DECORMATT „Sand“ von Marabu gestoßen. Diese tupfend auf einen Teststreifen in zwei Schichten aufgetragen, die Fugen mit Grau eingefärbter elastischen Spachtelcreme verfüllt, und das Ganze als Grundfarbton für die Brücke als gut befunden. Ich möchte die Fugen mit der elastischen Spachtelcreme füllen, weil diese flexibel bleibt und ich bei z.B. Fugengrau Angst habe, dass mir dieser beim Transport durch die Erschütterungen langsam wieder herausbröckelt. Aber die endgültige Entscheidung ist in diesem Fall noch nicht getroffen. Hier probiere ich noch etwas…


    Zurück zur Farbgebung. Für die entsprechenden Farbnuancen habe ich mich zuerst an Pulverfarben versucht. Aber hier entstand mir einfach zu viel Dreck, und der landet immer da, wo er nicht hinsoll. Daher habe ich mich dann mal mit den Farben von PanPastel versucht. Diese sind durch das Auftragen mit dem Schwämmchen gut zu verarbeiten und man hat nicht überall diese anfallenden Pulverreste herumliegen. Das Probe-Ergebnis hat mich dann auch direkt überzeugt, diesen Weg für die Gestaltung der Brücke anzuwenden. Hier mal ein Vergleich von Original und meinem Teststreifen. Dieser ist einmal in Kunstlicht und einmal in natürlichem Licht fotografiert.

    Was sieht man:

    #1: die Farbe „Sand“ pur

    #2: "Sand" mit PanPastel Diarylidgelb hell

    #3: "Sand" mit PanPastel Sienna gebrannt und etwas Gelbocker dazu

    #4: "Sand" mit PanPastel Gelbocker und etwas Sienna gebrannt+Diarylidgelb hell dazu

    #5: analog der 4, nur etwas dunkler

    #6: "Sand" mit PanPastel Diarylidgelb extradunkel und etwas Diarylidgelb hell dazu


    Mir gefällt das Ergebnis richtig gut.:)


    Sobald die Grundierung der Brücke und das Verfugen abgeschlossen sind, werde ich beginnen die einzelnen Steine mit PanPastel zu behandeln. Bis dahin versuche ich mich noch an dunklen/verwitterten Steinen.


    Wird fortgesetzt…





    Hallo Zusammen,


    ich wünsche euch noch ein gesundes neues Jahr.


    Ollo: Hallo Oliver, die Modulkästen habe ich selber mit Handkreissäge und Stichsäge angefertigt. Nur das FREMO-Kopfstück ist gekauft.


    Heute möchte ich auch gar nicht viel schreiben, sondern euch nur den aktuellen Stand des Brückenelements zeigen. Da ich vor dem Jahreswechsel noch einige Bilder erhalten habe, ging der Bau die letzten Tage doch schon weiter und heute konnte ich sogar damit beginnen, die Grundfarbe aufzutragen. Im Moment sieht das Bauwert so aus:



    So wie über dem rechten Bogen und rechts davon schon umgesetzt, soll der Grundton der gesamten Brücke werden. Später wird dann alles farblich noch entsprechend gestaltet. Bei Gelegenheit werde ich noch etwas ausführlicher zum Bau der Brücke berichten…


    Einen schönen Abend noch

    Hallo Zusammen,


    die Brücke wurde mit Hilfe der anfänglichen Skizze und anhand der vor Ort genommen Maße im CAD entsprechend aufgebaut und auch die Segmentkästen dargestellt


    Der hellgraue Brückenteil (Mittelteil) wird herausnehmbar, die dunkelgrauen Brückenteile werden fest auf den jeweiligen Segmenten montiert.


    Um die beiden Brückenköpfe nicht in die FREMO-Norm zwängen zu müssen, habe ich mich entschlossen, rechts und links jeweils noch ein Übergangssegment zu bauen. Erst waren diese jeweils mit einer Länge von 500mm geplant, am Ende sind sie dann auch 1000mm lang geworden. Was soll der Geiz. Jeder Meter zählt:)


    Corona verschaffte mir dann eine kleine Zwangspause, da ich nicht alle wichtigen Maße genommen hatte und es auch bei der Bilderdokumentation entscheidende Lücken gab.:( Egal wie viele Fotos man schießt, dass was man am Ende dann benötigt, ist nicht dabei:whistling:. Am Pfingstwochenende wurde das alles nachgeholt und die Planung soweit abgeschlossen.


    Dann kam der Tag, an dem die ersten Linien auf dem 12mm Pappelsperrholz gezogen wurden und mit Handkreissäge und Stichsäge entstanden die ersten Modulbauteile. Weil einfacher, erstmal nur die beiden geraden Segmente. Schnell zusammengebaut und in Silbergrau [RAL 7001] gestrichen.



    Mit Styrodur aus dem Baumarkt wurde die Landschaft modelliert und die Beine entstanden aus Regalen eines schwedischen Möbelhauses.


    Jetzt wurde der ersten Brückenkörper hergestellt. Das Trassenbrett und die Pfeiler bestehen auch aus 12mm Pappelsperrholz, die Seitenteile habe ich mir mit 2mm starker Finnpappe erzeugt. Das ergab einen relativ leichten und dennoch stabilen Grundkörper. Ich denke mir, so lassen sich später auch die Teile im Bogen gut herstellen.


    Der Grundkörper wird zurzeit mit Styrofoam in diversen Stärken verkleidet. Es ist leicht und es lassen sich relativ einfach die entsprechenden Steingeometrien darstellen. Da wo das Styrofoam ein paar Macken hatte, oder ich aus Unachtsamkeit eine Macke erzeugt habe, wurde mit Acrylspachtel ausgebessert.




    Irgendwie kam dann leider wieder dieser Moment, an dem man(n) feststellen muss, dass man(n) zu wenig Bilder gemacht hat oder sich auf den vorhandenen Bildern nicht alle notwendigen Informationen entnehmen lassen. Was wachsen da um die Brücke herum auch Bäume und Sträucher.:S Mein Plan, diese fehlenden Bilder zu Weihnachten vom Objekt machen zu können, hat sich leider zerschlagen. Corona hatte etwas dagegen…:(


    Daher komme ich mit diesem Brückenteil aktuell nicht weiter, und werde deshalb damit beginnen, den Gleisbau vorbereiten. Zum Einsatz wird hier das Gleis von Michael Weinert mit Schienenprofilen von HEGOB kommen. Weiterhin muss dann auch noch die Landschaft angepasst und dann gespachtelt werden…und drei Segmente fehlen ja auch noch…:whistling:


    Fortsetzung folgt…

    Hallo Zusammen,


    mit so viel Resonanz habe ich gar nicht gerechnet. Das freut mich. Daher ein paar Worte von mir:


    Br941188: ja Martin, einfach wird es nicht. Dass, was ich bisher fertig habe, stimmt mich hier aber zuversichtlich. Danke für den Zuspruch.


    Fritze: ja Dirk, dass würde mich freuen.


    Robby: Woher weißt du das schon wieder? Habe ich dir doch nicht gar nicht verraten.;) Aber denkbar wäre es…

    PS: keine Ahnung warum, aber ich sehe dich irgendwie mit deiner Schwalbe auf den Gleisen die Strecke(n) abfahren^^


    Sebastian Woelk: Der Gedanke war da, aber am Ende für mich keine Option. 2,4m zu transportieren und dann auch immer unfallfrei zu Händeln konnte ich mir irgendwie schwer vorstellen. Auch wenn es bzgl. der Brücke seinen Reiz hatte. Danke auch für den Tipp zum Bau. Habe es wohl ähnlich gelöst. Wie wirst du bald sehen.


    Ja, es war eine interessante Strecke. Leider ist der Teil zw. Bautzen und Wilthen seit 2004 nicht mehr planmäßig befahren. Es gib bei YouTube eine Führerstandsmitfahrt von Wilthen nach Bautzen aus dem Jahr 1992 oder so. Da stehen sogar die Telegrafenmasten noch. In Minute 16:30 geht es über das besagte Viadukt.


    Das mit der Kiste für den Transport schwebt mir auch im Kopf herum. Würde mich über die Bilder freuen


    Anderl: Hallo Andreas. Danke für die Klarstellung und die Verlinkung zu Google Maps


    Bald geht’s mit dem Bericht weiter…

    Hallo Forum,


    frei nach einem Hit von der Gruppe Karat möchte ich Euch heute dieses kleine Projekt vorstellen.


    Als ich im Spätsommer 2019 aus Interesse mal bei einem kleineren FREMO-Fahrtreffen vorbeigeschaut habe, entstand in mir der Wunsch, auch mal ein paar Module zu bauen und mal aktiv an einem Treffen teilnehmen zu können. Ich wollte aber nicht nur einfach ein paar gerade oder gebogenen Streckenmodule bauen, sondern es sollte ein Abschnitt nach einem Vorbild werden.


    Nun habe ich lange überlegt und philosophiert, Ideen durchgespielt und verworfen. Macht man einen Bahndamm, einen Einschnitt, eine Brücke. Soll alles gerade verlaufen, oder im Bogen. Und wenn ja, mit welchem Radius? Gar nicht so einfach, hier das Passende zu finden…


    …dann hat mir der Zufall einfach ein Objekt vorgeschlagen, und ich war sofort begeistert. Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Leben mit dem Zug über dieses Viadukt gefahren bin, aber ich hatte es für diese Strecke irgendwie nicht in meinem Gedächtnis. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Vorbild stieß ich auf das Viadukt Döbschütz der Bahnstrecke Bautzen – Bad Schandau (https://www.sachsenschiene.net/bahn/str/str164.htm)




    Durch seine 7 Bögen wird diese 108m lange Sandsteinbauwerk im Volksmund auch „Siebenbrücken“ genannt. Die Länge von 108m lässt sich relativ gut auf 3 Segmenten à 1m unterbringen. Da das Viadukt einen geraden Teil besitz und dann in einen Bogen übergeht, habe ich lange Überlegt, wie ich es umsetzen werde. Nur ein gerader Verlauf (macht es ja einfacher), oder nur Bogensegmente mit angepasstem Radius (z.B. 2500mm). Ergebnis der Überlegung war, es wird so nah am Vorbild wie nur irgendwie möglich gebaut. Per Google-Maps und WinTrack habe ich einen Radius von ca. 11442mm ermittelt.


    Jetzt musste noch geklärt werden, wie ich das Objekt Maßstäblich auf die Segmente bekomme. Die Trennung sollte sich nach Möglichkeit im Bereich der Pfeiler befinden, so dass die Optik der Brücke nicht darunter leidet und das Bauwerk stabil auf den Segmentkästen steht. Nun ist hier das Problem, dass die 3 mittleren großen Bögen je eine Spannweite von 15m haben. Rechnet man jetzt die Pfeilerbreite mit hinzu, würde das mittlere Segment die Länge von 1m überschreiten. Längere Segmentkästen wollte ich aber auch nicht haben. Um der Lösung näher zu kommen, mussten erstmal mehr Information und Maße her. Also Maßband in die Hand und raus an die frische Luft. Mit den ermittelten Maßen wurde eine grobe maßstäbliche Skizze erstellt. Mein Vater sagt dann: „Warum baust du den mittleren Brückenteil nicht zum Herausnehmen?“ Da war sie doch, die Lösung. So kann ich die Brücke zwar an den Stützpfeilern „auftrennen“, muss aber den Pfeilersockel nicht durchschneiden.


    Das Viadukt auf die 3 Segmente aufgeteilt, ergab dann folgendes Bild:



    Wobei Segment 1 gerade verläuft, und die Segmente 2 und 3 einen Bogen mit Radius 11442mm und einem Winkel von jeweils 5° aufweisen.

    Der Grundstein der Planung war gelegt, jetzt muss es entsprechend weiter ausgearbeitet werden. Die Ausplanung der Segmente erfolgte virtuell per CAD.


    Wird fortgesetzt…

    Guten Abend,


    #Singmodus an „blau blau blau entsteht das Sandsteinviadukt“ #Singmodus aus…oder wie ging noch mal dieser Schlager?


    Auf meinem Arbeitstisch liegt oder steht zurzeit ein Teilstück eines im Bau befindlichen Sandsteinviadukt, welches sich später über mehrere Module erstrecken soll. Im Moment bin ich gerade dabei, die tragende Struktur mit Sandsteinen aus Styrofoam zu verblenden. Ich orientiere mich dabei stark am entsprechenden Vorbildbauwerk. Für mich ist das learning by doing. Wobei ich in diesem Fall direkt am Objekt übe, denn wenn es klappt, muss ich es nicht noch einmal machen;)…und wenn nicht, kommt leider der Rückbautrupp zum Einsatz…



    Der erste Pfeiler und Teile des zweiten Bogens nehmen schon Gestalt an. Und was ich zwischendurch immer wieder schmerzlich gelernt habe: lieber 1x mehr gemessen und kontrolliert, sonst passt es am Ende nicht so, wie es soll.


    Stellprobe:


    Und da es sich beim Vorbild nicht um das blaue Wunder in Dresden handelt, kommt irgendwann der Tag, an dem ich alles in Sandsteinoptik einfärben muss. Hier bin ich aber noch auf der Suche nach der geeigneten Methode. Wer eine Idee hat, nur her damit (gern auch per PN). Nicht, dass ich bei diesem Projekt am Ende doch noch mein blaues Wunder erlebe.^^


    Allen noch einen schönen 1. Advent.


    VG Tobias

    Guten Abend,


    viel ging in den letzten Wochen und Monaten zwar nicht, was die Spur 0 betrifft.

    Aber eine Kleinigkeit hat doch ihren Weg auf meinen Arbeitsplatz gefunden...der Anfang ist gemacht.


    Aus 1mm Messingdraht entstanden die ersten Elemente einer Barriere für einen die Strecke querenden Fußweg:


    Hier das Vorbild dazu:


    Jetzt den ganzen Spaß noch mal gespiegelt für die andere Gleisseite, und dann alles säubern und lackieren.


    Viele Grüße

    Tobias

    Hallo Zusammen,


    auf meinem Arbeitstisch liegt seit einiger Zeit ein Om12 mit Bremserhaus der Fa. LENZ. Dieser soll auf DR umbeschriftet werden und als Omu mit UIC-Nummer laufen. So wie sie Ende der 60er anzutreffen waren. In diesem Atemzug bekommt der Wagen auch gefederte Schraubenkupplungen, gefederte Laufwerke (die von Andreas Schuster), durchbrochene Kastenstützen (Jürgen Moog) und sicher auch das ein oder andere Flickenblech. Hab mich mal an einem versucht, bin aber noch nicht ganz davon überzeugt. Die Zettelkästen werden auch ausgetauscht. Und mal schauen, was mir sonst noch in den Sinn kommt.


    Was habe ich bisher geschafft:
    - Wagen zerlegt
    - Beschriftung und Zettelkästen entfernt
    - gefedertes Laufwerk eingebaut (bisher nur brüniert)
    - Schraubenkupplung eingebaut
    - Lastwechsel und Griff vom Auslöseventil mit Farbe versehen




    Was noch fehlt:
    - Umbau auf durchbrochene Kastenstützen (sind heute gekommen)
    - Flickenbleche anbringen
    - die neuen Zettelkästen montieren
    - Beschriftung anbringen
    - patinieren
    - …


    Macht auf jeden Fall sehr viel Spaß :)


    Allen noch einen schönen Samstag

    Hallo Franz,


    ich persönlich sehen keinen Unterschied zwischen den beiden Kupplungspinzetten (vom Pin mal abgesehen).
    Auch die Pinzette von Zapf liegt wie von Dir so schön beschrieben auf der schmalen Seite auf. Sieht man auf dem Bild auch ganz gut. :whistling:
    Und das Wichtigste, sie funktioniert im Einsatz auch ganz ordentlich, jedenfalls bei mir ;)


    Einen schönen 4. Advent
    Tobias

    Guten Morgen Johann,


    als mir gefällt die aufgehübschte 1. Version sehr gut.


    Ich würde aber das Umsetzgleis ggf. etwas länger gestalten. (sieht dann etwas gefälliger aus)


    Und wenn ich keinen Denkfehler mache, musst Du Dir glaube noch mal den Bereich Rollwagenrampe / Überladegleis / Bahnsteig ansehen. Durch den notwendigen Niveauunterschied kann das so in meinen Augen nicht ganz funktionieren. Oder ich habe wie gesagt hier einen Denkfehler. Den Schmalspurbahnsteig könnte man ja theoretisch auch an das Umsetzgleis platzieren. Die paar Meter können die Fahrgäste ja auch laufen...


    VG Tobias

    Hallo,


    auch ich möchte mich an dieser Stelle noch mal für den herzlichen Empfang duch die Mitglieder des Vereins Modelleisenbahnclub Müglitztalbahn Heidenau e. V. und die erfahrene Gastfreundschaft bedanken. Bedanken möchte ich mich natürlich auch noch mal bei Onlystressless, für das Organisieren dieses tollen Stammtisches. Es waren 5 sehr kurzweilige Stunden, welche wie im Fluge vorüber gingen.


    Auch ich habe mit dem Handy ein paar Schnappschüsse gemacht:




    Ein paar "exotische" Güterwagen gab es auch zu sehen




    Und die Br86 in voller Fahrt (daher etwas unscharf)


    Auf dem Weg nach Heidenau haben wir einen kurzen Halt in Putzkau eingelegt. Hier gab es im Ort einiges zu feiern. Unteranderem 140 Jahre Eisenbahnstrecke zwischen Neukirch(Lausitz) West und Bischofswerda. Dazu gab es eine Ausstellung mit zahlreichen Fotos und Dokumenten sowie einigen Modelleisenbahnanlagenen. Zeigen möchte ich hier aber nur zwei Bilder.


    Das Putzkauer Viadukt in 1:87


    Und einen Lanz Bulldog Schienentraktor in 1:87

    Das Vorbild gab es so wohl in Salzwedel (oder Umgebung) und würde sich sich in 1:45 auch gut machen :)


    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo Spur-0er,


    ich muss ehrlich zugeben, dass mich die Ungeduld dazu bewegt hat, beim Weiterbau erstmal nicht die Raumaufteilung und die Beleuchtung umzusetzen, sondern mich an der Schieferfassade zu versuchen. Hierfür waren aber noch einige Vorarbeiten notwendig. Um den Fenstern etwas mehr Ausdruck zu verleihen und um einen sauberen Abschluss zur Schieferverkleidung zu erhalten, habe ich mir aus 1,5mm starker Finnpappe Rahmen und neue Fensterbänke geschnitten. Ich habe das erste Mal mit diesem Material gearbeitet, und bin begeistert, wie gut es sich mit dem Skalpell schneiden lässt. Hier das Ergebnis



    Auf dem Bild sieht man auch, dass ich die Unterkante vom Obergeschoss nach unten verlängert habe. Beim Betrachten unzähliger Bilder von Umgebindehäusern habe ich keins gesehen, bei dem die Deckenbalken sichtbar waren. Daher habe ich mich entschieden, so schön das mit den Balken auch wirkt, diese zu verkleiden. Das erleichtert auch das Setzen der Schieferplatten. Um die ober Etage weiterhin montieren zu können, mussten dafür dann natürlich die Balken gekürzt werden. Für diesen Schritt brauchte ich aber etwas länger, fehlte mir hierfür Anfangs einfach der Mut. Aber jetzt sind die Enden ab



    Um den Geduldsfaden beim Auslegen der Schieferplatten nicht unnötig zu strapazieren und ein mögliches durchreißen zu verhindern, habe ich mir eine Schablone gezeichnet. Das Muster beinhaltet die unteren Randsteine und die Schieferstreifen. Die Randsteine der Seiten, Fenster und für oben wären später eh nicht mehr sichtbar und hier werde ich dann eine andere Lösung suchen.



    Dann habe ich begonnen, die unteren Randsteine zu setzen. Rechts beginnend, einen nach dem anderen. Nur Falls es jemanden interessiert, bei der Frontseite sind es 67 Stück.



    Und damit das legen der jetzt folgenden Schieferstreifen nicht so monoton und langweilig wird, male ich mit Farbe nebenbei einige der Schieferplatten weiß an. :D Damit sich dann beim Auslegen das folgendes Muster ergibt 8o



    Die seitlichen Abschlusssteine sowie die Randplatten am Fenster liegen erstmal nur lose da. Soll so erstmal alles auf mich wirken. Wenn es mir morgen/übermorgen noch gefällt, geht es weiter. Wenn nicht, dann…


    Wünsche allen noch einen sonnigen Sonntag