Posts by timobahn

    Hallo Ingo,


    hier mal ein Bild mit einer Auswahl dieser Nägel. Die oberen beiden Reihen zeigen die runden Jahrensnägel und die untere die quadratischen Nägel, mit denen die Schwellennummern gebildet werden. Von den oberen Nägeln, um die es ja geht, paßt glaube ich keiner in Deine Theorie, nach der es übrigens auch schwierig werden dürfte, die 5. Schwelle mit 15mm, von der 51. Schwelle mit 5mm zu unterscheiden, mal abgesehen davon, daß auf den Kopf (17mm Durchmesser) keine drei- oder mehrstelligen Zahlen passen.


    Die Nägel, die die Spurerweiterung anzeigen, sind übrigens dreieckig.


    Nun sollten wir aber wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo,


    ich schaue ja sehr selten hier rein, daher habe ich das erst jetzt entdeckt und kann nur sagen, daß das wirklich toller Modellbau ist.


    Aber als ich folgednes gelesen habe, da bin ich doch sehr erschrocken, ich habe, glaube ich, noch nie so viel Unsinn auf einem Haufen gesehen:

    Quote from Spur0purist

    Vielleicht noch der Zusatz zur Zahl 55 des gestempelten "Kronenkorken" auf der Schwelle:


    die erste Ziffer dürfte in diesem Fall besagen, dass es die 5 = fünfte (1. Ziffer) Schwelle in Folge mit einer Spurerweiterung von (2. Ziffer = 5) 5 mm im Gleis (1435 mm Regelweite + 5 mm) ist.


    Der ,,Kronenkorken´´ ist ein Nagel und der zeigt das Jahr der bisher letzten Tränkung mit Holzschutzmittel (z.B. Karbolineum)der Schwelle an. Mit einer eingebauten Spurwerweiterung, die im geraden Gleis sowieso keinen Sinn ergibt, hat das nichts zu tun.
    Oberbau wird immer mehrmals verwendet, solange es für den jeweiligen Einsatzzweck noch brauchbar ist. Wenn die Abnutzung ein bestimmtes Maß erreicht üder überschritten hat, wandert es in ein Gleis der nächstniedrigeren Ordnung. Dazu werden die Teile aufgearbeitet. Das betrifft natürlich auch die Kleineisen.
    Natürlich werden auch die Schwellen aufgearbeitet. bei den Holzschwellen werden die alten Schraublöcher verdübelt und neue gebohrt. die alten Auflageflächen der Platten werden ebenfalls abgefräst, um die Platten wieder auf gesundes, festes Holz zu legen und nicht auf die angewitterte äußerste Schicht. Außerdem wird die Schwelle neu gebohrt und auch frisch getränkt und bekommt entsprechend einen neuen Nagel. Wobei zweistellige Zahlen auf die Jahreszahl hinweisen. Mehrere einstellige Nägel nebeneinander ergeben die Nummer einer Weichenschwelle.


    So jedenfalls die klassische Form der Oberbaubewirtschaftung. In wieweit das geschriebene heute noch Gültigkeit hat, kann ich nicht sagen. Aber ich denke mal, die teuren Materialien werden sicherlich nicht schon nach einer Liegezeit von 10 oder 20 Jahren weggeschmissen, sondern wie früher wiederverwendet.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Jürgen,


    ok, dann muß ich meinen Scanner jetzt nicht ausgraben. Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg bei diesem schönen Projekt.


    Die Zugbildung bei der Landesbahn war früher sehr bunt. Da gibt es ein schönes Bild mit Lok 141, die, um eine Lz zu ersparen, dem Triebwagenzug, bestehend aus VT1 und VT6 alt vorgespannt ist. Der Vorserien-Uerdinger war natürlich mit der Übergangskupplung gekuppelt.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Thorsten,


    ... Spur0.org könnte eine Seite in der Richtung sein, die ich suche. Aber im Moment ist das leider nicht zu beurteilen! :-o ...


    Diese Meldung mit den einigenTagen kommt glaube ich auch schon seit mindestens einem Jahr so. Ich habe mal alle paar Monate den Link angeklickt, um zu sehen, ob sich da was tut, aber der Domain-Inhaber hat wahrscheinlich keine Zeit. Wie auch immer, man darf die Hoffnung nie aufgeben. Eine tolle Idee wäre es jedenfalls :thumbup:


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Jürgen,


    schönes Projekt.


    Allerdings möchte ich Dich noch auf folgendes hinweisen: im Beitrag 4 im ersten Bild zeigst Du mehrere Aufnahmen. Die beiden Farbbilder in der unteren Reihe zeigen aber die Führerstände von MAN-VT (VT4-VT9), die ca. 25 jahre jünger sind, als die alten Dessauer T1 und T2 (bzw. ab den 50ern VT1/VT2). Deren Ausrüstung war wesentlich spartanischer und beschränkte sich auf einen eben eingebauten Tisch hinter dem, in Fahrtrichtung jeweils rechts liegenden Frontfenster, ohne Abdeckung oder anderem Schnickschnack, nur mit ein paar Anzeigen und Hebeln ausgestattet. Als Sitz diente ein einfaches Gestell mit einer Art Fahrradsattel.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo,


    also ich bin der Meinung, daß die Fahrzeuge gealtert werden müssen, um echt zu wirken. Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, was er mit seinem Eigentum anstellt. Völliges Unverständnis kommt bei mir auf, wenn ich von der Angst über einen Wertverlust lese/höre. Ich frage mich dann immer, ob das Spekulanten sind, oder Leute, die einfach nur Spaß an ihrem Hobby haben wollen. Für mich ist der Preis eines Modells dann interessant, wenn ich darauf spare. Sobald ich das Modell habe und im Gegenzug auch bezahlt habe, ist doch die Finanzielle Seite völlig irrelevant, dann zählt doch nur noch der ideelle Wert.


    Natürlich muß man altern auch erst einmal erlernen. Dafür bietet sich natürlich ein hochpreisiges Messing-Modell weniger an, als ein günstiges Kunststoffmodell, ggf auch als Bausatz. Wobei ich auf wasserlösliche Farben und Pigmente setze, weil da, bei Nichtgefallen eine Korrektur leicht möglich ist. Ich altere meine Fahrzeuge nicht sofort nach Erwerb, aber so nach und nach, je nach Lust und Laune. Dabei berücksichtige ich auchm wie oben bereits so ähnlich gescrhieben wurde, wie lange das Fahrzeug seit dem letzten Anstrich im Betrieb gestanden sein mag, mit welchem Schmutz es normalerweise in Berührung kommt und in welcher Intensität.


    Mein persönliches Negativbeispiel, das ich vor geraumer Zeit einmal auf einem Bild gesehen hatte, war die Lenz V160 in Ep III, also in einem Betriebszustand, in dem die betreffende Lok (V160 137 Bw Ulm) weniger als 1 Jahr (Bj 1967) zu finden war und bei einem Bw beheimatet, welches traditionell und das sogar heute noch, darauf achtet, daß die Fahrzeuge sauber durch die Lande fahren. Die Lok wurde in einem total versifften Zustand angeboten. Die Alterung war zwar rein technisch nicht schlecht gemacht, aber die äußeren Umstände des Vorbildes wurden dabei völlig ignoriert. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen.


    Meiner Erfahrung nach helfen einem dabei vier Dinge: 1. eigenes Erleben, 2. gute Bilder, 3. in welchem Umfeld befinden sich die zu alternden Objekte, wozu auch die dort übliche Pflege zählt und 4. die Tatsache, daß alles, was draußen steht mit Regen in Berührung kommt und der wäscht jeglichen Dreck von oben nach unten und so verlaufen dann auch die schmutzbedingten Alterungsspuren.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Jacques,


    die Alterung ist Dir schön gelungen. Allerdings ist es beim Spannwerk zu viel des Guten. Aus eigener Anschauung (bei uns in der Gegend gibt es noch einige mechanische Stellwerke) kann ich sagen, daß die farblich immer recht gut in Schuß sind. Natürlich gibt es kleinere Roststellen, die halten sich aber in Grenzen. Die Schmiermittelrückstände an den Lagerstellen sind da weitaus üppiger, aber auch noch eher dezent. Das Gewicht ist aus Beton, der üblicherweise naturbelasseb ist.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo,


    also die Steine stehen meiner Beobachtung zufolge üblicherweise alle 100m, wobei die Dinger heutzutage oft fehlen, zugewachsen sind oder so verwittert, daß sie sehr gut getarnt sind.
    Die BO von 1957 sagt übrigens aus, daß die Abteilungszeichen, wie sie dort genannt werden, auf Hauptbahnen alle 200m und auf Nebenbahnen alle 1000m gesetzt werden müssen


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo,


    Styrodur bleibt dauerhaft stabil. Meine Spur0-Module sind inzwischen über 10 Jahre alt. Ich habe damals einen Holzrahmen gebaut mit Spanten alle 30cm. Darauf habe ich eine Platte 30mm Styrodur gelegt und mit dem Rahmen gut verklebt. Ein Trassenbrett existiert nicht, sondern ich habe dafür eine weitere 20mm-Platte Styrodur entsprechend zurechtgeschnitten und aufgeklebt. Styrodur kann sich nicht verziehen, ist durch das geringe Gewicht der ideale Baustoff für Module und ist als durchgehende Platte auch stabil genug um mehrere kg Belastung aushalten zu können. Soweit mal zu meinen Erfahrungen.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Dieter,


    gerne geschehen. Ich denke, das macht ja so ein Forum aus, jeder weiß irgend etwas und läßt die anderen teilhaben. Umgekehrt habe ich auch aus unzähligen Beiträgen anderer, schon sehr vieles gelernt.



    An alle:
    Mir schwelt da noch eine Frage im Gebeiß:


    Ich bräuchte auch noch Stangenpuffer. Konkret wären zwei- und dreifach geschlitzte Korbpuffer für mich interessant. Wo kann man solche bekommen?


    Viele Grüße
    Timo

    ...So nun weiß ich aber nicht wie der Durchmesser der Hülse war ,am Modell gemmesem 2,46 mm wären im orginal 110,7 mm(ca . 11 cm )...


    Hallo Jürgen, ich habe jetzt spontan auch keine Maße vom Original zur Hand, aber 11cm erscheinen mir rein gefühlsmäßig, um dort außer der Stange auch noch eine Feder und die Materialstärke der Hülse unterzubringen doch etwas arg wenig.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Dieter,


    das habe ich in verschiedenen Quellen gelesen. Spontan habe ich im Carstens Band 6 auf S 156 etwas dazu gefunden, demnach wurden die meißten Fahrzeuge zwischen 1924 und 1930 umgerüstet. Es gibt aber auch noch ausführlichere Quellen, in denen der Zusammenhang zwischen durchgehender Druckluftbremse und Hülsenpuffern, sowie anderen Begleiterscheinungen, wie stärkere Aussteifung von Wagenkästen usw. dargestellt wird.
    In dem Buch steht übrigens auch, daß die Sicherheitskupplung bis in die 40er Jahre hinein standardmäßig verbaut wurde und erst aus Vereinfachungsgründen die heute noch übliche einfache Schraubenkupplung zur Anwendung kam.


    Daß die 7000er Ordnungsnummern für die Loks, die zur baldgen Ausmusterung vorgesehen waren (bei Erstellung des Nummernplans), vorgesehen waren kann man dort nachlesen, wo auf die von der DRG aufgestellten Nummernpläne detailliert eingegangen wird. Mit der T3 in Staatsbahndiensten ging es ja schon in den 20ern rapide bergab, auch wenn selbst in den 50ern noch ein paar davon vorhanden waren. Kann man auch in Wikipedia in groben Zügen nachlesen (Preußische T3).


    Zu Stangenpuffern an Privatbahnloks finden sich haufenweise Bildbelege z.B. im Wolff. Ich kann ohnehin nur empfehlen, einschlägige gute Literatur zu beschaffen und gerade auch die Bilder genau anzuschauen. Zum Bleistift im Buch Deutsche Eisenbahnfahrzeuge von 1838 bis Heute von Ralf Roman Rossberg (vdi-Verlag 1988 stehten, anders, als es der eher nichtssagende Titel vermuten lassen würde, sehr viele technische Daten und Zusammenhänge, auch wenn auf knapp 500 Seiten natürlich nicht jede Feinheit dargestellt werden konnte. Es gibt aber auch aktuelle Literatur, in denen solche Themen behandelt werden. Selbst im Internet kann man viele Informationen finden, auch wenn diese zu speziellen Themen oft nur oberflächlich sind.


    Viele Grüße
    Timo

    ...Stangenpuffer gab es nur in Epoche 1 ...


    Halo Dieter,


    das stimmt so nicht. Die Reichsbahn hat in den 20ern begonnen die Stangenpuffer gegen Hülsenpuffer zu tauschen, weil mit der Einführung der durchgehenden Druckluftbremse die Zuglängen und damit die Belastung größer wurden. Dem hielten die Stangenpuffer teilweuse nicht mehr stand. Der Umbau konnte aber nicht an einem Tag erfolgen, sondern zog sich über Jahre hinweg.


    Die T3 wurde allerdings nur in untergeordneten Diensten eingesetzt und wurde auch schon verstärkt ausgemustert. Darauf weist auch die einnummerung in den 7000er-Bereich hin.


    Außerdem gibt es noch ein Leben außerhalb der Staatsbahn. Die Privatbahnen haben die Stangenpuffer oftmals nicht ausgetauscht, weil das für deren Einsatzgebiet nicht notwendig war und nur unnötige Kosten verursacht hätte.


    Allerdings würde ich oben zu sehende Puffer wohl auch austauschen, weil mir die Proportionen falsch erscheinen. Die Stange selbst mag ja ok sein, aber der Federkörper erscheint mir viel zu dünn.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Ralf,


    auch wenn ich die letzte Zeit wenig geschrieben habe, werde ich dem Schmalspurtreff genauso, wie der 0e natürlich nicht untreu. Sind halt alles auch Facetten meines Eisenbahn-ichs (oder wie auch immer man das nennen will). In beiden Spurweiten möchte ich schließlich noch so einiges bauen. Und in beiden Foren kann ich sicherlich so manches dazulernen, Ideen sammeln und eigene Werke vorstellen.


    Das letzte Jahr diente mir vor allem dazu, mich zu orientieren und meine künftigen Aktivitäten zu überlegen. Im Moment bin ich allerdings auch in einer weniger aktiven Phase. Ich denke, der Broterwerb zehrt halt auch einiges an Energie auf. Aber ich habe auch ein paar Baustellen in Arbeit, die, wenn auch oft etwas schleppend, Fortschritte machen. Während ich ein paar Regelspurfahrzeuge im Detail aufhübsche, ist in der TKE-Werkstatt ein Pufferwagen im Bau.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Martin,


    ja, das war eigentlich von Anfang an, als ich mit 0e angefangen habe, geplant, beides gemeinsam zu betreiben. Jetzt hat es halt etwas länger gedauert und es wird auch nochmals etwas dauern, bis zusammenwächst, was zusammengehört, aber inzwischen sind die Voraussetzungen wesentlich besser geworden und ich arbeite daran, auch wenn ich immer wieder Phasen habe, in denen ich keine Lust zum Basteln habe, sondern einfach nur fahren und rangieren will, aber ich finde das ok, denn das Pendel schwingt ja immer wieder zurück.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Jürgen,


    vielen Dank. Ein Bericht kommt noch, ich muß allerdings noch ein paar brauchbare Bilder machen. So unscharf bis grobkörnig mit verfälschten Farben habe ich derzeit zwar ein paar auf Lager, aber die empfinde ich, obwohl ich da schon hart im nehmen bin, eher als Zumutung. Aber wenn demnächst mal am Wochenende das Wetter schön ist und ich Zeit habe, dan sind da schnell mal ein paar Bilder draußen im Garten gemacht.


    Viele Grüße
    Timo

    Hallo Stefan,


    schön gealtert!


    Meinen muß ich auch noch entsprechend herrichten. Ich habe mich allerdings schon darüber geärgert, daß die Bremsanlage verkehrt herum eingebaut ist. die Bremsspindel liegt auf der Seite der Luftleitung, aber der Fehler scheint wohl grundsätzlicher Natur zu sein. Unschön fand ich auch, daß der Stöpsel an der Handbremsseite im Kupplungsschacht eingeklebt waren und nur durch herausbohren entfernt werden konnte. Genial fand ich, daß die Kinematik so schön einfach abzubauen war, ohne daß man gleich den Wagen halb zerlegen mußte.


    Viele Grüße
    Timo