Posts by be-el

    Hallo,


    bei aller Liebe zu unseren Kunden: ein kurzer Blick hinter die Kulissen könnte auch weiterhelfen. Im Peco Programm haben Flexgleise eine Länge von 914 mm. Man rechnet halt nicht im metrischen System. Und für diese Länge sind alle Werkzeuge und Verpackungen vorhanden. Auf 1 m Länge bestehen, hätte entsprechende Zusatzinvestitionen zur Folge gehabt. Und diese auf eine Produktion für 3 Jahre umgelegt hätten ca 16% Mehrkosten ausgemacht.
    Jetzt dürft Ihr wieder rechnen.


    Viel Spaß dabei


    B.L.

    Hallo in die Runde,


    dies ist keine Reaktion auf irgendwelche Leserbriefe !! Soweit ich das aus den Beiträgen sehen kann, wurde etwas von einer Null über die Nuller geschrieben.
    Nein, es soll die beruhigen, die sich ein wenig anstecken ließen von der Nulluntergangsstimmung. Wir können nicht klagen und die Auflagenhöhen sind weiter steigend.


    Mehr ist dazu nicht zu sagen.


    Schönes Wochenende


    B.L.

    Hallo in die Runde,


    nur mal so am Rande zur Klarstellung:


    Es gibt KEINE EXPORTMODELLE von Lenz. Es gibt Auftragsmodelle,d.h. jeder unserer Geschäftspartner kann ein Modell in Auftrag geben. Wenn die Menge (für uns) und der Preis ( eher für den Auftraggeber) passen, dann produzieren wir das. Wir haben das auch schon für deutsche Händler gemacht. Einen gewissen Spielraum gibt es bei der Festlegung der Exklusivität. Es dürfte aber verständlich sein, dass der Auftraggeber erst einmal seine Modelle verkaufen möchte, schließlich hat er eine ordentliche Menge Geld dafür in die Hand genommen.
    Nur weil es in diesem Fall ein Modell nach französischem Vorbild ist, kann ma es nicht als Exportmodell bezeichnen. Wie würde man denn dann ein Modell von einem deutschen Auftraggeber nach z.B. italienischem Vorbild nennen? Import/Export oder so ähnlich.


    Wie kann man auf leichte Weise erkennen, um welches Vertriebsmodell es sich handelt? Wird es nicht oder erst viel später als nach Erscheinen im Markt von Lenz direkt an den Handel geliefert, dann ist es eine Auftragsarbeit.
    Aber bitte jetzt nicht alle zum Händler eilen und Modelle in Auftrag geben wollen. Immer dabei an Kosten und Mengen denken.


    Viel Spaß auch mit den "Exportmodellen" pardon Auftragsmodellen.


    B. L.

    Nur mal so nebenbei,


    von der Lenz 50 gibt es keinen einzigen 3D Druck!!!! Was da an Fotos im Netz herumgeistert, sind alles Teile aus der Form.


    Warum solche unqualifizierten Äußerungen. Verstehe ich nicht.


    B.L.

    Hallo an alle Technikinteressierten und besonders Matthias,


    eigentlich können Sie den Motor verwenden und zwar ganz ohne Probleme. Wir kommen gleich zum "wie".


    Erst einmal folgendes: der Motor kennt nur 2 Limitierungen, die Grenzdrehzahl und die Verlustleistung. Die Überschreitung des ersteren führt zu langsamen mechanischem Tod, letzteres zum Hitzetod. Alles andere ist erlaubt. Schauen wir uns kurz das Objekt der Diskussion an. Die Nenndaten (die dienen nur zur Orientierung und sind nicht die Grenzdaten) sagen 5500 U/min bei 6V und 1A. Der Wicklungswiderstand beträgt 2,6 Ohm. D.h an der Wicklung fallen 2,6V ab und die Motor EMK (Generatorspannung) beträgt 6-2,6= 3,4V. Die Verlustleistung im Motor ist I quadrat mal R = 2,6 Watt. Jetzt verdoppeln wir mal die Drehzahl von 5500 auf 11000 U/min, dann erhalten wir eine EMK von 6,8V und bei gleichem Strom eine gesamt Motorspannung von 9,4V. Auch die Verlustleistung hat sich nicht erhöht. Für den Motor ein ganz normaler Betriebszustand.
    Das könnte man so fortsetzen aber was macht man mit den hohen Drehzahlen, auch Getriebeuntersetzungen stossen an ihre machanischen und räumliche Grenzen.


    Die Vorschläge mit den Dioden haben neben der zusätzlichen Verlustleistung noch den Nachteil, dass die Elektronik die Motor EMK nicht mehr sieht und dann die Lastregelung nicht mehr funktioniert.


    Zauberwort ist tatsächlich die PWM (Pulsweitenmodulation). PWM wird in jedem Netzteil heute benutzt, um aus höheren Spannungen niedrigere zu machen. Was man braucht ist im wesentlichen ein Schalter und eine Spule. Den Schalter haben wir im Decoder und die Spule im Motor. Leider ist die Frequenz der PWM für diesen Motor nicht hoch genung, da er als eisenloser Motor niedriger Spannung eine sehr kleine Induktivität besitzt. Lösung: zusätzliche Spule in Serie mit dem Motor. Wert zwischen 1-10 mH und Strombelastbarkeit von 1A. Zusätzlich die PWM auf 50% beschränken über CV's. Entweder Vmax oder Geschwindigkeitstabelle.


    Ergebnis: der Motor tut genau das, was wir erwarten. Er dreht munter vor sich hin.


    B.L.

    Also erst einmal ein Gutes Neues an alle


    und jetzt zum Problem. Tatsächlich müssen die Speicherkondensatoren nach dem Einschalten aufgeladen werden. Zwar limitieren wir den Ladestrom auf ca. 300 mA,
    aber mehr als 15 Lokomotiven verkraftet die Zentrale nicht.


    Das ist aber nicht weiter tragisch, denn sie schaltet sich auch wieder ein. Im Normalfall dauert es nur etwas länger, bis alle Speicher voll sind. 20 -30 Sekunden sind möglich. Bleibt der Verstärker aber dauernd ausgeschaltet liegt ein anderes Problem vor. Ohne irgendeinen eingeschalteten Verbraucher (kein Licht, kein Sound, gar nichts) sollte die Stromaufnahme 50 mA nicht übersteigen.


    Also, wenn 30 sec keine Ewigkeit sind, einfach ignorieren.


    Noch ein Trick, der wesentlich preiswerter als ein zusätzlicher Booster ist: eine Trennstelle einbauen und zwar so, dass beim Einschalten nur etwa die Hälfte der Loks Strom bekommen, Schalter ist aus. Dann nach einigen Sekunden Schalter umlegen und auch den Rest mit versorgen.


    Viel Spass weiterhin


    B.L.

    Hallo in die Runde



    Also ganz so einfach ist es nicht. Das gesamte Düsen- und Heizsystem muss gereinigt werden, was man üblicherweise dadurch erreicht, dass man solange abspritzt, bis die neue Farbe ohne Schlieren erscheint.
    Nicht zu vergessen die zusätzliche Lagerhaltung, der höhere Preis fürs Granulat wegen der geringen Menge usw.


    Und das alles, weil es beim Vorbild DIE Schwellenfarbe überhaupt nicht gibt. Leichter wäre es natürlich, wenn wir eine RAL Nummer hätten. :?: :!: :D


    Es grüßt in die Runde


    be-el


    P.S.: Da ich gerade mal am Schreiben bin, gehört zwar in einen anderen Beitragsbaum oder -ast oder wie auch immer, wir machen keinen Abverkauf und die Stückzahlen sind auch nicht zu niedrig.
    Zwei Gründe unter anderen haben zum Erfolg der Spur0 beigetragen: dass wir ein beachtliches Lager unterhalten, sodass auch Neueinsteiger noch auf ein umfassendes Sortiment zugreifen Können (nicht immer alles aber doch viel) und das Gleissystem.
    Nur mit Einmalserien und ohne Gleis lässt eine Modellbahn sich nicht etablieren.
    Viel Vergnügen beim Nachdenken.
    ,

    Hallo,


    zur weiteren Verunsicherung oder auch Klarstellung zu den Begriffen "konträr" und "Doktrin" hier die 1.Antwort von Herrn Rapp an ORN:


    > > vielen Dank für Ihre E-Mail.
    > >
    > > Ihre Fragen lassen sich leider nicht ohne Rückfrage an Sie klären.
    > >
    > > Welches Digitalsystem verwenden Sie? Haben Sie eine Lenz LZV100 mit
    > > einem Handregler von Lenz oder verwenden Sie ein Roco System?
    > >
    > > Sollten Sie ein Roco System verwenden, so beachten Sie bitte, dass
    > > der Lenz LH01 zurzeit nicht an diesem System verwendet werden kann.
    > > Wir prüfen noch, ob es eine Möglichkeit gibt, auch dies zu
    > > bewerkstelligen.
    > >
    > > Sie können eine Lenz-Lok auch auf eine 2-stellige Adresse einstellen.
    > > Wie dies im einzelnen zu bewerkstelligen ist, hängt wiederum von der
    > > von Ihnen verwendeten Digitalsteuerung ab.
    > >
    > >
    > > Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten.
    > >
    > > Mit freundlichen Grüssen
    > > P. Rapp
    > >


    B.L.

    Hallo Nullguggi


    "it's not a bug it's a feature" möchte ich da genre sagen. Eine Lok in einer Mehrfachtraktion darf nicht auf ihre "Einzel"Adresse hören. Angenommen, sie wäre noch mit einer anderen Lok gekuppelt - typisch für eine Mehrfachtraktion - dann würde sie diese über die Gleise zerren, da die 2. ja dann keinen Fahrbefehl hat. Dagegen macht es Sinn, die Funktionen weiterhin individuell zu schalten.


    Hat also nichts mit dem elektrischen Verhau zu tun und auch nichts mit der Lollo.


    Viel Spaß weiterhin


    B.Lenz

    Hallo an Juweela,


    ein sehr schönes Ladegut, besonders für die Ep.3. Kenne die Briketts nur als Schüttgut. Selbst als Hauslieferung wurden die Briketts auf den Bürgersteig gekippt (eher 10 bis 20 Zentner) und wir Kinder durften sie dann in den Keller schaffen. Durchs Kellerfenster war's nicht so schwer.


    Eine kleine Anmerkung zu dem Bild mit dem Arbeiter auf dem Om12. Man hat eigentlich nie eine Schippe genommen, sondern immer eine Gabel zum Verladen. Wie auch auf anderen Bildern zu sehen. Ich denke, dass das weniger Kraft kostete und die Bruchgefahr geringer war.


    MfG


    Bernd Lenz


    P.S.: Bei der Umsetzung von Eierkohlen ins Modell bin ich ein wenig skeptisch was die Relation von Aufwand und Wirkung betrifft. Z.B. keine erkennbaren Details, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Schlage stattdessen Rapssamen(kerne) vor. Haltbar, schwarz und richtige Größe.

    Hallo Staudenfan,


    auch für den Herrn Lenz eine hervorragende Idee. Außerdem weiß ich von ihm, dass er (fast) alles verzeiht. Gemäß dem schönen französischen Sprichwort: Alles verstehen, heißt alles verzeihen. (Tschuldigung: letzter Satz war off topic :) )


    Schönes Wochenende


    Bernd Lenz

    Gesetz der Wirtschaft

    Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

    Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

    Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

    John Ruskin, englischer Sozialreformer 1819 - 1900




    ein schönes Wochenende


    Bernd Lenz

    "Die sogenannte Spielzeugrechtlinie gilt nur für das inverkehrbringen von Produkten., nicht deren Betrieb."



    Weil es so klingt, als ob mich das als Anwender nichts mehr anginge, ist dies eine sehr gefährliche Aussage.



    Wenn es bei öffentlichen Vorführungen, zu einem (Personen)Schaden kommt - und darum ging es doch Herr Kempf, wenn ich das richtig verstanden habe - dann interessiert doch nur noch die gängige Rechtsprechung und die fragt zu allererst, ob die verwendeten Geräte allen Normen, Vorschriften und Richtlinien entsprachen.
    Sonst nichts, wem hilft da die Aussage, dass die Spielzeugrichtlinie (keine sogenannte) nur für das Inverkehrbringen und nicht deren Betrieb zuständig ist.
    Den Richter interessiert es nicht, der hat nichts anderes, woran er sich halten kann. Also Vorsicht !!!!!!!



    Bernd Lenz

    Leider ist Modellbahn per Gesetz schlicht Spielzeug.
    Und daher gibt es für die Zulassung die Spielzeugrichtlinie, die sehr präzise Prüfungsvorschriften für Trafos kennt, wie auch für die Zulassung von LED's oder gar Akkus und Batterien u.s.w..


    Da hilft die übliche E-Technik leider nicht weiter, auch wenn uns das oft lieber wäre.


    Bernd Lenz

    Hallo Herr Kempf,


    ein sehr ernstes Thema, das Sie da anschneiden. Von vielen auf viel zu leichte Schultern genommen.


    Folgendes dazu: Alles was Sie einsetzen und mit Spannung/Strom zu tun hat, muss ein gültiges Prüfzeichen haben. Das ist mindestens das CE Zeichen, es schadet nicht, wenn bei Geräten am Netz auch das GS Zeichen mit drauf ist, ist aber vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben. Beweist aber im Ernstfall (vor dem Richter), dass Sie sich ernsthafte Gedanken gemacht haben.
    ALLES heißt auch Decoder, Weichensteuerung, Fahrregler usw. und erst recht auch Computer oder einfach alles, was mit der Anlage verbunden ist.


    Beispiel: Wenn eine Lok außer Kontrolle von der Anlage stürzt und ein Kind verletzt, dann brauchen Sie diese Nachweise letztendlich auch für einen Decoder.


    Kommen wir zurück zu den Trafos. Die selbstgebauten gehen gar nicht, selbst wenn sie besser wären, als gekaufte. Sie können den Sicherheitsnachweis nicht erbringen oder zahlen mehr für Sachverständige, als hunderte von Trafos kosten würden.


    Einen Problempunkt gibt es noch. Die Trafos (übrigens max. 24V und bedingungslos kurzschlussfest) dürfen KEINE Verbindung von der Sekudärseite zur Primärseite haben. Auch nicht zum Schutzleiter. Das wird sehr oft über einen PC ausgehebelt. Dessen "Masse" ist nämlich vorschritsmäßig mit dem Schutzleiter verbunden und Sie haben - ohne es zu ahnen - die Anlage mit dem Netz verbunden, wenn Sie z.B. ein Interface ohne galvanische Trennung benutzen. Einfache Abhilfe: Notebook mit Akkubetrieb.


    Hoffe es hilft Ihnen ein wenig. Die Verantwortung bleibt eh bei Ihnen.


    Grüße und schöne Feiertage an alle


    Bernd Lenz