Posts by be-el

    Wie schön, dass wir so viele Fachleute hier haben. Und wenn Sie schon mal einen Doppelstockwagen (Dosto) gesehen haben, dann haben Sie sicher geträumt, denn der darf nach obiger Aussage (EBO) gar nicht auf Deutschlands Schienen fahren.

    Hier ein Textauszug dazu bei DB Netz zu finden:


    Prüfprocedere

    Prüfprocedere übergroßer Fahrzeuge am Beispiel von Doppelstockwagen (Dosto).

    In § 22 der EBO ist festgelegt, dass nur solche Fahrzeuge uneingeschränkt eingesetzt werden können, welche Abmessungen konform der kinematischen Bezugslinie G2 aufweisen. Fahrzeuge welche diese Bedingung nicht erfüllen sind übergroß und werden laufwegbezogen geprüft.

    Auf den Strecken der DB Netz AG wird im Regelfall (mindestens) die jeweilige kinematische Grenzlinie G2 für eine restriktionsfreie Durchfahrt freigehalten (vgl. Bild 1, Anlage 1 zu § 9 EBO, Regellichtraum). Übergroße Fahrzeuge wie z.B. Dosto genügen dieser Anforderung nicht. Heute im Einsatz befindliche Dosto überschreiten im oberen Höhenbereich die eingeschränkte kinematische Bezugslinie G2 um bis zu 118 mm. Da jede Überschreitung der Bezugslinie ein Gefährdungspotenzial in sich birgt, muss das Freisein des kinematischen Mindestlichtraums (Grenzlinie) auf dem vorgesehenen Laufweg zuvor lückenlos geprüft und die Kompatibilät mit den festen Anlagen der Infrastruktur durch das EIU bestätigt werden. Für eine Streckenfreigabe werden die notwendigen Lichtraumuntersuchungen mit dem diesen Baureihen entsprechenden Profil durchgeführt (Fahrzeugprofil oder Bezugslinie nach EN 15273-3).


    Also bitte den Einsatz laufwegbezogen prüfen.


    B.L.

    Hallo allerseits


    Da kann ich nicht anders, da muss ich deutlich widersprechen. Das Preisbeispiel mit der BR94 ist ein ganz und gar billige Milchmädchenrechnung. Das Vitrinenmodell ist ein Abfallprodukt, das ohne die 1000 anderen Maschinen nicht möglich gewesen wäre. Der wesentliche Kostenanteil ist die Konstruktion und der Formenbau, bei diesem Modell etwa 300 T€. Wir haben bei der Neuauflage der BR64 den Test gemacht. Auf 100 voll ausgestattete Loks kamen noch keine 10 "nackte". Jetzt können Sie mal rechnen.


    be-el

    Hallo,


    dieser aufregende Beitragsbaum liegt nun schon eine Weile zurück und es fehlt eigentlich nur noch eine Information zur abschließenden Beurteilung. Wieviele Maschinen kamen zurück und wurden erfolgreich behandelt.


    Es waren 2 (in Worten zwei)


    be-el

    Habe mir das Bild angesehen.Gefällt mir sehr. Aber so schnell sollte man nicht aufgeben. Der Loküberstand tenderseitig kann nicht sehr verschieden sein von dem der 24. Die Länge vom Puffer zur ersten oder letzten Achse ist bei der 55 extrem unterschiedlich. Also immer mit Tender an der Wand entlang drehen.


    VG

    be-el

    Hallo jbs

    vielleicht geht es ja einfacher. Die "55" hat einen Gesamtachsstand (incl. Tender) von 13155 mm. Ich hoffe, ich habe richtig gerechnet. Also passt sie auf die Scheibe und hat noch fast 10 mm Platz nach jeder Seite. Da sie sich millimetergenau rangieren lässt, sollte dies kein Problem sein.Bliebe als Wermutstropfen der Loküberstand über den Scheibenrand hinaus. Den hätte man aber auch bei einem verkürzten Tender.

    Schöne Feiertage an alle


    be-el

    Hallo

    einfach etwas warten.Haben wir doch gelernt. Die Fa. Lenz hat die Formen von allen deutschen Vorbildern. Aber es wartet noch viel Arbeit. Vollständigkeit prüfen, Montageanleitungen erstellen, Druckvorlagen erarbeiten, notwendige Änderungen und Verbesserungen anbringen und so weiter.


    angenehme Feiertage


    be-el

    Also Robby,


    so schnell würde ich aber nicht meinen Glauben aufgeben. Es ist nämlich nicht so, daß es sich hier nur um Lagerware handelt. Manchmal sind es Lokomotiven, die neu geordert werden müssen, manchmal sind es bestimmte Wagentypen. Für den angesagten Zug brauchen wir sogar beides zusätzlich.

    Erst wenn wir die Ware haben oder sie mindestens schon mal auf dem Weg ist, können wir die Anzeige schalten.


    Gruß an alle


    be-el

    Also ich glaube mir auch nicht mehr. Bin in der Zwischenzeit mal schnell in die Firma gefahren und habe mir das ganze nochmal angesehen. Natürlich sind die langen Faltenbälge sowohl nach der Seite und auch vor und zurück beweglich, sonst könnte man nicht durch den R! fahren, aber soweit zurückschieben,

    dass es vorbildgerecht wäre, geht leider nicht. Und daher gibt es noch einen kurzen (nicht wirklich nur optisch) zusammengeschobenen Faltenbalg.

    Und um allen Anwendungen gerecht zu werden werden mit Sicherheit von jeder Sorte zwei in der Schachtel oder montiert sein. Soweit recht mein Einfluss noch:).


    B.L.


    P,S. Und Danke an die, die mir (an mich) geglaubt haben. :):)<3

    Hallo


    gehört zwar nicht direkt zum Thema aber:


    wir haben schon vor 15 Jahren die ersten Experimente mit Piezo Zerstäubernn gemacht. Richtig gelesen, das Wasser wird nicht verdampft sondern zerstäubt. Viele Luftbefeuchter arbeiten mit dieser Technik. Sieht aus wie Dampf aber die Tropfen sind größer. Der Dampf steigt auch nicht so hoch, die Tropfen werden durch die Ultraschallschwingung nach oben geschleudert. Es wird recht feucht in der näheren Umgebung und nicht alles, was sich dort befindet, verträgt eine Durchfeuchtung. Wir haben das Prinzip, wie man sieht, nicht weiter verfolgt.


    B.L.

    Auweia lieber minicooper


    da gibt es weder den Heizwiderstand noch ein Fließ. Mit dieser veralteten Technik (aber billig) kann man weder die lange Laufzeit, noch die Dampfintensität bei nur 300 mA Stromaufnahme erreichen. Ein Abschalten, wenn kein Rauch mehr kommt, empfiehlt sich aber trotzdem auch wenn nichts dabei kaputt geht.


    B.L.

    Moin


    Bahndirektor


    Im EK "Die Baureihe 38" gibt es ein Bild der 38 3963 aus dem Jahre 1939 auf Seite 159.


    An der Maschine wird sich in der Zeit danach nichts oder nicht viel verändert haben. Sie war zu dieser Zeit im Bw Göttingen stationiert und das Foto zeigt sie mit einem Zug auf dem Weg nach Bebra. Die Lok selbst ist auf dem Bild nicht sehr groß, aber alle gewünschten Details sind gut zu erkennen.


    Ich gehe davon aus, dass Sie das Buch nicht haben. Aber wir können das Bild scannen und Ihnen an Ihre private Email Adresse senden (wegen Urheberrechte können wir das Bild nicht hier im Forum einstellen).


    MfG


    B.L.

    Hallo,


    bin über Umwege auf diese Beiträge gestoßen. Die Fa. Affa in China hat zugemacht und das führt zu verständlichen Aufregungen und wie immer auch zu wilden Spekulationen. Nur soviel. wir sind davon nicht betroffen, weder direkt noch indirekt. Und nur nebenbei, wenn in Deutschland ihr Hauptlieferant die Tore plötzlich zumachen würde, wären die Probleme auch nicht viel kleiner.


    Unsere Elektronik wird in Deutschland entwickelt und gefertigt. Außer manchmal bei Kleinstplatinen mit weniger als 10 Bauteilen.
    Der LH101 ist Made in Germany und dürfte diesen Aufdruck auch ganz offiziell tragen. (Sollten wir vielleicht auch tun).


    Unbezahlbar wird eine Lok wie die BR50, wenn ca. 1400 Einzelteile in Europa zusammengebaut werden müssten. Aber auch da wird die Elektronik hier produziert und zusammen mit Motoren etc. nach China geschickt.


    Und dass höhere Preise bei einer Produktion in Europa so einfach hingenommen werden, stimmt leider auch nicht. Siehe unser Wechsel bei der Gleisproduktion von China zu Peco. Zu jedem Gleis wird bei Peco eine neue Form (oder mehrere bei Weichen) gebaut wegen verschiedener Schwellen, Schwellenlage und natürlich Kleineisen. Natürlich sind dann die "alten" Peco Gleise günstiger. Da haben wir wohl einen Fehler gemacht. Wozu der Aufwand, zumal an den Gleisen nichts verdient wird. Am besten gleich einstellen und ab und zu mal eine Lok bringen.


    MfG
    B.L.

    Hallo,
    zufällig mal reingesehen und gleich Korrekturbedarf registriert.


    128 gegen 28 Fahrstufen.


    Grundsätzlich arbeiten unsere Decoder intern mit 256 Fahrstufen oder ein vielfaches davon.


    Bei 128 Fahrstufen ist gemäß Standard die Geschwindigkeitskennlinie linear. D.h. von 1 auf 2 hat man eine Verdopplung der Geschwindigkeit (erkennt das Auge sehr deutlich), während bei einer Erhöhung von 100 auf 101 gar nichts zu bemerken ist.
    Deswegen verteilen wir die 28 F.st. auf die mind. 256 Stufen so, dass wir bei den untersten Geschwindigkeiten sehr kleine Abstufungen haben und bei hohen Geschw. entsprechend größere Unterschiede.
    Sie fahren also mit 28 Fahrreglerstufen deutlich besser.


    Hoffe es war verständlich genug. Im übrigen kann ich natürlich nur für unsere Decoder sprechen. Abgesehen vom Standard können andere Hersteller das bei den 28 Stufen auch verschieden machen.


    MfG
    B.L.