Posts by Harznullemmer

    Hallo Wolfgang,

    ich verstehe deine Säuernis ehrlich gesagt nicht. Du schriebst ziemlich am Anfang:

    Quote

    schon mal danke für die Tips. Ich bin ja erst "Anfänger", daher möchte ich auf die Profis -, oder besser die erfahreneren Modellbahner - Tips eingehen. Ich werde das Ganze noch mal überdenken.

    Eigentlich ganz normal, wenn man das Forum um seine Meinung gebeten hat. Vermutlich hast du es verpasst, an einer bestimmten Stelle den Strich zu ziehen und zu sagen: "Danke Freunde, das war genug Input. ich weiß jetzt, wie ichs mache."


    Sicher hast du nicht gedacht, dass du mit deiner kleinen Anfrage so ein Riesenfass aufmachst. Aber so sind Foren nun mal. Zieh dir das Passende raus und gut is.


    Gruß


    Otto



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    Das ist mal wieder ein Beweis für die Theorie, dass auch das wirklich Gute noch verbessert werden kann, wenn man mit viel Gehirnschmalz, Liebe zur Sache und Wissen dran geht. Ja Nick, das bringt einiges an Verbesserungen.

    Gruß

    Otto (OOK)

    Die Gleispläne von dreigleisigen Endbahnhöfen sind ein beliebtes Thema in alle Foren, die ich kenne, unabhängig von der Spurweite. Und immer wieder läuft es ähnlich ab und jeder hat eine Idee, die er für eine Verbesserung hält. Die wird dann durch den nächsten Post wieder umgeworfen. Und der Themenersteller, also der Fragende versucht, den Schlangenlinien dieser ständig wechselnden Tipps und Verbesserungsvorschlägen zu folgen. Am ende hat er dann einen Gleisplan, der fast so schlecht ist wie der erste.

    Nein, ich werde jetzt nicht noch meinen Senf hinzugeben und den ultimativen Verbesserungsvorschlag machen, denn der ist längst dagewesen und wurde unbeachtet und unkommentiert einfach von den nächsten Posts überrollt, ich meine diesen von Mark Stutz (#14):


    Der folgende Gleisplan ist nicht Eslarn, aber sehr davon inspiriert. Ich habe mal probiert, auf den 5.5 Metern aus deiner Skizze oben den Bahnhof nachzubauen:

    Der Bahnhof "Lersan" ist der Endbahnhof einer bayrischen Nebenstrecke. Er verfügt über ein Bahnsteiggleis 2a, das Züge von 120 cm Länge aufnehmen kann. Ein ankommender Zug wird nach dem Aussteigen der Fahrgäste auf Gleis 2 zurückgedrückt, damit die Lok den Zug über Gleis 3 umfahren kann. Evtl. geht sie am Lokschuppengleis 2b noch Wasser und Kohle fassen, bevor sie den Zug wieder an den Bahnsteig stellt.

    Für den Güterverkehr steht an Gleis 1a ein Güterschuppen; Gleis 1b verfügt über eine Ladestrasse. Gleis 3a dient der Bedienung einer grosszügigen Kombi-Rampe, die vor allem für den Holzverlad genutzt wird.


    Das Vorbild weiß es halt doch besser als wir alle, und Mark hat ja nur einen Vorbildbahnhof minimal modifiziert, damit er zu Wolfgangs Frage passt. Der Bahnhof hat alles, was es braucht, und mehr als das, was er hat, braucht es nicht.

    Noch ein Tipp zu dem Agenturgebäude, das du schon besitzt, Wolfgang. Alle Plätze außerhalb des Bahnhofes, die du vorgeschlagen hast, wirken gewollt und völlig vorbildfern. Nimm es als EG deines Endbahnhofes und füge einen Güterschuppen an. Das Agenturgebäude gab es ja in zahlreichen Varianten und Größen.

    Gruß


    Otto

    Ja mei, kaum komme ich nach längerer Abwesenheit mal wieder ins Forum, sehe ich diesen Post. Klasse, Jay! Freut mich sehr, dass du den Hohen Trost baust. Ein imposantes Teil, gelle?

    Nur schade, dass vom Original nichts übrig ist. Im ganzen Luttertal findest nicht einen Krümel, der an die tolle Grubenbahn erinnert.

    Gruß


    Otto

    PS Eine meiner Lieblingspublikationen ist Koesters MRP

    Meine auch, haha! Sowas färbt halt ab.


    Du hast auch gerade ein weiteres Grundsatzthema angeschnitten, nämlich die Kaschierung des Überganges von einem Halbreliefgebäude mit der Kulisse. Die Idee ist dem langen Rohr ist gut. Ich sammele solche Tricks, um dann vielleicht mal einen zusammenfassenden Artikel zu bingen.


    Ein frohes Osterfest!

    Gruß


    Otto

    Ich habe zwar auch alle Namen und Bezeichnungen meiner Anlage nach Originalen aus Geislingen und Umgebung benannt, aber erst durch das Stellwerk wird auf den ersten Blick eindeutig klar in welcher Gegend die Anlage angesiedelt ist.


    Für mich ist der geographische Rahmen meiner Anlage ebenso wichtig wie die stimmige zeitliche Einordnung.

    Wirklich interessant und beeindruckend, wie du mit diesem einen supertypischen Bauwerk (die Amis würden signature building sagen) der ganzen Anlage eine regionale Verortung und Identität verleihst. Gut ausgesucht, gut umgesetzt.

    Gruß


    Otto

    clever fand ich die Weichenschaltung hinter dem Friedhof: eine Weiche mit einem beweglichen Baumstumpf, die andere mit einer beweglichen Grabplatte. Leider nur schwer zu erkennen auf dem ersten Foto.

    Den Baumstumpf habe ich nicht, aber die multifunktionale Grabplatte. Sehr listig.

    Es ist die schwarze direkt links vom Geistlichen.


    BTW: Ich habe mir in Gießen leider einen Magen-Darm-Virus geholt und musste vorzeitig abreisen, deswegen fiel meine eigentliche Fotorunde aus. Ein einziges Bild habe ich (bisher) in meinem Blog eingestellt und damit gleich eine Quizfrage verbunden.


    Gruß


    Otto

    Ach ja, gut dass du mich dran erinnerst, Torsten,

    Der Gauge 0 Guild Stand liegt ziemlich am Ende des Weges durch die Hallen (Stand 1/38).

    @ alle: Aber wenn ihr schon mal so weit gekommen seid, dann seid ihr auch beim Stand von Jaffas Moba-Shop gleich nebenan (1/34) und in diesem integriert (wie im Vorjahr) das Display von ADJ (Anlagen Design Journal), mit einem super Angebot für Neuleser (mehr Hefte als im letzten Jahr und noch günstiger).


    stand-neben-gauge-0-gk0ic5.jpg


    Also einfach die Hefte mal in Ruhe durchblättern und dann nach der Devise handeln:

    Allem kann ich widerstehen, nur der Versuchung nicht.

    Gruß


    Otto


    PS: Im Hallenplan des Messeheftes ist das ADJ-Logo nicht enthalten, habe ich da selber reingebastelt.


    Man gut, dass ich das Ereignis im Bild festgehalten habe, denn es ist passé. Am Samstag war BAE-Bautag (mit vier Gästen) und die Anlage wurde komplett betriebsfit gemacht, Auch der Abschnitt Königskrug – Braunlage ist wieder normal befahrbar. Die lästige Umsteigerei entfällt, wenn demnächst wieder richtig Betrieb gemacht wird. Ich werde berichten.

    Gruß

    Otto


    PS: Aber am nächsten WE gehts nicht. Und zwar deshalb:

    gieben-23-adj-logo-7021i69.jpg

    Wenn jetzt Bruno seinen linken Fuß noch auf dem Pedal hätte, wäre es noch besser.

    Hallo Robert,

    ich bin nicht deiner Meinung. Wenn Bruno so vor dem Bahnübergang steht, während dein Zug vorbei fährt, ist das realistisch. Wenn er beide Füße auf den Pedalen hat, gibt es eine Diskrepanz zwischen dem "lebendigen" Zug und dem erstarrten Bruno.

    Im MAPUD-Forum haben wir vor längerer Zeit mal drüber diskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es sinnvoller ist, Figuren in Stellungen zu haben, die, wenn man nach einer Minute erneut hin schaut, stimmig sind, wenn sie sich nicht verändert haben. Der Radfahrer in Schräglage in der Kurve ist beim zweiten Blick hingegen illusionstötend. Eigentlich müsste er umgefallen sein.


    Ich spreche wohlgemerkt vom direkten Anschauen der Anlage, während Betrieb läuft. Anders sieht die Sache bei Fotos aus, da jedes Fotos – auch in der realen Welt – immer den Augenblick einfriert. So z.B. auch in meinem kürzlich gezeigten Bild vom Schienenersatzverkehr in Königskrug auf meiner Anlage. Da gehen die Leut über den Bahnsteig zum Bus. Auf dem Foto ist das überzeugend, aber wenn du dir das auf der Anlage anschaust, wird es merkwürdig, spätestens, wenn die Lok umsetzt und die Leut bleiben immer noch erstarrt.

    Gruß


    Otto

    Am letzten Samstag hatte ich zwei Modellbahner zu Besuch, die den Zugleitbetrieb bei der BAE kennenlernen wollten. Meine normalen Fahrpläne sind für Betrieb mit drei oder mehr Tf konzipiert, für zwei Tf hatte ich keinen in der Schublade und musste einen erstellen. Anhand eines Bildfahrplans legte ich fest, welche Züge in diesem Ausbildungsbetrieb laufen sollten und markierte sie mit farbigem Edding auf zwei Blattfahrplänen, ein Blatt für jeden Tf. Hier (Vor- und Rückseite teilweise übereinander gelegt) die Version für den Tf 2:


    Im Regelbetrieb gibts den Dienstplan auf einem extra Blatt, hier wurde er kurzerhand auf eine Seite des Fahrplans gekritzelt.

    Zwei Tage zuvor war ich noch mit einem der BAE-Mitmacher dabei, die Anlage vorzubereiten, da stellten wir fest, dass der Abschnitt Braunlage - Königskrug keinen Fahrstrom bekam. Und wir konnten es an jenem Tag nicht klären. Da die beiden Wissbegierigen nun mal seit Langem angesagt waren, musste dennoch gefahren werden, nur mussten die Züge Sieber - Sonnenberg - Braunlage schon eine Station vorher in Königskrug enden. Das Wort Schienenersatzverkehr ist ein modernes, aber dass Busse statt Züge eingesetzt wurden, gab es schon länger. Deshalb konnte ich einen der Anschlussbusse, die immer am Bahnhof Sonnenberg die Verbindung nach Altenau und Clausthal herstellen, mit einem Zielschild Braunlage versehen und in Königskrug bereit stellen. Das sah dann so aus:


    "Königskrug, Königskrug, alles aussteigen, dieser Zug endet hier! Reisende nach Braunlage benutzen bitte den Omnibus auf dem Bahnsteig."


    Wie man sieht, braucht man keine Ereigniskarten, um den Betrieb abwechslungsreich zu gestalten, es reichen Ereignisse.

    Den beiden Newbies fiel das gar nicht besonders auf. Ihre zu befahrene Strecke war halt nur 51 statt 55m lang, was solls!? Einen soliden Eindruck von Zugleitbtrieb erhielten sie trotzdem.


    Gruß


    Otto

    Hallo Martin, zwei sehr interessante Details fallen mir auf: die beiden Hemmschuhe, die an einer der Loks eingesteckt sind - für alle Fälle, und zweitens die beiden Zugschlussscheiben am einem offenbar eigens dafür errichteten Gestell. Der Lokführer hat Zeit für ein Schwätzchen. Das ist Detaillierung wie ich sie mag: unaufdringlich und lebensnah.

    Gruß


    Otto

    Mark, es freut mich, dass du dich auf meine Idee einlassen magst. Falls du noch Zweifel an der Stabilität des doppelbödigen Kastens hast: Der Bf Sonnenberg der BAE I bestand ja aus zwei Kästen dieser Art, der größere 2m lang. Material 6mm Sperrholz (allerdings kein Pappelsperrholz, sondern solide alte Schrankrückwand aus dem Sperrmüll!), nur die Endbretter 10mm dick. Ich konnte auch den größeren Kasten allein die Kellertreppe hochtragen. Beide Kästen haben zwei Umzüge schadlos überstanden und sind jetzt nach 30 Jahren noch in der BAE III in Betrieb. Unkaputtbar.

    Viel Erfolg mit deinem Projekt

    Gruß


    Otto

    Da ja hier die zweite Ebene propagiert wird, wäre noch eine Lösung einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch einzusetzen.

    Es gibt welche die einen Höhenunterschied von 40cm einstellen können. Auf diesen könntest du einen Haltepunkt errichten.

    Nach dem der Zug hält, fährst du den Tisch nach unten, dann geht es weiter zum Schattenbahnhof unterhalb des Bahnhofs.

    Kostet weniger als eine neue Köf 2..

    Genau, den Vorschlag hatte ich in ADJ 1 auch schon einmal gemacht, aber meines Wissens hat noch nie jemand diese Idee umgesetzt.

    Auf die Frage, "ob sich der Aufwand lohnt wegen ein paar Meter Fahrstecke", würde ich immer ja sagen. Je kleiner die Anlage, desto mehr schlagen "die paar Meter" zu Buche.

    Gruß


    Otto