Posts by arad

    Hallo aus Moosburg -


    ich habe am Wochenende meine Anlagenverkabelung etwas 'umgestrickt' - nein, nicht die Fahrstromversorgung oder die Steuerung der Fahrwege - nur die Verkabelung der Beleuchtung. Ich wollte alle Bahnsteigleuchten und alle Straßenlaternen an je einen zentralen Punkt zusammenführen um ggfs. mal eine kleine Lichtsteuerung (z.B. von TAMS) einbauen zu können.

    Beim 'Aufräumen' wurden auch ein paar meiner Beleuchtungsverteiler überflüssig und wurden daher 'rückgebaut'.



    Ich verwende dafür kleine Verteilerplatinen auf die die Lampenzuführungen gesteckt werden - ich kann mir damit einen Großteil der im Schattenbahnhof wegen der Enge oft genug schwierigen unterirdischen Lötarbeiten sparen.



    Nach Abschluss der Neuverkabelung, die Lampen funktionierten alle wieder, wollte ich einen Zug bewegen, musste aber feststellen, dass ich offensichtlich irgendwo in der Fahrstromversorgung einen 'Kurzen' hatte der die Steuerung immer sofort wieder ausgeschaltet hat.


    Um eine mehrstündige Suche kurz zusammenzufassen - ich habe alle Segmente trennen müssen um den Fehler einzukreisen, habe die Booster getauscht, alle Sicherung geprüft, den Schattenbahnhof mit 6 Garnituren komplett leergeräumt usw. usw. bis ich den Fehler gefunden hatte :



    Eine bei den Lichtverteilerplatinen benutzte Unterlegscheibe (M4) hat sich selbsttätig einen neuen Platz im Winkel zwischen dem geraden und dem abzweigenden Gleis einer Weiche im Schattenbahnhof gesucht und dort den Kurzschluss verursacht. Sie war weder von vorne noch sonst zu sehen und kam nur durch absaugen und gleichzeitigem Einsatz eines breiten Pinsels wieder aus ihrem Versteck.


    Die Freude über die Fehlerbeseitigung hat dann doch die in den Flüchen angedrohte Entsorgung der Anlage überwogen ...


    Grüße,

    Andreas


    PS : Liebe Administration, wenn der Beitrag woanders besser passt, bitte verschieben !

    Hallo Thomas,


    Warum denn nicht ? Ohne die ggfs. infrage kommenden Vorschriften zu kennen oder entsprechende ‚echte‘ Betriebserfahrung zu haben, ist für mich die Begründung einfach. In Moosberg kommen Züge an die geteilt werden und dann zu unterschiedlichen Zielen weiterfahren. Dazu müssen die neuen Zugteile mit Schlusslaternen versehen werden - auch wenn der Abzweig nicht wie bei mir direkt in Moosberg wäre, sondern zwischen zwei Stationen oder aus betrieblichen Gründen erst im nächsten Bahnhof.


    Grüße, Andreas

    Ein Lampenwärter ist jetzt auch in Moosberg aktiv ! Allerdings muss ein Tisch neben der Kleinbekohlung ausreichen um ein paar Schlusslaternen zu putzen und mit Petroleum zu versorgen. Es sind es nur vier Laternen für die beiden Nebenbahnzüge die im Dunklen unterwegs sind.



    Entgegen der Empfehlung die Laternen mit 12-16 Volt zu betreiben, habe ich mir einen kleinen Spannungsregler gebastelt der meine 'Beleuchtungsspannung' für die Lampen von 12 Volt auf 6,5 Volt herunterregelt damit die Lampen nicht hell strahlen sondern nur leuchten. Auf dem Bild kommt das leider nicht so richtig rüber, da die Kamera immer versucht die Helligkeit nachzuregeln.


    Grüße,

    Andreas

    Hallo Thomas,


    ‚Der Geduldige wird am Ende belohnt‘ - oder so ähnlich … eine tolle Brücke ist das geworden! Schöne Farbe, tolle Steine, gutes Mauerwerk, die Brücke sieht klasse aus und wird immer ein Highlight in Bischofsheim sein!


    Glückwunsch!

    Andreas

    Hallo Michael,


    das Fahrwerk ist 'selbstgestrickt' auf Basis eines Fahrwerks von Herrn Moog. Das Gehäuse ist eigentlich für die Verwendung eines Lenz Kö2 Fahrwerk konstruiert und 'gedruckt'. Da ich ein solches nicht habe, mir auch deswegen keine Kö2 anschaffen und zerlegen wollte, habe ich mir einen Fahrwerksträger aus einem Stück Messing so eingepasst, dass das Fahrwerk die richtige Höhe bei Verwendung der Teile von Herrn Moog bekommen hat.

    Der Schönheitsfehler ist, dass der Antrieb nur auf eine Achse erfolgt. Mittels einiger Reifen-Auswuchtgewichte habe ich die Masse etwas erhöht (nicht auf dem Bild sichtbar) - für meine Zwecke ausreichend, da nur Rangieraufgaben und Übergaben in der Ebene in meinem Lastenheft stehen.




    Grüße,

    Andreas

    Hallo Vladimir,


    Vielen Dank für Dein Lob ! Eine Beschreibung meiner Anlage mit Bildern findest Du hier im Forum unter dem Thema ‚Moosberg in Moosburg‘ . Hier ist der Link zum ersten Beitrag in diesem Beitragsfaden :


    Grüße,

    Andreas

    Hallo aus Moosburg,


    seit langem habe ich davon geträumt das Modell einer Orenstein & Koppel MV9 in Spur 0 zu finden. Der Grund dafür ist, dass eIne Lok dieses Typs viele Jahre den Anschluss der ehemaligen Süd-Chemie (heute Clariant) in Moosburg bedient hat und entsprechend oft zu sehen war. Zusätzlich wurden auch Wagen für die Firma Steinbock (heute Jungheinrich) befördert.


    Informationen zur Süd-Chemie in Moosburg finden sich hier http://www.alt-moosburg.de/industrie_index.htm


    Wegen der vielen gerundeten Flächen und Kanten habe ich den Gedanken an einen Bau dieser kleinen Lok in Messing immer wieder verworfen, zu aufwendig erschien es mir ein befriedigendes Ergebnis zu erreichen.


    Aufgrund eines Berichtes in der MIBA Heft (5/2021) in dem Bernd Linnemann sein tolles Modell einer Henschel Industrielok (DH 120B) vorgestellt hat, schien der Bau mit Hilfe der 3D-Drucktechnik doch wieder möglich. Bernd hat mir dann den Kontakt zu Achim Starke vermittelt der mir das Gehäuse der O&K Lok gezeichnet und ausgedruckt hat.




    Als Antrieb wird ein Einachsantrieb von Herrn Moog verwendet, nicht ganz vorbildgerecht da das Vorbild auf beide Achsen angetrieben wurde. Der Decoder ist ein LENZ Gold, der Soundbaustein ist bestellt (Uhlenbrock) aber leider noch nicht geliefert. Herr Müllner hat die Fenster auf Basis der 3D Daten gefräst. Die Beleuchtung ist mit Hilfe von SMD LEDs realisiert die auf zwei senkrechten Platinen hinter den Lampen verschaltet wurden. Die Lampen bestehen aus Messinghülsen in denen kurze Lichtleiter die Verbindung zu den LEDs herstellen.




    Lackiert wurde das Modell mit Farben von Vallejo, die Beschriftung hat ein Freund von mir gefertigt.




    Die Lok war das erste Projekt das ich auf Basis eines ‚gedruckten‘ Gehäuses gebaut habe. Ich habe dabei einiges gelernt - z.B. das man mit dem hier verwendeten Material sehr vorsichtig umgehen muss, damit keine Abbrüche verursacht werden. Das Material ist spröde und bricht sehr schnell aus. Als mir das Gehäuseunterteil kurz vor der Fertigstellung runtergefallen ist, waren alle Ecken beschädigt und der Rahmen an zwei Stellen gerissen. Da man das Material mit Sekundenkleber gut kleben kann, konnten die Schäden repariert werden …


    Grüße,

    Andreas

    Hallo Markus,


    Lubos Domalip in Prag bietet einige Lokbausätze, vorwiegend Modelle der DR, in 1:45 an die ‚größtenteils‘ aus Messing bestehen. Aus dem 3D-Drucker kommen die Drehgestellblenden und die Führerstandseinrichtung. Mir hat der Bau einer Epoche V BR229 der DB viel Spaß gemacht. Die Lok kann man natürlich auch als DR BR119 Bauen und lackieren. Lubos liefert die Loks entweder als Rohbau, als ‚Bausatz‘ oder als Fertigmodell.


    Info (in Englisch) gibt es hier : https://www.domalip-modely.cz/ceny/br-119/


    Bilder von meinem Modell findest Du hier : RE: Lockdown Spezial Ausgabe 43 – Beiträge


    Grüße,

    Andreas


    Hier werden Sie geholfen … zumindest ein bisschen !


    Ich habe die Fahrstufen-Einstellung von 128 auf 28 geändert und bilde mir eine Reduzierung des ‚Knurren‘ ein. Es tritt beim beschleunigen kürzer und leiser auf, es ist aber noch da. Wenn die Decoderbeschreibung die Interna des Decoders verrät, werde ich (wenn möglich) mal mit den Parametern ‚spielen‘.

    Mit 14 Fahrstufen ist das Geräusch wieder deutlicher und über einen größeren Geschwindigkeitsbereich zu hören.


    Ich nutze eine einfache Z21 mit nachgeschaltetem Lenz LV200 Booster zum Fahren.


    Danke und Grüße!

    Andreas

    Hallo,


    die BR56.2 ist ein tolles Modell, Detaillierung, Farbe alles sehr schön ... bis auf die Kohle im Tender (wie in verschiedenen Beiträgen bereits beschrieben). Abhilfe lässt sich recht einfach schaffen, auch wenn man den Kohlenvorrat nicht zu hoch auftürmen möchte. Man kann nach öffnen des Tenders (4 Schrauben von unten) die 'Lavasuppe' mittels weiterer vier Schrauben vom Tenderoberteil lösen und dann leicht entfernen.



    Ich habe mich darauf beschränkt eine Polistyrolplatte entsprechend der Kontur der entfernten Kohleladung anzufertigen und diese zu schwärzen. Danach habe ich mit Alleskleber eine kleine Kohlenschicht (als Klebeanker) in die Mitte der Platte platziert und nach abbinden des Klebers weitere Kohle in der gewünschten Form aufgebracht. Das ganze dann mit verdünntem Weissleim benetzt und trocknen lassen.




    Das ganze sieht dann m.M. nach schon besser aus. Da die im Tender verbaute Elektronik noch etwas Luft nach oben hat, könnte man u.U. auch 'in die Tiefe' bauen und einen nicht mehr so gut gefüllten Tender darstellen. Da man dann aber den Tender mechanisch bearbeiten muss, habe ich davon abgesehen.



    Grüße,

    Andreas


    PS : Meine BR56.2 'knurrt' bei geringen Geschwindigkeiten in beide Fahrtrichtungen etwas. Kennt das jemand und hat schon herausgefunden, was man dagegen tun kann? Das Geräusch verschwindet bei etwas höherer Geschwindigkeit wieder und tritt auf dem Rollenprüfstand überhaupt nicht auf. Wenn es eine Decoderbeschreibung gibt (die der BR38 passt nicht, die wenigen aus der Bedienungsanleitung der BR56.2 bekannten CVs stimmen nicht überein) werde ich mal versuchen etwas mit den Regelungsparametern 'zu spielen'.

    Hallo Jacques,


    Sind Sie ganz sicher, dass es kein mechanisches Geräusch ist ? Bei meinem VT135 trat ein dem von Ihnen beschriebenen ‚Rattern‘ ähnliches Geräusch auf. Die Lösung war letztlich das Fahrzeug zu J&P zu schicken wo verhärtete Gummis in den Lagern der Antriebe ausgetauscht wurden. Danach lief der Triebwagen wieder ‚leise‘.


    Grüße,

    Andreas

    Hallo Achim,


    es gibt seit längerem eine Hardware und Software die nahezu alle auf dem Markt befindlichen Decoder lesen und schreiben kann. Das notwendige Programm (Teil einer ganzen Sammlung von Programmen) läuft auf den verschiedensten Rechnern/Betriebssystemen (Windows, Macs, Linus, Raspberry, Arduino etc.), es existieren Schnittstellen (Hardware und Software) zu fast allen DCC Systemen und es gibt eine universell einsetzbare Hardwareschnittstelle zwischen Rechner und Lokdecoder.


    Diese Lösung stammt von einer Nutzergruppe die alle Programme als 'Open Source' gestaltet hat und im Internet kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Hardwareschnittstelle (bei mir ein SPROG3 aus England) muss man kaufen (z.Zt. ca. Euro 120).


    Der wohl größte Haken an der Sachen ist, dass die Gruppe wie auch die gesamte Dokumentation in Englisch ist. Man sollte des Englischen halbwegs mächtig sein um sich zurecht zu finden. Das Angebot an Lösungen ist gigantisch.


    Information findet sich im Netz unter https://www.jmri.org, wobei JMRI für 'Java Model Railroad Interface' steht, die vorstehend beschriebene Hardwareschnittstelle findet man in Deutschland z.B. unter https://www.rd-hobby.de/Catalog/Detail/94103.


    Ich benutze hauptsächlich das Programm DecoderPro seit einigen Jahren und habe damit u.A. eine Decodertabelle für meine Fahrzeuge erstellt. Ein anderes häufig genutztes Werkzeug ist ein ganz einfacher CV-Editor mit dem sich einzelne CVs lesen und schreiben lassen und das bei mir immer dann zum Einsatz kommt, wenn ich mit der Decoderbeschreibung des gerade zu bearbeitenden Decoders (z.B. integriert in ein Servo...) alleine nicht weiter komme.


    Ausser DecoderPro finden sich bei JMRI viele andere Werkzeuge mit denen man die Anlage steuern, automatisieren usw. kann - vor allem aber auch Schnittstellen zu den auf dem Markt befindlichen Zentralen (Lenz, ZIMO, Z21 etc. etc.).


    Sollte es Probleme geben, kann man das (englischsprachige) Forum nutzen in dem auch einige deutsche Nutzer unterwegs sind.


    Grüße,

    Andreas

    Die 'Unpassende'


    Hallo,


    mich hat beim letzten Regensburger Stammtisch ein Modell der BR119 (bei der DB dann 229) fasziniert und ich habe mich mit einem (Teil-) Bausatz dieser für meine Anlage und Epoche 'unpassenden' Lok beschäftigt.


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    Grüße,

    Andreas

    Hallo,


    ergänzend zu der weiter vorn stehenden Tabelle - Herr Hehl hat sowohl Fertigmodelle als auch Bausätze der BR70 angeboten. Herr Gebauer hat meiner Erinnerung nach auch die Bausätze der T3 exklusiv (?) für Herrn Hehl gefertigt. Die BR70 habe ich damals (ca. 2008) gebaut, der Bausatz der T3 ist noch 'schubladiert'.


    Hier ein paar Bilder :






    Grüße,

    Andreas

    Hallo nochmal,


    ich verwende Schaumstoffeinsätze die es z.B. in der Bucht gibt. Diese passen sehr gut für die 17ml Fläschchen, aber auch die etwas größeren kann man damit aufbewahren. Bei eBay nach Feldherr Half-Size Schaumstoff 50 mm (37 runde Fächer) suchen.


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    Die Einsätze liegen in einer Conrad 'Transportbox'.


    Grüße,

    Andreas

    Hallo Thomas,


    ich habe die Belibeco Uhren verbaut. Beleuchtet, ‚zweiseitig‘ und die Standuhr mit dem (m.M.) praktischen Stecksockel. Die Höhe der Standuhr (Boden bis Scheitel) beträgt 87mm, der Uhrenkörper hat 15mm Durchmesser (ist bei der Standuhr und der Wanduhr gleich).


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    Der auf den Bildern sichtbare helle Fleck der innen verbauten LED ist nur auf dem Foto sichtbar, bei normaler Betrachtung ist die Uhr sehr gleichmäßig ausgeleuchtet.


    Grüße,

    Andreas


    PS : was macht die Verkabelung ?

    Hallo Hans und alle anderen Teilnehmer - Danke ! Es war ein rundherum gelungener Abend! Es hat viel Spaß gemacht mal wieder einen Abend mit anderen Spur 0 Freunden zu verbringen. Besonderen Dank auch allen die an der Durchführung beteiligt waren und an den Gastgeber !


    Grüße aus Moosburg,

    Andreas

    Die Ausgestaltung, auch einer kleinen Anlage, wird (hoffentlich) niemals ganz fertig. Nach dem Einschottern von Gleisen und allen die Gleisanlagen begleitenden Schotterflächen (z.T. mit Split), war zunächst der Bau der wenigen Straßen angesagt. Der Epoche 3 entsprechend wurden die meisten mit Kopfsteinpflaster gestaltet wofür die Produkte von CH-Kreativ Verwendung fanden.


    Da die Größe der Anlage eigentlich nur einen gestalteten Bahnhof erlaubt, sind als Geländeerhebungen nur die die Bahnanlagen in beide Richtungen begrenzenden ‚Hügel‘ mit den entsprechenden Tunnelportalen zu planen. Der die Strecke zum Nebenbahnhof optisch etwas trennende Hügel sollte außerdem eine für eine kurze Strecke sichtbare Feldbahn zur Schotterverladung bekommen.





    Für die Hintergrundkulisse hatte ich vorher auf dünne Holzplatten die an den senkrechten Leisten die auch die Rückseite der Anlage tragen, einen von unten nach oben von hellgrau nach hellblau verlaufenden Himmel mit einigen getupften Wolken gemalt.
    Für die weitere Gestaltung war etwas mehr Arbeit nötig. Von jeher haben mir die MZ-Hintergründe gefallen und was in Spur0 zu bekommen war hatte ich ‚schubladiert‘. Trotzdem erschien mir der Weg aus diesen nun mit Schere und Klebstoff eine Kulisse zusammenzustellen nicht aussichtsreich, da sowohl der Massstab als auch die Anzahl der verschiedenen Motive Einschränkungen in der Gestaltung bedeutet hätten.




    Nachdem ich alle benötigten Kulissenblätter besorgt hatte, wurden diese mit hoher Auflösung eingescannt und die verschiedenen Gebäude und Motive dann einzeln freigestellt. Damit hatte ich einen ‚Baukasten‘ um mir auf dem Computer ‚meine‘ Hintergrundkulisse in einem passenden Massstab, mit den passenden Motiven und in der für mich passenden Anordnung zu gestalten. Die Datei hat mir dann mein lokaler Digitaldruck-Service auf einem Plotter mit Endlospapier ausgedruckt, auf eine selbstklebende Folie kaschiert und die Oberfläche mit einer weiteren kaschierten Folien robuster gemacht. Zusätzlich hat er eine Schneidelinie entlang der oberen Kontur der Motive aufgebracht und den ganzen Hintergrund (der in drei Teile geteilt war) mit dem Schneideplotter ausgeschnitten.





    Die Fototapete habe ich dann mit einigem Bangen nach Anleitung auf diesen Himmel mit einem Rakel aufgebracht.


    Ich bin mit dem Hintergrund sehr zufrieden, für mich wirkt er stimmig, aus einem Guss und hat alle Vorteile der MZZ Hintergründe (Perspektive, Licht/Schatten, Thematik).


    Nach ca. 5 Jahren Bauzeit ist die Anlage jetzt soweit gestaltet, dass keine allzu großen Lücken mehr auffallen. Die Beleuchtung ist eingebaut und es kann jetzt mit den etwas kleineren Details begonnen werden. Dazu zählen z.B. die inzwischen auch eingebauten, beleuchteten und sich drehenden Weichenlaternen. Wenn man keine ‚fertigen‘ Weichen z.B. von Lenz verwendet, ist hier Selbstbau bzw. Improvisation gefordert. Einen Teil der Weichen habe ich mit dem Laternenantrieb von H0-fine und Weinert-Laternen ausgestattet, alternativ dazu sind die Viessmann Weichenlaternen zum Einsatz gekommen. Für diese habe ich die LEDs getauscht um ein gefälligeres (wärmeres) Licht zu bekommen.



    Betrieb


    Der Betrieb kommt bei mir etwas zu kurz… zumindest ein vorbildgerechter Fahrbetrieb findet eher selten statt. In der Regel werden die Züge aus dem Schattenbahnhof auf die Strecke geschickt, halten unterschiedlich lang im Bahnhof und fahren weiter in den Schattenbahnhof. Da ja keine Automatik vorhanden ist, ist mit dem Stellen der Fahrstraßen, der einigermassen kompletten Signalisierung und dem ‚Fahren’ des Zuges bereits einiges zu tun. Zwischen den Zugfahrten gibt es Rangierfahrten um einzelne Wagen zum Kohlenhändler, der Baywa oder dem Stückgutschuppen zuzustellen. Mit einem Zugpaar auf der Nebenbahn sind dann aber auch schon 60-90 Minuten Zeit vergangen und da die Bastelei, das Putzen oder das Bauen auch noch Zeit finden soll, ist meist der Betriebstag schon vorbei.


    Das wars soweit was Planung, Bau und momentane Aktivitäten bei 'Moosberg in Moosburg' angeht - wenn es neues zu berichten gibt, z.B. eine gestaltete Nebenbahn, werde ich mich wieder melden !


    Danke für das Interesse,
    bis bald,
    Andreas