Posts by lok-schrauber

    Hallo,


    nachdem die Weichenstellböcke alle eingebaut worden sind (jedoch noch ohne Antrieb), habe ich schon mal mit dem Schottern des linken Segments angefangen. Den Schotter habe ich ja selbst hergestellt (siehe ehemaligen Beitrag) und entsprechend gesiebt. Trotz gründlichen waschens ist der Schotter etwas nachgedunkelt. Geklebt wurde mit Swing Tiefengrund, der klebt alles bombenfest zusammen.


    Hmmmhhh - aber irgendwie verschmelzen die Schwellen (und Weichenstellböcke) optisch mit dem Schotter. Hier fehlt eindeutig der Kontrast.
    Naja, gefällt mir nicht so ganz, aber jetzt kann ich eh nichts mehr machen. Kann damit leben.


    Hier seht Ihr links auch meinen Neuzugang. Endlich eine fahrbereite Streckenlok!



    Gruß Ralf

    Hallo Thomas,


    ich habe die Trennstreifen noch drin, da ich erst noch Schottern muss, bevor die Streifen raus kommen.
    Vor dem Schottern müssen aber erst die Stellböcke, zwei Gleissperren und eine DKW-Laterne eingebaut sein. Vieleicht schaffe ich es bis nächstes Wochenende...


    Mit was hast Du geklebt? Ich verwende für alles den Swing Tiefengrund.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    jetzt geht es an den Einbau der Weichenböcke in die Anlage. Zuerst wurden die Löcher in die Anlage geschnitten, in welche die Böcke eingelassen werden. Nach dem Fixieren der Einheiten an den Schwellen konnten die Stellstangen entsprechend gebogen und an den Stellschwellen (heißen die so?) der Weichen befestigt werden. Dazu wurden in die Stellschwellen 0.8 mm-Löcher gebohrt und die am Ende als Z gebogenen Stellstangen (0,5 mm) hinein gepfrimmelt:



    Nun wurden die Löcher mit Softtüchern und Wasser-Ponal-Gemisch verschlossen:



    Jetzt muss alles noch trocknen. Danach wird eine dünne Schicht Spachtelmasse zum Versteifen aufgetragen,


    Gruß Ralf

    Hallo,


    zu allererst mal vielen Dank für eure Anerkennungen!!


    Hier nun etwas verspätet mein Beitrag zum Aufbau der Weichenstellböcke - abweichend von der Wenz-Montageanleitung. Vieleicht hilft es ja jemanden.
    Und nochmal die Anmerkung, dass ich die grundsätzliche Idee von Rollo abgeschaut habe.


    Dies sind die Einzelteile des Bausatzes:



    Nach dem Versäubern aller Teile wurde das Schwellenlager 90° abgewinkelt und der Stellbock aufgelötet. Dazu muss vorher feststehen, ob der Stellhebel links oder rechts angeschlagen werden soll:



    Für jeden Stellbock wurde ein 1mm-Polystyrolplättchen mit 30 x 30 mm hergestellt. Dieses Plättchen ist die Basis, an der alle Komponenten befestigt wurden. Dabei wurden die Bohrungen mittig wie auf dem Ätzteil übernommen. Das Plättchen ist für alle Stellböcke gleich - egal ob Links- oder Rechtsanschlag - da das Plättchen je nach Situation einfach gewendet werden konnte:



    Zur Montage wurde nun ein Gegenstück zum Schwellenlager hergestellt, damit das Ganze am Polystyrol-Plättchen festgeschraubt werden konnte (M2). Die Gewindelöcher wurden durch Anhalten des Polystyrolplättchens mit durchgesteckter Laternenstange ermittelt. Da alle Baugruppen etwas Toleranz haben, wurden diese nummeriert, damit ich immer wusste, welche Teile zueinander gehören.



    Nun wurde im geätzten Grundplättchen der 1 mm-Lötstift laut Anleitung eingelötet und der überstehende Stift auf der Lötseite abgezwickt und verschliffen.



    Hier nun die Laternenstange (Röhrchen, 1 mm außen, 0,5 mm innen) mit angelötetem Ansteuerhebel und dem 'Übersetzungshebel' (mit den vielen Löchern). Dieser ist das Verbindungsglied zwischen der Servostellstange (oder anderem Antrieb) und Laternenstange. Abweichend von der Wenz-Vorgabe bekam der Übersetzungshebel ein Röhrchen angelötet (2 mm außen, 1mm innen), damit der Hebel besser auf dem Lötstift geführt wird und nicht so lapperig rumhängt und zwischen den Halteplättchen passgenau geführt wird:



    Wieder abweichend von Wenz hatte ich die Laternenhalter auf zwei Messingrohre gelötet. Das Größere direkt am Halter misst 1 mm außen und 0,5 mm innen (wie die Laternenstange) mit einer Länge von 1 mm. Da hinein wurde noch ein längeres Röhrchen mit 0,5 mm außen und 0,3 mm innen gelötet.
    Durch dieses dünne Röhrchen kann später ein Kupferlackdraht geschoben werden zur Stromversorgung einer eventuell beleuchteten Weichenlaterne (1 Pol der Draht, der 2. Pol über das Messingröhrchen).
    Das Ganze wird dann später in die Laternenstange hineingeschoben und somit bei der Drehung der Laternenstange mitgenommen:



    Dies ist die 1 mm-Stellstange von der Weiche kommend. Daran wurde ein Ätzteil, welches zu einem U gebogen wurde, angelötet. Der 'Niet' ist ein 0,7 mm-Draht, der an den überstehenden Enden flachgepresst und dann so weit wie möglich abgeschliffen wurde:



    Jetzt wurde alles schwaz lackiert:



    Ich hatte mir ja Gedanken gemacht, wie ich die ganze Antriebs-Mimik so einbauen kann, dass ich nacher alles einschottern kann, ohne dass der Schotterkleber in den Antrieb laufen kann und alles verklebt.
    Die Idee ist ganz einfach: Das Polystryrol-Plättchen wird in die Geländehaut eingelassen und an den Rändern mit dem Gelände verspachtelt. Am Rand kann also nix nach unten laufen. Bleiben nun noch die Löcher im Plättchen: Die beiden großen Löcher rechts gehören zu den Schrauben und sind nach dem Verschrauben abgedichtet. Das 1 mm-Loch links unten gehört zum Lötstift und wird nach durchstecken des Lötstiftes mit Sekundenkleber abgedichtet. Bleibt noch das Loch zur Durchführung der beweglichen Laternenstange! Dieses habe ich kurzerhand auf 2 mm aufgebohrt und ein Röhrchen (2 mm außen, 1 mm innen) eingeklebt (und abgedichtet). In diesem Rohr wird nun die Laternenstange geführt. Das Rohr ragt nach unten etwa 2,3 mm über und fixiert hier gleich den Ansteuerhebel der Laternenstange, damit die Laternenstange im Betrieb nicht nach oben oder unten wandern kann. Nach oben ragt das Rohr etwa 5 mm heraus und wird komplett bis zum oberen Ende eingeschottert. Es darf nur kein Schotterkleber in das Röhrchen hinein gelangen. Hier ein Bild des Plättchens von der Oberseite:



    In diesem Schritt wurde die Ansteuerung von der Weiche und das Stellgewicht auf die Achse geschoben und zur Sicherung auf der Achse ein geätzter Ring aufgelötet. Der überstehende Teil der Achse wurde dann abgezwickt und mit dem Ring plan geschliffen und nachlackiert:



    Ein Bild von der anderen Seite. Hier sieht man auch das 2 mm-Rohr in der Grundplatte, bis zu dessen Oberkante eingeschottert wird:



    Der 'schönste' Teil der Montage: Massenproduktion der Antriebsmimik für die Laternenstange. Die Verbindung der Hebel besteht aus 0,5 mm-Federstahldraht. Die Laternenstangen wurden schon so gekürzt, dass diese nach Einschieben in den Weichenstellbock 1 mm über das oberste Lage hinausragen und lackiert:



    Hier wurde nun die Antriebsmimik montiert. Von oben:



    ... und von unten:



    ... und von der Seite - jetzt mit eingeschobenem Laternenhalter. Das dünne 0,5 mm-Röhrchen des Laternenhalters am besten etwas S-förmig verbiegen, damit es schön stramm in der Laternenstange sitzt. NICHT FESTKLEBEN, damit die Position der Laterne in den Endstellungen jederzeit durch Verdrehen des Laternenhalters innerhalb der Laternenstange justiert werden kann.



    Zum Schluss wurden noch Anschläge für den Mitnehmerhebel der Laternenstange festgeklebt, welche die Drehbewegung der Laterne auf genau 90° begrenzen.



    So, ich hoffe das war jetzt einigermaßen verständlich.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    weiter ging es mit den Weichenstellhebeln von Wenz-Modellbau.


    Verwendet habe ich den
    Feingußbausatz Weichenstellbock DRG/DR/DB mit Laternenhalter und Drehmechanik, voll funktionsfähig - Artikel-Nr.: wm0072_3
    welcher auf einem
    Schwellenlager gewinkelt Deutsche Bundesbahn für Weichenlaternen oder Stellhebel Spur 0 - Artikel-Nr.: WM0172_10
    montiert wurde.


    Nach dem Studium der Montageanleitung war schnell klar, dass der Aufbau für mich so nicht machbar war. Es war vorgesehen, den Weichenstellhebel mit Laternenhalter auf dem Anlagenbrett zu montieren und die Stellmechanik für den Laternenhalter von unten. Dabei ist alles sehr diffizil aufgebaut.


    Aber Rollo hat in seinem Projekt G(K)rummhübel schon eine geniale Lösung zum einfacheren Aufbau vorgestellt. Diesen Lösungsweg habe ich gerne aufgenommen und an meine Verhältnisse angepasst nachgebaut. Es hat den Vorteil, die gesamte Mechanik komplett am Stück aufzubauen, zu justieren und dann erst in die Anlage zu integrieren.


    Aufgebaut wurden 7 Stellhebel. 6 Stück mit Grundstellung (schwarz/weißes Gewicht) und einer ohne Grundtstellung (gelbes Gewicht).
    Hier mal ein paar Bilder einiger fertiger Stellhebel:






    Im nächsten Beitrag beschreibe ich den Bau der Weichenstellhebel.


    Gruß Ralf

    Hallo Günter.


    Gemäß meinen 55er - Plänen ist der Rahmen 9 mm zu kurz. Auch Kessellänge, Führerhaushöhe und -breite sind entsprechend ein paar mm zu klein. Umgerechnet eben 1:47.


    Gruß Ralf

    Hallo Jürgen.


    Die 56.2 ist ja auch im Maßstab 1:43,5 und die 55er (wie ich behaupte) in 1:47.
    Klar ist die 56.2er Bauartbedingt länger, aber viele Proportionen, wie z.B. Führerhaus und vor allem Dachoberkante sollten gleich sein. Und da ist die 56.2er bedingt durch den Maßstab eben bedeutend größer.


    Deshalb meinte ich auch zu ihm, dass der Vergleich mit 1:43.5 so nichts bringt, da zu extrem.


    Gruß Ralf

    Hallo Martin,


    das ist aber ein unfairer Vergleich - die süße kleine 70er mit 'ner 55er zu vergleichen :D .


    Nun - ich denke, dass der Unterschied zu anderen Baureihen wohl kaum auffällt. Ansonsten müsste ich eine komplette Neukonstruktion durchführen. Dafür habe ich aber keine Lust, da die meisten Teile ja vorhandenen sind.


    Aber mal was anderes:
    Die meisten Maschinen die du da zeigst kenne ich ja gar nicht. Welche Dampfer hast du den alle als ÖBB-Version?


    Gruß Ralf

    Hallo Martin,


    Danke für das Bild. Nun - der Unterschied zur 1:43.5-Lok ist ja schon beträchtlich (immerhin 10%).
    Da ich aber in der Zukunft in 1:45 baue, bräuchte ich einen Vergleich zu einer 1:45 Dampflok (kein Wagen).


    @alle:
    Kann vielleicht jemand eine Biller-55er mit eine Lenz 64er fotografieren?


    Vielen Dank.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    in meiner Bastelkiste warten mehrere Schrott-55er darauf, zu einer 55er oder 56.2er oder beides zusammengefügt zu werden.


    Nun habe ich aber festgestellt, dass die Biller-55er im Maßstab 1:47 gefertigt ist.


    Da ich aber keine Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Dampfern (1:45) habe, möchte ich in die Runde fragen, ob der Größenunterschied zu anderen Dampfloks großartig auffällt.


    Danke.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    Null-Problemo:
    Danke für den Hinweis auf das Nürnberger Archiv. Aber diese preisliche Größenordnung ist doch eine Nummer zu groß für mich. Wenn auch die Pläne sicherlich ihren Preis wert sind.


    Schlußscheibe:
    Auch Dir Dank für den Hinweis auf die Hp1 Nr.26. Eine Übersichtszeichnung bringt mich schon mal weiter. Somit suche ich mal diese Ausgabe.


    Gruß Ralf


    PS: Hat vieleicht jemand eine größere Übersichtszeichnung gescannt daheim?

    Hallo an die Vorbildversierten.


    Ich habe verschiedene Pläne zur BR 41 (DB) gesammelt. Aber leider bilden allesamt nur die DRG-Ursprungsversion mit Altbaukessel und Schürze ab.
    Die Neubau 41 hat ja einen anderen Kessel und der Vorbau hat sich geändert.


    Ich suche nun folgende Informationen für Öl-Version (wie z.B. für 41 360, 41 018 oder 042 096-8):


    - Pläne zu den geänderten Bauteilen (Kessel und Front) oder komplette Lok
    - Pläne für zugehörigen Öltender


    Das einzige was ich im Netz gefunden habe ist diese Kesselskizze . Sind da die Masse mit oder ohne Kesselverkleidung? Werde da bei der Zeichnung nicht ganz schlau.


    Vielen Dank für zweckdienliche Hinweise (außer Hettler und Zander-Heba). Am liebsten wäre mir, wenn jemand im eigenen Fundus was hätte.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    endlich ist die Bahnhofsstrasse und der Ladeplatz fertig geritzt und farblich behandelt. Hierzu wurde alles wieder mit 'Dreckbrühe' lasiert, mit mattem Klarlack übersprüht und zum Schluß mit zermahlender Kreide aufgehellt.


    Was nun noch fehlt sind die Vegetation und 'Gerümpel' auf dem Platz.


    Hier noch ein paar Bilder des Geritzes:





    Nun wurden die 'Poller' aus Schienenprofilen gesetzt. Vorgesehen war zuerst der engere Abstand wie auf der rechten Seite sichtbar. Dies erschien mir aber dann zu eng. Versuchsweise links nur jeden zweiten Poller gesetzt - sieht besser aus:



    Also nur jeden 2. Poller eingegipst und die restlichen Löcher wieder geschlossen:



    Nun konnte die farbliche Gestaltung erfolgen:










    Gruß Ralf

    Hallo Fred,


    zum Wechsel der Polarität nimm ein Kehrschleifenmodul. Damit musst Du nicht aufpassen und selbst auf die Polung achten und immer überlegen, wann Du umschalten musst.


    Der Rohbau der Drehscheibe sieht schon mal sehr gut aus. Hasst Du die Bühne selbst entworfen und gelasert bzw. lasern lassen oder ist das ein fertiger Bausatz?


    Gruß Ralf

    Hallo Hendrik,


    ich muss sagen: Der Gesamteindruck (vor allem das Pflaster) ist der absolute Wahnsinn!!! Da muss ich noch ein bischen üben.
    Lediglich den etwas sehr ockerfarbigen Eindruck der Pflasterfugen vor dem Bansen würde ich noch etwas abdunkeln - es sei den, es soll tatsächlich trockene Erde darstellen. Was kommt in den Bansen bzw. war darin?


    Gruß Ralf