Posts by lok-schrauber

    Hallo Oliver,


    ja - das Einbautechnische Problem ist das nächste...
    Ich wollte zuerst mal klären, ob überhaupt der Dampfgenerator an ein anderes Soundslot angebunden werden kann. Somit ist für mich das erste Problem gelöst.


    Jetzt kann ich die Komponenten kaufen und einen auf "Jugend forscht" machen. Irgend eine Lösung wird es schon geben. Wenn es die Leute von KM1 hinkriegen, dann werden wir Nuller das erst recht schaffen. :thumbsup:


    Fredduck schafft es ja auch einen Zeitgenossen qualmen zu lassen...


    Gruß Ralf

    Hallo Fahrzeugbauer,


    ich bin gerade an einer Machbarkeitsstudie für ein zukünftiges Dampflokmodell.
    Dazu habe ich mal ein paar Fragen zur Verwendung von ESU Loksound 4.0 L und ESU Rauchgenerator (klein):


    1. Wenn der Rauchgenerator am Dekoder ganz normal angeschlossen wird, dann ist er doch automatisch synchron mit dem Soundkanal für die Dampfstösse - Richtig?
    2. Für Zylinderabdampf (wie bei den Spur 1-Modellen) benötige ich dann einen zusätzlichen Rauchgenerator und müsste dafür wohl einen 2. Dekoder verwenden - Richtig?
    3. Wie wird dann der Rauchgenerator mit dem Soundkanal für Zylinderabdampf synchronisiert?


    Vielen Dank für sachdienliche Hinweise...


    Gruß Ralf

    Hallo,


    dieses Wochenende war fräsen angesagt. Kleine Fräse -> vieeeeel Zeit!


    Die Stege zwischen den Rahmen habe ich so weit wie möglich weggefräst, um Platz für die Elektronik zu schaffen. Der Steg hinter dem Getriebe wird auch noch bearbeitet, muss aber erst noch Bilder für diesem Bereich studieren.



    Dann ging es an den Motorblock des GTO 6 A. Ich habe lange überlegt aus welchem Material ich den Motor baue. Erste Versuche aus einem Balsaholz-Block mit Sekundenkleber getränkt ist kläglich gescheitert (Versuch macht klug). Ist und bleibt zu faserig.
    Dann überlegt, das Ganze mit Polystyrol in Spantenbauweise zu fertigen ... auch nicht gut ... zu viele Rundungen.


    Nun bin ich doch wieder bei Messing gelandet ... Messing wollte ich erst nicht, da es doch recht viel Feilerei bedeutet.
    Also nicht schmollen, sondern ran an die Marie. Das einzige Stück Messing, was groß genug für den Motorblock war, ist dieses Abfall-Rundmaterial mit 35 mm Durchmesser:




    Die Maße des GTO übertragen und so viel wie möglich auf die Rohmaße herausgefräst. Unten noch einen Hohlraum für das Getriebe herausgearbeitet. 2/10 mm Wandstärke sind geblieben. Schon hierfür war Messing die richtige Wahl:




    Hier mal grob den GTO über das Getriebe gestülpt:



    Nach Vorbild-Bildern wäre dies die Motorblock-Lage:




    Nun ist in Form feilen angesagt ...


    Gruß Ralf

    Hallo Jürgen,


    ich finde Deine Ausführung interessant und nachvollziehbar.

    Hervorgerufen wird das Ruckeln durch die Treibstangen, bzw. das verhältnismäßig große - und nötige - Spiel zwischen Treibstangenlager und Kurbelzapfen.

    Sehe ich das richtig, dass sich nach Deiner Meinung das große und nötige Spiel auf die Toleranzen in der Produktion bezieht? Oder nicht?


    Verfolgen wir den Ansatz weiter:
    Ein 2-Achser (auch mit Blindwelle) braucht eigentlich kein Seitenspiel in den Achsen und somit auch kein Spiel in den Kurbelzapfenlöchern der Kuppelachse.


    Dann wäre es doch möglich das (wenn vorhanden) Seitenspiel der Achsen und durch entsprechende Bearbeitung der Kuppelstangen deren Spiel auf den Kurbelzapfen zu minimieren.
    Dadurch würde schon einmal ein Problemkind beseitigt sein.


    Gruß Ralf


    PS: Nochmals nachgedacht: Dazu müsste aber auch der 90°-Versatz genau passen ... also doch (zu viel) Spiel notwendig?

    Hallo Helmut,


    nicht so viel 'Angst' vor sehr gut gelungenen Anlagen-Vorbildern wie das obige Beispiel von Oliver (Null-Problemo) haben.


    Probestück in die eine Hand nehmen und Zeit in die andere Hand. Und einfach loslegen und verschiedene Techniken probieren. Anleitungen gibt es zuhauf im Forum.
    Die eine Technik liegt dir besser, die andere weniger. Techniken die dir besser liegen weiterverfolgen, ausbauen und verfeinern.


    Und - wie Oliver schon an anderer Stelle erwähnte - Vorbildfotos verwenden und versuchen diese nachzuahmen, Augen schärfen für die Details. Dann sieht das ganze auch entsprechend natürlich und realistisch aus.
    Alle kochen nur mit Wasser - Übung ist (fast) alles!


    Also - ran an die Herausforderungen - das dauert je nach Engagement höchstens Tage und Wochen, aber keinesfalls Jahre!


    Gruß Ralf


    PS: Es müssen auch nicht unbedingt teure Produkte, wie bestimmte Grasmatten, etc. verwendet werden. Auch mit einer kleinen Auswahl an günstigen Produkten kann ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden. Teuer ist kein Garant für gut. Ein Auge für Details ist aber ein Garant!

    Hallo,


    naja - bei Schmalspur und SBB: Außen dünn und innen dick - passt schon bei Hein:


    SBB


    Schmalspur


    Übrigends Hein:
    Ich finde die Entwicklung Deiner Anlage voll gut: Da kommt wirklich schon alpenländliches Feeling auf. Wenn die Vegetation noch entsprechend zunimmt wird es perfekt!


    Gruß Ralf

    Hallo,


    Roland:
    dein Gedankengang mit der Kette finde ich gut. Ich würde die Kette aber nur über die beiden Kuppelachsen legen - ohne Blindwelle.
    So wie in deinem Vorschlag besteht sonst wieder zu viel Spiel bei zwei getrennten Ketten.


    Stefan:
    Das Ruckelproblem könnte aber auch teilweise - wie bei der V60 - an vereinzelt 'schlechten' Motoren liegen. Beim einen ruckelt die Lok (wirklich unannehmbar), bei 20 anderen Loks gibt es keine Beanstandungen.


    Wahrscheinlich hast Du ein 'Montagsmodell' erwischt.
    Lösung:
    - Lok irgendwie umtauschen... oder
    - Motorumbau


    Ich denke nicht, dass Du viel mehr andere Möglichkeiten hast, wenn Du zu recht nicht mit den jetzigen Fahreigenschaften zufrieden bist.
    Und lass Dir nicht einreden dass die Loks in echt getaumelt haben und somit das Modell es auch dürfen muss.


    Ich kenne es von meiner V60: Die Loks RUCKELN, aber taumeln nicht - das ist ein großer Unterschied!


    Gruß Ralf

    Hallo Arnold,


    Super - Danke!
    Jetzt ist die Funktionsweise für mich einleuchtend. Hast Du gut beschrieben mit aussagekräftigen Fotos.


    Ich finde den Brecher (mit günstigen Mitteln) gut umgesetzt. Da ich meinen Schotter bisher auch selbst hergestellt habe (umständlich "gestampft" mit einer Presse - darf ja nix kosten), werde ich deine Lösung im Hinterkopf behalten. Scheint effizienter zu sein bei größeren Mengen.


    Gruß Ralf

    Hallo Arnold,


    ich bin jetzt schon ein wenig verwundert über Dich:


    Frank-Martin und ich haben Dir konkrete Fragen gestellt, aber Du verweist nur auf andere Foren zum Weiterlesen, wo gelinde gesagt auch nur das Gleiche steht bzw. auch nicht unbedingt erhellendere Antworten zu finden sind.


    Wenn Du schon hier im Forum Deine Projekte veröffentlichst, dann solltest Du auch HIER Rede und Antwort stehen.
    Das fände ich an Höflichkeit das Mindeste ... andere schaffen das auch, die hier und in der ARGE gleichzeitig schreiben.


    In froher Erwartung doch noch erleuchtender Antworten
    Ralf

    Hallo Norbert,


    Ich will kein böses Blut vergießen, dazu respektiere ich Dich zu sehr, aber der erste Absatz war schon absolut überflüssig.
    Was sich im Hobby lohnt und was nicht ist doch jedem selbst überlassen.
    An und für sich ist unser ganzes Hobby 'vergeudeter Aufwand' wenn man so argumentieren will.
    Also nix für Ungut - belassen wir es dabei.

    Gönnt doch auch den (halb-) professionellen Schotterherstellern die Butter auf dem Brot.

    Hmmmhh - darf ich dann als Nuller noch was selber bauen, wenn ich auf all die Hersteller achten soll? ?(


    Duck und weg.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    @all:
    Geht's noch? Hier geht es um eine von Arnold selbstgebaute Brechmaschine.
    Da interessiert es mich herzlichst wenig, ob sich der Aufwand lohnt, bzw. wer welchen Schotter wo kauft. Macht da euren eigenen Thread auf!
    Wer selber keinen Schotter herstellen will, muss das Thema hier nicht madig machen oder zerreden...


    Arnold:
    Sieht interessant aus. Ich kann aber aus deinen Bildern den genauen Aufbau bzw. Funktionsweise nicht eindeutig erkennen.
    Kannst Du vieleicht noch einen (freihändigen) Seitenschnitt vom Brecher einstellen? Wo kommt Schotter rein und raus? Oder bleibt der Bruch unter der Walze liegen?


    Gruß Ralf

    Hallo,


    wie schon angedeutet, habe ich mich für den Motoreinbau ganz vorn in der V60 entschieden (wird nun der 3. und hoffentlich letzte Motorumbau).
    Dies bedingt die wenigsten Kompromisse.


    Da die Motorwelle nicht lang genug ist, musste diese verlängert werden. Eine zweite 2 mm-Welle nimmt die Schnecke und ein Kugellager (2 mm innen, 5 mm außen) auf und wurde mit einem 'Überwurf-Rohr' per Presspassung mit der Motorwelle verbunden. Das 2.Motor-Wellenende wurde abgesägt, da an der Vorderseite nur noch 1 mm Platz zum Vorbau-Gehäuse vorhanden ist:



    Der Motorhalter muss im Rahmen 3 mm versenkt eingebaut werden. Hierzu wurde im Rahmen der schwarz schraffierte Teil auf dem Bild 3 mm tief ausgefräst:




    Das Getriebegehäuse musste auch dran glauben und Federn - ähh - Material lassen, da es sonst vorne aus dem Modellmotor einige mm heraus gestanden wäre. Auch wurde die Aufnahme des Kugellagers aus den Gehäuseresten anmodelliert.
    Hier mal die aktuelle Einbausituation:






    Im nächsten Bild sieht man Fauli und Getriebe, wie sie vom Modellmotor (rechts) und dem Kühlaggregat (links) verdeckt werden.
    Das Kühlaggregat hat leider unterhalb Luft und somit wäre der Motorhalter sichtbar. Hier werde ich modellbauerische Freiheit beanspruchen und das Kühlaggregat entsprechend anpassen ... mal schauen.




    Jetzt muss noch das Rahmenoberteil im Bereich des Faulhabers entsprechend ausgefräst werden, um es wieder aufsetzen zu können.



    Gruß Ralf


    PS: Hoffentlich schaut Hr. Lenz hier nicht rein. Wenn er sieht wie seine schöne Lok hier massakriert wird, kriegt er einen Herzinfarkt...

    Hallo,


    die Motorhaube ist nun vorerst abgeschlossen.
    Die obere Abdeckleiste wurde mit Zutaten der Originalleiste ergänzt und die Spalten zwischen der Motorhaube und dem Vorbau wurden noch verringert.


    Hier die Originalleiste. Die beiden Details wurden 'herausgearbeitet' ... :




    ... und in die neue Messingleiste übernommen. Der vordere Einlaufstutzen (Kühlwasser?) wurde nur aufgeklebt und das andere Detail musste in die Messingleiste 'eingelassen' werden, da ich es nicht geschafft habe, das Teil auf 2/10 mm flach zu schleifen (Wurstfinger):




    Hier das fertige Ergebnis von der Seite ... :




    ... und von oben:




    Zur Spaltminimierung wurden an der Motorhaube und am Vorbau dünn geschnitzte Polystyrol-Streifen geklebt und auf Maß geschliffen.
    Hier mal ein paar Bilder davon:








    Ach ja - die angegossenen Griffe und Hebel hatte ich ja abgeschliffen. Diese wurden nun auch mit 0,3 mm Federstahldraht (Griffe auf der Oberseite) und 0,5 mm Messingdraht (Verschlußhebel an den Seiten) neu angebracht.
    Hier nun das vorläufige Endergebnis:




    Weiter geht es nun mit dem Versetzen des Motors.
    Habe nun zwei Möglichkeiten:
    1. Motor unter den Führerstand wie der Lenz-Originalmotor, aber im Rahmen tiefer hineinfräsen, damit die Originalhöhe des Führerstand-Boden erhalten bleibt oder
    2. Motor ganz vorne im Vorbau unterbringen (wo der Lautsprecher sitzt - dieser wird eh wo anders eingebaut).


    Werde mich morgen entscheiden. Ich denke es wird Lösung 2, da hier der Motor komplett durch das Kühlergehäuse verdeckt werden kann und der Raum unter dem Führerhaus für die Elektronik frei bleibt...


    Gruß Ralf

    Hallo,


    Ich habe keine 64er. Aber wenn ich jemals eine besitze, dann würde ich:


    - Dekoder rausschmeißen und gegen einen ESU tauschen (viel kleiner)
    - ggf. den Motor gegen einen kleineren Faulhaber tauschen
    - Rauchgenerator (ESU vieleicht) einbauen


    Platz für Lautsprecher müsste dann noch gesucht werden.


    Wie Oliver aber schon geschrieben hat, würden die Kosten ziemlich was ausmachen.
    Nur so mal ein Gedankenanstoß von mir...


    Gruß Ralf

    Hallo,


    dieses Wochenende konnte ich mal den Rohbau der Motorhaube abschließen.


    Zuerst musste noch die Motorhaube auf etwa 1,3 mm Wandstärke reduziert werden. Dazu wurde zuerst mit der Fräse in 0,1 mm-Schritten die stehengebliebene Wandstärke reduziert ...:




    ... und dann mit allen Mitteln plan geschliffen. Ich habe das Gröbste mit 'nem Kugelfräser geglättet, was eine denkbare schlechte Idee war. Durch die 'Schläge' des Kugelfräsers verzog sich die Motorhaube und die Flächen wölbten sich durch.
    Glücklicherweise erinnerte ich mich an eine ältere Diskussion über das Sandstrahlen. Hier wurde darauf hingewiesen, dass Sandstrahlen eben auch Flächen verziehen kann, wie mein Kugelfräser. Also flugs die Motorhaube von außen kräftig sandgestrahlt bis die Motorhaube wieder einigermaßen gerade war. Der Rest wurde durch Biegen mit einer Kreppband-umwickelten Zange gerichtet.


    Als Laufschienen wurden 1x1 mm L-Profile auf das Gehäuse geklebt:



    In den unteren Rand der Motorhauben wurden 1x1 mm H-Profile angeklebt und verspachtelt, welche dann in den L-Profilen geführt werden. Hier mal ein Bild im aufgesetzten Zustand:



    Nun wurde die obere Abdeckleiste aus 0,6 mm Blech neu gefertigt. An beiden Enden wurden 1 mm starke Messingscheibchen angelötet und dann mit 0,5 mm Polystyrol-Streifen aufgedoppelt. Zur Verschraubung von unten durch den Vorbau sind 1 mm-Gewinde eingebracht worden. Die Polystyrol-Streifen liegen gerade so auf der Motorhaube auf und verhindern somit das Herausspringen aus der Führungsschiene.




    Leider sind meine verfügbaren Schräubchen zu kurz und ich muss erst passende kaufen. Darum wurde die Abdeckschiene erst mal mit nem Bohrer fixiert.
    Hier die geschlossene Motorhaube:




    ... und geöffnet:




    Der Spalt im hinteren Teil der Motorhaube zum Vorbau ist mir zu groß. Dies muss ich nochmals nacharbeiten.
    Die Abdeckschiene wird noch um die 'Zutaten' der originalen Lenz-Kunststoffleiste ergänzt.


    Was am Anfang eher als Gag gedacht war mit der zu öffnenden Motorhaube entwickelt sich zunehmends Vorbildgetreuer. Zuerst hatte ich vor, den GTO-Motor um den Faulhaber 'herumzubauen'.
    Nun - der Fauli hat 22 mm Durchmesser und der GTO hat unten herum nur eine Modellbreite von etwa 13 mm. Das passt ja gar nicht. Und außerdem würde die Hälfte des Faulis aus dem GTO hinten herausragen.


    Also wird das Antriebskonzept erneut geändert. Der Fauli wird unter das Führerhaus wandern und mit einer verlängerten Welle auf das Getriebe arbeiten. Somit ist der Motorraum frei für den GTO-Modellmotor. Der Laufsprecher wird ebenfalls ver- und ersetzt. Doch zu alldem später mehr.


    Hier noch ein Bild von der derzeitigen Motorlage und dem Platzbedarf der GTO-Attrappe im unteren Bereich (Ölwanne - rotes Rechteck):



    So - bei mir geht es erst nach Gießen wieder weiter.
    Ich bin am Samstag dort - vielleicht ergibt sich das ein oder andere Gespräch. Würde mich freuen.


    Gruß Ralf