Posts by lok-schrauber

    Hallo Thomas,


    hier mal eine Skizze. In dieser sollten alle Masse ersichtlich sein:

    Die Blende vorne ist lediglich 2 cm weiter vorne als der Segmentkasten, damit diese später (mit weiterer Verkleidung) am linken Rand mit dem Hintergrund fluchtet.
    Eigentlich sollte die Blende (und die Leuchte vorne) zur optimalen Beleuchtung mindestens 10 cm weiter vorne liegen. Soweit kann ich aber nicht vor, da sonst der Schaltkasten auf der linken Seite nicht mehr ohne Weiteres voll erreichbar ist (bin dazu verpflichtet). Diesem Manko muss ich halt mit Zusatzstrahlern begegnen.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    ich habe mich jetzt an die tiefer gehängte Beleuchtung gemacht.


    Angefangen mit dem Rohbau:



    Verkleidungen und Blenden angebracht. Alles aus 6mm Sperrholz, beidseitig lackiert:



    Im 45-Winkel angebrachte 150cm lange LED-Leisten mit je 24 Watt, 2200 Lumen, 4000K - also 2900 Lumen/Meter.
    Schattenwurf am Hintergrund gefällt mir nicht ganz, ist aber mit dieser Konstruktion nicht anders möglich.


    Ich werde noch mit einer 3. Lichtreihe ganz hinten, sowie mit Reflektoren spielen. Dies ist mal der 1. Wurf zum weiter experimentieren...



    Licht ist so aber auf jeden Fall genügend vorhanden. Nur wenn Fahrzeuge auf dem Gleis ganz vorne stehen ist es etwas problematisch, da hier das Licht senkrecht von oben kommt und die Fahrzeugseiten kein Licht abbekommen.
    Hier werde ich wohl noch Strahler an der Decke oder Vorderkante der Verblendung anbringen, welche das Ganze von vorne beleuchten...
    Auf die vordere Blende kommt noch eine Holzleiste drüber, damit hier keine Verschraubungen sichtbar sind:



    Da ich noch etwas Zeit über hatte, habe ich mich schon mal an das 'Eckmodul' gemacht:



    Die "Beleuchtungsdecke" ist so gestaltet, dass ich nun darauf eine weitere H0- oder N-Anlage aufbauen kann (vorne 40cm sichtbare Gestaltung, an den senkrechten Stützen der Hintergrund und dahinter ein Schattenbahnhof) oder einfach nur eine schöne große Vitrine über die ganze Breite für meine H0-Sachen).


    Vorerst bleibt es oben also offen, bis ich weiß was ich will...


    Gruß Ralf

    Hallo Hendrik,


    Du weißt schon, was Hein auf seiner Anlage auch ohne Bagger für Abrissarbeiten vollführt.
    Und da willst Du ihn in 1:45 mit Bagger bei dir werkeln lassen???


    ohweh ohweh ...


    Gruß Ralf

    Hallo Udo,


    als Zwänge-Fan bin ich ja für Zwänge. Bitte bedenke aber, dass die zu umfahrbare Zuglänge relativ kurz ist. Willst du längere Zuggarnituren einsetzen, so ist die Variante Klützhagen besser.


    Die Lösung mit dem Fiddleyard in zweiter Ebene ist super, aber das Ziehgleis links neben Fiddleyard ist dafür denke ich recht kurz! Ich würde die Abstellgleise rechts kürzer machen und das Fiddleyard mit der zugehörigen Weiche weiter nach rechts verschieben, um das Ziehgleis zu verlängern.


    Insgesamt verspricht das Konzept viel Spielspaß!


    Gruß Ralf

    Hallo Matze (und Thomas),


    Danke für die Tipps.
    Stellwerk wird etwas zu klobig und leider passt es nicht ganz zu meinen ortsgestellten Weichen.
    Aber mit einem Trafohäuschen vor dem Prellbock (wo auch immer der genau platziert wird) und ggf. einem dauerhaft abgestellter Güterwagen (Danke Thomas) lässt sich schon mal was herum probieren....


    Gruß Ralf

    Hallo,


    upps - hab hier doch glatt 8 Monate nix mehr von mir hören lassen.
    Naja, diesen Sommer ging fast gar nichts an der Anlage weiter.


    Dies lag auch daran, dass ich mit dem Anlagenkonzept nicht mehr zufrieden war. Nur 4 Meter hin und her fahren ist doch nicht so dolle für mich. Fiddleyard fehlt. Rechts war auch das Ziehgleis recht kurz, sodass ein Mauerdurchbruch in die Werkstatt notwendig war, um dort das Gleis zu verlängern - ggf. mit Fiddleyard. Dieser Teil musste aber klappbar sein - also nix mit Fiddleyard ...


    Mit dem Gleisplan selbst bin ich immer noch äußerst zufrieden, nur die Strecke und Fiddleyard fehlte. Lange überlegt (vielleicht doch wieder H0...??) und den verfügbaren Raum nochmals auf mich wirken lassen - 4 x 4 Meter ist halt nicht viel und der Arbeitsplatz sollte im Zimmer bleiben. Also wurde beschlossen am rechten Anlagenrand eine 1m-Kurve anzulegen und die Anlage zu einem U mit Fiddleyard zu erweitern.


    Somit wanderte die Anlage links eine Wand weiter und es wurde auch gleich der Hintergrund angebracht. Hier mal die Bilderfolge von links nach rechts:


    Der Schaltkasten am linken Anlagenrand muss hier leider bleiben. Gehört der Gemeinde und steuert unsere Abwasserpumpe.




    Hier geht dann der mittlere Schenkel weiter:



    Und an dieser Wand der rechte Schenkel. Links neben der Tür wird die ausgestaltete Anlage mit Hintergrund enden.
    Vor der Tür entsteht eine Klappbrücke und rechts der Tür ein 160-170 cm langes Fiddleyard:



    So ist die Ausfahrtkurve geplant: Eine Lenz-Bogenweiche und die Kurve mit 1 Meter Radius. Das sollte sich gerade so ausgehen. Die DKW wollte ich nicht mehr anrühren:



    Es hat schon etwas Überwindung gekostet, hier alles abzureißen.
    Zuerst habe ich ein Stück der Strecke herausgeschnitten, welches ich vielleicht noch wiederverwenden kann. Jedenfalls die Weiche brauche ich auf jeden Fall noch:



    In das Loch eine neue Platte eingesetzt und eine Spachtelschicht aufgebracht, da die Plate zu dünn war:



    Analog zu meinen Peco-Weichen wurde auch die Lenz-Bogenweiche überarbeitet.
    Die Zungen wurden mittels Litze zusätzlich mit den Schienen verbunden. Das Herzstück wird dann über einen Frog juicer angesteuert:



    So sieht es nun aus:



    So sehr ich mich über die Erweiterung der Anlage freue - aber es bleibt ein Wehrmutstropfen:
    Der 1m-Radius stört das schöne leicht geschwungene Gleisbild schon ziemlich. Zumindest wenn man direkt auf die Anlage schaut.
    Wenn ich (standardmäßig) vor der Anlage sitze, fällt es schon gar nicht mehr so auf.


    Michael hat ja kürzlich einen Beitrag geschrieben, in dem er beschreibt wie er seinen 1m-Radius hinter Vegetation "versteckt". Eigentlich stört mich am meisten der Übergang in den Bogen neben dem Prellbock, nur kann man hier relativ gar nix machen... Mal sehen, was mir noch einfällt.


    Bevor ich nun mit neuen Anlagenteilen weitermache will erst noch das Beleuchtungsproblem lösen.
    Die Leuchten an der Decke sind zu schwach. 2 KW Lichtleistung an der Decke zu installieren, um auf der Anlage genügend Licht zu haben, hab ich keine Lust.
    Mir schwebt gerade die Lösung vor, eine Beleuchtungsdecke 60 cm über der Anlage mit LED-Röhren einzubauen (wie bei den Guck-Kästen). Ich weiß nur noch nicht, wie ich die Unterseite der "Decke" gestalten soll, damit es ansehnlich ausschaut...


    Jetzt hoffe ich nur, dass die Bilder für alle sichtbar sind.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    Sorry wegen der (für manche User) nicht sichtbaren Bilder in den Beiträgen 37 und 38. Ich habe die Bilder neu verlinkt und müssten nun für alle sichtbar sein.
    Mal wieder ein Google-Fotos Problem, wenn man nicht aufpasst...


    Gruß Ralf

    Hallo,


    einer Überarbeitung bedurfte es auch der Bühnen und Auftritte.
    Die beiden Bühnen sind zwar durchbrochen, jedoch ist das Material relativ dick und die Löcher verjüngen sich auch noch nach unten. Somit ist nur relativ direkt von oben gesehen ein Durchblick möglich.


    Von einem sehr netten Forums-Kollegen (Danke Andreas) habe ich ein Gitterset von Di-0-rama bekommen. Mit diesem Set wollte ich die Bühne und die Auftritte ausrüsten. Leider musste ich feststellen, dass die Gitter wohl in 1:43,5 (für Spring V60?) gehalten sind. Nun - macht nix - Bastler machen alles passend ... :thumbsup:



    Nach langem Überlegen habe ich mich jedoch dazu entschlossen, die Bühne selbst nicht mit dem Gitter auszustatten. Das Herausfräsen des Kunstoffgitters hätte zu viel Arbeit gemacht.
    Es hat sich hier eine andere Vorgehensweise aufgedrängt:


    Die Gitter-Löcher wurden von unten mit einem Stiftenklöbchen und 1 mm-Bohrer bis fast vor den Durchbruch aufgeweitet. Danach wurden diese Löcher nochmals mit einem 2 mm-Bohrer (und 1,5 mm-Bohrer an den Randlöchern) aufgeweitet.
    Das Ganze ist eine Sisyphusarbeit und Nervenkitzel pur, da ich soviel Material wie möglich abnehmen wollte aber das Gitter natürlich nicht durchbohrt werden durfte:



    Aber das Ergebnis überzeugt. Links original, Mitte und rechts bearbeitet (Rohbau - noch nicht versäubert):



    Und noch etwas schrägerer Blickwinkel:



    Mir ist klar, dass im Original das Gitter eine gewisse Stärke hat und der Durchblick ab einem bestimmten Winkel auch nicht mehr gegeben ist. Aber ich bevorzuge im Modell dem Durchblick in einem größeren Winkelbereich...


    Die kleinen Aufstiegstritte waren ebenfalls nix für zittrige Hände. Mit einem 1 mm-Kugelfräser wurden die Trittflächen heraus gefräst und der Rand so dünn wie möglich stehen gelassen (ca. 3-4 Zentel). Hier ebenfalls ein Rohbaubild:



    Danach die Gitter von Di-0-rama eingepasst und mit Sekundenkleber vorsichtig eingeklebt:



    Die großen Trittstufen mussten auch dran glauben:





    Und hier mal der Vergleich mit dem Lenz-Original:



    Die ganz kleinen Trittstufen am Vorderbau habe ich nicht ausgefräst. Das hätte die Grenzen meiner Wurstfinger überschritten. Hier habe ich nur passende Gitterstücke aufgeklebt um die plastische Tiefenwirkung an die anderen Tritte anzugleichen. Habe jetzt aber kein Foto zur Hand - wird nachgereicht nach der Lackierung.


    Bis bald.


    Gruß Ralf

    Hallo Freunde der V60,


    in der Zwischenzeit habe ich den Motor vorübergehend beiseite gelegt und mit dem Fahrwerk weiter gemacht, um für mich mal etwas Abwechslung rein zu bringen.


    Zum Ersten habe ich mir die Räder vorgenommen. Der mittlere Radsatz hat von Petau die Aufdoppelung der Gegengewichte bekommen.
    Zuerst die gefrästen Messinggewichte aufgeklebt...:




    ... verspachtelt, ...:




    ... geschliffen und grundiert ...:




    ... altrot gespritzt ...:




    ... und die Radreifen mit Anthrazit gepinselt:



    Gleich geht's weiter....


    Gruß Ralf

    Hallo Hendrik,


    durch die Dingler (und u.a. durch dieses PDF) bin ich erst auf die wahnwitzige Idee gekommen. Es sah alles nicht soooo spektakulär und recht machbar aus - bis ich mich näher mit dem Motor beschäftigte ...
    Leider ist der Dingler-Motor aber sehr abgespeckt und viele Details fehlen an ihm, wie z.B. manche Anbauaggregate, Leitungen und sonstige Feinheiten. Auf den ersten Blick sieht er aber schon gut aus - ist mir aber bei weitem nicht genug Detailgetreu im Gegensatz zum Rest der Lok.


    Ich suche aber Bilder vom Original die zeigen, was sich im unteren Motorblockbereich zwischen Motor und Rahmen abspielt - und da muss ziemlich viel sein. Meine verfügbaren Bilder sind einfach nicht scharf bzw. aussagekräftig genug.


    Gruß Ralf

    Hallo,


    zuerst mal vielen Dank für Eure Anerkennungen. Freut mich, dass es euch auch gefällt.


    Ich habe zwar ein paar ein Bilder des GTO 6 A, aber fast alle in ausgebauten Zustand. Bilder vom eingebauten Zustand haben zumeist einen sehr beschränkten Blickwinkel (nur von der Seite).
    Und somit fehlen mir Details, welche durch die Kästen auf dem Umlauf verdeckt sind, wie z.B. die Lage der Kühlschläuche, etc.


    Ich will zwar nicht jede Niete nachbilden und mache auch diverse Vereinfachungen (sonst bin ich in 2 Jahren noch nicht fertig), aber offensichtliche grobe Fehler möchte ich vermeiden.


    Nun meine Bitte:
    Hat jemand aussagekräftige Bilder des alten Motors im eingebauten Zustand, welche mehr versteckte Details zeigen, als die Standardbilder im Netz und in EK-Buch?


    Vielen Dank - würde mich freuen, wenn jemand etwas beisteuern könnte!


    Gruß Ralf

    Hallo,


    wie die Zeit vergeht, schon wieder ein paar Wochen seit meinem letzten Post hier vergangen.
    So - was hab ich inzwischen gemacht?


    Zum einen hab ich am Motor weitergebastelt. Es sind eine Menge an Einspritzdüsen, Verschlusskappen und Sonstiges hergestellt und angeklebt worden.
    Dabei konnte ich auf 12 H0-Flansche zurückgreifen, die perfekt passten. Der Rest ist alles Eigenbau, wobei für runde Scheiben eine normale Lochzange ihre Dienste anbot und ovale Scheiben mit einer 2. Lochzange hergestellt wurden, bei der die runden Einsätze oval gedängelt wurden:








    Am Führerhaus wurden Öffnungen verschlossen, da diese in Zukunft sichtbar sein werden: Die vordere Wand wird bei geöffneter Motorhaube zu sehen sein und die Hintere durch die Fenster, da der Führerhausboden auf Originalhöhe angebracht wird und der Ausschnitt des alten Motors somit sichtbar wäre. Auch die Schlitze zwischen den Fenstern sind zugespachtelt, da mich die Schlitze sehr stören:




    Weiters wurde der komplette Rahmen schon in anthrazit gespritzt. Als nächstes kommen die roten Teile dran, sobald diese alle fertig vorbereitet sind.


    Gruß Ralf

    Hallo Klaus,


    eine wunderschöne Lok! Am meisten bewundere ich die absolut sauberen Nietenreihen.
    Darf ich fragen, wie dein Vater diese hergestellt hat? Sind doch nicht alles Modellnieten - oder?


    Einen schönen Gruß an deinen Vater - Respekt!!


    LG Ralf

    Hallo Norbert,


    dieser Anlagenteil strahlt eine sehr schöne und dichte Atmosphäre aus. Dies ist Dir sehr gut gelungen!
    Auch die Straße gefällt mir sehr gut und ich habe auch gleich eine Frage dazu: Die Flecken auf ihr sehr natürlich aus. Sind diese zufällig entstanden oder hast Du nachgeholfen - und wenn ja, wie?


    Gruß Ralf

    Hallo,


    ich habe mir nochmals den Rahmen vorgenommen und alles weggefräst, was nicht unbedingt für die Stabilität erforderlich ist, um Platz für die Elektronik bzw. Schallauslass für den Lautsprecher zu bekommen:




    Im hinteren Gehäuseteil wird der Lautsprecher (Visaton BF32) untergebracht. Dazu wurden Messingbleche mit 2mm Dicke eingepasst. Das senkrechte Blech mit der Anschlussbuchse wurde schon mit 2-Komponenten-Kleber eingeklebt. Die Platte mit dem Lautsprecher wird ganz zum Schluss mit Sekundenkleber schalldicht eingeklebt:




    Weiter ging es mit dem Motor: Dieser erhielt seinen Motor-Befestigungsrahmen. Hier musste ich schummeln. Er liegt auf der Bodenplatte auf - im Original ist er höher und ragt tiefer zwischen die Rahmenwangen. Da fehlen in der Lenz-Lok mal satte 5mm Innenweite.


    Ist aber 'eh egal. Es soll am Motor und Anbauteile sowieso nicht alle Nieten nachgebaut werden - sonst brauch ich dafür mal eben überschlagene 2 Jahre bei den Details...










    Leider habe ich aktuell mit Garten, Familie und Co fast keine Zeit für die Modellbahn.
    Aber es geht langsam und stetig weiter.


    Gruß Ralf