Posts by Walbuerger

    [quote='RWN','index.php?page=Thread&postID=146814#post146814']


    Ich arbeite mich von aussen nach innen vor.



    Hallo RWN,


    ich kann Deine Ungeduld nachvollziehen - man möchte ja auf den Modulen auch mal Ergebnisse sehen.
    Dennoch möchte ich aus Erfahrung zu bedenken geben, dass die Gestaltung "von außen nach innen" zu größeren Problemen führen wird.
    Spätestens beim Schottern und Einfärben von Schienenprofilen ist die Begrünung extrem hinderlich und wird unweigerlich Schäden abkriegen.
    Du solltest daher lieber umgekehrt arbeiten und erst den Schienenweg mit Schotter fertigstellen, dann die Randwege und Gräben und erst zum Schluss die umgebende Landschaft.


    Deine Büsche sehen übrigens toll aus - sind die selbstgebaut?


    Grüße
    Jan

    War das nicht eher ein Thema für den VT95?

    Das stimmt vollkommen. Die Einachsanhänger der Baureihe VB 141 wurden für den VT 95 konstruiert und mit diesen über die leichte Scharfenberg-Kupplung direkt gekuppelt.
    Ein Schiebebetrieb war möglich, in den Aufbau waren zwei "Scheinwerfer" integriert, die das Stirn- und Schlusslicht der Schienenbusse adaptiert haben. Über eine Notkupplung konnten die Anhänger auch mit normalen Kupplungen behelfsmäßig für Überführungen verbunden werden - dann aber nicht im Schiebebetrieb.


    Ist also auch für platzbeschränkte Nullbahner keine Lösung - erst wenn es einen VT 95 im Modell geben sollte...


    Grüße aus dem Brandenburgischen
    Jan

    Außerdem, Du willst doch einen aus Messing gebauten Wagen nicht mit einem Lenz Modell vergleichen? Da liegen schon Welten dazwischen möchte ich nur bemerken.

    Bevor jetzt wieder die Diskussion über die Angemessenheit von Preisen bei Kleinserienmodellen losgeht: Bitte mal Butter bei die Fische - was kostet denn so ein Modell tatsächlich


    fragt sich
    Jan

    Hallo Robby,
    hallo Mitleser,


    man sollte an dieser Stelle korrigieren, dass der FREMO keine "Anlagen zeigt" und auch ganz sicher nicht in Konkurrenz zu Publikumsmessen steht und stehen möchte. Beim FREMO-Treffen in Riesa handelt es sich nicht um eine "Schau", sondern um eine geschlossene, nichtöffentliche Veranstaltung eines Vereins für seine Mitglieder.


    Die Mitglieder des FREMO, die die Anmietung der Hallen in Riesa selbst bezahlen, freuen sich natürlich über den Besuch von Hobbykollegen, die sich für den Bau von Modulen interessieren, treffen sich aber in erster Linie dort, um Betrieb zu machen. Daher möchte man kein "Wochenendausflugsziel" werden, möchte keine marodierenden Besuchermassen aus Omas und Kindern durch die Halle ziehen haben und man nimmt für sich in Anspruch, das Hausrecht auszuüben. Es dürfte selbstverständlich sein, dass man realisiert, dort in Riesa nur ein Gast zu sein.


    Grüße
    Jan

    Hallo Tom,


    eine gute Idee hast Du da überzeugend umgesetzt! Trotz der Trapezform kann man die Teile gut zu einem "Doppeldecker" zusammenschrauben und transportieren - in der Größe geht ja auch noch Pkw-Transport, zumindest mit einem Kombi. Ergänzen könntest Du die Kurve noch durch zwei exakt halb so große Module (die zusammen wieder ein Trapez ergeben und mit den anderen beiden zusammen transportiert werden können) mit jeweils einem rechten und linken Übergangsbogen. Dann "fallen" die Züge nicht so in die Kurven hinein und werden vorbildgerecht in den Kurvenradius hineingeleitet. Die Kurvenwinkel könnte bei etwa 15° liegen.


    Je nach Aufbauort kann man dann entweder die 45°- oder die 90°-Kurve ergänzen.


    Auf diese Weise lassen sich auch Bogenmodule mit vorbildgerechter Kurvenüberhöhung machen. Der Übergang zur Überhöhung findet auch auf den Übergangsbögen statt und dann macht es nichts aus, wenn die Bogenmodule aufgrund der Überhöhung selbst nicht mehr direkt mit anderen Modulen verbunden werden können.


    Grüße aus dem Brandenburgischen
    Jan

    Hallo Robby,


    die Salatschüsseln sind tatsächlich eine originäre DR-Ost-Ausstattung der Eisenbahnlandschaft. Leider kann ich auch nicht genau sagen, ab wann die Teile eingeführt worden sind - auf jeden Fall sind sie im Bereich der DR-Ost dermaßen verbreitet (gewesen), dass man bei einer Nachbildung eines solchen Modellbahnthemas nicht an ihnen vorbei kommt. Sie sind sozusagen ein Erkennungsmerkmal, von daher sei dem Hersteller herzlich gedankt!


    Aber für Epoche 2 gehen die Dinger leider überhaupt nicht...


    Grüße
    Jan

    Hallo Konrad,


    ich bin sehr beeindruckt - ein richtiges Monster-Projekt. Der Wechsel zwischen zwei- und eingleisigen Strecken ist sehr interessant, die Kurvenradien sind imposant.
    Mich wundert etwas, dass jedes Konzept auf einem Kreisverkehr beruht. Mit den dargestellten Bahnhöfen könnte man doch auch eine spannende Strecke darstellen, ergänzt um einen Fiddle-Yard und einen Kopfbahnhof könnte man tagelang spannenden Betrieb machen.
    Oder macht Ihr Kreisverkehr als Ausstellungsbetrieb? Dann kann man das verstehen, die Zuschauer wollen ja immer etwas rollen sehen (ob nun sinnvoll oder nicht...).


    Kollegiale Grüße aus Brandenburg
    Jan


    Die von h0-fine sind sehr gut. Vielen Dank.

    Hallo Konrad,


    die Einbauteile von Mathias Hellmann sind sauber gefertigt und lassen sich gut verbauen. Wenn man noch "Luxus" will, macht man sich eine kleine Frässchablone und versenkt die Verteiler mit einer Oberfräse oberflächenbündig in den Seitenwänden der Module. Mit einem zylindrischen 10-mm-Fräser ist das schnell gemacht.


    Grüße aus Berlin
    Jan

    Hallo Patrik,


    es gibt noch einen anderen Grund, die Deckplatte einzulassen: Die Ausformung der vorderen Modulkante, also quasi der Schnitt durch die angedachte Landschaft, ist frei formbar. Man kann also sowohl "Hügel" als auch "Täler" realisieren und die Oberfläche sieht nicht angestückelt aus.


    Was die Stabilität angeht, ist bei echten Modulen, die im Rahmen einer "Reisetätigkeit" immer wieder in neuen Konstellationen aufgebaut werden, die Aufnahme auch von ziemlich großen Kräften notwendig. Daher sollte man die Kopfstücke immer zwischen die Außenwände montieren (die werden sonst schnell ausgerissen); sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit der Konstruktion der Module als "Geigenkästen" gemacht, also mit einer eingepassten Deckplatte und einer (mit Ausschnitten versehenen) eingepassten Grundplatte sowie Sperrholzspanten dazwischen. Solche Kästen sind sehr verwindungssteif und halten auch größere Beanspruchungen gut aus, weil Zugkräfte zwischen den Kopfstücken gut aufgenommen werden.


    Die Erfahrungen beim FREMO zeigen, dass beim Aufbau von Modularrangements immer mal wieder ganze Streckenäste "gerückt" werden müssen, also mit einer Vielzahl von helfenden Händen verschwenkt oder versetzt werden müssen.


    Für eine Heimanlage aus Segmenten (also Teilstücken, keine echten Module mit genormtem Übergang) ist solch ein Aufwand natürlich nicht nötig!


    Grüße
    Jan

    Die Preisgestaltung für Modelle auf dem Zweitmarkt ist unberechenbar.


    Das Entsetzen darüber, dass manche Modelle (egal ob Kleinserie oder von BRAWA/Lenz) nach kurzer Zeit ihren Einstandswert übersteigen und somit eine "Wertsteigerung" stattfindet, kann ich nicht verstehen. Offenbar sind da Sammler am Werk, die - wie jeder Sammler - nach Vollständigkeit trachten und aus diesen Motiven bereit sind, Preise zu zahlen, die der normale "Spielbahner" nie mehr bezahlen würde. Sicherlich gibt es auch bei der "fahrenden Fraktion" Liebhaber, die sich in ein bestimmtes Modell verguckt haben und es unbedingt haben möchten. Unabhängig von Laufeigenschaften, Epoche, ...


    Wer mit Modellen spekulieren oder das als Wertanlage nutzen möchte (und bedauert, dass die große Firma aus Göppingen nicht auch den Null-Markt bedient...), soll das tun. Für mich als Betriebsbahner ist die vorbildgerechte Einsetzbarkeit eines Modells das wichtigste Kriterium - neben den Betriebseigenschaften wie Fahrverhalten und Mindestradien. Ich würde mich auch nie davon abhalten lassen, Fahrzeuge zu altern, nur wegen der Bedenken, ob sich das Modell dann möglicherweise schlechter vermarkten lässt oder sogar die Originalverpackung schon fehlt.


    Auf der anderen Seite bin ich auch nicht bereit, für ein Wagenmodell gleich mehrere große Scheine auf den Ladentisch zu blättern. Ich will schliesslich basteln - und da ist das Aufrüsten eines Großserienmodells für mich mit mehr Spaß und Befriedigung verbunden als der schnöde Kauf einer Messing-Kleinserie mit allen Details. Der individuell verfrokelte Güterwagen aus der Billig-Serie schlägt das edle High-End-Fernost-Messing-Museumsqualitätsmodell für mich um Längen


    meint
    Jan

    Bin zwar kein Dachdecker, kann mir aber vorstellen das das Dach nach dem ersten richtigen Schauer und entsprechenden Seitenwind einen massiven Wasserschaden birgt.

    Da stimme ich zu - das liegt aber nicht an der Richtung der Dachbahnen, sondern vor allem an der fehlenden Ableitung des Niederschlagswassers an den Tiefpunkten des Daches. Dort sammelt sich das Wasser von jeweils zwei Dachflächen, also schon eine richtige Menge. Daher ordnet man dort eine vertieft liegende Rinne mit einem Längsgefälle und entsprechenden Wassereinläufen an.
    Wenn man sich überlegt, dass die vorgehängte Dachrinne nur das Wasser EINER Dachfläche ableitet, kann man sich die Dimension einer solchen innenliegenden Rinne für ZWEI Dachflächen schon vorstellen!
    Nebenbei bemerkt, sind solche innenliegenden Rinnen im Winter nicht unproblematisch, weil die Abläufe einfrieren und sich dann Schmelzwasser aufstaut. Die aktuelle technologische Lösung für ein solches Problem ist tatsächlich eine elektrische Rinnenheizung; so etwas hat es aber sicher bei dem dargestellten "historischen" Gewerbebau nicht gegeben, da tropfte es dann halt mal im Winter in die Halle...
    Jan

    Hallo Robby,


    ich möchte Dich nicht desillusionieren, aber Dein räumliches Angebot und die gewählte Baugröße sind schon eine extreme Vorgabe...

    ...nur mir gehts nicht darum , ob Vorbild oder nicht, sondern ich möchte viel rangieren können. Wo könnte denn das Verladegleis hin ?

    Ich denke, dass Du Dich da von den althergebrachten Vorstellungen einer Anlagenkonzeption (Dorfbahnhof - Gleisanschluss - Bahnbetriebswerk) lösen musst, wenn Du einerseits Spass an der Anlage haben möchtest und das andererseits noch einigermaßen überzeugend aussehen soll. Du musst bedenken, dass Dein Raum umgerechnet 190 x 140 m groß ist - also quasi eine mittelprächtige Pferdekoppel.


    Auf der Fläche lässt sich dichtgedrängt nur etwas realisieren, was auch beim Vorbild dichtgedrängt ist: Ein Industriegebiet mit vielen unterschiedlichen Anschlüssen. Dann reicht es vielleicht nur zu einem kurzen Bahnsteig, zu dem ein in der Kulisse verschwindender Schienenbus pendelt und ansonsten kannst Du zur Anschlussbedienung nach Herzenslust herumrangieren. Enge Kurvenradien (bis hin zur Deutschlandkurve) und Waggondrehscheiben erschliessen dann vorbildgerecht jede Ecke und je nachdem, welches Gewerbe Du nachbildest, kannst Du auch die exotischsten Güterwagen herumfahren lassen, die es auf einer Nebenbahn womöglich nie gegeben hat.


    Such' einmal bei Youtube den Film über die Anschlussbedienung der Bundesmonopolverwaltung in Neu Isenburg (die mit den dekorativen grünen Kesselwagen) - da wird rangiert bis der Arzt kommt... Und die Kulisse ist auch sehr romantisch, auf dem Luftbild erkennt man auch auf dem Firmengelände die haarsträubende Gleisführung mit engsten Kurven. :thumbup:


    Bei dem Dir zur Verfügung stehenden Platz könnte als Alternative auch noch der Bau von Modulen sinnvoll sein: Zuhause bauen und mit Freunden in der Turnhalle ordntlich Betrieb machen. Dann gehen sogar maßstäbliche Weichen mit 190 m Radius!


    Grüße
    Jan

    Hallo Jörg,


    Dein Pimpen der V 36 gefälltmir wirklich sehr gut, eine schöne und sorgfältige Arbeit! Die etwas plump-unförmigen Lampen haben mich auch schon immer gestört. Ich finde es auch eine gute Idee, die Türklinken der Führerhaustüren zu ersetzen.


    Kannst Du uns noch sagen, wo Deine Superungsteile her sind?
    Wer ist der Hersteller der Lampen, Lüfterlamellenversteller und Übergangsgeländer?


    Grüße
    Jan

    Hallo Michael,

    Hammer wie detaliert die HO Modelle inzwischen sind...stehen in vielem den großen Spuren nix nach.

    Umgekehrt wird doch ein Schuh draus: Wenn man sieht, was bereits in H0 möglich ist, kann man erahnen, was in größeren Baugrößen erst noch möglich wäre!
    Bei den Bildern von der MTH 44er habe ich auch erst an ein ROCO H0-Modell gedacht - da ist also bei der Detaillierung noch viel Luft nach oben...
    Grüße
    Jan

    Dampf oder Rauch...?


    Schaut mal in dem Filmbericht aus Telford, den der Hausherr des Forums veröffentlicht hat, da gibt es auch rauchende Dieselloks - ein toller Effekt!
    Merkwürdigerweise sieht man in dem Filmbericht - obwohl es sich ja um eine Ausstellung handelt - keine Dampfloks mit Dampferzeugern.


    Ich persönlich möchte keine Lokomotiven mit Rauch- oder Dampferzeugern. Mich nervt ja schon der Sound, wenn mehr als zwei Loks gleichzeitig fahren. Und ich schaffe mir auch keine Loks an, um Publikum zu beeindrucken (ich fahre auch keine verspoilerten Autos mit Breitreifen...). Wenn die künftige Entwicklung auf dem Markt dazu führt, dass die Antriebe noch weiter verbessert werden (siehe zickende V 60 von Lenz), bin ich völlig zufrieden!
    Jan

    Diese Korkstreifen gibt es bei Toom schon länger, ich verwende die seit Jahren als Bettungskörper für Module und Segmente mit Streckenabschnitten.


    Die müssen nur mit einem stabilen Teppichmesser mittig im 45°-Winkel geteilt werden, dann kann man die Streifen wunderbar auch in beliebigen Radien verlegen. Also eine Markierung ca. 4 mm außerhalb der Mitte, und das Messer am besten an einem Stahllineal führen. Schneidet sich etwas schwer, man braucht ein wenig Kraft. Verarbeitung mit Kontaktkleber (Pattex o.ä.) entlang der Gleismittenmarkierung auf dem Trassenbrett. Man sollte allerdings nach dem Verkleben auch des zweiten Streifens noch einmal mit einer Schleifmaschine (Exzenterschleifer) noch mal drübergehen, um Unebenheiten zu egalisieren.


    Preiswerter geht es kaum :) !


    Jan