Posts by UtzRK

    Hallo Stefan, Dimo, Lothar!


    Mir ging es nicht um das Atmosphärische, sondern um den Betrieb. Eines möglichst abwechslungsreichen und zeitfüllenden Betriebes zu liebe würde ich eher auf einen Köfschuppen als auf einen weiteren Gleisanschluss verzichten. Und, Lothar, die Möglicheit einer Werkslok habe ich in meinem Industrieanlagenbeispiel ja auch berücksichtigt.


    Allgemein geht es doch immer um die Entscheidung: Will ich total vorbildgerecht bauen? Erlaube ich mir kleine Freiheiten damit, will aber dem Vorbild nahe kommen? oder Will ich möglichst viele Spielmöglichkeiten haben? Auf dem beschränkten Platz, der uns zur Verfügung steht, sind wir leider meist gezwungen, Prioritäten zu setzen.


    Die beste Möglichkeit für mich als Betriebsbahner herauszufinden, ob mir ein Gleisplan vom Betrieb/Spiel her gefällt, ist immer noch, ihn probeweise aufzubauen (ruhig auf dem Teppich) und dann die Rangiervorgänge durchzuspielen. Wenn ich nach vier, fünf derartigen Spielen immer noch der Meinung bin, der Plan sei für mich interessant genug, dann kann ich ihn realisieren.
    Wer hingegen nur ab und zu mal ein paar Minuten auf seinem realistischen Diorama (besser: Betriebsdiorama) spielen will, ansonsten aber die Atmosphäre schätzt und vielleicht auch in tollen Fotos verewigen will, der hat sicherlich ganz andere Präferenzen.


    Für mich jedenfalls - und das ist auch mein (leider beschränkter?) Hauptblickwinkel auf Pläne - ist die Modellbahn ein Spielzeug, mit dem ich in meiner freien Zeit Spielspaß haben will. Nicht nur mit dem Bauen (manchmal wünschte ich, das könnte mir jemand zumindest teilweise abnehmen), sondern vor allem mit dem Betrieb, und am besten nicht allein sondern mit ein paar Gleichgesinnten.


    Also nichts für ungut (aber auf meine Anlagen kommt kein BW :D ) und tschüß
    Utz

    Hallo Dimo,


    mir erschließt sich noch immer nicht so recht der Sinn der Köf und des damit verbundenen Schuppens. Du hast im linken Plan maximal zwei Gleise, in die die Köf Waggons rangieren könnte, rechts eigentlich sogar nur eins. Dafür braucht man wirklich keine Köf! Und das Gleis für den Schuppen könnte einer anderen, sinnvolleren Verwendung zugeführt werden (es ist ja praktisch nur ein Abstellgleis einzig und allein für eine Köf).
    Im linken Plan macht auch das Gleis auf dem Kai wenig Sinn, da es nicht wirklich zum Be- und Entladen von Schiffen nutzbar ist, da es (auch?) als Umfahrgleis für die Lok dient.
    Überhaupt frage ich mich, was für Züge hier verkehren sollen.
    Personenzug, okay, der braucht keine Köf.
    Reiner Güterzug? Wohl eher nicht, denn der wäre ja wohl ultrakurz bei nur einer bzw. zwei Ladestellen (es handelt sich ja um einen Endbahnhof, also sind wohl auch wenige Waggons reine Durchläufer).
    Da bleibt dann nur noch ein GmP oder PmG. Auch der braucht keine Köf, da rangiert ja die Zuglok normalerweise.


    Denk doch mal darüber nach, ob du vielleicht einen etwas größeren Industriebetrieb nachbilden könntest. Ein Übergabezug bringt die Güterwaggons für den Betrieb und die Köf verteilt sie auf verschiedene Bereiche innerhalb der Fabrik. Wenn du dann noch eins der Gleise mit einer Kassette für Waggons am Ende versiehst, könnte die Köf Waggons an beliebig viele Abteilungen bringen bzw. von dort abholen. Oder du benutzt dafür ein verstecktes Fiddlegleis: Im Spiel würde dieses Gleis dann nur das Zufahrtgleis für diverse Abteilungen darstellen. Wenn jetzt alle diese Gleise in einer Richtung liegen, brauchst du nicht mal ein dauernd frei zu haltendes Umfahrgleis. Es muss nur bei Ankunft des Übergabezugs frei sein.
    Der Ablauf würde dann so aussehen: Die Köf sammelt die abgefertigten Waggons ein und stellt sie auf einem Abstellgleis (kann auch ein Ladegleis sein, das gerade frei ist) bereit. Die Übergabe kommt herein, die Lok setzt um und die Köf schiebt die vorher gesammelten Waggons hinter die Übergabelok, die dann den Betrieb verlässt, in dem die Köf die neuen Waggons zustellt. Das geht allerdings nur, wenn du irgendwie ein Gleis für den Übergabezug hast.


    Und wenn du unbedingt Personenverkehr haben möchtest, kannst du eine Haltestelle für die An- und Abfahrt von Arbeitern einplanen (die würde aber wohl nur von Triebwagen angefahren werden).


    Soweit mein Senf.


    Tschüss
    Utz

    Hallo 0-PS,


    bei deinem Plan stellt sich mir die Frage, was die Köf in dem Bahnhof tun soll. Wenn ein Güterzug einfährt, muss rangiert werden. Da aber der eingefahrene Zug entweder das Haupt- oder das Umfahrgleis blockiert, kommt die Köf nur einseitig an den Zug und kann auch nur in eine Richtung Waggons zustellen bzw. abholen und an den Zug koppeln. Ich denke, in so einem Bahnhof würde eher die Zuglok die Rangierarbeiten durchführen. Damit könnte das Köfschuppengleis anderer Verwendung zugeführt werden.


    Tschüß
    Utz

    Das ist ja bitter, dass Bachmann alle seine wirklich interessanten Waldbahnloks aus dem Programm genommen hat. Denn die machen ja gerade den Unterschied zu europäischen Waldbahnen aus. Nicht einmal bei ebay sind im Moment gebrauchte Shays oder Climax zu bekommen (außer als US- oder Hongkong-Import)! Zwar fuhren auf US-Waldbahnen auch "normale" Loks, aber der Reiz wäre für mich dahin.
    Ich habe übrigens auch PECO-Gleis auf meiner inzwischen abgerissenen US-Waldbahn benutzt - eingeschottert und waldbahnmäßg verdreckt (d.h. kaum noch was von den Schwellen zu sehen) fällt wohl nur beim Lupen-betrachten auf, dass sie nicht wirklich passen. Es kommt wohl auch auf den Preis an (ich kenne den für PECO, nicht aber den für Micro Engineering oder gar Wenz) und welche Ansprüche man hat (Diorama-Qualität oder Betriebsgleis). Geld- , Zeit- und Geschmackssache halt.


    Aber jetzt zu dir, Peter. Hast du schon eine grobe Idee, was du darstellen willst? "Hauptstrecke" vom Sägewerk in das Abholzgebiet? Hauptcamp und davon ausgehende Strecken zu den jeweiligen Fällbereichen? Ein Sägewerk braucht Platz, wie schon Claus anmerkte, ein Camp kann man auch schmaler bauen. Zum Sägewerk gehört meist auch ein Betriebswerk, denn viele Waldbahnen endeten dort (und luden auf Normalspur oder später LKWs um). Du kannst natürlich auch auf das Sägewerk verzichten und nur das Betriebswerk (ist ja bei Waldbahnen meist recht spartanisch) bauen und die Strecke dann zum Sägewerk (Schattenbahnhof/ Staging) ins OFF weiterführen.


    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß bei deinem Vorhaben, mir hat es auch so lange gefallen, bis Lenz mit seinen Fernentkuppel-Loks kam - und auch jetzt baue ich wieder an einer On30-Anlage (wenn auch der etwas speziellen Art :) ).


    Tschüß
    Utz

    Hallo Ciccio,


    wenn deine Gebäude von irgendeiner Seite nicht eingesehen werden können, wären dort größere Öffnungen möglich, die die Wärme abgeben könnten.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Skimble,


    das Prinzip der Anlage finde ich ganz gut. Allerdings versuchst du in deinem durch die Form am Ende recht kleinen Raum eine eierlegende Wollmilchsau zu bauen. Die Gleisanlagen lassen vermuten, dass Kreuzungen von Personenzügen stattfinden, während gleichzeitig auch noch der Güterverkehr abgewickelt wird. Vom Betrieb her sind die Personenzüge hier natürlich eher Nebendarsteller - sie treten von links oder rechts auf, bleiben kurz auf der Bühne stehen und verschwinden nach rechts/links. Wenn du dann in einem Schattenbahnhof keine Umsetzmöglichkeit hast (und jemanden, der die Vorgänge im OFF, also außerhalb des sichtbaren Bereiches, für dich durchführt), dann brauchst du eine recht große Anzahl von Zügen, damit auch wirklich etwas in deinem Bahnhof los ist. Dass in der Realität an so einem Bahnhof vielleicht drei Züge pro Tag anhalten, musst du dann außer Acht lassen (was nicht weiter schlimm ist, sondern dafür sorgt, dass das Spiel nicht langweilig wird).
    Du könntest deinen Schattenbahnhof im zweiten Raum natürlich auch als Verbindung zwischen (1/1a) und ( 8 ) ausführen, so dass die selben Züge mehrere Auftritt haben können - das würde bedeutend weniger Rollmaterial und Platz bedeuten. Allerdings würdest du trotzdem, allein um zwei verschiedene Züge in jede Richtung fahren zu lassen, dafür schon einmal vier Gleise benötigen. Dann noch mindestens ein oder zwei Gleise für Güterzüge.
    Der eigentlich fordernde Betrieb findet allerdings eher mit Güterzügen statt, da hier doch eine ganze Menge rangiert werden kann/muss. Somit sind Güterzüge die eigentlichen Hauptdarsteller: Sie fahren ein, rangieren ein paar Waggons aus, holen einige von den Ladestellen ab und rangieren die ausgestellten an diese freien Stellen. Das dauert, deshalb ist das das Hauptgeschehen.
    Mit einer Halbautomatik könntest du im Hintergrund der Rangierarbeit auch Personenzüge deinen Bahnhof anfahren lassen. Allerdings kann es dann auch etwas hektisch werden, außer du startest diese Züge manuell genau dann, wenn du eine Pause im Rangierbetrieb machen willst/musst.



    Wenn dir Personenverkehr wichtiger als Güterverkehr ist, müsstest du den P-Zügen eine Hauptrolle einräumen. Das ginge zum Einen, indem du deinen Bahnhof zu einem Kopfbahnhof machst (die Züge würden durch das Kopf-Machen ja viel mehr Arbeit haben), oder zu einem Systemwechselbahnhof. Z.B. könnten von links E-Loks die Züge befördern, nach rechts ginge es dann per Diesel oder Dampf weiter. Ein BW, das die entsprechenden Loks vorhält, wäre dann aber nötig (und endlich auch einmal sinnvoll :D ); das könnte in der rechten Hälfte entstehen.


    Soviel zum Betrieb.


    Jetzt zum Gleisplan.
    Ich würde ein doppelseitig angeschlossenes Gleis herausnehmen. Brauchst du wirklich die Möglichkeit, dass sich zwei Personenzüge plus ein Güterzug in deinem doch recht kleinen Bahnhof gleichzeitig befinden? Sprich: Brauchst du das reine Güterzuggleis in der Mitte?
    Außerdem würde ich vielleicht die erste Einfahrweiche links unten (bei 1/1a) schon in den Durchgang zum zweiten Raum bzw. evtl. sogar noch davor anordnen, so dass du mehr Länge für deinen Bahnhof bekommst und vielleicht die vielen parallelen Kurven am Ende verringern könntest. In Kurven lässt sich auch schlecht an- und abkuppeln!
    Die chemische Fabrik würde ich dann ans rechte Bahnhofsende verlegen, den hochgelegenen Bahnhof selbst nach ganz links, so dass die Fußgängerbrücke (oder sogar eine richtige Brücke, auf der auch das Bahnhofsgebäude platziert werden könnte) den Durchgang tarnt. Die Idee mit den Arkaden (von H3x) gefällt mir ebenfalls gut, so bekommst du auch einen besseren Abschluss nach hinten hin.


    Soweit meine Vorschläge.


    Tschüß
    Utz

    Hallo George.
    Kreisverkehr ohne Kreis ... das war in den kleinere Baugrößen ja schon öfter in den Plänen. Warum nicht auch in 0?
    Ich sähe nur ein kleines (logisches) Problem: Die Ausfahrt aus dem Kopfbahnhof liegt direkt neben der Weiche, die die Wendeschleife schließt - da wäre in der realen Welt wohl die Frage angebracht, warum der Zug den großen Bogen machen muss, wenn er doch direkt per Kopf machen loslegen könnte. Bzw. wenn der Bogen dazu dient, eben das Kopfmachen zu vermeiden, warum dann die Verbindung zwischen Wendeschleife und Kopfbahnhof? Das hieße ja, ein Zug könnte von der Strecke um den Bogen direkt wieder auf die Strecke fahren - im Normalfall eher nicht so sinnvoll.
    Wenn du jetzt die Einfahrt in den Kopfbahnhof ein Stück in die Wendeschleife zurück verlegst und die Verbindung zur Ausfahrt der Wendeschleife tarnst, dann würde das Ganze gleich schon viel sinnvoller wirken.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Dirk, hallo Dimo,


    in deinem Plan, Dirk, könnte man die Ladestraße nach oben ans Ende der Rampe verlegen, dann wäre das untere Gleis für Ein- und Ausfahrten frei. Sonst ginge, wenn die Ladestraße und der Güterschuppen/die Rampe benutzt werden, gar nichts mehr.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Dimo, hallo Dirk,


    den zweiten Plan von Dir, Dirk, finde ich schon viel besser als die anderen (von Dimo etc.). Eine Sache würde ich aber noch ändern - das Gleis zum Köfschuppen ist viel zu lang und eigentlich nutzlos (außer eben, um den Schuppen anzuschließen); vielleicht reicht es hier ja, den Schuppen direkt an die Weiche anzubinden (ohne weiteres Gleis davor) oder es so zu kürzen, dass höchstens eine kleine Dieselbefüllung (z.B. bei so einer kleinen Lok auch über Tank-LKW) davor passt. Dann kann das mittlere Gleis links einen weiteren Anschluss oder die Ladestraße oder was weiß ich erhalten. Der Fiddleyard bzw. das Fiddlegleis (oder das Kassettensystem) würde dann an das vordere (Bahnsteig-)Gleis angeschlossen werden. Züge könnten dort einfahren (wenn rechts die Module fehlen, könnte die Köf sich auch die Waggons von dort holen) und sie zumindest an diesen Anschluss im mittleren Gleis bringen. Wenn die Köf jetzt direkt vom Fiddleyard kommt, könnte sie Waggons sowohl schieben (für Güterschuppen und Freiladegleis), als auch ziehen (s.o.). Mit der Umfahrmöglichkeit auf den letzten beiden Modulen gäbe es dann gar keine Probleme mehr und interessanter Betrieb wäre möglich.


    Tschüß
    Utz

    Hmmm ... ich weiß nicht recht.
    Warum ist das Gleis zum Köfschuppen das längste Stumpfgleis, das du hast? Ist davor noch etwas Wichtiges?
    Auf der Heimanlage kannst du eigentlich nichts machen, außer: Köf aus dem Schuppen holen, mit der Köf einen Waggon aus deinem Fiddlygleis (das vordere linke hinter dem Köfschuppen, oder?) holen und dann? Du kriegst es nicht neben die Güterabfertigung (da steht dann ja die Köf im Weg) oder davor (auch da steht dann die Köf hinter dem Waggon dumm rum). So kann der Waggon eigentlich nur nach hinten links verschoben werden und vielleicht gegen einen anderen (den du dann im Köfgleis zwischenparken musst) getauscht werden - äh, ein wenig langweilig, oder?
    Selbst mit Erweiterung hast du nicht viel mehr Rangiermöglichkeiten, nur kannst du jetzt den Waggon zur Güterabfertigung fahren. Das wars dann auch schon.
    Du hast einen langen Bahnsteig, an dem nie ein Zug halten kann (denn dafür ist das Fiddlegleis zu kurz), außer vielleicht einem Triebwagen und der braucht keine Umsetzmöglichkeit.
    Also irgendwie ... ich weiß halt nicht recht ... ein zünftiger Industrieanschluss mit mehreren Gleisen wäre mir lieber, um richtig rangieren zu können (aber das bin halt ich ...).


    Tschüß
    Utz

    Hallo Jürgen,


    das sieht jetzt viel besser aus als dein erster Entwurf!
    Meine einzige Anregung: Du könntest mit dem Platz unten rechts (hinter dem Einstieg) noch etwas anfangen: Einen weiteren Industrieanschluss unterbringen oder den Ostbahnhof zum Trennungsbahnhof erklären (das untere Bahnhofsgleis wäre dann das Bahnsteiggleis) und eine Stichstrecke nach unten rechts führen (wenn sie durch Geländer oder Gebäude getarnt ist, könnte sie wer weiß wohin führen - Platz für eine Schienenbusgarnitur oder einen kurzen Güterzug dürftest du dort haben.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Micha,


    tolles Ensemble, aber ich möchte nicht der LKW-Fahrer sein, der den Hänger da wieder rausbugsieren muss :)
    Na ja, bin ja auch kein LKW-Fahrer (außer auf dem PC), und was die so manchmal hinkriegen, das lässt einen schon staunen.
    Eine Frage: Der Hänger hat noch eine Anhängerkupplung am Ende - ist das ein landwirtschaftlicher Anhänger (ich glaube, da dürfen schon mal zwei Anhänger an einer Zugmaschine hängen, oder?) ?


    Und an Oliver: Ich glaube nicht, dass mit dem Kran auch Waggons be- oder entladen werden sollen, dafür dürfte die Kranbahn nicht weit genug über die Gleise reichen.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Dimo,


    wenn ich mir mal deinen Entwurt vornehmen darf ...
    Du könntest das hintere obere Gleis hinter einem Halbreliefgebäude bis zum Ende der Module führen und es als dein Fiddlegleis verwenden, dann verschenkst du nicht links noch Platz, den du gut für deinen sichtbaren Bereich nutzen könntest. Wenn du das "Verschwinden" hinter dem Gebäude gut tarnst, könnte das ganz gut aussehen.
    Der Zug würde dann mit z.T. geschobenen (für deine nach links endenden Gleise) und gezogenen (für die Gegenrichtung) Waggons in den Hafen einfahren.
    Solltest du nicht an den hinteren Rand herankommen, könntest du den Zug (vor dem Start des Betriebes) auf dem gegenüberliegenden (also hinteren linken) Gleis zusammenstellen und nach rechts ins Fiddlegleis (bzw. die verborgene Hafeneinfahrt) schieben.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Dimo,


    gute Ideen für kleine Anlagen findest du auch in den Publikationen von Iain Rice (britische bzw. US-Anlagenentwürfe, die sich aber genausogut für deutsche Anlagen eignen). Die Bücher (na ja, eher Hefte) sind z.B. bei ebay oder amazon erhältlich.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Jürgen,


    ja, dein Plan ist (fast) nicht überladen und Platz für Landschaft hast du auch gelassen.
    Nur das BW (wer mich kennt, weiß, dass ich kein Fan von BWs bin :) ) kommt mir ein bisschen groß vor - z.B.: brauchst du wirklich eine Drehscheibe? Wenn deine Züge kurz sind, so wirst du wohl eher mit Tenderloks und nicht solchen mit Schlepptender fahren (die vor allem auch auf engen Radien nicht gerade gut aussehen, das aber nur so nebenbei). Und zwei Zufahrten (bzw. eine Zu- und eine Ausfahrt) sind für ein BW an einem so winzigen Bahnhof reichlich viel - ich würde da eher ein weiteres Anschlussgleis (Rampe, Ladegleis etc.) einplanen.
    Was hast du eigentlich mit den Gleisen ganz hinten links vor? Sie dürften auf jeden Fall schwer erreichbar sein (Handweiche dort???).


    Ach ja - wie kommst du an den unteren Bahnhof? Unter der Verbindungsbrücke hindurchkriechen (wie hoch soll die Anlage sein)? Oder planst du dort ein bewegliches Modul (das dann aber jedes Mal geöffnet werden muss, wenn du zum unteren Bahnhof willst).


    Tschüß
    Utz

    Hallo Rainer,


    jetzt hab ich doch noch eine andere Idee (schrecklich, nicht? :) )
    Hast du hinter der Zimmertür (Flur?) evtl. noch etwas Platz während du mit der Anlage spielst - äh, Betrieb machst?
    Dann könntest du einen fahrbaren Fiddleyard einplanen, der vom Fähranleger ausgehend in den Flur reicht. Entweder mehrere Gleise durch Weichen erreicht (Länge?), oder eine Schiebebühne bzw. Drehbühne, die an ein Gleis zum Anschluss an den Fähranleger führt, oder nur das Anschlussgleis und dahinter eine offene Fläche, auf der du verschiedene Kassetten lagern und an das Anschlussgleis (auch mehrere hintereinander: Lok, Waggon1, Waggon2) verschieben kannst (das machen einige Briten so), um immer wieder neue Züge zusammenzustellen.
    Bei Nicht-Betrieb kann dieser Fiddleyard einfach irgendwo vor der Anlage untergebracht werden.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Rainer,


    ich glaube, Johann meinte das anders, aber das wird er wohl noch selbst erklären.


    Hier meine Idee: Das Bahnhofsgebäude würde ich auf der rechten Seite in den Vordergrund (vor G2) verlegen, dann kannst du wie in deinem letzten Plan Gleis 3 (ähnlich wie Gleis 1 im ersten Plan) nach links führen, aber ganz im Hintergrund. Davor die Bahnhofstraße. Deren Häuser verdecken Gleis 3, dort kannst du deinen Zug aufstellen.
    Oder du schließt links neben dem szenisch gestalteten Teil (Bahnhofstraße) einen (verfahrbaren oder wegklappbaren) Fiddleyard an, dann kannst du leichter die Züge wechseln.


    Tschüß
    Utz


    Hach, Johann war schneller ...

    Hallo Looki,


    ich erinnere mich jetzt nicht an frühere Pläne von dir für Groothusen, deshalb habe ich ein paar Fragen:
    Das ganze ist ja ein Inselbetrieb - findet er auch auf einer Insel statt?
    Wie kommen die Personen/Urlauber/Touristen auf die Insel? Mit der Fähre? Werden die Personenwaggons auch auf der Fähre transportiert oder verbleiben sie auf der Inselbahn (und die Besucher kommen zu Fuß von der Fähre)? Wenn letzteres, wo stellst du sie ab, wenn sie nicht in Betrieb sind? Auf dem Stück Gleis (unten links) gegenüber der Fähre?
    Ich verstehe auch nicht so ganz, warum es neben der Fähre und der Mole einen eigenen Kai gibt? Auf Spiekeroog z.B. war das ja eine Einheit (da kam allerdings keine Eisenbahnfähre an) - du könntest also an der Mole sowohl den Fährbetrieb als auch den Warenumschlag von See aus kombinieren und hättest dann den Platz, den der Hafen oben einnimmt, für etwas anderes zur Verfügung.


    Kläre mich doch mal auf :)


    Tschüß
    Utz

    Hallo Leute,


    da mal wieder der Kreisverkehr (diesmal von Konstantin) Diskussionen auslöste, die in seinem Thread nicht unbedingt etwas verloren haben, teile ich meine Meinung lieber in einem neuen Thread (also hier) mit:


    Ich war lange immer einer, der Kreisverkehr strikt ablehnte (tue ich für mich selbst immer noch), dabei wohl auch teilweise recht dogmatisch (nein, das hat nichts mit HUND zu tun! :D ).
    Inzwischen sehe ich das ein wenig anders.


    1) Kreisverkehr geht meiner Meinung nach nicht, wenn es sich um nichts anderes als einen ein- oder zweigleisigen Kreis handelt. Also nur ein oder zwei Kreise mit oder ohne Verbindung. Nicht, weil das unprototypisch ist (was nicht einmal stimmt, nimmt man z.B. die Teststrecke Wegberg-Wildenrath), sondern weil ich denke, dass das Spielen (Fahren etc.) darauf schnell langweilig wird (nicht so sehr für Kinder, also die echten, denn denen hilft da die Fantasie weiter, die bei uns Erwachsenen oft schon recht verkümmert ist).
    Wer hingegen gar nicht so sehr fahren will, sondern lieber Landschaft, Gebäude etc. basteln möchte, könnte auch mit einem einfachen Kreis glücklich werden.


    2) Hat der Kreis zumindest ein oder zwei Anschlussgleise/Rangiergleise etc. oder einen Schattenbahnhof, so sieht das schon anders aus. Man kann entweder rangieren und/oder Betrieb nach einem Fahrplan machen (schon prototypischer - und längerfristig unterhaltender). Oder zumindest Abwechslung bei den Zügen haben, ohne jedes Mal Loks und Waggons vom Gleis nehmen zu müssen (irgendwann bricht da immer was ab).


    3) Ist der Kreis, wie in einigen US-Plänen, nur zum Einfahren oder zum Benutzen bei Open-House-Veranstaltungen gedacht, kann man aber ansonstern Punkt-zu-Punkt-Verkehr machen (und kräftig dabei rangieren oder ebenfalls einen Fahrplan nutzen), sieht das Ganze wieder anders aus. Hier ist der Keis auch meist (durch einen Tunnel, einen Einschnitt oder das Durchstechen eines Hintergrundes, vor allem bei Insel-Anlagen - nein, ich meine nicht die friesischen Inseln, sondern Bahnen, die auf einem Tisch in der Mitte des Raumes aufgebaut sind :) - gezeigt) nicht als Ganzes sichtbar.


    4) Leute mit viel Fantasy können den Kreis auch als Kilometerfresser benutzen. Der Zug dreht halt zwischen den Halten/Bahnhöfen mehrere Runden und hat so eine scheinbar größere Strecke zurückgelegt (das habe ich auch aus US-Plänen).


    Konstantins Plan würde ich in Kategorie 2 oder 3 einordnen, also vollkommen in Ordnung (für mich, solange mich keiner zwingt, selbst so zu bauen :D ).


    Soweit meine zwei Cent dazu.


    Tschüß
    Utz

    Hallo André!


    Die Hauptfrage wäre eigentlich, wofür willst du die Videos machen? Nur für dich? Für andere Modellbahner? Für ein allgemeines Publikum? Oder sogar als eine Art Kurzfilm (siehe z.B. auch die Artikel von Lance Mindheim, einem US-Modellbahner, dazu: Lance Mindheim und Folgeseiten (allerdings nur auf Englisch).
    Was ich vorher noch vergaß: Neuere Smartphones haben auch sehr gute Kameras eingebaut (es sind sogar Kinofilme damit gemacht worden). Damit kann man z.B. auch günstig erst einmal herumexperimentieren, wenn man eins hat.


    Tschüß
    Utz