Posts by UtzRK

    Hallo Detlev!


    Du schreibst in deiner Vorstellung der Planung, dass dir vor allem das Bauen Spaß macht. Das Bauen von ... was? Gebäuden? Landschaft? Gleisen?


    Wenn dich Gebäudebau am meisten interessiert, dann kommt es darauf an, ob du lieber viel Verschiedenes oder wenigere, dafür aber detailliertere Gebäude bauen willst. Im ersten Fall wäre HO, gegebenenfalls noch 0e (braucht weniger Platz für die Bahn was mehr Platz für Gebäude bedeutet) zu empfehlen.
    Bist du vor allem an Landschaft interessiert, wäre HO der eindeutig bessere Weg, da in 0 auf deiner Fläche nicht gerade viel Platz für Landschaft ist.
    Gleisselbstbau ist in beiden Spuren möglich. Da ich selbst nie Gleise selbst gebaut habe, kann ich nicht sagen, wo es einfacher bzw. befriedigender ist.


    Noch ein etwas "abartiger" Vorschlag: Wenn du wirklich tief in den Gebäudebau einsteigen willst, wäre eine Kombination bzw. ein Nebeneinander von 0 und HO möglich: 0e benötigt fast die gleiche Gleisgeometrie wie H0 (außer gewisse große deutsche 0e-Dampfloks), nur ein wenig mehr Platz (sprich: Abstand zwischen parallel laufenden Gleisen). 0e-Züge fahren also auf HO-Gleisen und umgekehrt. Das mache ich mir zu Nutze, indem ich eine Anlage baue, die wahlweise in 0e oder in HO genutzt werden kann (beides übrigens nach US-Vorbild); es müssen nur das Rollmaterial, die Gebäude und Zubehörteile ausgetauscht werden. Das heißt, du hättest auf gleicher Fläche die Möglichkeit, etwa anderhalb mal so viele Gebäude zu bauen. (Ich weiß, für diesen Vorschalg werde ich von den Puristen am liebsten verbrannt, äh, verbannt :D ).


    Oder noch ein anderer Vorschlag (der gilt sowohl für Gebäudebau als auch für Landschaft): Herausnehmbare Teile. Die kannst du erstens am Werktisch bearbeiten und zweitens immer wieder gegen Neubauten tauschen. So hast du praktisch unendlich viele Möglichkeiten des Bauens.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Djodje!


    Ich kanns einfach nicht lassen ...
    Du hast da dieses einen halben Raum einnehmende Umfahrgleis (ein Teil davon als "Industrieanschluss" bezeichnet - was soll das bedeuten? Dass es das Gleis ist, das zum Industriebereich unten führt? Tut das andere doch auch), aber so, wie es jetzt existiert, keine Möglichkeit, irgendwo in der Industrie Waggons zum Be- oder Entladen abzustellen - damit würde immer das Umfahrgleis blockiert. Warum baust du nicht unten am Anfang der Industrie nicht noch einen Gleiswechsel ein und verlängerst auch das untere der beiden Industriegleise durch eine Weiche zu einem Stumpfgleis, auf dem du auch Waggons abstellen kannst?


    Na ja, und dann der Mittelbahnsteig. Das heißt doch, dass zwei Züge dort gleichzeitig halten können sollen. Dafür muss aber zumindest einer davon schon abfahrbereit sein, sonst bekommst du die Lok nicht frei (okay, du kannst auch einen Lokwechsel machen). Aber die Frage ist doch, warum sollten sich zwei Züge, die beide aus der selben Richtung kommen (denn du kannst diese Gleise ja nur von einer Seite erreichen) gleichzeitig im Bahnhof stehen? Außer, du siehst das Ganze wirklich nur als Spielanlage für deine Tochter (Kindern ist zum Glück Logik beim Spielen nicht wichtig - ach, es ist schon blöd, erwachsen zu sein ... :) ).


    Ansonsten sag ich auch nichts zum Kreisverkehr :D:D:D


    Tschüß
    Utz


    Hallo Matthias,


    wenn du dir die Fotos von dem Getreidespeicher genau ansiehst, dann erkennst du auch da Schatten - auf Fotos kann man halt tricksen, muss aber aufpassen. Auch bei den Straßen, das sieht auf den Fotos toll aus, aber guckt man schräg drauf, sieht auch die Straße oft irgendwie schräg aus.


    Tschüß
    Utz

    Hallo!


    Das Problem mit Hintergründen aller Art ist leider, dass davor stehende 3D-Modelle Schatten werfen, die es in der Realität nicht geben kann, und so die Illusion schnell zunichte machen. Das sieht man sowohl an den Bäumen im vorletzten Beitrag, noch deutlicher wird es an den Bäumen im letzten Beitrag, wo der hellblaue Hintergrund ein wundervolles Medium für Schatten aller Art ist.
    Da ich im Moment noch keinen Anlagenhintergrund habe, ist meine Überlegung zur Vermeidung solcher Schatten noch ziemlich theoretisch. Ich habe es nur mal mit einer Taschenlampe und einem Baum vor einem Foto ausprobiert. Wenn man den Hintergrund von unten oder oben beleuchtet (am besten wohl mit einer LED-Leiste, um gleichmäßig flächiges Licht zu erhalten), dann werden Schatten minimiert oder sogar ganz eliminiert (je nach Abstand der 3D-Modelle vom Hintergrund. Wenn sie den Hintergrund berühren, könnte es neue Schatten geben).


    Vielleicht hat ja mal jemand die Möglichkeit das auszuprobieren.


    Tschüß
    Utz


    Nochmal hallo Uwe,
    ich fände es persönlich interessanter, den Zug auch mal hinter der anderen Strecke langsam verschwinden zu sehen. Außerdem wird in US-Modellbahnzeitschriften oft geschrieben, dass ein Zug länger wirkt, wenn man ihn nicht ganz sieht (sondern Teile davon durch VG-Gebäude etc. verdeckt sind) und dass auch die Strecke, die ein Zug fährt, länger wirkt, wenn man sie nicht auf einmal einsehen kann.
    Es kommt vielleicht auch darauf an, wie du dir die Landschaftsgestaltung dort vorstellst. Wenn du z.B. gerne zwei Bahnübergänge hättest, die (leicht höhenversetzt) hintereinander liegen, dann wäre die Version 2 besser, ebenso, wenn du zwischen die Strecken etwas Besonderes setzen willst.
    Wenn du viel Fläche brauchst, wäre Lösung 1 besser, da du vorne den gesamten Platz frei hast.
    Die 3 wäre wohl am langweiligsten.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Utz,


    kannst Du mir das näher beschreiben wie dein Bekannter die Segmente aus Alu gebaut hat?


    Gruß
    Uwe


    Hallo Uwe,
    er hat vorgefertigte Vierkantprofile benutzt, die mit speziellen Verbindungsstücken in beliebige Kombinationen (Verlängerung, Kasten etc.) zusammengesetzt werden können - leider weiß ich nicht mehr darüber, werde ihn aber mal anschreiben, ob er dazu was schreiben kann (er war wohl auch mal hier im Forum aktiv).


    Tschüß
    Utz

    Hallo Utz


    Mir ging es um die verschiedenen Möglichkeiten die man zum Verladen einsetzen kann.
    Es tut mir leid wenn ich nach Deiner Meinung einen zu lauten Kran gebaut habe und Dir die verschiedenen Hebe oder Schwenkbewegungen nicht gefallen.
    Aber es muss halt genau auf dem Punkt abgesetzt werden.


    Arnold


    Hallo Arnold,


    ich habe deinen Kran nicht an sich kritisiert, nur auf die geringe Realitätsnähe der Geräusche und des Ladeverfahrens hingewiesen. Ich selbst würde mir z.B. niemals zutrauen, so ein Projekt auch nur in Angriff zu nehmen.
    Es kommt halt immer darauf an, was man will (und kann).
    Nichts für ungut,


    tschüß
    Utz

    Hallo alle zusammen!
    Containerbetrieb, na ja. Das ist dann ja praktisch das Verladen von immer gleichen Kisten, Abwechslung höchstens durch Farbe und Beschriftung oder den recht seltenen Tank-Container.
    Wenn man sich so einen Container(hafen)bahnhof ansieht, z.B. in Hamburg, dann ist das für mich pure Langeweile: Container, Container, Container und dazwischen ein paar Kräne. Und es gibt immer nur den selben Ablauf: Zug aufs Beladegleis, beladen, Zug weg (oder umgekehrt), egal welche Waren gerade umgeschlagen werden. Keine Aufteilung des Zuges nach verschiedenen Ladestellen, kein Rangieren in verschiedene Gleise, eben keine Individualität sondern reiner Massenbetrieb.
    Mal ganz davon abgesehen, dass so ein Containerkran wie der von Arnold natürlich seinen Spielwert hat und technisch/mechanisch toll gemacht ist, ist alles andere recht unrealistisch: Die (lauten, grellen) Geräusche, die offene Mechanik (könnte man natürlich tarnen) aber vor allem die Abläufe: Wenn für jeden einzelnen Container so viel hin und her korrigiert werden müsste, wäre der Hamburger Hafen schon pleite. Da geht es Ruck-Zuck: Der Bediener (der natürlich Erfahrung und einen Blick von oben auf den zu verladenden Container hat) richtet den Container einmal in der X-Achse aus und dann in der Y-Achse (wirklich erfahrene Containerlader machen das sogar in einem Rutsch, wie ich mal in einer Doku gesehen habe), dann runter mit dem Kasten und fertig ist.
    Und alles ohne viel Nachdenken.
    Ein normaler Industriebetrieb jedoch erfordert vom Spieler Planung. Wie bekomme ich wann und mit möglichst wenig (Spiel-)Zügen alle Waggons an ihre Plätze?
    Also, mein Fazit: Containerkranen ist ganz nett, aber als einziges Spielelement zu wenig (wie schon der sicher noch allen bekannte Märklin-Kran mit E-Magnet).


    Tschüß
    Utz

    Hallo Uwe,


    ich verstehe einiges an deiner Argumentation für deinen Plan wirklich nicht.


    1. Warum willst du unbedingt einen Aufzug? Auch wenn du glaubst, ihn bauen zu können, so reißt er doch aus dem Spielfluss heraus. Statt dass dein Zug von Bad Meingarten in einem Rutsch durch den Haltepunkt und zum Endbahnhof fahren kann, legst du einen in meinen Augen völlig unnötigen Zwischenstopp ein, kurbelst dann deinen Aufzug hoch (eh, ein Zughebewerk!) und fährst erst dann weiter. Hast du das mal richtig im Kopf durchgespielt? Ich denke, dass du genug Platz hast, um mit einer ununterbrochenen Steigung ab dem Abzweigsegment genug Höhe zu erreichen, dass deine obere Ebene über Bad Meingarten genug Abstand hat. Wenn du statt mit Holz deine oberen Segmente aus Aluteilen (ich kenne das von einem Bekannten aus Düsseldorf) baust, dann nimmt das noch weniger vertikalen Platz weg. Und da dieser Bereich sowieso weniger tief ist als Bad Meingarten, stört die obere Ebene auch weniger.


    2. Du sagst, es ist "alternativlos" (siehe Merkel :D ), dass die Strecke zum Hafen nicht die sein kann, die zum Fiddleyard führt. Das sehe ich nicht so. Wenn die hinterste Strecke gegenüber von Bad Meingarten die nach unten führende wäre und davor die Steigung, dann dürftest du bis zum Abbiegen in den Hafenbereich genug Höhenunterschied erreichen können, dass die Strecken sich kreuzen können. Oder gibt es irgendeinen unverrückbaren Grund, warum die beiden Strecken räumlich so weit voneinander getrennt sein müssen?


    Tschüss
    Utz

    Okay Uwe, dann hier mal gleich meine Ideen zu deinem Plan:


    Spiegel den Bahnhof so, dass die Ausfahrt oben nach rechts führt. Daran per Bogenweiche in der Ausfahrt angeschlossen direkt der Hafen (evtl etwas tiefer gelegt). Parallel zum Abzweig Hafen die Trennung der beiden Richtungen Schattenbahnhof und obere Ebene. Richtung SBF fällt ab, andere Strecke steigt (evtl. als Steilstrecke, was den Einsatz von Vorspann- oder Nachschiebeloks möglich machen würde, bzw. den spezieller Steilstreckenloks).
    Bahnhof obere Ebene entweder über dem anderen Bahnhof (wenn man vor allem alleine spielt), oder - wie du angedeutet hast - Rundumstrecke bis zur Gegengeraden (wenn mehrere Leute gleichzeitig spielen gibt es sonst Gedränge vor den beiden übereinander liegenden Bahnhöfen).
    Mein Grund für die Umstellung: In deinem Plan ist der Weg zum Hafen recht weit (der sollte doch eigentlich in der Nähe des Ortes des Bahnhofs liegen, oder?) und führt außerdem aufwärts, d.h. das Hafenbecken läge höher als der Rest des Ortes (mag in den Niederlanden theoretisch möglich sein, aber nicht sehr wahrscheinlich). Und wenn du die Strecke bis zum Hafen nicht ansteigen lässt, fehlt der notwendige Anstieg zur zweiten Ebene. Einen Aufzug würde ich vermeiden: 1. teuer oder unzuverlässig, 2. reißt er einen aus dem Spiel raus (wo gibt es schon Zughebewerke?). Deine Strecke dürfte lang genug sein, reichlich Abstand zwischen den einzelnen Ebenen zu erlangen (vor allem, wenn es sich um eine Steilstrecke handelt - ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was hier so viele Leute gegen Steigungen über 2 oder 3% haben. Im Rheinhaven hatte ich 5-6% und meine kleine V36 schaffte das locker mit neun Güterwaggons, auch in der Kurve).


    Tschüß
    Utz

    Also Industrie-Stammgleis und Bahnhof tauschen? Wäre sicher optisch auch reizvoll, die Züge vor der Einfahrt an der Industrie vorbeiziehen sehen. Wichtig ist in beiden Fällen, dass die Möglichkeit einer Einfahrt im Bogen genutzt wird. Das erhöht die mögliche Länge der Züge erheblich. Ein Güterzug darf (ohne Lok) aktuell rund 2.3 Meter lang sein, um gerade noch so auf das Güterzugsgleis zu passen.



    Siehe meinen Beitrag Nummer 16 auf der vorigen Seite :)


    Tschüß
    Utz

    Hallo Mark,


    bei deinem Entwurf entstände allerdings ein riesiger Blob, der fast den gesamten freien Raum ausfüllt, und außerdem eine lange, lange von der Außenseite zu betrachtende Kurve (enger Radius = große Lücken zwischen den Waggons), während eine An-der-Wand-entlang-Anlage wie die von Benedikt ursprünglich geplante nur Innenkurven (zwangsläufig enger erscheinender Waggonabstand) hätte. Außerdem ist so nicht wirklich viel Platz für Industrie (wegen der Enge in der Kurve) mit mehreren Anschlüssen gewonnen.
    Nichts für ungut, aber ich sehe in deiner Planung keinen wirklichen Vorteil außer der Vermeidung der Brücke vor der Tür.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Benedikt,


    ich als alter BW-Hasser würde natürlich kein BW im Endbahnhof einplanen :D , es sei denn, du willst dort eine Lok übernachten lassen. Hier wird in solchen Fällen immer der Frühzug aus dem Ort als Grund angebracht- es könnte aber auch genau umgekehrt sein: In dem Ort, der zu dem Endbahnhof gehört gibt es a) eine größere Fabrik, b) ein Schulzentrum oder auch c) ein Erholungsheim. In allen drei Fällen wäre ein ankommender Frühzug wichtiger als ein abfahrender. Auch könnte die Lok, die im BW des Kopfbahnhofs übernachtet, einen evtl. doch nötigen Frühzug aus dem Endbahnhof übernehmen. Also auch ein Endbahnhof braucht nicht zwingend ein BW. Ein Wasserturm mit Kran sollte reichen (evtl. noch eine kleine Notbekohlung).
    Aber das ist halt nur meine Meinung (auf meiner neuen Anlage gibt es natürlich auch kein BW - beim Vorbild war auch in keinem der zwei Bahnhöfe, dich ich darstelle, eins).


    Tschüß
    Utz

    Hallo Michael!


    Hmm, jetzt hast du also gar keinen Fiddleyard mehr. Wo kommt dann der Zug her? Und wo fährt er hin? Willst du jeden Zug händisch entweder auf dem HP-Gleis oder auf dem rechten Streckengleis aufstellen und hinterher auf der anderen Seite wieder entfernen? Das kommt mir ziemlich mühselig vor (kommt auch auf die Kupplungen an).
    Okay, so wie es jetzt aussieht, kannst du (ohne großes Umarrangieren) mit zwei Zügen spielen: Erster Zug kommt von HP aus in den Bahnhof, rangiert, wartet Einfahrt des rechten Zuges ab, fährt dann aus, wonach der zweite Zug rangieren kann und dann Richtung HP ausfährt (am besten dann keine reinen Personenzüge sondern nur GMP oder PMG; wenn gewollt kann der - einzelne - Personenwaggon während der Rangiervorgänge auf dem HP-Gleis für die Passagiere abgestellt werden).


    Tschüß
    Utz

    Mist - ich hatte gerade den ganzen Text fertig, wollte ihn in der Vorschau korrigieren, fand einen Fehler und drückte eine Taste, die den kompletten Text entfernte! Also nochmal:


    Hallo Benedikt,


    jetzt nur in Kurzform: Schleife im Untergrund weg. Güterbahnhof (der eher wie ein kleiner Endbahnhof aussieht) als Endbahnhof auf die rechte Seite (da fährt ja eh nur was unterirdisch). Strecke vom Abzweig zum Schattenbahnhof wie gehabt abwärts, die zweite Nebenstrecke zum Endbahnhof aufwärts.
    Auf dem jetzt freien Platz in der Mitte des Raumes einen gekürzten Schenkel mit einer vom Kopfbahnhof aus zu bedienenden größeren Industrie (mehrere Anschlussgleise, kein Umfahrgleis!). Evtl. hat diese Industrie eine eigene Köf, die auch die Waggons aus dem Kopfbahnhof holt.


    "Extrem"-Vorschlag: Die Strecke zum Endbahnhof rechts als Steilstrecke anlegen, dann hast du auch einen (dringenderen) Grund für das BW (das ich eingleisig ausführen würde und das zweite Gleis als weitere Ladestelle): Vorspann- bzw. Nachschubbetrieb über die Steilstrecke.
    Oder: Zug im Kopfbahnhof teilen und in zwei Teilen zum Endbahnhof fahren (gab es auch). Ebenso kannst du vorsehen, dass schwerere Züge aus dem Endbahnhof mit zwei Loks (wegen Bremsen) gefahren werden oder eben auch geteilt werden müssen. Also viel Spielspaß.


    So, jetzt nochmal die Vorschau bemüht und hoffentlich lösche ich den Text nicht nochmal!


    Tschüß
    Utz

    Hallo Michael,
    du hast es so gewollt. :D
    Änderungsideen zu deinem Plan (alles nur in Hinblick auf den Betrieb (das Spiel ;) )):


    1. Im Normalspurbereich des Fiddleyards verwendest du Kassetten, warum nicht auch im Schmalspurbereich? Du könntest dir die Segmentdrehscheibe sparen und wärst außerdem viel flexibler.


    2. Dreigleisiger Bahnhof? Wenn es dir hauptsächlich um den Güterverkehr geht, dann brauchst du Ladestellen, denn Güterwagenverkehr macht dann Spaß, wenn man nicht nur (wie bei dir) Waggons an zwei Ladestellen zustellen/abholen kann. Und warum sollten in deinem kleinen Bahnhof (plus Winz-Fiddleyard) Zugkreuzungen parallel zum Rangierbetrieb stattfinden? Ein Zug, der einfahren will, während rangiert wird: a) Der Zug wartet, bis ein Gleis frei wird, oder b) der Rangierer muss eben dafür sorgen, dass ein Gleis frei ist, wenn ein weiterer Zug kommt. Das macht das ganze Rangierspiel doch interessanter.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Roland,


    ich denke jetzt vor allem an den Spielwert für deinen Enkel und nicht an die Realitätsgelüste von uns alten Herren:
    Der Junge kann jetzt eigentlich nur in den Bahnhf einfahren, die Lok ins BW fahren (hat der Kleine überhaupt Interesse daran, die Betriebsabläufe im BW nachzuspielen? Ehrlich gesagt denke ich, dass ihm das völlig schnuppe ist - er will einfach was tun!) und einen oder zwei oder auch drei Waggons ins Ladegleis schieben. Lok wieder an den Zug und weiter fahren. Nicht gerade abwechslungsreich. Mehr Spaß hätte er sicher, wenn statt des BW zwei weitere Ladestellen existieren würden, an die z.B. verschiedenartige Waggons zu fahren sind (Tanklager, Schrotthandlung etc.).
    Außer natürlich, es ist im Prinzip dann doch Deine Anlage und der Kleine 'darf' auch mal damit spielen, aber Du stehst im Vordergrund. Aber hast du dafür nicht eigentlich die "große Bahn"?


    Sorry für meine ketzerischen Gedanken und tschüß
    Utz

    Hallo Tschokko,


    so wie die gelbe Industriebahn jetzt geplant ist, stellt sich eigentlich zum größten Teil nichts als ein Hindernis für den Benutzer da - immer müsste da irgendwo drunter durch gekrochen werden, um entweder an den Fiddleyard zu gelangen oder zu den Modulen im Freien. Und was bringt das Ganze? Ein paar cm (mehr!) Höhenabstand zwischen Industrie und HP.
    Die Doppelgleisigkeit hat so auch keinen Sinn, weil nur mit Wendezügen oder Triebwagen (einigermaßen) sinnvoll, da du nirgendwo Loks umsetzen kannst und nur im HP selbst einen Gleiswechsel hast. Im Fiddleyard müsstest du also die Lok (bzw. den ganzen Zug! wenn du reinen Rechtsverkehr hast) per Hand umsetzen. Eine Schiebebühne oder ein Kassettensystem wäre da die bessere Lösung.
    Statt die ganze Strecke zweigleisig anzulegen, würde ich eher ein Gleis zum HP und das zweite direkt zur Industrie (ohne Bogen) führen lassen natürlich mit einer Verbindung zwischen den Gleisen im Fiddleyard (bei Schiebebühne nicht nötig). Du hast dann vielleicht ein paar cm weniger Höhenabstand, aber wäre das so schlimm? Deine Arbeiter jedenfalls würde es freuen, wenn sie nicht zu jedem Schichtbeginn vorher das Matterhorn erklimmen müssten. ;)


    Tschüß
    Utz

    Hallo Roland,


    wie alt ist denn dein Enkel? Ich frage wegen der Sache mit dem Kreis.
    Auf meiner alten Rheinhaven-Anlage hat z.B. ein Achtjähriger mit viel Spaß Waggons zu den verschiedenen Ladestellen rangiert bzw. dort abgeholt, einen Kreis hat er nicht vermisst. Und auch auf meiner schon länger nicht mehr in Betrieb befindlichen (und jetzt verschrotteten) 0e-Anlage (nach US-Vorbild) haben ein Neunjähriger und seine elfjährige Schwester gerne gespielt - auch ohne Kreis. Schon Jahre früher hat mein Neffe, damals sechs oder sieben, auf meiner Gartenbahn gespielt, ebenfalls kein Kreis (du siehst, Kreise sind für mich keine Option :-) ).
    Ein Kreis nimmt viel Platz in Anspruch und verführt zum schnell langweilig werdenden Kreisverkehr. Kinder wollen spielen, das heißt, etwas tun und nicht wie manch ein Erwachsener nur noch kreisenden Zügen zusehen. Also - wie du ja selbst schon gesagt hast - rangieren. Vielleicht hast du ja noch ein paar Weichen und Gleise in 0 übrig, die du deinem Enkel mal eben auf dem Fußboden aufbauen kannst. Eine Lok, ein paar Waggons und der Spaß kann schon los gehen. Dann siehst du, ob dein Enkel wirklich nach einem Kreis verlangt.


    Übrigens: Warum kann dein Enkel nicht deine 0-Bahn mit benutzen? Von deinem Kreis könnte vorne ein Rangierbereich abgehen, in dem du ihn spielen lassen kannst.


    Tschüß
    Utz

    Hallo Sebastian,


    ich finde das mit dem Blinken nun gar keine so schlechte Idee. Wenn du zum Beispiel deine Bahnen digital steuerst, kannst du die Blinker ja durch zusätzliche Funktionen (wie jeder gute Straßenbahnfahrer! :) ) manuell an- und abschalten. Bei einem automatischen Betrieb funktioniert das natürlich nicht; es ist halt die Frage, was du genau mit deiner Straßenbahnanlage vor hast.


    Tschüß
    Utz