Posts by UtzRK

    Hallo Klape(?),


    was mich an dem Plan stören würde ist die Unmöglichkeit, "falsch" im Güterzug einrangierte Waggons an die einzelnen Ladestellen zu bekommen, ohne

    1. weit (fast bis zum Fiddleyard) auf die Strecke ausziehen zu müssen und

    2. auf der anderen Seite fast bis ins BW ausziehen zu müssen.

    Beispiel:

    a) Ein Waggon für die Fabrik unten links (das grüne Rechteck) ist am Ende des Zuges eingereiht. Um den zuzustellen, müsste die Zuglok den ganzen Zug wieder bis über die Einfahrweiche auf die Strecke zurückschieben, dann ins BW-Einfahrgleis fast bis zur Drehscheibe ziehen, und erst jetzt in das Ladegleis schieben. Hinterher alles wieder andersrum.

    b) Wenn jetzt auch noch ein Waggon für den anderen linken Anschluss mitten in den Waggons für den Güterschuppen eingereiht ist, müsstest du erst wieder in den Bahnhof rein, den Zug umfahren, aufs Streckengleis ausziehen, die "störenden" Waggons ins Güterschuppengleis drücken, erneut in den Bahnhof einfahren, die Lok umsetzen, und dann den ganzen oben unter a) genannten Prozess durchführen.


    Selbst wenn dir - wie mir - Rangieren viel Spaß macht, würde das dauernde hin und her mit der Zeit sicherlich einfach nur noch nerven.


    Eine mögliche Lösung wäre (wenn es vom Platz her hinkommt) eine DKW an Stelle der dritten Weiche, von deren zusätzlichem linken unteren Gleis die beiden Ladestellen aus bedient werden. Dann könnten für diese Ladestellen gedachte Waggons von einem in Gleis 2 einfahrenden Zug direkt zustellt werden.


    Außerdem würde ich das zum grünen Rechteck führende Gleis um die letzte Gerade kürzen, so dass für die Fabrik am anderen Gleis mehr Platz bleibt.


    Tschüß

    Utz

    Hallo,

    ein Hinweis auf Regelspur,Schmalspur,Feldbahn,Epoche,Land,Region und Bahngesellschaft darf auf keinen Fall fehlen.

    Gruß Thorsten

    Hallo Thorsten,


    Eine Unterscheidung zwischen Regelspur und Schmalspur wäre vielleicht noch sinnvoll, alles andere hängt aber eigentlich nur von der Ausgestaltung ab. Wenn jemand einen Plan für eine kleine Anlage der Epoche III sucht und nur bei den so gelabelten nachsehen würde, könnten ihm viele andere Ideen, die eben nicht so gelabelt, aber genausogut dafür geeignet wären, entgehen.


    Tschüß

    Utz

    Hallo zusammen!

    Da sich aus meinem anderen Thread ( Die Kein-Platz-Anlage ) der Wunsch ergab, dass im Forum kleine und kleinste Anlagen in einem eigenen Bereich vorgestellt werden sollten, mache ich mal diesen Thread auf (nicht als Konkurrenz zum allgemeinen Gleisplanthread, sondern als Ergänzung).

    Bitte postet hier alles über eure kleine Anlage: Idee, geplanter Betrieb, Gleisplan wenn möglich, Bilder wenn vorhanden.


    :!:ABER BITTE KEINE DISKUSSION HIER!:!:


    Sonst wird es zu unübersichtlich.:)

    Ich würde vorschlagen, dass diejenigen, die etwas zu den hier gezeigten Plänen/Anlagen schreiben wollen, dafür jeweils einen eigenen Thread aufmachen und den hiesigen Beitrag dafür zitieren.


    Hier bitte auch keine Kommentare zu meinem Vorschlag, sondern wenn, dann im oben genannten Ursprungsthread.


    Tschüß

    Utz

    Hallo Freunde der Spur 0!


    Mal eine Frage: Wer von euch baut/hat keine Anlage? Weil er keinen Platz dafür hat, keine Zeit, kein Geld ...

    An den wende ich mich jetzt, angeregt durch einen Artikel von Lance Mindheim in dem aktuellen Model Railroader ("Four Square Feet"):

    Er schlägt vor, ein "Übungsbrett" zu bauen (in HO - bzw auch in 0e möglich - in der Größe von 1,80m x 0,20m) - im Prinzip ein langes Regalbrett. In 0 sollten es dann wohl schon 3m x 0,40m sein.

    So ein (Regal-)Brett bzw. in 0 zwei halbe Bretter kann man doch praktisch überall verstauen, und sei es senkrecht in einem Schrank.

    Natürlich ist der Gleisplan äußerst einfach:

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    --------------------------------------------------------------------------------------------------------- (die Punkte ersetzen Leerzeichen, die die Formatierung am Anfang der Zeile schlucken würde - dummes System!)


    Also praktisch ein Hauptgleis mit abzweigendem Stumpfgleis. Hinter dem Stumpfgleis positioniert Lance noch ein Industriegebäude im Halbrelief, und auf der Strecke links einen Bahnübergang. Aber eigentlich kann das jeder so machen, wie es ihm gefällt; das gleiche gilt für die Landschaft: flache Wiesen oder Felder, ein (angedeuteter) Wald, Felsen als Hintergrund ... alles kann man hier erstmal ausprobieren/erlernen, ohne später bei der großen Anlage wie Ochs vorm Berg zu stehen, weil man die notwendigen Fähigkeiten noch nicht erlernt hat (Gleisbau/-verlegung, elektrische Anschlüsse, Landschaft).

    Und man kann sogar Spielspaß mit dieser Einfachstanlage haben: An dem Lager- oder Industriegebäude (oder was auch sonst einen interessiert) müssen zwei oder drei (je nach Länge) Waggons in einer bestimmten Reihenfolge stehen. Eine Übergabe (Lok, ein oder zwei Waggons) kommt von rechts und muss die Waggons entweder alle oder auch nur einzeln austauschen. Am Ende fährt die fertige Übergabe nach links weiter.

    Vor allem wenn man jetzt "realistisch" fährt, kann man damit schon mal eine halbe bis ganze Stunde Zeit verbringen.

    Realistisch, das heißt: Sich Zeit lassen für

    den Weg, den der Rangierer zum Waggon, der entkuppelt werden muss, zurücklegt und das Entkuppeln selbst

    Feststellen der Bremsen des/der zurückbleibenden Waggons

    vorziehen der Lok und eines/mehrerer Waggon/s

    den Weg des Rangierers zur Weiche und das Umlegen derselben

    langsame Fahrt in den Anschluss (evtl. muss noch ein Tor geöffnet und dafür die Erlaubnis eingeholt werden)

    den Weg zum abgestellten Waggon und ankuppeln desselben plus Lösen der Feststellbremse des Waggons

    ...


    Man lässt sich also VIEL Zeit bei diesem Betrieb, und "rast" nicht durch das Spiel wie in manchen Videos zu sehen:

    Ankommen, entkuppeln, schnell vorziehen, zack Weiche umgestellt, schnell zurückstoßen, automatisch ankuppeln, schnell vorziehen, zack Weiche umgestellt, schnell zurückstoßen, ankuppeln und los (als ob das ein Rennen gegen die Zeit wäre).


    Vielleicht fährt jetzt der eine oder andere, der (noch) keinen Platz hat oder keine Zeit oder nicht viel Geld (eine gebrauchte Lok, drei oder vier gebrauchte Waggons, eine gebrauchte Digitalsteuerung oder sogar nur ein Trafo, und man ist dabei) kurz beim Baumarkt vorbei, kauft zwei Regalbretter, besorgt sich (gebrauchtes) Gleismaterial und fängt einfach an!


    Viel Spaß dabei!


    Tschüß

    Utz

    Hallo Leute,

    mich hat eigentlich immer gestört, dass Gebäude oder Bäume etc., die nah am Hintergrund(-bild) stehen, Schatten auf die "Landschaft" oder den "Himmel" werfen, was natürlich jede Illusion zerstört. Meine Idee war es jetzt, den HG von unten (oder oben, aber unten dürfte sinnvoller sein, da die Objekte ja von unten in die Höhe ragen) zu beleuchten. Ich habe mit einem LED-Strip mal ein paar Tests gemacht (in Ermangelung eines hohen Gebäudes diente mir eine Ponal-Flasche als Objekt des Schattenwerfens).

    Hier die Ergebnisse (erst einmal ohne HG-Licht):

    bzw.


    und jetzt mit ungedämpftem HG-LED-Licht:

    bzw.


    und mit HG-Licht, das durch eine mattierte Schicht gedämpft wird:

    bzw.


    Ich zumindest sehe einen Unterschied; der Effekt dürfte noch besser sein, wenn das Hauptlicht nicht wie in meinem Test aus einer Punktlichtquelle kommt, sondern von einer Fläche (auch ein LED-Strip z.B.). Der helle "Fleck" auf dem HG kommt übrigens durch eben diese punktförmige Lichtquelle.

    Bei Tageslicht (bedeckter Himmel) fallen Schatten übrigens im Allgemeinen nicht auf (Flächenlicht), bei Sonnenschein dürfte es anders sein.


    Die HG-Beleuchtung müsste natürlich durch einen Blendschutz davor unsichtbar gemacht werden (Bodenerhöhung, bzw. Tieferlegung des Strips).


    Tschüß

    Utz

    Hallo Jay!


    Hmmm ... hmm ...

    Bisher hattest du bei deiner ursprünglichen US-Anlage doch Dieselloks eingeplant. Also in diesem Mikrofall hier z.B. eine SW1200 oder vielleicht sogar eine noch kleinere GE (70ton? 40ton?). Wozu dient dann der Wasserkran? Und solltest du eine Dampfrangierlok nutzen wollen, ist sie (mit Tender) noch länger als die SW. Dann die Waggonlänge - ich habe jetzt keine Ahnung, wie lang eine Lok + Waggon in O sind (ich habe nur HO-US und keinen Dampfrangierer), aber es sieht aus, als würde es verdammt knapp werden mit dem Rangieren.

    Überhaupt kannst du eigentlich nur die Rangierlok (wenn es denn Dampf sein soll) vom Wasserkrangleis im Zickzack zur Mine fahren, dort den Waggon ankuppeln, zurück auf die Gleiswaage ... und dann? Vor das Tunnelportal und Waggon per Hand gegen leeren austauschen und alles wieder umgekehrt?

    Was nützen dir die zwei kurzen Stumpfgleise an der Segmentdrehscheibe, außer dass du da den leeren gegen einen vollen Waggon austauschen kannst - das könntest du aber genausogut gleich per Hand unter der Mine machen.

    Ehrlich, ich sehe den Sinn dieser Mikroanlage nicht so recht, außer als reines Foto-Diorama (und dann brauchst du noch viel weniger die Segmentdrehscheibe).


    Tschüß

    Utz

    Hallo Peter!


    "Kleine" Anlage? Wenn das eine kleine Anlage ist, was ist dann für dich eine große? Turnhallenformat? :)


    Ich hoffe, wir bekommen noch mehr davon zu sehen, so würde mich vor allem interessieren, ob zwischen dem "unteren" Bahnhof (nicht den Schattenbahnhöfen) und dem oberen Bereich (Lagerhaus und Freiladegleise) ein Gang liegt oder ob das alles zusammen auf einer riesigen Fläche aufgebaut wird/ist.


    Tschüß

    Utz

    Hallo Stephan!


    der fertig gestellte Teil deines Bahnhofs sieht schon toll aus, nur ... hmmm ... wie kommst du an die hintersten Gleise ran? Dein Bahnhofsfeld sieht sehr tief aus und die Ortsgüteranlage liegt am hintersten Rand. Wie entkuppelst du dort einzelne Waggons, wenn sie nicht direkt hinter der Lok sind? Wie kuppelst du ab oder an, wenn es mal nicht automatisch funktioniert? Ich nehme nicht an, dass du mit Originalkupplung fährst.


    Tschüß

    Utz

    Hallo,


    auch ich habe lange Zeit "stationär" gebaut, aber seit meiner vorletzten Anlage (Rheinhaven) baue ich Segmente, nicht Module. Für mich machen Module aus mehreren Gründen keinen Sinn:

    1) ich habe nie einen Führerschein gemacht, kann also sowieso nicht zu Modultreffen fahren.

    2) Module beschränken mich im Gegensatz zu Segmenten in der Flexibilität, da alle gleich breit und tief sein müssen/sollten.

    3) Modulanlagen (auf Messen) sehen fast immer wie ein Flickenteppich aus (was man zu Hause natürlich vermeiden kann), also alles andere als realistisch.


    zu 2): Auf Grund räumlicher Gegebenheiten müsste ich mich sehr einschränken, wenn ich überall die selbe Modultiefe nutzen müsste: Ich habe Bereiche, wo die Anlage tiefer sein kann, was mit Modulen nicht machbar wäre.


    Und zu dem Einwand, dass es bei solchen Anlagen im Gegensatz zu den üblichen "stationären" (wie auch ich finde) unschöne Trennfugen gibt: Die Gleise werden am Segmentende getrennt, die Landschaft aber über die Fugen hinübergebaut (entweder leicht durchtrennbares Styrodur oder einfach nur Gebäude bzw. Begrünung wie oben schon genannt). Da ich die Segmente im Normalfall nicht trennen muss, ist das kein Problem.


    Übrigens enden meine Gleise in den seltensten Fällen rechtwinklig und exakte Verlegung ist sowieso nicht mein Ding :), weshalb ich sie dort mit verschiebbaren Schienenverbindern verbinde (eine blöde Satzkonstruktion). Für Module, die oft auseinandergenommen und transportiert werden müssen, könnte das vielleicht problematisch sein - ich habe keine Ahnung -, aber bei Segmenten ist das völlig problemlos.


    Tschüß

    Utz

    Hallo Gerhard,


    ist das ganze (alle drei Gleise) eine Fabrik? Dann wäre es total widersinnig, wenn ein Teil des Anschlusses für die Fabrik mehrere Meter höher liegen würde als der andere. Wenn schon, dann müssten alle Gleisanschlüsse der Fabrik höher liegen.

    Überhaupt finde ich es etwas sonderbar, dass das vorderste Industriegleis praktisch von der BW-Einfahrt (und sogar hinter der ersten tatsächlichen BW-Weiche, also praktisch aus dem BW!) abgeht.

    Und welchen Sinn haben die beiden entgegengesetzten Stummelgleise (laut Plan), die nur durch eine Sägefahrt in das Industriegelände erreicht werden können?


    Tschüß

    Utz

    Hallo Djordje,

    wie du in einem anderen Beitrag geplant hast, klebe auch ich meine Gleise und Weichen immer mit Acryl-Dichtstoff aus dem Baumarkt. Ein Strang in der Mitte reicht, um sie fest genug zu halten, und man kann sie jederzeit wieder aus dem Acryl rückstandslos entfernen und den Acrylstrang dann auch vom Unterbau abziehen (wenn er dick genug ist und der Untergrund fest. Auf Styrodur kann es zu einer nervigen Knibbelaktion werden). Bei mir liegen die Gleise allerdings auch Ewigkeiten ohne eingeschottert zu werden (das ist so was von nervig ...). Nach dem Einschottern ist das Acryl nicht mehr zu sehen.

    Bieher hatte ich mit dem Acryl auf keiner meiner Anlagen irgendwelche Probleme.


    Wenn du Ponal zum Einschottern nimmst und dir die Möglichkeit offen halten willst, den Schotter später wieder zu entfernen, solltest du nicht das wasserfeste Ponal nehmen.


    Tschüß

    Utz

    Quote

    Hallo Djordje!


    Spur-0-Bhf-Altomuenster.jpg

    Ich habe hier nochmal den Plan reinkopiert, damit klarer wird, was ich meine.

    1. Zwischen GS und Laderampe kannst du eine Ladestraße annehmen.

    2. an dem langen Stumpfgleis unten kannst du mehrere Anschließer platzieren. Z.B. ein kleines privates Warenlager mit zwei Toren, dahinter eine Molkerei und am Schluss, abgesperrt durch Tor und Zaun, einen Schrottplatz (okay, die Milch wird dann vielleicht etwas rostig sein, aber was soll's :)).

    Mehrere Ladepunkte hintereinander am selben Gleis haben den Vorteil, dass für die Zustellung oder Abholung eines Wagens oft andere vorher verschoben und zwischengelagert werden müssen. Beispiel: Der Schrotthändler bekommt einen O-Wagen mit Altmetall. Nun müssen die Wagen, die am Lager und der Molkerei stehen, erst abgezogen werden, bevor der O-Wagen zugestellt werden kann - vorausgesetzt, einer dieser Wagen wird nicht gerade beladen! Dann muss der O-Wagen zwischendurch irgendwo abgestellt werden und der Vorgang kann erst später stattfinden.

    Oder: Die Wagen fürs Lager müssen an bestimmten Toren stehen. Nun sind sie aber in der Zugreihung nicht in dieser Reihenfolge und auch nicht aneinander platziert. Also umrangieren.

    und so weiter und so weiter ...


    Da du keinen Fiddleyard bzw. Schattenbahnhof in deinem kleinen Raum unterbringen kannst, stellst du die Züge halt einfach auf Gleis 1 auf und rangierst den fertigen Zug wieder auf Gleis 1. Dabei müssen auch nicht alle Waggons aus dem Ursprungszug ein Ziel in deinem Bahnhof finden, trotz Endbahnhof, da sie auf dem Rückweg vielleicht in einen Anschluss müssen, der ohne Umfahrgleis nicht erreichbar ist.


    Und solange du noch keine Gebäude oder sonstige Szenerie hast, kannst du die Industrien einfach durch Kärtchen an den entsprechenden Stellen markieren (und so die Art des Anschlusses auch jederzeit ändern). Überhaupt passen bei dir vor dem unteren Stumpfgleis wohl sowieso keine richtigen Gebäude mehr hin. Aber egal, dadurch hast du ja eigentlich nur noch mehr Freiheiten.

    Ich würde das Gleis übrigens so früh wie möglich abzweigen lassen, damit es so lang wie möglich wird.


    Tschüß

    Utz

    Hallo Achim,


    in Rheinhaven hatte ich eine Steigung von ca. 5% in einer Kurve (R2). Meine V36 von Lenz (meine "größte" Lok) konnte dort mit neun zweiachsigen Waggons leicht hinauf fahren.

    Außerdem, wenn du wirklich eine Steilstrecke darstellen willst, kannst du davon ausgehen, dass entweder spezielle Steilstreckenloks zum Einsatz kommen oder in Doppeltraktion bzw mit Schublok gefahren wird. Das kann sehr reizvoll sein, wenn diese Lok z.B. nur in der Bergauffahrt genutzt werden und dann in den Ursprungs-(Schatten-)bahnhof leer zurückkehren muss. Wenn der Zug jetzt für die eine Zuglock auf der Bergabfahrt zu schwer sein dürfte, muss er evtl. geteilt werden, d.h. erst wird eine Hälfte die Steigung hinab gefahren und dann die zweite. Alles zusätzliche Rangiermanöver, die die große Bahn natürlich hassen würde, die uns Modellbahnern aber Spaß machen (sollten).

    Genausogut kannst du natürlich (da du ja einen Kreis haben willst) den Doppeltraktionszug einfach im Kreis fahren lassen.


    Aber was den realistischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr angeht, so brauchst du ja bloß eine der Verbindungen zwischen deinen Bahnhofen "stilllegen", also einfach nicht befahren, dann hast du den auch. Wobei es praktisch wäre, wenn der Verlauf der stillgelegten Strecke nicht in Gänze einzusehen wäre. (Das fände ich sowieso besser, weil mir bei solchen Kreisverkehranlagen immer der Gedanke "Märklin-Anfangspackung" in den Kopf kommt :))


    Tschüß

    Utz

    Hallo Achim,


    bei deinem Plan in #10 stehen beide Bahnhofsgebäude vor den Gleisen - hier könnte es zu Problemen mit dem Abkuppeln kommen, wenn die Lok keine ferngesteuerte Kupplung hat oder wenn zwei Waggons voneinander getrennt werden sollen.

    Außerdem stellt sich mir die Frage: brauchst du im zweiten Bahnhof wirklich ein Umfahrgleis oder wäre hier ein einfaches Stumpfgleis zu einem Anschließer nicht rangierintensiver? Oder ein hinter einer Kulisse verschwindendes Stumpfleis als zumindest eingleisiger Schattenbahnhof (das hatte ich mit zwei Gleisen in meinem Rheinhaven so gemacht), aus dem während des Betriebs mal ein neuer Zug erscheinen bzw. ein abgefertigter verschwinden kann (sonst hast du ja keine Möglichkeit, ganze Züge neu in das Geschehen hinein zu bringen und könntest immer nur die selben zwei, maximal drei - dann wirds schon eng - Züge fahren lassen und einzelne Waggons über die Kassetten austauschen).


    Tschüß

    Utz

    Hallo Djordje!


    Ich habe bei Rheinhaven zwei Methoden der Segmentübergänge ausprobiert: Schrauben, auf die die letzten Millimeter der Schienen aufgelötet wurden - ging so, ist aber in Kurven problematisch, da kann sich was verziehen - und verschiebbare Schienenverbinder. Die Enden der Gleise waren nicht besonders fixiert, durch die Schienenverbinder, die ich beim Trennen einfach auf einer der beiden Seiten so weit auf die Schienen schieben kann, dass sie die Verbindung frei geben, sind sie aber problemlos im Übergang/Betrieb. Das gleiche Verfahren habe ich auch auf meiner aktuellen HO/0e-Anlage benutzt und es hat den Umzug gut überstanden. Das einzige Problem ist ein optisches: ich musste die Schwellen unter dem Bereich, in dem die Verbinder verschoben werden müssen, entfernen. Am Ende (so weit war ich noch nicht mit der Ausgestaltung) werde ich Dummy-Schwellen darunter schieben, aber beim genauen Hinsehen (und anscheind guckt hier fast jeder sich Anlagen mit der Lupe an, wenn ich an die Diskussionen zum Gleismaterial (sprich: Befestigung der Schienen) denke) sieht man natürlich die Trickserei.


    Tschüß

    Utz

    Hallo Achim,


    ich habe mir für Rheinhaven damals auch einfache Kassetten selbst gebastelt, und da ich handwerklich nicht so begabt bin, einfach ein Sperrholzbrett genommen, ein gerades Gleis draufgeklebt und das Brett auf beiden Seiten mit Leisten gesichert. Fertig. Stromanschluss gab es dann durch zwei Laschen aus Kupferblech, die beim Einsetzen der Kassette gegen zwei gleiche Laschen gedrückt wurden. Platz war für drei Waggons.

    Ganze Züge in Kassetten halte ich für problematisch, weil wegen der Länge und des Gewichts schlecht zu transportieren. Außerdem arbeiten die Briten auch mit einzelnen verschiebbaren Kassetten auf einer größeren Fläche für jeweils einzelne Waggons oder Loks.

    Bild 1 ist die in die Anlage eingesetzte Kassette, Bild 2 eine Kassette allein und Bild 3 meine "Nicht-Kassette", die szenisch gestaltet werden kann als Abschluss des Kassettengleises.



    Tschüß

    Utz

    Hallo Robert!


    Ah, wirklich eine schöne, gemütliche Point-to-Point-Strecke! Da kann ich mir gut vorstellen, wie du in Ruhe einen angenehmen Nebenbahnverkehr betreiben kannst. Und trotzdem gibt es genug Möglichkeiten zum Rangieren, wenn dir der Sinn danach steht (und du nicht gerade ein weiteres Stück deiner Anlage verschönerst, was du wirklich toll machst!).

    Danke für die Vorstellung!


    Tschüß

    Utz

    Hallo Thomas, Null-Problemo und Roland,


    ich sehe das anders. Wie Thomas erklärte, will er einen Eilzug mit einem Nahverkehrszug kreuzen lassen. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Eilzug hier endet und dass die Passagiere einen Nahverkehrszug besteigen, um die Bahnhöfe, in denen der Eilzug nicht gehalten hat, zu erreichen. Das kann manchmal sinnvoller sein als direkt einen Nahverkehrszug zu nehmen (wenn die Züge entsprechend aufeinander abgestimmt sind). Außerdem besteht noch die Möglichkeit, dass etwas außerhalb des Bahnhofs eine Nebenstrecke abzweigt, so dass eine Zugkreuzung auch hier Sinn macht (im Prinzip haben wir dann natürlich einen Spitzkehrbahnhof, der nur als solcher zunächst nicht erkennbar ist).

    Um Platz zu sparen und evtl. noch ein Aufstellgleis zu ermöglichen, könntest du, Thomas, auf den Hausbahnsteig verzichten und beide Züge vom Inselbahnsteig besteigen lassen. Das würde auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit für die Reihenfolge der ein- und ausfahrenden Züge bedingen, damit die Passagiere, die Gleis 1 zum Inselbahnsteig oder zurück überqueren, nicht gefährdet werden.


    Tschüß

    Utz