Posts by Sauerländer Kleinbahner

    Moin,


    ich wollte Euch heute eigentlich ein Video von den Probefahrten zeigen, die ich gestern Abend gemacht habe. Das muss noch etwas warten: Nach dem Einbau von nur einem Paar Kugelkontakten klemmt das Fahrwerk bereits derart, dass der Motor ins Stottern kommt. Da muss ich also nochmal nachbessern. Ich war bisher davon ausgegangen, dass die Kugelkontakte möglichst nah am Radsatz anliegen müssen, aber hier muss ich wohl etwas Abstand wahren. Und dann nantürlich noch das zweite Paar Kontakte montieren, weil der Pufferspeicher auch nicht alles wegsteckt Winken


    Immerhin: die ersten Dezimeter hat die Kleine recht holprig hinter sich gebracht. Nur halt ohne den leichten Lauf, den sie noch hatte, als sie am Tropf hing.



    Grüße


    Jörn

    Ha - auf die Frage habe ich gewartet. Meine hat Scheibenräder, weil das "Vorbild" Lok 11 der Plettenberger Kleinbahn, auch Scheibenräder hatte. So meine offizielle Begründung. Die inoffizielle und tatsächliche Begründung ist aber: es ist einfacher, an die MT-Scheibenräder zu kommen als an die Speichenräder ?. Immerhin benötigt man zwei Vorderradsätze, weil die Hinterradsätze eine größere Öffnung für den Kurbelzapfen haben. Schlußebdlich ist es auch eine Geschmacksache, und da zieht wieder meine offizielle Begründung ?.


    Als Achsen kann man übrigens die originalen Diesellok-Achsen verwenden, da die wegen der Kurbeln eh länger sind. Nach dem Aufziehen der Räder und dem Einpassen ins Fahrwerk können die überstehende Stummel abgezwickt und plangeschliffen werden.


    Grüße


    Jörn

    Hallo Dirk,


    über die historische Korrektheit der Buchstaben F, R oder gar G könnte man sich trefflich streiten, ;) - Insider behaupten sogar, dass sei erst durch Eisenbahnfreunde eingeführt worden, um ihre Listen besser stukturieren zu können.


    Im Bimmelbahn-Forum ist mal ein Foto von einer vermeintlichen OMZ125 - also dem Vorgänger-Modell der A4L514 - verlinkt worden: http://www.luthers-weg.de/s/cc_images/cache_12392629.jpg. Leider erkennt man nicht viel vom Fahrwerk, aber ich bilde mir ein, Teile der Räder zu sehen. Ähnliche Maschinen aus dieser Zeit und mit dieser Spurweite hatten einen Innenrahmen, siehe hier:

    http://www.industriespoor.nl/Tekeningensmalmotor.htm


    Ich habe mich hier halt an die Angaben aus dem Proepekt gehalten, wonach bei Spurweiten über 900 mm die Räder außerhalb des Fahrgestellrahmens liegen.

    http://www.industriespoor.nl/TekeningDeutzA4L514smal.htm

    Daran habe ich mich gehalten und damit wahrscheinlich ein Unikum geschaffem :D


    Grüße


    Jörn

    Moin,


    am Wochenende habe ich Pufferplatten für die asymetrisch versetzten Normalspurpuffer angefertigt und muss der Kleinen jetzt noch wieder Leben einhauchen:


    Hier ein Detail von der Frontkupplung:


    Die Kupplungen der 0SM-Wagen sind ziemlich schwergängig. Gibt es ein Rezept, wie man die gängig bekommt? Ich vermute hier harzig gewordenenes Fett und würde mal vorsichtig versuchen, die Spindel mit Waschbenzin zu betupfen und dann zu drehen.


    Grüße


    Jörn

    Auf jeden Fall! Die liegen schon bereit und werden wieder montiert, sobald ein zweiter Innenrahmen montiert ist. Der Originale ist dann doch zu weiter von den Rädern weg, das kommt auf dem Bild nicht so raus. Ferner wird der die Kontakstife halten, welche zukünftig den Strom abgreifen. Dann noch einen fetten Speicherbaustein in das Führerhaus und Lokpilot nebst Lautsprecher unter die Haube uns los gehts - in der Theorie jedenfalls.


    Grüße


    Jörn

    Moin,


    dass die Magic Train Diesellok eine Deutz A4L514 ist, dürfte vielen von Euch bekannt sein. An anderer Stelle im Forum wurde ja auch schon die Normalspur-Version vorgestellt. Es muss die A4L514 aber auch für Meterspur gegeben. Die hatte laut Prospekten einen Innenrahmen und den selben Achsstand wie die Außenrahmen-Maschinen. Um die Zeit bis zum Erscheinen der Schnellenkamp-MV8 zu überbrücken habe ich angefangen, einen Lolo zu metzgern und auf 0m umzubauen. Leider sind mur keine Bilder solcher Loks bekannt, so dass ich hier improvisieren musste. Als Räder habe ich ihr vier Vorderachs-Räder der Stainz spendiert. Hier ist der aktuelle Zwischenstand:


    20200711.jpg


    Die Lok erhält noch asymmetrisch versetzte Normalspur-Puffer und -kupplungen, damit sie auf Zweispurgleisen Staatsbahnwagen verschieben kann. Dazu Ich konnte letzte Woche recht preisgünstig drei wunderbare Güterwagen von 0SM aus der kleinen Bucht fischen: zwei O-Wagen und einen BP-Kesselwagen. Genau solch einer wurde in den Nachkriegsjahren regelmäßig dem Kohlenhändler Siepmann in Plettenberg zugestellt.


    Jetzt stellt sich die Frage, mit was für Segmenten ich anfange. Ich tendiere zu einem Umladebahnhof mit zwei Rollwagengruben, Zweispurgleis und Lokschuppen. Aber das gehört dann an eine andere Stelle.


    Grüße


    Jörn

    Moin,


    für 0e gibt es viele Radsätze - hier sind drei unteschiedliche davon mit Speichenrädern:

    20200521.jpg

    20200522.jpg


    links: originaler MT-Radsatz - sieben Speichen, Radstern und Lauffläche aus Kunststoff (!), Durchmesser Lauffläche 13,5 mm; Länge der Achse 25 mm

    mitte: Radsatz von Alan Gibson - acht Speichen, Radstern aus Kunststoff, Lauffläche aus Metall, Durchmesser Lauffläche 14,3 mm; Länge der Achse 26 mm

    rechts: Schnellenkamp-Räder auf MT-Achsen. Acht sternförmige Speichen, Radstern aus Kunststoff, Lauffläche aus Metall, Durchmesser Lauffläche 15,5 mm; Länge der Achse 26 mm.


    Die Achsen von Alan Gibson habe ich bei Eileen's Emporium bestellt. Bezahlung mit Paypal, Lieferung binnen einer Woche. Im Lieferumfang waren auch Ramford-Lager mit bei.



    20200523.jpg


    Und dies sind Werkzeuge, mit denen man sich alle möglichen Radsätze selber kombinieren kann:

    Abziehvorrichtung mit Ersatzspindelspitzen sowie Richtgerät von Fohrmann sowie eine Radsatzlehre (hier: 0m, habe ich aber auch für 16,5 mm und 12 mm).


    Grüße


    Jörn