Posts by Nick

    Gude,


    in der Regel war das Signal in der Entgleisungrichtung rechts vom Gleis aufzustellen (steht in den obigen Beispielfotos auf der falschen Gleisseite).

    Wenn keine Abhängigkeit zur zugehörigen Weiche bestand, waren für beide Fahrtrichtungen Signale aufzustellen, was mit diesem schönen Bausatz jedoch nicht vorgesehen ist.


    Für die Verwirrten als Nachtrag hier ein Auszug aus der Verfügung 80 Ssb 153 der DRG vom 31.3.1930 :


    II. Gleissperren

    • Mit jeder Gleissperre (Ziff. C, 5) sind ein oder meh­re­re Sig­na­le 14/14a zu ver­bin­den, die in der Re­gel in der Höhe der Wei­chen­la­ter­nen an­zu­ord­nen sind. Ist die Gleis­sper­re mit ei­ner Wei­che ge­kup­pelt (Ziff. D, II, 4), so daß bei­de gleich­zei­tig um­ge­stellt wer­den, so ist nur ein Gleis­sperr­sig­nal er­for­der­lich, das stets rechts (in der Ent­glei­sungs­rich­tung ge­se­hen) ne­ben dem zu­ge­hö­ri­gen Fahr­glei­se steht (SO.AB. 65). Das Glei­che ist der Fall, wenn die Gleis­sper­re durch Schlüs­sel­ab­hän­gig­keit oder Fol­ge­ab­hän­gig­keit der He­bel so mit der Wei­che ver­bun­den ist, daß die Gleis­sper­re zwangs­läu­fig vom Glei­se ent­fernt sein muß, be­vor die Wei­che auf das frü­her ge­sperr­te Gleis um­ge­stellt wer­den kann, und daß die Gleis­sper­re erst dann wie­der auf­ge­legt wer­den kann, wenn die Wei­che in die von der Gleis­sper­re ab­wei­sen­de Lage ge­bracht wor­den ist.

      Steht eine Gleissperre nicht in der vor­be­schrie­be­nen Zwangs­ab­hän­gig­keit von ei­ner Wei­che, so sind an der Gleis­sper­re zwei Gleis­sperr­sig­na­le – an je­der Sei­te des Glei­ses eins – an­zu­brin­gen.



    • Die Gleissperre ist nicht weiter als un­be­dingt er­for­der­lich, je­doch so weit vom Merk­zei­chen der Wei­che ent­fernt an­zu­ord­nen, daß ein zum Ent­glei­sen ge­brach­tes Fahr­zeug nicht in die Um­gren­zung des lich­ten Rau­mes des zu schüt­zen­den Glei­ses ge­rät. Als Re­gel­ent­fer­nung ist das Maß von etwa 6 m an­zu­neh­men. Bei kur­zen, durch ei­nen Sperr­klotz ab­ge­schlos­se­nen Glei­sen (Ziff. C, 6a (aa)) kann die­ses Maß bis auf 3 m ein­ge­schränkt, bei Ent­glei­se­wei­chen muß es un­ter Um­stän­den bis auf 30 m er­höht wer­den. Zwi­schen der Gleis­sper­re und dem Merk­zei­chen der Ein­mün­dungs­wei­che dür­fen Wa­gen, Lo­ko­mo­ti­ven oder Ran­gier­ab­tei­lun­gen nicht auf­ge­stellt wer­den.

    Gude Wolfgang,


    der hübsch-häßliche Dachschalldämpfer war das Markenzeichen der V80 während der Epoche IIIb.

    Dieser wurde bei allen 10 Lok zwischen dem 12.4.57 und dem 1.6.60 (alle 1957/58 bis auf den Nachzügler V 80 002) eingebaut und und wegen Korrosion zwischen dem 24.1.67 und dem 31.10.67 - meist zeitgleich mit dem Einbau neuer Heizkessel und dem Entfernen der seitlichen Wassertaschen - wieder abgebaut.


    Nachtrag: V 80 006 war die erste und hatte eine abweichende Bauform des Schalldämpfers.

    Gude Ralf,


    na ja, Ausreden lassen sich immer finden. Mal sehen, wann die "Flüchtigkeitsfehler" korrigiert werden. Außerdem habe ich die Hoffnung, dass letztendlich auch Dank der Hinweise aus diesem Forum alles gut wird.

    Ähnlich ist es ja auch bei der BR86, bei der inzwischen Daten nachgereicht wurden, allerdings ziemlich chaotisch und von Lok zu Lok in unterschiedlichem Umfang, obwohl alle Daten vorhanden sind.

    Ich würde sagen, da dilettiert gerade ein wahrer Amateur. Das sollte in einem professionellen Unternehmen besser gehen.

    Gude Ralf,


    natürlich kann jedem von uns ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, aber wir sind auch keine professionellen Modellbahnvermarkter.

    Und es ist ja gerade in letzter Zeit auch nicht der erste "Flüchtigkeitsfehler" bei Lenz - wie es Zweispurer weiter oben erklärt.

    Und es wurde auch nicht nur die 2 mit der 3 verwechselt, sondern auch das das B mit der C, und wie Du selbst schreibst das AB mit A.

    Derjenige, der bei Lenz mit der Veröffentlichung der Daten betraut wird sollte schon Kenntnis von Vorbild und Modell haben oder andernfalls genaue Vorgaben erhalten.

    Und selbstverständlich sollte es schnellstens korrigiert werden.

    Gude,


    Lenz-Beschreibung:

    Schürzenwagen C4ü-38, DB, Ep. 3b, RAL 6020
    Schürzenwagen C4ü-38, 3. Klasse, DB, Epoche 3b, RAL 6020 Chromoxidgrün

    Art-Nr.: 41261-02


    Einen 3. Klasse Wagen in Epoche 3b in RAL 6020 gab es nicht. Der war 2.Klasse und hieß B4ü (ex C4ü).

    Irgendwer bei Lenz steht wohl mit der Klassenreform etwas auf Kriegsfuß.

    Gude,


    für die DR Epoche III war ursprünglich die 86 050 vom Bw Aue vorgesehen, die dort von 1952 bis 1969 fuhr (Foto 1967).


    Gude,


    so wirklich vollständig ist das immer noch nicht, obwohl eigentlich alles bekannt ist. Aber es wird schon werden.


    Auf dem Beispielfoto stimmen schon mal die Wasserkästen (danach habe ich u. a. ja auch die Varianten ausgesucht), außer für die 86 050 in Epoche II, denn die bekam erst bei der DR nachträglich die geschweißten Wasserkästen mit großem Ausschnitt.

    Die Speisepumpen passen zu allen DB Varianten und die Lampen zur 398/464/516.

    Gude Adalbert,


    nur so, wie Du es schreibst, kann es sein.

    Bei der Berücksichtigung der Klassenreform tat sich Lenz auch schon bei den Schellzugwagen schwer, hat es letztendlich aber korrekt gemacht.

    Alles wird gut.

    Gude,


    dann transferiere ich meinen Beitrag auch hierher. Zitat:


    " bei der BR 86 wird sicherlich noch nachgelegt oder etwas geändert.

    Abgesehen von der DRG 86 050 handelt es sich exakt um die bereits von einem früheren Mitbewerber angekündigten Loknummern. Die Epoche III der DR ist dabei wohl nur vorübergehend unter die Räder gekommen. Die 86 050 war damals für die DR Epoche III vorgesehen. "


    Eine Vorgabe bei der damaligen Recherche war, Varianten mit möglichst wenigen baulichen Unterschieden zwecks einfacherer Produktion zu finden.

    Deshalb haben alle die bisher angekündigten Loknummern geschweißte Wasserkästen mit langem Ausschnitt - auch ursprünglich für die in DR Epoche III vorgesehene 86 050, welche Lenz nun für die DRG anbietet. Falls das kein Versehen ist, braucht sie dann andere Wasserkästen.

    Gude,


    auch ich halte den Gleisplan von Mark Stutz für ziemlich optimal.

    Er wirkt als Strichzeichnung natürlich filigraner als es tatsächlich ist. Ich habe ihn mal nur mit Lenz Stückgleisen - ohne Flexgleis aber teiweise abgelängten Standardgleisstücken gezeichnet.

    Dabei habe ich den nach meiner Ansicht doch etwas kurzen Bahnsteig ein wenig zu Lasten des sonst sehr dominanten Rampengleises verlängert, indem ich die Doppelweiche gegen zwei einfache Weichen aufgelöst habe und den Bahnsteig zusätzlich durch die leichte Verschwenkung des Güterschuppengleises - ein in zweimal 5,6° halbierter Bogen R10 mit einer Zwischengerade G2 - etwas verbreitert habe. Das ist dann schon der Hauptunterschied.


    Durch das längere Bahnsteiggleis lässt sich dann auch mal eine längerer Zug des Berufs- und Schülervekehrs einsetzen und vielleicht auch der Übergang von den kurzen Lokalbahnfahrzeugen auf Donnerbüchsen oder Umbauwagen darstellen und auch eine 64er, 86er oder gar eine V80 oder V100 einsetzen.

    Bei 570 cm Anlagenlänge gingen sogar Lok plus drei Umbauvierachser an den Bahnsteig, bei 550 cm immer noch vier Donnerbüchsen, Umbaudreiachser oder dreiachsige bayerische Durchgangswagen.


    Zusätzlich habe ich den Gleisbogen des Streckengleises nach der DKW mit einem Gleisstück R10 begonnen und erst dann mit R2 weiter geführt.

    Zur Platzeinsparung könnte man das Anschlussgleis an der Strecke auch in den Bogen legen. Dann wäre allerdings nach der Anschlussweiche ein Gleisstück R1 für den notwendigen Abstand des Anschlussgleises zum Streckengleis vorzusehen.


    Gude,


    der 99 301 Ffm und der 115 701 Ffm waren zwei verschiedene Wagen und jeweils Einzelstücke.


    Der 115 701 war nie ein Steuerwagen sondern von Anfang an ein Gepäckwagen. Er hatte die Ladetüren gegenüber dem Steuerwagen und den Halbgepäckwagen etwas versetzt mittig zwischen den angrenzenden Fenstern und das Zugführerabteil am anderen Wagenende, siehe RE: Umbaudreiachser DB immer nur als Pärchen? und https://www.drehscheibe-online…48731,8948825#msg-8948825 sowie https://www.reisezug-wagen.de/…zeug_datensatz=-772245188 und https://www.reisezug-wagen.de/…p?fahrzeug_datensatz=3384 . Ausgemustert im Mai 1973 als D3ygb 997. Einen D3ygf 997 hat es nie gegeben.


    Der 99 301 hatte als Steuer- bzw. Befehlswagen selbstverständlich ein drittes Spitzenlicht, wie es die in Beitrag #2 verlinkte Zeichnung auch zeigt. Zur R3 am 16.1.59 wurde er zum normalen Halbgepäckwagen rückgebaut und so als BD3ygeb 766 ím März 1979 ausgemustert. Zum reinen Gepäckwagen wurde er nie umgebaut.

    Gude,


    da der Unterbau wohl noch nicht konkret besteht, lässt sich sicherlich auch an der Schräge noch geringfügig etwas ändern, sodass das von mir empfohlene zusätzliche Strahlengleis der Drehscheibe auch noch machbar wäre, denn ganz gerade ist das äußere links abgehende Gleis immer noch nicht - und auch dieses ließe sich ab der Weichenspitze in einem sanften Bogen > Lenz R10 bis zum unteren Anlagenrand verlängern.


    Interessant wäre auch die vorgesehene Nutzung der Gleise zu kennen, z.B. wo soll die Betankungsanlage stehen oder sind auch noch Reste eines ehemaligen Dampfbetriebs vorhanden.


    Generell empfehle ich für Gleisplandiskussionen die Gleise und die Weichen zu benummern. Das macht die Sache einfacher.


    Off topic:

    Auch ich habe nicht den gewünschten Platz für die Modellbahn, weil "Hotel Mama und Papa" inzwischen nahtlos in "Hotel Oma und Opa" übergegangen ist. Sich mit anderen Menschen - insbesondere der eigenen Famlie und der nachwachsenden Generation - zu beschäftigen ist allemal der Modellbahn vorzuziehen - auch wenn es schwer fällt.

    Gude Jens und Marc,


    sehr guter Entwurf auf kleinem Raum.

    Optisch könnten sich allerdings die kleinen Radien im Bereich der Bogenweiche unschön auswirken - insbesondere im Vergleich zur übrigen Gleisführung. Deshalb wäre es vielleicht eine Überlegung wert, das nach links unten führende Gleis vom Mittelpunkt der Drehscheibe aus gerade is ins linke untere Eck zu führen, damit man statt der Bogenweiche eine gerade Weiche verwenden kann, so wie im Ausgangsplan.

    Dann würde eventuell auch noch ein zusätzliches längeres Strahlengleis dazwischen passen. Im Modell sind im Freien abgestellte Lok attraktiver als im Schuppen versteckte.

    Gude moba-tom,


    ich habe mal grob die Bahnhofseinfahrt unter Beibehaltung der Peco-Geometrie und der Gesamtabmessungen etwas umkonstuiert, nur um zu zeigen, dass statt des halben Hosenträgers auch eine einfache Peco-Kreuzung möglich wäre. Inwieweit das gefällt und überhaupt auf Deinem Unterbau möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Die Weichen 1,2, 4 und 5 sind Bogenweichen. Gleis 3a ist nun über W7 und die Kreuzung von Gleis 3 erreichbar und der Abstand zwischen den Gleisen 3 und 4 ist um ca. 2 cm vergrößert:



    Ich finde allerdings die gemeinsame Nutzung von Gleis 4a für den Köf-Schuppen und die Bahnmeisterei nicht optimal, weil die Bahnmeisterei dort Fahrzeuge auch mal länger abstellt und dadurch die Zufahrt zum Köf-Schuppen blockiert. Deshalb die zweite Variante des Plans, bei dem Gleis 4a komplett für die Bahnmeisterei - oder auch einen sonstigen Nutzer - Zur verügung steht. Den Köf-Schuppen habe ich wieder nach Gleis 2b gelegt. Weiche 10 habe ich dabei über die Peco Y-Weiche angeschlossen, wodurch das Gleis um nur 4° weggebogen wird. Gleis 2b habe ich dann geringfügig um 2° in die gleiche Richtung gebogen, damit die Gleisenden etwas aufgefächert und so beidseits zu Gleis 1b und 3b ein wenig mehr Platz für den Köf-Schuppen geschaffen. Das ginge natürlich auch ohne Änderung der bisherigen Bahnhofseinfahrt:


    Gude,


    @ errel. Die DKW hat nur eine Nummer und zusätzlich für ihre 4 Zungen die Buchstaben a,b,c,d aus Richtung der Kilometrierung entgegen dem Uhrzeigersinn.


    Zu den Signalen:


    die Signalausstattung ist abhängig von der Steckenkategorie (Haupt- oder Nebenbahn).

    Da ich hier von einer Nebenbahn in Epoche III ausgehe sind Ausfahrsignnale nich unbedingt erforderlich.

    Ein Einfahrsignal ist nur bei einer Streckenhöchstgeschwindigkeit über 50 km/h vorgeschrieben, ansonsten reicht auch eine Trapeztafel.


    Ein weiteres Kriterium ist die Verkehrsdichte. Auf der Modellbahn stellen wir meist einen Endbahnhof mit einer relativ hohen Verkehrsdichte dar - denn wer begnügt sich schon mit drei Zügen pro Tag und vielleicht noch einer Üg - und da kann eine Signalausstattung zur Beschleunigung des Verkehrs durchaus hilfreich sein. Das gilt insbesondere für ein Einfahrsignal, denn dann können Züge in Richtung Endbahnhof unterwegs sein, auch wenn im Bahnhof noch rangiert wird und die Einfahrstraße noch nicht frei ist. Das geht zwar auch bei Trapeztafeln, ist aber weniger flexibel handhabbar.


    Allerdings muss in Deinem speziellen Bahnhof regelmäßig weit über die Spitze der Einfahrweiche rangiert werden, weil das Streckengleis als Ziehgleis genutzt werden muss. Am Punkt der längsten auszuziehenden Rangiereinheit steht dann die Rangierhalttafel Ra 10. Das Einfahrsignal muss dann mindestens noch einmal 50 m (im Modell 111 cm) weiter draußen stehen. Da bist Du schnell bei insgesamt über drei Meter im Modell. Aber man muss das Esig ja nicht real darstellen. Man nimmt einfach an, es wäre da draußen.


    Nicht nur wegen des Esig empfiehlt sich die Nachbildung eines Stellwerks sondern auch weil die beiden Zugfahrstraßen gegeneinander und gegenüber den Nebengleisen durch Schutzweichen, Gleissperren oder Schutzsignale gesichert werden müssen, wobei die Schutzweichen und Gleissperen bei Zugfahrten in Schutzstellung verschlossen sein müssen. Das ist natürlich im Stellwerksverschluss einfacher, als wenn jedesmal zum Rangieren jemand den Schlüssel in der Befehlsstelle bzw.Stellwerk holen und die Weiche/Gleissperre händisch aufschließen muss.


    W4 ist eine ideale Schutzweiche.

    Ebenso kann W5 als Schutzweiche genutzt werden mit der Maßgabe, dass bei Zugfahrten sich keine Fahrzeuge zwischen W1 und W5 befinden. Alternativ kann vor dem Grenzzeichen von W1 ein Glessperrsignal SH 0/1 aufgesellt werden. Ein Gleissperre an gleicher Stelle wäre auf der Nebenbahn eine weitere Möglichkeit, obwohl in Lokomotivverkehrsgleise - und Gleis 3 dient zum Umsetzen regelmäßig als solches - keine Gleissperren eingebaut werden sollen.


    Am Prellbock von Gleis 1 fordert die Regel ein Sh 0 Schutzhaltsignal.

    W9 a/b ist Schutzweiche für einfahrende Züge nach Gleis 1.

    Die Einfahrstraße von Gleis 2 endet deshalb vor dem Grenzzeichen von W9. Dort ist eine Haltetafel Ne 5 aufzustellen, weil auch nicht in Gleis 2a gefahren werden darf.


    Wie in Gleis 3, kann man auch in den Gleisen 1 und 2 jeweils vor W2 und W3 ein Gleissperrsignal aufstellen um die Fahrwege der Zugstraßen von Nach Gleis 1/2 gegeneinander zu sichern. Dann bietet sich auch die Aufstellung eines Gruppenausfahrsignals neben der Spitze von W2 an (muss aber nicht). Falls die Gleissperrsignale zur Zugstraßensicherung in Gleis 1/2 nich aufgesllt werden sollen, müssen im Bahnhofsbuch entsprechende Regelungen getroffen werden.


    Und natürlich gehört an das Ende eines jeden Stumpfgleises eine Sh 0 Tafel.

    Gude,


    zu den Gleisbezeichnungen:


    Gleis 1b/c haben eigentlich nichts mit Gleis 1 zu tun und hätten beim Vorbild eher die Gleisnummer 5 erhalten. Wenn man das noch einmal unterteilen will, dann 1b=5 und 1c=5a, denn in der Regel wurde die Unterteilung mit Kleinbuchstaben in Richtung der Kilometrierung gemacht - wenn ich mich richtig erinnere.

    Deshalb sollten dann die Gleise 1a und 2a stattdessen auch 1b und 2b heißen, denn man hätte das jeweilige a für eine spätere Erweiterung am anderen Gleisende offen gehalten.


    Für Gleis 3 gilt, dass es nach dem Abzweig von W1 beginnt und W5/6 mit ihren geraden Strängen in Gleis 3 liegen. Wenn am hinteren Ende nach W8 noch einmal unterteilt werden soll, dann 3b statt 3a (wie oben bei Gleis 1 und 2).

    Gude,


    ich habe mal den Plan aus Beitrag #22 mit Lenz Geometrie auf möglichst kleiner Länge umgesetzt und man sieht, dass er gar nicht so kompakt ist, wie es die Skizze vermuten lässt. Die ca. 4 Meter (beim Vorbild gerade mal 180 Meter) sind das Mindestmaß um EG und GS halbwegs realistisch zwischen den Weichen 4 und 5 zu platzieren und einen Wagen an den Güterschuppen und 2-3 Wagen an die Ladestraße plus mal einen an die Rampe stellen zu können.

    Dazu kommt dann bei Heimanlagen normalerweise noch der anschließende Bogen. Wer möchte, kann den Bahnhof auch leicht schräg auf die Platte stellen, was aber kaum Platzersparnis bringen wird. Gleis 3a lässt sich dann eventuell noch verlängern und einer weiteren Nutzung zuführen.



    Und weil wir unsere Modellbahnhöfe sowieso verzwergen, reicht vielleicht auch ein einständiger Lokschuppen:


    Gude Jürgen,


    der Indusikasten ist sehr stimmig getroffen. Allerdings standen die Lokschilder immer beidseits etwas über (bei EDV Nummern noch etwas weiter):


    Übrigens, wann hat die REEB eigentlich die 38 2939 aus Polen zurück gekauft. Bei der DB war sie ja nie? ;)

    Gude,


    ich habe mal wieder ein bißchen gekritzelt und zwar im Plan von Beitrag #78, weil sich dort ein halber Hosenträger tatsächlich anbietet:



    Der alte Lokschuppen passt - wie in Beitrag #80 geschrieben - wirklich nicht nach Gleis 2 a. Notfalls könnte man dort auch den Gleisabstand wie in Beitrag #81 etwas aufweiten oder die Nachbargleise um die etwa 10 Vorbildmetermeter für den Köfschuppen kürzen. Aber auch dann passt da nur ein kleiner Köfschuppen. Der alte Lokschuppen sollte schon mindestens eine ordenliche Tenderlok über Nacht beherbergen können.


    Gleis 4b habe ich wieder etwas eingekürzt, denn wer sich mal mit Vorbildgleisplänen beschäftigt, wird feststellen, dass die Kombirampe von kleineren Bahnhöfen beim Vorbild - wenn nicht spezielle Forderungen wie z.B. Militärverladung oder regelmäßiger größerer Tiertransport vorlagen - oft nur eine Nutzlänge von ein bis zwei Wagen hatte.

    Gleis 4 dagegen sollte als Ladestraßengleis möglichst lang sein, insbesondere wenn man das hintere Ende gezielt als regelmäßigen Ladeplatz für den Brennstoffhändler nutzen will. Es als Ziehgleis für längere Wagengruppen nach Gleis 4b zu nutzen ist nicht unbedingt sinnvoll.


    Den Bahnsteig habe ich bis zum Prellbockende von Gleis 1 verlängert. Bei einer Lage des EG wie in diesm Fall fuhr der einfahrende Zug i.d.R. bis kurz vor den Prellbock um den Reisenden lange Wege auf dem Bahnsteig zu ersparen (das fällt bei unseren kurzen Nutzlängen und den statischen Preiserlein nicht wirklich auf). Das Salz in der Suppe ist bei den Reisezügen sowieso das Umsetzen der Lok, welche dann den Zug zunächst bis hinter das Grennzzeichen von W9 zurück drückt, dann wieder nach Gleis 1a vorzieht, dann den Zug umfährt und ihn wieder bis kurz vor den Prellbock drückt. Außerdem bietet das die Möglichkeit von auch mal längeren Reisezügen im Berufsverkehr. Dem dargestellten Zug ließen sich dann leicht zwei weitere Umbaudreiachser beigeben.