Posts by Nick

    Gude Jungwerker,


    mit Deinen Optimierungsvorschlägen drehen wir uns im Kreis, denn wir kommen auf meine eigene Planung zurück, welche ich bereits kürzlich in einer anderen Gleisplandiskussion eingestellt hatte: RE: Oberbeuren wird Realität


    Hier zum Vergleich nochmal als Wiederholung:



    Der Gleisplan müsste natürlich auf die speziellen Raumabmessungen abgestimmt werden. Bei 580 cm Raumlänge muss man in der Bahnhofseinfahrt nicht unbedingt mit einer Bogenweiche planen.

    Gude,


    selbstverständlich ist die gerade Durchbindung von Gleis 1 auch möglich und sogar - falls es die örtlichen Bedingungen hergeben - vorbildlicher, weil betrieblich effizienter. Die Holzverladung wandert nach Gleis 2b und das zusätzliche Gleis dafür sowie die DKW können entfallen. Außerdem kann das Ladestraßengleis auch noch verlängert werden. Um einen ästhetischen Gleisverlauf hat sich das Vorbild nie gekümmert. Das war nur Zufall.

    Die Anlagentiefe lässt sich bei dieser Gleisführung nochmals um ca. 10 cm verringern. Bitte sehr:



    Die Verlängerung des Ladestraßengleises ist aber auch so möglich:


    Gude Wolfgang,


    mit Deinem Plan in Beitrag #95 bist Du nun auch beim Klassiker angekommen: Ein Hauptgleis mit einem Umfahrungsgleis und ein paar Nebengleise mit Ladestellen und einem Lokschuppen.


    Die Ladestellen hast Du teilweise allerdings ungeschickt platziert. Der Güterschuppen am Hauptgleis verhindert Zugfahrten, wenn dort für längere Zeit ein Wagen steht. Das geht nur, wenn wenig Zugverkehr herrscht und die Ladetätigkeit in kurzer Zeit abgeschlossen ist.

    Auch eine Holzverladung - welche meist etwas länger dauert - am Umfahrungsgleis ist zu vermeiden, verhindert sie doch das Umsetzen der Zuglok.

    Auch beim Vorbild hat man bei der Planung von Bahnhöfen auf so etwas geachtet, um den Betrieb nicht unnötig zu komplizieren.


    Für den Fall des Güterschuppens oder sonstiger Ladestellen am Hausgleis muss Gleis 2 zum Hauptgleis werden und ein drittes Gleis zur Umfahrung vorhanden sein, wie z.B. beim Bf Hollfeld (Beiträge #22 und #35).

    Für die Holzverlaung reicht ein drittes, einseitg angeschlossenes Gleis oder Du verlegst sie bei geringem Ladevolumen an die Kombirampe. Dann brauchst Du dafür kein zusätzliches Gleis

    Der in Verlängerung des Hauptgleises liegende Lagerhausanschluss ist durchaus vorbildgerecht. Das Lagerhaus sollte schon ein ordentliches Volumen haben.


    Insgesamt könnte der Gleisplan bei Deinem Platzangebot dann so aussehen und Du kommst mit einer Anlagentiefe von 85 - 90 cm aus:


    Gude Mark,


    Du hattest mal geschrieben, dass Du Deine Weichen ortsgestellt ausführen möchtest (also entweder wirklich von Hand gstellt oder nur simuliert und tatsächlich mit elektrischem Antrieb). Dann brauchen Deine Weichen jeweils einen Stellbock (die DKW zwei) und ein Weichensignal (rückstrahlend ist ausreichend). Wenn sie (simuliert) mechanisch ferngestellt sein sollen, dann entfällt der Stellbock und es wird ein mechanischer Antriebskasten samt Leitungen und Spannwerken nötig.


    Das Esig wird mechanisch ferngestellt und der Hebl dazu befindet sich beim Fdl im EG.

    Wenn die Weichen über Handschlösser gesichert sind, dann sind die Schlüssel auf der Hebelbank so festgeschlossen, dass sie den Signalhebel nur freigeben, wenn sie alle dort vorhanden sind. Sobald auch nur ein Weichenschlüssel entnommen ist, wird der Signalhebel mechanisch blockiert. Wenn man in Deinem Fall die Weichen 1/2c/d, 3/4 und 5/6 über je ein Kuppelschloss und ein einfaches Schloss sichert, dann sind im Stellwerk drei Festlegeschlösser nötig.

    Die Schlüsselei der Weichen ließe sich auch so tatsächlich im Modell umsetzen, siehe: Betrieb bei Frickelmann


    Eine weitere Möglichkeit ist, die ortsgestellten Weichen ferngeriegelt auszuführen, d.h. die Weichen werden aus dem Stellwerk über Riegelhebel und Riegelleitung geriegelt, bleiben aber ortsgestellt. Es können bis zu vier Riegel an einer Leitung liegen. Dann brauchst für die Weichen 3-6 einen Riegelhebel im Stellwerk auf der Hebelbank und einen weiteren für die Weichen 1 und 2c/d. Dann lässt sich die Einfahrstraße nur einstellen und anschließend das Esig auf Fahrt stellen, wenn die beiden Hebel in Grundstellung liegen. Solange das Esig auf Fahrt steht und die Fahrstraße nicht aufgelöst ist, sind dann die Riegelhebel blockiert. Bei der Ausfahrt funktioniert das ebenso, nur ohne Asig und statt dessen auf Zp 9.


    Hilfreich ist auch der Miba Report "Mechanische Stelwerke 1".

    Gude,


    auch von mir noch eine kleine Anmerkung zur alten Gleisbezeichnung nach meinem Kenntnisstand:


    Das Gleis vor dem Stationsgebäude (meist das mit dem Hausbahnsteig) wurde als Gleis 1 bezeichnet und von dort alle Gleise wegführend vom Gebäude in ihrer Reihenfolge.

    Erst dann begann die weitere Nummernfolge der Gleise seitlich oder hinter dem Stationsgebäude ebenfalls fortlaufend.


    Die Bezeichnung der Nebengleise mit Kleinbuchstaben geschah i.d.R. in Richtung der Kilometrierung (wie auch bei den Weichen), also in diesem Fall beginnend links mit a, b, ... fortlaufend nach rechts.


    Im Gleisplan aus Beitrag #86 sähe das so aus (ich habe auch noch die Weichennummern mit Grundstellung eingezeichnet, das + Zeichen auf Seite der abliegenden Zunge):


    Gude Mark,


    ich hatte das in meinem Beitrag #68 schon einmal erklärt.

    Alle Weichen in Deinem Bahnhof - außer dem Zungenpaar a/b der DKW - brauchen ein Grundstellung in welcher sie bei Zugfahrten verschlossen sein müssen, weil sie entweder vom Zug befahren werden oder als Schutzweichen dienen.

    Im speziellen Fall des Plans in Beitrag #86 ist diese Grundstellung für alle Weichen der gerade Strang. Nur bei Weiche 1 ist es der abzweigende Strang und bei der DKW muss das Zungenpaar c/d in Grundstellung in Richtung Gleis 1 führen.

    Spätestens seit der Signalordnung 1959 mus am Ende des Einfahrgleises eine Sh2-Tafel aufgestellt werden.


    Die Doppelnutzung von Gleis 1a ist natürlich gemäß Deinem Betriebskonzept möglich.

    Vielleicht möchtest Du aber nicht immer den gleichen täglichen Ablauf haben und auch mal Abwechslung in den Betrieb bringen und der Stückgutwagen kommt nicht mit dem Ng, sondern wird mit einem P(mg) befördert (kann sogar ein Schienenbus sein). Wenn dann in Gleis 1a schon Wagen stehen, fällt zusätzlicher Rangieraufwand an - im Modell vielleicht nicht unerwünscht, beim Vorbild schon.

    So könnte das aussehen: https://www.drehscheibe-online…/file.php?017,file=545632


    Ein Nutzung von Gleis 1a als weiteres Zugverkehrsgleis ist denkbar, verlangt aber zusätzliche und gegenseitige Flankenschutzmaßnahmen. Die notwendige Bahnsteigbreite in den 1960er Jahren ist mir nicht bekannt und - zumal im Modell - dabei eher nebensächlich.

    Gude Mark,


    den Gleisplan 2.8 halte ich nicht für optimal, denn zur Bedienung des Güterschuppens und des Gla muss das Abstellgleis jedesmal ganz oder teilweise geräumt werden. Dieses Gleis bietet sich eher für die Gleiswaage und das Lademaß an, denn im Ladestraßengleis ist dafür kein Platz, weil es sehr kurz geraten ist. Man könnte dort eine Wagenlänge gewinnen, wenn man Güterschuppen und EG entsprechend zum Anlagenende hin versetzt.


    In diesem Plan würde auch eine DKW statt der EKW Sinn machen, um sie als Schutzweiche zu nutzen und die Gleissperre dadurch einzusparen, es sei denn Du möchtest gerne eine Gleissperre auf der Anlage haben.

    Gude Mark,


    da bist Du nun doch mit Deinem Gleisplan 2.6 bis auf das vierte Gleis bei meinem Plan aus Beitrag #62 angekommen, mit direktem Anschluss des Lokschuppens vom/zum Lokumlaufgleis. Eine Gleisperre brauchst Du nun auch nicht mehr.


    Der Verzicht auf das vierte Gleis ist aber wohl eher der praktikablen Umsetzung der Zugriffsmöglichkeiten als einem intensiveren Modellbahnbetrieb geschuldet, Der Verzicht auf dieses Gleis schränkt einen solchen Betrieb schon etwas ein.

    Ein beschaulicher Nebenbahnbetrieb mit 3 bis 4 täglichen Personenzugpaaren und einem Ng- oder Gmp- Zugpaar mit sehr wenigen Güterwagen gemäß Vorbild ist da schon möglich.

    Im Modell möchtest Du vielleicht aber auch schon mal etwas mehr Action durch einen intensiveren Wagenladungsverkehr haben, so interpretiere ich jedenfalls Deine bisher gezeigten Schaubilder mit einer deutlichen Anzahl von Güterwagen und zwei Tfz gleichzeitig im Bahnhof. Dafür ist das vierte Gleis zum vorübergehenden Abstellen und als Sortiergleis von erheblichem Vorteil, auch um bei Bedarf die Umfahrung nicht zu blockieren.

    Man kann das notfalls aber auch durch das kurzzeitige Abstellen von Zugteilen auf dem Streckengleis regeln. Die Rangierhalttafel muss nur gemäß der längsten geplanten Rangiereinheit weit genug vor der Spitze der ersten Weiche stehen und das Esig entsprechend noch weiter draußen.

    Hallo Sebastian,


    zumindest auf Bahnhöfen ohne Asig gab es auch noch die H-Tafel mit dem Zusatzschild "Reisezug", weil der Bahnsteig auf Nebenbahnen meist viel kürzer war als die Nutzlänge des Gleises (für Güterzüge). Dort waren oft nur ein oder zwei Gleise für Zugfahrten vorhanden.


    Nachtrag:

    Das EVU konnte auch noch andere Zusatzschilder bestimmen.

    Da wir hier im besonderen über Epoche III schreiben noch der Hinweis, dass im Signalbuch von 1959 auch bei der DB noch die Achsenzahl als Zusatz zulässig war. Endgültig abgschafft wurde das erst 1972, wenn ich mich recht erinnere.

    Gude,


    der maßstabsgerechte Abstand der Trapeztafel entspricht i.d.R. dem auch für Einfahrsignale geltenden Gefahrpunktabstand von mindestens 50 m zur Spitze der ersten Weiche bzw. 100 m zum Grenzzeichen der ersten Weiche oder einer Rangierhalttafel. Bei privaten Nebenbahnen konnte das abweichen.


    Wenn man hier im speziellen Fall das parallel zum Streckengleis laufende Stumpfgleis als Ziehgleis nutzt, dann braucht man einen maßstabsgerechten Abstand von 220 cm zum Grenzzeichen der DKW, egal ob Trapeztafel oder Esig. Im Modell wird man das wohl meist verkürzen müssen.

    Gude Mark,


    wie bereits mehrfach erwähnt solltest Du die Zugriffsmöglichkeiten im Auge behalten, denn es wird beim Rangieren auch öfter mal zwischen zwei Wagen entkuppelt werden müssen.


    Das Gleis vor dem Lokschuppen halte ich für etwas kurz, falls Du da noch eine Kleinbekohlung darstellen möchtest. Du könntest dazu den Gleiswechsel 3/4 um 15-20 cm verschieben. Die Gleislänge von Gleis 4 gibt das locker her.

    Ich habe das in meinem Plan in Beitrag #62 durch einfügen eines Gleisstücks R10 zwischen dem engen Innenbogen der Bogenweiche und der Weiche 2 erreicht. Nebeneffekt ist der weniger abrupte Übergang vom engen Bogen in die Gerade.


    Bevor Du den endgültigen Gleisplan festlegst, solltest Du Dir auch über die Betriebsabläufe im Bahnhof samt der dazugehörigen möglichst vorbildnahen Signalisierung und Schutzvorrichtungen Gedanken machen. Diese können - wie beim Vorbild - Einfluss auf den Gleisplan haben.


    So sind z.B. in meinem o.g. Gleisplan die Zugfahrten komplett durch Schutzweichen gesichert und Gleissperren oder Gleissperrsignale werden nicht benötigt. Es ist ausreichend, wenn alle benötigten Weichen bei Zugfahrten in Schutzstellung (entspricht i.d.R. der Grundstellung) verschlossen sind, sei es durch Handschlösser oder im Verschlussregister des Stellwerks. Im Modell muss man das natürlich nicht detailliert nachbilden, es sollte aber der korrekte optische Eindruck entstehen.

    Natürlich müssen auch alle von Zügen befahrenen Weichen bei Zugfahrten verschlossen sein. In meinem Beispiel also alle außer 4a/b.

    In Deinemm Plan 2.4 alle Weichen außer W 2.

    Übrigens wäre in Deinem Plan statt der DKW eine leider im Sortiment von Lenz fehlende EKW ausreichend, weil ein Fahrweg von der Ladestraße zum Gla 2 (v.v.) eher selten vorkommen dürfte und bei Bedarf durch ein kurze Sägefahrt ausgeführt werden könnte.


    Willst Du mit (angenommermaßen) ortsgestellten oder ferngestellten Weichen oder einm Mix daraus operieren? Stellwerk im Bahnhofsgebäude oder an anderer Stelle?

    Für Deine Gleisplanvariante 2.4 brauchst Du zumindest eine Gleissperre im Anschlussgleis Gla 2.

    Auch muss das Hauptgleis gegen Gleis 3/3b gesichert werden. Da gibt es neben einer Gleissperre auch weitere Möglichkeiten, z.B. Gleissperrsignal und/oder besondere Vorschriften im Bahnhofsbuch.

    Gude Mark,


    schön, dass es voran geht.

    Erstaunlich auch, dass man bei kleinen Endbahnhöfen meist zu ähnlichen Gleisplänen kommt. Auch meine Planung ist nahe an Deiner Version 2.0:



    Der Unterschied ist hauptsächlich, dass bei mir die DKW nicht im Hauptgleis sondern im Umfahrungsgleis liegt und dadurch bei der Einfahrt ins Bw - und sei es nur zum Wasserfassen bei Dampflok - etwas weniger Sägefahrten nötig sind und dabei nicht in ein Ladegleis rangiert werden muss.

    Dafür ist der Lokschuppen bei größerer Anlagenhöhe dem händischen Zugriff auf das Lagerhausgleis etwas im Weg. Bei mir soll die Schienenoberkante aber nicht über 110cm liegen und dann passt das noch. Bei Deiner Variante 2.3 ist natürlich von Vorteil, dass kein Gebäude im Vordergrund den Zugriff stört.


    Viel Erfolg beim Weiterbau!

    Gude dirkhe,


    Deine Angaben zu den Beheimatungen sind richtig und wurden von mir so auch für den ursprünglichen Anbieter recherchiert.

    Für das Bw Aue war die 86 050 vorgesehen.


    Bei Lenz bin ich nicht eingebunden und was und warum bei der Datenübergabe daneben ging, ist mir unbekannt.

    Die ursprünglichen Dateien sind bei mir auch nicht mehr vorhanden. Die entsprechenden Belegfotos kann man sich u.a. im Dampflokomotivarchiv anschauen, und weitere Daten kann auch Null-Problemo unter revisionsdaten.de nachlesen.


    Man liest bei Lenz hier mit und es sollte deshalb kein Problem sein die Bedruckung zu korrigiern, ... (Nachtrag 15.2.24) ... was inzwischen auch geschehen ist.

    Gude,


    und auch der Kohlenkasten auf dem vorderen rechten Umlauf zur Versorgung des Dofa Ofens für die Motorvorwärmung passt nicht zur V 65 002.

    Bei Ablieferung hatten die Lok einen deutlich kleineren Kasten, welcher wegen der begrenzten Kapazität schnell wieder abgebaut wurde (ab Mitte 1959 nicht mehr auf Fotos zu sehen). Man transportierte die Kohle in der Epoche III und bis in die Epoche IV hinein dann typischerweise offen auf dem Umlauf, wie man hier bei der Vorbildlok sieht: http://www.rangierdiesel.de/images/basic/mak_600005_55.jpg


    Der gezeigte größere Kasten wurde meist erst zu Beginn der 1970er Jahre nachträglich angebracht (frühestes Belegfoto dazu ist vom Dezember 1967 bei V 65 010), war also sogar anfangs der Epoche 4 noch nicht immer vorhanden. Hier ist der kurzlebige kleine Kasten 1958 zu sehen: https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/58748.jpg . Auch auf Seite 43 des EK-Buchs gibt es ein Foto des kleinen Behälters.


    Der gezeigte Kasten sollte sich bei der 002 möglichst einfach und rückstandslos entfernen lassen, oder besser erst gar nicht angebracht sein.


    Nachtrag am 22.12.23:

    Hier geht es mit dem Vergleich zum Vorbild weiter RE: V65 Vorbild ... / Rohr hinter den Lampen ?

    Gude,


    das Umsetzgleis 1b scheint mir etwas kurz geraten. Es sollte mindestens 50cm plus Prellbocklänge haben, denn vielleicht muss mal eine BR50 vor einem Reisezug einspringen, vielleicht auch vor 6 Umbaudreiachsern (ca. 8 cm länger als 4 Umbauvierachser) oder es kommt mal ein Sonderzug der Eisnbahnfreunde. Man sollte da mit Luft im Gleis planen und sich nicht unnötig selbst mancher Möglichkeiten berauben - wenn der Platz vorhanden ist.

    Deshalb sollte die Bahnsteigkannte in Gleis 1 beginnend am Prellbock mindestens 230cm lang sein, was kein Problem sein sollte, falls der Gleiplan halbwegs realistisch und maßstäblich dargestellt ist.


    Ob man auch eine Bahnsteigkannte für einen Triebwagen oder kurzen Wendezug an Gleis 5 legt, ist überdenkenswert. Allerdings sollte am Güterschuppen Platz für zwei Stückgutwagen bzw eine Leig-Einheit sein. Die stehen in einem Endbahnhof meist etwas länger und gegen den einfahrenden Zug werden diese dann durch eine Sh2-Tafel geschützt. Das verkürzt die Nutzlänge für die Züge.

    Und wenn auch Wagen an der Fabrik be-/entladen werden, dann geht während der Ladezeit gar keine Zugfahrt nach Gleis 5. Der Fabrik steht eine Mindestladezeit zu während derer die Wagen nicht rangiert werden sollen.

    Gude Thomas,


    die Prozedur für das Umsetzen der Lok bei längeren Reisezügen, wie oben von Dir beschrieben, ist vom Vorbild her völlig korrekt.


    PS: Wenn die Rangierhalttafel Ra 10 unmittelbar vor der Anschlussweiche steht und das Esig oder die Rautentafel daher zwangsweise noch weiter draußen, dann ist die Bedienung des Anschlusses eine reine Rangierfahrt im Bahnhofsbereich und keine Sperrfahrt.

    Der Gefahrpunktabstand von Esig/Rautentafel rechnet sich dann vom Grenzzeichen der Anschlussweiche, d.h. Du gewinnst noch etwas an Ausziehlänge, weil Du bis auf die Weiche kurz vor deren Grenzzeichen rangieren darfst und auch erst dort das Ra 10 Signal aufstellen musst.