Posts by Henrik

    Hallo Tim,


    Die Klappen haben einen Versatz von 0,25 mm Vertiefungen mache ich meistens 0,3 bzw. 0,4mm tief, je nach Breite damit diese nicht durch die Farbe aufgefüllt werden.

    Ich drucke so gut wie alles mit dem Grey V4 Resin von Formlabs.


    Wenn du weitere Fragen hast, immer raus damit :)


    Viele Grüße Henrik

    Hallo zusammen,


    nach ein paar Wochen Ruhe in diesem Bericht ist in den letzten Tagen einiges passiert an der 2000er. Neben den Lötarbeiten an Leitungen und Geländern konnten aufgrund der etwas wärmeren Temperaturen auch erste Teile lackiert werden.


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    Die Flansche als Verbinder zum Rahmen wurden bei der 2000er aus Messing gemacht, damit diese auch verlötet werden können und nicht wie vorher noch als 3D-Druckteile verklebt werden müssen.


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    Im Anschluss ging es dann ans Grundieren und Lackieren der einzelnen Bauteile in den bekannten Farben:


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    Die nächsten Arbeitsschritte werden nun das Biegen der weiteren Griffstangen und Leitern sowie das Zuschneiden von Gittern und Scheiben sein.


    Viele Grüße und einen schönen Sonntag


    Henrik

    Moin,


    vorweg danke für die vielen Rückmeldungen zur Lok :)

    Das Gehäuse wird mit insgesamt 20 M2 Schrauben mit dem Rahmen verbunden. Dabei habe ich die Gewinde, wie bei allen anderen Modellen direkt in den Kunststoff geschnitten, was bis jetzt noch nie Probleme gemacht hat und auch gut hält. Dabei sollte man die Gewinde allerdings zeitnah nach dem Druck in den Kunststoff schneiden, damit dieser noch nicht vollständig ausgehärtet ist. Außerdem sollte man die Kernlöcher im Vorfeld nocheinmal nachbohren und dann ggf. auch einen zehntel Millimeter größer, dann geht das Gewindeschneiden einfacher;).


    Hier noch 2 Bilder, die die Verbidnungsstellen zeigen:


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    Die beiden kleinen Anschraubflächen oben in der Haube dienen später zum Anschrauben der Lautsprecher. Die große Bohrung rechts dient dann zum Einschrauben einer M4-Gewindestange, an der man die Teile zum Lackieren halten kann^^:thumbup:


    Viele Grüße Henrik

    Hallo Zusammen,


    nach ein paar Tagen Zwangspause aufgrund fehlender Teile, kann ich heute endlich neue Bilder von der Deutz zeigen. In der Zwischenzeit sind so gut wie alle Messingteile für die Lok gefräst und (z.T. neu-)gelasert worden, sodass die Lok zum ersten Mal probehalber zusammengesetzt werden konnte.


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    Als nächstes können nun die Antriebe zusammengesetzt und die ersten Bauteile Lackiert werden, sodass ich beim nächsten Update vielleicht schon farbigere Bilder zeigen kann :D


    Viele Grüße und allen schöne Ostertage


    Henrik

    Moin Thomas,


    Du kannst den Form2 auch in den open mode stellen und dann jedes beliebige Resin verwenden, allerdings weiß ich da nicht genau, in wie fern man da die Möglichkeit hat, Parameter einzustellen, weil ich das noch nie ausprobiert hab. Den einzigen Vorteil, den die Kartuschen bieten ist der, dass man auch Drucke jenseits der 100ml Grenze ohne Probleme laufen lassen kann, da der Drucker sich automatisch selbst befüllt und überwacht.


    Viele Grüße Henrik

    Moin zusammen,


    @ Thomas, die Teile habe ich alle mit dem Grey V4 Resin von Formlabs auf dem Form 2 mit 25µm Schichtdicke gedruckt. Die Druckgeschwindigkeit ist zwar exorbitant niedrig, aber dafür werden die Oberflächen sehr glatt, sodass man so gut wie überhaupt nicht mehr nacharbeiten muss.


    Ich glaube das hat jeder schonmal erlebt beim (Um)Bauen von Loks, das man Teile teils in mehreren Variationen neu bauen muss, da sich immer nochmal etwas ändert oder nicht auf anhieb so passt wie es soll. Mit allen für die Deutz Loks gedruckten Teilen hätte ich bestimmt noch 3 weitere zusammenbekommen ^^ Das Paradebeispiel für nachbessern und nochmal Drucken waren zum Anfang meiner 3D-Druckversuche die Bruns Anhänger, welche insgesamt 4 mal gedruckt werden mussten, bis endlich alles gepasst hatte, damals noch mit jeweils 2 Wochen Wartezeit auf shapeways ||:D

    Der 3D Druck ist, wie du schon schreibst, nicht das Wundermittel für alles. Immerhin stecken in den beiden Deutzen zusammen an die 300 bis 350 Stunden für Recherche und Konstruktion und Auslegung von Antrieben und Mechaniken, bis man überhaupt mal was vom Drucker ausspucken lassen kann ^^ ganz zu schweige von den Programmierzeiten für die Maschinen und Anlagen. Aber wie heißt es immer so schön: Beim Hobby betreibt man den größtmöglichen Aufwand für den kleinstmöglichen Nutzen ^^


    In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende und Viele Grüße


    Henrik

    Hallo Zusammen,


    heute gibts von der Deutz nur ein Bild aus dem CAD, da noch einige Änderungen vorgenommen werden mussten, da doch scheinbar im Eifer des Gefechts ein paar Teile vergessen wurden. Im gleichen Zuge wurden dann auch gleich die Leitungen im Rahmenbereich (zur besseren Erkennbarkeit noch in Messingfarben) ergänzt.


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    Durch die Änderungen und Ergänzungen müssen jetzt noch ein paar Teile neu gemacht werden, damit dann hoffentlich auch alles passt :D


    Viele Grüße und schönes Wochenende


    Henrik

    Hallo Peter,


    Ich hab die Gitter gelasert, weil ich das selber machen kann und auch Mal gucken wollte, was so möglich ist mit der Anlage ^^ von der Genauigkeit bin ich dabei im Bereich von +/- 0,02 mm gekommen, was für den Zweck mehr als ausreichend ist. Mit dem Ätzen hab ich mich bis jetzt auch ehrlich gesagt noch nie so wirklich befasst


    Vielen Dank für dein Angebot, wenn ich doch mal an die Grenzen der Maschine komme, komm ich da sehr gern darauf zurück :)


    Viele Grüße Henrik

    Hallo zusammen,


    heute ist der Bau der Deutz wieder ein kleines Stück vorangekommen. Die Lüftergitter für die Hauben sind aus 0,2mm Messing gelasert und im Anschluss verlötet wurden. Dabei kam der Laser heute an seine Grenzen des Machbaren, da dieser eher für bleche von 2mm aufwärts und nicht so feine Strukturen gedacht ist ^^. Aber nach ein paar Fehlversuchen ließen sich doch recht brauchbare Teile mit 0,2x0,2 mm breiten Streben herstellen.


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    Einzelteile und fertiges Gitter


    Nachdem die Gitter verlötet wurden, mussten diese noch gesäubert und leicht nachgefeilt werden, damit sie nach dem Lackieren auch in die entsprechenden Ausschnitte passen.


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    die fertigen Gitter passen jetzt genau in ihre Rahmen und werden im nächsten Schritt brüniert.


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    Viele Grüße und einen schönen Abend


    Henrik

    Hallo miteinander,


    Danke für die vielen Rückmeldungen zur Lok :) Das mit der Dreipunktlagerung hatte ich bei der 1200er Deutz schon in der Überlegung gehabt, aber dabei schnell gemerkt, dass auch mit starren Achsen das Laufverhalten der Lok zufriedenstellend war und die Lok auch bis jetzt noch kein einziges Mal Probleme bereitet hat. Aus diesem Grund habe ich auch bei der 2000er jetzt drauf verzichtet und die ersten Rollversuche waren mehr als vielversprechend, was die Laufeigenschaften angeht.


    Ob es noch mehr als die drei 2000er der OHE gab kann ich leider nicht sagen, die Infos die ich hatte waren auf lediglich 3 Maschinen begrenzt^^ es gibt allerdings noch fast baugleiche 1600er Deutz Dieselloks, die äußerlich den 2000ern stark ähneln.


    Viele Grüße und schönen Sonntag


    Henrik

    Hallo zusammen,


    heute gibt es eine kleine Neuigkeit von der Deutz. Die Pufferbohlen sind soweit komplett gedruckt und konnten probehalber zusammengesetzt werden.


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    Bei der Pufferbohle sind sämtliche vorstehenden Teile einzeln gedruckt worden, damit man diese nach dem Lackieren und Beschriften einsetzen kann. Dadurch lässt sich der gelb/schwarze Warnanstrich ohne Hindernisse auf die glatte und gerade Vorderseite anbringen. Getragen werden später alle Bauteile von einem Messingprofil im Inneren der Bohle, damit diese ausreichend stabil ist und nicht unter der last des Zuges nachgibt, dazu aber später mehr.


    Viele Grüße Henrik

    Hallo Peter,


    Das natürliche Fahrgeräusch wird ja wenn nicht auf 0 minimiert, nur ein bisschen Familienfreundlicher gemacht (bei einer Dachbodenanlage beschallt man schnell Mal das ganze Haus, was nicht bei allen immer so gut ankommt :/^^)


    Viele Grüße Henrik

    Hallo Peter,


    Vielen Dank für deine Ausführung und gute Erklärung. Bei dem ganzen Flachland, in dem meine Fahrzeuge unterwegs sind verliert man solche Probleme, wie mit dem Bremsen bei der Bergabfahrt, vollkommen aus den Augen. Da die Lok rein digital und zu 99,9% in der Ebene betrieben werden wird, sollte der Decoder denk ich ein bisschen beim Bremsen der Lok mithelfen, damit diese auch anhalten kann :D die Idee mit der Glühlampe zum Bremsen ist echt sehr interessant. Hast du da Erfahrungen, was die Motorregelung vom Decoder davon hält? Wird die dadurch ggf. gestört?

    Auf jeden Fall habe ich bereits Gleitlager geordert, die die selben Außenmaße wie die Kugellager haben, damit man im Zweifelsfall tauschen kann ^^ Vorteil dieser ist, wie Jürgen bereits erwähnte, dass sie gute schwingungsdämpfende Eigenschaften haben und das Laufgeräusch der Lok deutlich reduzieren können.


    Viele Grüße und einen schönen Abend


    Henrik

    Hallo Peter,


    Die Idee mit den kugelgelagerten Drehgestellen ist eher aus Neugier entstanden, um zu sehen, wie sich das Laufverhalten der Drehgestelle dadurch ändert. Im Vergleich zu den gleitgelagerten Drehgestellen muss man jetzt so gut keinen Anlaufwiderstand mehr überwinden und die Drehgestelle rollen wie von alleine. Im Betreib unter Last wird der Effekt wahrscheinlich kaum mehr zu Spüren sein, außer dass die lock vielleicht etwas sanfter anfährt und man die Achsen nicht mehr ölen muss, damit diese gut laufen. Nichts desto Trotz, die Gleitlagerung bei der 1200er funktioniert trotzdem gut. ich bin auch schon am schauen, ob ich nicht auch anstelle der Kugellager IGUS Gleitbuchsen bei einem Modell verbaue, da diese auch sehr gute Lauf und Gleiteigenschaften besitzen.


    RS1325 (Roland) Bei den Vorbauten wie auch beim Führerstand habe ich Wandstärken von 1,5 mm, habe aber im Inneren noch Versteifungen angebracht, damit die wände etwas mehr Stabilität bekommen. Zusätzlich wird die Haube auf beiden Seiten mit mehreren Schrauben mit dem Rahmen verbunden um dem gesamten Modell Stabilität zu verleihen.


    Viele Grüße Henrik

    Hallo miteinander,


    es geht weiter mit dem Bau der Deutz. Nachdem immer mehr Teile für die Lok aus dem Drucker kommen, konnte heute das Gehäuse für die Lok aus den einzelnen Bauteilen verklebt werden. Damit die Teile in einer Flucht miteinander verbunden werden können, habe ich bereits bei der 1200er Deutz eine Vorrichtung zum Verkleben gebaut, die hier auch wieder zum Einsatz kommt. Diese Vorrichtung ist lediglich eine gerade Alu-Platte, in welcher das Bohrbild vom Gehäuse vorhanden ist, durch welche die Teile auf die Platte aufgeschraubt werden können.


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    Da die 2000er Deutz zwei gleichlange Hauben hat, müssen diese nacheinander und durch Drehen der Vorrichtung mit dem Führerhaus verklebt werden.


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    Neben den gedruckten Teilen sind auch die ersten Bleche mit dem Laser geschnitten worden, sodass schonmal der Rohbau provisorisch zusammengesetzt werden konnte:


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    Jetzt heißt es weiter fleißig Teile herstellen, damit aus dem Rohbau eine fertige Lok wird :D


    Viele Grüße und schönes Wochenende


    Henrik

    Hallo Roland,


    die Achse besitzt ein vertikales Spiel von etwa 0,5 mm nach oben und ca. 0,2 mm nach unten, um sowohl Berge und auch Täler im Gleis auszugleichen. Horizontal beträgt das Gesamtspiel 0,1 mm, damit die Achse zum Einen gerade läuft und zum Anderen ein bisschen Spiel für den Höhenausgleich hat.


    Viele Grüße Henrik

    Hallo Zusammen,


    es gibt Neuigkeiten von der Deutz, die Drehgestelle sind im Rohbau fertig und können demnächst lackiert werden (wenn es die Temperaturen zulassen, -20°C ist doch zu frisch:D) . trotzdem möchte ich euch die Bilder vom aktuellen Stand nicht vorenthalten:


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    Das Drehgestell ist dabei auf Basis des Drehgestells der 1200er entstanden und nun Kugelgelagert und nicht mehr gleitgelagert. Die mittlere Achse läuft als Schleppachse und wird einfach mitgezogen, was beim ersten Test deutlich besser funktionierte als gedacht. Die Achse läuft ganz sauber mit den anderen beiden mit.


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    Die Blende der Drehgestelle ist als komplettes Teil gedruckt und wird in die Unterseite des Messingkörpers eingeschraubt. Dadurch lässt sich diese jederzeit im zusammengebauten Zustand entfernen, falls etwas mit den Radsätzen sein sollte. Das entfernen der Stützstruktur ist dabei eine halbe Sisyphusarbeit, da die Stützen meistens stabiler sind als die fertigen Gestänge ||


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    Alle Teile zusammen ergeben dann das soweit fertige Drehgestell, hier noch ohne Antriebsteile:


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    Soweit der Stand von der Deutz.


    Viele Grüße Henrik

    Guten Morgen,


    möglich wäre es durch die fertige Konstruktion schon, mehr als eine der Deutz zu machen. Allerdings fehlt mir dazu einfach die Zeit, die Menge an Teilen herzustellen (Pro Lok sind wir hier mal schnell bei an die 400 Bauteile), weiter zu verarbeiten und zu sortieren. Dadurch ist das eigentliche Hobby irgendwann dann kein Hobby mehr und kommt dann zu kurz, wie die Vergangenheit leider gezeigt hat. Außerdem habe ich nur bedingt Zugang zu den Dreh- und Fräsmaschinen, sodass das Ganze auch in der Sicht erschwert wird. :(


    der-neue : letztes Jahr hatte ich auf der Nussa die Deutz DG1200 BBM als lackierten Rohbau am Samstag mit dabei gehabt


    Das Resin gilt, wie Stefan schreibt, als Relativ spröde, ist mittlerweile aber nicht mehr so stark Bruchgefährdet wie das am Anfang mal der Fall war, wo man bei einmal schief angucken schon Einzelteile hatte :D. Aufpassen muss man allerdings, dass die Teile nach dem Druck nicht zu lange UV-Licht ausgesetzt werden bevor sie lackiert werden, da diese sonst immer weiter nachhärten und spröder werden. Die Lackschicht schützt die Teile dann vor der aushärtung und ich konnte auch bei mittlerweile 4 bis 5 Jahre alten Teilen keine Probleme Feststellen. Nichtsdestotrotz würde ich feine Details wie zum Beispiel die Dachhaken zum Beispiel aus Messing machen, da diese doch schnell mal abbrechen.


    Viele Grüße Henrik