Posts by S0MEC


    Am 01.08.21 wurde unser kleiner Club 40 Jahre alt und das Jubiläum wurde gefeiert. Coronabedingt konnten wir kein Jubiläums-Sommerfest veranstalten, aber die Regeln erlaubten uns eine Zusammenkunft im Hof, zu dem sich 19 Mitglieder, teilweise mit Anhang, einfanden.


    Bereits um 09:30h trafen der Vorstand und zwei Ehefrauen im Clubheim ein, um alles aufzubauen. Schnell war man sich einig, keine Pavillons aufzustellen, da es doch bewölkt war und nicht mit strahlendem Sonnenschein zu rechnen war. Der Aufbau dauerte nicht lange und als die ersten Mitglieder zum Helfen eintrafen, stand schon alles.


    Bis 12.00h füllte sich der Hof, der Grill war schon gut angeheizt und kurze Zeit später begannen wir mit dem Mittagessen. Die Tafel war dank der mitgebrachten Salate reich gedeckt, Kaffee und verschiedene kalte Getränke rundeten das Angebot ab.


    Um 12.30h nutzte der 1. Vorsitzende die „Stille“ während des Essens für eine Jubiläumsansprache, die er erfreulich kurz hielt – ein Dank an den anwesenden Gründer und Nennung der langjährigsten Mitglieder leitete über zur Vorstellung der beiden zu Corona-Zeiten neu eingetretenen Mitglieder – ja, wir haben letztes Jahr trotz Corona zwei neue Mitglieder gewinnen können! Natürlich gab es auch ein paar Anmerkungen zur Club-Geschichte und -Interna.


    Unser Ehrenmitglied Jürgen Moog brachte ein Modell unserer neuen Bausatzaktion „Tiefladewagen“ mit. Diese Bausatzaktion wurde von mehreren Mitgliedern entwickelt und wird von Jürgen Moog für den Club gefertigt. Wir entwickeln derzeit gemeinsam den Bausatz fertig, schreiben die Bauanleitung und werden den Wagen dann anbieten. Danke für diese uns unterstützende Aktion an Jürgen Moog.



    Im Bild die kommende Bausatzaktion, der zweiachsige Tiefladewagen mit einem Transformator (Prototyp!) als Ladegut, der als Ergänzung zur Bausatzaktion angeboten werden wird.


    Jürgen Moog hatte auch noch ein paar weitere Überraschungen bzw. Geschenke für den Club dabei:

    Für unseren neuen Bahnhof Alpsray, der noch in Bau ist, hat er eine beleuchtete H-Tafel mitgebracht! Diese passt an den Bahnsteig und gibt dem Lokführer vor, wo er mit seinem Zug anzuhalten hat, sodass nach Abkuppeln und Vorziehen der Lok diese Umsetzen kann. Das Signal ist ein echter Hingucker geworden!




    Auch dabei waren vier beleuchtete Zugschlusslaternen im Maßstab 1:45, die wir entweder auf der Anlage gut sichtbar aufstellen können oder die an ein paar Güterwagen montiert werden, um diese mit einem leuchtenden Schlusssignal zu versehen.

    Vielen Dank, Jürgen!


    Als sich die Reihen gegen 15.45h lichteten, wurden die Tische und Bänke wieder im Schuppen verstaut, die Salate abgeräumt, der Grill weggestellt und nach kurzer Zeit war der Hof wieder „in Grundstellung“. Hier haben alle mit angefasst, besonders aber unsere jüngsten Mitglieder! Nach Abschluss der Feierlichkeiten machten unsere „Fahrdienstleister“ noch eine geraume Zeit auf der Anlage „Betrieb“.


    Das Wetter hielt sich trotz der schlechten Prognosen während der Feier gut, es gab sogar Sonnenbrände zu vermelden. Kaum war alles wieder verstaut, ging der angekündigte Regen über Rheinberg nieder – das schlechte Wetter hat also bis nach Ende unseres Jubiläums gewartet!


    Alles in allem war es ein schönes Jubiläum – es war aufgrund von Corona total anders als unser 25jähriges Jubiläum und auch hätten wir lieber aus diesem Anlass heraus ein Sommerfest mit allen Spur 0ern, die den Weg zu uns gefunden hätten, gefeiert, aber... Wer weiß, wann das wieder geht? Wir sind guter Hoffnung, dass das irgendwann wieder möglich sein wird!



    Hallo Banni,


    wenn Du mit dem Thema 3D-Druck anfängst, solltest Du als erstes nach Erhalt des Druckers die mitgelieferte Anleitung studieren. Normalerweise müsste da alles beschrieben sein. Wenn Du diese Anleitung abgearbeitet hast, wirst Du anfangen, Erfahrungen zu sammeln und Deinen Umgang mit dem Drucker verfeinern.


    Aber das hilft Dir im Moment mit Deinen Fragen nicht weiter. Deswegen eine kurze prinzipielle Beschreibung, wie Du vorgehen wirst, wenn der Drucker eingetroffen und aufgebaut ist.


    Der Drucker versteht nur einen bestimmten Code (G3Code), mit dem die Anweisung, wie der Drucker drucken soll, kodiert ist. Da steht also kodiert drin, in welche Richtung der Druckkopf wie schnell und wie weit bewegt werden soll und ob er dabei Filament ausgeben soll oder eben nicht. Das ist einfacher ASCII-Code, mit dem die Infos seriell angegeben werden.


    Aber das ist nicht der Code, der aus einem 3D-CAD-Programm kommt (wie die Dateien von unserer Homepage). Diese 3D-Dateien haben die Endung .stl und werden deswegen auch gerne als STL-Dateien bezeichnet. In dieser Datei sind viele kleine Dreiecke beschrieben, die die Oberfläche des gezeichneten 3D-Objekts beschreiben.


    Das Problem ist nun, diese Datei mit den vielen Dreiecken (STL) in den druckerlesbaren G3-Code zu übersetzen. Dazu werden sogenannte Slicer-Programme verwendet, in die die STL-Datei eingelesen wird, dann werden noch ein paar Einstellungen für den Drucker vorgenommen (Temperatur-Angaben, Geschwindigkeiten etc) und die STL-Datei wird dann in den G3-Code umgerechnet und gespeichert.


    Bei Deinem Drucker liegt nach Herstellerangaben die Slicer-Software Cura bei. Normalerweise sollte in dieser Version vom Hersteller bereits die Besonderheiten Deines Druckers eingegeben sein. Achte deswegen auf die Installationsanweisungen des Herstellers und lies das Cura-Handbuch.


    Den neu berechneten G3-Code kannst Du nun in den Drucker einlesen und den Druckvorgang starten. Ob das mit einer SD-Karte oder einen USB-Stick geht, hängt von Deinem Drucker ab.


    Der Aufwand der Konvertierung der STL-Datei in den G3-Code ist nicht groß, wenn der Slicer einmal installiert und gut eingestellt ist. Ach ja: Für den Druck müssen ggf. auch noch Stützen eingeplant werden, da der Drucker nicht frei im Raum hängende Teile drucken kann - diese bekommen dann Stützen, die nach dem Druck entfernt werden müssen. Diese Stützen berechnet Cura automatisch und fügt sie in den G3-Code mit ein - wenn das in Cura eingeschaltet ist.


    So, das war die Vorgehensweise, eine STL-Datei wie von unserer Homepage in den Drucker zu bekommen. Der Anfang könnte etwas holprig werden, da wirst Du um Versuche mit Erfolgen und Tiefschlägen nicht drumherum kommen. Lass Dich davon nicht entmutigen und bleibe neugierig!


    Ach ja: Für nahezu jeden Druckerhersteller gibt es Foren im www - da wird Dir sicher auch und das dann passend zu Deinem Drucker weiter geholfen. Schau Dich da mal um!


    Freundlicher Gruß

    Spur-0-MEC Niederrhein e.V.

    Hallo Jan,


    nachdem nun geklärt ist, was Du gemeint hast, war es mit wenigen Mausklicks möglich, Deinen Wunsch zu erfüllen. Hier habe ich eine Zip-Datei mit allen sechs Werkbank-Varianten ohne Arbeitsplatte angehängt:


    Werkbaenkeohne.zip


    Den Wunsch nach einer geöffneten Schublade könnten wir auch erfüllen, aber davon haben wir abgesehen, da das doch sehr willkürlich wäre, welche Lade halb geöffnet wäre und welche nicht. Weiter haben diese Schubladen dünne Blechwände, die im Druck immer zu dick würden. Und zu dicke Wände zerstören die Anmutung und die Illusion, die das Modell erzeugen soll.


    Freundliche Grüße vom Niederrhein,

    Euer "Spur-0-MEC Niederrhein e.V"

    Hallo zusammen,


    wie Ihr ja schon wisst, haben wir auf unserer Homepage einen eigenen Bereich zum Download von 3D-Druckdateien eingerichtet


    Diesen Bereich haben wir heute um 24 neue 3D-Objekte erweitert:



    Dieses Mal sind Werkbänke, ein Kartoffelsack, ein alter Streckenfernsprecher, eine Taxi-Rufsäule, zwei Säuretöpfe, ein Ölfass, ein Pylon ("Lübecker Hut"), Mülltonnen, Kabeltrommeln, ein Kohlenhunt, verschiedene Bänke und eine Waage-Einrichtung mit Abdeckung dabei - insgesamt 24 Objekte und diese sind ab sofort im Download.


    Die Dateien dürft Ihr für Eure privaten, nicht kommerziellen Zwecke nutzen. Vor einer kommerziellen Nutzung erwarten wir aber eine Kontaktaufnahme, um die Regularien und Rechte miteinander abzustimmen.


    Es ist noch mehr in Vorbereitung, deswegen schaut einfach mal zwischendurch auf unserer Seite im 3D-Download-Bereich vorbei!


    Hier der Link: 3D-Download


    Ach ja: die Modelle verteilen sich auf mehreren Seiten - also einfach mal durchblättern ("Ältere Posts" anklicken) und alle Dateien sind auf der 3D-Seite am Anfang direkt verlinkt.



    Freundliche Grüße vom Niederrhein,

    Euer "Spur-0-MEC Niederrhein e.V"

    Hallo zusammen,


    zu diesem Thema möchte ich aufgrund der Erfahrungen in unserer nun knapp 40jährigen Vereinsgeschichte auch etwas beitragen.


    1984 haben wir unsere erste Ausstellungsanlage mit 2 x 6m Oberleitung fertiggestellt und haben nach einer Ausstellung die Oberleitung abgerissen und neu aufgebaut. Warum? Nun, wir haben die Oberleitung so gebaut, dass der Schleifbügel der Stromabnehmer nicht am Draht schleifen konnten und die Stromabnehmer in der Höhe beschränkt waren. Das fiel unseren Zuschauer sehr negativ auf, so dass bei den Mitgliedern der Ehrgeiz geweckt wurde und die Oberleitung neu aufgebaut wurde.


    Die Herausforderungen waren:

    - der Fahrdraht sollte in einem vorbildgerechten/NEM-gerechten Zickzack geführt werden

    - Stromabnehmer mussten am Draht geführt werden

    - wegen des Schleifens am Draht musste dieser mechanisch gespannt werden

    - die Oberleitung musste demontierbar sein, da die Ausstellungsanlage modular ausgestaltet war und transportiert werden musste

    - die Strecken verlängerten sich auf 2 x 12m


    Unter diesen Aspekten wurden vier vorhandene kurze Turmmasten von Sommerfeld für die Endabspannung genutzt und die vorhandenen selbstgebauten Fahrleitungsmasten der Erstausrüstung umgebaut bzw. weitere Masten neu gebaut.


    Die Fahrdrähte mussten demontierbar bleiben, deswegen wurde ein System vom halben Maßstab (H0) kopiert und neue Fahrdrahtstücke aus Messing selber gelötet. Ich meine, mich daran zu erinnern, dass die Regelfahrdrahtlänge 75 cm war, da die einzelnen Anlagen-Module 150 cm lang waren und somit die Position der Masten optimiert werden konnte. Doch unsere zweigleisige Strecke verlief auch in einem S-Bogen mit Gleisüberhöhung, so dass im Bereich der Bögen die Fahrdrahtlänge ermittelt und individualisert wurde.


    Über den Modulübergängen wurden die Fahrdrahtstücke aushängbar gestaltet. An den beiden Anlagenenden haben wir Plexiglas-Platten hinter die Turmmasten befestigt (als Gleisabschluss), die in Höhe der Fahrleitung ein Loch erhielten, in die wir eine Schraube mit Öse setzten. In diese Öse wurde der Fahrdraht eingehängt und von außerhalb kam eine Mutter auf die Schraube, mit der wir die mechanische Spannung auf der Fahrleitung regulieren konnten. Die Länge des Fahrdrahts hat sich im Laufe einer Messe mehrfach verändert, da die Anlage meistens kalt aufgebaut wurde und sich im Ausstellungsbetrieb erwärmte, so dass mit der Mutter ein Längenausgleich vorgenommen werden konnte. Durch das Abspannen konnte der Fahrdraht aus Messing stabil gehalten werden und die Stromabnehmer haben diesen nur wenig hochgedrückt.


    Material: Die Masten wie auch die Ausleger wurden aus Messing gebaut. Interessant ist die Fahrdrahtstärke: In Erinnerung habe ich einen Durchmesser von 0,8 mm für den Fahrdraht und 0,5 mm für das Tragseil darüber. Umgerechnet war beides zu dick, aber der Draht sollte mechanisch funktionieren und den Stromabnehmer führen können. Wir haben damals über Stahldraht nachgedacht, aber wir hatten keine Möglichkeit, die Stahldrahtstücke miteinander zu verschweißen. Deswegen haben wir Messing genommen, das ließ sich löten.


    Apropos Stromabnehmer: Um am Draht zu schleifen, müssen die Stromabnehmer federnd ausgeführt werden. Die heutigen Spur-0-Loks mit motorisch betriebenen Stromabnehmern sind im ausgefahrenen Zustand nicht immer noch federnd, so dass ein Betrieb am Fahrdraht nicht möglich ist! Für uns sind das konstruktive Krüppel, denn da wurde seitens des Konstrukteurs nur Wert auf den Effekt des motorischen Hochfahrens gelegt, nicht jedoch auf Funktionalität. Mann könnte auch sagen: Alles nur Schein! Schade eigentlich...


    Der Betrieb mit schleifendem Stromabnehmer hat in den ganzen Jahren ohne oberleitungsbedingten Ausfällen funktioniert - allerdings konnten damals nur zwei Mitglieder die Oberleitung auf- und abbauen, das war ein sehr spezielles Thema.


    Probleme gab es regelmäßig nur mit Fotografen, die ihr Auge am Okular der Kamera hatten und sich dann im Rahmen der Motivsuche in der Oberleitung verhedderten und diese beschädigten. Das gab es auf jeder Ausstellung, dann wurde der Lötkolben flott gemacht und die Bruchstellen wurden repariert. Dabei ist auch mal ein Stromabnehmer der selbstgebauten 103 eines Mitglieds austauschwürdig geworden...


    Als wir diese Ausstellungsanlage Ende der 80er Jahre ausgemustert haben, waren die Erfahrungen zum Bau und Betrieb einer funktionsfähigen Oberleitung im Verein vorhanden, aber die beiden "Fachleute" waren bedient und haben einstimmig gesagt, dass sie nie mehr eine Oberleitung im Club bauen werden. Das wirkt bis heute nach, so dass wir auf unserer Clubanlage meistens nur mit Dampf und Diesel unterwegs sind und selten mal eine abgebügelte E-Lok zu sehen ist. Und da der eine der beiden Oberleitungsbauer unser 1. Vorsitzender ist, werden wir so schnell keine Oberleitung nachrüsten.


    Zum Abschluss unseres Erfahrungsberichts noch drei schnell digitalisierte Bilder von damals (Sorry für die Fussel im Bild):


    Die obere zweigleisige Strecke war mit Oberleitung versehen und ist hier nur Nebenmotiv für den Triebwagen der Moerser Kreisbahn.




    Hier ein Längsblick über die obere Strecke - die 103 legt sich gerade von einem Bogen in den nächsten, auf der Brücke war eine Scherenrampe von einer Überhöhung in die nächste. Auf den beiden oberen Gleisen pendelten immer zwei Lokomotiven automaitisch hin und her und sorgten für Betrieb.




    Dieses Bild zeigt die Pendelstrecke in ihrem letzten Betriebsjahr. Der Oberbau hatte vom Transport und den vielen Auf- und Abbau-Aktionen genauso gelitten wie die Fahrdrähte, aber beide funktionierten noch gut. Der "Schatten" auf der Lok entstand, weil der Fotograf mit 200 mm Brennweite "durch" einen direkt vor dem Objektiv stehenden Mast fotografiert hat.


    Soweit die bildlichen Erinnerungen an unsere Oberleitung, die in den 80er Jahren aber guten Anklang bei den Zuschauern fand. Damals gab es nur Sommerfeld mit einem Minimal-Sortiment. Als dann die Oberleitung von Herrn Koelbl auf den Markt kam, kam dieses Sortiment schon paradiesisch vor und wurde in den 90ern von einigen Spur 0ern zu tollen Oberleitungsanlagen aufgebaut. Damit haben wir aber keine Erfahrungen.


    Aus unserer Sicht muss ein Stromabnehmer an der Oberleitung anliegen und schleifen. Auch wenn das in Hinblick auf vorbildgerechte Fahrdrahtstärke eine Herausforderung wird. Wenn das nicht gegeben ist, sollte aus unserer Sicht eigentlich auch auf den Fahrdraht verzichtet werden. Deswegen können wir den Kompromiss, nur Masten mit Auslegern aufzustellen, gut verstehen.


    Soweit unsere Erfahrungen.



    Freundliche Grüße und habt viel Spaß mit der Spur 0

    Hallo spur-0-fan,


    gute Idee! Wir nutzen seit dem November-Lockdown "Jitsi", um unseren Mitgliedern die Möglichkeit zu einem virtuellen Treffen zu geben. Jeden Freitag Abend ab 17.30 h treffen sich die interessierten Mitglieder in unserem virtuellen Clubraum und genießen es, sich wenigstens so zu sehen.


    Allerdings müssen wir zumindest freitags zu dieser Zeit feststellen, dass Jitsi schon mal Performance-Probleme hat: Mal werden nur Standbilder übertragen, mal ist der Ton abgehackt und die Qualität der Bildübertragung ist auch nicht so gut. Obwohl zum beispiel bei mir eine 100.000er-Leitung installiert ist, wird trotz voller Bandbreite meistens nur mit 141 kbit/s gesendet - und das steuert Jitsi. Da kann es mit der Datenqualität nicht gut gehen. Die anderen Teilnehmer berichteten gleiches. Es kann an unserer Uhrzeit liegen, vielleicht hat der Server da gerade Hochbetrieb.


    Wir haben Alternativen gesucht und keine genauso einfach zu handhabende Alternative gefunden - wir möchten es aber auch nicht, dass die Clubkollegen, die nicht alle gut mit PC oder Handy umgehen können, sich nun auch noch einen Account irgendwo anlegen müssen. Da hat Jitsi wirklich den Vorteil, dass genau das nicht nötig ist. Ein Link reicht zum Einstieg.


    Wir wünschen Dir viel Erfolg mit Deinem "virtuellen Stammtisch".


    Gruß vom Niederrhein aus dem "Spur-0-MEC Niederrhein e.V."

    Hallo zusammen,


    die Corona-Zeit bringt es mit sich, dass manche Mitglieder mehr Zeit mit dem Thema "3D-Zeichnung" und "3D-Druck" verbringen und so ordentliche Ergebnisse erzielen. Wir haben nun beschlossen, manche 3D-Dateien auf unserer Homepage der Spur-0-Szene anzubieten und haben den neuen Bereich "3D-Download" eingerichtet.




    In diesem Bereich findet Ihr zur Zeit 15 verschiedene Modelle bzw. deren STL-Dateien zur eigenen Verwendung:



    Eine Gleiswaage samt Bude, Hemmschuhe, Feuerlöscher, Schränke und Spinde sowie Weichenlaternen bilden den Start und sind ab sofort im Download.


    Die Dateien dürft Ihr für Eure privaten, nicht kommerziellen Zwecke nutzen. Vor einer kommerziellen Nutzung erwarten wir aber eine Kontaktaufnahme, um die Regularien und Rechte miteinander abzustimmen.


    Es ist noch mehr in Vorbereitung, deswegen schaut einfach mal zwischendurch auf unserer Seite im 3D-Download-Bereich vorbei!


    Hier der Link: 3D-Download


    Ach ja: die Modelle verteilen sich auf mehreren Seiten - also einfach mal durchblättern ("Ältere Posts" anklicken).



    Freundliche Grüße vom Niederrhein,

    Euer "Spur-0-MEC Niederrhein e.V"

    Hallo zusammen,


    der Überschrift und dem Beitrag von den Münsterländern Marcus und Ralf können wir als Vorstand des "Spur-0-MEC Niederrhein e.V." nur zustimmen!


    Das Jahr 2020 begann wie ein normales Jahr und direkt nach unserem März-Fahrtag mussten wir unser Clubheim schließen - nicht nur für Besucher, sondern auch für uns Mitglieder.


    Wie es weiterging, habt Ihr sicher mitbekommen: Von Monat zu Monat haben wir unsere öffentlichen Fahrtage absagen müssen und als erste Sonderveranstaltung fiel unser geplanter Flohmarkt den Corona-Regelungen des Landes NRW zum Opfer. Im Sommer erlaubte das Ordnungsamt Rheinberg dann wieder, dass wir unter Auflagen unser Clubheim für die Mitglieder öffnen könnten, aber nur unter Beachtung eines Hygiene-Konzepts (was selbstverständlich ist). Seitdem trafen wir uns, achteten darauf, dass nicht mehr als 10 Mitglieder im Clubheim waren und gingen unserem Hobby maskiert nach - wir haben das hier auch im Bild vorgestellt.


    Die Regeln vom 02.11.20 sorgten dann dafür, dass wir unser Clubheim offiziell wieder schließen mussten und seit Mitte November treffen sich zwischen 3 und 8 Mitglieder jeden Freitag in einem virtuellen Clubraum im www, sodass wir uns wenigstens (unmaskiert) sehen und uns direkt austauschen können. Aber das ist kein Ersatz für den von Walter im Beitrag über unserem angesprochenen direkten Austausch - aber wir halten Kontakt.


    Walter hat es angesprochen: Der Clubbetrieb ist durch die Corona-Regeln empfindlich eingeschränkt und die Folge ist, dass wir relativ hohe Einnahmeverluste zu beklagen haben, während unsere Miete und die Nebenkosten weiterlaufen. Leider ließ sich der Vermieter nicht davon überzeugen, uns Mietnachlass zu gewähren. Einnahmeverluste haben wir, weil wir unsere Küche schließen mussten und somit an den Vereinsabenden keine Einnahmen mehr generieren können. Ebenso fehlen uns die monatlichen Besucher. Und unser Sommerfest ist auch ausgefallen, welches unserer Clubkasse auch immer gutgetan hat. Wir wollen nicht jammern, aber mittlerweile geht es an die Substanz und wenn sich die Situation in Jahresfrist nicht bessert, wird es für unseren Club schwierig, die Krise zu überleben. Unterstützung von der Stadt oder der Sparkasse (ein Förderer vieler Vereine) gibt es trotz Jugendarbeit auch nicht, da wir zwar ein eingetragener Verein, aber nicht als gemeinnützig anerkannt sind. Und nur gemeinnützige Vereine werden unterstützt - zumindest hier in Rheinberg.


    Um die Krise besser zu überstehen, haben wir in diesem Jahr noch ein paar ferngesteuerte Bahnsteigkarren als Bausatzaktion aufgelegt und derzeit entstehen die letzten Bilder und die Bauanleitung zu unserer nächsten Bausatzaktion, die wir wohl in Kürze vorstellen können. Diese ist ein Produkt der guten Zusammenarbeit hier im Forum, denn die Idee dazu ist hier entstanden und letztlich ist nach einer Diskussion eine 3D-Zeichnung entstanden, die wir als Verein drucken und verkaufen dürfen - dafür danke an dieser Stelle an alle Beteiligten. Wir reden von der Propan-Weichenheizung der Deutschen Bundesbahn, die ab Ende der 50er Jahre in Betrieb genommen wurde. In der Nähe unseres Vereinssitzes, im Bahnhof Geldern, haben wir sogar noch ein Exemplar vorgefunden, aber die Heizung ist nicht mehr in Betrieb. Aber das zeigt, dass sie bis in die Jetztzeit verwendbar ist. So sieht die Weichenheizung zur Zeit aus:




    Die grüne Fläche gehört nicht dazu, sie soll nur den Platzbedarf von 12 x 2,5 cm darstellen. Die Bilder zeigen die montierten und lackierten Modelle, der Bausatz wird nicht lackiert und nicht montiert geliefert werden.


    Aber wir möchten hier keine Werbung machen, wir möchten nur aufzeigen, wie wir versuchen, die Krise zu überstehen. Derzeit sind noch eine Dampfspeicherlok (die wird aber noch was dauern) und ein Tiefladewagen, der auch für kleine Anlagen geeignet ist, in Vorbereitung. Wir werden Euch hier informieren, wenn wir so weit sind.


    Zurückschauend war es kein gutes Jahr für unseren Club, aber wir "leben" noch und sind dankbar, dass bisher nur ein Mitglied mit Corona Kontakt hatte. Wir als Vorstand schauen (noch) optimistisch auf das kommende Jahr. Aber die Corona-Zeit hat unseren Club verändert.


    Im Jahr 2021 wollten wir eigentlich unser 40jähriges Jubiläum feiern - jetzt sieht es so aus, als wenn wir kein Jubiläums-Sommerfest mit geplanten Überraschungen mit unseren Freunden und Besuchern feiern können. Schauen wir mal, wie unser Jubiläumsjahr werden wird.

    Nun wünschen wir Euch im Namen unserer Mitglieder ein frohes und besinnliches Fest sowie einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres neues Jahr 2021! Bitte passt auf Euch auf und bleibt gesund!


    Für den ganzen Verein,


    Rainer und Stefan

    2. Vorsitzender 1. Vorsitzender

    Hallo stefan_k,


    tolle Idee! Da werden wir zwei neue Bausatzaktionen vorstellen, von denen eine im November gegonnen wurde und noch etwas braucht und eine hier im Forum anfing (!), uns übergeben wurde und derzeit final als Bausatzaktion geplant wird. Wir gehen davon aus, diese Aktion noch diesen Monat zu veröffentlichen, denn die Prototypen sind bereits fertig!


    Du wirst Post bekommen, wenn die Bilder fertig sind!

    Hallo und danke für die freundlichen Bewertungen.


    Wie schon einer von Euch meinte, war der Aufwand für den Bericht höher, als der, den man betreibt, wenn man eine Weiche umbaut, aber egal, wir wollten diese Anleitung Euch vorstellen.


    Ein paar Interessenten haben schon Stellstangen bei uns bestellt. Derzeit drucken wir die Stellstangen für unsere Anlage, ab nächste Woche melden wir uns bei jedem Besteller und besprechen das weitere Vorgehen.


    Da es vielleicht auch für Nichtbesteller interessant ist, hier ein paar Infos zu unserer Stellstange:


    So kommt unsere Stellstange aus dem Drucker und genauso liefern wir die Stellstange aus:



    Die Stellstange liegt eingefasst in ein sogenanntes Bett - das wird mitgedruckt, damit das Druckstück besser auf der Druckplatte haftet. Dieses Bett stabilisiert das Druckstück und das hilft auch beim Transport.


    Das sogenannte Bett kann einfach abgebrochen werden. Dazu das Bett einfach an einem Ende der Stellstange nach unten abbiegen:



    Das Bett bricht einfach von der Stellstange ab.


    Das Ergebnis sieht dann so aus:



    Es kann vorkommen, dass nach feine Reste des Betts an der Stellstange haften bleiben, die können einfach mit einem Fingernagel oder einer Feile entfernt werden. Das Bett kann der Entnahme der Stellstange weggeworfen werden.


    Wir versenden die Stellstangen in der Regel per Brief, das reduziert die Portokosten. Wir lassen das Bett an der Stellstange, damit die Einheit etwas stabiler und somit besser vor Bruch geschützt ist.


    Soweit die aktuellen Infos!

    Hallo buybay,


    Zum Umbau: Ich baute die meisten der Weichen so um, dass der kleine Microschalter erhalten bleibt. Der Kastendeckel wird entfernt, der Kasten gekürzt (eine Schwellenlücke gefüllt) und mit Schrägen vorn/hinten versehen. Darauf setze ich ein gekantetes Riffelblech. Zumindest in Gleisnetzen kleiner Werksanlagen habe ich solche Vorbilder gefunden, das passt gut für mein Anlagenthema.


    Wie H3x schon anmerkte, gab es bei den deutschen Staatsbahnen durchaus Weichen, deren Spitzenverschluss zwischen den Zungen lag und der mit einem Blech abgedeckt wurde. Ein Clubmitglied hat diesen in seiner Eisenbahner-Ausbildung als Gabel- bzw. Gelenk-Spitzenverschluss kennen gelernt. Damals waren diese Antriebe noch vereinzelt auf Weichen von süddeutschen Nebenbahnen zu sehen gewesen. Wir haben auf unserer Clubanlage 5 Weichen, die wir mit so einem Gelenk-Spitzenverschluss versehen haben. Da bewegen sich die Zungen vorbildgerecht, also beim Umstellen bewegt sich erst die abliegende Zunge, irgendwann kommt die anliegende aus dem Verschluss und bewegt sich auch. Dann legt sich die ehemals abliegende Zunge neu an die Backenschiene und die andere, ehemals abliegende Zunge bewegt sich dann immer noch - ein toller Anblick, wie in echt!


    Aber da unsere Clubanlage thematisch nicht in Süddeutschland beheimatet ist, wollen wir keine Nachbildung zwischen den Zungen haben und deswegen schneiden wir den Kasten komplett weg.

    Im ersten Teil schrieb ich, dass dieser Umbau auch mit den Weichen mit dem dicken Kasten zwischen den Zungen funktioniert. So ist es auch, aber es sieht leicht anders aus:



    Auch hier wird der Deckel mit einer Klinge oder einem flachen Schraubendreher abgehebelt. Der darunter befindliche Schalter sowie die Feder werden ausgebaut und schon kann die Laubsäge angesetzt werden, um das untere Teil des Rahmens zwischen den Schwellen wegzusägen.


    Die Lücke in den drei Schwellen wird dann einfach mit passenden Holzleisten gefüllt - wir kleben diese Holzstücke mit Zwei-Komponenten-Kleber ein:




    Kleiner Ungenauigkeiten werden später durch das Schotterbett zuverlässig verdeckt.


    Ansonsten unterscheidet sich der Umbau nicht von dem, den ich in den vorigen Berichten vorgestellt habe.



    Stellstange:

    Wer möchte, kann die STL-Datei unserer Stellstange unter vorstand@nullclub.de bestellen. Dort kann man ebenso gedruckte Stellstangen zum Stückpreis von 2,50 € zzgl. Porto bei uns bestellen.



    Nun wünschen wir Euch viel Spaß beim Umbau der Peco-Weiche!

    Weiter geht es!


    In das angelötete Blech bohren wir ein 1 mm-Loch, und zwar 2,5 mm von der Schieneninnenkante entfernt:



    Nun nehmen wir die neue Stellstange und bohren die Löcher etwas auf: In die Befestigungen für die Zungen schneiden wir ein Gewinde mit M1, von der Unterseite bohren wir das Gewinde ein kurzes Stück mit 1,2 mm-Bohrer auf. Der Eingriff für die Stellstange vom Servoantrieb in der Mitte wird mit einem 1,0 mm-Bohrer aufgebohrt.



    Die angelöteten Messingplättchen an den Zungen mit dem Loch werden nun mit einem Dremel oder eine Feile beigefeilt, so dass sie möglichst klein sind und dabei die Schraube noch sicher geführt wird:



    Nun setzen wir die Zungen wieder in die Schienenverbinder ein und schieben die Stellstange von außen unter die Backenschiene ein, so dass die Zugen mit kleinen M1-Schrauben an der Stellstange befestigt werden können. Wir verwenden dafür Linsenkopfschrauben M1, DIN 7985-vn-15-20 von MiniSchrauben.com



    Nun drehen wir die Weiche wieder um und schneiden mit einem Seitenschneider die unten überstehenden Schrauben ab. Ein Tröpfchen Sekundenkleber auf die Schraube (deswegen die Aufweitung auf 1,2 mm) sichert die Schraube und erlaubt es, die Schraube später mal wieder zu lösen:



    Jetzt geht es an die Kabel. Zuerst entfernen wir die dünnen Kabel am Herzstück:



    Am Herzstück und an den Backenschienen werden nun Kabel zur Versorgung der drei Bereiche angelötet. Wir löten das Kabel an den Backenschienen so an, dass es auch zu den festen Zungenschienen reicht und dort angelötet werden kann:



    Die eingesetzten Zungenschienen werden mit einem Stück Litze mit den feststehenden Zungenschienen hinter den Schienenverbindern verbunden. Neben der Stromversorgung der Zungenschienen erreicht man so auch, dass die Zungen nicht aus den Schienenverbindern rausrutschen können:



    Nun ist die umgebaute Weiche schon fertig zum Einbau in die Anlage sieht dann später mal so aus:



    Wir finden, dass auch die Peco-Weichen einen "schönen Fuß" macht, also gut aussieht und der hässliche Klotz und die dicken Niete sind verschwunden.



    Im nächsten Beitrag folgt das Finale!!

    Die Firma Peco liefert schon sehr lange Weichen für die Spur 0. Wer sich damit beschäftigt hat, weiß, dass Peco zwei verschiedene Schienenprofil-Formen und -Größen anbietet: Unter der Bezeichnung Code 124 gibt es ein niedriges Schienenprofil, welches in typischen britischen Schienenstühlchen mit Holzstütze auf der Schwelle befestigt wird – naja, die Nachbildung sieht entsprechend aus. Das Weichenprogramm mit diesem Profil kennt mehrere verschiedene Weichenformen, doch leider sehen diese Schienenstühlchen „very british“ aus. Das zweite Profil, das von Peco bei Weichen verbaut wird, wird als Code 143 bezeichnet und ist in etwa so groß wie das bekannte Lenz-Profil. Dieses Profil wird mit der Nachbildung einer moderneren Feder-Befestigung an den Schwellen gehalten, wobei die gewählte Bauform auch eine britische ist, die in Deutschland nicht verbaut war. Mit dem Code 143-Profil gibt es nur eine einfache Links- und eine einfache Rechtsweiche.


    Beide Weichenbauformen haben noch einen optischen Makel: zwischen den Zungenspitzen sitzt ein großer Kasten, in dem entweder nur eine Feder (Code 124 alte Bauform) oder ein einpoliger Schalter samt Feder (Code 143 und Code 124 neue Bauform) zu finden sind. Zumindest der zuletzt genannte Kasten ist sehr hoch und steht leicht über die Schienen nach oben. Nicht nur, dass diese Kästen sehr hässlich sind, nein, sie haben auch kein deutsches Vorbild!


    Soweit zur Peco-Weiche, kommen wir zu unserem Umbau: Wir bauen in unserem Clubheim in Rheinberg derzeit einen neuen Endbahnhof für unsere obere Nebenbahn und standen vor der Frage, welche Weichen wir verwenden wollten. Da es die Peco-Weichen bei einer Direktbestellung in Großbritannien sehr günstig gibt und wir auf den Selbstbau keine Lust hatten (die anderen knapp 50 Weichen unserer Clubanlage sind bis auf eine alle im Eigenbau entstanden, fünf davon haben sogar funktionierende Spitzenverschlüsse!), haben wir uns mehrheitlich zum Kauf von Peco-Code 143-Weichen entschieden.


    Dabei waren wir uns auch darüber einig, dass dieser hässliche große Kasten zwischen den Zungen ausgebaut werden muss. Im Folgenden stelle ich hier unsere Art des Umbaus vor und hoffe, dass das gut nachvollziehbar ist.


    Für diesen Umbau haben wir uns einfach neue Stellstangen gedruckt, die feiner und vorbildgerechter als das britische Pendant ist. Diese neue Stellstange wird im Rahmen unseres Umbaus mit eingebaut – wenn man schon mal dabei ist...


    So sollen unsere Peco-Weichen dann mal aussehen:




    So machen wir es mit PECO-Weichen mit niedrigem Deckel, am Ende zeige ich die Abweichungen bei der Code 143-Weichen. Los geht es mit dem Deckel des Kastens, der muss weg. Dazu wird er einfach mit einer Messerklinge oder einem flachen Schraubendreher abgehebelt:




    Die Stellstange von Peco muss nun an mehreren Stellen durchtrennt und entfernt werden:



    Nun muss die Lage der Stellstange, die noch an den dicken Nieten zu erkennen ist, außen auf der Backenschiene markiert werden - ein "Edding" leistet hier gute Dienste. Danach werden Weichenzungen abgezogen:



    Die Reste des Verstärkungsrahmens unter der alten Stellstange werden auch ausgesägt:




    Nun drehen wir die Weiche um und entfernen die Stege unter den Profilen an den Stellen, an denen später Anschlusskabel angelötet werden sollen:




    Aus gleichem Grund wird unter den Schienenprofilen, in denen die Zungen gelagert sind, der Steg eingefräst. Hier kommt dann ein Stück Litze rein, welches später die Zunge mit Strom versorgt und verhindert, dass diese aus dem Schienenverbinder rausrutscht:



    Nun nehmen wir uns die ausgebauten Zungen vor. Die dicken Niete, mit denen die alte Stellstange an den Zungen befestigt waren, sieht nicht gut aus und werden nun als nächstes abgelötet - das geht am besten mit einem Lötbrenner:



    Das Zungenprofil wird nun an der Stelle, an der die Nietlasche saß, geglättet:



    An diese geglättete Stelle löten wir nun ein Stück 0,3mm dickes Messingblech in der Größe von 10 x 6 mm an:




    Im nächsten Beitrag geht es weiter!

    Hallo Freunde des Berliet-Traktors,


    auch bei uns im Club stellte sich die Frage, wie man dieses Unikum von Lokomotivchen mit einem Antrieb versehen könnte.


    Daraufhin haben ein paar Club-Mitglieder die Köpfe zusammen gesteckt und gemeinsam mit Jürgen Moog ein Konzept entwickelt, von dem hier heute berichtet wird.


    Wie Ihr in diesem Thread hier lesen könnt, ist das Modell sehr vorbildgerecht nachgebildet und genau diese feine Detailierung unter dem Wagenboden macht eine Motorisierung sehr schwer. Um den Antrieb, der eine Achse antreibt, unterbringen zu können, muss etwas vom vorhandenen Fahrwerksrahmen weggefräst werden.



    Hier wurde am Prototyp manuell etwas weggefräst, das wird später professioneller ausgeführt werden.


    Zum Einsatz kommt vom Grundsatz her der von verschiedenen Moog´schen Lokomotiven bekannte Antrieb mit einem Faulhaber 1512, der über zwei Kunststoff-Kegelzahnräder die Achse antreibt. So könnte der Motor dann montiert werden:



    Im Bild fehlen noch die Stromabnehmer, die Verdrahtung und die zweite Achse muss auch noch ersetzt werden, damit die Spurweite stimmt. Auch eine neue Lagerung der zweiten Achse fehlt noch, aber man kann erkennen, dass an mindestens einer der beiden Achsen die feine Nachbildung des Kettenantriebs erhalten werden kann.


    Bei dieser Montageform bleibt der Antrieb unter der Grundplatte der Lok, das bedeutet, dass sich die sichtbare Optik der Lok durch den Antrieb nicht ändert.


    Wie geht es weiter? Nun, das "Entwicklerteam" um Jürgen Moog ist gerade an der Stromversorgung "dran" und wenn alles steht, wird Jürgen Moog dieses Produkt in sein Angebot übernehmen. Wer Jürgen Moog kennt, weiß, dass er keine Mondpreise für seine Bausätze nimmt und deswegen ist es derzeit nicht möglich, einen Preis für den Antrieb samt zwei neuer Achsen mit vier neuen Rädern (die alten lassen sich leider nicht verwenden), Stromversorgung und Bauanleitung zu nennen. Eines ist aber klar, dass der Antrieb bei hohem Erst-Bestelleingang günstiger sein wird, da gerade der teuerste Faktor dieses Antriebs, der Motor, günstiger ist, wenn man viele davon auf einmal einkauft.


    Auch überlegt Jürgen Moog, einen Service zum Abfräsen des Fahrwerksrahmens anzubieten, denn nicht jeder hat eine Fräse zu Hause.


    Soweit der aktuelle Stand der Planung unserer Vereinsmitglieder, gemeinsam mit Jürgen Moog einen Antrieb für diesen Berliet-Traktor zu bauen. Wenn einer von Euch Interesse hat, beachtet die Ankündigung auf Jürgen Moogs Homepage (0mobau), denn sobald der Antrieb fertig ist, wird er diesen auf seiner Homepage präsentieren.


    Wenn von Euch gewünscht, halten wir Euch hier über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.


    Bis dahin wünschen wir in Rheinberg Euch allen, dass Ihr alle gesund bleibt!

    Corona hat Deutschland im Rahmen des Lockdowns fest im Griff gehabt - das betraf auch uns als Modellbahnclub, so dass wir unser Clubheim in Rheinberg am 14.03.20 schließen mussten und seitdem keine Clubabende oder Fahrtage mehr stattfinden konnten.


    Damit begann für alle Clubmitglieder eine entbehrungsreiche Zeit, denn die Treffen im Club und das Spielen, äh Züge fahren lassen sind mehr als nur Vereinsmeierei, da treffen sich Freunde zum gemeinsamen Hobby.


    Vom 14.03.20 an gab es dann jede Woche mindestens eine E-Mail vom Vorstand an die Mitglieder, in denen Aktuelles zur Situation und auch andere Themen rund um die Spur 0 adressiert wurden. Große Anteilnahme fanden die wöchentlichen Videos, die entweder verlinkt oder angehängt waren und die viele Einblicke in das Clubleben boten - der älteste Film zeigte die erste Anlage in unserem Clubheim aus dem Jahr 1992. Aber auch der Aufruf, Videos von der privaten Anlage im Keller zur Verfügung zu stellen, fand Anklang. Auch wurden alte Dokumente und Information aus der Geschichte des Clubs angehängt, so dass manch jüngeres Mitglied Neues über die Vergangenheit erfuhr.


    In dieser Zeit hat unser Vorsitzende Stefan Panske auch Kontakt mit der Stadtverwaltung aufgenommen, um Lücken in den Verfügungen des Landes NRW zu entdecken, was einige Diskussionen mit dem lokalen Ordnungsamt zur Folge hatte. Ergebnis war, dass das Ordnungsamt zwar unsere Ansicht teilte, dass es ungerecht sei, Tanzschulen und Sportstudios mit hohem Bewegungsanteil und somit auch Aerosol-Ausstoß wieder zu eröffnen, aber einen vergleichsweise stillen Modellbahnclub hingegen nicht.


    Diese Diskussion zog sich bis zum 29.05.20, als das Land NRW endlich eine Lockerung ermöglichte. Nachfragen beim Ordnungsamt bestätigten unsere Auffassung, wonach eine Öffnung des Clubheims wieder möglich sei, wenn auch unter Auflagen.


    Und so war es am letzten Freitag soweit: Nach 3 Monaten "Lockdown" (nicht mit "Lok-down" zu verwechseln!) haben wir am letzten Freitag unser Clubheim für die regulären Clubabende wieder eröffnet! Eine Auflage ist, dass sich nicht mehr als 10 Menschen im Clubheim aufhalten dürfen, so dass wir unser Clubheim derzeit nur für Mitglieder öffnen und unsere bekannten Fahrtage weiterhin nicht stattfinden. Auch kann unser Sommerfest am 08.08.20 unter dieser Auflage nicht stattfinden, so dass wir es hiermit absagen. Selbst wenn es noch zu einer Verbesserung bis zu diesem Termin käme, reichte die Zeit nicht, um alle Vorbereitungen zu treffen. Aber wer weiß, was der Herbst noch so mit sich bringt - vielleicht machen wir ja ein Herbstfest? Mal sehen....


    Der Betrieb in unserem Clubheim ist am letzten Freitag gut angelaufen, die Stimmung unter den Anwesenden war trotz Abstands- und Maskenpflicht gut und es hat gut getan, viele Freunde wieder zu treffen.



    Unser Fahrdienstleiter-Team mit zwei unserer vier jugendlichen Mitglieder hielt Abstand und trug die bekannte Maske


    Auch beim Betrachten neuer Modell wurde Abstand gehalten und Maske getragen...



    Für den Aufenthalt im Clubheim musste ein Hygiene-Konzept erstellt werden, dass von allen Mitgliedern eingehalten wurde. Die Beschränkung auf maximal 10 Mitglieder gleichzeitig im Clubheim sorgte am letzten Freitag nicht dafür, dass jemand vor der Tür warten musste, denn mehr als 10 Mitglieder waren zu keiner Zeit gleichzeitig anwesend - Glück gehabt.


    Wir freuen uns nun auf den kommenden Freitag, wenn es wieder in den Club geht. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass wir aktuell nicht zum Fahrtag einladen können und auch keine Nicht-Mitglieder in unser Clubheim einlassen können. Aber wir werden es hier bekannt geben, wenn wir wieder für alle Interessierten Spur 0er und solche, die es mal werden wollen, da sind!


    Bis dahin wünschen wir allen Spur 0ern: Bitte bleibt gesund!

    Ausfall des Mai-Fahrtags in Rheinberg


    Hallo zusammen,


    aufgrund der aktuellen Situation und der Verlängerung der relassenen Maßnahmen bis mindestens 04.05.20 müssen wir unseren Mai-Fahrtag absagen - am 01.05.20 findet also wieder kein Fahrtag bei uns, dem "Spur-0-MEC Niederrhein e.V." in Rheinberg statt.


    Es tut uns leid, aber wir denken auch, dass es besser ist, nicht zu einem Treffen zusammenzukommen, solange die Ansteckungsgefahr so groß und das Zusammenkommen in einem Verein per Erlass der Landesregierung verboten ist.


    Über den Fahrtag am 05.06.20 haben wir noch nicht entschieden - ich gebe hier bekannt, wenn er ausfallen sollte.


    Bitte bleibt alle gesund!

    Als die Aufforderung kam, zu Hause zu bleiben und klar wurde, dass die Spur-0-Tage in Gießen ausfallen, schickte unser Ehrenmitglied Jürgen Moog (0mobau) ein kleines Päckchen. Im Inneren war ein neuer Bausatz einer Gleisfeldleuchte zu finden, der für zwei Stunden Bastelspaß sorgte und das Daheimbleiben etwas leichter machte.


    Mitgliedern unseres Spur-0-MEC Niederrhein e.V. fiel vor ein paar Wochen auf, dass es derzeit keine Gleisfeldleuchten der Bundesbahn gibt, wie sie nach dem 2. Weltkrieg in großem Umfang zum Einsatz gelangten. Also wurde im Verein erst einmal gebastelt und geplant und nach ein paar Prototypen mit Masten aus gelasertem Karton und Messingprofilen sowie gedruckten Lampenschirmen kam unser Ehrenmitglied Jürgen Moog dazu und schlug vor, den Mast aus Messing und den Schirm aus Neusilber zu fertigen. Zusätzlich hatte er eine sehr gute Idee, was das Leuchtmittel anging.


    In kurzer Zeit wurde unsere Idee von ihm weiterentwickelt und das Ergebnis lag nun auf dem Basteltisch.



    Die fünfseitige Bauanleitung erklärt Schritt für Schritt, wie aus einem Bausatz eine fertige Gleisfeldleuchte werden soll. Also wurde die Bauanleitung beachtet und schnell die ersten Lötungen vollendet. Der Mast besteht aus zwei Messing-U-Profilen, die zwischen zwei Messingstreifen mit den „Sprossen“ gelötet werden. Dazu kommt ein Fuß, in den eine durchbohrte Schraube eingelötet wird.


    Der Kopf der Lampe bzw. dessen Inneres ist bereits vorgelötet und muss nach Ende der Lötarbeiten nur oben aufgesetzt und angelötet werden.



    Dann wird ein Kabel durch das Rohr des Kopfes, durch den Mast und am Ende durch die durchbohrte Schraube gefädelt. Die elektrische Rückleitung erfolgt durch das Material der Leuchte, so dass nach Montage der Leuchte eine Öse mit angelötetem Widerstand und zweitem Draht mit zwei Muttern auf die durchbohrte Schraube geschraubt wird.



    Den Fuß haben wir noch um einen schnell von einem Clubmitglied gedruckten Sockel ergänzt, so dass einer Verpflanzung auf unsere Anlage nichts im Wege steht.



    Der Schirm der Leuchte besteht aus Neusilber und wird an Knickkanten so gebogen, dass der Lampenschirm entsteht. Im vorliegenden Fall gelang das Biegen so genau, dass wir darauf verzichteten, den Schirm zu verlöten.




    Nun ist es Zeit, den Mast zu lackieren. Bei Jürgen Moog gibt es auch die passende Farbe, das berühmte Resida-Grün der Deutschen Bundesbahn. Es kann bis auf den Schirm alles Grün lackiert werden (die Leuchtdioden dürfen natürlich auch nicht lackiert werden).


    Die Leuchte sorgt für Helligkeit in den Bahnanlagen. Der Leuchtkreis ist angemessen groß und die Lichtfarbe ist angenehm, nicht zu grell. Die Helligkeit kann über die Spannung etwas variiert werden, wir empfinden die Helligkeit bei Anlegen der normalen Gleisspannung aus der LVZ100 von Lenz als sehr passend.


    Der Bausatz ist unter der Bestellnummer 5157 bei Jürgen Moog zum Preis von 24,90 € erhältlich und eignet sich auch für Anfänger. Der Mast lässt sich grundsätzlich auch Kleben, so dass auch „Lötgegner“ diesen Bausatz montieren können.

    Liebe Spur-0-Freunde,


    wir, die Mitglieder des Spur-0-MEC Niederrhein e.V., hoffen, dass Ihr alle wohlauf seid und dass es Euch gut geht!


    Heute ist der erste Freitag im Monat April und planmäßig hätten wir heute unser Vereinsheim für Euch geöffnet, wenn, ja wenn nicht das Corona-Virus uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Unser Clubheim ist Corona-bedingt immer noch geschlossen.


    Als kleinen "Ersatz" für unseren Clubabend habe ich hier für alle Interessenten ein kleines Filmchen:


    Der WDR war vor einigen Jahren mit seiner Sendung „Lokalzeit Duisburg“ bei uns zu Gast und hat einen kleinen Beitrag bei uns gedreht:


    Lokalzeit Duisburg beim Spur-0-MEC Niederrhein e.V.


    Bitte bleibt gesund und vergesst unseren Club nicht!