Posts by S0MEC

    Hallo und danke für die freundlichen Bewertungen.


    Wie schon einer von Euch meinte, war der Aufwand für den Bericht höher, als der, den man betreibt, wenn man eine Weiche umbaut, aber egal, wir wollten diese Anleitung Euch vorstellen.


    Ein paar Interessenten haben schon Stellstangen bei uns bestellt. Derzeit drucken wir die Stellstangen für unsere Anlage, ab nächste Woche melden wir uns bei jedem Besteller und besprechen das weitere Vorgehen.


    Da es vielleicht auch für Nichtbesteller interessant ist, hier ein paar Infos zu unserer Stellstange:


    So kommt unsere Stellstange aus dem Drucker und genauso liefern wir die Stellstange aus:



    Die Stellstange liegt eingefasst in ein sogenanntes Bett - das wird mitgedruckt, damit das Druckstück besser auf der Druckplatte haftet. Dieses Bett stabilisiert das Druckstück und das hilft auch beim Transport.


    Das sogenannte Bett kann einfach abgebrochen werden. Dazu das Bett einfach an einem Ende der Stellstange nach unten abbiegen:



    Das Bett bricht einfach von der Stellstange ab.


    Das Ergebnis sieht dann so aus:



    Es kann vorkommen, dass nach feine Reste des Betts an der Stellstange haften bleiben, die können einfach mit einem Fingernagel oder einer Feile entfernt werden. Das Bett kann der Entnahme der Stellstange weggeworfen werden.


    Wir versenden die Stellstangen in der Regel per Brief, das reduziert die Portokosten. Wir lassen das Bett an der Stellstange, damit die Einheit etwas stabiler und somit besser vor Bruch geschützt ist.


    Soweit die aktuellen Infos!

    Hallo buybay,


    Zum Umbau: Ich baute die meisten der Weichen so um, dass der kleine Microschalter erhalten bleibt. Der Kastendeckel wird entfernt, der Kasten gekürzt (eine Schwellenlücke gefüllt) und mit Schrägen vorn/hinten versehen. Darauf setze ich ein gekantetes Riffelblech. Zumindest in Gleisnetzen kleiner Werksanlagen habe ich solche Vorbilder gefunden, das passt gut für mein Anlagenthema.


    Wie H3x schon anmerkte, gab es bei den deutschen Staatsbahnen durchaus Weichen, deren Spitzenverschluss zwischen den Zungen lag und der mit einem Blech abgedeckt wurde. Ein Clubmitglied hat diesen in seiner Eisenbahner-Ausbildung als Gabel- bzw. Gelenk-Spitzenverschluss kennen gelernt. Damals waren diese Antriebe noch vereinzelt auf Weichen von süddeutschen Nebenbahnen zu sehen gewesen. Wir haben auf unserer Clubanlage 5 Weichen, die wir mit so einem Gelenk-Spitzenverschluss versehen haben. Da bewegen sich die Zungen vorbildgerecht, also beim Umstellen bewegt sich erst die abliegende Zunge, irgendwann kommt die anliegende aus dem Verschluss und bewegt sich auch. Dann legt sich die ehemals abliegende Zunge neu an die Backenschiene und die andere, ehemals abliegende Zunge bewegt sich dann immer noch - ein toller Anblick, wie in echt!


    Aber da unsere Clubanlage thematisch nicht in Süddeutschland beheimatet ist, wollen wir keine Nachbildung zwischen den Zungen haben und deswegen schneiden wir den Kasten komplett weg.

    Im ersten Teil schrieb ich, dass dieser Umbau auch mit den Weichen mit dem dicken Kasten zwischen den Zungen funktioniert. So ist es auch, aber es sieht leicht anders aus:



    Auch hier wird der Deckel mit einer Klinge oder einem flachen Schraubendreher abgehebelt. Der darunter befindliche Schalter sowie die Feder werden ausgebaut und schon kann die Laubsäge angesetzt werden, um das untere Teil des Rahmens zwischen den Schwellen wegzusägen.


    Die Lücke in den drei Schwellen wird dann einfach mit passenden Holzleisten gefüllt - wir kleben diese Holzstücke mit Zwei-Komponenten-Kleber ein:




    Kleiner Ungenauigkeiten werden später durch das Schotterbett zuverlässig verdeckt.


    Ansonsten unterscheidet sich der Umbau nicht von dem, den ich in den vorigen Berichten vorgestellt habe.



    Stellstange:

    Wer möchte, kann die STL-Datei unserer Stellstange unter vorstand@nullclub.de bestellen. Dort kann man ebenso gedruckte Stellstangen zum Stückpreis von 2,50 € zzgl. Porto bei uns bestellen.



    Nun wünschen wir Euch viel Spaß beim Umbau der Peco-Weiche!

    Weiter geht es!


    In das angelötete Blech bohren wir ein 1 mm-Loch, und zwar 2,5 mm von der Schieneninnenkante entfernt:



    Nun nehmen wir die neue Stellstange und bohren die Löcher etwas auf: In die Befestigungen für die Zungen schneiden wir ein Gewinde mit M1, von der Unterseite bohren wir das Gewinde ein kurzes Stück mit 1,2 mm-Bohrer auf. Der Eingriff für die Stellstange vom Servoantrieb in der Mitte wird mit einem 1,0 mm-Bohrer aufgebohrt.



    Die angelöteten Messingplättchen an den Zungen mit dem Loch werden nun mit einem Dremel oder eine Feile beigefeilt, so dass sie möglichst klein sind und dabei die Schraube noch sicher geführt wird:



    Nun setzen wir die Zungen wieder in die Schienenverbinder ein und schieben die Stellstange von außen unter die Backenschiene ein, so dass die Zugen mit kleinen M1-Schrauben an der Stellstange befestigt werden können. Wir verwenden dafür Linsenkopfschrauben M1, DIN 7985-vn-15-20 von MiniSchrauben.com



    Nun drehen wir die Weiche wieder um und schneiden mit einem Seitenschneider die unten überstehenden Schrauben ab. Ein Tröpfchen Sekundenkleber auf die Schraube (deswegen die Aufweitung auf 1,2 mm) sichert die Schraube und erlaubt es, die Schraube später mal wieder zu lösen:



    Jetzt geht es an die Kabel. Zuerst entfernen wir die dünnen Kabel am Herzstück:



    Am Herzstück und an den Backenschienen werden nun Kabel zur Versorgung der drei Bereiche angelötet. Wir löten das Kabel an den Backenschienen so an, dass es auch zu den festen Zungenschienen reicht und dort angelötet werden kann:



    Die eingesetzten Zungenschienen werden mit einem Stück Litze mit den feststehenden Zungenschienen hinter den Schienenverbindern verbunden. Neben der Stromversorgung der Zungenschienen erreicht man so auch, dass die Zungen nicht aus den Schienenverbindern rausrutschen können:



    Nun ist die umgebaute Weiche schon fertig zum Einbau in die Anlage sieht dann später mal so aus:



    Wir finden, dass auch die Peco-Weichen einen "schönen Fuß" macht, also gut aussieht und der hässliche Klotz und die dicken Niete sind verschwunden.



    Im nächsten Beitrag folgt das Finale!!

    Die Firma Peco liefert schon sehr lange Weichen für die Spur 0. Wer sich damit beschäftigt hat, weiß, dass Peco zwei verschiedene Schienenprofil-Formen und -Größen anbietet: Unter der Bezeichnung Code 124 gibt es ein niedriges Schienenprofil, welches in typischen britischen Schienenstühlchen mit Holzstütze auf der Schwelle befestigt wird – naja, die Nachbildung sieht entsprechend aus. Das Weichenprogramm mit diesem Profil kennt mehrere verschiedene Weichenformen, doch leider sehen diese Schienenstühlchen „very british“ aus. Das zweite Profil, das von Peco bei Weichen verbaut wird, wird als Code 143 bezeichnet und ist in etwa so groß wie das bekannte Lenz-Profil. Dieses Profil wird mit der Nachbildung einer moderneren Feder-Befestigung an den Schwellen gehalten, wobei die gewählte Bauform auch eine britische ist, die in Deutschland nicht verbaut war. Mit dem Code 143-Profil gibt es nur eine einfache Links- und eine einfache Rechtsweiche.


    Beide Weichenbauformen haben noch einen optischen Makel: zwischen den Zungenspitzen sitzt ein großer Kasten, in dem entweder nur eine Feder (Code 124 alte Bauform) oder ein einpoliger Schalter samt Feder (Code 143 und Code 124 neue Bauform) zu finden sind. Zumindest der zuletzt genannte Kasten ist sehr hoch und steht leicht über die Schienen nach oben. Nicht nur, dass diese Kästen sehr hässlich sind, nein, sie haben auch kein deutsches Vorbild!


    Soweit zur Peco-Weiche, kommen wir zu unserem Umbau: Wir bauen in unserem Clubheim in Rheinberg derzeit einen neuen Endbahnhof für unsere obere Nebenbahn und standen vor der Frage, welche Weichen wir verwenden wollten. Da es die Peco-Weichen bei einer Direktbestellung in Großbritannien sehr günstig gibt und wir auf den Selbstbau keine Lust hatten (die anderen knapp 50 Weichen unserer Clubanlage sind bis auf eine alle im Eigenbau entstanden, fünf davon haben sogar funktionierende Spitzenverschlüsse!), haben wir uns mehrheitlich zum Kauf von Peco-Code 143-Weichen entschieden.


    Dabei waren wir uns auch darüber einig, dass dieser hässliche große Kasten zwischen den Zungen ausgebaut werden muss. Im Folgenden stelle ich hier unsere Art des Umbaus vor und hoffe, dass das gut nachvollziehbar ist.


    Für diesen Umbau haben wir uns einfach neue Stellstangen gedruckt, die feiner und vorbildgerechter als das britische Pendant ist. Diese neue Stellstange wird im Rahmen unseres Umbaus mit eingebaut – wenn man schon mal dabei ist...


    So sollen unsere Peco-Weichen dann mal aussehen:




    So machen wir es mit PECO-Weichen mit niedrigem Deckel, am Ende zeige ich die Abweichungen bei der Code 143-Weichen. Los geht es mit dem Deckel des Kastens, der muss weg. Dazu wird er einfach mit einer Messerklinge oder einem flachen Schraubendreher abgehebelt:




    Die Stellstange von Peco muss nun an mehreren Stellen durchtrennt und entfernt werden:



    Nun muss die Lage der Stellstange, die noch an den dicken Nieten zu erkennen ist, außen auf der Backenschiene markiert werden - ein "Edding" leistet hier gute Dienste. Danach werden Weichenzungen abgezogen:



    Die Reste des Verstärkungsrahmens unter der alten Stellstange werden auch ausgesägt:




    Nun drehen wir die Weiche um und entfernen die Stege unter den Profilen an den Stellen, an denen später Anschlusskabel angelötet werden sollen:




    Aus gleichem Grund wird unter den Schienenprofilen, in denen die Zungen gelagert sind, der Steg eingefräst. Hier kommt dann ein Stück Litze rein, welches später die Zunge mit Strom versorgt und verhindert, dass diese aus dem Schienenverbinder rausrutscht:



    Nun nehmen wir uns die ausgebauten Zungen vor. Die dicken Niete, mit denen die alte Stellstange an den Zungen befestigt waren, sieht nicht gut aus und werden nun als nächstes abgelötet - das geht am besten mit einem Lötbrenner:



    Das Zungenprofil wird nun an der Stelle, an der die Nietlasche saß, geglättet:



    An diese geglättete Stelle löten wir nun ein Stück 0,3mm dickes Messingblech in der Größe von 10 x 6 mm an:




    Im nächsten Beitrag geht es weiter!

    Hallo Freunde des Berliet-Traktors,


    auch bei uns im Club stellte sich die Frage, wie man dieses Unikum von Lokomotivchen mit einem Antrieb versehen könnte.


    Daraufhin haben ein paar Club-Mitglieder die Köpfe zusammen gesteckt und gemeinsam mit Jürgen Moog ein Konzept entwickelt, von dem hier heute berichtet wird.


    Wie Ihr in diesem Thread hier lesen könnt, ist das Modell sehr vorbildgerecht nachgebildet und genau diese feine Detailierung unter dem Wagenboden macht eine Motorisierung sehr schwer. Um den Antrieb, der eine Achse antreibt, unterbringen zu können, muss etwas vom vorhandenen Fahrwerksrahmen weggefräst werden.



    Hier wurde am Prototyp manuell etwas weggefräst, das wird später professioneller ausgeführt werden.


    Zum Einsatz kommt vom Grundsatz her der von verschiedenen Moog´schen Lokomotiven bekannte Antrieb mit einem Faulhaber 1512, der über zwei Kunststoff-Kegelzahnräder die Achse antreibt. So könnte der Motor dann montiert werden:



    Im Bild fehlen noch die Stromabnehmer, die Verdrahtung und die zweite Achse muss auch noch ersetzt werden, damit die Spurweite stimmt. Auch eine neue Lagerung der zweiten Achse fehlt noch, aber man kann erkennen, dass an mindestens einer der beiden Achsen die feine Nachbildung des Kettenantriebs erhalten werden kann.


    Bei dieser Montageform bleibt der Antrieb unter der Grundplatte der Lok, das bedeutet, dass sich die sichtbare Optik der Lok durch den Antrieb nicht ändert.


    Wie geht es weiter? Nun, das "Entwicklerteam" um Jürgen Moog ist gerade an der Stromversorgung "dran" und wenn alles steht, wird Jürgen Moog dieses Produkt in sein Angebot übernehmen. Wer Jürgen Moog kennt, weiß, dass er keine Mondpreise für seine Bausätze nimmt und deswegen ist es derzeit nicht möglich, einen Preis für den Antrieb samt zwei neuer Achsen mit vier neuen Rädern (die alten lassen sich leider nicht verwenden), Stromversorgung und Bauanleitung zu nennen. Eines ist aber klar, dass der Antrieb bei hohem Erst-Bestelleingang günstiger sein wird, da gerade der teuerste Faktor dieses Antriebs, der Motor, günstiger ist, wenn man viele davon auf einmal einkauft.


    Auch überlegt Jürgen Moog, einen Service zum Abfräsen des Fahrwerksrahmens anzubieten, denn nicht jeder hat eine Fräse zu Hause.


    Soweit der aktuelle Stand der Planung unserer Vereinsmitglieder, gemeinsam mit Jürgen Moog einen Antrieb für diesen Berliet-Traktor zu bauen. Wenn einer von Euch Interesse hat, beachtet die Ankündigung auf Jürgen Moogs Homepage (0mobau), denn sobald der Antrieb fertig ist, wird er diesen auf seiner Homepage präsentieren.


    Wenn von Euch gewünscht, halten wir Euch hier über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.


    Bis dahin wünschen wir in Rheinberg Euch allen, dass Ihr alle gesund bleibt!

    Corona hat Deutschland im Rahmen des Lockdowns fest im Griff gehabt - das betraf auch uns als Modellbahnclub, so dass wir unser Clubheim in Rheinberg am 14.03.20 schließen mussten und seitdem keine Clubabende oder Fahrtage mehr stattfinden konnten.


    Damit begann für alle Clubmitglieder eine entbehrungsreiche Zeit, denn die Treffen im Club und das Spielen, äh Züge fahren lassen sind mehr als nur Vereinsmeierei, da treffen sich Freunde zum gemeinsamen Hobby.


    Vom 14.03.20 an gab es dann jede Woche mindestens eine E-Mail vom Vorstand an die Mitglieder, in denen Aktuelles zur Situation und auch andere Themen rund um die Spur 0 adressiert wurden. Große Anteilnahme fanden die wöchentlichen Videos, die entweder verlinkt oder angehängt waren und die viele Einblicke in das Clubleben boten - der älteste Film zeigte die erste Anlage in unserem Clubheim aus dem Jahr 1992. Aber auch der Aufruf, Videos von der privaten Anlage im Keller zur Verfügung zu stellen, fand Anklang. Auch wurden alte Dokumente und Information aus der Geschichte des Clubs angehängt, so dass manch jüngeres Mitglied Neues über die Vergangenheit erfuhr.


    In dieser Zeit hat unser Vorsitzende Stefan Panske auch Kontakt mit der Stadtverwaltung aufgenommen, um Lücken in den Verfügungen des Landes NRW zu entdecken, was einige Diskussionen mit dem lokalen Ordnungsamt zur Folge hatte. Ergebnis war, dass das Ordnungsamt zwar unsere Ansicht teilte, dass es ungerecht sei, Tanzschulen und Sportstudios mit hohem Bewegungsanteil und somit auch Aerosol-Ausstoß wieder zu eröffnen, aber einen vergleichsweise stillen Modellbahnclub hingegen nicht.


    Diese Diskussion zog sich bis zum 29.05.20, als das Land NRW endlich eine Lockerung ermöglichte. Nachfragen beim Ordnungsamt bestätigten unsere Auffassung, wonach eine Öffnung des Clubheims wieder möglich sei, wenn auch unter Auflagen.


    Und so war es am letzten Freitag soweit: Nach 3 Monaten "Lockdown" (nicht mit "Lok-down" zu verwechseln!) haben wir am letzten Freitag unser Clubheim für die regulären Clubabende wieder eröffnet! Eine Auflage ist, dass sich nicht mehr als 10 Menschen im Clubheim aufhalten dürfen, so dass wir unser Clubheim derzeit nur für Mitglieder öffnen und unsere bekannten Fahrtage weiterhin nicht stattfinden. Auch kann unser Sommerfest am 08.08.20 unter dieser Auflage nicht stattfinden, so dass wir es hiermit absagen. Selbst wenn es noch zu einer Verbesserung bis zu diesem Termin käme, reichte die Zeit nicht, um alle Vorbereitungen zu treffen. Aber wer weiß, was der Herbst noch so mit sich bringt - vielleicht machen wir ja ein Herbstfest? Mal sehen....


    Der Betrieb in unserem Clubheim ist am letzten Freitag gut angelaufen, die Stimmung unter den Anwesenden war trotz Abstands- und Maskenpflicht gut und es hat gut getan, viele Freunde wieder zu treffen.



    Unser Fahrdienstleiter-Team mit zwei unserer vier jugendlichen Mitglieder hielt Abstand und trug die bekannte Maske


    Auch beim Betrachten neuer Modell wurde Abstand gehalten und Maske getragen...



    Für den Aufenthalt im Clubheim musste ein Hygiene-Konzept erstellt werden, dass von allen Mitgliedern eingehalten wurde. Die Beschränkung auf maximal 10 Mitglieder gleichzeitig im Clubheim sorgte am letzten Freitag nicht dafür, dass jemand vor der Tür warten musste, denn mehr als 10 Mitglieder waren zu keiner Zeit gleichzeitig anwesend - Glück gehabt.


    Wir freuen uns nun auf den kommenden Freitag, wenn es wieder in den Club geht. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis, dass wir aktuell nicht zum Fahrtag einladen können und auch keine Nicht-Mitglieder in unser Clubheim einlassen können. Aber wir werden es hier bekannt geben, wenn wir wieder für alle Interessierten Spur 0er und solche, die es mal werden wollen, da sind!


    Bis dahin wünschen wir allen Spur 0ern: Bitte bleibt gesund!

    Ausfall des Mai-Fahrtags in Rheinberg


    Hallo zusammen,


    aufgrund der aktuellen Situation und der Verlängerung der relassenen Maßnahmen bis mindestens 04.05.20 müssen wir unseren Mai-Fahrtag absagen - am 01.05.20 findet also wieder kein Fahrtag bei uns, dem "Spur-0-MEC Niederrhein e.V." in Rheinberg statt.


    Es tut uns leid, aber wir denken auch, dass es besser ist, nicht zu einem Treffen zusammenzukommen, solange die Ansteckungsgefahr so groß und das Zusammenkommen in einem Verein per Erlass der Landesregierung verboten ist.


    Über den Fahrtag am 05.06.20 haben wir noch nicht entschieden - ich gebe hier bekannt, wenn er ausfallen sollte.


    Bitte bleibt alle gesund!

    Als die Aufforderung kam, zu Hause zu bleiben und klar wurde, dass die Spur-0-Tage in Gießen ausfallen, schickte unser Ehrenmitglied Jürgen Moog (0mobau) ein kleines Päckchen. Im Inneren war ein neuer Bausatz einer Gleisfeldleuchte zu finden, der für zwei Stunden Bastelspaß sorgte und das Daheimbleiben etwas leichter machte.


    Mitgliedern unseres Spur-0-MEC Niederrhein e.V. fiel vor ein paar Wochen auf, dass es derzeit keine Gleisfeldleuchten der Bundesbahn gibt, wie sie nach dem 2. Weltkrieg in großem Umfang zum Einsatz gelangten. Also wurde im Verein erst einmal gebastelt und geplant und nach ein paar Prototypen mit Masten aus gelasertem Karton und Messingprofilen sowie gedruckten Lampenschirmen kam unser Ehrenmitglied Jürgen Moog dazu und schlug vor, den Mast aus Messing und den Schirm aus Neusilber zu fertigen. Zusätzlich hatte er eine sehr gute Idee, was das Leuchtmittel anging.


    In kurzer Zeit wurde unsere Idee von ihm weiterentwickelt und das Ergebnis lag nun auf dem Basteltisch.



    Die fünfseitige Bauanleitung erklärt Schritt für Schritt, wie aus einem Bausatz eine fertige Gleisfeldleuchte werden soll. Also wurde die Bauanleitung beachtet und schnell die ersten Lötungen vollendet. Der Mast besteht aus zwei Messing-U-Profilen, die zwischen zwei Messingstreifen mit den „Sprossen“ gelötet werden. Dazu kommt ein Fuß, in den eine durchbohrte Schraube eingelötet wird.


    Der Kopf der Lampe bzw. dessen Inneres ist bereits vorgelötet und muss nach Ende der Lötarbeiten nur oben aufgesetzt und angelötet werden.



    Dann wird ein Kabel durch das Rohr des Kopfes, durch den Mast und am Ende durch die durchbohrte Schraube gefädelt. Die elektrische Rückleitung erfolgt durch das Material der Leuchte, so dass nach Montage der Leuchte eine Öse mit angelötetem Widerstand und zweitem Draht mit zwei Muttern auf die durchbohrte Schraube geschraubt wird.



    Den Fuß haben wir noch um einen schnell von einem Clubmitglied gedruckten Sockel ergänzt, so dass einer Verpflanzung auf unsere Anlage nichts im Wege steht.



    Der Schirm der Leuchte besteht aus Neusilber und wird an Knickkanten so gebogen, dass der Lampenschirm entsteht. Im vorliegenden Fall gelang das Biegen so genau, dass wir darauf verzichteten, den Schirm zu verlöten.




    Nun ist es Zeit, den Mast zu lackieren. Bei Jürgen Moog gibt es auch die passende Farbe, das berühmte Resida-Grün der Deutschen Bundesbahn. Es kann bis auf den Schirm alles Grün lackiert werden (die Leuchtdioden dürfen natürlich auch nicht lackiert werden).


    Die Leuchte sorgt für Helligkeit in den Bahnanlagen. Der Leuchtkreis ist angemessen groß und die Lichtfarbe ist angenehm, nicht zu grell. Die Helligkeit kann über die Spannung etwas variiert werden, wir empfinden die Helligkeit bei Anlegen der normalen Gleisspannung aus der LVZ100 von Lenz als sehr passend.


    Der Bausatz ist unter der Bestellnummer 5157 bei Jürgen Moog zum Preis von 24,90 € erhältlich und eignet sich auch für Anfänger. Der Mast lässt sich grundsätzlich auch Kleben, so dass auch „Lötgegner“ diesen Bausatz montieren können.

    Liebe Spur-0-Freunde,


    wir, die Mitglieder des Spur-0-MEC Niederrhein e.V., hoffen, dass Ihr alle wohlauf seid und dass es Euch gut geht!


    Heute ist der erste Freitag im Monat April und planmäßig hätten wir heute unser Vereinsheim für Euch geöffnet, wenn, ja wenn nicht das Corona-Virus uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Unser Clubheim ist Corona-bedingt immer noch geschlossen.


    Als kleinen "Ersatz" für unseren Clubabend habe ich hier für alle Interessenten ein kleines Filmchen:


    Der WDR war vor einigen Jahren mit seiner Sendung „Lokalzeit Duisburg“ bei uns zu Gast und hat einen kleinen Beitrag bei uns gedreht:


    Lokalzeit Duisburg beim Spur-0-MEC Niederrhein e.V.


    Bitte bleibt gesund und vergesst unseren Club nicht!

    Hallo zusammen,


    aufgrund der neu erlassenen Regelungen des Landes NRW müssen wir unseren April-Fahrtag absagen - am 03.04.20 findet also kein Fahrtag bei uns, dem "Spur-0-MEC Niederrhein e.V." in Rheinberg statt.


    Es tut uns leid, aber wir denken auch, dass es besser ist, nicht zu einem Treffen zusammenzukommen, solange die Ansteckungsgefahr so groß ist.


    Über den Fahrtag am 01.05.20 haben wir noch nicht entschieden - ich gebe hier bekannt, wenn er ausfallen sollte.


    Bitte bleibt alle gesund!


    Das Jahr 2019 befindet sich im Endspurt und nach dem vor der Tür stehenden Weihnachtsfest beginnen ein paar ruhigere Tage.


    Diese Tage nutzen wir im Spur-0-MEC Niederrhein e.V., um am 27.12.19 ein bisschen Fahrbetrieb auf unserer Anlage zu machen, den Spur-0-Weihnachtsgeschenken etwas Auslauf zu geben und im Kreis Gleichgesinnter das Spur-0-Jahr zu beenden.


    Dazu laden wir Euch herzlich ein! Ab 15.00h ist unser Vereinsheim geöffnet und wir machen erst zu, wenn der letzte geht! Die Anlage ist in Betrieb, Eure Fahrzeuge können darauf laufen und es gibt genug Raum zum Planen, Reden und Austauschen, natürlich über unsere Spur 0!


    Wir, die Mitglieder des Spur-0-MEC Niederrhein e.V. freuen uns über Euren Besuch!


    Bis zum 27.12.19!


    Bis dahin wünschen wir Euch ein frohes Fest!

    Hallo Gerhard,



    kann die Beladung mit den Koffern usw. entfernt werden um das Fahrzeug in einem Gewerbebetrieb mit anderer Ladung zu verwenden.


    Leider kann die Koffer-Beladung nicht entfernt werden, da sie, wie Jürgen (jk_wk) es schon gesagt hat, den Akku verdeckt.


    Hier mal ein Bild eines frühen Prototyps neben dem vorletzten Muster - da kannst Du das "Loch" für den Akku sehen:



    Ich habe mal die Zeichnungen angesehen, die im Laufe der Entwicklung entstanden sind. Dabei ist auch diese Zeichnung, die bis auf die Beladung das fertige Gehäuse zeigt:



    Auf Wunsch können wir auch das Gehäuse ohne Koffer drucken, aber der Akku steht dann knapp 3 mm aus der Ladefläche heraus.




    Ich denke bei vielen Mitgliedern sind die Bahnhöfe zu klein um das Fahrzeug einsetzten zu können. Auf dem Vorplatz einer Fabrik ginge das sicher besser.


    Da ist was Wahres dran... Ich werde wohl den Bestellzettel um diese Variante ergänzen.


    .

    Hallo Arnold,


    danke für den Grünen und das Lob!



    Kann das auch ein wenig langsamer fahren als auf den Videos gezeigt?


    Im Video sind die ersten Versuche eine Mitglieds mit der Karre zu sehen - das Langsamfahren hatte er noch nicht für sich entdeckt. Im Prinzip kann man damit langsamer fahren - unser Vorsitzender Stefan, der die Karre entwickelt und gebaut hat, kriegt das ganz gut hin. Aber dazu braucht man wirklich Übung. Wir haben auch festgestellt, dass nicht alle Fahrwerke die gleichen Fahreigenschaften haben. Aber eine "Faulhabertypische" Schleichfahrt ist mit dem Fahrwerk nicht drin. Ein Besucher meinte, dass die Geschwindigkeit gut zu den fahrenden Zügen passen würde - und das finde ich auch!

    Hallo zusammen,


    in der Berichterstattung zu unserem Sommerfest wurde sie schon vorgestellt, unsere neue Bausatzaktion 2019! Da diese nicht richtig in die Rubrik des Sommerfestes passt, stellen wir hier unsere Aktion näher vor.


    Das ist sie: Unsere ferngesteuerte Bahnsteigkarre (Prototyp)!



    Und sie fährt wirklich - hier eine Szene auf dem Bahnsteig in "Annaberg":



    Wir wollten für unseren Bahnhof "Annaberg" auf unserer Clubanlage eine E-Karre haben und bei uns kam der Wunsch auf, diese fernsteuern zu können. Dabei stießen wir auf den funkferngesteuerten VW-Bus T1 der Firma Carson im Maßstab 1:87. Der VW-Bus und somit auch unsere E-Karre verfügt über eine störungsfreie 2,4 GHz Fernsteueranlage, die eine fein abgestimmte Steuerung (digital-proportional) von Gas und Lenkung mit Lenkungstrimmung zulässt. Die Fernsteuerung beeinflusst den Modellbahnbetrieb nicht und wird auch nicht von den Digitalsystemen beeinflusst. Der eingebaute Li-Ionen-Fahrakku ermöglicht eine Fahrzeit von bis zu 35 Minuten bei nur 30 Minuten Ladezeit und wird über den Power-Plug direkt am Sender geladen. Damit ist die E-Karre auch unterwegs immer fahrbereit. Mit ihrem kleinen Wendekreis bringt die E-Karre Bewegung auf den Bahnsteig.


    Während der VW-Bus nun sein Gehäuse abgeben muss, mussten wir ein neues Gehäuse fertigen, damit das Fahrwerk zur E-Karre werden kann. Dazu haben wir einige 3D-Zeichnungen erstellt und Probedrucke mit dem 3D-Drucker angefertigt. Als letztes wurde die Ladung gezeichnet und der Prototyp wartete auf einen Fahrer. Hier wurden wir bei KS-Modellbahnen fündig: Ein Kittelträger mit Mütze, der aussieht wie ein Mitarbeiter der Gepäckabfertigung. Nachdem alles aneinander angepasst worden war, konnten wir an Finish gehen. Ein Mitglied mit ruhiger Hand und feinen Pinseln sowie der Sohn eines Clubmitglieds ergänzten sich hier und fertig war unsere neue Bausatzaktion.


    Hier noch ein kleines Video mit einer Bahnsteigszene:



    Die fertige E-Karre ist im Modell dem großen Vorbild nachempfunden und macht auf dem Bahnsteig eine gute Figur. Uns macht es viel Spaß, damit auf dem Bahnsteig rumzufahren.


    Ihr erhaltet von uns ein Komplett-Set bestehend aus Fernbedienung, H0-Kfz-Modell, benötigte Batterien, Anleitung für das H0-Modell und zusätzlich ein fertiges, lackiertes Austauschgehäuse mitsamt Fahrerfigur sowie Umbauanleitung. Das H0-Fernsteuer-Set liefern wir unverändert, aber auf Wunsch montieren wir nach Erwerb des Satzes das Gehäuse kostenfrei auf das Fahrwerk. Aber die Montage der E-Karre auf das H0-Fahrwerk haben wir in einer ausführlichen Bauanleitung beschrieben, die Montage ist nicht schwierig. Wenn das H0-Fahrwerk nicht bemalt wird, ist es auch problemlos möglich, das Fahrwerk wieder in das H0-Gehäuse einzusetzen und somit den T1 in den Ursprungszustand zurück zu versetzen.


    Wir bieten das Komplett-Set zur Selbstmontage des neuen Aufbaus für 180,- € zzgl. Porto sowie das Austauschgehäuse einzeln an - Details dazu findet Ihr auf dem Bestellzettel.


    Zum Schluss noch der Link zu unserem Infozettel!


    Fragen könnt Ihr gerne hier stellen - oder Ihr mailt uns über die hinterlegte Mail-Adresse einfach an. Bitte keine PN! Über die hinterlegte Mail-Adresse könnt Ihr auch bestellen, gebt aber in der Mail bitte die im Bestellzettel geforderten Daten von Euch an.


    .

    Hallo MIchael,


    Danke, was den Erfolg unserer kleinen Bausatzaktion angeht - schauen wir mal.



    Weiterhin würde mich interessieren von wem der ETA/ESA war. Gibt es da wirklich eine Bausatzplanung?
    Jedenfalls wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg mit eurer neuen Bauplanung des Bahnhofs.


    Der ETA/ESA150 wurde vor vielen Jahren von einem Clubmitglied mit seiner Ehefrau entwickelt und in Guss- und Ätztechnik gebaut. Eine Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass die Gussformen noch gut sind und ein paar Mitglieder überlegen wirklich, was wir daraus machen können.


    Danke auch, was die Planung des neuen Bahnhofs angeht - wir sind gespannt!

    Hallo zusammen,


    es ist Montag, des Tages Arbeit liegt hinter einem, der gestrige Familientag konnte ebenso erfolgreich verbracht werden, so dass nun Zeit ist, von unserem Sommerfest zu berichten!


    Das Sommerfest selber hat, wie jedes Jahr, einiges an Vorbereitungen mit sich gebracht, so dass wir eigentlich froh waren, dass es nun endlich so weit war und das Sommerfest starten konnte. Am Vorabend wurden die letzten großen (Aufräum-)Arbeiten vorgenommen und am Samstag Morgen waren die Mitglieder wieder um 8.00h vor Ort, um alles fertig zu machen.


    Und das nicht nur die Mitglieder, denn ein lieber Spur-0-Freund aus Berlin hat es sich nicht nehmen lassen, am Freitag Nachmittag bereits anzureisen und uns tatkräftig zu unterstützen. Die Hilfe bestand auch am Samstag, so dass unser Freund wie das 30. Mitglied des Vereins agierte. Danke für Deine tolle Unterstützung, Lutz!


    Bis auf eine Firma haben alle Aussteller ihren Stand vor 10.00h aufgebaut - ein Krankheitsfall in der Familie verhinderte das beim BR41-Hersteller. Die ersten Besucher konnten wir bereits um 09:25h begrüßen, das Sommerfest fing also schon früh an.


    Schnell füllten sich unsere Vereinsräumen mit bekannten und unbekannten Spur-0ern und unsere Anlage wie auch unsere Küche wurden gut angenommen. Entgegen unserer Planung, den Grill zur Mittagszeit „anzuwerfen“ war die Nachfrage bereits kurz nach 10.00h gegeben, so dass wir entsprechend aktiv wurden. Die Nachfrage nach Grillgut war so hoch, dass wir nachkaufen mussten – das hat uns sehr gefreut!


    Auf der Anlage drehten unsere Fahrzeuge genauso wie ein paar mitgebrachte ihre Runden. Die neueste Lenz-Lok, die BR 94, machte eine gute Figur im Gleis und als das Handmuster der BR 41 auf der Anlage war, zog dieses sehr viele Blicke auf sich. Der Zylinderdampf war ungewohnt und stellt ein interessantes Feature dar.



    Selbstgebauter ETA150 (hinten) und bereits lackierter ESA150 im Vordergrund – vielleicht eine neue Bausatzaktion?


    Unsere eigene Bausatzaktion haben wir an diesem Tag erstmals vorgestellt und auf dem Bahnsteig vorgeführt: Es ist eine ferngesteuerte E-Karre! Wir stellen sie in einem anderen Bericht vor - hier der Link zum Bericht!


    Einige Besucher nutzten die Möglichkeit, vom Hof zur Küche oder zurück außen rum über die Ladestraße zu laufen, da der Weg an der Anlage nahezu durchgängig aufgrund des großen Andrangs verstopft war.


    Wir haben festgestellt, dass auch viele Kinder unter den Besuchern waren. Diese durften gerne in die Anlage gehen und wurden dort von unserem Fahrdienstteam betreut. Ein paar Mal war zu hören, dass die Kinder nicht nach Hause wollten – das hat das Fahrdienstteam sehr gerne gehört.


    Gegen 16.00h waren wie jedes Jahr kaum noch Besucher vor Ort, so dass wir schnell aufräumen und alles in Grundstellung bringen konnten.


    Am Ende bleibt es nur noch, unseren Besuchern zu danken – schön, dass Ihr da gewesen seid.


    Leider haben wir kaum Zeit zum Fotografieren gehabt, weswegen nur ein Bild in diesem Beitrag zu sehen ist. Aber selbst wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, dann wäre es kaum mehr Bilder gewesen – DSGVO sei Dank!


    Zum Abschluss sagen wir, die Mitglieder des „Spur-0-MEC Niederrhein e.V.“ nochmals Danke und freuen uns auf den nächsten Besuch in unserem Clubheim!