Posts by Dieter Ackermann

    Hallo Robert,


    erinnerst du dich noch an deine letzte Sightseeing-Tour zur Moranbahn (ex Moritzbahn) mit dem dort gebauten gut 2,5 m langen Bach, der schliesslich in den kleinen See unter der Brücke mündet?


    Ich habe damals das "Wasser" der Fa Faller benutzt und damit die für die Moranbahn richtige Wahl getroffen:
    Klarheit und Beschaffenheit der Oberfläche sind auch heute noch wie in der ersten Zeit nach dem (mehrtägigen) Giess-Prozedere ...


    Viel Erfolg beim "in-dich-gehen"
    und beste Grüsse


    Dieter

    Die 'Moranbahn' - Arbeiten im Bereich der künftigen Ga Beelen (Fortsetzung 3) ...


    Liebe Freunde der'Moranbahn',


    mit dem letzten Foto des Beitrags Nr. 681 'Verbindungsweg zwischen Umschlaganlage und Bahnmeisterei' hatte ich ja bereits auf die noch vorgesehenen Aktivitäten im Bereich der Umschlaganlage hingewiesen. Heute, am letzten Tag des Jahres, kann ich euch nun endlich einen (kleinen) Eindruck von der letzten Baumassnahme vermitteln - einer Baumassnahme, die auf Grund verschiedener Umstände mal wieder erheblich mehr Zeit als früher üblich in Anspruch genommen hat; aber - so kann das Leben spielen ...


    Es war mir wichtig, dass der momentan noch provisorische Verbindungsweg zwischen Umschlaganlage und Bahnmeisterei kein öffentlicher Weg ist, sondern ausschliesslich dienstlichen Zwecken vorbehalten ist. Aus diesem Grund ist die Zufahrt von der Umschlaganlage Richtung Bahnmeisterei dauerhaft durch eine Schranke gesichert, die nur in Absprache mit der Bahnmeisterei geöffnet wird ...


    Den Schrankenpfosten habe ich aus zwei Brettchen (10 x 2 mm) gebaut, die drei miteinander verleimte Vierkantstäbe (3 x 3 mm) umschliessen; der Schrankenbaum ist ebenfalls aus einem 3 x 3 mm Vierkantstab hergestellt, den ich lediglich im Bereich zwischen Pfosten und Stütze (zur Stütze hin verjüngend) rundgeschliffen habe. Ein erster Versuch, das Gegengewicht aus dem Metallteil einer Lüsterklemme herzustellen (Foto 3), war unbefriedigend, da die Schranke nicht ausreichend steil angehoben werden konnte.





    Ich habe daher das Gegengewicht aus einem 3 mm dicken Metallstreifen (aus der Restekiste) mit der kleinen PUK passend zurecht gesägt und mit 'UHU hart' auf den hinteren Teil des Schrankenbaums geklebt, und jetzt lässt sich der Schrankenbaum (analog!) mit der Fingerspitze heben und senken - die beiden Hauptaktionäre jedenfalls waren von der Idee begeistert, als sie auf der Rückfahrt aus dem Weihnachtsurlaub einen kurzen 'stop over' bei uns eingelegt haben.














    So, liebe Freunde der 'Moranbahn', es ist jetzt wohl an der Zeit, euch und euren Angehörigen ein gesundes und friedvolles Neues Jahr zu wünschen!


    Ich selbst verabschiede mich auf unbestimmte Zeit von euch und diesem Forum mit einem Hauch von Wehmut - es waren schöne und spannende, manchmal auch aufregende Momente, die ich mit vielen von euch geteilt habe, und für dieses gemeinsame Erleben bin ich euch dankbar, sehr dankbar! Aber - wie heisst es in Schillers 'Lied von der Glocke' so treffend "doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewger Bund zu flechten" - such is life ...


    Mit den besten Grüssen


    Dieter

    Die 'Moranbahn' - Arbeiten im Bereich der künftigen Ga Beelen (Fortsetzung 2) ...


    Liebe Freunde der 'Moranbahn',


    nach all den während der vergangenen Tage durchgeführten Testfahrten über den neuen Bahnübergang zur Umschlaganlage hatten die Teilnehmer sich immer nur lobend geäussert. Selbst August, der Inhaber der 'Bahnamtlichen Rollfuhr', hatte nicht die geringste Kritik geübt, als er auf meine Bitte hin mehrmals über den BÜ gefahren war, dann den grossen Mercedes im Bogen um den Prellbock herum gesteuert und hinter dem Kran gewendet hatte, um anschliessend wieder den Weg über den BÜ ins Dorf zu nehmen ... Und jetzt, auf einmal, diese lautstark vorgetragene Beschwerde.



    Auf der Umschlaganlage stieg ich gleich zur Plattform des Turmkrans hoch, da ich von dort oben den besten Überblick auf die Anlage und die Zufahrt über den Bahnübergang hatte. Oben angekommen, sah ich dann auch schon den Bahnmeister neben dem Prellbock stehen - ich hatte ihn zu diesem Termin gebeten, da ich eventuell erforderliche Baumassnahmen möglichst rasch mit ihm besprechen wollte. Schon nach wenigen Minuten des Prüfens und Abwägens war dann auch klar, was getan werden musste, um unseren Kunden, und hier vor allem der 'Bahnamtlichen Rollfuhr', entgegenzukommen: der Prellbock musste lediglich um einige Meter verschoben werden.

    Wieder unten, besprach ich mit dem Bahnmeister die nötigen Arbeiten: Entfernen der letzten Betonplatte im Gleis vor dem Prellbock, Vorrücken des Prellbocks und Einbau der ausgebauten Betonplatte in das nach dem Umsetzen des Prellbocks frei gewordene Gleisstück zum Befahren durch Lkw und Fuhrwerke - eine Arbeit von höchstens zwei Tagen, wie der Bahnmeister meinte ...



    hier machte sich 'bezahlt', dass ich die diversen Betonplatten-Elemente zunächst nur an zwei Punkten mit Leim fixiert hatte, so dass keine Umbauschäden auftraten









    Und tatsächlich - eineinhalb Tage später waren die Arbeiten abgeschlossen und der Landvermesser konnte die neuen Daten in den Lageplan eintragen:



    Das Freiladegleis hatte durch diesen kleinen Umbau jetzt zwar eine knappe halbe Waggon-Länge an Stellfläche eingebüsst, aber das konnte ich bei dem zu erwartenden Güteraufkommen verantworten - wichtiger war mir die Zufriedenheit unserer Kunden ...


    Ach ja - bei dieser Gelegenheit wurde auch das erste Grenzzeichen gesetzt, um zu verhindern, dass ein im Freiladegleis abgestellter Güterwagen in das Lichtraumprofil des Überholungsgleises ragt ...





    (die Grenzzeichen wurden von 'ModellbauPaulo' geliefert, und zwar in Spur 1, da die entsprechenden Zeichen in Baugrösse 0 zu klein sind; zusätzlich habe ich sie nicht einfach in den Schotter gesetzt, sondern auf einen auch aus der Entfernung von Rangierern und Lokführern gut sichtbaren weissen Kalksteinsockel).


    Liebe Freunde', das folgende Foto 'Verbindungsweg zwischen Umschlaganlage und Bahnmeisterei' ist übrigens schon ein kleiner Hinweis auf die demnächst folgenden Aktivitäten rund um die 'Moranbahn' ...



    Ganz herzlichen Dank für euer Interesse an dieser kleinen Nebenbahn sowie eure freundlichen Bewertungen und Kommentare.
    Euch allen eine gute Zeit und beste Grüsse!


    Dieter

    Die 'Moranbahn' - Arbeiten im Bereich der künftigen Ga Beelen (Fortsetzung) ...


    Liebe Spur 0 Freunde
    und Freunde der 'Moranbahn',


    erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt ... und so habe ich es trotz der Andeutung im letzten Bericht bis heute nicht geschafft, die Fläche um das Freiladegleis der künftigen Ga Beelen zwischen den Betonplatten mit Gras und ähnlichem zu begrünen bzw. zu 'altern' ...


    Als ich nämlich anfing, das Anlegen von Böschungen gegen das Streckengleis vorzubereiten, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich mir zunächst Gedanken machen musste über den Bau einer geeigneten Zufahrt für Lkw und andere Fahrzeuge zur Umschlaganlage. Und diese Zufahrt musste zwangsläufig über das Streckengleis nach Salzbrunn gebaut werden. Allerdings stellte sich die Frage nach dem 'wo', der am besten geeigneten Stelle!


    Den spontan aufkommenden Gedanken, den Bahnübergang rechts oben an das schmale Ende der Umschlaganlage anzuschliessen, habe ich wegen der hier schon beginnenden Steilstrecke schnell wieder verworfen - die dorfseitige Rampe des Bahnübergangs wäre einfach zu lang geworden; ausserdem hätte ich den BÜ in Schräglage bauen müssen, was den Benutzern vor allem im Winter bei Schnee- und Eisglätte wohl nicht unbedingt behagt hätte ...



    Aber etwas weiter unterhalb, kurz vor der Einfahrweiche des Bf Beelen, schien die geeignete Stelle zu liegen: das Streckengleis liegt hier noch in der Ebene, die Rampen des BÜ steigen nur leicht an und die Gleisquerung liegt in der Waage - also frisch ans Werk! 'Frisch ans Werk?' Zunächst abe musste Schotter abgetragen werden, da ich ja erst vor kurzem nach dem Einbau der Schutzschiene die Steilstrecke geschottert hatte, und zwar bis kurz vor die Einfahrweiche.



    Danach startete das übliche Procedere - Mass nehmen, Rührstäbchen in doppelter Lage und versetzt als 'Bohlen' auf dünnes Furnier leimen, passend sägen und schleifen, zwischendurch, noch lose verlegt, immer wieder Probefahrten mit dem X 05 und schliesslich und endlich das Sägen und Anpassen der Rampen. Dann endlich Probefahrten mit der V 36 solo und mit Güterwagen im Schlepp, aber auch, nicht ganz unwichtig, mit Lkw, Pkw und Pferdefuhrwerken.










    Erst nachdem all diese Testfahrten zufriedenstellend verlaufen waren, wurde der neue BÜ fest eingebaut und für den öffentlichen Verkehr freigegeben ...




    "Ja, alles war wirklich zufriedenstellend verlaufen" - so dachte ich auch noch am nächsten Morgen, nachdem ich in meiner Funktion als Betriebsleiter der 'Moranbahn' den beiden Hauptaktionären im fernen Berlin mit einer kurzen Depesche den Abschluss der BÜ-Bauarbeiten gemeldet hatte, als plötzlich nach kurzem Anklopfen August mit hochrotem Kopf in mein Büro stürmte. August betreibt im Lamdkreis die 'Bahnamtliche Rollfuhr' und hat sich erst kürzlich einen grossen Mercedes-Lkw zugelegt, um den stetig wachsenden Güterverkehr besser bewältigen zu können, und jetzt? Was hatte August jetzt schon, am frühen Morgen, die Zornesröte ins Gesicht getrieben? "Der Bahnübergang ist ja prima, Herr Betriebsleiter, aber der Prellbock, der verdammte Prellbock am Ladegleis steht jetzt im Weg, der muss da weg! Und zwar so schnell wie möglich, sonst ramme ich ihn demnächst noch mit meinem neuen Mercedes!" Jetzt hatte ich anscheinend ein Problem, aber zunächst musste ich August beruhigen "Es tut mir leid, Herr Spediteur, aber im Moment habe ich keine Zeit - ich schau mir das mal an, und dann sprechen wir in aller Ruhe darüber, was wir da machen können." Ein Händedruck, August zog von dannen, und ich machte mich, gedankenschwer, auf den Weg zur Umschlaganlage ...


    Euch allen einen schönen, geruhsamen Ersten Advent
    und beste Grüsse


    Dieter

    Hallo Robert,


    bei deinem Einfallsreichtum unterstelle ich mal, dass deine Frage "Was könnte das werden?" eher rhetorischer Natur ist - du hast mit Sicherheit schon einen Plan und daher diese Teile bewusst zusammengestellt. Und, wie ich dich kenne, wirst du damit ein schönes Weihnachtsgeschenk für das arme Mädel an der Unterführung basteln! Ich finde es einfach grossartig und bewundernswert, dass du in diesen unruhigen Zeiten solch ein Mitgefühl zeigst gegenüber diesem armen, hilflosen Geschöpf!


    Mit den besten vorweihnachtlichen Grüssen


    Dieter

    Hallo Dirk,


    wenn du mit Blick auf den neben dem Freiladegleis stehenden kleinen Turmkran an die etwas unglückliche Metamorphose eines ehemaligen Bekohlungskrans denkst, kann ich dich beruhigen: diesen Kran habe ich um die Jahreswende 2012 / 2013 gebaut, und zwar ausschliesslich für den Umschlag von Gütern, wenn auch nach damaliger Planung noch für den Umschlag zwischen normal- und schmalspurigen Güterwagen (nachzulesen unter [Spurensuche] - 'Etwas' neben der Spur ... Der Kran und die Tankanlage, vom 24-11-2012, ff).
    Okay, da du noch nicht so lange in diesem Forum unterwegs bist, wirst du kaum alle bisherigen Beiträge gelesen haben. Daher nur soviel - die 'Moranbahn' (ex 'Moritzbahn') ist eine kleine Nebenbahn zwischen einem schlesischen und einem westfälischen Dorf, ungefähr angesiedelt in den Epochen II und III ... Unter diesem Aspekt (ländlich-dörflicher Charakter der Anlage) verbietet sich übrigens auch der von dir als Alternative empfohlene Portalkran - zu jener Zeit war es eher unwahrscheinlich, dass übermässig schwere Industriegüter in solchen Bahnhöfen umgeschlagen werden mussten. Dennoch - vielen Dank für deinen Kommentar - du hast dir doch einige Gedanken gemacht!


    Beste Grüsse nach Berlin, dem Verwaltungssitz der 'Moranbahn' bzw. der beiden Hauptaktionäre


    Dieter

    Die 'Moranbahn' - erste Arbeiten für die künftige Güterabfertigung Beelen ...


    Liebe Spur 0 Freunde
    und Freunde der 'Moranbahn',


    zunächst ganz herzlichen Dank für die treue Begleitung bei den letzten Baumassnahmen sowie all die positiven Bewertungen und Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe. Ebenso gefreut habe ich mich aber auch über den Besuch von Freund Ian, der vergangene Woche ohne viel Aufhebens elektrische Unterflur-Antriebe für drei Weichen im Bereich des Bf Beelen eingebaut hat - (handbediente) Weichen, die bisher wegen der Brücke über den Durchgang (und der darunter befindlichen Seenplatte) immer nur sehr umständlich und bei Unterbrechung des laufenden Betriebs gestellt werden konnten. Dieser Freundschaftsdienst hat mich sehr beeindruckt, zumal ich selbst wohl kaum in der Lage gewesen wäre, diese Arbeiten in äusserst unbequemer Haltung unter der Anlage auszuführen - ganz abgesehen vom fehlenden elektrotechnischen know how. Hinzu kam ein Problem bei der Montage des Unterflur-Antriebs für die Bogenweiche, deren Stellmechanismus direkt über einem 6 x 4 cm messenden Kantholz liegt - deshalb wurde hier der Antrieb ca 20 cm entfernt nahe der Anlagenkante montiert; dort treibt der Stelldraht einen weiteren ca 20 cm langen in einem Messingröhrchen verlegten Draht an, der direkt mit dem Stellmechanismus der Bogenweiche verbunden ist.




    Mit diesen Arbeiten waren nun die Voraussetzungen geschaffen für den Bau der künftigen Ga des Bf Beelen (wie bereits im letzten Bericht angedeutet) ... Nochmals ganz herzlichen Dank, Ian!


    Nach den Arbeiten an den Weichen musste erst einmal das Gelände im Bereich des künftigen Freiladegleises hergerichtet werden, das vom Überholungs- bzw. Kreuzungsgleis abzweigt. Hier habe ich mich dazu entschlossen, die gesamte benötigte Fläche mit 'Betonplatten' (Sperrholz 4 mm) zu belegen, und zwar einschliesslich des Ladegleises - schliesslich sollen Lkw oder Fuhrwerke problemlos von der einen auf die andere Seite des Ladegleises wechseln können ...









    In Höhe des Krans habe ich eine 14 x 16 mm grosse Aussparung für den Stelldraht des Weichen-Antriebs ausgesägt, wodurch die Beweglichkeit des Stelldrahts gewährleistet ist. Aus 'Sicherheitsgründen' ist diese Öffnung mit einem stabilen, befahrbaren Riffelblech überdeckt, bei dem zwei Leisten auf der Unterseite unbeabsichtigtes Verschieben verhindern.





    Nachdem etliche Probefahrten mit dem X 05 sowie mit dem Mercedes-Lkw aus den 1930er Jahren zufriedenstellend verlaufen sind, habe ich die insgesamt vier Sperrholzplatten der Ladezone zunächst grundiert, danach die Umrisse der 'Betonplatten' mit einem Faserstift aufgezeichnet und anschliessend alle vier Platten mit 'Marabu Steingrau' aus der Sprühdose eingenebelt.




    Die nächsten Arbeiten werden dann das Anlegen von Böschungen zum Streckengleis hin sowie etwas Grün in den Fugen zwischen den Betonplatten, etc. betreffen. Doch davon später mehr ...


    Euch allen eine gute Zeit
    und beste Grüsse


    Dieter

    Die 'Moranbahn' - Beräumung der Baustelle im Bereich der Absturzsicherung ...


    Liebe Freunde der 'Moranbahn',


    da (fast) jede Baumassnahme irgendwann mehr oder weniger fristgerecht beendet wird (Ausnahmen wie in Stuttgart, Berlin oder Hamburg bestätigen nur die Regel ... ) war absehbar, dass auch im Bereich der Absturzsicherung das dort nicht mehr benötigte Material zur nächsten Baustelle oder zu einem Zwischenlager transportiert werden würde. Allerdings erfordert selbst eine derart anscheinend 'simple' Aktion wie eine Baustellenberäumung eine gewisse Planung des Ablaufs, da nicht nur eine geeignete Lok samt ebenso geeignetem Waggon vorgehalten werden muss, sondern auch ein Minimum an fachlich versierten Arbeitskräften ...


    Wie es nun dazu kam, dass am Tag des grossen Aufräumens nicht nur Herr Professor Utzschneider vom Fraunhofer-Institut wie zufällig hier aufkreuzte, sondern allem Anschein nach auch - ebenso zufällig - der Director der BTB aus Schwarzenberg (ein gewisser Herr Robert), der das plötzliche Verschwinden von 'Utensilien wie Kalkwanne, etc.' gemeldet hatte, ist dem Chronisten, offen gestanden, ein Rätsel! Der Chronist hatte wohl den Professor hoch zu Ross gesehen, nicht aber den Director der BTB ... Hier stellen sich doch zwangsläufig einige Frage: war der Chronist zu diesem Zeitpunkt zufällig am Fernsprecher des Hp Felsentor, um mit dem Fahrdienstleiter die voraussichtliche Dauer der Streckensperrung abzustimmen oder war der Director der BTB sozusagen 'incognito', in abgewetzter Arbeiterkleidung vor Ort? Und dann - gab es gar ein Leck in der Bahnmeisterei, einen sogenannten Maulwurf, der dem Herrn Robert den genauen Termin dieser Aktion verraten hat? Fragen über Fragen, die aber vielleicht nie endgültig werden geklärt werden können ...


    Fakt ist aber, dass mit Ausnahme einiger ausgetauschter maroder Schwellen das gesamte Material einschliesslich der 'verschwundenen' Kalkwanne noch am selben Tag zum Zwischenlager im Bf Beelen transportiert wurde, wie die Aufnahmen des Chronisten zeigen:








    Dort, im Bereich des Bf Beelen, sind übrigens weitere Baumassnahmen geplant ...


    Mit den besten Grüssen
    Dieter

    Hallo Rainer,


    nun ist mir zu nachtschlafender Zeit Freund Ralph mit seinem Hinweis zuvorgekommen, aber ich möchte doch noch ein paar Bemerkungen hinzufügen:


    auf den Fotos 2 und 3 sollte man eigentlich ziemlich deutlich die stromführenden Kabel erkennen, die mit den Schienenfüssen (links und rechts) verlötet sind und durch die zur Schiene hin aufgetrennten Röhrchen nach unten führen. Wenn du jetzt einmal auf Seite 31 zurückblätterst und dir im Bericht Nr. 619 (Salzbrunn Umland - Widerlager Nr. 2 und 'Anhängsel' Bahnmeisterei ... ) das dritte Foto anschaust, dann siehst du dort die beiden Kabel, die von oben durch den über der künftigen Bahnmeisterei liegenden Fahrweg kommen und dann nach rechts durch die Wand zu den auf dem Widerlager der Brücke angebrachten Kupferplatten führen. Das erste Foto zeigt übrigens dass die Brücke nicht direkt auf dem Widerlager aufliegt - unter der Brücke sind in diesem Bereich ebenfalls zwei Kupferplatten angebracht (mit Isolierung gegen die Metallbrücke), an die wieder stromführende Kabel gelötet sind, die dann zum Gleis auf der Brücke führen ...


    Also - die von dir angesprochenen Messingröhrchen haben lediglich die Funktion, dafür zu sorgen, dass die Stromkabel nicht mit dem Schotter verkleben, im Schotterbett verschwinden und im 'Fall des Falles' vielleicht jede Menge unnötiger Arbeit verursachen ...


    Mit den besten Grüssen nach Bremen


    Dieter

    Salzbrunn Umland - die Bahnmeisterei und das 'Multitasking' ...
    Arbeiten zwischen Kreuzungsbauwerk und Brücke


    Liebe Spur 0 Freunde
    und Freunde der 'Moranbahn',


    da denkt man, mit dem Bau der Absturzsicherung einschliesslich Schottern und Montage der Schutzschiene (in der engen Kurve) mal wieder ein wichtiges Teilprojekt abgeschlossen zu haben und lässt den Blick zufrieden über die Strecke Richtung Beelen schweifen ... Zufrieden? Nein, denn im selben Moment frage ich mich, warum ich beim Schottern der Steilstrecke nicht auch das Gleis auf dem Kreuzungsbauwerk bis zur Brücke gleich in die Arbeiten mit einbezogen habe ...


    Andererseits hatte ich diese Arbeit immer wieder vor mir hergeschoben, da kurz vor dem Übergang des Gleises zur herausnehmbaren Brücke der Fahrstrom von den Schienen zu Kupferplatten im Widerlager und von dort zum Gleis auf der Brücke geleitet wird. Sollte es also irgendwann einmal aus irgend einem Grund zu einem Bruch dieser dann im Schotter liegenden Kabel kommen - nein, die dann zwingend notwendigen Arbeiten wollte ich mir erst gar nicht ausmalen. Also musste eine Lösung gefunden werden, und zwar nicht nur schnell, sondern auch so sicher und praxisgerecht, dass ich nicht im Fall des Falles (s. o.) erst das Schotterbett auseinander reissen musste.






    Nun, die Lösung fand ich schliesslich in einem Messingrohr (⊘ aussen 6 mm, innen 5 mm), von dem ich mit der kleinen Bügelsäge zwei wegen der Überhöhung des Gleises unterschiedlich lange Stücke abgetrennt habe. Zeit- und nervenraubend war allerdings anschliessend das Auftrennen in der Längsachse der nur 6 und 7 mm kurzen Röhrchen, die jetzt wie Manschetten die nach unten (durch die Platte) führenden Stromkabel gegen den Schotter abgrenzen ...



    Und jetzt? - Jetzt bleibt eigentlich 'nur' noch das grosse Aufräumen an und auf der Baustelle Absturzsicherung, das Freund Robert von der BTB anscheinend etwas ratlos gemacht hatte - sorry, Robert, die story folgt in Kürze ...


    Euch allen einen goldenen Oktober-Ausklang
    und beste Grüsse


    Dieter

    Das Ende der (erzwungenen) Betriebsruhe der 'Moranbahn' ist absehbar ... (4)
    Landschaftsbau an der Absturzsicherung


    Liebe Spur 0 Freunde
    und Freunde der 'Moranbahn',


    im vorangegangenen Beitrag (Nr. 664) hatte ich die begleitenden Arbeiten beim Einbau der Absturzsicherung geschildert - das Altern des Streckengleises zwischen der Ausfahrt aus dem Bf Beelen und dem Hp Felsentor (4 m), den Einbau einer Schutzschiene (2 m) im Bereich der engen Kurve, das Schottern des Gleises (4 m) und erste Vorarbeiten zur geplanten Gestaltung der Absturzsicherung.


    Heute möchte ich euch einfach mal an Hand einiger Ausnahmen zeigen, wie man auch ein im Grunde doch simples Anlagenteil wie eine Absturzsicherung so gestalten kann, dass es sich harmonisch zum einen in die bestehende Landschaft einfügt, zum anderen aber auch einen passenden Übergang zur (derzeit noch vage) geplanten Hintergrundgestaltung mit Fotos o. ä. sicherstellen kann ...





    hier wird eine kleine Stützmauer errichtet, um eventuelle Erdrutsche zu verhindern ...




    ... und unterhalb der Wehrkirche schlagen die Arbeiter lockeres Gestein aus der Böschung ...





    und - da kommt ja auch Prof. Utzschneider vom Fraunhofer-Institut ganz zufällig auf seinem Mittagsritt vorbei, um die Arbeiten zu begutachten ...



    Mit den besten Grüssen
    Dieter

    Hallo Dieter,


    zunächst - deine Bedenken hinsichtlich der bisher getroffenen Farbauswahl kann ich, offen gestanden, nicht ganz nachvollziehen - hier solltest du m. E. erst einmal unterschiedliche Gräser, kleines Buschwerk und einzelne Bäumchen aufbringen und erst dann den einen oder anderen Farbauftrag an vom Bewuchs frei gebliebenen (z. B. senkrechten) Stellen aufbringen ...


    Was aber den Aufbau der Felsen oberhalb des Mauerwerks angeht, so bist du damit meiner Ansicht nach etwas zu nah an die Mauerabschlüsse herangegangen - in der rauen Wirklichkeit könnten sich bei starken Temperaturwechseln einzeln Steine oder auch Felsbrocken lösen und auf die Gleise fallen. Daher wäre zu überlegen, ob du an den kritischen Stellen noch etwas Mauerwerk hochziehst oder, mit Blick auf die heutige Zeit, stählerne Schutznetze gegen Steinschlag anbringst ... (gut geeignet als Schutznetze wären da z. B. entsprechende Ausschnitte aus einem Pfannensieb gegen Fettspritzer beim Braten).


    Weiterhin viel Erfolg beim Tunnelbau und dem übrigen Drumherum
    und beste Grüsse


    Dieter

    Das Ende der (erzwungenen) Betriebsruhe der 'Moranbahn' ist absehbar ... (3)


    Liebe Spur 0 Freunde
    und Freunde der 'Moranbahn',


    ich hatte ja bereits im letzten Bericht erwähnt, dass seit dem Beinahe-Debakel beim Probelauf der V 36 das Thema 'Absturzsicherung' auf Rang 1 der Prioritätenliste gesetzt wurde. So war es denn auch nur konsequent, umgehend die Mitarbeiter der Bahnmeisterei mit der Aufarbeitung des Streckenabschnitts zwischen der Ausfahrt aus dem Bf Beelen und dem Hp Felsentor bei der Wehrkirche zu beauftragen ...


    Vorab jedoch noch ein kleiner Hinweis an die Techniker, die als Auslöser der Entgleisung der V 36 einen wie auch immer gearteten technischen Schaden an der Lok vermutet hatten - nach der Bergung konnten die Fachleute des Bw Salzbrunn bei der anschliessend vorgenommenen Untersuchung der V 36 jedenfalls nicht den geringsten Defekt als mögliche Ursache der Entgleisung entdecken ...


    Zurück zum geplanten Ausbau bzw. zur Ertüchtigung des Streckenabschnitts Bf Beelen - Hp Felsentor: sicherlich wäre die einfachste Variante einer effizienten Absturzsicherung gewesen, entlang der Steilstrecke einfach ein mehrere Zentimeter hohes Brett an der Anlagenkante zu befestigen. Aber nein, das passte überhaupt nicht zu meinen Vorstellungen vom Geländebau an und auf der 'Moranbahn' ... Und noch etwas - im Zusammenhang mit dem Bau der Absturzsicherung sollte auch der Streckenabschnitt geschottert, eine Schutzschiene im Bereich der engen Kurve angebracht und, last not least, das hier verlegte Gleis einschliesslich der Schutzschiene farblich etwas gealtert werden. Es war also für einige Tage so etwas wie 'Multitasking' angesagt:


    während die beiden im Winkel verleimten knapp zwei Meter langen Bohlen (6 cm breit und 2 cm dick) in Schraubzwingen verpackt auf das Aushärten des Leims warteten, habe ich die Auflager für die Absturzsicherung an der Anlagenkante befestigt. Danach stand das ziemlich langwierige Altern des Gleises sowie der zwei Meter langen Schutzschiene auf dem Programm, gefolgt vom Anbringen der Schutzschiene. Zwischendurch habe ich abschnittsweise die Schotterwagen kommen lassen und der senkrechten Bohle der Absturzsicherung mit der Säge ein wenig das Flair einer hügligen Landschaft im Hintergrund angedeutet, wozu auch schon erste Arbeiten an einer halbwegs natürlich wirkenden Böschung zählen ...


    Jetzt lasse ich einfach mal die während der vergangenen Tage aufgenommenen Fotos sprechen:



    die probeweise aufgelegte Absturzsicherung



    Multitasking - Schienen altern, Schutzschiene montieren und schottern ...







    erste Gestaltungsmassnahmen an der Absturzsicherung










    Euch allen eine gute Woche
    und beste Grüsse
    Dieter

    Das Ende der (erzwungenen) Betriebsruhe der 'Moranbahn' ist absehbar ... (2)


    Liebe Spur 0 Freunde
    und Freunde der 'Moranbahn',


    zunächst ganz herzlichen Dank für eure freundliche Begrüssung in Form von 'thanks', Bewertungen und Kommentaren zum angekündigten Ende der unfreiwillig langen Betriebsruhe ebenso wie zum ersten Betriebsunfall während der Testfahrten ...


    Ja, es ist manchmal tatsächlich so, wie schon Friedrich Schiller in seinem 'Lied von der Glocke' feststellt - "Denn mit des Geschickes Mächten ist kein ew'ger Bund zu flechten" - und zwar im wirklichen Leben genau so wenig wie auf der Modellbahn ...


    Hier und jetzt nur so viel - eine Absturzsicherung entlang der Steilstrecke sowie in einem Teilbereich der engen Kurve war eigentlich schon lange vorgesehen, wenn auch mehr aus Gründen der Optik ... Nur hatte ich dieses Projekt aus Faulheit immer wieder vor mir hergeschoben - es war ja bisher noch nie etwas passiert ...
    Inzwischen ist diese Massnahme auf der Prioritätenliste aber ganz oben angesiedelt und steht bereits kurz vor der Fertigstellung - ich hoffe natürlich, schon in Kürze darüber berichten zu können.


    An dieser Stelle aber auch noch ein besonderer Dank für hilfreiche Hinweise an Roland, Robert und Dieter!


    Euch allen ein schönes, sturm- und regenfreies Wochenende
    und beste Grüsse
    Dieter

    Hallo Wolfgang,


    dein Tatendrang bei Bau und Gestaltung deiner Anlage ist schon mehr als nur beeindruckend - ich komm' aus dem Staunen oft nicht mehr 'raus ... Und so langsam überlege ich schon, dich als 'Triebtäter' zu bezeichnen, was aber ausschliesslich nur positiv zu verstehen ist!
    Übrigens - bleibt da eigentlich noch etwas Zeit für dein zweites Hobby Radfahren?


    Jedenfalls wünsche ich dir auch weiterhin viel Schaffenskraft - an Ideen mangelt es dir ja ohnehin nicht!


    Mit den besten Grüssen
    Dieter

    Das Ende der (erzwungenen) Betriebsruhe der 'Moranbahn' ist absehbar ...


    Liebe Spur 0 Freunde
    und Freunde der 'Moranbahn',


    "Verdamp lang her" - an diesen Song aus den 1980ern von Wolfgang Niedeckens BAP musste ich unwillkürlich denken, als ich mich vergangene Woche nach schier endlos scheinenden vier Monaten seit dem Unfall der besten Ehefrau von allen dazu entschloss, die Betriebsruhe der 'Moranbahn' zu beenden. Ausserdem gibt es ja auf und an dieser kleinen Nebenbahn zwischen einem schlesischen und einem westfälischen Dorf noch Baustellen und Projekte ohne Zahl, die ihrer Fertigstellung harren oder in Angriff genommen werden wollen ...


    Aber - wo anfangen? Nun, zunächst habe ich mal die Anlage unter Strom gesetzt - ich hatte, offen gestanden noch keine rechte Lust, mich schon jetzt mit dieser lästigen Frage auseinanderzusetzen! Stattdessen wollte ich prüfen, wie der VT 98 mit Beiwagen, die V 20 mit den kleinen Pola-Preussen und die V 36 vor dem Güterzug nicht nur die enge Kurve (r = 85,5 cm) nach der Ausfahrt aus dem Bf Beelen meistern, sondern auch die schon in der Kurve beginnende knapp 3%-ige Steilstrecke zum Hp Felsentor bei der Wehrkirche ...


    Während dieser Probefahrten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten wanderten immer mal wieder Gedanken voller Hochachtung zu Freund Robert von der BTB, der im vergangenen Jahr mit sicherem Blick und viel Fingerspitzengefühl diese Kurve entgleisungssicher gemacht hatte - nochmals vielen Dank auch an dieser Stelle!


    Nun hätte ich ja eigentlich die Anlage vom Netz nehmen können, aber irgendwie ritt mich der Teufel - ich habe die V 36 vom Güterzug abgekuppelt und mit maximaler Geschwindigkeit durch die Kurve Richtung Richtung Hp Felsentor gejagt. Und dann passierte das, was noch nie passiert war - eine Entgleisung auf dem geraden Abschnitt der Steilstrecke ...




    In diesem Moment war mir natürlich schlagartig klar, welche Baustelle ich als erste würde einrichten müssen ...


    Liebe Freund der 'Moranbahn',
    euch allen eine gute Zeit und beste Grüsse
    Dieter

    Liebe Spur 0 Freunde,


    vielen Dank für eure vielfältigen Reaktionen auf meinen Beitrag - haben sie mir doch gezeigt, dass die von Lenz über Jahre hinweg in Aussicht gestellte Lieferung elektrischer Weichenantriebe nicht nur mich interessiert hat, sondern auch etliche andere Mitglieder dieses Forums. Ein spezielles 'Dankeschön' geht bei dieser Gelegenheit an drei Spur 0 Freunde, die mir spontan ihre Beratung und technische Hilfe vor Ort angeboten haben, darunter jemand, der mir schon vor zwei Jahren abgeraten hatte, noch länger darauf zu warten, dass Lenz das Versprechen der Liefererung 'el. Weichenantriebe' einlöst ...


    Aber zur Sache - auf der Lenz'schen Website (unter 'Lenz Spur 0 Preisliste') gibt es bei Art.-Nr. 45040 bis heute keinen Hinweis darauf, dass die elektrischen Antriebe nur für bestimmte Weichen der neuen Peco-Generation (z. B. Bogenweichen, etc.) verfügbar sein würden ... Auch Herr Rapp hat in seinen diversen E-mails (zwischen März und September 2016) nicht ein einziges Mal eine derartige Einschränkung vorgenommen!


    Und was den einen oder anderen am Wahrheitsgehalt der Rapp'schen Mail-Inhalte zweifelnden Poltergeist (Beiträge 34 u. 37) betrifft - ich hatte in meinem Beitrag vom 24. Juli aus der noch immer auf meinem Rechner gespeicherten Mail-Korrespondenz mit Herrn Rapp und nicht aus Telefonaten zitiert ...
    Damit aber soll es sein Bewenden haben, zumal ich nicht die geringste Lust verspüre, mich weiter mit jemandem auseinanderzusetzen, der glaubt, seinen Beiträgen mit einer Fülle vulgärer Ausdrücke mehr Gewicht verleihen zu können.


    Jetzt warte ich eigentlich nur noch auf ein zumindest halbwegs glaubhaftes und nachvollziehbares Statement aus dem Hause Lenz zum langen Sterben elektrischer Antriebe für normale Lenz-Weichen der vor-Peco-Aera ...


    Euch allen eine gute Woche


    und beste Grüsse
    Dieter

    Lenz (el.) Weichenantriebe - eine unendliche (???) Geschichte ...


    Liebe Spur 0 Freunde,


    vielleicht renne ich mit diesen Zeilen ja offene Türen ein, aber ich bin fast sicher, dass die Frage nach der Lieferung elektrischer Weichenantriebe zum Nachrüsten unterschiedlicher Lenz'scher Handweichen-Modelle (aus der vor-Peco-Aera) über die Jahre hinweg nicht nur mich interessiert hat ...


    Als ich im Sommer 2013 mit dem Bau der 'Moritzbahn' begonnen und den ersten Tausender in Lenz-Material investiert hatte, habe ich voller Vertrauen auf den Händler und die Fa Lenz aus Kostengründen zunächst nur Handweichen gekauft - die Nachrüstung auf die schon damals von Lenz angekündigten elektrischen Antriebe ("in Konstruktion") sollte später erfolgen - für inzwischen 9 normale und 4 Bogenweichen ...


    Da sich auch während der folgenden 4 (!) Jahre auf der Lenz'schen website am Status 'Weichenantrieb elektr. - links / rechts' (Art.-Nr. 45040) - nichts gross änderte (aktuell: "Muster") habe ich immer mal wieder Lenz telefonisch oder auch per mail wegen des voraussichtlichen Liefertermins kontaktiert, nicht zuletzt, um zu erfahren, wann ungefähr ich mit dem Schottern der Weichenbereiche beginnen könnte.


    Auf eine entsprechende mail Anfang März 2016, u. a. auch mit Blick auf die Abmessungen der Weichen-Antriebskästen, antwortete Herr Rapp am 21. März:
    "Ein genaues Lieferdatum können wir noch nicht nennen, es sind noch einige Detailfragen zu klären ... Die Abmessungen des Antriebs sind: Grundfläche 33 x 46 mm, Höhe des Antriebskastens 8 mm, Höhe inkl. Weichenlaterne 23 mm.
    Der Weichenantrieb wird passen zu den Bogenweichen sowie der Dreiwegweiche. An andere der bisher ausgelieferten Weichen kann er nicht montiert werden. Dies wird sich mit der nächsten Produktionsauflage der betreffenden Weichen dann ändern."


    Dann am 4. Sept. 2016 (auszugsweise!:(
    " ... wir haben auch Verständnis für die Ungeduld, die sich beim Projekt des Weichenantriebs breit macht ... Aber wir können nicht zaubern ... Es bleibt uns also nur, Sie weiterhin um Geduld zu bitten, ggf. auf Produkte anderer Hersteller auszuweichen" ...


    Und schliesslich am 24.-Sept. 16 (auszugsweise!):
    "... ich danke für Ihre Antwort ... Aus heutiger Sicht ist der früheste Liefertermin für den Weichenantrieb Mitte des nächsten Jahres zu sehen. Mit freundlichen Grüssen P. Rapp" ...



    Also - Mitte 2017 - ein Lichtblick? Nein, kein Lichtblick!


    Denn als ich mich am vergangenen Donnerstag, dem 20. Juli, in Giessen erkundigte, sagte mir ein leitender Mitarbeiter, eine Fertigung elektrischer Antriebe für normale Weichen sei nicht vorgesehen ... Und als ich ihn fragte, was ich seines Erachtens jetzt mit den neun normalen Weichen im Anschaffungswert von ca 1.000 Euro machen sollte, die ich im Vertrauen auf die Seriosität eines Herrn Lenz Laufe der Jahre gekauft hatte, sagte er nur "Ersetzen Sie die alten Weichen doch einfach durch die neuen Lenz-Peco-Weichen - dann ist Ihr Problem doch gelöst ... !"


    Tja - so einfach kann eine Problem-Lösung aus Lenz'scher Sicht sein ...


    Ich jedenfalls finde solch ein 'Geschäftsgebaren' nicht nur ziemlich unverschämt gegenüber Kunden, die über Jahre hinweg der Fa Lenz ihr Vertrauen geschenkt und so letztlich den wirtschaftlichen Erfolg ermöglicht haben, sondern auch mehr als unklug! Das bisherige Vertrauen hat jedenfalls, gelinde gesagt, einen gehörigen Knacks bekommen und so habe ich als erste Konsequenz die Vorbestellung der T3 zurückgenommen ...


    Mit den besten Grüssen
    Dieter

    Hallo Robert,


    zunächst - ganz grosses Kompliment zu deiner 'Arbeit am Brett'!


    Insofern stimme ich deiner holzbodenphilosophischen Abhandlung auch in vollem Umfang zu - zumal es ja in der Firmengeschichte der BTB 0e+0 schon so viele Überraschungen gegeben hat, mit denen vorher kaum jemand zu rechnen gewagt hat ...


    Und schliesslich - wie sagte mal ein hochrangiger Politiker seligen Gedenkens "Entscheidend ist immer, was hinten rauskommt!" (bitte nicht zu wörtlich interpretieren!) ...


    Weiterhin viel Erfolg
    und beste Grüsse
    Dieter