Posts by Rolf Brock

    Hallo zusammen,



    das mit meiner anlage hatte ich mir nun wirklich anders vorgestellt. In dem vergangenen jahr sind nur die gleise fertig geworden.


    Da ein Freund mich überredet hat etwas für die Kleinserie zu entwickeln habe ich einfach keine zeit mehr gefunden. Ein teil meiner anlage wird auf unserem Ausstellungsstand in busseck zu sehen sein - Hoffentlich - falls ich heil aus China zurückkomme. Zu finden bin ich in Halle 4 Stand 61.



    viele Grüße rolf

    Hallo,


    drei lange Wochen musste ich nun auf Holz für die Kästen warten. Das wurde geliefert und nun hieß es Unterbaukästen bauen. Alle Kästen sollen die Maße 1m mal 50cm und 15 cm hoch bekommen.
    Die ersten Kisten sind fertig. Der Platz wird eng .Jetzt muss zunächst ein Teil altere Module abgebrochen werden.




    Die Kisten sollen ohne Schrauben verbunden werden. Deshalb habe ich Verbindungsknoten gebaut, die nachher in den Kisten verstaut verwerden können.



    Nachdem 8 Teile fertig sind muss ich feststellen das ich mit dem gewünschten Radius von 170cm nicht um die Ecke komme. also muss erweitert werden.


    Neue länge ist jetzt 4,5m und die Breite ist auch auf 2,5 m angewachsen. eine erste Stellprobe mit vorhandenen Gebäuden soll einen Überblick geben .






    Jetzt müssen noch die bestellten Weichen kommen dann geht es auch hier wieder weiter.


    viele Grüße Rolf

    Hallo Christoph,


    das mit der Überhöhung ist interessant. Kannst du da Details zu benennen ? wie hoch ist die Überhöhung und gibt es auch Auslaufstücke damit man wieder auf die Ebene kommt ?


    Ich verzichte derzeit auf die Überhöhung damit ich keine Probleme mit den Übergängen bekomme. Besonders wen man die Gleisstücke fleibel verwenden will sehe ich da Probleme.


    viele grüße Rolf

    Hallo Stefan,


    herzlichen Dank für deine Beschreibung wie du lötest. Es ist ganz richtig das Material muss die Lötthemperatur haben und nicht der Lötkolben oder die Flamme . Hier ist es dann noch das Thema, dass der Messingstab und die Schiene unterschiedliche Wärmeaufnahmen haben. Dein Ansatz die Flamme ca. 4cm vom Gleis weg zu halten ist absolut korrekt. Diejenigen die noch nicht so viel Erfahrung haben sollten ggf. mal an einen Reststück probieren. Auch kann ich eine Metallklemme auf dem Gleis als Wärmeableitung empfehlen. Eine Schweißzange (klemmt sich selbst fest) wirkt hier Wunder.


    Für Interessiert noch zur Info - ein Wiederstandslötgerät arbeitet in etwa wie ein Schweißgerät mit einer Kohleelektrode. Es wird einfach aufgesetzt und mit einem Fußschalter kurz der Strom eingeschaltet und schon hat die Lötstelle die richtige Themperatur. Aber auch nur die Lötstelle. wegen der kurzen Lötzeit von 1-2 sec. erwärmt sich das Umfeld nicht. Diese Methode wird beim Messingmodellbau angewandt, damit sich Bleche nicht verziehen. Leider sind die Geräte selten und recht teuer.


    viele grüße rolf

    Hallo Jo,



    unser Empfinden für Schall und Dämmung ist sehr unterschiedlich und messen kann man sowas nur bedingt. Ich kann aber deine Aussagen zu Styrodur so nicht stehen lassen. Das von mir verwendete Styrodurmatterial wird vornehmlich als Trittschallschutz unter Laminat verwendet und laut veröffentlichten Ergebnissen von Messungen erreicht das dort eine Dämpfung von ca. 2 dB .


    Die wesentliche Komponenten bei dem Zusammenspiel aller Materialien ist nach meiner Erfahrung der Kleber und das kein Übergang zum Untergrund besteht. Wenn Kleber wie ein Ponal-Wasser-Gemisch, der extrem Hart aushärtet, nur an wenigen Stellen Kontakt oder Verbindung zu einem Kasten hat entsteht der bekannte und auch von dir geschilderte Effekt. Es gibt ja auch Angebote von flexibel aushärtenden Klebern, die mir aber zu teuer sind. Auch möchte ich einigermaßen passende Böschungen beim Oberbau haben. Aber ein paar Bilder von deiner Version würden mich auch sehr interessieren, da ich von solchen Schaumstofflösungen noch nicht gehört habe.


    viele Grüße rolf

    Hallo,


    christoph und ich haben in einem anderen Thema den Bereich Gleisbettung diskutiert und tun das noch immer. Wir möchten Euch hier unsere Ideen zum Thema Gleisbettung bauen vorstellen und hoffen auf weitere Ideen.


    Die Gleisbettung muss für Spur 0 ca. 8mm hoch sein und gemäß Oberbau an den Seiten ca. 60 Grad schräge aufweisen. Ichrealisiere diese in einer Mix-Bauweise aus Pappelsperrholz und Styrodur. Das Sperrholz dient zur Stabilisierung und das Styrodur zur Geräuschdämmung da ichdie Gleise auf Kästenverlegen will und ein Dröhnen unterbinden möchte. Zur Zeit erstelle ich eine Fotoserie wie ich das mache. die kommt sobald ich mit dem "Vorführstück" fertig bin.


    viele Grüße Rolf


    Jetzt ist es so weit, das Testobjekt eine Weiche von Peko ist mit Gleisbettung versehen.



    Das Gleisstück ist vorbereitet und eine Sperrholzplatte mit 1cm überstand über die Schwellen zugeschnitten und abgeschrägt.



    Jetzt wird die Sperrholzplatte auf 4mm Styrodur aufgeklebt.



    Nun ist auch die Styrodurplatte abgeschrägt ausgeschnitten.



    Jetzt hatte ich vergessen ein Bild zumachen. Die Bettung ist nun mit Packetklebeband umklebt . Man sieht das nicht gut weil durchsichtig. anschließen wurde das Gleisbefestigt (geklebt).



    rundum wurde die Böschung nun grau angemalt, weil hier der Schotter nur ganz dünn wird und nichts helles durchscheinen soll.



    Nun wird der Schotter trocken eingestreut und anschließen mit einem harten Pinsel verteilt und eingestopft.



    Das ganze ist nun mit dem bekannten Leimgemisch betröpfelt worden und muss trocknen



    wenn die Oberfläche getrocknet oder zumindest angetrocknet ist, kann das ganze schräg gestellt und die Seiten beschottert werden.



    so sieht das ganze fertig aus, wenn man davon absieht dass hier die andere Seite noch nicht eingeschottert ist.


    Mit dieser Methode kann ich jeden Radius und jede Gleisverbindung mit Unterbau versehen.


    ich hoffe das macht das ganze etwas verständlicher. Ob diese Konstruktion auch ohne Kästen direkt auf dem Boden zu verwenden ist werde ich noch ausprobieren müssen - mein Enkel wartet schon darauf.


    viele grüße rolf

    Hallo Christoph,



    ich glaube es ist sinnvoll da ein neues Thema aufzumachen.


    Gleisbettung für Bodenbahner unter der Rubrik Anlagenbau 1. Ich werde das mal anlegen und dort auch eine Fotoanleitung für meine Version des Gleisbettes einstellen. wenn du dann deines dazu gibst, dann haben die Leser schon mal ein paar Anregungen. Kannst du die Bilder dahin verschieben ?


    viele Grüße rolf

    Hallo Christoph,


    ich möchte es wirklich diesmal so weit treiben, das jedes Gleisstück vorab mit Oberbau versehen wird und dann geschottert .Ich möchte nachher Material haben welches ich ohne Verluste umbauen kann. Der Aufwand ist natürlich größer als direkt auf einer Anlage einzuschottern, hält sich aber in Grenzen.


    Das ganze wird dann in Null so sein wie in HO Märklin oder Fleischmanngleise mit Oberbau nur hoffentlich schöner.


    Ich brauche für 1m Gleis Oberbau herstellen und einschottern ca. 2 Stunden. Dann muss ich warten das das ganze über Nacht trocknet. Anschließend werden dann die schrägen Seiten des Oberbaus eingeschottert und das ganze muss wieder trocknen.


    Die Teile werden mit den Weisleim-Wasser-Gemisch betonhart. Da geht nichts mehr ab und die weichen sind extrem verwindungssteif. Allerdings müsstest Du bei Bodenverlegung beachten, das sich die Pappelholzplatten verziehen können. Ich habe das Problem hoffentlich im Griff weil ich die Teile auf einem Kasten festlegen kann. Bei Bodenverlegung würde ich über anderes holz nachdenken z. B. MDF oder Flugzeugsperrholz. wir müssen ja in etwa auf einen Oberbau von 8mm kommen, weil das sonst Maßstäblich nicht aussieht.


    Übrigens ich habe jetzt in einer Woche 2,5m grades Gleis, 2m Bogengleis, eine Bogenweiche , eine Kreuzung und drei Prellböcke mit Unterbau versehen und eingeschottert. Dabei haben ich nicht jeden Tag daran gearbeitet.


    Wenns dich interessiert fotografier ich mal den Ablauf und schicke in dir (hier einstellen geht natürlich auch).


    viele grüße rolf

    Hallo Uwe,


    nein der Gleisplan wird etwas anders werden, damit mehr rangiert werden kann. außerdem ist der plan zunächst als Endbahnhof gedacht, der ggf. später als Durchgangsbahnhof erweitert werden kann.
    Dadurch das ich das Gleismaterial nicht fest verbauen werde, kann ich den Gleisplan auch ohne aufwand anpassen und Verbesserungen vornehmen.
    Ich mach mal eine Zeichnung als Datei und stelle die hier ein.


    Hier ist ein mal eben in PowerPoint gezeichneter Gleisplanentwurf. Ich habe hier einen mit Hand gezeichnet in 1:1.



    dieser Entwurf ist zustande gekommen weil ich zunächst Gebäude verwenden will die ich schon fertig habe:


    Güterschuppen Neuwied Engern - Empfangsgebäude Ratzeburg - Lockschuppen von Hejan - Stellwerk aus EM - Werkstattbau und Halbrelief Häuser


    viele grüße rolf

    Hallo zusammen,


    was tut man an einem langen Sylvesternachmittag? Schon länger hatte ich einige Lenz Prellböcke liegen und wollte diese in einen Anlagengemäßen Zustand versetzten (bei mir immer alt und etwas verschmuddelt).


    Zuerst die häslichen weisen Plastikbohlen entfernen. Echholzschwellen aus Eiche anfertigen , bürsten, beizen , versiegeln. wärend das trocknet die Gestelle mit alterungspaste anstreichen trocknen lassen (ca. 2 std) und nochmals anstreichen. Nach den Trocknung den Aktivator auftragen. Über Nacht in Zimmerwarmen Raum trocknen lassen und dann die Schwellen mit Heißkleber befestigen.


    Und so sehen die Prellböcke heute morgen aus. Drei Stück weil ich nicht mehr hatte.





    Viel Spaß beim Altern.


    Nachdem ich nun mal wieder warten muss bis etwas getrocknet ist, habe ich dem Prellbock auch eine angemessene Umgebung verschafft.



    viele grüße rolf

    Hallo,


    wir sind hier zu dritt mit dem Nuller -Virus infiziert. Unsere Wohnorte sind Geilenkirchen (2) und Gangelt .


    Wenn du Lust hast könne nwir uns ja mal kennenlernen.


    viele grüße rolf

    Hallo,


    deine Methode mit den Stiften ist sehr charmant - allerdings ist mir der Aufwand zu hoch und die Einpassung zu aufwendig. Ich verwende einen Kompromiss der hier vorgestellten Methoden. Die Verbindung mit den Gleisen stelle ich über Schienenverbinder her. Die Weiche herhält Stromanschlüsse und besonders auch den Anschluss für das Herzstück mit angelöteten Kabeln. Das Herzstück hattest du bisher nicht erwähnt (bewust?). Kabel anlöten ist im übrigen für nicht so versierte Löter einfacher als die Stifte. Ich bin im Besitz eines Wiederstandslötgerätes und habe deshalb keine Probleme , einen ungeübten mit einer Flamme an eine Weiche lassen würde ich für zu gewagt halten. Ein Temperaturstopp (Ableitung durch Zange, spezielle Masse z.B. Westfalia oder den Wattebausch mit wasser) halte ich für absolut erforderlich(und zwart schon während dem löten).


    Infos über die Verfahrensweise mit den Herzstücken würde mich sehr interessieren, da immer mehr diese garnicht anschließen und auf die Power der Kondensatoren von lenz vertrauen.


    viele grüße rolf

    Hallo Heinz,


    wieso müssen da andere mitmachen. im Gegensatz zu den ganzen Modulvorschriften und Regeln habe ich in nicht ganz 5 Minuten aus einer lüsterklemme steckbar und ein paar Stücken Draht einen Adapter für jede norm - wenn ich will. sonst brauche ich nur den Fahrstrom zu verbinden und den Rest selbst einspeisen.


    Klar wäre Kupfer besser von der Leitfähigkeit aber hier geht es auch um mechanische Steifheit. Kupferdraht ist für dieses System zu weich und würde ständig verbiegen. Die Leitfähigkeit kannst du gerne berechnen und wirst feststellen, dass der Unterschied vernachlässigbar klein ist.


    Ich wollte hier aber keinen überzeugen sondern nur eine Möglichkeit vorstellen, die ich so noch Nirgens gesehen habe. Leute die sich nicht mehr so gut Bücken oder unter die Anlage kriechen können, könnten sowas oder ähnliches vielleicht gut brauchen.


    viele grüße Rolf

    Hallo,


    die Verkabelung ist immer wieder ein Thema wenn sich Modellbauer treffen . besonders bei den Modulbauern werden immer neue Ideen und verbinder ausprobiert bzw. in die verschiedensten modulnormen überführt. Das fängt an damit das nur zwei Adern rundgeführt werden bis hin zu Vielfachverbindern mit bis zu 30 adern. Darüberhinaus gibt es Ringleitungen und Sternverkabelungen zu jedem Modul oder Anlagenteil.


    durch die Digitaltechnik können wir nun auf etliche Kabel verzichten. Ich verwende seit vielen Jahren nur noch folgende Adern als Ringleitung.


    Fahrstrom rot und Blau


    Lichtmasse braun , Licht gelb Innenbeleuchtungen , Licht grüngelb Außenbeleuchtungen, weis Reserve für Effekte


    Dabei blieb bisher immer das Thema das für Änderungen unter die Anlage oder Module gekrochen werden muss oder das ganze muss auf die Seite gelegt werden.


    Angeregt durch einen etwas älteren Modellbaufreund, der sagte denk dir mal was aus damit ich nicht unter die Anlage kriechen muss, kam folgende Lösung heraus.


    Ich verwende nun Stromsammelschienen (6 Stück) aus Schweissdraht auf diese werden Lüsterklemmen (6mm²) geschraubt welche als Verbindungsstützpunkte dienen. an den enden werden Lüsterklemmensteckverbinder angebracht. Diese Steckverbinder werden mit kurzen Kabelstücken oder einer Einspeiseleitung verbunden. Das ganze wird dann seitlich (Rückseite der Anlage) an den Modulkästen verschraubt, so das alle Leitungen von der Seite aus zugänglich sind. Wer das lästige verschrauben nicht haben will der kann auch hier an den Einspeisepunkten Lüsterklemmenstecker verwenden.


    Damit das ganze nicht so offen ist kann man das auch in einem Kabelkanal unterbringen. Ich hänge nachher einen Vorhang mit Klettband darüber.


    hier zur Erläuterung ein paar Bilder



    so sieht das ganze aus wenn es am Werktisch zusammengebaut ist.



    und so sieht das an einem Modul aus mit einer Steckverbindung zum Nachbarmodul. Alle meine Verbindungen haben einen mindest Querschnitt von 1mm²


    vielleicht ist das auch eine lösung für einige andere Anlagenbauer.


    viele grüße rolf

    Hallo,


    die Vorgehensweise ist ja bei den meisten ähnlich so mache ich das.


    Untergrund dunkelgrau anstreichen damit nichts durchscheint. Dann den Schotter mit einem harten Pinsel so in die Zwischenräume stopfen (trocken), dass die Schwellenoberkanten frei bleiben. Alles andere Abkehren. Zum verkleben wird der verdünnte Leim (1:5) mit einer kleinen Spritze (2ml) beträufelt. damit ist klar das auch nur dort was klebt wo es soll. die Spritzen gibt es beim onkel Doktor als abgelaufene Teile umsonst.


    Auch bei mir bleibt die Stellschwelle unbearbeitet. Das anliegende Blid zeigt eine Lenz-bogenweiche.


    viele Grüße Rolf


    Danke für Eure Hinweise,


    ich hatte vor weihnachten auf einer Börse auch 3 Lima-Wagen erstanden. Leider alles 1.Klasse. Die können nun da ich weis wie sie demontiert werden in 2. Klasse umgebaut werden.


    viele grüße rolf

    Hallo zusammen,


    da ich in meiner Vorstellung wohl einige von euch neugierig gemacht habe möchte ich hier nun meine neuesten Überlegungen und einen Baubericht vorstellen.


    Vor etlichen Jahren war ich noch in größerer Spur unterwegs und habe dort kennengelernt wie eine Ausstellungsanlage praktische erst vor Ort über Nacht aufgebaut wurde. Diese Idee, die Möglichkeit Gleispläne der Anlage ändern zu können ohne Material zu zerstören und vor allem die Transportmöglichkeit auf kleinstem Raume haben mich veranlasst jetzt den Versuch zu unternehmen das ganze umzusetzen.


    Meine Vorgaben (Pflichtenheft) für die Anlage sind folgende:


    1. Es wird nichts fest auf Modulen verbaut


    2. Die Kästen müssen gleichzeitig als Tansportverpackung dienen können.


    3. Die notwendige Verkabelung muss schnell und übersichtlich zu erstellen sein.


    4. Eine variable Höhe (und ggf.Übergangsstück) soll ermöglichen mit anderen zusammen eine Modulanlage zuerstellen


    5. Ich muss das ganze alleine Händeln können (auch noch in 10 Jahren)


    Jetzt zum Thema und den vorläufigen Namen der Anlage


    Das Anlagenthema wird ein Bahnhof einer Nebenstrecke mit Anschließern und Frachtanlagen sein. Dies weil ich der Überzeugung bin, dass in großen Spuren nur solch ein Motiv einigermaßen real darstellbar ist, wenn man nicht unendlich viel Platz hat. Außerdem bin ich kein im-Kreis-Fahrer sondern habe mehr Spaß am rangieren. Da ich ein Freund der Norddeutschen Bauweise bin habe ich diese Szene auch nach norden verlegt und werde die Anlage vorerst Norderheide Neu nennen.


    Auf zu den ersten Stufen der Durchführung


    Da alles flexibel werden soll und Trotzdem den Anspruch hat auf einer Ausstellung zeigbar zu sein benötige ich gleismaterial mit Oberbau welches insbesondere bei den Weichen absolut zuverlässig und erschwinglich ist. Bisher hatte ich den Gleisselbstbau mit Finescalematerial bevorzugt. Das erscheint mir jedoch bei dieser Bauweise nicht als sinnvoll. Deshalb habe ich mich für Material der Fa. Lenz entschieden. Dies wird zunächst gealtert und dann mit einem Oberbau versehen und eingeschottert (Das ist auch gut für Teppichbahner verwendbar und schon das Rollmaterial). Die Verbindung erfolgt über normale Schienenverbinder. Stromeinspeisungen werden angelötet und unter das Schotterbett geführt.


    Der Aufbau sieht nun wie folgt aus. Gleismaterial auf 4mm Pappelsperrholz und dieses auf 4mm Styrodur. Das Sperrholz gibt Stabilität und das Styrodur sorgt für Geräuschdämmung, weil ich nachher kein Dröhnen haben will. Sperrholz und Styrodur werden miteinander verklebt (Teppichband oder Holzleim) und erhalten dann die üblichen Oberbauabschrägungen. anschließend werden die beiden Teile noch rundum mit durchsichtigem Paketband verklebt. Das sorgt dafür , dass der Styrodur sich nicht auflösen kann. Das ganze wird dann grau angestrichen. Anschließend wird das Gleisverklebt und dünn eingeschottert. Der Schotter ist original Granitschotter (Norddeutschland) in der Körnung 1-2mm (wegen dem Maßstab).


    hier ein paar Bilder




    Bei Interesse demnächst mehr. Jetzt wird der Unterbau erstellt und der Gleisplan besteht auch schon so weit.


    viele Grüße sendet rolf

    Hallo zusammen,


    ich heisse Rolf Brock und komme aus Gangelt. Das liegt wirklich im Westen. Holland ist direkt bei uns im Hof :D . AAchen und Mönchengladbach liegen jeweils ca 25 km von uns entfernt.


    Ich bin vor einigen Jahren von der Spur 2 auf 0 umgestiegen. Beschäftige mich mit Fahrzeugselbstbau und Gebäudebau. Gerade habe ich begonnen eine Ausstellungsanlage zu bauen die einmal einen anderen Ansatz hat als die bisherigen Anlagen.


    ich wünsche allen Forenmitgliedern noch einen guten Rutsch


    viele grüße rolf