Posts by Mö_

    Moin,


    in der KM-1-Liste ist die stahlblaue F-Zug-Version des AB4üe der Ep. IIIa mit Dachtritten vermerkt. Da hat man sich möglicherweise an älteren Modellen Modellen kleinerer Maßstäbe orientiert. Beim Vorbild hatten diese Wagen keine Dachtritte mehr. Die Rahmen waren durchgehend blechverkleidet. Allein bei der Eisenbahnstiftung gibt es dazu einiges an Bildern. Hier noch ein anderes Beispiel aus dem Lok-Magazin: https://lok-magazin.de/sites/l…/bildergalerie/5808_6.jpg


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,

    ... der MBC Kölln- Reisieck ist eine

    gute Adresse für mehr Infos

    schon nah dran, aber nicht ganz korrekt. In der Entwicklung der Module hat der MEC Kölln-Reisiek keine Aktien. Das sind die Nachbarn von den Eisenbahnfreunden Kölln-Reisiek . Die Jungs sind aber auch ganz in Ordnung und beißen nicht.


    Viele Grüße,

    Carsten (MEC K-R)

    Moin zusammen,


    herzlichen Dank für Eure Anteilnahme. Zum Glück läuft es ja nicht immer so schräg. Und warum nicht auch einmal über Sachen berichten, die nicht so geklappt haben, wie man sich es vorgestellt hat? Alles ist gut genug, um im Zweifelsfall noch als schlechtes Beispiel dienen zu können. Ich habe mich zwar vorübergehend extrem geärgert, aber wirkliche Probleme im Leben sehen doch anders aus.


    Der Gedanke an eine Alterung hat mich nur kurz und folgenlos angesprungen. In meinem Modellbahnuniversum der Epoche III ist alles ordentlich und sauber á la Truman-Show oder Pleasantville. Mit "verdreckten" Wagen kann ich nichts anfangen. Demzufolge wäre dieses mein erster gealterter Wagen, das habe ich noch nie gemacht. Das Ergebnis wäre wahrscheinlich ein weiteres Kapitel der Pannenserie. Mit Farbe bekleckert statt vorbildnaher Betriebsspuren. Außerdem müsste ich dann mehrere (viele/alle?) Fahrzeuge bearbeiten, weil ein einzelner gealterter unter vielen erntefrischen Wagen nicht wirkt. Außerdem möchte ich mir nicht noch ein Hobby innerhalb des Hobbies zulegen. Es gibt so schon genug zu tun. Der Wagen bleibt jetzt so, wie er ist. Aus zwei Metern ist der Anblick ja zu ertragen.



    Es freut mich natürlich, wenn der Bericht als Ansporn dient, es besser zu machen und es freut (wahrscheinlich nicht nur) mich noch mehr, gelegentlich die Ergebnisse sehen zu dürfen. Mein Modell hat natürlich noch viele Fehler und das sind nicht nur die Langträger des Fahrgestells, die noch weiter innen liegen müssten. Ein vertiefter Blick in die Literatur ist auf jeden Fall ratsam. In den Tiefen des Forums läßt sich auch noch etwas Material zu hochklassigeren Klagenfurt-Modellen entdecken. Um das Niveau wieder zu senken, kann ich noch meine Ideen zu einem RiPoLi-Omm 37 beisteuern, von denen die eine oder andere vielleicht noch für einen Omm 34 verwertbar sein könnte. Macht´s gut, macht´s besser!


    Viele Grüße,

    Carsten

    "Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!"


    Moin, diese weltmeisterlich griffige Übersetzung von Murphy´s law beschreibt meine jüngste Bastelei treffend. Eigentlich wollte ich nur einen Klagenfurt/Omm 34 zusammenklöppeln. Ich hatte den Umbau vor Jahren angefangen und wollte ihn jetzt endlich einmal zum Ende bringen. Das grundlegende Strickmuster sah einen geänderten Wagenkasten eines Lenz-Villach/Ommr 33 auf einem umgearbeiteten 0SM-Fahrwerk vor. Eine komplette Neulackierung sollte abgesehen von ein paar Nacharbeiten nach Möglichkeit vermieden werden. Soweit die Theorie …



    … die Praxis gestaltete sich deutlich anders. Vom Villach-Aufbau wurden die Wagenkastensäulen und Diagonalverstärkungen der Seitenwandfelder entfernt. Tür- und Ecksäulen blieben unangetastet. Die meisten Omm 34 erhielten nach dem Krieg verstärkte Säulen. Mein Exemplar sollte zu den Ausnahmen gehören, bei denen dieses unterblieb. Die Profile waren nur gesteckt bzw. schwach verklebt und liessen sich leicht mit dem Fingernagel abhebeln. Einige wenige Befestigungszapfen mussten geopfert werden, die meisten blieben intakt.




    Zurück blieben nackte Seitenwände mit Einschußlöchern. Die Beschriftungen zu Eigentümer, Wagennummer und Bauart wurden mit einem stumpfen Zahnstocher unter Mithilfe von Isopropanol vorsichtig weggerieben, ohne den braunen Lack des Wagenkastens zu beschädigen. Die Löcher in den Seitenwänden wurden mit eingeklebten Plastikstiften verschlossen, die aus einem über der Flamme ausgezogenen Spritzlingsrest passender Farbe entstanden. Anschließend wurden die außenliegenden Längsträger mit einen Skalpell vom Aufbau getrennt. Die Gravur lieferte die entsprechende Führungsfuge. Die Schnittkante wurde versäubert und die Position der neuen Wagenkastensäulen angezeichnet. Die eingeklebten Stifte wurden sorgfältig mit einem Skalpell bündig zur Oberfläche gekürzt. Dadurch brauchten die Stellen nicht verschliffen und nicht neu lackiert werden, zumal später Beschriftungen oder Profile darüber liegen. Wieder Arbeit gespart; so mag ich es.




    Ab jetzt zogen langsam und zunächst unbemerkt die dunklen Wolken auf. Die senkrechten Wagenkastensäulen (original Lenz) wurden in Omm 34-gerechter Position in die vorgebohrten Löcher eingesetzt und die Diagonalprofile aus Evergreen Z-Profilen aufgeklebt. Wenn man dann die Z-Profile falschherum eingeklebt, ist das übrigens ziemlich doof. Wahrscheinlich gibt es nur wenige Modellbahner, denen es auffallen würde, aber mich würde es jedesmal ärgern, wenn ich das Modell in die Hand nehme. So´n Schiet … also nochmal. Natürlich hatte der Sekundenkleber schon abgebunden und die Entfernung der Profile hatte leichte Flurschäden an der Wagenkastenoberfläche zur Folge. Was soll´s, die Profile hätten ohnehin lackiert werden müssen. Das kann dann eben etwas großzügiger erfolgen.



    Die Z-Profile hatten die Demontage nicht überlebt, also waren erstmal neue zu schnitzen. Inzwischen hat man ja Routine, jetzt beim zweiten Mal ging es deutlich schneller. Es ging sogar so schnell, dass ich nicht gemerkt hatte, dass ich L-Profile statt Z-Profilen verarbeitet hatte. Erst als das erste Profil schon aufgeklebt war, fiel mir auf, das hier gerade etwas passierte, was gar nicht gut für meinen Blutdruck war. Nochmal? Nöö!! Also dann bitte auch konsequent inkonsequent weitermachen. Deswegen wurden die restlichen Diagonalen ebenfalls als L-Profile gestaltet und nur fünf Minuten später konnte ich den Aufbau endlich weit weg in eine ganz dunkle Ecke verbannen.



    Ein paar Wochenenden später war der Rauch verzogen und ich holte das, was einmal ein Omm 34 werden sollte, wieder ans Tageslicht. Die Diagonalprofile, die durchgehenden Obergurte aus Kunststoffstreifen und der Ersatz für den verloren gegangenen Türriegel wurden lackiert und einige farbliche Macken am Wagenkasten ausgebessert. Hierzu ist Dupli-color acryl RAL 8012 aus der Sprühdose für mich die erste Wahl. Der Lack ergibt dünne deckende Schichten und weist so gut wie keinen Farbunterschied zum Lenz-Lack auf. Nachdem der Lack getrocknet war, war ich soweit zufrieden. Eine komplette Neulackierung war tatsächlich nicht notwendig. Gut! Nun konnten die Anschriftendecals an die vorgesehenen Stellen. Aus so einem Decalbogen werden interessante Sachen, wenn man aus Versehen den Decalweichmacher umkippt, so das der Bogen darin badet. Künstlerisch mag es wertvoll sein, nur leider nicht mehr verwendbar. Ich war in diesem Moment allein zu Haus. War wahrscheinlich auch besser so… Zum Glück waren es nur die Decals und nicht der Wagenkasten.


    Nachdem die Sauerei beseitigt war, wurde der Decalbestand gesichtet. Es kamen genug Resteschnipsel zusammen, um mit etwas Fantasie einen Klagenfurt/Omm 34 beschriften zu können. Das es damit dann anders als geplant eine Epoche IIIa angenäherte Version werden sollte, hat mich nicht sonderlich gestört. Das passte sogar besser zu den noch nicht verstärkten Säulen. Das Anbringen der Decals ging schneller als das zusammensuchen.



    Jetzt noch erstmal eine Schicht glänzenden Klarlacks, um die Decals zu versiegeln. Guter Plan, hat schon mehrfach funktioniert. Nach einer halben Stunde Trockenzeit darf man schon mal kiebitzen, ob noch weitere Schichten notwendig sind. WTF??? Wie sieht das denn aus? Ungleichmäßig speckig, krisselig, der Decklack teilweise angelöst? Die emotionalen Sicherheitsventile waren wieder am Anschlag. Es war offenbar ein Fehler, den Klarlack zu wechseln. Meine Favoriten waren bisher die Klarlacke von top coat und Tamiya. Nachdem die hier immer schwerer zu kriegen sind (zwei Sprühdosen bestelle ich nicht online!), habe ich mal bei OBI zugeschlagen. Die matte und die seidenmatte Version hatte ich anderweitig schon mal verwendet; alles gut! Deswegen habe ich auch nicht gezögert, den Glanzlack aus der Serie (OBI Klarlack auf Kunstharzbasis, hochgänzend, Art.nr. 340 550) einzusetzen. Leider vertrug der sich nicht mit dem braunen Lenz-Decklack des Modells und führte zu den beschriebenen Effekten. Doppelminusultraschiet!! Man sollte eben nichts neues ohne vorherigen Test ausprobieren.



    Alles entlacken, grundieren, komplett neu lackieren und erneut beschriften kam überhaupt nicht in Frage. Dazu hat mich das Modell schon viel zu sehr geärgert. Deswegen habe ich anschließend die verkürzte Kurzversion zur Fertigstellung umgesetzt. Nach zwei Schichten matten Klarlacks (die OBI-Version!) sah der Wagenkasten zwar schon besser, aber immer noch nicht so gut aus, wie ich es gerne gehabt hätte. Weiteren Aufwand werde ich hier nicht mehr betreiben. Deswegen hat es auch kein neues Fahrgestell gegeben, sondern ich habe einfach das bis auf ein paar Decals unveränderte, lediglich vom Sprengwerk befreite Fahrwerk des Lenz-Ommr 33 daruntergesetzt. Der Achsstand passt und der Langträger ist andeutungsweise innenliegend. Technisch bin ich damit auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Das eine Seilöse und ein Rangierertritt verlorengegangen sind, stört mich nicht mehr. Mir reicht das jetzt; in allen Bedeutungen dieser drei Worte. Vielleicht kann ja jemand zumindest etwas mit der Idee anfangen?




    Nun habe ich ein Modell, welches so nicht geplant war und auf das ich nicht wirklich stolz bin. Den ganzen Murks habe ich selbst verzapft und kann dafür noch nicht einmal jemand anderem die Schuld geben. Weder Murphy noch Andy Brehme… ;-)



    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin zusammen,


    wie woanders auch spielte sich das Vereinsleben des MEC Kölln-Reisiek im letzten halben Jahr mehr auf online-Kanälen ab. Das aktive Miteinander kochte dagegen eher auf Sparflamme. Alle fügten sich den Gegebenheiten, aber die neue Normalität wollte niemand als Dauerlösung akzeptieren. Im stillen Kämmerlein entstanden neue Module und Modelle; ältere wurden aufgepeppt. Langweilig war es nicht, aber längst nicht dasselbe.


    Als sich die Zeichen verdichteten, dass das Leben in kleinen kontrollierten Schritten wieder ein wenig öffentlicher werden könnte, ging es früh an die Planung eines Fahrwochenendes. Wann auch immer dieses sein möge... Ein fertiger Plan in der Schublade läßt ja auch schon mal Vorfreude aufkommen.


    An einen öffentlichen Fahrtag war selbstverständlich nicht zu denken. Erstens wollten wir erstmal im kleinen Kreis „coronafahren“ üben und zweitens hätten wir es nicht für einen größeren Rahmen organisieren können. Ein entsprechendes Hygiene- und Schutzkonzept für einen konsequent internen Fahrtag mit 15-20 N- und 0-affinen Mitgliedern war Ende Juni erstellt. Von Amtsseite gab es etwas später grünes Licht für die Nutzung der Gemeinde-Mehrzweckhalle und damit war klar, dass der MEC am Wochenende 03./04.10.20 unter Auflagen einen Modellbahn-Maskenball durchführen durfte. Der Rest lag an uns. Die Umsetzung der Anti-Coronamaßnahmen und -abläufe von der Theorie in die Praxis und deren Einhaltung lief erfreulich problemlos. Alle haben mitgezogen. Es machte sich eben bemerkbar, dass die meisten Mitglieder ein seit Jahren eingespieltes Team sind. Da hatten die „Neuen“ wenig Chancen, etwas durcheinander zu bringen;-)


    Nach der langen Pause wollten natürlich alle viel fahren. Unser Chefplaner hat trotz mitgliederseitiger Sabotageversuche den herausfordernden Spagat hinbekommen, für die Nuller einen Plan auszuarbeiten, der neben den größeren auch einige kleinere Betriebs-, Anschluß-, Ladestellen für reichlich Betrieb und Fahroptionen bei gleichzeitiger Sicherstellung des persönlichen Blockabstandes bot. Das Motto war somit „kurze Züge, aber davon viele“ ;-) Einige neue Module erlebten ihre offizielle Inbetriebnahme und Jungfernbefahrung in großem Rahmen. Andere Module mit schon etwas zurückliegendem Richtfest zeigten sich immer noch im Bauhaus-Stil (Anm. d. Red.: das schreibt gerade der richtige...). Alles, was befahrbar war, durfte raus aus dem Keller in die Halle. Den größten Teil des Spur 0-Modularrangements machten natürlich die „erfahreneren“ Module aus. Das letztlich dann doch nicht alles aus dem Keller kam, hat uns nicht aufgehalten. So haben wir uns eben noch Optionen für spätere Fahrtage offengehalten. Da geht noch was...


    Im Rückblick hat das Wochenende viel Spaß gemacht, auch wenn es unter anderen Voraussetzungen und Abläufen als gewohnt stattfand. Die Einschränkungen waren spürbar, aber unter den gegebenen Umständen akzeptabel. Es war natürlich nicht mit Fahrtagen zu Friedenszeiten vergleichbar. Ich befürchte allerdings, dass selbst Veranstaltungen in nur geringfügig offenerem Rahmen zumindest für uns vorerst nicht zu stemmen sein werden. Neben vielen anderen Gründen spielt dabei auch die Frage nach der Verantwortung eine Rolle. Die stellt sich derzeit für ein öffentliches Treffen doch entschieden anders dar als früher©


    Trotz aller Fahrerei haben wir ein paar Bilder vom Wochenende gemacht. Vielleicht sind sie ja zumindest ein kleiner Trost für alle, die gerne mal wieder beim MEC Kölln-Reisiek vorbeigekommen wären.


    Viele Grüße,

    Carsten













     

    Lenz-Kupplungen für FAFNIR



    Moin,



    ein schon fast unmoralisch günstiges Angebot hatte das Direktorium meiner privaten Privatbahn entgegen aller Gewohnheiten dazu bewogen, eine Kleinlok aus englischer Fertigung zu beschaffen. Der Sentinel wurde prompt geliefert, muß für den Einsatz auf kontinentalen Gleisen aber noch etwas modifiziert werden. Die erste Maßnahme war die Taufe auf den Namen FAFNIR. Dieses geschah zunächst nur in den Büchern, denn die entsprechenden Schilder müssen noch gefertigt werden und werden dementsprechend erst später angebracht. Als nächstes stand die Umrüstung des Kupplungssystems auf den hier gebräuchlichen Standard an.



    Man könnte fast meinen, dass der Konstrukteur der Lok mitgedacht hatte, denn die Umrüstung mit dem Schnellenkamp-Umbausatz Art.nr. 1111 „Adapter für Lenz-Kupplung in Vierkantloch“ erfordert nur minimalen Aufwand. Die notwendigen Aussparungen im Fahrgestellrahmen sind bereits vorhanden, lediglich die Öffnung des Zughakenflansches in den Pufferbohlen muß vergrößert werden. Die englischen Federpuffer sind arg kurz und werden durch längere (z.B. Schnellenkamp Art.nr. 1203) ersetzt. Ansonsten würde der Kupplungskopf weit nach vorn herausragen, was nicht wirklich gut aussieht.



    Für den Umbau wird die Lok zunächst demontiert. Der Schornstein ist nur aufgesteckt und läßt sich nach oben abziehen. Gefühlvolle Zeitgenossen schaffen es, ohne die Schornsteinklappe abzubrechen. Nachdem die vier Schrauben an der Unterseite gelöst wurden, kann das Gehäuse nach oben abgenommen werden. Die Stummelpuffer lassen sich durch wenige Drehungen mit einer Flachzange herausziehen. Wahrscheinlich werden sie ihr weiteres Leben an einem Prellbock bestreiten. Der Kupplungshaken mit den Kettengliedern wird nach Entfernen des Sicherungsstiftes herausgezogen. Die frontseitigen Steckteile könnte man auch schon eher abziehen…





    Nun folgt der einzige aufwändigere Arbeitsschritt. Das Loch in der Pufferbohle muß so weit vergrößert werden, dass sich der Gewindebolzen des Kupplungsumbausatzes von hinten durchstecken lässt. Das die Pufferbohle aus Metall ist, ist für den stabilen Halt der Kupplungskonstruktion erfreulich. Für die Erweiterung der Öffnung mit einer Schlüsselfeile sorgt dieses beim wenig professionell ausgestatteten Küchentischbastler dagegen für strafarbeitähnliche Erscheinungen. Von der Stirne heiß, Rinnen muß der Schweiß… Nachdem das geschafft ist, ist der Rest ein Kinderspiel.



    Der Gewindebolzen wird von hinten durch die Pufferbohle geschoben, der senkrechte Kupplungshalter von vorn auf den Gewindebolzen gesteckt und mit einer Schraube befestigt. Nun wird das Gehäuse wieder auf das Fahrgestell gesetzt. Erst jetzt wird der Kupplungskopf zwischen zwei Unterlegscheiben bis zum Anschlag auf den Halter geschoben und mit Mutter und Kontermutter gesichert. Sofern der Kupplungskopf nicht verbogen ist, passt die Höhe ohne weitere Anpassungsarbeiten „ab Werk“. Der Kopf auf der Kesselseite muß hinten etwas gekürzt werden. Nun werden noch die längeren Puffer eingeklebt und die Zurüstteile wieder angebracht. Dabei den Schornstein nicht vergessen (Klappe noch dran??). Das war es zunächst und FAFNIR kann so erstmal seine Lastprobefahrten vor Ort absolvieren. Noch fehlt die Rückstellung der Kupplungen durch Federdraht, aber da bin ich mir noch nicht sicher, wie ich es lösen werde.








    Die seitlichen LMS-Buchstaben des Modells wurden bereits mit Wattestäbchen und LUX Druck- und Lackentferner beseitigt. Schwarzer Mattlack aus der Sprühdose (OBI Art.nr. 340 702, tiefschwarz RAL 9005) stellte die Lackierung ohne Farbabweichung zum Originallack wieder her. Die Loknummern werden irgendwann noch unter Namensschildern verschwinden und gelegentlich werden auch noch Stirnlampen folgen. Bis dahin wird das Lökchen nur am Tage unterwegs sein.







    Viele Grüße,


    Carsten

    noch´n´RiPoLi-Mödell - diesmal etwas Ladegut


    Moin zusammen,


    der Kreis schließt sich (fast). Der im allerersten Beitrag dieses Threads vorgestellte umgebaute RivarossiPola-Rangierdiesel mit Antrieb von SB-Modellbau ist mittlerweile bei mir gelandet. Ursprünglich wollte ich aus der Lok und zwei Lima D-Zugwagen eine an den Wendezug der Gelnhäuser Kreisbahnen angelehnte Einheit basteln. Eine kurze nebenbahntaugliche Garnitur, die auch auf kleine Anlagen passt. Soweit der ursprüngliche Plan, den ich zu diesem Zeitpunkt noch gut fand.


    Nachdem ich mich dazu entschlossen hatte, dann auch endlich mal damit anzufangen, habe ich das Projekt schnell wieder beerdigt. Als erstes wollte ich der früher schon umlackierten Lok ein neues Farbkleid verpassen. Dazu mußten erstmal die alten Farbschichten runter. Der dunkle Rahmen war schnell mit Lux Druck- und Lackentferner entfärbt. Der rote Gehäuselack weigerte sich aber selbst unter Anwendung diverser Mittelchen quer durch das Lösungsmittelsortiment, Backofen- und Bremsenreiniger, von ein paar kleinen Flecken abgesehen die Haftung aufzugeben. Was das für ein Lack war, weiß ich nicht, aber etwas aus der Richtung Schiffbau/Unterwasseranstrich, polartauglich wird es wohl gewesen sein. Der jahrzehntealte Kunststoff hat alles mitgemacht; keine Risse, keine Versprödungen. Respekt! Damit war das Projekt schon erledigt, bevor es überhaupt richtig begonnen hatte, zumal mein Interesse doch stark nachgelassen hatte. Der hochwertige Antriebsblock fand dann stattdessen unter einer Pola-E69 Verwendung. Übrig blieb der verhunzte Aufbau der Lok und verschwand erstmal in den Tiefen der Bastelkiste …


    … bis ich auf die Idee kam, meinem Schwerlastwagen etwas Abwechslung hinsichtlich des Ladegutes zukommen zu lassen. Eine kleine Privatbahn-Diesellok, bei der das Leben schon deutliche Spuren hinterlassen hat, auf dem Transport zur Aufarbeitung wäre zumindest bei mir mal etwas neues. Am Aufbau war nicht mehr viel zu tun, der sah ohnehin schon mitgenommen genug aus. Die hinterlegten Fenster bzw. die Fensterhöhlen haben mich bei dem Modell allerdings schon immer gestört. Hier gab es also Handlungsbedarf. Passende Fenstereinsätze zu feilen, war mir zuviel Arbeit. Stattdessen habe ich mich bei Christo bedient und das Führerhausoberteil eingepackt. Die Plane ist eine einzelne Lage eines Papiertaschentuches. Die wurde nass über das Führerhaus gelegt und trocknengelassen. Das wurde wiederholt, bis sie einigermaßen ihre Form behielt. Anschließend wurde die Papierhaube abgenommen und vollständig mit Sekundenkleber beträufelt. Ausgehärtet war die Plane dann so stabil, dass man sie durchaus mal vorsichtig anfassen kann, ohne dass sie bricht. Verschiedene naß-in-naß verarbeitete Grautöne sorgten für ein angemessenes Aussehen. Die Plane habe ich in den Ecken mit einer Stecknadel gelocht, um sie mit Bindfaden am Geländer verzurren zu können.


    Da es ein reines Standmodell werden sollte, wurde die Fahrwerkslosigkeit in Einfachstbauart behoben. Die Rahmenseitenwangen waren entsprechende Kunststoffstreifen, die mit einem kleinen Abstandshalter hinter die Aufstiege geklebt wurden. Die Achslager und -federn sind übriggebliebene Reste aus RiPoLi-Güterwagenbasteleien. Dazwischen wurden außen diverse Kunststoffreste angesetzt. Hierfür habe ich alles mögliche verwendet, was herumlag. Wattestäbchenrohr, Joghurtbecherstreifen, Halter für Zahnzwischenraumbürsten; egal, irgendwas, Hauptsache es sah irgendwie technisch aus. Farblich wurde alles mit Tamiya gunship grey vereinheitlicht. Die Räder sind Pola-Radscheiben, die achslos von innen gegen den Rahmen geklebt wurde. Die Lok ist somit ein komplett hohler Zahn. Zusätzliches Gewicht wäre machbar, aber nicht nötig, da der Schwerlastwagen schwer genug ist.


    Das Leichtgewicht konnte natürlich nicht direkt auf den Schwerlastwagen gestellt werden, sondern brauchte ein Ladegestell als Untersatz. Der Rahmen waren Spritzlingsreste von Kunststoffbausätzen, die auf Holzbalken (Rührstäbchen eines burgernahen Betriebes) geklebt wurden. Die Abstände wurden so gewählt, dass sich ein Klemmsitz auf der Ladefläche ergibt und nichts verrutschen kann. Etwas gelbe Farbe an den Rahmenenden ließ hemmschuhartige Eindrücke entstehen, weswegen auf eine Ladungssicherung durch Ketten verzichtet werden konnte. Außerdem bleibt die Lok so abnehmbar und kann alternativ auf einem Gleisstutzen hinter einem Sh 2-Schild vor sich hingammeln.


    Viele Grüße,

    Carsten


    Edit: Ursprung des Modells korrigiert. EsPe: Vielen Dank für den Hinweis!







    Moin,


    es wird des öfteren angemerkt, dass alles so teuer sei. Da kommen solche gelegentlichen Einkauftipps doch gerade recht. Mir haben sie schon zu dem einem oder anderen Modell verholfen, das ich sonst nicht gekauft hätte. So hatte ich ein Modell mehr und und der Handel mehr Umsatz. Ich sehe die Hinweise positiv.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    die verhaltene Nachfrage zur E41/141 kann ich nachvollziehen. Seit Jahren ist nur bekannt, dass geplant wird, irgendwann mal Modelle herauszubringen. Das war es auch schon mit den Fakten. Einfach- oder Doppellampen? Bauart der Lüftungsgitter? Regenrinnen? Frontgriffstangen? Die Chance, das meine Wunschversion nicht getroffen wird, ist sehr groß. Also warum/was soll ich nachfragen?


    Ich möchte mich auch nicht mit Trabi-ähnlichen Auslieferungszeiträumen beschäftigen. Deswegen zucke ich erst, wenn sich ein lieferbares Modell am Horizont nähern sollte. Evtl. habe ich bis dahin an einer E41 auch gar kein Interesse mehr. Ich möchte die entsprechenden Züge jetzt/zeitnah fahren lassen. Mit einer Vorbestellbestätigung kann ich keinen Betrieb machen. Im Moment erledigen das Betriebsprogramm eine V100 und eine E44 ganz gut. Ich hätte gerne eine E41, aber je länger ich ohne auskomme, umso kleiner wird mein Beschaffungswunsch. Ich kann verstehen, dass auf Herstellerseite Planungssicherheit gewünscht wird/notwendig ist. Nur wenn keine Infos kommen, was ungefähr wann für in etwa wieviel angeboten werden, kann meiner Meinung nicht erwartet werden, dass ein brauchbares feedback von Kundenseite kommt. Das gilt für mich z.B. auch für den 1. Klasse 28er Schnellzugwagen. Seit Jahren angekündigt und jetzt wird es wohl schnell gehen. Es kommt ein blauer 1.Klassewagen der Ep.3. Schön. Den würde ich theoretisch blind vorbestellen. Den Vertrauensvorschuß hat Lenz bei mir allemal. Nur welcher wird es denn? Stahlblaue F-Zugversion? Lechz:-) Kobaltblau DB Folklore einfach? Ochnöö ... Und nu? Ich finde sowas unglücklich.


    Aber zurück zur E41 und dem Kundenfeedback. Ganz böse formuliert: wieviele ältere Modellbahnkollegen sollen denn mit dem Hintergedanken blind vorbestellen , dass sie die Auslieferung möglicherweise nicht mehr erleben? Andererseits ist der Aspekt Zeitfenster Ankündigung <-> Lieferung nichts Lenz-spezifisches und geht damit über das Thema des Threads hinaus.


    Nachtrag: fast vergessen - meine Wunsch-E41 ist blau, hat Einfachlampen, Lüftungsgitter Bauart Schweiger, Regenrinnen über den Führerständen, umlaufende Frontgriffstangen und keine Ölkühlerhaube.


    Viele Grüße,

    Carsten

    noch´n´RiPoLi-Mödell - zweiachsiger Tiefladewagen St 03 nach Skizze 26

    Moin zusammen,

    weiter oben hatte ich geschrieben, dass ich mit der braunen Ware durch wäre. Das war durchaus ernstgemeint. Daher habe ich mich nun mit einem kleinen Schwarzen beschäftigt. Zur Vorgeschichte muß ich etwas ausholen. In diesen unruhigen Zeiten ist das Vereinsleben des MEC Kölln-Reisiek nicht zum Erliegen gekommen, auch wenn sich die Form des networkings (neudeutsch für zusammensitzen, schnacken, machen) vorübergehend verändert hat. Unverändert ist immer noch die Ideenvielfalt der Kreativecke, was mal entwickelt oder gebaut werden könnte. Schon seit Friedenszeiten brachte einer der Mitstreiter ebenso regelmäßig wie hartnäckig ins Gespräch, dass man doch mal einen Tiefladewagen .... Nun gut; zuletzt hatte ich mehr Zeit als sonst und habe mal ein wenig geschnitzt und geklebt, damit endlich Ruhe herrscht ;-)

    Auf Grundlage eines Pola-Fahrgestells entstand ein zweiachsiger Tiefladewagen älteren Baujahrs für den Transport größerer zylindrischer Güter wie z.B. Kabeltrommeln. Eine Vorbildaufnahme findet sich auf S. 76 in MIBA 12/2000. Das Fahrwerkstuning umfasste die üblichen Maßnahmen (Längsträger, Federpuffer, Kupplungsmechanik), die Zutaten ober- und unterhalb der Gürtellinie entstanden aus Kunststoff (Evergreen und Draht (Büroklammer). Sekundenkleber macht etwa die Hälfte des Eigengewichtes aus. Für den Holzteil der Kabeltrommel-Ladung wurde Material von der Systemgastronomie zur Verfügung gestellt bzw. auf der Strasse gefunden. Das Kabel stammt aus der Computerrestekiste und hat früher Bits und Bytes zwischen Festplatte und Controller geschaufelt. Wer es noch genauer wissen möchte, findet ausführlichere Informationen im pdf-Baubericht (0,7 MB).

    Viele Grüße,
    Carsten








    Moin zusammen,

    an den Bericht von Ulrich/syncro01 kann ich im Hinblick auf Basteleien mit Fahrgestellen von Lima-Kesselwagen nahtlos anschließen. Die habe ich auch gerade am Wickel. Die Rohbauten sind fertig, die Wagen erhielten Lenzkupplungen und Federpuffer (Schnellenkamp). Es fehlen noch die Anschriften und kleine Details wie Rangierertritte, Zettelkasten etc. sowie letzte Pinselstriche.

    Bild 01 - französischer Niederbordwagen
    unten Lima gekürzt, oben Pola

    Bild 02 - polnischer Rungenwagen
    Drehgestelle Schnellenkamp, Ladefläche Evergreen V-Groove 2,6 mm Spacing, Sprengwerk aus Metallprofilen (vom Vorbesitzer), Rungen U-Profile

    Bild 03 - bulgarischer Flachwagen
    unten Lima, Ladefläche Kunststoffstreifen und geriffeltes Paketband

    Mit den genauen Bauartbezeichnungen setze ich mich auseinander, wenn ich mich an die Beschriftungen mache ;-)

    Viele Grüße,
    Carsten

    Moin!


    Gute Nachrichten, prima. Das sieht ja schon vielversprechend aus. Dann können wir uns jetzt auch um die Kohle für die Wagen kümmern:-)


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    was, schon fertig?!? Respekt, Rollo! Du bist ja von der turboschnellen Truppe. Zunächst meinen Glückwunsch zu dem gelungenen Modell. Hättest du von den gewellten Türrahmen nichts geschrieben, wäre das nie und nimmer aufgefallen.


    Mein zweiter Gedanke war „Ach du Sch.....“. Ich habe selbst schon viele Modelle mit diversen Farben traktiert, aber sowas habe ich noch nie gesehen. Es überrascht es mich, denn Weinert-Farben sind ja an sich nichts ungewöhnliches. Von daher gehe ich auch davon aus, dass nicht die Farben das Problem sind, sondern das Kunststoffmaterial.


    Der zweite Gehäuserohling (der aus Rollos Warnhinweis) ist noch bei mir und sieht unverdächtig aus (Bild 01 & 02). Ich habe auch einen Bruder in lackierter Version (Bild 03 & 04). Zu den dort verwendeten Lacken kann ich leider nichts beitragen, da es ein Fertigmodell von Schnellenkamp ist. Auf alle Fälle hat die Lackierung keine nachhaltigen Verformungen an den Profilen verursacht. Wie auch bei den Rohlingen ist auch hier der Aufbau etwas „in Verzug geraten“ und wird durch das Fahrgestell wieder gerichtet. Auch das spricht für eine Materialursache.


    Ich habe die Rohlinge im Herbst 2018 anläßlich einer Schnellenkamp´schen Lagerräumung gekauft. Welcher Kunststoff hier verwendet worden ist, kann ich ebensowenig wie die Frage beantworten, ob die Rohlinge aus einer Nachgußserie stammen oder Restbestände des OSM-Bausatzes sind. Jedenfalls sind die Rohlinge nicht erst am letzten Donnerstag gegossen worden. Wie auch immer ... jetzt bin ich neugierig geworden und werde den zweiten Rohling demnächst mal mit Tamiya-Grundierung und -Farbe aus der Sprühdose behandeln. Mal schauen, wie sich der Kunststoff dann verhält. Ich werde berichten...


    Viele Grüße,
    Carsten

    Moin zusammen,


    zu dem oben von nozet beschriebenen Kupplungsumbau des Lima-Kesselwagens mit dem Moog-Umbausatz möchte ich eine Alternative vorstellen. Wem Metallarbeiten nicht so sehr liegen und Kunststoff das sympathischere Material ist, der kann stattdessen den Nachrüstsatz von Schnellenkamp (Art.nr. 1112) verwenden. Die Vorgehensweise ist ähnlich wie oben. Nachdem am Fahrwerk Platz für die Kupplungskinematiken geschaffen wurde, werden diese einfach von unten angeklebt. Details zu den einzelnen Schritten sind in der pdf-Datei (0,8 MB) nachzulesen.


    Viele Grüße,
    Carsten


    Nachtrag/Update: da mache ich mal Reklame für die Nachrüstsets von Schnellenkamp und dann sind die nicht lieferbar. Hat da jemand leise "Timing" gerufen??

    Moin Wolfgang,


    herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht auf deiner Webseite. Für das anbringen von Lokschildern möchte ich einen Tipp ergänzen, der streßfreier und blutdruckschonender als die Verwendung von Sekundenkleber ist. Ich verwende stattdessen Pattex Kraftkleber lösemittelfrei. Man hat noch 2-3 Minuten zum exakten ausrichten des Schildes, bevor der Kleber zu härten beginnt. Sollte etwas Kleber unter dem Schild hervorquellen, läßt sich das "zuviel" nach diesen 2-3 Minuten noch mit einem stumpfen Zahnstocher rückstandslos und ohne Schäden am Lack wegrubbeln. Mit einem Tropfen Wasser an der Spitze hilft der Zahnstocher auch, kleinste Schilder aufzunehmen und sie so einfacher positionieren zu können.


    Viele Grüße,
    Carsten

    Moin zusammen, ein´ habbich noch...


    Der Gmhs 35/Gmhs Bremen ist einer der typischer Güterwagen für die erste Hälfte der Epoche III. Über einige Kleinserienmodelle hinaus hat es der Bremen leider bisher nicht ins Modell geschafft. Also war nach diversen jährlich geplatzten Messehoffnungen mal wieder Eigeninitiative gefragt. Das Modell stand schon bei meinem 0-Einstieg weit oben auf dem Wunschzettel und wurde daher auch zeitnah in Angriff genommen, aber so wirklich aus dem Quark kam ich damit nicht. Immer mal wieder nahm ich das Teil in die Hand und was soll ich sagen ... nach nur vier Jahren ist mein Bremen der Nachkriegsbauart schon fertig.


    Der Wagenkasten entstand aus zwei zusammengeklöppelten Pola-G 20-Aufbauten, die mit diversen Anbauteilen (Griffstangen, Türhaken, Seilösen, Schlußlichthalter) und Decals von Nothaft versehen wurden. Das Dach wurde aus zwei G 20-Dächern zusammengesetzt. Das Fahrgestell ist ein verlängertes Chassis eines Brawa-Behältertragwagens. Details dazu lassen sich in der pdf-Datei (1,0 MB) nachlesen.







    Mit dem Gmhs 35 ist nun nach Pwg pr14, diversen G 10, Ghs 30, Gms 53, 54 und 55, Glmhs 50 sowie Smr 35, Omm 33, 37 ,52 und 55 auch das letzte must-have-Modell auf meiner Ep. III-Güterwagenwunschliste abgearbeitet. Einiges davon gab es zu kaufen, anderes entstand mangels Alternative durch Umbau. Zu N-Zeiten hatte ich mal vorübergehend das hehre Ziel, den Zeeden-Zug aus der MIBA nachzubilden. Als 0-Bahner verschwende ich daran keinen Gedanken. Dafür reichen weder meine persönliche Restlaufzeit noch der zur Verfügung stehende Platz (selbst in der gelegentlich nutzbaren Sporthalle). Wie auch immer, die braune Ware ist nun für mich ein abgeschlossenes Sammelgebiet. Die letzte Lücke ist geschlossen. Trommelwirbel, Fanfare, Tusch, das war´s. Vielleicht konnten meine Basteleien dazu anregen, es besser zu machen. Ich drück´ die Daumen.


    Viele Grüße,
    Carsten