Posts by Mö_

    Moin Lutz,


    die Wald- und Wiesengüterwagen, die eigentlich in jeden Güterzug gehören, finde ich genauso sehenswert wie die Exoten. Danke, dass du uns deine Modelle vorstellst. Da kommt man doch schon wieder auf dumme Ideen. Ein Glück, dass der Gm04/05 für mich zu modern ist ;)


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    danke für die vielen Daumen und Pokale. Allerdings geht der Wagen nicht allein auf mein Konto. Die Idee dazu kam von einem Vereinskollegen („man könnte doch mal ...“) und um die Beschriftung brauchte ich mich auch nicht kümmern. Gemessen an der Resonanz scheint der Fäkalienwagen ja doch interessanter als gedacht zu sein. Wie bei vielen Bahndienstwagen ist der Bekanntheitsgrad des Vorbildes eher gering und auch die Quellenlage ist eher dünn. Wenn überhaupt, werden Fäkalienwagen nur als Randnotiz erwähnt.


    Allgemeine Beiträge zu Fäkalienwagen habe ich auf DSO und der oben schon erwähnten Dienstfahrzeugseite von H. Priesterjahn gefunden:

    - https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7858323

    - https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,7914781

    - https://www.eisenbahndienstfah…7faekalwg/117faekalwg.htm

    S. Carstens hat derzeit einen neuen Güterwagen-Band zum Thema Bahndienst- und Dienstgüterwagen in Arbeit (https://www.stefancarstens.de/so-langsam-wirds und https://www.stefancarstens.de/augen-zu-und-durch). Ich bin gespannt, was es dort zu Fäkalienwagen zu lesen gibt.


    Zum konkreten Vorbild finden sich einige Informationen in S. Carstens, H. Westermann, Güterwagen, Band 7. Kesselwagen für brennbare Flüssigkeiten, VGB (2014). Die Wagendankbank war weder für die Ep. III (Han 3001, https://www.reisezug-wagen.de/…zeug_datensatz=1112114628) noch für die Ep IV (30 80 943 0 195-6, https://www.reisezug-wagen.de/…957537&i=0&bestandsuche=0) besonders ergiebig. Eine Aufnahme aus der Sammlung K.-D. Schwerdtfeger im Kreisarchiv Stormarn zeigt den Wagen im August 1974 in Uelzen (https://www.kreisarchiv-stormarn.de/mediadb/145495/).


    Ansonsten hat der Ideengeber in einem ukrainischen Eisenbahnforum in einem Beitrag über deutsche Fäkalienwagen noch ein Bild ausgegraben, welches den Wagen hinter 094 184-3 auf der Drehscheibe im Bw Goslar zeigt. Da die Vorbildaufnahmen in diesem Thread fast durchgängig ohne Beachtung des Copyrights irgendwoher geklaut wurden, verzichte auf die Verlinkung. Leider konnte ich die originalen Quellen nicht alle ausfindig machen bzw. gab es die Bilder dort nicht mehr (z.B. bei DSO).


    Besonders gefreut habe ich mich über den Kommentar von Lutz, dass ihn die RiPoLi-Beiträge zum Basteln animiert haben. Allein dafür haben sich die Berichte in diesem Thread dann ja gelohnt.


    Viele Grüße,

    Carsten

    noch´n RiPoLi- Mödell: kann mal einer den Schiet wegschaffen?! – ein Fäkalienwagen


    Moin zusammen,


    vor nicht allzulanger Zeit fand beim MEC Kölln-Reisiek auf einem Bahnhofsmodul die feierliche Einweihung eines Abortgebäudes im Beisein der örtlichen Honoratioren statt. In der Folgezeit zeigte sich, dass die Reisenden diese Erweiterung des Serviceangebotes erleichtert annahmen. Und das in einem ungeahnten Ausmaß! Trotz des großzügig geplanten Volumens der Sickergrube wurde die Frage nach der finalen Entsorgung daher schneller als gedacht aktuell. Am Stammtisch im Dorfkrug Auf einer inoffiziellen Sitzung des Dorfausschusses wurde eine ebenso zügige wie praktikable Lösung gefunden. Die Bauern Hinnerk Harms und Peter Petersen würden die Hinterlassenschaften für ihre Felder nördlich und südlich des Bahndamms abnehmen und Bahnhofsvorsteher „Bimmel“ (kennt den eigentlich überhaupt jemand mit richtigem Namen??) sollte bei der vorgesetzten Dienststelle wegen eines passenden Transportvehikels anfragen. Das die Bahn sowas hat, war ja schon durchgedrungen. Und so geschah es dann auch … Harms und Petersen kamen günstig an Gülle und die Bahn verdiente auch etwas daran. Heute würde man von einer Win-Win-Situation sprechen. Die römische Weisheit, dass Geld nicht stinkt, ist nun mal zeitlos.



    Die Lösung in Form eines Fäkalienwagens entstand aus Elementen diverser Pola-Fahrzeuge und Accessoires aus der Bastelkiste sowie einem Stück HT-Rohr. Büroklammern und Sekundenkleber waren selbstverständlich ebenfalls beteiligt. Die langweiligen Einzelheiten habe ich in einer pdf-Datei (2,0 MB) outgesourced.


    Viele Grüße,

    Carsten





    Moin,


    ich habe mich mittlerweile von dem Gedanken verabschiedet, dass es in grün abgelieferte E41 mit dem Anschriftenschema des Lenz-Modells der E41 012 gegeben hat. Nun habe ich noch auf revisionsdaten.de die Daten der blauen E41 001 bis 071 durchgeflöht, um diejenigen herauszusuchen, die vor dem 01.01.1968 auf grün umlackiert wurden. Ich glaub zwar auch nicht alles, was dort steht, aber demnach waren es nur wenige Exemplare. Dann habe ich versucht, entsprechende Bilder dieser Loks zu finden, was mir nicht bei allen gelungen ist. Die Treffer zeigten aber alles Loks, die (z.T. schon als blaue E41) einen DB-Keks trugen; nix mit "Deutsche Bundesbahn"-Schriftzug:


    Loknummer : Datum Umlackierung blau->grün, Bildbeleg

    E41 001 : 09.12.1965, Bild August 1965 mit DB-Keks [1]

    E41 012 : 08.11.1967, Bild April 1968 mit DB-Keks [1]

    E41 018 : 13.12.1967, kein Bild gefunden

    E41 038 : 04.03.1966, kein Bild gefunden

    E41 039 : 24.06.1964, Bild April 1959 mit DB-Keks [3]

    E41 058 : 11.06.1964, Bild März 1963 mit DB-Keks [1]

    [1] EK-Baureihenbuch

    [3] Eisenbahnstiftung


    Im Moment zeichnen sich für mich zwei Optionen für eine korrekt beschriftete grüne E41 ab. Entweder bei der E41 012 alle Anschriften entfernen und Ätzschilder inkl. DB-Keks an den neuen Positionen anbringen. Das will ich eher nicht, weil dann zuviele Lacknachbesserungen erforderlich werden, die ich nicht unsichtbar hinbekommen würde. Der andere Idee besteht darin, die E41 012 zu verkaufen und stattdessen die grüne Ep.IV-141 009-1 zu besorgen und auf Ep. III umzuzeichnen. An den Seiten könnten hier die neuen Schilder über die aufgedruckten Anschriften gesetzt werden. Zu entfernen wären nur die Ep.IV-Loknummern auf den Stirnseiten. Das betrifft den schwarzen Rahmenbereich, den ich besser als die grüne Lackierung nachbearbeiten könnte. Von dieser Variante bin aber auch noch lange nicht soweit überzeugt, dass ich mich daransetzen würde. Es wäre allerdings mit relativ wenig Aufwand verbunden.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    aufgrund partieller Verlenzung im Zusammenhang mit ausgeprägtem Epoche III-Faible war die Beschaffung der grünen E41 012 für mich ein Muß. Das Modell sollte Ätzschilder und bei der Gelegenheit auch eine vorbildgetreue Betriebsnummer erhalten, da ich die ab-Werk-Loknummer des Modells neutral formuliert als unglücklich gewählt empfinde. Nach [1] und [2] wurde die E41 012 als blaue E41 am 17.01.1957 abgenommen, wobei die seitlichen Anschriften der Bremsgewichtstafel, Loknummer, „Deutsche Bundesbahn“-Schriftzug und BD-/Bw-Anschriften als Schilder oberhalb des Zierstreifens angebracht waren. Am 08.11.1967 erfolgte die Umlackierung in grün. Bilder [1, S.298 und 132] zeigen die Lok Mitte April bzw. Mitte Mai 1968 in noch recht frisch aussehendem Lack mit aufgemalter alter Loknummer (keine Schilder!), Regenrinne nur noch über den Türen, Doppeldüsenlüftungsgittern statt Schwaiger-Lüftungsgittern und kleinem oberen Spitzenlicht, Auch die Anschriften unterscheiden sich deutlich vom Modell. Statt des "Deutsche Bundesbahn"-Schriftzuges als Eigentumsmerkmal ist nun ein DB-Keks angebracht, der das einzige seitliche Anschriftenelement oberhalb des Zierstreifens darstellt. Ich habe Zweifel, ob die Lenz-E41 012 in der angebotenen Ausführung (Farbe <-> Anschriften) überhaupt ein Vorbild hatte.


    Normalerweise stört mich sowas, in diesem Fall aber nicht, da das Modell ohnehin umgeschildert werden sollte. Mein Modellbahnuniversum spielt sich im Zeitfenster 1955-1965 ab und ab E41 072 (Abnahme 13.04.1959) wurden die einäugigen Versionen in grün abgeliefert. Die Umbeschriftung sollte derart ablaufen, dass die Ätzschilder einfach auf die vorhandenen Aufdrucke gesetzt werden und so etwaige Arbeiten wie Anschriftenentfernung mit Lösungsmittelchen und ggf. erforderlichen Lackausbesserungen/-restaurierungen unterbleiben können. Es galt also, "nur" eine passende Loknummer zur Anschriftenanordnung der Lenz E41 012 zu finden. Glücklicherweise gibt es ja reichlich Bildmaterial zur E41 (z.B. [1,2], https://bundesbahnzeit.de, https://www.bahnbilder.de, https://eisenbahnstiftung.de/)


    Allerdings hatte E41 072 als erste grüne E41 schon seit ihrer Abnahme einen DB-Keks, die restlichen seitlichen Anschriften befanden sich unterhalb des Zierstreifens (s. Bild vom 21.04.1959, S.111 [1]). Die passt also schonmal nicht und die danach gelieferten auch nicht. Na gut, dann wird sich eben eine andere Nummer finden lassen. Irgendeine früh (z.B. nach Unfall oder warum auch immer) von blau auf grün umlackierte E41 wird es schon geben. Das war aber zu einfach gedacht. Ich habe keinen Beleg für irgendeine eine grüne E41 mit der Anordnung der Anschriften des Lenzmodells gefunden. Es scheitert schon daran, dass alle grünen E41, die ich gefunden habe, einen DB-Keks trugen. Das würde aber auch bedeuten, dass es eben nicht mit dem aufkleben von Ätzschildern über die vorhandenen Aufdrucke getan ist :(


    Bevor ich mir nun Gedanken mache, ob ich den aufwendigeren Weg gehe, möchte vorher nochmal die Schwarmintelligenz bemühen und in die Runde fragen, ob jemand einen Beleg oder eine Quelle für eine grüne E41 entsprechend dem Lenz-Modell (Epoche III, einäugig, Schwaiger-Lüftungsgitter, umlaufende Regenrinne, großes oberes Spitzenlicht, Frontgriffstangen, Anschriftenpositionen der ersten Loks, kein DB-Keks) kennt?


    Viele Grüße,

    Carsten


    [1] Hertwig, Streil, Die Baureihe E 41, Werner Roland EK-Verlag, Freiburg (2009)

    [2] https://revisionsdaten.de/tfzd…fz_detail.php?sa&id=25417

    Hallo Peter,


    herzlichen Dank für deine offenen Worte. Ich glaube, dass es in der aktiven 0-Szene kaum jemanden gibt, der das Engagement und die Verdienste der ARGE um die Spur 0 nicht wertschätzt. Auch in dem kritisierten Beitrag von Christian kann ich nichts despektierliches erkennen. Was sein SNM-Beitrag beschreibt, ist kein bedauerlicher Einzelfall. In seiner meiner Meinung nach sachlichen Darstellung spiegeln sich meine Eindrücke als Außenstehender zur ARGE in der Jetztzeit wider.


    Mein 0-Einstieg erfolgte 2015, die Sichtbarkeit der Szene spielte sich für mich im Internet und auf Vereinsebene ab. Die ARGE spielte dabei keine Rolle, ihre Existenz habe ich erst später registriert. Mich interessierte zur der Zeit alles für mich neue, also auch die ARGE. Direkte Kontakte hätten sich auf diversen Ausstellungen und Messen ergeben können. Hätten ... wenn mir nicht wiederholt offenes Desinteresse und Ignoranz entgegengebracht worden wäre. Bei den Gelegenheiten habe ich die jeweiligen Vertreter der ARGE als alte Männer wahrgenommen, die sich hinter der Gloria vergangener Zeiten abschotteten und aus diesen Mauer auch nicht ausbrechen wollten oder konnten. Der Gedanke, dass ich nach selbstauferlegtem hochgehaltenem Anspruch _die_ Interessenvertretung der Nuller vor mir haben könnte, kam mir jedenfalls nicht in den Sinn.


    Die ARGE und ihre Erfolge sind unbestritten und untrennbar mit der Geschichte der Spur 0 verbunden, aber sich nicht weiterzuentwickeln und mit Zeit zu gehen oder noch schlimmer in den 70ern bis 90ern zu verharren, kann in den 2020ern nicht erfolgreich sein. Ich sehe die ARGE aus der Sicht meiner 0-Zeit. Die Szene ist heute schnelllebiger, beweglicher und vielfältiger, was Trends und Entwicklungen mit steigender Dynamik mit sich bringt. Ich hätte z.B. vor 10 Jahren nie gedacht, dass ich wie am vergangenen Wochenende problemlos an einer Veranstaltung in England teilnehmen kann, ohne mich aus meiner heimischen Küche bewegen zu müssen. Dementsprechend bleibt manches auf der Strecke, was nicht mithalten kann und/oder sich dadurch selbst überlebt. Wer redet heute noch von Mailinglisten oder Newsgroups? Der heiße Scheiß von gestern... Morgen sind es vielleicht Foren, die gegen Blogs oder Facebook 2.0 alt aussehen. Kommunikation auf Papier? In Zeiten, in denen Alexa, Siri und Co. Diktate aufnehmen und Texte vorlesen, müsste doch eigentlich niemand mehr lesen und schreiben können (Gott bewahre!!!).


    Von daher habe ich vor der Entscheidung der ARGE, konsequent zu sein und den Stecker zu ziehen, höchsten Respekt. Soll der Inner Circle noch das eine oder andere Glas Wein heben. Die Erinnerungen will und kann niemand nehmen. Aber Lebbe geht weider...


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin zusammen,

    Auch auf Modulen kleinerer Massstäbe werden massstäblich lange Fahrzeuge in unmassstäbliche Kurven gequetscht. Sieht auch da suboptimal aus. Scheint aber da kein Grund zu sein, diese Fahrzeuge nicht einzusetzen.

    unsere ICE sind alle in 1:160. Da nutzen wir natürlich die Möglichkeiten, die diese Baugröße bietet, nehmen uns aber auch die Freiheit, mit verkürzten ICE auf großen Radien zu fahren.





    In 0 entspricht unser kleinster Radius dem R2 von Lenz und wir fahren darauf auch mit maßstäblichen m- und n-Wagen. Warum? Weil wir es können und wollen... ;)



    Wenn wir einen 0-ICE hätten, würden wir den mit Sicherheit auch durch R2-Bögen schicken. Auf der Bogeninnenseite würde das bestimmt nicht ganz so wüst aussehen. Erste Versuche, hierfür einen N-ICE zu adaptieren, sind krachend gescheitert. Der zog nichts weg. Und dabei haben wir doch extra eine Leig-Einheit genommen ...



    Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema dieses Threads. Die MEC´ler haben mittlerweile weitere Bilder vom Wochenende geschickt, die ich hier noch zeigen möchte.









    Ihr könnt gerne weitere Bilder einstellen, wenn ihr noch welche haben solltet.


    Viele Grüße,

    Carsten (MEC Kölln-Reisiek)

    Moin zusammen,


    (... rote Donnerbüchse als Befehlswagen ...)

    Für uns Spur 0er fehlt leider ein solches Modell.

    der Bigfoot unter den Donnerbüchsen ;) Eine rote Steuerbüchse wird beim Vorbild immer noch gesucht. Wer für die Phantasiemodelle der Modellbahnhersteller einen Vorbildbeleg hat, möge den doch bitte einmal vorstellen. Danke! Darüber würden sich bestimmt viele Modellbahner freuen. Wir brauchen einen roten Pwif, eine grüne Steuerbüchse oder einen VS145 als Befehlswagen für rote Donnerbüchsen, wenn es ein vorbildgerechter Wendezug sein soll. Bitte nicht voreilig eine rote Lenz-Donnerbüchse schlachten.


    Gruß, Carsten

    Moin, zusammen,


    ich war zwar nicht dabei, bin aber mit vielen Infos versorgt worden. Wenn auch sonst nichts klappt, auf den MEC-Buschfunk ist immer Verlass. Natürlich hat auch sonst das meiste geklappt und wenn nicht, dann wurde das eben geändert. So ein Rudel Modellbahner kommt mit jeder Herausforderung klar (die Bemerkung musste jetzt mal sein. Von wegen Selbstwertgefühl...).








    Im Laufe des Sonnabends zeigte es sich, dass der Modulplan der Nuller noch ungenutzte Optimierungsmöglichkeiten aufwies. Das erwartete ausgewogene Verhältnis zwischen fahren und Gästeschnacks wollte sich nicht recht einstellen. Beides zusammen haute irgendwie nicht so richtig hin. Und entweder/oder befriedigt auch nicht wirklich auf einem öffentlichen Fahrtag. Nach der langen Pause doch aus der Übung?? Egal, nicht lang schnacken, sondern anpacken. So wurde am Sonntagmorgen noch vor dem Aufstehen das Modularrangement auf dem längeren Finger umgestellt und die Kreuzungsmöglichkeit weiter in die Mitte verlegt. Damit lief es dann auch prompt besser.




    Alle waren skeptisch, wie die Besucherzahlen sein würden. Insgesamt war mehr los als erwartet. Auf den Bildern habe ich viele bekannte Gesichter entdeckt, die es sich nicht nehmen liessen, mal wieder vorbeizukommen. Einige Gäste hatten Fahrzeuge mitgebracht, die selbstverständlich ausgiebig Auslauf bekamen. So gab es dann auch einiges besonderes über die üblichen Sortimente hinaus zu bestaunen.




    Es fanden aber nicht nur Modellbahner den Weg ins Mobadrom von Kölln-Reisiek. Durch die Werbung im Umkreis animiert, waren zahlreiche bürgerliche ;) Besucher in die Halle gekommen, die sich den Trubel ansehen wollten ... oder mitgeschleppt wurden. Die kleinen/jüngeren tummelten sich mehr an den N-Modulen. Schließlich waren die eher auf kinderfreundlicherer Höhe aufgebaut und außerdem ist in dem Alter ein N-ICE in vorbildgerechter Länge kuhler als eine 0-V60 mit drei Güterwagen. Passt schon... Kids, ihr werdet auch noch älter ;)





    Das war es dann auch mit meinen Weisheiten zum Wochenende. Die Bilder in diesem Beitrag wurden von KalleNord zur Verfügung gestellt. Danke dafür! Sie wurden in den ruhigeren Momenten geschossen (sonst war keine Zeit dazu) und geben einen kleinen Einblick von den beiden Tagen.


    Ich hoffe, dass noch mehr Beiträge mit oder ohne Bild von vor Ort gewesenen Nullern kommen. Platz ist in diesem Thread allemal noch genug...

    Die N-Bahner habe ich nicht unterschlagen, vielmehr haben unsere "Kleinen" einen eigenen Thread zum Fahrwochenende im 1zu160-Forum (Bilder nur für registrierte User sichtbar).


    Viele Grüße,

    Carsten (MEC Kölln-Reisiek)

    Moin Johann,


    danke für die weiterhelfende Ergänzung. Bei den Umbaudreiachsern kann ich es nicht beurteilen, bei den anderen Modellen passt es. Beim Vorbild wurden ja die wenigsten 3yg-Wagen noch umgenummert. Von daher würde es reichen, wenn für die Ep.IV-Modelle die Revisionsdaten geändert worden wären. Bei den umgenummerten Wagen wanderte die Betriebsnummer vom Anschriftenspiegel zwischen den Fenstern nach unten unter den DB-Keks, der Rest des Anschriftenspiegels blieb unverändert. Ich habe noch keinen Ep. IV-3yg von Lenz live gesehen, deswegen weiß ich nicht, welche Änderungen im Vergleich zur Ep.III-Version vorgenommen worden sind.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    Vorsicht bei den Angeboten der grünen Schnellzugwagen! Alle Bilder der Modelle zeigen Epoche III-Versionen. Das trifft aber nur auf die Wagen zu, deren Art.nr. auf -01 endet. Die anderen grünen sind Ep. IV-Modelle. In der Artikelbeschreibung ist das auch an der Computernummer erkennbar, aber wer nur aufgrund der Bilder mit lockerem Zeigefinger auf der linken Maustaste ordert, könnte beim Auspacken eine Überraschung erleben. Hier ist Modellbahnunion allerdings nicht allein, das finden wir auch bei anderen Händlern.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin zusammen,


    die Uhr tickt, der Start rückt näher. Angeblich sollen vor der Hallentür schon erste ungeduldige Modellbahner kampierenderweise mit Schlafsäcken gesehen worden sein, aber das Gerücht glaube ich nicht. Wie auch immer, der Aufbauplan für das kommende Wochenende steht. Der erste Gedanke war doch der beste.



     
    Fast hätte ich jetzt „bis dann, man sieht sich“ geschrieben, aber zumindest in meinem Fall trifft das nicht zu. Diesmal werde ich leider nicht dabei sein (evtl. ja ein Grund mehr, dann erst recht mal vorbeizuschauen <eg>...). Dementsprechend wird es von mir ausnahmsweise keine Bilder vom MEC-Fahrtreffen geben. Ich vertraue da aber ganz auf euch, damit das Wochenende nicht undokumentiert bleibt. Ein guter Platz für eure Bilder wäre z.B. hier in diesem Thread. Also nur keine Hemmungen!


    Viele Grüße und viel Spaß,

    Carsten (MEC Kölln-Reisiek)

    Moin zusammen,


    nachdem der MEC Kölln-Reisiek zuletzt intern als geschlossene Gesellschaft gefahren hat, ist es jetzt an der Zeit, dieses zu ändern. Am kommenden Wochenende werden wir wieder öffentliche Fahrtage durchführen. Wir laden euch herzlich ein, doch einmal in der Mehrzweckhalle in Kölln-Reisiek vorbeizuschauen und freuen uns über jeden Gast.


    Zu sehen gibt es je eine Modulanlage unserer N-Bahner und der Nuller. Das 0-Modularrangement haben wir etwas kleiner geplant, weil wir in der Halle noch ein wenig Freifläche als meeting area haben wollten. Nach so langer Zeit gibt es bestimmt jede Menge zu beschnacken und nichts ist so nervig wie irgendwelche Grüppchen, die in den Gängen im Weg stehen. Kennt man ja vom Einkaufen und von Börsen... ;)


    Ohne das Wort zum Sonntag (gilt auch Sonnabend!) lasse ich euch aber nicht vom Haken: Corona ist noch nicht vorüber, also haltet euch bitte an die einschlägigen Vorgaben und Maßnahmen. Wir möchten nur eine Infektion verbreiten, nämlich die mit dem Modellbahnvirus.


    Wann: 29.10.22 (14-19 Uhr) & 30.10.22 (10-16 Uhr)

    Wo: Mehrzweckhalle K-R, Heidkamp 31, 25337 Kölln-Reisiek

    Kontakt: Fahrtag@mec-koelln-reisiek.de


    Viele Grüße,

    Carsten (MEC Kölln-Reisiek)


    Moin,


    Modellbahnunion startet die nächste Aktion. Bis zum 26.10. gibt es auf Diesellokmodelle 20-25% Rabatt auf den UVP. Für die Deutschbahner-Spur 0 gibt es hier eine Übersicht.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin zusammen,


    die E41 bietet noch soviele Varianten, die kann Lenz gar nicht innerhalb weniger Jahre alle umsetzen. Ich bin mir aber sicher, dass Lenz die Möglichkeiten nach und nach nutzen wird. Jetzt werden die ersten Versionen einer Formvariante (Regenrinne!) angekündigt. Jeder hat seine persönliche Lieblings-E41/141 und wie der Teufel es will, ist ausgerechnet diese beim jeweils kommenden Neuheitenpaket nicht dabei. Da hilft nur Geduld und eine entsprechende Restlaufzeit. Ich meckere ja auch immer gerne mal vorschnell, aber hier wäre es am falschen Platz. Alles auf einmal geht nun wirklich nicht und wäre auch wirtschaftlich ungesund für alle...


    Viele Grüße,

    Carsten

    und nun die Fortsetzung...


    Bei dem O 19 gab es Diskussionen, dass er wohl schon die Epoche I erlebt hat und seine Kindheit bei den kkStB oder der DSB verbracht haben könnte. Was ihn dann nach Deutschland verschlagen hat, wusste aber niemand. Die zaghafte Anmerkung, ob es sich bei dem Modell vielleicht nicht doch einfach nur um einen umlackierten Dapol-Engländer handele, ging im Grundrauschen unter.



    Eine Neuerung war die lang herbeigesehnte Möglichkeit, endlich die Goldgruben der nicht an die Kanalisation angeschlossenen Betriebsstellen nicht mehr in Handarbeit entleeren zu müssen. Der Fäkalienwagen war an beiden Tagen im Einsatz und ist allen Gruben gründlich auf den Grund gegangen. Die spätere Nachrüstung des Modells mit dem in Entwicklung befindlichen Geruchsdecoder von Zimo wurde mehrheitlich abgelehnt.




    Personenverkehr fand eher gelegentlich statt und sorgte dank angepasster Zuglängen dafür, dass keine Fahrgäste stehenbleiben mussten. Unser jüngster Nuller, der noch nicht zu den grauen Panthern gehört, hielt die Fahne der Epoche V hoch. Ich als Epoche III-Liebhaber musste feststellen, dass ein orientroter Diesel mit Mintlingen im Schlepptau im Modell viel ansprechender als beim Vorbild aussieht.







    Am relativ reibungslosen Betrieb konnten auch die ausgerückten Bautrupps nichts ändern, die links und rechts und auf der Strecke ihre Jobs machten. Irgendwann waren auch deren Arbeiten abgeschlossen und der verdiente Feierabend konnte eingeläutet werden.




    Damit war ein schönes und interessantes Wochenende herum und es machte sich schon erste Vorfreude auf das nächste Mal breit. Hoffen wir mal, das uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht.


    Wir sehen uns … früher oder später … 😉



    Viele Grüße,

    Carsten (MEC Kölln-Reisiek)