Posts by Mö_

    Moin,


    mit den genannten "dänischen" Modell-Kompromissen könnte ich gut leben. Soweit weg vom Vorbild wäre das Modell auf vorhandener Basis nicht (vgl. https://www.jernbanen.dk/dsb_g…ar=1965&litra=Gs&typenr=2 ) und eine entsprechende Überarbeitung/Anpassung wäre meiner Meinung nach auch zuviel verlangt, da aus Produzentensicht wirtschaftlich nicht wirklich vertretbar.

    Ich vermute mal, die wird hier schon irgendjemand nachbauen.

    Ich fühle mich angesprochen;-) Eigentlich wollte ich schon länger einen Lima-K4 zum DSB-Gs (Version mit Bühne, vgl. https://www.jernbanen.dk/dsb_g…ar=1941&litra=GS&typenr=1 ) umbauen und auf Ep. III umdekorieren, bin nur noch nicht dazu gekommen. Das Lenz-Modell als Basis wäre da natürlich geeigneter. Na, mal schauen, ob ich die Geduld bis zur Auslieferung aufbringe oder doch den Lima umstricke.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    bei den gedeckten Güterwagen sind ein paar internationale Versionen des "K4" mit Brettertüren dabei. Das gab es doch bei Lenz bisher nicht?? Je nach Türbreite wäre daraus die Bretterversion eines Gmhs 53 oder 55 der DB möglich. Mal abwarten, was in der nächsten Ausgabe des Lenz-Anzeigers steht.


    Viele Grüße,

    Carsten

    es kommt nicht auf die Länge an … Glms 207 (Teil II)



    Moin,


    die RiPoLi-Bastelei zu einem Glms 207 in großzügigem Längenmaßstab ging in die nächste Runde. Am Wagenkasten entstand der umlaufende Seitenwandobergurt aus einem aufgeklebte Kunststoffstreifen. Die Türpuffer sind U-Profile, in die ein weiterer dünnerer Streifen geklebt wurde. Die Stirnseiten erhielten je eine Querstrebe und zwei Schlußsignalhalter (kurzes Plastikstück auf längerem Plastikstück). Im rechten Seitenwandfeld wurde anstelle des Schiebers der Ladeöffnung ein Kunststoffstück eingesetzt und die Ränder verschliffen, damit ein glattes Seitenwandfeld entsteht.



    Im Nachhinein hatte mein mathematisches Versagen, welches dazu geführt hat, dass der Wagenkasten um 6 mm zu kurz geworden ist, sogar etwas gutes. Dadurch wurde mir die Entscheidung erleichtert, wie ich das Dach angehen sollte. Das für einen G 20 zu lange Pola-Dach passte wie dafür gemacht auf den zu kurzen Glms 207. Zur Nachbildung des Stahlsteckdaches wurde das Dach glattgeschliffen und vor die Dachenden jeweils eine 1,5mm starke Kunststoffplatte geklebt, die dann an die Dachkontur angepasst wurde. Die oberen Enden der Wagenkastenstirnseiten mussten nur einen Hauch schmaler geschliffen werden, damit das Dach aufgesteckt werden konnte. Passt, alles gut!! Das Glück ist mit den Dummen 😉




    … nicht ganz. Auch wenn schon erkennbar ist, wohin die Reise gehen soll, offenbarte die erste Grundierung des Wagenkastens schonungslos, dass das rechte Seitenwandelement alles andere als glatt geworden ist. Also nochmal!! Aber nicht heute …



    Viele Grüße,


    Carsten

    Moin Rollo,


    mal wieder ein gelungenes Stück aus deiner Werkstatt! Danke für die Vorstellung des Modells. Allein die neuen Türen und die Anschriften der Bierwerbung machen mehr aus dem Wagen. Ich sehe Kupplungsköpfe mit Fallhaken, bist du umgestiegen? Magst du bitte noch ein Bild von unten von der Kupplungsmontage zeigen? Lösungen zur Kupplungsumrüstung finde ich immer interessant.

    die Landskronenbrauerei Görlitz besaß nachweißlich aber solche Wagen, warum also Fürstenberg Brauerei nicht auch.

    Ich glaube schon, dass du mit deiner Vermutung richtig liegst. Immerhin hatte Röwa schon vor ca. 50 Jahren ein entsprechendes H0-Modell (Art.nr. 2063) herausgebracht. Demnach hat es der Wagen sogar bis in die Epoche IV geschafft. Bei Roco gab es das Modell später auch (Art.Nr.4305B). Das hätte man sich doch bestimmt niiieee getraut, wenn es kein Vorbild gegeben hätte oder??


    Mit freundlichem Grinsen,

    Carsten

    Moin,

    Ich wunder mich da schon, wie heute fertige Messingmodelle für unter 300 EUR auf den Markt geworfen werden.

    ich wundere mich nicht. Der Vergleich zu "damals" hinkt meiner Meinung nach, weil es seinerzeit keine Konkurrenz mit Modellen aus Kunststoff oder in Mischbauweise gab. Ich habe hier die etwa 20 Jahre alte Anzeige für die Kühlwagen von Bauer vor der Nase. Für die Metallbausätze wurden 780 DM/399 EUR, 830 DM/425 EUR (mit Bühne) bzw. 880 DM/450 EUR (mit Bremserhaus) aufgerufen. Die Fertigmodelle sollten 1650 DM/844 EUR, 1730 DM/885 EUR (mit Bühne) bzw. 1790 DM/916 EUR (mit Bremserhaus) kosten. Die günstigere Version in Kunststoff/Messingbauweise ("Schwabenmodell") sollte als Bausatz 495 DM/495 EUR(????, steht so in der Anzeige) und fertig 895 DM/458 EUR kosten. Inzwischen gibt/gab es nun Kühlwagenmodelle in größeren Auflagen von Lenz und Brawa in der Listenpreisklasse um 140 EUR mit niedrigeren Strassenpreisen. Damit waren Messingmodelle nicht mehr alternativlos und sind es auch heute nicht, zumal auch der Anteil der Metallmodellliebhaber an der 0-Bahnerschaft heute geringer als früher ist. Als Metallmodellanbieter muß ich dem Rechnung tragen und wenn es über den Preis läuft.


    KM-1 hatte mich soweit am Haken, als dass ich die Kühlwagenbeschaffung zumindest ins Auge gefasst hatte. Mit dem Modell hätte ich mein einziges 1:43,5-Fahrzeug (0SM-Kühlwagen nach Bauer in Schnellenkamp-Version) im ansonsten 1:45-Fuhrpark ersetzen wollen. Vorbestellen ist mich für seit längerem ein no-go (außer bei Schnelli), deswegen wollte ich erstmal abwarten, was da dann tatsächlich kommt, bevor ich ordere. Auch ich bin davon ausgegangen, dass der Wagen bedruckt wird. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass es 2022 anders sein könne. Allein das ist für mich Enttäuschung genug, um von einer Beschaffung Abstand zu nehmen. Dann darf mein Altmodell eben weiter mitspielen und Varianten baue ich mir selber. Decals kann ich auch...


    Eine hier nicht genannte Firma ist ja bereits vor ein paar Tagen daraus ausgestiegen.

    Ich rechne täglich mit der Rolle rückwärts...


    Viele Grüße,

    Carsten

    Ich kam, sah und sägte - könnte mal ein Glms 207 werden


    Moin zusammen,


    ich kam neulich günstig an ein Doppelpack Raimo-Glmms 50. Da am Fahrwerk wegen des falschen Achsstandes ohnehin herumgeschnitzt werden muß, kann dann auch gleich das technische Upgrade mit Federpuffern und Nachrüstsätzen für Kupplungskinematiken erfolgen. Metallradsätze waren vorhanden, Decals lagen bei. Farbe, Griffstangen und der für meine eher moderaten Ansprüche übliche Kleinkram fallen finanziell nicht sehr ins Gewicht, so dass ich bei den Investitionen zum Aufmöbeln des Raimo-Modells höchstens bei der Hälfte dessen lande, was für einen Glmms 50 anzulegen wäre, den man aus seiner in Mülheimer Blau-Weiß gehaltenen Verpackung heraus einfach direkt auf die Gleise schicken kann. Fairerweise muß gesagt werden, dass sich dieser euronale Unterschied aber auch in der Modellausführung mehr als deutlich zeigt. Dazwischen liegen Welten. Andererseits sind es hier zwei Wagen, da lohnt es sich schon.



    Ich sah dank einer Idee aus dem RiPoLi-Stammbaum und der Konsultation einschlägiger Güterwagenbücher die Option, von einem Glmms 50 ausgehend zu einem Glms 207 (1. Baujahr 1967) zu kommen. Meinem Faible für kurze Güterwagen mit langem Achsstand wie Oppeln, Villach, Bremen, Klagenfurt oder Duisburg käme das sehr entgegen, meiner Fuhrparkbeschränkung auf den Zeitraum 1955-65 umso weniger. Es muß also nicht nur am Ausgangsmodell, sondern auch am Raum/Zeit-Kontinuum meines Modellbahnuniversums geschraubt werden. Der prinzipielle Bastelansatz sah für den Glms 207-Wagenkasten zwei Endstücke des Glmms 50 mit je zwei Seitenwandfeldern vor und noch anzufertigenden 2,50 m breiten Ladetüren dazwischen.


    Ich sägte also den Raimo-Aufbau zweimal ebenso radi- wie rustikal durch und versäuberte die Kanten. Die übriggebliebenen 2,00 m breiten Ladetüren gingen erstmal in die Bastelkiste und werden sicherlich eines Tages noch eine Verwendung finden. Neue breitere Ladentüre entstanden aus Kunststoffrechtecken (H: 4,9 cm, B: 5,3 cm), die mit Kunststoffstreifen (2,0 mm) umrandet wurden, und einem U-Profil (2,0 mm) als Mittelstrebe. Die Knotenbleche sind Papierdreiecke. Die Stellprobe der Rohbauteile ergab überraschenderweise eine Längenabweichung des Wagenkastens von nur 1,5 mm gegenüber dem auf 1:45 umgerechneten Vorbildmaß. Ob diese Differenz nun auf den Klimawandel oder auf Wechselkursschwankungen oder etwas ganz anderes zurückzuführen ist, belastet mich nicht wirklich, denn für mich ist sie vernachlässigbar. (s. Edit)






    Alea iacta est … zumindest was das Grobe angeht. Ich lehne mich erstmal zurück und denke in Ruhe über die Feinheiten nach. UIC-Schieber oder einfache Ladeklappen? Dach und Fahrwerk aus irgendwelchen Bastelkistenresten oder kürzen der Raimo-Teile des Glmms 50? Das Raimo-Dach und das 7,0 m-Fahrwerk zu zersäbeln, wäre eigentlich Sünde, weil die Teile ganz laut „Dresden“ rufen … und zwei G 20-Aufbauten hätte ich noch … Aber das wäre eine ganz andere Geschichte …


    Ave und viele Grüße, man liest sich


    Carsten


    Peinliches Edit: für die Überraschung der unerwartet geringen Maßabweichung hat sich die Ursache gefunden. Rechnen müsste man können. Dann würde man feststellen, das die Längendifferenz zwischen Theorie und Praxis tatsächlich 6 mm beträgt und nicht 1,5 mm. Nun ist der Wagenkasten schon zusammengeklebt. Deswegen werde ich den Weiterbau trotzdem gnadenlos durchziehen. Und nun sammelt die Daumen und Pokale wieder ein...

    Moin Peter,


    deine Verbinder sind für Lenz-Gleise aus Peco-Produktion. Wenn du die für Lenz-Gleise aus China-Produktion verwenden möchtest, geht das nur mit Nacharbeiten. Für die alten Gleise wären "Schienenverbinder für Gleise aus China-Produktion" (Art.Nr. 45090) passend.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Noch´n´RiPoLi-Mödell – X 05 mit 3,80 m Achsstand


    Moin zusammen,


    das optimale Lackierwetter der letzten Tage musste ausgenutzt werden und so habe ich wieder geschnitzt, geklebt und gesprüht. Aus zwei beschädigten Raimo X 05-Aufbauten ließen sich die kaputten Bordwandfelder so heraustrennen, dass aus den verbliebenen Resten ein kurzer X 05 mit 3,80m Achsstand zusammengeklebt werden konnte. Ein Vorbild dazu findet sich so ähnlich in Carstens Bd.5. Die entsprechende Kürzung/Anpassung des Fahrgestells erforderte zum einen das Heraustrennen eines Mittelstückes, zum anderen mussten die Pufferbohlen näher an die Schakenböcke rutschen. Auf Federpuffer und Nachrüstsätze für Kupplungskinematiken wurde verzichtet, da diese in Anbetracht des Modellursprungs als unverhältnismäßig teure und daher nicht notwendige Ausstattung eingestuft wurden. Deswegen wurden die Pufferbohlen mitsamt der originalen Kupplungsbefestigungen abgesägt und nach Kürzung der Fahrgestellenden wieder eingesetzt. Für die Lenz-kompatiblen Kupplungen wurde die im Forum schon mehrfach beschriebene Folklore-einfach-Version in Anlehnung an http://www.saarwalter.de/lenz_k_raimo_ssy_md4i.htm#raimo gewählt. Die Klebestellen wurden vorher aufgerauht, das hält besser.


    Für die Äußerlichkeiten sorgte das Sandwich mit den Schichten Grundierung, RAL 8012, glänzendem Klarlack, Raimo-Decals, glänzendem Klarlack und seidenmattem Klarlack als Finish. Der einzige Luxus an dem Modell ist der neue Ladeflächenbelag in Echtholzausführung von McDonalds. Natürlich könnte man an so einem Modell noch dieses und jenes und vor allem welches und überhaupt… Ja, stimmt, könnte man. Mach´ man ruhig… 😉 Mir reicht diese insgesamt günstige und wenig aufwändige Güterzugverlängerung um weitere 16 cm soweit erstmal. Die Reste von gestern sind verarbeitet, zwei kaputte halbe Raimo-X 05 ergaben einen einsatzfähigen X 05. Mission erfüllt!. Alles gut!


    Viele Grüße,

    Carsten






    Noch´n Ripoli-Modell – Gl 90 (Züchner)


    Moin zusammen,


    beim MEC Kölln-Reisiek wurde schon so manche (hier bitte ein geeignetes Adjektiv einsetzen) Idee geboren; so auch diese. Ich könnte jetzt mit „Es war einmal im Herbst 2018 …“ beginnen, aber bei uns starten solche Aktionen üblicherweise eher mit „Man könnte doch mal …“. Eigentliches Thema dieser Diskussion waren private Güterwagen; sowohl auffällig gestaltete Buntspechte als auch solche von Betrieben rund um den eigenen Kirchtum. Dabei wurde im Speziellen über zwei Wagentypen gesprochen. Ein Thema war ein Melassewagen der Presshefefabrik Gebr. Asmussen in Elmshorn, das andere ein blauer Gl 90 der Fa. Züchner, die ein Zweigwerk im nahen Barmstedt hatte. Um den langen Züchner-Wagen geht es in diesem Beitrag. Man könnte doch mal aus zwei Pola/EMA/Biller/Raimo -G20 … 😉



    Zunächst vergingen ein paar Monate, in denen Vorbildinformationen und vor allem Aktivierungsenergie zum Wechsel vom Schreibtisch an den Basteltisch gesammelt wurden. Irgendwann ging es dann tatsächlich häppchenweise mit langen Verdauungspausen voran, wobei das Modell im Verein als nationale Aufgabe wahrgenommen wurde. Der Rohbau war mein Part, ein Vereinskamerad übernahm die Strafarbeit der Anschriften. Alle anderen trugen mit Ratschlägen und stets motivierendem Daumendrücken zur Fertigstellung bei. Nun ist es tatsächlich soweit, dat Ding löppt!


    Um Überraschungen aufgrund des langen Achsstandes von 8,00 m zu vermeiden, wurden zunächst verschiedene Versuchsfahrwerke gebaut. Schließlich sollte alles mindestens durch den R2 von Lenz laufen können. Passend gestrickte Fahrgestellfragmente vom Biemo-Omm52 ließen sich aufgrund der Dreipunktlagerung der Achshalter durch keine noch so gemeine Gleiskonstellation aus der Spur bringen. Überraschenderweise gelang das auch mit Stücken von Pola-Fahrgestellen, sofern sie sauber und plan zusammengesetzt wurden. Letztlich wurde aber ein Chassis auf Basis von 0SM-Teilen verwendet, welches neben der Federung auch die passenden Schaken mitbrachte.



    Natürlich gab es bis zum fertigen Modell noch einiges mehr zu tun als nur Gehäuse und Fahrgestelle zu zersägen und wieder zusammenzukleben, aber das könnt ihr bei Interesse im Baubericht (1,6 MB) genauer nachlesen.




    Viele Grüße,


    Carsten

    ´ne schnelle Nummer zwischendurch – Arbeitswagen Xt 35


    Im hinteren Teil des Carstens Bd.5 findet sich mit dem Kapitel zu den Arbeitswagen (X-Wagen) nach meinem Eindruck eine interessante Vorstellung dessen, was die Bahn aus Resten sonst noch so alles zusammengeklöppelt hat. Einheitlichkeit ist hier definitiv nicht das zentrale Thema. Hinter jeder Bauartnummer verbirgt sich ein Sammelsurium unterschiedlichster Konstruktionen.


    Eben jenes Resterampenkonzept war nun eine dankbare Steilvorlage für das Modell eines Xt 35. Ich hatte noch ein komplettes Brawa BTs-Fahrgestell in der Bastelkiste, welches ich „damals“ beschafft hatte, um darauf einen Spitzdachitaliener aufzubauen. Die Absicht bestand aber nur solange, bis Schnellenkamps Ankündigung ein besseres Modell versprach. Kürzlich blieb bei einer anderen Bastelarbeit der lädierte Aufbau eines Pola-X 05 übrig. So sollte nun zusammenkommen, was ursprünglich nie zusammengehörte. Da ich einerseits kaum Lust zum Basteln hatte, andererseits aber die Teile endlich mal verarbeitet werden sollten, war die subjektive Vorgabe für das Modell ein minimalst möglicher Aufwand (Anm. d. Red.: hat geklappt!).


    Der Pola-Aufbau ist für das Brawa-Fahrgestell um 0,5 cm zu lang, daher erfolgt hier der einzige invasive Schritt der ganzen Aktion. Ich habe den Aufbau in der Mitte durchgesägt, die Hälften sauber auf Maß gefeilt und mit Sekundenkleber zusammengeklebt. Ein außen über die Fügestelle geklebter Kunststoffstreifen kaschiert selbige.



    Im Laufe des Vorlebens waren einige Seitenprofile des Aufbaus unten abgebrochen. Die Reste wurde komplett abgeschliffen und durch U- bzw. T-Profile (Plastruct 2,0 mm) ersetzt.



    Anschließend wurde grundiert (Auto K Filler/Haftgrund basic, grau) und außen sprühlackiert (Dupli-Color Acryl glänzend RAL 8012). Dann wurde abgeklebt und die Innenseiten der Bordwände sowie der Boden grau lackiert (Tamiya TS-4 haze grey). Die Beschriftung ist eine Mischung aus vorhandenen Resten diverser Pola- und Nothaftdecals. Deswegen wurde es auch ein Xt, weil ich noch „Xt“-Decals hatte. Das „t“ für abklappbare Bord- bzw. herausnehmbare Stirnwände wurde durch höheren Beschluß akzeptiert😉. Eine abschließende Schicht seidenmatten Klarlacks (OBI Hausmarke) ver- und besiegelte die Aufbauarbeiten.


    Noch einfacher gestalteten sich die Maßnahmen unterhalb der Gürtellinie. Auf die Längsträger des Brawafahrgestells wurden 0,5 mm Kunststreifen geklebt, um die Differenz zur Oberkante der Pufferbohle auszugleichen und so eine einheitliche Auflage für den Aufbau zu schaffen. Zwei Sprengwerke (Pola H10) mussten ihr faules Bastelkistenlotterleben beenden und wurden unter den Rahmen geklebt. Weiter wurde außer der Entfernung der Bauartbezeichnung mit Wattestäbchen und Iso-Propanol am Fahrgestell nichts geändert.




    Nur noch den Aufbau aufgeklebt und das war´s dann auch schon. Und offen gesagt hatte ich zu mehr auch keine Lust. Na ja, Griffstangen werde ich dem Gefährt wohl doch noch spendieren. Das Modell ist kein klassisches RiPoLi-Werk, aber ich hoffe, dass auch BraPo themennah genug ist, um in diesem Thread gnädigerweise eine Heimat finden zu dürfen.







    Viele Grüße,


    Carsten

    Moin Heiko,


    über den kurzen 35cm-Gleisstummel oben links wirst du dich irgendwann ärgern. Mehr als eine V160 wird da nicht umsetzen können und einen kurzen Wagen abziehen geht nur mit T3 oder Köf. Mit mehr Gleislänge hättest du dort mehr Optionen. Ich habe mal copyrightverletzend in deinem Bild herumgemalt (wenn unerwünscht, lösche ich das Bild selbstverständlich), wie es ohne zusätzlichen Platzbedarf mit einer Dreiwegeweiche möglich wäre. Den Bahnsteig würde ich rechts noch etwas in die Kurve hinein verlängern.


    edit: nachträglich Bodos Anmerkung (#44) eingezeichnet



    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    wer hat denn da wieder nicht dicht gehalten? Für die Bekanntgabe dieser Neuigkeit gibt es eigentlich eine noch nicht abgelaufene Sperrfrist. Egal, nun ist die Katze aus dem Sack...


    Gruß, Carsten

    Moin Reinhard,


    in dem Zusammenhang habe ich mehr über die erste Hälfte des zweiten Satzes in Olafs Beitrag gegrübelt ;) Aber er hat sich dann ja doch noch der Lok gewidmet...


    Gruß, Carsten

    Moin Dirk,


    dem Vorteil des einfachen Umbaus steht gegenüber, dass die Deichselführung recht hakelig ist. Auf Zug funktioniert die Mechanik und braucht nur gelegentlich ein Tröpfileinchen Öl. Auf Druck (geschoben) habe ich regelmäßig Entgleisungungsärger gehabt, weil die Deichsel selbst mit Schmierung und entgrateten Bauteilen nicht zuverlässig auslenkt. Ich habe mit Tns31 und K25 zwei Schnellenkamp-Modelle, die diese Mechanik ab Werk verbaut hatten. Hatten ... weil ich sie rausgeschmissen habe und durch die leider aus dem Sortiment gestrichenen Kupplungsnachrüstsätze 1112 ( https://spur-0-kaufhaus.de/Uni…bausatz-auf-Lenz-Kupplung , Alternativen: Moog oder Spur 0 tuning) ersetzt habe. Seitdem sind die Wagen uneingeschränkt betriebsfest.


    Viele Grüße,

    Carsten

    Moin,


    die Anleitung ist in der Artikelbeschreibung enthalten => Zitat aus https://www.0mobau.de/index.ph…wagen-&controller=product :

    "1 Satz (2 Stück) Kulissenkupplungen für O-Scale Wagen mit Bremse ( Kesselwagen ). Diese sind fertig montiert und brüniert und werden nach dem Heraustrennen der Stege an 4 Stellen eingeklebt.."


    Liest sich nicht gerade üppig, mehr ist es aber wirklich nicht. Welche Streben entfernt werden müssen, ergibt sich von selbst, wenn der Rahmen und der Bausatz nebeneinander liegen. Eine rundum-sorglos-Vollkasko-Version liegt nicht bei. Der Link von EsPe lässt keine Fragen offen.


    Viele Grüße,

    Carsten