Posts by Aw Kempten

    Hallo Gerald und Jörg,


    ich habe die ES64 U2-021 der Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH. Das ursprünglich rote DB - Railion - Modell hat servobetriebene Stromabnehmer und ESU - Dekoder von Minicooper eingebaut bekommen. Ich habe dann noch KUSWA - Radscheiben eingesetzt, die Motorbefestigungen erneuert und die Pufferhöhe korrigiert (war zu tief).

    Auch die -021 hat zwei Panthografen, Typ DSA200/3 auf dem Dach.

    Gerald hat Recht: Drei Panthografen hat z.B. die ES64 U2-068. Für in die Schweiz hat der "mittlere" Pantho dann eine schmälere Wippe.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo Norbert,

    die Köf III gefällt mir auch, müßte allerdings dann schon in Epoche 5/6 sein. ;)

    Bei ZT-Modellbahnen sehe ich die Köf III nur als Fertigmodell ab 1580,-- Euro zu kaufen, ein Bausatz ist angekündigt - mehr sehe ich nicht, auch nicht auf der Preisliste.

    Das Bw Kempten hat für den internen Verschub eine einzige verkehrsrote Köf III, Betriebsnummer 335 033-7.

    Die roten Rückleuchten (lt. Zg 2 wären's zwei: Li / Re unten) spart man sich aber komplett. Wenn`s dunkel ist, fährt diese Köf mit Licht vorne und hinten weiß (= Rangiergang). Zur Not liegen im Führerhaus Zugschlußtäfelchen herum, was dann aber eher an einem zu bewegenden Wagen oder Lok angesteckt wird. Die Lok verlässt eh nicht den Bereich um die Werkhallen herum. Bilder anbei.

    Einen Indusi / PZB gibt es nicht an DB - Kleinloks (Köf III = Vmax. 45 km/h). Es wird üblicherweise auch nicht zu zweit gefahren. Es gibt aber ein Funkgerät und eine "Fahr- / Stillstandsüberwachung". Laut Wikipedia haben aber ein paar privat betriebene Köf III eine einfache PZB (Punktförmige Zugbeeinflussung) nachgerüstet.

    Rotes Rücklicht (1x unten rechts) bei Deiner Köf III: Ich würde auch auf LED`s mit entsprechenden Vorwiderständen umrüsten. Wenn der Platz im Lampengehäuse ausreicht, wie Reinhold bereits schrieb, zwei SMD - LED`s nebeneinander. Hätte auch den Vorteil, daß die weißen LED`s alle gleich hell leuchten, dieselbe Lichtfarbe haben. Der Dekoder D&H SD16A hat m.W. je einen Ausgang für Licht vorn und hinten, dazu 6 weitere Funktionsausgänge, frei programmierbar. Es wären also genügend Funktionsausgänge vorhanden, um die roten Schlußleuchten, digitale Kupplungen, usw. zu betreiben.

    Ob Du nun nur eine oder beide unteren Lampen zum roten Schlußlicht auserwählst, ist zum Einen von der Epoche abhängig, zum Zweiten Deine freie Entscheidung.

    Zg 2 seit 13.12.2020 sagt klar, beide Schlußleuchten unten müssen bei Dunkelheit rot leuchten. Davor war auch ein Licht / eine Tafel zulässig. Hier steht`s: https://www.tf-ausbildung.de/SignalbuchOnline/zg2.htm


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo Rainer,


    magst Du uns verraten, woher Du die trägerlosen Decals bekommen hast?

    Gehört das in die Rubrik "koreanische Beschriftung" und wie steht es um den Schwan, wenn er ein paar Tage getrocknet ist?


    Decals besorge ich normalerweise bei A. Nothaft. In Kombination mit Aufreibern auch von Frau Simrock.

    Aber bei Nothaft dort bekommt man m.W. nur Decals mit zwei unterschiedlichen Dicken der Trägerfolie.

    Zudem splittern die Trägerfolien großflächiger Decals desöfteren, nachdem sie auf dem Modell getrocknet sind und sich etwas zusammenziehen.

    Das sieht dann aus, wie Spinnweben überm Decal.


    Schön anzuschaun ist der Wagen auf jeden Fall :thumbup:


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo Johannis,


    Du hast Dir so viel Mühe beim Konstruieren des tollen Güterwagens gemacht, es sah richtig gut aus. :thumbup:

    Aber das Resultat nach dem relativ groben Druck mit einem Filamentdrucker war für mich persönlich schon eher ein trauriger Anblick. Die vielen, interessanten Details waren nicht mehr als solches zu erkennen, Kanten wurden gratig und eigentlich glatte Oberflächen geriffelt. ?(

    Nun hast Du noch dazu eine glänzende braune Farbe aufgebracht. Sieht aus, wie in rostfarbenes Öl getaucht.

    Sogar bis auf die Laufflächen und Innenseiten der Räder hat es das "Zeug" geschafft. =O

    Mich schaudert`s, aber das ist meine ganz persönliche Einschätzung von dem, was ich auf Deinen Bildern auf Beitrag #3 sehe.

    Ich bin der Meinung, das kannst Du besser.

    Unverbindliche Verbesserungsvorschläge meinerseits: Drucken mit einem SLA - Drucker (Craftcloud 3D / Shapeways / etc.) und lackieren mit matten Farben. Wenn`s nicht per Airbrush geht, dann z.B. auch aus der Revell - Spraydose.

    Die Räder separat lackieren und erst nach dem Wagen - Sprayen ins Drehgestellen einsetzen.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    @ Beitrag 6:

    die Wiebe-Lok Nr. 15 gehört mir, Rainer hat die von mir gebaute Messinglok lackiert und digitalisiert. Da ist aber noch Einiges dran zu machen, noch steht sie bei mir im Aw auf der Warteliste. Eine zweite Messing - G1700 ist bei ihm noch "In Arbeit", die kommt danach auch erst noch ins Aw.

    Die G1700 - Farben laut Info direkt von Wiebe:

    RAL1004 Goldgelb; Fahrwerk und Rahmen RAL 7012 Basaltgrau. Decals und Beschriftungen kamen nach meinen Angaben von Frau Simrock.

    Die bislang vorhandenen Güterwagen für den Bauzug sind auf dem Foto zu sehen, da sollen noch weitere dazukommen.

    Aktuell baue ich zwei 2-achsige Rungenwagen Ks446 mit Teilen von Holger Giebe auf der Basis von Stuardi SBB - Ks auf. Einige Res Rungenwagen kommen noch dazu, Baucontainer und ein Minibagger sind schon vorhanden.

    Außenfarben laut Wiebe: RAL 1004 Goldgelb, Fahrwerk RAL 9005 Tiefschwarz, Dach: RAL 7004 Signalgrau .

    Die beiden Lenz BR 211 / 213 gehören zu meiner eigenen (fiktiven) EVU, der AllgäuBahn Cargo und Service GmbH.


    Viel Spaß beim gucken.

    Norbert

    Hallo Peter,


    hat Wiebe tatsächlich einen - oder noch mehr - 2-achsige Kesselwagen im Fuhrpark?

    Mir war bislang nur ein einziger Tankwagen bekannt, der Wasserwagen für die RPMW-2002-2.

    https://www.eisenbahndienstfahrzeuge.de/___BDW-GBF/bdw-GBF/wiebe/33807056366-9-rl.jpg

    Den Wasserwagen mit Nummer 33 80 7856 366-9 habe ich schon live gesehen. Das ist ein umgebauter Zas mit 90m³ Tankvolumen.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert


    P.S.: Einen Zas habe ich in Spur 0 noch nicht gesehen, aber ein MTH Zans kommt dem einigermaßen nahe.

    Ich suche aktuell einen gebrauchten MTH Zans, also wer einen über hat ... Danke!

    Hallo,


    Gepäckablagen für Silberlinge gibt es als Bausatz aus Neusilber geätzt bei Moba-Lei / Schweiz.

    Die mögliche Verwendung bei 4-achsigen Umbauwagen ist nicht vollends klar - zumindest nicht für mich.


    Draht zum "U" biegen, Neusilbergitter kanten und einlöten. Dann an der Sitzbank befestigen.

    Zu finden bei den ex Hermann - Bauteilen.

    DSC 3654 2

    Hermann Bauteile


    Ich meine mich daran erinnern zu können, daß ich während meiner Schulzeit Ende 70ger / Anfang 80ger, wo ich mit dem Zug täglich nach Immenstadt fahren musste, zu Anfangs die 4-achsigen Umbauwagen und später Silberlinge zum Einsatz kamen. Meinen Schulranzen habe ich immer in die Ablage über den Sitzbänken deponiert. An eine Ablage seitlich über`m Fenster kann ich mich nicht erinnern. Das betrifft die Strecke Oberstdorf - Kempten / Bw Kempten.

    Vielleicht hatte man hier eine Zeit lang, modifizierte Umbauwagen im Einsatz, weil der gemeine Allgäuer immer mit viel Taschen, Gepäck oder anderem Kruscht unterwegs ist. ;)


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    anbei mal ein Bild von meinem tams - Funktionsdekoder FD-LED mit dem angelöteten Kondensatorenpaar und dem ganzen Kabelstrang. Der Dekoder misst ca. 11 x 22 x 5mm, die Kondensatoren (2x 220µF/35Volt) 10 x 20 x15mm.

    Die nicht genutzten Litzen werden nicht entfernt, müssen aber noch isoliert werden.

    Das alles möchte ich (etwas gepolstert) in die Plastikdose verräumen. Nur die Litzenpaare von der Stromabnahme und die zur LED - Leiste sollen noch so lang wie nötig durch schmale Öffnungen aus der Dose raus gehen. Die Dose selber wird voraussichtlich mit einem selbstklebenden Klettverschluß in die Innenwand vom WC geheftet.


    Dazu ein Bild mit ausgebauten Zwischenwänden aus meinem Wunder - ARkimbz 262.

    Das U-förmige Blechteil rechts unten ist das WC, was nach dem Lackieren auf`s Bodenblech geschraubt wird.

    Hier drin verstecke ich dann die Dose.

    Bei den anderen Wagen, z.B. zwei Hehl Bpmz 291 habe ich noch nicht geschaut, wie die Kabel im Innenraum verlegt sind und wo der günstigste Platz für die Dose ist. Höchstwarscheinlich aber auch im WC-Abteil.


    Die Dosen habe ich bei Klingenhöfer schon bestellt. Danach ist mir eingefallen, daß dies dieselben Dosen sein müßten, wie HSS - Schneideisen eingepackt und geliefert werden. Deren Verpackungsdosen gibt`s in verschiedenen Größen bei rose-plastic:

    UniBox
    Kunststoffboxen mit sicherem Verschluss und Scharnierdeckel
    shop.rose-plastic.de

    Kann man dort also in verschiedenen Größen auch in Kleinmengen kaufen ...


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo Michael,


    Hallo Norbert,


    vielleicht paßt diese Dose auch ?


    Link: Dose


    Gruss Michael

    Danke für den Tipp, diese Dose(n) gefallen mir gut, sie sollten maßlich auch gut in meine Nischen (WC-Abteile) passen.


    Ich bin kein Freund von dicken Schrumpfschläuchen und verkleben für die Ewigkeit.

    Wer weiß, vielleicht ist die Lebensdauer des Dekoders oder der Kondensatoren nicht wie erwartet.

    Dann möchte ich schnell und einfach die nötigen Teile austauschen können.

    Größere Schrumpfschläuche über mehrere Komponenten gezogen (Ich schätze mal ein 18mm - Schrumpfschlauch)

    machen zudem nicht völlig "dicht". Zudem bricht im ungünstigsten Fall beim Schrumpfen eine dünne Litze an der Lötstelle ab, o.ä.

    Bei einem möglichen Ausfall ist es in engen Nischen auch nicht so einfach, verklebte Bauteile wieder rückstandsfrei rauszubekommen.


    Danke für die hilfreichen Tipps! :thumbup:


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    ich bin dabei, einige noch analogen Personenwagen auf Digitalbetrieb umzurüsten. Dazu habe ich einen tams - Funktionsdekoder FD-LED und Pufferkondensatoren auch von tams zusammengelötet.

    Der Dekoder und auch Kondensator sind mit einer Steckverbindung zwischen den Leitungen von Radkontakten und der LED - Leiste (Kelltec XXL) eingebunden.

    Der Kondensator hat eine Zuleitung zum Dekoder von ca. 80mm Länge.

    Damit diese Elektrikkomponenten nicht "lose" im WC-Bereich des Wagens herumbaumeln, suche ich nach einer kleinen Plastikdose, innen ca. 30 x 30 x 20mm mit Deckel.

    Da ich so eine Dose nicht im Zubehörhandel finde, wäre es evtl. möglich, daß man diese Dosen auch mit dem 3D - Drucker herstellen könnte?

    Ich benötige 5 Stück davon. Oder gibt es solche Dosen bereits gut versteckt auf z.B. Shapeways ?


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo Johannis,


    deine 3D - Zeichnungen sehen richtig gut aus, das wird super!

    Den Dachgarten mit den feinen Isolatoren, den Panthografen und Leitungen hast Du toll umgesetzt.

    Ich würde dünne Leitungen und Griffbügel aus Stabilitätsgründen aus Messingdraht biegen.

    Apropos Messingdraht:

    Ich weiß, Du bist noch lange nicht fertig bei den Details, aber ein Hinweis sei erlaubt:

    Machst Du die Verschleißpufferbohlen noch etwas filigraner und die Rangierertritte / - Griffe an die Fronten auch noch dran? Rangierergriffe würde ich ebenfalls aus Messingdraht biegen wollen, aber die Löcher in der Front hierfür braucht`s dann schon.


    Die echten Verschleißpufferbohlen sind aus gebogenen Stahlplatten zusammengeschweißt, an den Seiten offen.

    Ich habe ein tolles Video zur BR 181.2 gefunden:

    External Content www.youtube.com
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    Bei 9Min 13Sek sieht man die Front der 181.2 in voller Größe

    Mach weiter so! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    Sicher interessant dürfte für die Liebhaber der modernen Bahn auch diese Seite sein: https://www.mospat.be/indexde.php?language=de

    Diese Seite ist als Ideengeber gut für Selberbauer, denn vom MOSPAT bekommt man schon länger keine Fahrzeuge oder Bausätze mehr. Unter Umständen kann man dort aber mit etwas gutem Zuspruch noch das ein- oder andere Bauteil, Gußteile, etc. erfragen.

    Ich fahre Epoche 5 und 6. Zwangsläufig, weil nicht viel Neuware zu finden ist, baue ich selber, oder baue vorhandene Modelle der Epoche 4 um. Das bedeutet fast immer, daß eine neue Lackierung und Beschriftung nötig wird.

    Anbieter hierfür sind schwer zu finden. Die Wenigen die`s gibt und ihr Handwerk auch gut beherrschen, sind lange ausgebucht.

    Es gab schon immer viel mehr Auswahl an modernen Lokmodellen als modernes Wagenmaterial.

    Bei MTH hatte man wenigstens mit dem Eanos und dem Zans gleich zwei Güterwagentypen zu den TRAXX und Taurus dazu gebaut. Leider aber keine Personenwagen.

    Kiss in der Schweiz hat große Silowagen, bei Arnold Höller (auch Schweizer) gibt es diverse Taschenwagen aus dem 3D - Drucker. DEMKO hat den Fans128 und andere Wagen in 1:43,5 - auch Nahverkehrswagen (Halberstädter) Epoche 5.


    Deshalb lohnt es sich auch, den Gebrauchtmarkt im Auge zu behalten. Bei Fahrtreffen und Ausstellungen genauso, wie im Forums - Flohmarkt, sowie die bekannten Verkaufs- und Auktionsplattformen im Internet.

    Unbedingt vorher die Preise vergleichen und nach Möglichkeit "vor Ort" die Fahrzeuge genauestens besichtigen und probefahren. Es wird gern überteuerte Ware angeboten, vorhandene Schäden selten freimütig offengelegt.

    Ehrliche Anbieter zeigen und erklären die angebotenen Fahrzeuge gerne, wenn man sie freundlich danach frägt.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Guten Morgen Johannis,

    Ich befürchte nur, für so minimale Stückzahlen einer Klein(st)serienlok die SBS67-Produktion im fernen Osten unrentabel ist.

    das findest Du erst raus, wenn Du mit DEMKO Kontakt aufnimmst. ;)

    Der DSA200/4, den ich von DEMKO auf meiner bestellten BR140 bekommen soll wird dort auch nur in Kleinstserie für Umbauten oder Reparaturen verwendet. Wenn DEMKO eine Zeichnung vom SBS67 hätte, kann man die den koreanischen Herstellern zeigen und um ein Angebot anfragen. Er ist in ein paar Tagen wieder in Korea unterwegs, also frag bitte mal an ...

    Allerdings schätze ich den Preis eines fertigen SBS67 in Messingguß dann auf 60 bis 80 Euro, wenn man mit den lieferbaren DBS54a vergleicht.

    Der AmRhyn - Stromabnehmer hat die falsche Wippe drauf. Aber die lässt sich durch Neuteile (geätztes Neusilberblech) austauschen.

    Und einen Stromabnehmer in 3D drucken, möglicherweise in Mischbauweise Resin / Stahl geht sicher auch, sofern Zeichnungen vorhanden wären.

    Andere Kleinserienhersteller von modernen E-Loks haben auch Einholmstromabnehmer auf den Loks. Ziemlich sicher sind das aber andere Typen, die umgestrickt werden müßten. Vielleicht bekommt man dort Info`s oder Zeichnungen, oder gar Teile: Kiss (CH) für den TRAXX und dem Vectron, KM1 - Vectron, Domalip (CZ) BR180, AMJL - BB9281 ...


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo Johannis,


    Einholmstromabnehmer in Spur 0 zu finden ist tatsächlich um einiges schwieriger, als die Scherenstromabnehmer von Altbauloks.

    Neben Sommerfeldt gab / gäbe es noch Am Rhyn, hier bei Hans Lei zuletzt gesehen:

    Modellbauteile

    (Runterscrollen, dann kommt der 3-Punkt - Panto. Hat aber nur eine schmale Wippe für die Schweiz drauf!)


    Ich versuche erstmal grob zu beschreiben, was da überhaupt auf der BR 181.2 auf dem Dach sitzt:

    Über Führerstand 1 sitzt der für die DB - Strecke konzipierte SBS67. Das ist im Grunde ein SBS65 (wie bei BR 103 / 111 etc.) allerdings mit Grundrahmen für Dreipunktbefestigung und die Wippe mit zwei Kohle - Schleifleisten hat statt zwei nur ein "Y - Auflaufhorn" pro Seite.


    Über Führerstand 2 sitzt auch ein SBS67 mit Dreipunktrahmen, aber der hat für`s andere Stromsystem eine schmalere Wippe mit zwei "Auflaufhörner" pro Seite und Stahl - Schleifleisten.

    Zeichnungen vom SBS65 (Wie auf BR 103) gibt`s im Netz, vom SBS67 habe ich noch keine entdeckt.


    In der Tat ist DEMKO dabei, moderne Einholmstromabnehmer aus Korea zu bekommen.

    Das weiß ich, weil ich desöfteren hier im Telefonkontakt bin und vor 1 1/2 Jahren dort ein Modell der Lok 140 821-0 bestellt hatte. Die 140ger in der Ausstattung wie zuletzt bei der DB AG verwendet. Da sind dann aber keine SBS67, sondern DSA200/4 auf dem Dach.

    Ob DEMKO auch andere Stromabnehmertypen dort herstellen lässt, weiß ich allerdings nicht.

    --> Wie Dieter richtigerweise schon anrät, würde ich hierzu DEMKO kontaktieren und nachfragen, was machbar wäre.


    Weil ich nunmal den DSA200 erwähnt habe, beschreibe ich den im Groben auch:

    Der DSA200/4 hat zum Anheben zwei Druckluftzylinder im Grundrahmen integriert. Ungefähr dort, wo am SBS65 die Zugfedern sitzen. Deswegen braucht die Lok keinen Hebeantrieb mehr auf dem Dach. Der .../4 heißt so, weil er einen Grundrahmen mit 4 Befestigungspunkten hat. Es gibt ihn auch mit 3 Befestigungspunkten von Stemmann - Technik.


    Was ich jetzt aber wieder nicht weiß ist, ob die BR 181.2 irgendwann mal von SBS67 auf DSA200 umgerüstet wurde.

    Kann gut sein, daß man z.B. bei SEL die "neuen" Einholmstromabnehmer drauf hat.

    Kann das ein "Orts- oder Sachkundiger" bitte verifizieren? ;)


    Blöde Frage: Wäre ein komplett oder teilweise in 3D gedruckter Stromabnehmer stabil genug, um auf`s Dach montiert zu werden? Es gibt ja angeblich recht stabile Resine wie das Weistek ABS-Like. Heutzutage kann auch nicht nur in Plastik, sondern auch professionell in Metall gedruckt werden. Peter Lehmann hat zuletzt die von ihm entwickelten Scharfenbergkupplungen gezeigt, die aus Stahl gedruckt wurden. Wäre auch eine Anfrage wert...


    Ich finde, es reicht für heute an Fachsimplereien von meiner Seite. :rolleyes:


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo Johannis,


    Das Lokgehäuse sieht von außen schon mal richtig gut aus! Eine wirklich tolle Konstruktionsarbeit, die Du da zeigst.

    Zu möglichen Führerraumtüren:

    Nur einzelne meiner Messingloks haben Türen zum Öffnen, aber nutzen tue ich keine davon. In meinen Augen ein zeit- und kostenaufwändiger Gimmick, der mehr Nach- als Vorteile bringt.

    Zu öffnende Türen passen selten richtig in die enge Öffnung und die Chance, den Lack beim Öffnen zu verschrammen ist hoch. Dazu nehmen sie dem Gehäuse im Frontbereich etwas an Strukturstabilität.

    Da Du vermutlich beim Kunststoff - Lokgehäuse auf eine Wandstärke von ca. 1,5mm gehst und bei der 181.2 noch viel Material rund um die Türen ist, würde m.E. eine Türöffnung bei der 181.2 zwar nicht so die Struktur schwächen, aber zur funktionierenden Tür brauchts dann auch Scharniere, Federn, Türanschlag, usw. Diese Mimik sieht man dann innen im Führerstand und einigermaßen leicht montierbar soll es ja auch noch sein.


    Was bei einem verzugsfreien und verwindungssteifen Kunststoffgehäuse für mich viel wichtiger wäre, sind dünnwandige Fensterrahmen mit "dünnen" Scheiben. Dicke Fensterrahmen mit eingeklebten Glasbausteinen finde ich schlicht häßlich und billig. Das macht die ansonsten hervorragende Optik im Nu kaputt.

    Was mir ebenso sinnvoll erscheint, sind ausreichend viele (8) und stabile Anschraubpunkte zum Fahrgestell. Idealerweise eingeklebte oder im Resin eingebettete Messing - Innengewindehülsen statt der gern - weil billig - verwendeten Blechschrauben.

    Dies wäre auch bei der Befestigung der Einholmstromabnehmer sinnvoll.

    Damit das Lokgehäuse formstabil bleibt, würde ich innen an nicht einsehbaren Stellen, Querspanten oder Versteifungsrippen einziehen.

    Ich bin auf Deine Drehgestelle und dem angedachten Antriebsstang gespannt. Auch auf die beiden Stromabnehmer SBS67 mit den unterschiedlich breiten Wippen.

    Das wird sicher ein sehr schön detailliertes Modell, ein Träumchen ...


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,

    Was kann dann beim Permanent- oder Elektromagnet an Lasten drangehängt werden? Ich denke da an meine Messing- Reisezugwagen von Hehl und Wunder. Ein Wagen wiegt ca. 1400 Gramm, der Zug besteht aus 7 Wagen.

    Für diesen Wagentyp wären solche Kupplungen ideal, weil man hier nur sehr schlecht Schraubenkupplungen zusammen bekommt.

    Viele Grüße aus'm Urlaub

    Norbert

    Hallo Johannis,

    Deine geplanten Projekte gefallen mir ausnehmend gut.

    Moderne Fahrzeuge in Aussicht zu haben, die noch aktiv sind, oder vor weniger als 20 Jahren ausser Dienst gestellt wurden, sind für mich besonders von Interesse.

    Die Mehrsystemslok BR 181.2 zählt hier dazu. Ein Modell davon bekommen zu können wäre super, da bin ich dabei!

    Bei der Lackierung bin ich noch nicht festgelegt, bei der Beschriftung würde ich aber Abreiber bevorzugen.

    Die Lok würde bei mir vornehmlich vor Fernreisezügen eingesetzt werden.

    Wäre das Modell im Maßstab 1:45 oder 1:43,5 geplant?

    Viele Grüße aus'm Urlaub

    Norbert

    Hallo Mario, Torsten & Team,


    vielen Dank dafür, daß Ihr soviel Engagement für die Modelleisenbahn gezeigt und die Spur Null damit neu belebt habt. :thumbup:

    Eure gemeinsam getroffene Entscheidung ist hart, aber durchaus nachvollziehbar.

    Sie geht für mich völlig in Ordnung, ich verstehe und respektiere die Beweggründe, die dahinter stecken.

    Für diese schwerwiegende Entscheidung habt Ihr sicherlich lange mit Euch gerungen.


    Ich wünsche Dir lieber Mario, eine baldige Besserung und deutlich stressfreiere Zeiten für eine glückliche Zukunft.

    Bleibt bitte der Spur Null verbunden, auch in den hinteren Rängen kann man seinen Spaß haben. ;)


    Natürlich tut`s mir auch Leid, da Eure mutig geplanten Fahrzeugmodelle auch das ein oder andere aktuelle, sowie fast exotische Fahrzeug (z.B. der Walfisch) beinhaltet hatten. Ich hoffe aber insgeheim, daß Ihr für die angefangenen Projekte einen mindestens genauso engagierten Mitstreiter findet, der sie bis zum verkaufsbereiten Modell weiterführen kann.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert