Posts by Aw Kempten

    Hallo Torsten,


    Norbert: Ich könnte Dir das auch machen. Polycarbonat 0,5mm habe ich da.

    Für die Erneuerung der Fensterscheiben an meiner Lemaco BR 151 habe ich bereits Unterstützung von Klaus Weihe bekommen.

    Der Lieferant für Modell - Fensterscheiben von Klaus Weihe schneidet die benötigten Fenster per Laser aus, die ich in 2D gezeichnet hatte. Die Scheiben bekomme ich also in Kürze.

    Sobald ich aber bei meinen beiden VT 627.0 weiterkomme, könnte ich da wieder auf Dich zukommen?

    Da sind "normale" Scheiben (Fronten, seitlich vom Führerraum & Türen), aber auch die schon mal erwähnten Übersetzfenster.

    Um die Übersetzfenster optisch hinzubekommen dachte ich an eine 1mm - Scheibe in der oberen Hälfte und einer 0,5mm Scheibe darunter pro Fensterausschnitt. Von der Innenseite wird ein Rahmen die Fensterscheiben halten.


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    Hallo Olli,


    man kann den Aufwand durchaus treiben, zwölf Standard - Muttern DIN 934 mittels schleifen, oder abzufeilen, flacher von 2,4 auf 1,8mm Höhe zu bekommen, sofern man die Mutter dadurch auch gerade hinbekommt. Die flachen DIN 439 - Muttern M3 kann man aber auch einfach kaufen. Ich habe solche Standardteile meistens da. Schlüsselweite hier übrigens 5,5mm - dazu passt keine Inbusschraube.

    Die Stahl - Muttern, die an meinen Achsen verwendet wurden (siehe auch das Bild ...180125), waren nicht die Originalen von Lemaco. Welche Art flacher Muttern original an den Lemaco - Spindeln drangehört, entzieht sich nach wie vor meiner Kenntnis. DIN 439 war für mich naheliegend.

    Insgesamt habe ich kein technisches Problem, die Radsätze nach meinem Lösungsansatz zu korrigieren. Nur für das genaue Nachbearbeiten der Radscheiben auf der Drehmaschine ist es nötig, einen genau zentrisch laufenden Spannring zu haben, den man auf der Maschine mit der Messuhr auf Plan- und Rundlauf ausrichtet (Habe ich in Kürze auch da).

    Die Lemaco - Achsen haben einen genau geschliffenen Passdurchmesser 3,00mm hinter dem M3 - Gewinde, wo die Radscheiben genau drauf zentrieren. Meine Achsen sind unbeschädigt und was Qualität und Laufgenauigkeit angeht, sind die super. Sehr präzise und mehrfach mit Kugellagern plus Passcheiben gelagert, laufen sie leicht und leise, ohne spürbares Spiel in den Komponenten - eben wie eine sehr gute Maschinenspindel.

    Deshalb werde ich die Achsen auch nicht wie von Oliver erwähnt, rausschmeißen um einen noch viel aufwändigeren und kostspieligen Umbau zu machen, der hinterher technisch gesehen, unter Umständen deutlich schlechter läuft.

    Die Canon - Motoren laufen auch ruhig, für einen Umbau auf Faulhaber's sehe ich im Moment keine Notwendigkeit.


    Ich wollte lediglich aufzeigen, was da zuvor an der Lok und den Radsätzen alles dran rumgepfuscht wurde und nachfragen, wie Lemaco die Loks werksseitig ausgeführt hat, um meinen Lösungsansatz anzupassen, bzw. zu optimieren.


    Gebrauchtkauf ist und bleibt Vertrauenssache. Eine mit dem Modell mitgelieferte, ehrliche Historie, wenn was geändert wurde / was / von wem / wann - ist am Ende immer von Vorteil für alle Beteiligten und auch für`s Modell selbst.

    Damit ist meinerseits dieses Thema / der Thread erschöpft.


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    Null-Problemo


    Naja, wenn Du das auch nicht verstehst, bist Du wenigstens nicht alleine. ;)

    Aber auch Du kannst nicht alles wissen, insbesondere wenn wie hier geschehen, mal so richtig geschlampt und gepfuscht wurde.


    Eigentlich schon fast Off Topic, aber nochmal hier dargelegt, was ich beim Ausbau gruseliges gesehen und gemessen habe und was ich nach Rücksprachen mit einzelnen Kollegen daraus schließen darf:

    Derjenige, der die Lok digitalisiert hatte, hat gesichert alle Achsen ausgebaut, komplett zerlegt und aus Schludrigkeit teilweise seitenverkehrt wieder eingebaut.

    An allen 12 Pilzkontakte waren Kabel angelötet, aber nach oben zu einer Zwischenplatine vor dem Dekoderanschluß kamen von einem Drehgestell nur zwei Leitungen und vom anderen Drehgestell vier Leitungen davon weiter bis zum Dekoder. Die restlichen Leitungen endeten hier, bzw. wurden einfach "weggelassen". Vermutlich wegen der Kurzschlüsse, die die falsch herum montierten Radsätze verursacht haben. Demnach war wohl das Weglassen von einzelnen Leitungen einfacher, als die Ursache selbst zu suchen und zu beheben.

    Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, hat derjenige noch alle Oberflächen zwischen Drehgestell und Bodenblech mit Isolierband abgedeckt.

    Mit dem Multimeter habe ich jedes der 12 abgebauten Räder einzeln geprüft, davor diese in Alkohol eingelegt und dann sauber abgewischt. Geprüft habe ich den el. Widerstand zwischen Edelstahl - Radreifen und dem blanken Radkörper, da wo er auf der Achse sitzt. Ich habe entweder Null Widerstand (= Nicht isoliert), oder einen Widerstand von 9 kOhm aufwärts gemessen.

    Allerdings nicht im Verhältnis 6 zu 6 Räder, wie erwartet, sondern nur 4 Räder mit dem höheren Widerstand. Spätestens jetzt wird es richtig blöd - da stimmst Du mir womöglich zu, oder? -- Das erstmal zum Thema Kurzschlüsse --


    Ich habe beim Zerlegen der Radsätze zudem bemerkt, daß hier sehr offensichtlich Teile fehlen müssen.

    So eine Lemaco - Antriebsachse hat einige Kugellager und Distanzscheiben unterschiedlicher Größen verbaut.

    Man kann durchaus behaupten, hier werden Präzisionsspindeln eingesetzt.

    Es wurden aber eben einige Bauteile, die werksseitig zur Lemaco - Achse dazugehören entweder verloren, oder beim Ausbau so beschädigt, daß ein billiger Ersatz dafür herhalten musste. In diesem Fall wurden bei allen 6 Achsen / 12 Rädern die M3 - Muttern getauscht. Vermeintlich waren das bei Lemaco mal flache M3-Muttern DIN 439 aus Messing oder Edelstahl. Mangels Lemaco - Unterlagen oder einer "unberührten" Vergleichs - Achse weiß ich das aber nicht sicher. - Jetzt also ausgetauscht gegen schwarze Standardmuttern M3 / DIN 934.

    Weil diese DIN 934er Muttern aber 0,6mm höher sind, die Achsen damit 1,2mm breiter, war das Seitenspiel der Achsen in den Achslagern auch kleiner - vielleicht hat es hier auch schon geklemmt.

    Es wurde deshalb vermutlich ein Distanzring, der sich zwischen Radkörper und der flachen M3 - Mutter befand, weggelassen. Die "hohe" M3 - Mutter klemmt damit nur auf der oberen Bohrungskante der Vertiefung, drunter ist damit ein Hohlraum - wo der Distanzring innen drin sein sollte. Nun - so festgezogen, sitzt die hohe M3 - Mutter etwas niedriger als zuvor mit dem Ring. Die schnelle Lösung war damit also gefunden, den Ring einfach wegzulassen.


    Auf dem ersten Bild sieht man die Vertiefungen im Rad, wo m. E. diese fehlenden Distanzringe reingehörten (ist an allen 12 Rädern so). Innendurchmesser der Senkung: 6,2mm / Tiefe 1,2mm. Den fehlenden Distanzring (12x) schätze ich auf 6,0/4,0 x 1,2mm.


    Ich erschlage hoffentlich alle Probleme gleichzeitig damit, daß alle 12 Radscheiben eine Isolierbuchse mit Bund von mir bekommen, auch die Distanzringe außen mit flachen M3 - Muttern DIN439 werde ich wieder einbauen.

    Falls Jemand eine Ersatzteileliste zum Lemaco - Antrieb hat, oder eine Zeichnung davon, wo man die Einzelteile drauf sieht, wäre prima, eine Kopie davon zu erhalten.


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    Hallo Bahnboss,


    leider habe ich hier im Süden niemanden Bekanntes in der Nähe, der eine Lemaco BR151, bzw. eine BR 103 hat und mal eben eine der Achsen ausbaut und zerlegt, um die werksseitigverbauten Einzelteile zu fotografieren.

    Ich würde mich aber sehr drüber freuen, sollte jemand so eine Bestandsaufnahme machen können, sollte eine Lemaco - Lok eh gerade auf der Werkbank liegen.

    Falls es von Lemaco mal eine Ersatzteilliste oder - Zeichnung zu den Antrieben gegeben haben, wäre eine Kopie davon traumhaft.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert


    P.S.: Mit DEMKO bin ich zur Zeit nicht auf der Ebene, miteinander in üblicher Art kommunizieren zu wollen.

    Da gibt`s noch offene Rechnungen von der anderen Seite zu begleichen (G1700).

    dirk n

    Messe die doch mal einzeln, vielleicht ergibt sich da was.

    Ich habe jedes der 12 Räder einzeln mit dem Multimeter gegenüber dem Drehgestellrahmen gemessen.

    Den kleinen Widerstand habe ich mal links und mal rechts, völlig willkürlich.

    Folglich müßten beim Digitalisieren der Lok, wo die Antriebe und Radscheiben ausgebaut / verändert wurden,

    die Radscheiben (isoliert / Nicht isoliert) hier desöfteren seitlich vertauscht worden sein, wie Robert auch schon vermutete.

    Aber warum dann die Lok beim Vorbesitzer "normal" gefahren sei, bei mir aber Kurzschlüsse produziert, obwohl schon alle Leitungen von den Pilzkontakten weg sind, ist mir echt ein Rätsel.

    Es wurde definitiv an den Antrieben / Radsätzen unprofessionell herumgepfuscht, dazu fehlen ganz sicher auch ein paar Bauteile, die werksseitig mal mit dran waren.

    Die einzig mir nun sinnvoll vorkommende Idee zur Abhilfe ist das Ausbauen aller Radscheiben und diese dann mittels Kunststoffbuchsen elektrisch zu isolieren. Damit hätte ich dann eine beidseitige Achsisolierungen geschaffen. Die Radscheiben muss ich dazu auf der Drehmaschine in einem speziellen Einspannring bearbeiten und natürlich die dazu passenden Kunststoffbuchsen drehen.


    Ich denke, einseitig isolierte Achsen bergen immer Potential für Probleme beim Digitalisieren. Deshalb ändere ich das diesesmal ...


    Viele Grüße und Danke für die bisherigen Hinweise :thumbup:

    Norbert

    Hallo zusammen,


    ich habe da ein paar Fragen zur werksseitigen Analog - Ausführung von Lemaco - Antrieben.

    Ich erhoffe mir von mitlesenden Experten für Digitalumbau den ein oder anderen Hinweis, was da an meiner BR151 elektrisch an den Radsätzen / Drehgestellen nicht stimmt.


    Meine Lemaco BR 151, vor wenigen Monaten als digitalisiertes Modell gebraucht gekauft, hat die Drehgestelle ziemlich unprofessionell zum Gehäuse hin isoliert bekommen, zudem wurde die Befestigung der Radscheiben auf den Achsen geändert - da fehlt ziemlich sicher das ein- oder andere Bauteil. Ich vermute hier spezielle M3 - Muttern mit Zentrierdurchmesser die in der mittigen Flachsenkung der Radscheiben sitzen.

    Die Drehgestelle machen Kurzschlüsse auf dem Rollenprüfstand, obwohl ich alle Leitungen von den 6 Pilzkontakten pro DG schon abgelötet habe.

    Mit dem Multimeter messe ich einen kleinen Widerstand vom linken oder rechten Radreifen zum Drehgestellrahmen, aber nie alle drei Räder von der selben Seite aus, sondern mal links - mal rechts - völlig willkürlich durcheinander.

    Mein Vorbesitzer hat die Lok genauso gebraucht gekauft, mir unverändert weitergegeben. Er kann mir also nichts zu den Ausführungen und Arbeiten an der Elektrik sagen. Die Lok sei bei ihm aber "normal" im Digitalbetrieb gefahren.

    Die Lok 151 131-0 (Verkehrsrot Railion) stammt von C.W. König, der aber nicht mehr unter uns weilt. In 2006 wurde in seinem Auftrag das separate Lokgehäuse neu lackiert beim Spezialisten, Herrn Panhans / Berlin. Hier erfolgten keine Arbeiten an der Elektrik, war ja auch nur das Lokgehäuse vor Ort.

    Die Digitalisierung auf ESU L 4.0 war irgendwann später, von wem bleibt wohl für immer ein Rätsel.

    Meine beiden Drehgestelle auf der Oberseite und auch das Bodenblech auf der Unterseite waren vollflächig mit schwarzem Isolierband zugeklebt.

    Einer der beiden Drehzapfen hatte einen Abschnitt / Ring eines Plastikdübels zur Isolierung dran, die dazugehörige Bohrung in der Bodenplatte wurde entsprechend aufgebohrt.


    Zur analogen Lemaco - "Werksausführung":

    Wie sind die Radsätze im Drehgestell ab Werk isoliert gewesen?

    • Einseitige Achs - Isolation, ein Pol mit direkter Verbindung vom Rad über den Achsstummel auf den Drehgestellrahmen?
    • oder beidseitige Achs - Isolation, ohne Verbindung zum Drehgestellrahmen?

    Wie sind die Radreifen über den Radkörper bis zur Achse hin ab Werk isoliert gewesen?

    Ich kann nirgends ein einziges Kunststoffteil erkennen, das der Isolation dienlich wäre.

    Vermuten würde ich eine hauchdünne Plastikeinlage / Folie zwischen den Edelstahl - Radreifen und den schwarz lackierten Radkörpern aus Messingguß.


    Vom Aufbau her ist an beiden Seiten der Achse ein M3 Außengewinde, darunter ein kleiner Absatz als Anschlag und nach außen noch der Achsstummel, welcher ein Kugellager und kleine Passscheiben trägt. Die Achse ist durchgängig und hat noch zusätzlich ein Flanschkugellager und einen Distanzring aus Messing auf einer Seite der Getriebebox.

    Die Radscheiben bestehen aus einem Edelstahl - Radreifen und dem gegossenen Messing - Radkörper.

    Die Stromabnahme über Pilzkontakte erfolgt innen am Radreifen.

    Von außen ist eine Senkbohrung 6,2mm x 1,2mm tief, zentrisch im Radkörper, die aber leer ist. Die flache M3 - Sechskantmutter klemmt außen also nur am Rand der Senkung das Rad fest - hier fehlt definitiv irgend ein Bauteil.


    Wie müßte Eures Wissens nach der Aufbau der Radbefestigung sein, bzw. welche Bauteile gehören da normalerweise dazu.

    Eine originale Stückliste und Explosionszeichnung hier wäre Gold wert, wird`s aber vermutlich nicht geben. Lemaco gibt`s ja auch nicht mehr ...


    Ein paar Bilder habe ich hier drangehängt, damit man die schwere Kost etwas besser zuordnen und hoffentlich auch ein wenig verstehen kann.


    Auf sachdienliche Hinweise würde ich mich sehr freuen :saint:


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    Hallo Rainer,

    Ist die Befestigung auch als Drei-Punkt-Ausführung möglich oder muss da sehr viel umkonstruiert werden?

    Es müßte nur der Grundrahmen unten konstruktiv abgeändert werden. Alle anderen Bauteile vom Stromabnehmer blieben gleich.

    Die Basis meiner DSA200.08 mit den vier Auslegern ist nahezu identisch zu dem Grundrahmen, den die 3-Punkt - Ausführung des DSA200 hat.

    Die Position der drei Isolatoren (entspricht dem Bohrbild auf dem Lokdach) unter dem Grundrahmen und die Art der Befestigung ist eben anders.

    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert


    P.S: Die Lok ist unterwegs zum Lackieren. Ich repariere und revidiere in der Zwischenzeit die zwei etwas verschlissenen Drehgestelle.

    Hallo zusammen,


    der mechanische Umbau der Lemaco BR151 ist soweit fertiggestellt, siehe auch vorangegangene Beiträge #3455 und #3480 / Seiten 173 und 174.

    Die letzten Arbeiten dran galten nun den neuen Einholmstromabnehmern, Typ DSA200.08, die ich in 3D / SolidWorks konstruiert hatte. Die Einzelteile habe ich wie mehrere Teile an der Lok selbst, gießen lassen. Nun mußte ich die Teile "nur noch" zusammenbauen.

    Damit ich auch ausreichend Ersatz von diesen modernen Einholmern auf Lager habe, man(n) weiß ja nie was passiert, habe ich gleichmal vier Stück davon gebaut. Die Teile zum DSA200.08 kann ich eh beim Gießereibetrieb nachbestellen, sofern nötig.

    Die Teile passten fast perfekt, es war nur ein klein wenig Nacharbeit der Gußteile nötig, da an den unmöglichsten Stellen vom Gießprozess kleine Messingperlen dranpappten. Die zu entfernen war nicht immer so einfach, hat aber irgenwann dann doch geklappt.

    Auf dem Dach der Lemaco BR151 passen die neuen DSA200.08 erfreulicherweise ganz genau in die vorhandenen Isolatoren / Aufnahmen der vorher montiert gewesenen Scherenstromabnehmer DBS54a, fand ich echt nett von den Panto's.

    Die neuen Stromabnehmer könnten theoretisch mittels Servo hoch- und runtergefahren werden, aber dazu ist es mir persönlich in der doch so großen Lok etwas zu eng. Die Maschinenraumeinrichtung der 151er hat beidseitig neue Visaton BF32 bekommen und die sind dann schon sehr nahe an den Führerstandsrückwänden dran. So wichtig ist mir dieser Gimmick dann doch nicht.

    So kann die Lok nun zum Lackieren weggeben werden. Sobald sie wieder zurück ist, folgt der Wiedereinbau der gesamten Elektronik inkl. des vorher schon eingesetzten ESU Dekoders 4L. :rolleyes:


    Anbei ein paar Bilder der Stromabnehmer, viel Spaß beim gucken... ;)


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen - allen ein gutes Neues Jahr!


    für diverse Fahrzeuge sowieso, aber aktuell aber für meine Lemaco BR 151 in Revision, suche ich nach einer Möglichkeit, neue Fensterscheiben zuschneiden zu lassen.

    Hat Jemand unter uns einen guten Lasercutter, oder CNC - Fräse und würde für mich gratfreie, neue Kunststoff - Scheiben zuschneiden?

    Oder kann mir Jemand einen geeigneten Fachbetrieb hierfür empfehlen?

    Das Scheibenmaterial darf 0,5 bis 0,8mm dick sein, glasklar bzw. rot transparent.


    Um diese Scheiben geht`s (siehe auch auf dem Foto):

    2x Maschinenraumfenster "flach" (125 x 20 x 0,5mm),

    4x Fenster in den Türen "mit besonderer Kontur" (ca. 14,5 x 20,5 x 0,5mm)

    2x Frontfenster "leicht gebogen / mit besonderer Kontur" (ca. 53 x 22 x 0,5mm).

    6x weiße Streuscheiben Ø 4,0 x 0,5mm

    4x rote Streuscheiben Ø 4,0 x 0,5mm


    Die originalen Lemaco - Fenster aus 0,5mm dünnem Material sind leicht verkratzt, dazu mit Klebstoff - Anhaftungen, sodaß ich diese austauschen möchte.

    Die Streuscheiben an den 10 Lampen waren davor schon nicht vollständig und sind dazu tw. auch beschädigt.


    Die Front- und Türfenster sind wie beschrieben & zu sehen von den Außenkonturen her etwas komplizierter, als "nur" einfache Rechtecke.

    Ich zeichne daher die benötigten Fenster noch mit 3D - Software, kann aber auch 2D AutoCAD - Zeichnungen machen.

    Je nachdem, welches Format zur Herstellung benötigt wird.


    Und natürlich soll das niemand für Umme machen ... ;)


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    im Beitrag #3455 habe ich die ersten Schritte zu den Reparatur- und Umbauarbeiten an meiner Lemaco BR151 schon gezeigt. Mittlerweile sind weitere Gussteile eingetroffen und am Lokgehäuse angebracht, was mal mehr mal weniger Aufwand bedeutete.

    Um die neuen durchbrochenen Laufroste auf dem Dach anzubringen, mußte ich davor die alten Teile herauslöten, die Löcher verschließen und viele Löcher für die Füße der neuen Bauteile bohren.

    Die Dachleitungen waren mir hierbei etwas im Weg, sodaß ich auch alle Isolatoren herausgelötet habe.

    Das war auch gut so, denn die alte Farbe in den Isolatorlamellen habe ich nicht einmal mit dem Sandstrahlgerät richtig entfernen können, solange die dünnen Leitungen noch dranhingen.

    Die von mir gezeichneten, neuen Gußteile kann ich bei Bedarf nachproduzieren lassen, falls jemand einen ähnlichen Umbau in Erwägung ziehen sollte. Das betrifft alle Teile die nötig sind, eine BR 151 ab Epoche 5 darzustellen.

    Den von mir zuvor gesuchten, kleinen Bremsschlauch habe ich vor, selber neu anzufertigen, nachdem ich keinen Ersatz finden konnte.

    Falls sich aber genügend Interessenten melden würden, deren Lemaco - BR151 ebenso "Fehlbestände" an Bremsschläuchen haben sollten, kann ich neue Bremsschlauch - Pärchen (links / rechts) anfertigen lassen. Dann könnten etwaige 151 - Eigner mit abgebrochenen Bremsschläuchen ihr Modell auch wieder vervollständigen.

    Damit sich der Aufwand aber überhaupt rentiert, müssten sich Interessenten für mindestens 20 Bremsschlauch - Paare bei mir, per Konversation bis Ende Januar 2024 melden.

    Genug geschrieben, anbei ein paar Bilder vom aktuellen Stand. Die Bilder habe ich mal eben mit dem Smartphone gemacht.


    Viele Grüße aus'm Allgäu & Guten Rutsch ins Neue Jahr

    Norbert

    Hallo Matthias,


    eine ähnliche Frage wurde vor nicht allzu langer Zeit auch unter Tipps und Tricks gestellt, da ging es ums Entlacken von einem E44 - Gehäuse.

    Hallo zusammen,


    danke für die Aufklärung!

    Damit ist auch völlig klar, warum Herr Bieger die Seite schließen muß. Den Grund hätte er m. E. aber auch einfacherweise direkt dazuschreiben können.

    Ich kann mich selbstverständlich irren, aber ich meinte, es gab mal ein Angebot von der MoBa, das Forum in das ihrige zu übertragen. Das hat dann wohl nicht geklappt, oder war nicht erwünscht.

    Schade um die vielen alten Beiträge, die dann endgültig weg sind. Aber einige Nuller dort sind ja auch hier im SNM - Forum vertreten.

    Aber Ihr habt auch recht, es wurde fast nur noch in den Rubriken An- und Verkauf fleißig reingeschrieben. Jetzt kurz vor Ladenschluß noch mehr als zuvor - meine Empfindung.


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    ... hat zwar etwas gedauert, aber nun klappt es also doch noch.

    Gestern Abend kam die knappe E-Mail von Herrn Müllner rein, die bestellten Teile seien unterwegs zu mir.

    Die Telefonnummer auf der Rechnung ist dieselbe wie auf der Internetseite und diejenige, die ich vergeblich versuchte.


    Viele Grüße

    Norbert

    ... heute habe ich es nochmal versucht, Herrn Müllner telefonisch zu erreichen. Das klappte auch diesesmal nicht, da geht niemand ans Telefon. Auch über E-Mail gibt es keine Reaktion.

    Ich hoffe schwer, daß da nichts Ernstes dahintersteckt.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    am 08.12.2023 hat Forumsbetreiber und Admin Daniel Bieger im Forum Modellbahnbau Spur 0 / das ehemalige ARGE - Spur 0 - Forum, kurz und knapp veröffentlicht, daß das Forum zum 01.01.2024 abgeschaltet wird. Dies verbunden mit seinem Dank an die bisherigen, aktiven Forumsmitglieder. Ansonsten keine Info.


    Diese Nachricht verwunderte mich sehr, da habe ich vielleicht auch irgendwas verpasst, was der Grund für die Abschaltung und das dazugehörige Datum sein könnte.

    Ich habe also auf den entsprechenden Eintrag reagiert und nachgefragt, warum abgeschaltet wird und ob die vielen Beiträge z.B. in ein anderes, neues Forum übertragen werden sollen / könnten.

    Die Reaktion auf meine Nachfrage folgte am nächsten Tag:

    Meine Frage im selben Thread wurde direkt gelöscht und der Thread selbst ist nun gesperrt. Nachfragen sind demnach nicht erwünscht.


    Das Vorgehen an sich finde ich schon etwas unhöflich bis grenzwertig, aber meine größte Sorge gilt den vielen Beiträgen, die verloren gehen könnten.

    Natürlich aber auch den vielen Forumsmitgliedern. Ich denke, da haben viele garnicht mitbekommen, daß zum Jahresende dort Schluß ist.


    Weiß hier jemand, warum das ehem. ARGE - Forum zugemacht werden muß, was dahinter steckt?

    Wie geschrieben - vielleicht ist mir da was entgangen, vielen weiteren Mitgliedern jenes Forums aber sicher auch.


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    bei mir wird zur Zeit eine Lemaco BR 151 revidiert.

    Die ganz ursprünglich mal grüne 151 043-7 / Epoche 4, dann verkehrsrote 151 131-0 wird nun vollständig zur Epoche 6 umgerüstet, was einige Änderungen am Lokgehäuse nach sich zieht.

    Der erste Schritt war das komplette zerlegen des Modells zum sandstrahlen, damit ich auch alle Lötstellen finde.

    Der Großteil der Änderungen und damit einhergehend, neuer Bauteile betrifft den Dachbereich: Einholmstromabnehmer, geänderte Anordnung der Isolatoren plus ein neuer Isolator, neue durchbrochene Laufgitter, Makrophone, usw.

    An den Pufferbohlen werden rechteckige Hochleistungspuffer montiert und ein größerer Rangierertritt angelötet.

    Die Einzelteile zu den Einholmstromabnehmern vom Typ DSA200.08 sind auch gekommen, die muß ich noch versäubern und zusammen mit einigen Messingdrahtteilen zusammen löten.

    Die Führerstände bekommen je ein Ebula - Gerät und modernere Stühle mit Kopfstützen.

    Einige Abbrüche am Gebrauchtfahrzeug gab es leider auch, sodaß auch hier mit Neuteilen nachgesorgt werden muß.

    Alle Teile hierzu habe ich selber in 3D konstruiert und gießen lassen, oder mit meinem Maschinenpark angefertigt.

    --> Einzig die abgebrochenen Bremsschläuche - hier suche ich noch passender Ersatz.

    An dieser Stelle auch nochmal mein Dank an Frank-Martin / Baumbauer 007, der mich mit vielen Detailfotos vom Lokdach und den Pufferbohlen versorgt hat.

    Wenn meine Umbauarbeiten einigermaßen wie geplant abgearbeitet werden können, alle neuen Gußteile passen, kann ich u.U. diese Gußteile auch nachordern und zum Verkauf anbieten.


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    hatte jemand von Euch zuletzt Kontakt zu Wolfgang Müllner / Spur0tuning?

    Vor einer Woche hatte ich eine E-Mail mit einer Bestellung an ihn geschrieben und im selben Zeitraum bis heute mindestens vier mal dort vergeblich versucht anzurufen.

    Ich konnte aber niemanden erreichen, eine Reaktion oder Antwort auf das E-Mail kam nicht zurück.

    Auf seiner Internetseite ist kein Hinweis zu Urlaub, oder vorübergehender Abwesenheit zu finden.


    Viele Grüße aus'm Allgäu

    Norbert

    Hallo Hape,


    den Teudtloff - Kohlekran gibt es im Shop vom schweizer Hersteller Dachslenberg:

    Teudloff Kohlekran
    Teudloff Kohlekran: Dieser Kohlekran wurde nach einem ursprünglich in Völkermarkt auf der Vellachtalbahn eingesetzten Vorbild gebaut. Der Bausatz ist ä..
    shop.dachslenberg.ch


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert

    Hallo zusammen,


    nachdem ich über Wikipedia rausgefunden habe, daß die zwei VT`s der UeE (Uetersener Eisenbahn) entgegen meiner Annahme doch in Regelspur gebaut wurden, habe ich vorerst mal mein Vorbildfahrzeug von der Schwäbischen Alb-Bahn nach Norden gewechselt.

    VT 4 mit Fabriknummer 143403 wurde 1957 in Dienst gestellt, VT 5 mit Fabriknummer 143 554 in 1958.

    Gefahren sind die Schienenbusse dann bis 1965. Aber nicht nur der Verbleib der Fahrzeuge ist mir völlig unbekannt.

    ich würde auch gerne einen haben wollen.................

    Uetersener Eisenbahn ohne Fronttür?

    Ich gehe mal davon aus, wenn bei MAN der VT mit Fronttüren bestellt wurde, dann auf beiden Frontseiten, nicht nur auf einer davon. Wer`s genauer weiß, bitte posten.

    Ich habe nur ein einziges Bild eines Uetersener VT`s mal irgendwoher bekommen, das hat (mir) gereicht. Der ist soo schön ... :love:

    Die Farbkombination Beige / Blau finde ich einfach super, steht dem MAN ausgezeichnet. Bei mir wäre der Schienenbus als Kleinod einer Museumsbahn mit im Fuhrpark.

    Die genauen Farbbezeichnungen und natürlich dann auch die Beschriftung des VT`s weiß ich überhaupt nicht. Das Foto ist ziemlich alt, die Farben hierauf können täuschen. Ich hoffe aber, daß jemand aus der Gegend von Uetersen vielleicht mit zur Auflärung beitragen kann.

    Ich freue mich riesig auf dieses Schmuckstück, bestellt ist ja schonmal ...


    Viele Grüße aus`m Allgäu

    Norbert