Posts by Reinhold

    Danke, das sieht ja gar nicht so übel detailliert aus! Na mal sehen, wenn es montiert werden konnte, lässt es sich auch zerlegen. Aber irgendwie muss man wohl die Achsem ersetzen, evtl. auch die Räder. Schade um die filigranen Zahnradantriebe.

    Hallo Olaf, hallo Jörg,


    vielen herzlichen Dank für Eure Beiträge, die sind bereits recht aufschlussreich; hat denn jemand das Modell schon zerlegt? Im Magazin gibt es ja auch ein paar Kommentare, dass man schlussendlich doch wohl annehmen kann, dass es sich für Fahrzeugbastler um ein dankbares Objekt handelt!


    Ein anderer Punkt ist das Problem mit Haxo, das werde ich auch einmal testen. Mit Decapod klappte die Bestellung seinerzeit trotz fehlender Französischkenntnisse tadellos!


    Prima, nochmals schönen Dank!

    Hallo Leute,


    das Modell, das von Chrezo für einen sehr günstigen Preis angeboten wird, sticht mir als Freund von nicht alltäglichen Fahrzeugen gewaltig ins Auge. Kann jemand zu dem Modell schon etwas sagen? Ist die Fertigungsqualität einigermaßen akzeptabel oder heißt es: Lass die Finger davon? Ein Antrieb wird sich ja wohl noch unterbringen lassen und meine Privatbahn würde sich über ein neues Dienstfahrzeug freuen.

    Lasst mal hören!

    Ist "eine Weiche" ein Ätzblech ... das würde das erklären ... ?

    eine Weiche besteht aus einem Ätzblech, dazu hauchdünne Gleitbleche (mit denen ich überhaupt nicht zurecht kam) und Nägel, Schwellen- und Hakennägel. Kann sein, dass ich nun etwas vergessen habe, aber das war, meine ich, im wesentlichen der Lieferumfang. Auf dem Ätzblech waren auch die Lötzungen, die habe ich durch Gusszungen ersetzt, was aber nicht unbedingt sein muss; die habe ich nun in Reserve. Ich habe außerdem die Stellriegel mitbestellt, die nicht zum Regelbausatz gehören. Aber ich müsste nachsehen, was genau enthalten war, die Bestellung ist schon wieder zwei Jahre her. Im Onlineshop von Wenz ist alles recht gut beschrieben.

    Hallo Stefan,


    von Wenz bekommt man leider nur komplette Weichenbausätze - die mögen z.B. die Gleitplatten nicht einzeln verkaufen ...

    das kann ich nicht bestätigen. Ich habe mir nach vorheriger Anfrage bei Herrn Wenz 4 Weichenbausätze ohne Schienen und Herzstücke bestellt, zusätzlich die gegossenen Zungenschienen und natürlich Meterware Code 124. Daraus habe ich meinen gekrümmten Hosenträger gebaut und ich habe vor, auf diese Weise noch weitere Weichen nach eigenen Entwürfen zu bauen. Die Ätzteile von Jens ähneln ja sehr den Wenz-Schienenplatten, wenn man von den durchgehenden Herzstückplatten absieht. Aber das kann man ja auch anders machen.


    Gruß Reinhold

    Hallo Heiner,


    ich habe mir tatsächlich 30 min. Weicheneinschotterung angesehen - sehr kontemplativ, die Tätigkeit, das Zusehen auch. Vor dem Funktionstest habe ich den Atem angehalten! Vielen Dank für den Tipp mit dem Ölen der Gleitbahnen und Gelenke! Da steht nun dem Einschottern meines "Hosenträgers" nichts mehr im Wege, außer der Farbgebung, die muss man natürlich vor dem Ölen der Gelenke vornehmen. Die Rostspuren im Schotter habe ich übrigens durch Auftragen von rostrotem Kreidepulver, ebenfalls wieder mit Pinsel, erzeugt. Ich denke, das kann man auch nach dem Ölen machen, da werde ich aber, da im Weichenbereich, schwarze Kreide ausprobieren. Ich werde davon ebenfalls berichten.


    Gruß, Reinhold

    Liebe Forumsleser,


    heute kam Besuch und da fühlte ich mich genötigt, mal grob meine Werke vorzuzeigen, unabhängig von dem vorliegenden modellbauerischen Verständnis. War auch für mich mal eine kleine Stellprobe, da ich etwas Sorge habe, mich an den verschiedenen Baustellen festzufressen, als da sind:
    - die Drehscheibe, sie hat nun noch ein Signalgestell (von der eigenen Werkstatt aus altbrauchbaren Feldbahnschienen zusammengebraten, die Programmierung des Drehscheibenantriebs fehlt aber noch ...),
    - eine Neuerwerbung MTH-Bierwagen, braucht Dingham-Kupplungen und ein bisschen Patina für das sehr plastikglänzende Fahrgestell (Neuland für mich, neue Trittbretter wären auch ganz schön ...),
    - die Bahnmeisterei mit direktem Gleisanschluss zur Drehscheibe mitsamt den zugehörigen Gebäuden ...,
    - Fertigstellung der Geländeecken im 1.BA (gibts tatsächlich!), muss vermutlich noch 'nen Grasmaster engagieren ...
    - usw. usw.


    Naja, mit dem Erreichten bin ich nicht unzufrieden, das war eigentlich das, was ich mir ungefähr vorgestellt habe, und doch wieder ganz anders. Aber die Zeit, die das alles braucht, vermutlich werde ich nie fertig. Der geneigte Betrachter möge sich das Gerümpel drumherum wegdenken.






    Gruß, Reinhold

    Hallo Karsten,


    ich hab mal gegurgelt (): https://www.youtube.com/watch?v=5sPJAk1oLbI
    Die generierten 3D-Modelle müssten doch zu drucken sein, oder? Vermutlich wird man diese Methode hauptsächlich auf Gebäude anwenden, aber auch technische Objekte wie Fahrzeuge könnten bei fehlenden Bauplänen in dieser Form aufgemessen und gedruckt werden. Total spannendes Thema!


    Gruß, Reinhold

    Hallo Karsten,


    ich bin wie vermutlich viele andere Kollegen frappiert, was man mittlerweile alles drucken kann! Die Dachpfannen sehen doch genial aus, kommen mit umgerechnet 11,25mm Materialstärke auch ganz gut hin und und zur "Holz"-Konstruktion der Scheune kann ich selbst als Statiker wenig meckern. Als ich vor ca. 20 Jahren die ersten gedruckten Modelle bei Airbus sah, Stereo-Lithographie genannt, hätte ich mir nie vorstellen können, was damit heute möglich ist! Leider fehlt aber vor allem bei so einem alten Schuppen der Alterungscharakter, er sieht leider etwas steril aus, zu neu und geleckt. Vielleicht kann man 3D-Aufmaße von Originalbauwerken (wie in der Archäologie und Denkmalpflege benutzt) mit der Drucktechnik verbinden, das müsste eigentlich möglich sein. Ich bin mal gespannt, was da alles noch auf uns zukommt!


    Gruß Reinhold

    Deine Drehscheibe kommt mir irgendwie bekannt vor ..., bei mir sieht das z. Z. so aus:



    Das ist - war der Antrieb der Verriegelung, der heute dran glauben musste. Doch auch Antrieb und Steuerung der Scheibe sind im Umbau begriffen, die Story ist also noch heiß!
    Aber ich bin seit September letzten Jahres noch eine Antwort zum Drehscheiben-/Kehrschleifenmodul schuldig: das erworbene Dietz-Modul ist seitdem eingebaut und in Betrieb, wenn man das überhaupt sagen kann. Und es funktioniert fabelhaft, hätte ich so als Bauernelektroniker nicht vermutet! Ohne Zicken und Probleme, also voll empfehlenswert! Ich hoffe, die weiteren Umbauten sind ebenso erfolgreich. Das gibt dann einen neuen Bericht.


    Gruß Reinhold


    p.s.: Nochmal vielen Dank an die Kollegen und Herrn Rapp für die Empfehlungen und Erklärungen!

    Hallo Michi,


    macht bisher einen sehr guten Eindruck, Deine Drehscheibe! Aber täusche ich mich, dass sie in manchen Positionen etwas ruckelt? Das Anfahren der Gleise scheint auch recht gut zu funktionieren, aber glaub mir, das möchtest du bei zehn Gleisen auf die Dauer nicht mehr machen. Das Verstellen der Bühne wg. Leichtgängigkeit des Antriebs könnte eine Verriegelung verhindern, aber dann bleibt das Problem, dass sich Antriebskurbel und Verriegelung gegenseitig beharken, das macht das eine oder das andere nicht lange mit. Dazu müsste der Antrieb ausgekuppelt werden (viel Vergnügen!), aber von sochen Kleinigkeiten darfst Du Dich nicht entmutigen lassen!


    Übrigens habe ich bei meiner Scheibe den Antrieb erfolgreich umgebaut, allerdings ist die Steuerung des Schrittmotors noch ein Buch mit sieben Siegeln ...


    Gruß Reinhold

    Was die Dachkonstruktion anbetrifft, muss ich mich auf meine Erinnerung von 1968 und 1982 verlassen – mag sein, dass ich da was falsch in Erinnerung habe.


    deine Dachkonstruktion macht auf mich als Statiker erstmal einen schlüssigen (und standsicheren) Eindruck. Dass aber das Dachtragwerk zu den Auflagern hin so spitz zuläuft, ist bei Holzkonstruktionen statisch problematisch und zumindest ungewöhnlich, erinnert mehr an Stahlbau. Die Höhe der Wandpfeiler in Tor- und Rückwand kann man von außen gut erkennen, innen sind sie sicher genau so hoch. Das sind dann in aller Regel auch die Stützen der hölzernen Dachbinder, die an den Auflagern noch eine Bauhöhe von 1,5 bis 2m haben. In den Seitenwänden ist die Situation etwas anders, da werden (in der Regel) keine Dachbinder eingebaut. Der Ortgangriegel (aus Beton, nennt man auch Ringanker oder Rähm) liegt in der Dachneigung und dient den Pfetten als Verankerung und Auflager. Die Wandpfeiler steifen die Wand aus und gehen vom Fundament bis zum Ortgang durch.
    Ich hoffe, durch diesen kleinen Diskurs nicht zu verwirren oder gar als Klugscheißer dazustehen, meine Angaben könnten aber von Interesse sein. Ich jedenfalls verfolge solche Bauvorhaben immer mit größtem Interesse und Dein Projekt sowieso!


    Dein Angebot zu Plankopien der Bekohlungskrane (mit Sockel!) nehme ich gerne an, meine Emiladresse schicke ich per PN; herzlichen Dank nochmal!


    Gruß, Reinhold

    Hallo Stefan,


    Wie wäre es hier eine Rutschkupplung einzubauen - vielleicht erinnert sich noch jemand wie das seinerzeit Märklin bei seiner "Blech"-Drehscheibe damals gelöst hatte ... !? - das müsste mit ein Paar Dichtgummis, ein paar Achsen/Gewindestange und einer Druckfeder eigentlich nachzubauen sein.


    wenn ich daran denke, dass der Schlupf bei einem zentrischen Antrieb mit das größte Problem beim Ansteuern der Gleise ist, weiß ich nicht, wie man das mit einer Rutschkupplung realisieren kann. Für mich wäre der ideale Drehscheibenantrieb der über angetriebene Laufräder, die rutschen bei einer Verriegelung durch. Aber das Anfahren der Gleise müsste mit irgendwelchen Anschlägen passieren, das wäre wieder etwas für Tüftler und Erfinder! Ich hätte schon Ideeen, aber wer möchte soetwas realisieren?


    Ich habe mal eine hölzerne (Western-)Drehscheibe im Maßstab 1:64 mit einer umlaufenden Zahnstange gebaut. Mit Drehpoti ließen sich die Gleise händisch perfekt anfahren, Schlupf gegen Null! Wenn meine derzeitigen Aktivitäten unbefriedigend verlaufen, werde ich dieses Prinzip erneut umsetzen!


    Gruß Reinhold

    Hallo Michi,


    ich wollte das Problem des Entgleisens bei nicht ganz korrekter Stellung der Drehbühne ebenfalls mit einer Verriegelung lösen, was aber nur z. T. gelungen ist. Die Verriegelung über offen liegenden Riegeln, Umlenkgestänge und Ansteuerung durch elektronischen Viessmann-Weichenantrieb macht schon etwas her und funktioniert auch. Der Weichenmotor ist aber zu schwach, um den Riegel auch mal gegen einen Reibungswiderstand ins Schloss zu drücken. Man muss sich vorstellen, dass da in der Regel ein paar Kilo gedreht werden müssen! Werde ich evtl. nochmal mit einem kräftigen Servoantrieb umrüsten. Kopfschmerzen bereitet mir auch die Genauigkeit der gegenüber liegenden Schlösser, das habe ich noch nicht gelöst. Ein weiteres Problem ist, dass der Scheibenantrieb bei verriegelter Bühne abgeschaltet werden muss, weil bei einer Fehlbedienung garantiert irgendetwas kaputt geht. Das mag aber bei manuellem Antrieb kein Problem sein; ich werde die Verriegelung möglicherweise nur noch als Attrappe herumfahren.


    Was den Polwechsel der Schienenstromversorgung angeht, ist nach meiner Erfahrung ein Kehrschleifenmodul unabdingbar. Diese Module sind ja z. T. recht teuer wie ich finde, ich habe ein verhältnismäßig günstiges von Dietz, funktioniert wunderbar! Ich wollte die Geldausgabe unbedingt vermeiden, musste aber mit meiner "russischen" Polwechselmethode Lehrgeld bezahlen. Dazu hatte ich die Kupferschleifringe mittig geteilt und über Kreuz wieder zusammengelötet. Das ging auch nur, weil die vier Gleisanschlüsse direkt gegenüber liegen und funktionierte leidlich. Dabei muss aber das Gleis beim Drehen abgeschaltet werden, was den Nachteil hat, dass bei dem gedrehten Fahrzeug Geräusch und Licht erstmal ausgeht und die Fahrtrichtung nicht immer ganz sicher ist; ist alles viel zu umständlich. Das Dietz-Kehrschleifenmodul ist bei mir demnächst frei, weil die Drehscheibensteuerung (gerade bestellt, kostet auch lumpige 150 Euronen) eine eigene Umschaltung enthält. Falls Interesse besteht, nenne ich dir mal einen Preis dafür.


    Wie du siehst, Probleme über Probleme, ein paar hast du ja auch schon kennen gelernt. Ich war aber nicht bereit, mal so eben zweieinhalb Mille für eine perfekte Drehscheibe abzudrücken.


    Gruß, Reinhold


    p.s.: Den alten Antrieb habe ich auch noch abzugeben ... ;)

    Hallo Michi,


    sieht gut aus, dein Drehscheibenantrieb mit dem Handrad! Ich bin aber mal gespannt, wie du damit so auf die Dauer zufrieden bist. Ich habe soeben den Antrieb meiner Kitwood Hill Drehscheibe rausgeworfen und baue einen Steppermotor samt Steuerung von Digitalzentrale ein. Nicht, dass der Antrieb nichts taugt, aber es stimmt einfach nicht, dass die manuelle Ansteuerung der Gleise kein Problem sei, nicht in Spur 0. Vielleicht ist das ja mit händischer Kurbel noch etwas anders, aber du wirst sicher darüber berichten, ich bin jedenfalls gespannt.


    Gruß, Reinhold

    Hallo Dirk,


    die Katzenköppe bestehen ja eher aus unbehauenen Kieseln, je gröber, um so knochenbrecherischer, während das Kleinpflaster aus behauenen Granitwürfeln oder anderen Steinarten hergestellt wird. Das sehr feine Kleinpflaster ist. m. W. für die Bahnsteige der S-Bahn in Berlin typisch, habe ich woanders eigentlich noch nicht bewusst gesehen, höchstens auf berliner Trottoirs. aber ich kann mich täuschen. Mal abgesehen davon, dass es etwas uneben ist, ist es sehr langlebig! Das Pflaster in Lichterfelde-West z. B. liegt bestimmt schon seit dem ersten Umbau des Bahnhofs um 1890! Später hat man ja oft Schotterbahnsteige gebaut u./o. gnadenlos mit Asphalt gepflastert; heutzutage werden die Bahnsteige i. d. R. mit Betonwerksteinplatten belegt.


    Gruß Reinhold

    Hallo Alexander,


    danke für das Foto, solche Bilder sind im Internet schwer zu finden! Lichterfelde-West war 1971 einer der ersten S-Bahnhöfe, die ich in Berlin kennen gelernt habe, weil dort mein Quartier lag! 100 Tage Dauerfrost - werde ich nie vergessen! Das Gestühl war damals aber origineller.
    Aber dieses Pflaster in Spur 0 nachzubauen - wer wagt es, Rittersmann oder Knapp ...?


    Gruß, Reinhold