Posts by Reinhold

    So, liebe Leute,


    der östliche Widerlagerblock ist auch soweit fertig, hier vorne zu sehen. Dahinter steht das westliche WL, im Hintergrund das Einfahrtsbauwerk in den Hades.



    WL Ost von hinten gesehen, hier schließt das Viaduktbauwerk an;



    hier die Brückenseite;



    Wie vielleicht bemerkt, stehen die Bauwerke auf dem Bauplan, im folgenden sind sie noch einmal genau platziert, zuerst der Viaduktanschluss und darunter der Brückenanschluss.




    Die Brücke wird wohl noch etwas auf sich warten lassen, da kommt erstmal ein Dummy hin.


    Baubericht wird fortgesetzt.

    Hi Dirk,


    das ist ja schon eine recht ausführliche Beschreibung, gemessen an den sonstigen Infos bei Frau Google, viel herzlichen Dank, interessiert mich sehr, das Thema! Der Brawa-Oppeln hat noch das alte "DR"-Emblem, lief also grob gesagt zwischen 1945 und 1955; keine Ahnung, wann der Fahrzeugpark komplett umbeschriftet war. Ich werde das FZ auf jeden Fall noch nach weiteren Daten untersuchen.

    Hi Leute,


    heute mal ein Schnappschuss von einem Schnäppchen, sozusagen ein Schnäppchenschuss, ein ALAK-Oppeln vor der Güterhalle St.Andreasberg!



    Weiß der Himmel, was dort angeliefert wird, ich konnte kaum etwas über ALAK und die Spangenberg-Werke herausfinden, irgendwelche Erdölprodukte, nehme ich an. Da der Waggon einen Zulassungsvermerk der Brit-US-Zone besitzt, scheinen die Produkte zumindest in der Nachkriegszeit sehr wichtig gewesen zu sein! Die Fabriken haben sich vermutlich die Amerikaner irgendwann unter den Nagel gerissen.


    Wie dem auch sei, ein wunderschönes Fahrzeug, dessen geplante Umlackierung erstmal gestorben ist, und die schlechte Bildqualität, für Schnappschüsse zuweilen typisch, bitte ich zu entschuldigen.

    Hi Jay,


    sensationell, klasse gestaltet, das ganze Ensemble setzt deinen gestalterischen Fähigkeiten eine weitere Krone auf! Und die von Dir angesprochene Problemzone mit der Fachwerkbrücke kann ich nicht nachvollziehen. Der Brückenträger, es ist ja ohnehin nur einer, wirkt so, als ob er bereits seit langer Zeit dort steht und beim Abriss vergessen wurde! Seine Funktion als -ehemaliger- Brückenträger lässt sich allenfalls erahnen, da weder Fahrzeuge noch Personen auf seine Funktion hinweisen und das ist auch gut so, denn sonst wäre da tatsächlich eine Problemzone! Da muss auch gar keine Brücke sein und als Übergang zur Kulisse und Tarnung des darunter liegenden Gleises ist sie perfekt geeignet! Das Dach der E-Werkstatt hat nun ebenfalls eine schlüssige Höhe und des sanfte Schwung der Bahnhofsausfahrt ist sowas von elegant, da kann man sich wirklich kaum dran satt sehen! Spitze, Jürgen, und Glückwunsch!

    Hallo Norbert,


    ich wollte es schon gleich sagen, aber nicht als Klugscheißer dastehen 8o. Die Briten haben zwar einen etwas größeren Maßstab (1:43,5), hingegen ein kleineres Lichtraumprofil*) und sie haben für kontinentale Verhältnisse sehr hohe Bahnsteige, worauf die Modelle, auch die Fußwegbrücken, abgestimmt sind. Das musste ich auch bei einem maßstäblichen Modell in O-Gauge erfahren. Die Durchfahrtshöhe konnte nur mit erhöhten Treppensockeln und Fundamenten erreicht werden, das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen, siehe auch mein Avatar und hier: Projekt St.Andreasberg, #44. Es gibt mehrere Lieferanten in GB, z. B. https://lcut.co.uk/, daher stammt mein Übergang, oder https://yorkmodelrail.com/, das sind gefräste Polystyrol-Kits. Schwierigkeiten bei Bestellungen in UK gab es bei mir nie.


    *) Die Höhendifferenz zum deutschen Lichtraumprofil beträgt maßstabsbereinigt fast 9mm!

    Die Lösung ist ja echt gemein für die Mieter des ersten OG's! Da wird auch keine hohe Miete zu erzielen sein! Wie im wirklichen Leben, es scheint zwar die Sonne herein, aber man muss auf einen Stuhl steigen, um einen Zug zu sehen!


    Und wg. der Fenster danke für den Hinweis!

    Hi Jay,


    Robert hat recht, der Vorbau ist zu hoch! Ansonsten ist das ein perfektes Hinterhofmilieu, könnte lediglich etwas grau-schmuddeliger sein, vor allem die weißen Fensterrahmen leuchten wie die berühmten Hasenköttel im Mondenschein, alle frisch geputzt! Die Treppenhausfenster des Ziegelbaus sind übrigens typisch für Berlin, wo hast Du die her?

    Hallo Leute,


    interessantes Thema, das habe ich für meine Bergbahn ebenfalls gerade am Wickel. Bisher gibt es hier und im Netz viele Meinungen und Ansichten, Regeln dazu sind rar. Hier ist eine, die sich am Vorbild orientiert: http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Neigungswechsel. Natürlich gibt es von jeder Regel auch Ausnahmen, z. B. bei Nebenbahnen oder/oder begrenzten Fahrzeuglängen und -geschwindigkeiten etc..


    Praktische Formeln zur Trassenberechnung gibt es hier: https://ipd-bahn.de/wp-content…lsammlung_IPD-Bahnpdf.pdf.


    Wie gesagt, ich habe meine Bergbahn theoretisch bereits trassiert und da ich in etlichen Punkten von gewissen Vorgaben abweiche, kommt nach dem Bau eine Versuchsphase, da bin ich selbst auch sehr drauf gespannt!

    Hi Vladimir,

    ich bin über die Laternen der gleichen Meinung wie Du, sind zu teuer und meistens überdimensioniert! Ich nehme auch H0-Laternen, meist über ebay im günstigen Dutzend erworben, siehe hier: Projekt St.Andreasberg , #247. An den Gebäuden befinden sich die gleichen Lampen, die Du auch verwendest. Aber die von Dir benutzten Lampensockel gehen m. E. gar nicht, die sind ja dicker als die eigentliche Lampe! Ich verlängere die Lampenpfosten durch Großraum-Kugelschreiberminen und entferne den vorhandenen Sockel! Das ist zuweilen etwas Sauerei mit der Tinte und hat kein unmittelbares Vorbild, sieht aber gut und stimmig aus, wie ich finde!

    Hi Jay, hi Leute

    der Maßstab tut bei gelungener Modellbaukunst in meinen Augen eh nichts zur Sache.

    das sehe ich genau so! Mich stört nur sehr, wenn die Fahrzeuge mit überhöhten Geschwindigkeiten fahren, auch durch Gleisbögen und über Weichenstraßen etc. Und genau das scheint mir bei kleineren Maßstäben häufig der Fall zu sein, je kleiner, um so schneller. Aber das ist bei "Hövet" absolut nicht der Fall. Allein mit welcher Seelenruhe rangiert wird, herrlich, da könnte ich stundenlang zuschauen!


    P.S.: Deine Kreisverkehranlage zu empfehlen wäre allerdings Eulen nach Athen tragen ...

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    das hätte man mir sicher nicht zugetraut, daß ich eine Kreisverkehranlage empfehle! Und dann noch im "falschen" Maßstab (H0)! Der Bericht im H0-Forum (https://www.h0-modellbahnforum…erkehr-nur-im-Sommer.html) stammt zudem bereits aus dem Jahr 2008, ist also 14 Jahre alt, aber das an sich einfache Konzept und seine Umsetzung haben mich so fasziniert, daß ich es mit Euch teilen wollte. Dazu kommt eine exzellente Detaillierung und ein vorbildgerecht patinierter und überaus interessanter DDR-DR-Fahrzeugpark, der mich als Wessi zusätzlich angefixt hat, von den z. T. äußerst originellen Zugzusammenstellungen ganz abgesehen.

    Viel Spaß beim Ansehen, Filmchen gibts auch und man muss schon verdammt genau hinschauen, um den Maßstabsunterschied zu erkennen!

    Hi Jay,


    danke für Deine lobenden Worte und ich freue mich, daß Du mir mein Abkupfern verzeihst!

    Und ja, das Gleis über den Bahnhofsvorplatz zur Kellerei entfällt leider. Es ist aber noch genug zu tun und ich bin mir noch nicht ganz sicher, woran ich weiter arbeite, vermutlich aber mit der unteren Rampenstrecke. Zuerst muss ich aber das östliche Widerlager errichten; wenn das genau so flott geht wie das westliche, bin ich froh.

    Das war nun eine Menge Arbeit und zu fotografieren gab es eigentlich nicht viel, aber der Austausch ist doch sehr wichtig und treibt an!


    Bis dahin, Grüße aus Hamburg!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    in St.Andreasberg gab es ein Erdbeben! Es fing ganz harmlos mit den Tischlerarbeiten am 3.Bauabschnitt an, bei denen mir dämmerte, und die alten Hasen lachen sich jetzt bestimmt tot, die Anlagentiefe ist mit knapp einem Meter viel zu groß! Nach hinten kommt man nur, wenn man um die Anlage herum gehen kann, ein Luxus, den sich nur wenige unter uns leisten können, ich auch nicht. Also wurde die Tiefe auf 80cm gekappt, was immer noch reichlich viel ist, aber ganz wollte ich meinen Entwurf nicht aufgeben! So ist eigentlich nur ein Gleis entfallen, zudem verzichte ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Hofkranbahn des Marmorwerks, das spart auch eine Menge Arbeit.


    Des Weiteren ergab die Eintragung der Gleishöhen im Absteckplan eine Kollision zwischen Lichtraumprofil und Grüner Brücke, die spitzwinklige Überschneidung an der Unterführung habe ich im Entwurf doch etwas unterschätzt. Verdammte Hacke! Sollte das Erdbeben auch meine Steilstrecken planieren? Ersma ein Pils un ne Nacht drüber pennen! Und siehe da, es hat genützt, denn Lichtraumprofil ist nicht gleich Lichtraumprofil! Die NEM 102 in Ehren, aber das geht nicht nur in die Höhe, sondern auch ganz schön in die Breite, was den zuweilen recht engen Gleisradien geschuldet ist. Mein Plan hat an der Stelle einen Mindestradius von 1,50m, deshalb muss für Achsstände von max. 250mm, was weit über meiner persönlichen Betriebsvorgabe liegt, zur nominellen Profilbreite 10mm addiert werden, macht 80mm statt 94mm bei der NEM. Weiter hat das NEM-Profil große Ähnlichkeit mit dem DB-Lichtraumprofil, ist aber noch 5,5mm höher. Das in Europa verbindliche Profil hat dagegen eine Maximalhöhe von 4,28m entsprechend 95mm, das sind 14mm weniger als NEM und immer noch über 8mm geringer, als von der DB vorgeschrieben! Da ich internationale Privatbahnen betreibe, bin ich damit aus dem Schneider! Schwein gehabt! Die genaue Berechnung der Trassenhöhen ergibt nun Steigungen von 5,5% im unteren Abschnitt und 5,0% im Viaduktbereich; das ist vertretbar. Wichtig war mir die Ausrundung der Steigungsübergänge, deren Radius mit umgerechnet 6,00m knapp unter den DB-Vorschriften mit 300m liegt.


    Ein Bauwerk ist dem Erdbeben aber doch zum Opfer gefallen, und zwar der Einfahrtstunnel in den Hades, sorry, Schaba. Das Ersatzgebäude steht bereits und nycjay lässt grüßen, aber seht selbst. Das soll keine Spitze gegen Maurer sein, aber die geplante Errichtung eines Stellwerks über einem gemauerten Tunnel geht gar nicht. Da hat man zu der ca. 1m dicken Betondecke über der Schaba-Einfahrt größeres Vertrauen!


    Ansonsten gab es keine Schäden, also alles im grünen Bereich.


    Hier nun ein paar Fotos, zuerst der Unterbau zum 3.BA, vorne die Basis der Steistrecken und Brücken aus alten Ivar Regalbrettern, dahinter und 160 mm höher 40mm XPS-Platten als Unterbau des Güter- und Rangierbahnhofs. Ikea und Ivar lassen grüßen und ich kann das Material nur loben! Die Vollholzplatten sind auch 30 Jahre nach ihrem planmäßigen Gebrauch ohne jeden Verzug, es macht Spaß, damit zu arbeiten!



    Die XPS-Platte ist mein Rest und nur lose aufgelegt, Nachschub sollte kurzfristig lieferbar sein. Dort sieht man auch noch die alte Einfahrt in den Hades, fiel einem Erdbeben zum Opfer!



    Und da sieht man bereits den Ersatzbau, noch ohne Putz und Patina.



    Hier nochmal in Nahaufnahme.



    Und nun kommt ein weiteres Bauwerk, das westliche Widerlager für die Grüne Brücke: Man siehts, der Leim ist noch nicht ganz trocken, aber die Lagersockel sind angezeichnet. Das krumme Gebilde auf der Auflagerbank wird übrigens Kammermauer oder Kammerwand genannt; diese Wand passt sich den Brückenenden genau an, z. B. sind die kurzen Wandschrägen dem Endquerträger geschuldet. Das WL Ost sieht etwas anders aus, weil das Viaduktbauwerk dort anschließt. Die Planung ist durch, jetzt muss "nur" noch gebaut werden8o!



    Hier kann man die Gesamtsituation am westlichen WL-Kopf erkennen, die XPS-Platte liegt nur Soda.



    Zum Abschluss ein Foto meiner Sammlung an Schmirgelleisten, -klötzen, -brettchen etc.. War alles im Einsatz, wie zu erkennen!



    Fortsetzung folgt!

    Hi Thomas,


    danke für Deine Antwort, freut mich, daß Du meine Bauberichte magst! Bin nur leider nicht so produktiv wie Du, aber keine Bange, habe noch etwas im Rohr!


    Kann man die Platten denn alle problemlos mit dem Heißdraht schneiden? Andreas meinte ja, daß das gelbliche Material etwas bröselig ist und damit vermutlich für den Gebäudebau nicht so gut geeignet, oder was meinst Du?

    Die Beschaffung ist auch nicht mehr so ganz einfach, Baustellen gibts nicht überall und die meisten Baumärkte geben keine Einzelplatten ab, nur was soll man mit 10qm Wärmedämmung ... es sei denn, man baut so ein Gebirge wie Du!

    Hi Thomas,


    Deine Bauberichte sind immer wieder interessant und lehrreich und auch, wenn man manches vielleicht ein wenig anders machen würde, ist es ein von mir gern auch mehrfach gelesener Thread hier im Forum! Ich freue mich schon auf das Ergebnis Deines Landschaftsbaues und auf die ersten Züge hindurch!


    Ich habe da aber mal eine Frage. Du benutzt ja wie man sieht bunt durcheinander alle möglichen XPS-Produkte; gibt es da eigentlich Unterschiede in der Qualität und bei der Verarbeitung der Platten? Kannst Du evtl. ein bestimmtes Produkt empfehlen und/oder vor anderen warnen? Über eine Antwort dazu würde ich mich freuen!

    Hi Jay,


    Fernseher in Kneipen waren Mitte der Fünfziger sicher auch noch selten, aber es gab sie, nehme ich an. Ich kann mich schwach erinnern, daß sich zum Anlass der Fußball-WM 1954 vor den Radio- und Fernsehläden Menschentrauben bildeten, man konnte die Geräte also kaufen. Eine Fernsehantenne würde sich bestimmt gut machen; am Highlander im MKS waren ebenfalls ein oder mehrere Antennen vorgesehen. Aufskizziert sind die Dinger schon, aber wegen Überlastung des Elektrikers zurückgestellt.


    Was die Zugänglichkeit der Schornsteine angeht, könnte der Zentralkamin im Kneipengebäude (übrigens ein Prachtstück von Schornstein!) problematisch sein, da er für den Schornsteinfeger etwas hoch ist. Nun könnte man sich hier austoben und mit filigranen Leitern und Standpodesten wahre Kunstwerke bauen, oder auch nicht. Denn ich meine mich zu erinnern, daß die Kamine in dem Berliner Hinterhaus, in dem ich als Student gewohnt habe, vom Mansardengeschoss, das als Trockenboden benutzt wurde, gefegt wurden, bin mir aber nicht ganz sicher. In dem Fall bist Du fein raus, keine Laufbohlen, keine Leitern, keine Standpodeste erforderlich. Schade eigentlich ;) .

    Hi Franke,


    Wenn da 200 Leute nur für 500 Euro bestellen (geht in 0 ja schnell), hat der Händler eine Liquidität von 10.000 Euro, für die er erst im nächsten Monat leistet,

    ... es sind sogar € 100.000,--, aber davon abgesehen, stimme ich Dir vollständig zu!