Posts by Reinhold

    Hi Stephan,


    großartiges Projekt, wie ich finde! Und die Mauern sehen richtig gut aus, nur die Farbgebung ist nicht so ganz einfach, wie ich auch feststellen musste (siehe hier: Projekt St.Andreasberg). Kurz zusammengefasst meine Methode, allerdings auf fertigen Mauerplatten:

    a) Grundanstrich mit hellbeige abgetönter weißer Binderfarbe, trocknen lassen;

    b) Mauern mit Instantgips für die Fugen flächig verspachtelt und mit feuchtem Lappen abgewischt, trocknen lassen;

    c) Verschiedenfarbige Kreiden (ocker, braun, schwarz, grau, grün, gelb etc.) mit Schwämmchen aufbringen.

    d) Matter Sprühlack zur Fixierung.

    Meine Mauern sind mir zu braun und zu dunkel geworden, also Vorsicht mit dunklen Farben. Man kann natürlich jeden Stein einzeln bemalen, das wird auch zuweilen vorgeschlagen, bei youtube gibt es jede Menge Tutorials zu dem Thema. Am Meisten hat mir der Blogg TrainScape von Juan Manuel Gomez geholfen (https://trainscape.blogspot.co…ama-despenaperros-10.html), Erfahrungen muss jedoch jeder selbst machen!


    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinem Projekt!

    Hi Jay,


    ich finde Deine Dächer absolut OK, aber wenn Du sie etwas genauer darstellen möchtest, Franz Stade zeigt die typischen Stadthausdächer in seinem Nachdruck ab Seite 200: steiles Ziegeldach zur Straßen- (oder Entwässerungs-) Seite, darüber flaches Pappdach ähnlich wie ein Mansard-Dach, bei Vorhandensein einer Brandwand durchaus als unsymmetrische Konstruktion. Dem kommt die Optik Deiner Dächer schon sehr nahe, obwohl Du ja eigentlich die Rückseite der Gebäude dargestellt hast! Man kann die Modellbauerei natürlich auch in diesem Punkt präzisieren, wozu dann wegen der starken Dachneigung ggf. eine andere Dacheindeckung, z. B. Schiefer, und die Nachbildung von seitlichen Brandwänden gehört. Auch die Schornsteinhöhen sind absolut in Ordnung, wenn ich mich recht erinnere. Zum Fegen wurden fest installierte Eisenleitern verwendet - kann man auch nachbauen 8o !

    Falls Du nicht über die angegebene Literatur verfügst, kann ich Dir gerne die entsprechenden Seiten kopieren; hier im öffentlichen Forum ist das sicher nicht so angebracht.


    Btw, kann es sein, daß die Dachziegel des linken Daches falsch herum liegen?


    Apropos links, für die Linken ist immer 1.Mai ;)

    Hi Jay,


    wieder excellent geworden, deine Mietshäuser von hinten! Die optische Dachverlängerung allerdings, da schließe ich mich meinen Vorrednern an ... Statt dessen würde sich eine rote 1.Mai-Fahne, die aus einem Fenster hängt, gut machen, und statt eines roten Handtuchs weiße Schlüpfer und Büstenhalter ... ;)

    Hallo Michael,


    Deine Ware im Wert von € 70 incl. Versand wird mit 19% Umsatzsteuer besteuert, zu der sich die Bearbeitungsgebühr addiert (€ 6, wenn ich nicht irre); Zoll wird auf Modelle nicht erhoben. Das ist eigentlich soweit normal und OK, wenn

    a) der Verkäufer die englische Umsatzsteuer nicht abzieht (machen die meisten inzwischen);

    b) die hohen Versandkosten, die ebenfalls mit 19% besteuert werden, nicht wären (waren vor dem Brexit recht zivil);

    c) die m. E. rechtswidrige Erhebung einer Bearbeitungsgebühr nicht wäre (da müsste sich mal jemand finden, der dagegen klagt!).

    Alles in allem sind das recht kräftige Handelshemmnisse, die in unserer heutigen Zeit anachronistisch sind. Allerdings sind die Versandkosten in der EU auch dazu zu zählen!

    Hi Leute,


    ein kleiner Testkauf am 31.8.2021 über e-bay in GB (GWR Spear Fencing Ramp Panels für € 21,21 incl. Versand, sind bei Modellbahnunion z. Z. nicht im Angebot) lagen heute nach neun Tagen in der Post. Das ist zwar etwas länger als aus Vor-Berxit-Zeiten gewohnt, jedoch ohne weitere Kosten für Einfuhr-Umsatzsteuer und sonstige Gebühren, was sehr erfreulich ist, zumal die (geraden) Zäune bei MU mit € 18,40 zzgl. € 3,99 Versand sogar etwas teurer sind. Scheinbar gilt die Bagatellgrenze von € 22 nach wie vor, oder hat jemand andere Erfahrungen?

    Hi Jay,


    trotz aller Einwände und Bedenken sieht die Szene total stimmig aus! Mir gefällt auch das Geländer sehr gut, wie hoch ist das denn? Es ist etwas ungewöhnlich, daß man H0-Bauteile bei Spur 0 verwenden kann, meistens sieht das zu niedlich aus, hier aber nicht.

    Hi Jay,


    bei allen Einwänden etc. muss man Dir eins lassen, das Ensemble kommt schon richtig gut rüber! Das Querhaus hat auch einen satten Zusatzpfeiler erhalten usw., aber was die Absturzsicherung betrifft, na ja .... Und wie geschrieben, eigentlich braucht man dort nicht unbedingt aus dem Haus zu treten ...

    Hi Jay,


    es ist schon rührend, wie sich die Kollegen um die Absturzsicherung Deiner Bevölkerung sorgen, aber sie haben vollkommen recht! Ein niedriger Lattenzaun ist, obwohl er nett aussieht, in Anbetracht der Absturzhöhe m. E. gar nicht, ein Maschendrahtzaun nur bedingt geeignet. Überhaupt kann man den Geländestreifen hinter den Gebäuden kaum als Hof bezeichnen, mehr Platz als für eine Zigarettenpause ist nicht da. Eine Alternative könnte die Beseitigung der Türen und statt dessen der Einbau von Fenstern sein, obwohl auf dem Titelbild des neuen Buches über die Berliner Ringbahn gezeigt wird, wie Hauswände an solchen Geländesprüngen aussehen: bar jeder Öffnung! Dann kann auf Zaun und Mauer etc. verzichtet werden.

    Es gibt noch einen weiteren Aspekt, den Du beachten solltest: Der Bereich neben einer Stützmauer von einer solchen Höhe wie bei Dir kann aus statischen Gründen nur mit sehr großem Aufwand nachträglich bebaut werden, da die Stützmauer den seitlichen Fundamentdruck aus den Gebäuden aufnehmen muss. Also ist Deine Annahme, dass die Mauer zuerst da war und die Mietshäuser später gebaut wurden, ziemlich unwahrscheinlich. Deshalb hätte ich an Deiner Stelle die Gebäude parallel zur Mauerkrone gesetzt und die zugegeben hübschen Türen zugemauert, das ist m. E. schlüssiger. Eine weitere Alternative wäre auch eine Art auskragender Weg, der vor den Häusern auf die Mauer gesetzt wird, allerdings mit einem hohen und stabilen Zaun!


    Aber nichts für ungut: Du bist der Bauherr Deiner Welt und da ist Dein abschließendes Urteil entscheidend!

    Hi Jay,

    Braunkohle gab es bei uns nicht, da wurde Eierkohle und Steinkohlebriketts verheizt. Zumindest bis Öl und Zentralheizungen aufkamen.

    auch Steinkohle rußt, Ölheizungen auch! Du glaubst nicht, wie der Straßenverkehr rußt: Alle paar Jahre wird der Elbtunnel saniert und dabei meistens die Tunneldecke neu verkleidet - i. d. R. hellgrau. Keine vier Wochen später ist die Decke kohlpechrabenschwarz! Es kann einen manchmal schon schockieren, wieviel Ruß sich in der Luft befindet!


    P.S.: Glück-Auf an die Geislinger Kumpels!

    Hi Jay,


    ich habe auch nicht im Entferntesten angenommen, daß du der Plakataufgabe nicht gewachsen sein könntest, aber Du hast vermutlich eine sehr große Literatursammlung! Jedenfalls gefällt mir meine rsp. Deine Werbung ganz gut!


    Mich treibt im Moment die Frage um, ob es möglich ist, eine Beschriftung ohne Papier an die Wand zu bekommen; der Kollege Nouaillier geht da ja einen sehr aufwendigen Weg mit dem Übertragen eines Entwurfs auf Putzflächen. Ich glaube aber, daß es dazu im Forum bereits etwas gab, ich kann mich nur nicht entsinnen, unter welchem Label das lief.


    P.S.: Das Efeu an der Wand ist Dir mal wieder grandios gelungen! Sensationell! Auch der Putz ist so ähnlich, wie ich ihn in Erinnerung habe, wolkig verschmutzt, aber weitgehend eben. In Berlin war der Putz allerdings vom Braunkohlehausbrand viel stärker verrußt. Die Fensterbänke könnten vielleicht noch eine Zinkblechabdeckung vertragen ...

    Hi Jay,


    ... so gefällt mir die Reklame schon besser. Uhland-Bier gibts nicht mehr schreibst Du? Schade, ich hätte es gerne verkostet! Union war in Dortmund zwar die größte Brauerei, aber nicht das beliebteste Bier. Zu meiner Jugendzeit gab es mindestens noch ein Dutzend unterschiedliche Brauereien und Heinrich Wenker hat sein Kronenbier mit dem Vierspänner ausgefahren, lang, lang ist es her ... Gehörte zwischenzeitlich alles Dr. Oetker und schmeckte auch so, wobei doch Dortmunder Bier eine eigene Rezeption hat!

    Es ist mir übrigens in Sachsen aufgefallen, daß dort ein vorzügliches Bier gebraut wird und keineswegs nur in Großbrauereien. Das Görlitzer Landskron-Bier z. B. war sehr lecker, soll aber mittlerweile einem Westfalen gehören ...


    P.S.: Das soll eine Monsteraufgabe für dich sein? Nun stapelst Du aber mächtig tief! Ggf. muss man die Aufgabe minimieren! Z. B. hing beim legendären Crown Inn in den Cotswolds bei unserem ersten Besuch vor 25 Jahren lediglich ein schwarz angestrichenes Brett mit drei kleinen goldenen Kronen über der Eingangstür, sonst nichts! Mittlerweile steht zumindest "Crown Inn" dran! Auf Deinem Archivfoto fällt ebenfalls auf, wie vergleichsweise winzig die Werbeschilder sind!

    Obergeil


    fällt mir dazu nur ein! Vielen Dank für Deine ausführliche Auskunft, ich nehme aber an, daß du die Kunstwerke selber laserst? Die sehen echt nicht übel aus!

    Hi Jay,


    ich wollte mich auch schon zur Farbgebung deiner Hinterhäuser äußern, dachte jedoch, abwarten, was der Meister noch im Köcher hat! Aber hier mein Senf (habe schließlich in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts 7 Jahre in Berliner Hinterhäusern gewohnt):

    a) Der Farbton des grauen Gebäudes ist ziemlich gut getroffen! Abweichungen Richtung Ocker sind möglich, aber nur dezent, da diese Farbe bei Neuputzen verwendet wurde.

    b) Die Putze sind bisweilen rauh und in der Regel fleckig, aber nicht so uneben! Örtlich sind die Putze abgebröckelt und man sieht das Mauerwerk. Putzausbesserungen sind eher selten, da sie Gerüste erforderlich machen, die auch einen Neuputz rechtfertigen. Btw, DDR-Putze sind ebenfalls rauh und unansehnlich, halten jedoch mindestens 500 Jahre. Das wird eines der wenigen DDR-Relikte sein, das die Zeitläufe übersteht, warum, weiß ich auch nicht.

    c) Auch wenn es Hinterhofhäuser sind, auf Fensterbänke wurde nur sehr selten verzichtet. Und da dort Menschen wohnen, gibt es auch Blumenkästen und Wäschespinnen.

    d) In meinem Charlottenburger Hinterhof befand sich auf einer fensterlosen Wand ein Wandgemälde, das sich über drei Etagen erstreckte. Es zeigte einen Bänkelsänger, der ein in den oberen Etagen auf einem Balkon befindliches Mädchen besang! Das Gemälde besaß etliche Einschusslöcher aus den berliner Straßenkämpfen von 1945, war jedoch farblich immer noch sehr gut erhalten, vermutlich, weil die Sonne nicht dort hin schien. Leider habe ich keine Fotodokumente von dem Kunstwerk, es befand sich jedoch immer noch dort, als wir vor zwei oder drei Jahren einmal nachsehen konnten. Damit will ich eigentlich sagen, dass man die Hinterhausfassaden nicht unbedingt hässlicher als notwendig machen sollte. Das Fleckige kommt ja einerseits vom Ruß des Hausbrandes (oder der Dampflokomotiven ;)), andererseits von jeder Undichtigkeit der Dachentwässerung. Daß man die Fassaden zur Tarnung schwarz gestrichen hat, habe ich noch nicht gehört.

    d) Die Dachentwässerung ist ein Stichwort: Da kannst du dich austoben und den Fassaden eine Detaillierung geben. Früher gab es natürlich noch die Entwässerung der Toiletten auf den Treppenabsätzen, die nach Außen geführt wurden, die froren dann auch gerne mal ein. Aber das gabe es nur in den ärmlichsten Vierteln.


    So, ich hoffe, nicht allzu viel rumgesülzt zu haben, aber ich werde von dir hören und sehen ....

    Hi Jay,


    danke, gute Idee, im Moment sehen sie noch so'n bisschen wie graue Riesen aus, etwas unmotiviert. Auch auf dem Plan kamen sie mir ziemlich voluminös vor! Mal sehen, von Prellböcken brauche ich sowieso noch einige.

    Jetzt geht das natürlich wieder los, gibt es ein Vorbild? Hat das schon jemand fotografiert? etc. etc. Man hat's echt nicht leicht mit seinem Hobby!


    Gute Reise in meine zweite Heimat Berlin und viel Vergnügen! Wir waren mal wieder begeistert!

    Hallo Leute, noch 'n Test.


    Nein nein, kein Corona, ich kann es auch nicht mehr hören, das Thema! Wie gut, daß man sich auch anderweitig beschäftigen kann!

    Ehe nun alles vernietet und verleimt ist, sollte man auch alles berücksichtigt haben. Deshalb habe ich mir in weiser Vorraussicht schon vor ca. zwei Jahren ein Kulissendummy gebastelt, von dem ich lange nicht mehr dachte, daß ich ihn bräuchte. Bis ich heute hier im Forum das hier las:

    Die Raiffeisen-Fassade dient als Abschluß des Moduls, damit das Gleis nicht stumpf vor einer weißen Wand endet.

    Natürlich, geht ja gar nicht! Auch wenn man um jeden Zentimeter feilschen muss! Also den Dummy rausgekramt, Spinnweben ab und aufgestellt:



    Zähneknirschen beim Vorschieben der Prellböcke, aber zwei cm Reserve gab es noch. Zweite Variante mit etwas höher gelegter Stützmauer:




    sieht auch nicht schlecht aus. Nr. 3 mit etwas verschobener Rampe:



    Also in dieser Richtung wird sich eine Lösung finden, denke ich. Wen es interessiert, die Fassaden habe ich bei Skytrex gemopst, die bleiben natürlich nicht als Pappkameraden stehen, genau so wie das Peco-Geländer