Posts by Reinhold

    Hallo Armin, hallo Leute,


    sensationeller Modellbau, da kommt echt Freude auf! Und für eine Privatbahn absolut akzeptabel!


    Noch ein kleiner Hinweis zum Original: Die WHR hat die K1 im Dezember 2019 zur Überholung und temporären Nutzung an die Statfold Barn Railway abgegeben (https://www.festipedia.org.uk/wiki/K1). Hintergrund war wohl auch, dass K1 für die Bergstrecke nach Caernarfon zu schwach war und für die Stammstrecke nach Ffestiniog vom Lichtraumprofil nicht passte. Die Maschine soll aber wohl wieder zur F&WHR zurückkommen.

    Liebe Leser,


    OK, mit dem Sound habe ich mich nun auch beschäftigt und die Tendenz geht zur Kö I. Oder doch Schweineschnäuzchen? Imponiert hat mich auch der bollerige Sond der HF 130 C, scheint mir von der Motorgröße aber etwas überdimensioniert zu sein. Schließlich soll der kleine Franzose nicht meiner rollenden Schrottpresse namens Class 08 die Show stehlen.


    Bis es soweit ist, sollte aber der Antrieb laufen, und da gibt es leichte Fortschritte zu verzeichnen. Nachdem die vierte Version der Vorgelegewelle endlich für einen einigermaßen akzeptablen Rundlauf der Kettenräder sorgte, konnte der Motor eingepasst werden. Zehntel für Zehntel, ach was schreibe ich, Hunderstel Millimeter wurden vom Motorsitz abgeschmirgelt und abgeschabt, bis das Geräusch des Schneckenantriebs nur noch sehr gering war; der Motor ist ohnehin fast lautlos. Erinnerte mich stark an meine Jugend, als ich den Altmeistern beim Anpassen und Einschleifen von Gleitlagern zusehen konnte.



    Die Befestigung des Motors mit Isolierband scheint nicht so schlecht zu sein, bisher hält sie ganz gut. Der Einbau des Antriebsträgers im FZ-Rahmen war dann schon Routine. Im nächsten Schritt wurden die Achsen eingesetzt, natürlich erst, nachdem die Kettenräder aufgezogen wurden. Praktischerweise haben die Slaters-Radsätze zu den Kettenrädern passende Achsdurchmesser (1/8''), außerdem ließen sich die Räder recht gut abziehen. Hoffentlich gibt es keine Probleme mit dem Lagerspiel, weil die Bohrungen in den Lagern einen Durchmesser von 2,1 oder 2,2mm haben, die Slaters-Radsätze aber nur 1,8mm-Zapfen. Bisher habe ich auf ein Ausbuchsen der Lager verzichtet. Die Federn habe ich an den Lagern (von Fredduck) mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber fixiert, bevor sie mit Radsatz in den Achshalten eingesetzt wurden; bisschen Fummelei, klappte aber ganz gut. Danach Einbau der Ketten; 32 Glieder pro Kette. Komischerweise ist die eine Kette zu lang, die muss nochmal gekürzt werden; ob ich mich verzählt habe? Auf jeden Fall sind Kettenräder und Ketten sorgfältig von Angüssen zu befreien! Und dann kommt der bange Moment: bewegt sie sich oder nicht? Heureka, der Kettenantrieb läuft!








    Ich habe sogar ein kleines Video gedreht, aber ich muss erst noch mal sehen, wie man das hochladen kann. Aber wie gesagt, an eine Kette muss ich sowieso nochmal ran.

    Einen Roll-Out kann man es noch nicht nennen, so ohne Puffer, Bremsen und Kupplungen, aber mal kurz aufs Gleis stellen, ist erlaubt! Probefahrt gefällig?



    Nun kann man langsam an den Decoder gehen, immerhin wurde darüber bereits nachgedacht!

    Danke, Gerald,


    die Zimo-Tabelle kannte ich bereits, obwohl ich etwas brauchte, die senfkorngroßen Ikons für das Abhören wieder zu finden. Leider sind die meisten ja verschlüsselt, außerdem wird es wohl Probleme geben, wenn man den Zimo-Sound auf einen ESU-Decoder aufspielen will. Ich habe diesbezüglich leider keinerlei Kenntnisse und Erfahrung.

    Wie man an den ESU-Sound (zum Probehören) kommt, ist mir nach wie vor nicht klar! Daß wohl jeder Händler den gewünschten Sound auf den bei ihm gekauften Decoder kopiert, davon gehe ich eigentlich aus.

    Hallo Leute,


    vielen Dank für Eure Hinweise und Tipps! Ob das Gerät nun einen Dieselmotor hatte oder nicht, wer weiß das so genau. Jedenfalls handelt es sich bei dem IXO-Modell um den Type RLCB, als Prototyp 1924 gebaut (siehe hier: https://www.leportailduzero.org/forum/viewtopic.php?t=4023). Und da Berliet erst ab 1928 Lastwagen mit Dieselmotoren gebaut hat (Wikipedia), spricht einiges für einen Benzinmotor.

    Ein Benzinmotorsound würde mich schon reizen, aber der müsste einigermaßen authentisch sein, ob da der Ford-Sound passt, ich weiß nicht, muss ich mir mal anhören. Ansonsten ist mir der Kö 1-Sound wegen des Kettenrasselns am sympathischsten. Es ist ja immerhin möglich, daß die Betriebswerkstatt der StAB den verschlissenen Benzinmotor von 1924 rausgeworfen und durch einen Dieselaggregat ersetzt hat. Schließlich werden mangels Alternativen auch andere Puffer und sogar DB-Lampen eingebaut! Die Puristen unter uns mögen sich mit Grausen abwenden, aber dafür haben wir Privatbahner nur ein Achselzucken übrig.


    p.s.: Was sagt denn eigentlich die KFZ-Fraktion dazu, ist Sound für die noch kein Thema? Sonst hätte man dort mal räubern können!

    Hallo Stefan, hallo Dirk,


    danke für Eure Tipps!


    Stefan: Das ist ja eine interessante Info und so ein Sound geht ja gar nicht! Wäre mir vermutlich auch zu teuer gewesen ... allein 17€ Versandkosten von F!

    Dirk: Kö 1 könnte tatsächlich passen, aber sicherheitshalber werde ich nochmal recherchieren, ob der Berliet-Lastwagenmotor evtl. doch mit Benzin fuhr.


    Nachtrag: Lese gerade, daß Berliet erst ab 1928 Dieselmotoren in LKW's eingebaut hat, der Lokotracteur wurde aber 1924 gebaut; also mit Benzinmotor! Aber so einen authentischen Heuler wird man wohl nicht leicht finden ...

    Hallo Stefan,


    das ist sehr freundlich von Dir, ich habe aber Monsieur Christian von https://crisdigitrain.com/ bereits angemorst, englisch wir er ja wohl verstehen. Die Firma bietet nämlich eine motorisierte und digitalisierte Version des Chrezo-Berliet-Locotracteurs an (€ 458,-), vielleicht rückt der ja den Sound auch ohne Traktor raus. Aber den Link zum Forum du Zero sollst du auch haben:

    https://www.leportailduzero.or…viewtopic.php?f=76&t=4541

    Wenn man französisch versteht, ist das eine hochinteressante Seite, ich gucke auch ohne Sprachkenntnisse gerne mal rein.

    Liebe Leser!


    Es ist nicht so, dass ich nur auf der faulen Haut gelegen habe, aber zum Glück hat man noch andere Interessen (kleiner Tipp für Kunstinteressierte: David Hockney im Bucerius Kunstforum in HH, sehr sehenswert!).

    Aber etwas wurde doch gewerkelt. Meine Probleme, die Laufwerke dauerhaft am vorhandenen FZ-Rahmen zu montieren, kennt Ihr ja schon. Dank Eurer Ratschläge, vor allem aber von Andreas "Fredduck", von dem auch die wunderbaren Achshalter stammen, habe ich auch das Problem gelöst, vielen Dank! Die Laufwerke wie auch die Auflagerwinkel für den Antriebsträger wurden zusätzlich mit eingeklebten M1-Gewindestangen verstiftet; die von außen aufgedrehten Muttern sind eher Zierde. Außerdem sind die Schakenböcke mit 0,8mm Messingdraht regelrecht angenagelt worden, das macht nun einen recht stabilen Eindruck, jedenfalls hält alles bisher u. hat sich auch bei den verschiedenen, z. T. auch gröberen Maßnahmen am Rahmen nicht gelöst. Hier ein Foto mit dem ersten wie bebeschrieben montierten Laufwerk:



    Die Kopfschmerzen diesbezüglich sind also erstmal weg, aber neue im Anmarsch. Nach einigen Anpassungen des Antriebsträgers kam die Vorgelegewelle dran, hier Teil 1, Ritzelwelle vor dem Einbau im Getriebegehäuse. Sie besteht aus nicht weniger als 8 Einzelteilen (Zahnrad, 1mm Stahlachse, 2 Stck. 2,5mm Messingröhrchen und 4 Distanzbuchsen, alles sauber verlötet. Die Stahlachse zentriert eigentlich nur die gesamte Konstruktion, weil ich mich aus Angst vor einem eiernden Schneckenrad nicht getraut habe, die Achsbohrung auf 2,5mm aufzureiben.



    Hier nun das fertige Vorgelege:




    Das sieht so harmlos aus, schrammte aber knapp an einer Katastrophe vorbei. Nur soviel: ich weiß nun, wie es geht.

    Der Vollständigkeit halber nochmal das Gesamtkunstwerk im Bau, von oben und unten:




    Im nächsten Schritt muss der Motor eingepasst und befestigt werden, Ankleben möchte ich ihn aus gemachter Erfahrung nicht so gerne; mal sehen, was mir da noch einfällt.

    So langsam muss man sich auch Gedanken über den Decoder und wo man ihn unterbringt machen. Ich denke, der ESU-Loksound 5 ist Stand der Technik und auch wg. seiner geringen Größe erste Wahl. Leider habe ich aber kein Programmiergerät, um den Sound aufzuspielen. Einen passenden habe ich im Forum du Zero entdeckt, aber mangels französischer Sprachkenntnisse komme ich da nicht weiter. Vielleicht kann mir ja einer der lieben Kolleginnen und Kollegen einen Tipp geben!

    Fortsetzung folgt!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    es kam, wie es kommen musste, bei leichtem seitlichen Druck auf die Lagerhalter brachen die restlichen Laufwerke auch ab. Zum Glück hatte ich aus dem Forum ein paar Tips zum passenden Klebstoff erhalten, vielen Dank dafür.

    Ich habe mich dann mal in Unkosten gestürzt und den Kleber von Bergswerk geordert. Der kam gestern an und steht im Weinkühlschrank in illustrer Gesellschaft; nun will ich hoffen, dass mich dieser Leim nicht enttäuscht!



    Zwischenzeitlich war ich nicht untätig und habe den Antriebsträger und das Vorgelege geplant.



    Als Träger sollte ein Messing-U-Profil 10 x 6 x 1mm dienen, dass seit Jahr und Tag seiner jetzigen Bestimmung harrte. Der Versuch eines Selbstbaus der Lagerung der Vorgelegewelle ging gleich voll in die Hose, dazu fehlen mir dann doch die richtigen Maschinen.



    Aber in meinem Fundus befinden sich noch einige alte Schneckengetriebe von Trix. Deren Übersetzung ist mit 1:5 natürlich viel zu klein, kein Wunder, dass die Trix-Maschinen seinerzeit in den Kurven herausflogen wie die Formel-Rennwagen! Aber zur Lagerung der Vorgelegewelle sind die Getriebegehäuse gut geeignet! Das neue Getriebe erhält eine Übersetzung von 1:30, dazu der Kettenantrieb von 1:1,875, macht zusammen eine Übersetzung von 1:56,25. Das lässt den Traktor bei 8.000 Umdrehungen ca. 60km/h schnell sein; ich denke, das reicht.



    Aber zuerst wurden die ersten beiden Laufwerke mit dem neuen Superkleber angeleimt; da warte ich jetzt 24 Stunden bis zur Endfestigkeit des Klebers und klebe dann die beiden andern Laufwerke an.



    Hier nun die Getriebegehäuse, einmal im Original, daneben bereits bearbeitet.



    Nun der Antriebsträger, der am Fahrzeugrahmen angeschraubt wird; die Auflagerwinkel werden angeklebt.




    Das Lagergehäuse wird ebenfalls angeschraubt, ist aber für das U-Profil etwas zu breit, das an dieser Stelle ausgeschnitten und durch angelötete Seiten verstärkt wird.




    Das folgende Bild zeigt die Oberseite.



    Zum Schluss des Tages den Antriebsträger vorsichtig in den Fahrzeugrahmen eingelegt, könnte passen! Was noch fehlt, ist die Motorlagerung, die genau passend aus dem U-Profil ausgefeilt werden muss. Motor und Schneckengetriebe sind bestellt; wie ich den Motor befestige, weiß ich noch nicht. Danach kommen die Kettenantriebe zum Einbau, von Stromabnahme, Decoder, Lautsprecher und Beleuchtung ganz zu schweigen - es bleibt also spannend!



    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    gestern habe ich die Laufwerke mit dem Fahrwerksrahmen mit Pattex-Sekundenkleber verklebt. Dazu habe ich mir zwei Hartholzklötzchen exakt rechtwinklig und passgenau auf der Proxxon-Säge zurechtgesägt und mit einer Mittenmarkierung versehen.



    So weit, so gut, aber mit der Kleberei stehe ich auf Kriegsfuß, ich traue dem Leim nicht so recht. und so war es dann auch fast logisch, dass drei Lagerhalter recht gut hielten, den vierten musste ich erneut ankleben. Wieder alles sauber abgeschliffen, mit Isopropanol entfettet und sorgfältig angedrückt, OK das muss jetzt halten. Im nächsten Schritt Gewinde in die unteren Bohrungen der Lagerhalter geschnitten und die Längsverbinder eingebaut, siehe Bild.



    Das liest sich so locker, war aber eine elende Fummelei, da u. A. die Schrauben etwas zu groß für das Profil sind. Nachdem die 1,2mm-Bohrungen in den L-Profilen hinreichend aufgefeilt wurden, passte das endlich. Dann mussten die Schrauben noch etwas gekürzt werden, und da fing die Fummelei erst richtig an! Mindestens zwei von den Winzlingen sind natürlich im Orbit verschwunden - sollte ich langsam zu alt für so'n Fummelkram werden? Solche Gedanken kommen einem dann. Dann den zweiten Riegel angepasst und angeschraubt, probehalber gleich mit Radsätzen. OK, sieht schon nach was aus, aber danach brauchte ich erstmal 'nen Drink:








    Beim genauen Betrachten der Fotos denke ich, da ist doch einer der Achshalter schief angeklebt. oder sieht das nur so aus? Ich gleich in meinen Bastellkeller und überprüft: tatsächlich hatte sich einer der vermeintlich fest sitzenden Achshalter wieder gelöst! Verdammte Hacke!



    Also wieder, Riegel abschrauben, Leimreste abschmirgeln, Isopropanol, anleimen. Aber geheuer ist mir die Sache nicht. Wie konnte das passieren? Vermutlich, weil der Leim ungeeignet ist, der müsste etwas elastischer sein und nicht so spröde wie Glas! Außerdem sollte er nicht gleich kleben wie Sau, sondern ein paar Sekunden die Möglichkeit zum Nachjustieren geben. Ich werde da nochmal nachforschen, vielleicht kann mir auch jemand aus dem Forum weiterhelfen. So bleiben kann das natürlich nicht, das muss ich noch einmal in Angriff nehmen.

    Hallo Leute,


    der Lack ist ab! Ich meine natürlich vom Fahrzeugrahmen und da musste ich gleich mal ausprobieren, wie die Laufwerke passen. Die Slaters-Radsätze - ein Slaters 7-Plank diente als Spender - sind erstmal Provisorien, könnten aber für das Fahrzeug weiter in Frage kommen.





    Die Anprobe zeigt, dass für die Montage tatsächlich eine Lehre gebaut werden muss. Das Innenmaß des Rahmens müsste eigentlich genau passen, aber die Rechtwinkligkeit der Längsträger ist ein Problem, so genau kann man nicht feilen! Ich habe übrigens beschlossen, die Lagersicherungen demontierbar zu machen. Beim Traktor sind die Laufwerke durch ein Profil verbunden; das liegt aber schon längst im Schrott. Ich konnte aber in den unteren Bohrungen der neuen Laufwerke ein M1-Gewinde schneiden und werde dort neue Verbindungsprofile aus Messing L-Profil anschrauben! Gute Idee? Finde ich auch. Aber eigentlich ist es sogar notwendig, denn so bleiben die Radsätze wegen der Kettenantriebe demontierbar.



    Wie man sieht, ist noch einiges zu tun!

    Liebe Forumsleser,


    da niemand weitere Einwände gegen meinen Baubericht geäußert hat, kann es nun weitergehen.

    Heute sind die gefederten Laufwerke von Kollege Fredduck gekommen und, was soll ich groß sagen, einfach klasse, die Teile! Ich habe sie sogleich von den Gußbäumen getrennt, versäubert und schonmal lose angebaut, siehe Fotos:





    Bis zur endgültigen Montage sind natürlich noch einige andere Vorarbeiten nötig, so z. B. eine Montagelehre zum genauen lot- und winkelgerechten Einbau der Laufwerke, denn der vorh. Gußrahmen ist diesbezüglich nicht sonderlich Vertrauen erweckend. Zumindest stimmt dank Fräsarbeiten die Höhe! Heute wurde nur noch ganz wenig gefräst, und zwar die angegossene Luftleitung. Der vorh. Motorrahmen und die Knaggen unter den alten Laufwerken wurden mittels Laubsäge entfernt; danach gings ins Acetonbad.

    Was mich noch grübeln lässt, ist der Schneckenantrieb der Vorgelegewelle! Als Motor hatte ich einen Glockenankermotor 1020 vorgesehen, der müsste die Kiste mit max. drei Waggons eigentlich hinreichend in Fahrt bringen; Bedenken werden aber gerne gehört!

    Hallo Leute, hallo Andreas,


    wir sollten die Kirche im Dorf lassen, hier erhält niemand einen Anschiss, weil er dremelt. Man muss doch wohl einen Unterschied zwischen Maschinenbau und Bastelarbeiten machen. Die Werkzeuge, die ich benutze, sind allesamt in den bekannten Heimwerkerkoffern von Proxxon und Dremel etc. enthalten und wenn man sich damit in den Finger bohrt, ist es eigene Ungeschicklichkeit und kein Verstoß gegen die UVV! Da sind andere Heimwerkermaschinen, wie z. B. Handkreissägen oder Kettensägen, um nur zwei zu nennen, ungleich gefährlicher! Schließlich arbeitet jeder Goldschmied, jeder Graveur und jeder Nagelpfleger (Manikürer?) mit einem Dremel. Was wollten wohl die Firmen Dremel und Proxxon denken, wenn Sie unseren Disput lesen? Die schicken sogleich Unterlassungsklagen! Von wegen "gefährliche Arbeiten in der heimischen Werkstatt"!

    Ich denke, wir sollten das Thema beenden, falls noch jemand etwas gegen meinen Baubericht einwenden will, dann hier und jetzt.

    Lieber Thomas,


    ich habe überhaupt keine Lust mich mit irgendwem in diesem Forum anzulegen oder zu streiten, aber Deine Reaktion auf meine Bastelei war schon fast unter der Gürtellinie, von deinem gesenkten Daumen zu schweigen! Apropos Daumen, ich war dabei, als sich vor nun fast 60 Jahren unser Lehrgeselle bei der Vorführung einer neuen Bohrmaschine den rechten Daumen abgehackt hat; das nur zu meinem Gefühl und Kenntnissen von der Materie Bohren und Fräsen von Metall.

    Deine Bedenken in Ehren, aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass meine kleine 40 Watt starke Proxxon, die ich sowieso nur mit 80% Leistung laufen lasse, damit sie mir nicht durchbrennt, irgend jemandem weh tun kann? Die hält man fast mit der Hand fest! Und wenn man mit Schutzbrille und dem gehörigen Respekt vor dem Werkstück, das ja auf keinen Fall beschädigt werden darf, vorgeht, dann passiert da gar nichts! Außer vielleicht, dass die Maschine stecken bleibt und durchbrennt. Wenn ich das Ganze mit meiner Bosch gemacht hätte, die hat glaube ich 1600 Watt, OK, das ist ein ganz anderer Schnack!

    Also, Du und auch der Rest des Forums, Ihr könnt euch alle wieder hinlegen, es ist von nichts Gefährlichem berichtet worden.

    Denn sie wissen nicht was sie tun! Mir persönlich gehen bei solchen Dingen sämtliche Nackenhaare hoch! Wenn schon solch gefährlichen Arbeiten in der heimischen "Werkstatt" durchgeführt werden, sollte das nicht auch noch veröffentlicht werden! Auch wenn die eigene Gesundheit bei sowas wohl eher egal sein dürfte, einfach mal dran denke, dass es auch durchaus Nachahmer geben könnte ....


    Thomas

    Hallo? Gehts noch? Kannste mal schreiben, was du damit meinst?

    Hallo Walter,


    danke für Dein Interesse!

    Das ist tatsächlich eine kleine 18V-Proxxon-Handbohrmaschine, die in einem Bohrständer fest eingespannt wurde. An die Höhe von 6,3mm habe ich mich herangetastet, weil die Längsträger-Unterkante nicht sehr präzise gegossen war. Vorher habe ich aber die Oberseite des Fahrwerks auf einem Schleifbrett etwas abgezogen. Das Fahrwerk habe ich dann händisch an den Fräskopf herangeführt, was nicht ganz unproblematisch war, weil die Spannzangen schon richtig stramm festgezogen sein mussten; zuerst fing der Fräskopf durch den Drall der Fräsklingen an zu wandern. Der Fräskopf gehörte zu einem Dremel-Koffer aus der Bucht und ich konnte jahrelang nichts rechtes damit anfangen - bis jetzt.

    Hallo Lutz und Klaus, liebe Forumsleser,


    danke für Eure wertvollen Hinweise, es geht also los, nun ist Daumendrücken angesagt, ich mach's zum ersten mal! Hier steht er, blau und noch ganz unschuldig:




    Zerlegebilder brauche ich nicht mehr zu zeigen, die gabs bereits im anderen Thread. Das Zerlegen ging auch verhältnismäßig unproblematisch, einige Teile, wie z. B. die nicht ihren Namen verdienenden Kupplungen und die Lampen sind nach dem Ausbau Plastikschrott, vermutlich auch die Puffer, die Nachbildung der Kettenantriebe sowieso. Vielleicht kann die Bremsanlage noch weiter verwendet werden. Der Aufbau ist doch recht gut detailliert und lackiert, ebenso wie der Steuerstand und die Pufferbohlen; das möchte ich vorerst auch so belassen.


    Mein Konzept sieht vor, mangels Dreipunktlagerung die gefederten Radlager von Kollege Fredduck einzubauen, dazu muss natürlich unten herum erstmal Platz geschaffen werden. Also, wer wagt es, Rittersmann oder Knapp'?



    Die vorhandenen Radlager sind wirklich etwas jämmerlich:



    Nun müssen natürlich noch die Zwickel hinter den Sandeimern (?) ausgefräst und die kompletten Längsträger sauber auf eine Höhe gebracht werden. Aber wie fräsen ohne Fräse? Wie war das noch mit den beschissenen (sorry!) Konditoren? Genau, man muss sich nur zu helfen wissen:



    Das Fräsen lief zwar nicht ganz ohne Macken ab, klappte aber doch besser als gedacht. Hier das Ergebnis, die Längsträger schön sauber mit Bordmitteln auf 6,3mm Höhe abgefräst!




    Wie gehts nun weiter? Lack entfernen sowie vorhandenen Motortäger herausschneiden und durch schmaleren Träger ersetzen. Danach die besagten Radlager anpassen und einbauen.

    Bis dahin, ich werde berichten.

    Hallo Leute,


    wie an anderer Stelle gemeldet, hat meine StAB neuerdings einen blauen Berliet-Traktor zur Motorisierung in der Werkstatt. Sie verfolgt allerdings einen anderen Ansatz als J. Moog. So ist geplant, beide Achsen über eine Vorgelegewelle mit einem Kettenantrieb zu versehen. Die Komponenten sind auch soweit klar, bis auf die Radsätze, die in den gefederten Achshaltern von Kollege Freduck gelagert werden sollen. Zur Auswahl stehen wohl die Radsätze von Schnellenkamp und von Slaters, die schmalen Fremo-Räder von Petau sind scheinbar nicht mehr erhältlich. Problem ist, die Kettenräder auf die Achsen zu bekommen. Meine Frage ist nun, lassen sich die Räder von den Achsen abziehen und wieder montieren? Oder muss ich die Achsen zersägen und gemufft wieder zusammensetzen? Hat überhaupt schonmal jemand einen Kettenantrieb realisiert?

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,


    vielen Dank für Eure doch recht aufschlussreichen Beiträge! Mittlerweile hat meine StAB (St.Andreasberger Bergbahn) einen Traktor in Besitz und in die Werkstatt genommen und wird die Kiste hoffentlich zum Laufen bringen. Darüber berichte ich dann in der Rubrik Fahrzeugbau.