Posts by Reinhold

    Hi Klaus-Jürgen,


    mir gefallen die Brücken ebenfalls ausgezeichnet, es sind, soweit man das sehen kann, endlich einmal vorbildgerechte Bauwerke. Die Berliner Hochbahn (U-Bahn) und sicher auch andere Stadtbahnen haben Dutzende dieser Bauart, mit denen ohne große optische Zugeständnisse auch mehrfeldrige Überbauten möglich sind. Leider kann ich sie auf der HP von Bünning nicht finden, handelt es sich um eine Neuheit im Programm der Firma?

    Danke, Thomas,


    für Deinen Bericht! Freude beim Betrachten der Anlage von Eckhard, Frustration bezüglich des "denkmalgeschützten" Bahnhofs! Es ist leider ein weiteres Beispiel für die deutsche Ignorierung der Charta von Venedig aus dem Jahre 1964 über den Denkmalschutz. Bezeichnenderweise kam die Charta ohne deutsche Beteiligung zustande und die offizielle Unterzeichnung fand m. W. erst dreißig Jahre später statt. Der Umgang mit unserem kulturellen Erbe ist wirklich ein Trauerspiel!

    Moin Leude,


    vielleicht ist Kpt. Blaubär ja auch "nur" ein Süsswasserschipper (sorry, Kpt.!), sonst wüsste er, daß der mittig am Deck befindliche Poller, hier sogar ein Doppelpoller, den Schlepptampen (für Binnenländer: Schleppseil) aufnimmt, und da wäre ein Seezaun gewaltig im Weg, denn der Tampen kann auch mal querab ziehen! Handläufe haben die Bugsierschlepper natürlich alle, irgendwo müssen die Festmacher ja Halt finden.


    Aber seitlich außenbords hängende Fender, sprich alte Autoreifen, fehlen noch und die sind unabdingbar. Bug und Heck sind zudem durch Sisalfender, heute natürlich Elastomer-Platten, gepolstert, um Beschädigungen am Tugboat und am Schleppkahn zu vermeiden. Denn der Schlepper soll die Schute bei etwas hartem Anlegen ja nicht gleich versenken; und das gilt, glaube ich, auch für die Binnenschifffahrt. Über Positionslampen scheint der Schlepper zu verfügen, allerdings muss die oberste Lampe ein weißes Rundumlicht sein (Dampferlicht), und auch sonst gibt es noch den ein- und anderen Lampenzierrat, aber das brauche ich einem gestandenen Binnenschipper wohl nicht erklären ;)!


    Es ist aber eine klasse Szene, Johann, die du da kreiert hast, ungewöhnlich, macht aber total Spaß beim Ansehen und Klugscheißern, und sie wird mit jedem Detail authentischer!

    Lieber Jay,


    Deinem Statement ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht ein neuer "Zusatzauftrag" =O :


    Auf der linken Stützmauer neben dem Außengleis fehlt ein Geländer. Das Fehlen ist mir tatsächlich auch erst auf Deinem letzten Foto aufgefallen!

    Hey Jay,


    ich bin jetzt mal etwas zynisch. Meinen Pokal bekommst Du alleine für die Putzausführung auf dem letzten Foto! Die Putzer würden sich zwar im Grabe umdrehen und das eher einem Schweinestall zuordnen, er wirkt allerdings im Ganzen sehr gut und hat im Fachwerkbereich sogar ein Guckloch, damit man das Mauerwek sehen kann! Und der Gesamteindruck der Mine ist zwar etwas künstlerisch impressionistisch, es stört aber tatsächlich nichts! Was soll ich dazu als kleiner Bauingenieur, äh, Bautrottel noch sagen? Aber zu behaupten, es wären alles meine Zusatzaufträge, geht zu weit :/ :D

    Hi Jay,


    ich würde hier den Putz bis oben und seitlich zu den FW-Balken abplatzen lassen. Das sieht man bei älteren Fachwerkbauten häufig, weil in die Fuge zu den Balken leicht Feuchtigkeit eindringt, die den Putz abplatzen lässt. An diesen Stellen sieht man auch im Modell häufig Risse, das ist normal und lässt sich heutzutage nur durch spezielle Fugendichtmassen verhindern, die aber auch nicht sehr dauerhaft sind. Ich denke nicht, daß exta gegossene Putzfragmente erforderlich sind.


    Btw, das Firmenschild würde ich an Deiner Stelle, Vorbild hin oder her, nochmal überdenken ...

    Hi Jay,

    In der Gesamtansicht bin ich mit dem Motiv zufrieden.

    Mit Gunst und Verlaub, das kannst Du auch mit Fug und Recht behaupten!


    Obwohl sicherlich noch einige Detailarbeit vor dir liegt, wie z. B. die Dachentwässerung, die Wandisolatoren (in Kreutzform!), Außenbeleuchtung etc. pp., da kannst Du Dich nochmal richtig austoben!


    Ein kleines Detail am Rande: Den Putzschaden solltest Du vielleicht nochmal korrigieren. Putzschäden gehen nämlich i. a. R. von den Fachwerkbalken aus, weil dort die Angriffspunkte für Schäden sind. Zudem sind die Bruchkanten scharfkantig und zum Mauerwerk abgestuft, nicht beigeputzt wie bei Dir. Man kann es auf der Vorbildfotographie auch recht gut erkennen.


    Und dann wünsche ich noch viel Spaß bei den restlichen Biberschwänzen, die sind bisher farblich auch eine Wucht! Darf man wissen, welches Fabrikat Du verarbeitest?

    Hi Jay,


    zu der Beschriftung Deines Minengebäudes: Meinst Du nicht, daß hier eine Putzbemalung vorzuziehen ist? Der Namenszug kann ja über die gesamte Gebäudebreite gehen ... Wäre natürlich etwas aufwendiger, aber effektvoller ...


    ... meint Reinhold

    Hi Thoralf,


    Kompliment für das Stückchen Getreidefeld und seine Einbettung in die Umgebung mit Baum und Feldweg etc., ich finde es sensationell gelungen, auch farblich, es wirkt sehr natürlich!


    Zur Abgrenzung zum Gleiskörper wurden ja schon Vorschläge gemacht, dem möchte ich noch etwas hinzufügen. Auf der folgenden S/W-Fotographie vom März 1970 sieht man, wie die Bahn den Gleisbereich zuweilen abgezäunt hat, nämlich mit eingegrabenen alten Schwellen und altem Stelldraht. Eine derartige Abzäunung könnte ich mir hier ebenfalls gut vorstellen.



    Das Foto habe ich an der Strecke Dortmund-Münster-Osnabrück-Bremen gemacht und zeigt einen leeren Erzzug mit BR50 oder BR44 Richtung Norden auf Höhe der Zeche Gneisenau. Die Elektrifizierung ist schon fertig gestellt, das Dampflokzeitalter jedoch noch nicht ganz beendet. Ein Amateurfoto von schlechter Qualität, vermutlich mit einer Praktica-Spiegelreflex gemacht.

    Hi Jay,


    ich finde das Licht in den oberen Fenstern gut so, in der Halle ist es immer noch etwas hell, aber das ist dann auch Geschmacksache. Wenn ich mich recht erinnere, ist das Erz aus Deiner Erzmine rötlich, womit das Dimmen der LED's mit Orange Sinn macht, weil der allgegenwärtige Staub ebenfalls rötlich ist. Der Hallenboden sollte dann eine ähnliche Farbe annehmen und die Treppe, die Du doch wohl hoffentlich wieder aufstellst, auch.


    Jedenfalls macht es Spaß, Dir beim Bau Deines Meisterwerks zuschauen zu können, wobei es schon vor dem "Feinschliff" nicht übel aussah! Besonders geil finde ich, wie Du den doch recht voluminösen Baukörper in die Hintergrundecke eingepasst, sozusagen versteckt hast! Und dabei können auch noch ein halbes Dutzend Erzwagen in die Ecke rangiert werden, ohne daß es überladen wirkt, Respekt!