Posts by JACQUES TIMMERMANS

    Guten Tag,


    Um den eher eintönigen Grünstreifen (an der linken Seite Hopfenfelder an der Rechten ein Nadelwald), etwas zu unterbrechen, hoffte ich, dies mit einem ziemlich mächtigen Gebäude zu erreichen. Meiner bescheidenen Meinung nach wäre ein solches Gebäude auf dem Hügelrücken auch nicht fehl am Platz.

    Auf der Suche nach einem geeigneten Modell, für einen kompletten Selbstbau fehlte mir der Sinn und die Lust am Bauen, stieß ich auf das Sulzburger Bahnhofsgebäude von Real-Modell mit einer Grundfläche von (340 x 204 mm.

    Der Bahnhof Sulzburg wurde im Dezember 1894 als Endbahnhof der etwa 11 Kilometern lange Nebenstrecke Bad Krozingen – Staufen - Sulzburg in Betrieb genommen. Der Turm mit Fachwerk-verkleideter Turmstube, welche nur eine ästhetische Funktion hatte war das wichtigste Kennzeichen dieser Bahnhof. Weiterhin wurde der Bahnhofs-Entwurf im Südwesten Deutschlands noch drei weitere Male mit nur kleinen Abänderungen nachgebaut: in Kandern, Ottenhöfen und in Oberharmersbach-Riersbach. Gerade dieses Bahnhofsgebäude lässt sich wunderbar in ein großes Landhaus oder kleines Schloß, in dem der Adelstand damals andere adlige und politisch wichtige Personen empfing. Beiläufig gesagt, welcher Liebhaber süddeutscher Länderbahnen würde dort nicht gerne verweilen, und nach Herzenslust fotografieren!

    Beim Zusammenstellen und Verkleben des markanten Dachaufbaus ging es, beim ansonsten in Bezug auf Abmessungen und Passgenauigkeit sehr guter Bausatz, dennoch ein wenig schief. Ich war mit dem Dach gar nicht zufrieden und das fast fertige Gebäude landete in einer dunklen Ecke, bis . . . mir die zündende Idee kam, das Dach in ein normales Satteldach mit einem Mansardenanbau an der Vorderseite des Gebäudes zu verwandeln.

    Neben der Erhöhung der beiden Seitenfassaden war auch eine Erhöhung des für das Gebäude so charakteristischen Türmchens erforderlich. Außerdem waren drei Stützmauern erforderlich, um dem Giebeldachunterbau die nötige Stabilität zu verleihen und ein Absacken des Unterdachs zu verhindern. Hierzu wurde 3,0 mm dickes Polystyrol verwendet. Nachdem dies erledigt war, konnte ich mit der eigentlichen Dachkonstruktion beginnen. Da für die Dacheindeckung Biberschwanzziegel vorgesehen waren, konnte das Unterdach aus Styroporplatten, diesmal 1,5 mm dick, hergestellt werden. Nachstehend können dann die Biberschwanz-Dachziegel, die aus 0,5 mm dicken Zeichenpapierstreifen gelasert sind, einfach auf das Unterdach geklebt werden.

    Schließlich wurden die erhöhten Fassaden mit Holzbrettern verkleidet. Zu diesem Zweck wurden die zugeschnittenen und lasierend transparent gestrichenen Bretter zunächst auf eine dünne Polystyrolplatte (0,3 mm) geklebt und das Ganze dann an die Fassaden geklebt. Um die Holzmaserung ein wenig hervorzuheben, habe ich sie vor der endgültigeren Montage mit silbergraue Beize gestrichen. Die Wirkungsstärke der Beize kann, je nach Verlangen, durch mehrmaliges Streichen variiert werden.























    Viele Grüße aus Belgien,

    Jacques Timmermans




    Guten Abend Roland,


    E-Loks der Epoche II sind nicht gerade mein Ding, was auch der Grund für mein eher begrenztes Wissen hierüber ist. Nun, es ist aber bekannt, dass nicht alle bayerischen und preußischen Dampflokomotiven der Länderbahnen mit aufwendige gemalte Zierlinien ausgestattet waren; es gibt zahlreiche Betriebsaufnahmen, die dies belegen.

    Es ist ebenfalls bekannt, dass es in der zweiten Epoche zahlreiche Richtlinien zur Vereinfachung des Lokomotivbaus gab. Wie sah nun die vereinfachte Lackierung von Elektrolokomotiven aus? Mit oder ohne farblich abgesetzte Zierlinien? Also wäre es durchaus möglich, das es graue Elektrolokomotiven im alltäglichen Betrieb gegeben hat. Dann könnte man im Modell ebenfalls darauf verzichten, und wäre eine Neulackierung gar nicht so aufwendig, denn einfarbig ausgeführte Zierlinien sind mit etwas Geduld und Abkleben schon in Eigenregie auszuführen!


    Viele Grüße,

    Jacques Timmermans

    Guten Abend Helmut,


    Wenn ein wenig Lackierarbeiten angelegt werden, gibt es auch noch eine dritte Möglichkeit, die Lok wird in dem Grauton den der Besitzer für die "richtige" hält, schlicht neulackiert!


    Viele Grüße,

    Jacques Timmermans

    Guten Abend,


    Ich kann Herrn Wohlfahrt nur zustimmen. Ich besitze zwei RAL-Register (Ausgabe 1992 und 2017) und in beiden Registern ist RAL 7018 bereits nicht mehr vorhanden. Diese RAL-Farbe kann also nur noch durch Vergleich mit älteren Farbbildern und Erfahrung in der Farbbestimmung exakt? gemischt werden.


    Viele Grüße,

    Jacques Timmermans

    Gutentag,


    Ich hätte eine kleine Frage an die Forumslesern: Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit dem Dachentwässerung-System von KM1 gemacht? So ja. wäre es bitte möglich mir bitte eure Erfahrungen mitzuteilen. Ich bedanke mich im Voraus!


    Grüße,

    Jacques Timmermans

    Guten Morgen,


    Man ist nie zu . . . . . um

    Gruß,

    Jacques Timmermans