Posts by Robbedoes

    Hallo Martin,


    Vorweg möchte ich einige vielleicht anwesenden falschen Hoffnungen zerstreuen: ESU-Decoder können ihren eigenen Sound nicht lastabhängig anhand der Leistungsaufnahme des Motors regeln. Zimo zB kann das wohl und da kann man eine Lokomotive durch CV-Einstellungen im Leerlauf den Berg runterfahren lassen und bergauf heftige Dampfschläge machen lassen ohne den Handregler anzufassen.

    Bei ESU muss man Lastabhängiger Sound pro Taste selbst aktivieren. Es dauert eine Weile, bis man herausgefunden hat, wie das alles genau funktioniert, das steht nicht im Handbuch, außer einer allgemeinen Beschreibung der Funktionen.


    Vieles mehr hierzu findest du nach einer Anmeldung im ESU-Forum (https://www.esu.eu/forum/forenuebersicht/ , suche unter Funtionsübersicht Lokprogrammer).


    Sehr kurz gesagt funktioniert es wie folgt: In der Decodersektion des Decoders kann man unter dem Reiter „Fahreigenschaften“ alternative Last und schwere Last einstellen. Diese beeinflussen dann die Anfahr- und Bremsverzögerungen und können mit einer Funktionstaste verknüpft werden. Diese Werte können mit dem Lokprogrammer ausgelesen werden.


    In der Soundsektion des Decoders kann man für jeden Soundslot - unter Lastabhängiger Sound - einstellen, wie viel Einfluss die Funktionen Schwere Last und Alternative Last nachträglich auf den „Soundflow“ haben. Der „Acceler…“-Wert ist für Dampfloks wo sich eine starke Belastung durch lautere Dampfschläge ausdrückt. Der „Speed“-Wert ist für dieselhydraulische und dieselelektrische Lokomotiven, bei denen sich eine starke Belastung in einer höheren Motordrehzahl äußert, wie dies auch bei höheren Geschwindigkeiten (=Speed) der Fall ist. Diese Werte (Acceleration und Speed) können NICHT mit dem Lokprogrammer ausgelesen werden.


    Am besten ermittelst du die Einstellungen durch Ausprobieren mit dem Lokprogrammer-Simulator, damit du nicht jedes Mal die komplette Sounddatei auf den Decoder laden brauchst.


    Bestimmt muss man erst einmal tiefer in die Materie eintauchen und merkt dann, dass vieles möglich ist, mehr als mit den alten Funktionen auf den LS4-Decodern.


    Viele Grüße,

    Robert

    Hallo Martin,


    ich habe endlos an diesem Thema gearbeitet und mache es eigentlich immer noch.


    Wenn du einen ESU Lokprogrammer besitzt, kannst du ohne komplizierte Eingriffe die Funktionstasten „Lastbetrieb“ und „Alternative Last“ setzen. Im Reiter Fahreigenschaften kannst du dann einstellen, wie viel Einfluss diese Funktion hat. Das muss man experimentell testen.


    Ich selbst habe in meinen Lok auf den ESU Decoder einige recht aufwendigen sogenannten Soundabläufe programmiert, um unter anderem die von dir erwähnten Effekte zu imitieren. Stellt man in diesen Soundabläufe beispielsweise die Geschwindigkeit beim Wegfahren aus Stand nicht zu hoch, werden überhaupt keine harten Auspuffschläge gespielt. Und bei nicht zu schneller Beharrungsfahrt verlieren die Auspuffschläge manchmal etwas an Lautstärke. Unten ist ein Link wo die BR78 mit einem der von mir entwickelten Sounds fährt, und den ich immer noch versuche, ein wenig zu verfeinern.


    Viele Grüße,

    Robert


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    Hallo Ingo,


    ich habe ganz unterschiedliche Erfahrungen und finde die WLAN Maus sehr fein.


    Die WLAN Maus habe ich mit AAA Eneloop Akkus ausgestattet und damit kann ich einige Stunden fahren (ca. 4 bis 6 Stunden). Die Funktionseinstellungen laufen über die Digitalzentrale, sodass diese auch die Funktionen übernehmen können, die von einem anderen Controller ein- und ausgeschaltet wurden. Die aktivierten Funktionen sind auf dem Display der WLAN Maus sichtbar.

    Im Vergleich zu beispielsweise dem Uhlenbrock Daisy Funkregler, der nach etwas mehr als einer Stunde ausgeht, ist dieses Gerät für mich ein Hauch frischer Luft. Im Vergleich zu Manharts Funky ist das Display groß und die Bedienung übersichtlich, und einfacher.


    Der einzige Punkt den ich an der WLAN Maus kritisieren muss ist, dass man meiner Meinung nach die Fahrstufe mit dem Drehknopf nicht supergenau einstellen kann, besonders wenn DCC auf 128 Stufen eingestellt ist. Beim normalen Fahren merke ich das kaum, nur beim ganz langsamen Rangieren könnte es eine Rolle spielen, mache ich aber kaum.


    Viele Grüße,

    Robert

    Hallo Decoder-Programmierbegeisterte,


    Ich habe die unterstehenden Punkte in der Beschreibung auf der KM1-Website gesehen. Das Z21-Protokoll wurde von Zimo entwickelt, und die Tatsache, dass man mit dem KM1-Systemprogrammer Sound auf die Zimo-Decoder laden kann, gibt mir viel Hoffnung.

    Ich finde die Zimo-Decoder technisch dem Rest überlegen. Sehr gute Motorsteuerung und Sound ist auch super. Aber dann die Programmierung! Besonders die Programmierung des Sounds ist wirklich nur Gleichgesinnten von Stephen Hawkings vorbehalten. Puh, was für ein Ärger es ist, diesen Sound darauf zu setzen und sogenannte "Skripte" zu erstellen. Mit den ESU-Decodern geht das mit der ESU Lokprogrammer-Software super flüssig.


    Hoffentlich wird Herr Krugs System Programmer dann den Traum hier wahr werden lassen.


    Viele Grüße,

    Robert

    • Firmware-Update für integrierte DCC Decoder möglich
    • Soundprogrammierung für KM1, Roco und ZIMO Decoder möglich
    • Bereits funktionsfähige Z21 Implementierung, der Fahrregler des System Programmers kann mit der Z21 App und die ROCO W-Lan Maus über W-Lan gesteuert werden (Voraussetzung: Smartphone/Tablet und angeschlossener Rechner sind im gleichen Netzwerk angemeldet). Damit ist der „KM1 System Programmer“ für die Bedienung einzelner Modelle auch heute schon als kleine Zentrale eine echte Alternative für Sammler, Vitrinenbahner, Dioramen, Händler, Vereine und Service-Stützpunkte

    Hallo miteinander,


    die „ kleine“ Zentrale von MD (8A!) mit integrierter Z21 WLAN Funktion habe ich für einen Freund getestet mit Roco WLAN Maus. Auch Reibungslos und sehr preiswert.


    Ich habe ein Digitalsystem mit Loconet und ich nutze die schwarze Z21 Zentrale mit Roco WLAN Maus als Loconet Steuergerät. Die Zentrale arbeitet dann im Slavemodus. Weniger preiswert für nur einen Handregler, aber es funktioniert.


    Wenn für den MD XP-Multi Adapter auch ein Loconet Update vorhanden ist, werde ich sofort zuschlagen (ich überprüfe regelmäßig die Website von MD-Elektrocis, sehr regelmäßig :) )


    Viel Grüße,

    Robert

    Hallo zusammen,


    erstens in Bezug auf die Br64. Die Sounddateien haben viel Bass und der Decoder hat viel Power. Ich habe das Tangband-Soundmodul T1-1931sc mit geöffneter Br64 angeschlossen und der Sound war wirklich unglaublich !! Die meisten Spur1-Loks können damit nicht mithalten. Vielleicht in Bezug auf die Lautstärke noch ein Bisschen, aber gar nicht in Bezug auf den Klang. Dies ist auch meine Erfahrung mit Spur1, der Lautsprecher ist sehr wichtig und oft der finanzielle Abschlusspunkt. Genauso wichtig sind aber die Tondateien, unglaublich was auf dem Markt ist. In Spur1 ist KM1 mit allen möglichen technischen Highlights beschäftigt, aber am Ende ist der Sound von dieser On-Board HiFi-Anlage wegen der moderaten Aufnahmen únd Lautsprecher, etwas enttäuschend. Ich denke, das erklärt m.E. auch hier den Unterschied, wenn auch nicht so gravierend, zwischen dem BR64 und dem V100: die Sounddateien.


    Wie auch immer, wenn ich mir die V100 anschaue, denke ich, dass das erst größere Tangband da noch rein geht. Insbesondere die Höhe war das das Problem bei der Br64, sonst hätte ich das Tangband T1-1925s hineingesteckt. Dies kann wirklich eine große Verbesserung sein, von f0 = 200 Hz zu 150 Hz. Und zumindest der Decoder im BR64 verfügt über genügend Leistung, um viel Sound herauszudrücken. Ich habe den T1-1925SC in meinen Märklin Spur1 Schienenbus eingebaut: https://youtu.be/XqoNkw_B_hk.


    Alle Abmessungen der Soundmodule findest du hier: http://www.tb-speaker.com/products/list/31.


    T0-2008S F0 = 200 Hz Lautstärke 1 meter Abstand = 73 dB/Watt Abmessungen 55 x 25 x 9
    T1-1925S F0 = 150 Hz Lautstärke 1 meter Abstand = 76 dB/Watt Abmessungen 65 x 29 x 14


    (Die Dezibel-Skala ist logarithmisch. Dies bedeutet hier, dass +10dB doppelt so laut ist.)



    Viele Grüße,
    Robbedoes

    Hallo,
    wie ich hier schon geschrieben habe, habe ich mir vor kurzem einen Lenz 64er und ein Schienenoval als Versuch in Spur0 gekauft und es gefällt sehr gut. Ich werde jetzt sehen, ob ein schöner Spur0-Gleisplan auf meinen Dachboden passt. In diesem Fall werde ich nach und nach auch andere Spur0-Fahrzeuge anschaffen und bei Bedarf die Klangleistung verbessern. Ich werde hier angesichts der positiven Reaktionen mit Sicherheit darüber berichten.


    Ich habe in Spur1 bereits einige Klangverbesserungen vorgenommen. Ich freue mich auf einen Spur0-Schienenbus. Für den VT98 habe ich bereits einen Soundprojekt zusammengestellt und in einen Spur1-Bus eingebaut, einschließlich Tangband-Lautsprecher, siehe #HIER#. Dieses Soundprojekt ist jedoch nur für ESU-Decoder gedacht, sodass beim Lenz-Schienenbus der Decoder entfernt werden muss. Ich denke (hoffe!), der Lautsprecher, der in den BR64 passt, würde auch gut unter den Spur0 VT98 passen.


    Ich stimme voll und ganz zu, dass die Hersteller sofort einen guten Lautsprecher installieren können. Ich habe vor einem Jahr einen Kiss BR78 in Spur1 bestellt und gefragt, ob sie das tun möchten, weil der Decoder auch vom Hersteller noch eingebaut werden muss. Das Tangband-Lautsprecher- / Soundmodul ist fast genauso groß (sogar etwas kleiner) als der Visaton-Lautsprecher mit Schallgehäuse in der Kiss 78er. Leider, nicht möglich. Also muss ich die Lok selber öffnen, was ich schon mit diesem Lokomotiventyp von Kiss in 1 gemacht und mit der BR75 von KM1, siehe auch hier https://youtu.be/huaAeXl85MQ. Es hat sich m.E. gelohnt, aber es hat viel unnötige Mühe gekostet.


    Viele Grüße,
    Robbedoes

    In die Lok habe ich einen anderen Lautsprecher, einen Tangband t0-2008S, wie folgt eingebaut:



    - Lok geöffnet wie hier im Forum beschrieben (6 Schrauben an der Unterseite).
    - Decoder abgeschraubt und vorsichtig nach oben gezogen.
    - Alte Lautsprecher abgeschraubt und die Drähte durchgeschnitten.
    - Die Ösen des Lautsprechers mit einem scharfen Messer abschneiden.
    - Der neue Lautsprecher an die Drähte gelötet.
    - Ohne weitere Änderungen Lautsprecher mit doppelseitigem Klebeband an der Unterseite der Leiterplatte festsetzen.
    - Vorsichtig den Decoder auf die Stifte zurück schieben und festschrauben.
    - Füllen von dem Raum über dem Decoder mit weichem Schaum, um Resonanz entgegen zu wirken.
    - Lok wieder schließen.



    Fertig!



    Eingebaute Lautsprecher: http://www.tb-speaker.com/products/t0-2008s

    Hallo Nuller,


    ich habe vor kurzem einen 64er in diesem Forum gekauft. Von Spur h0 kommend bin ich auf Spur1 umgestiegen, aber ich möchte noch ein bisschen Kreisfahren auf meinem Dachboden. Daher ein erster Schritt, um zu sehen, ob Spur0 etwas für mich ist.


    Ich mag den Sound des BR64, aber jeder tiefe Ton fehlt. Es klingt klanglich nach H0. Aus diesem Grund habe ich ein TangBand-Soundmodul in die Lok eingebaut. Das kleinste Soundmodul. Größere Formate werden sofort schwierig und erfordern einen anderen Decoder, um etwas Installationsplatz freizugeben. Vorläufig werde ich das für eine Weile belassen. #Video# . Der erste Teil ist mit dem Original-Lautsprecher, der zweite Teil mit dem TangBand bei etwa halber Lautstärke (es war spät :-))


    Übrigens: Was mir beim Lenz-Decoder auffällt, ist, dass die Lok mit einem Rück zum Stillstand kommt, wie hoch der CV 4 auch eingestellt sei. Kann etwas dagegen unternommen werden? CV 2 steht bereits auf 0. Vor allem von Zimo bin ich einen reibungslosen Übergang vom Fahren zum Stillstand gewöhnt.


    Viele Grüße,
    Robbedoes

    Hallo Bernd,


    es hört sich bestimmt nach Motorreglung an. Und ich habe keinen Harman Kardon, nur ein Standard-iPad :)


    Was du noch kannst versuchen, ist auf der Zentrale und im Dcoder die Railcom-Funktion aus zu schalten. Dies ist auch ein separates Signal mit eigener Austastlücke. Du kannst auch versuchen die Lok ein bisschen entgegen zu halten,und wenn gleichzeitig sich das Summen ändert, hat es sicherlich zu tun mit der Ansteuerung des Motors durch den Decoder.


    Viele Grüße,
    Robbedoes

    Hallo Michael,


    Wenn Sie Railcom auf jedem Gleisabschnitt haben möchten, ist die Lösung von Digikeijs sehr preiswert: 16 Gleisabschnitte mit jedem Railcom für 95€. Siehe: https://www.digikeijs.com/de/dr5088rc-digidetect.html


    Diese Modul kann über Ihren Loconet-Adapter mit Ihrem Ecos verbunden werden. Die maximale Leistung beträgt 3 Ampere pro Gleisabschnitt und 4,5A für das gesamte Gerät. Es gibt 16 Gleisabschitte mit jedem Railcom. Das einzige, was ich persönlich mit Digikeijs habe, ist, dass ihre Handbücher sehr primitiv sind und einige Produkte meiner Meinung nach nicht reif genug sind, um sie auf den Markt zu bringen.


    Eine weitere Option - ja wieder ein niederländisches Unternehmen - ist dieser kleine Anbieter. Die von ihm angebotenen Produkte sind wirklich sehr robust und wenn Sie ihm eine E-Mail senden, wird er - wie ich - zumindest versuchen, auf Deutsch zu kommunizieren. Auf Anfrage bietet er auch maßgeschneiderte Lösungen für kaum mehr Geld. 16 Schnitstelle mit Loconet Rückmeldung für 49,50€.
    http://www.rosoft.securearea.e…r-met-stroomdetectie.html


    Ich würde selbst die ESU-Produkte kaufen, die direct angeschlossen werden können an deine Zentrale. Es hat seinen Preis, aber Probleme und Nutzungsbeschränkungen des L.Net-Adapters werden nicht auftreten.


    Viele Grüße,
    Robbedoes

    Hallo Martin,


    Hast du auch schon versucht mit deiner digitale Zentrale via POM "8" und "0" auf CV8 zu schreiben? Das hat bei mir manchmal geholfen. Danach wieder die gewünschte Projektdateien (nur CV's, Sounddateien stehen noch darauf) mit dem Lokprogrammer auf den Dekoder schreiben.


    Viel Glück!


    Robbedoes