Posts by volkerbahn

    moin,


    Quote

    Bernd Lenz lehrt uns in einer Zeit schrumpfender (weil z.T. wegsterbender) Modellbahnergemeinden, dass eine richtige Konzeption durchaus Zukunft hat :D .

    Quote

    Man brauch nur mal die Auflagen der so zahlreichen Modell/Vorbildzeitschriften betrachten: Das Interesse an dem Hobby ist immer noch groß :thumbup: .
    Man muß nur ein Konzept haben..........

    unbestritten kann man in Nischen gut leben und überleben. ich bin sicher, dass Lenz das auch tun wird. sie haben in letzter zeit so viel richtig gemacht, dass die Firma es überleben wird, sollten sie sich mal verschätzen. ob in dieser Nische noch viel mehr platz für andere sein wird wage ich allerdings zu bezweifeln. die chance für einen fehltritt wird nämlich größer.

    Quote

    Wie schon an andere Stelle geschrieben bin ich überzeugt, dass sich so langsam aber sicher die Nachfrage nach etwas moderneren Epochen verschiebt

    das wiederum glaube ich nicht. in jedem land gibt es eine zeit, in der das Vorbild am spannendsten war. in england und den usa war das vor dem krieg in den 30gern. folglich spielen auch heute noch die meisten anlagen in diesen Ländern zu dieser zeit, obwohl die keiner aktiv mehr miterlebt hat. bei uns war die Nachkriegszeit mit dem umstieg auf Dieselloks bei gleichzeitigen mangel an Fahrzeugen und dem nutzen von sehr altem material einfach die eisenbahntechnisch spannendste Epoche. daher werden weiterhin die meisten anlagen zu der zeit spielen. es hat sich eine art Standard-modelleisenbahn entwickelt. dort fahren ein paar Dampfloks neben moderneren Dieselloks einen buntgemischen Fahrzeugpark durch die Gegend. eine typische modelleisenbahn eben. die wird bleiben, alles andere bleibt Nische in der Nische.


    mein jedenfalls volker

    das große problem ist doch das Vorbild,
    wen haut die heutige Eisenbahn schon vom hocker? meine Jungs waren noch in der Grundschule, da mussten wir am Bahnübergang schon keine wagen mehr zählen. sie sahen ja eh alle gleich aus. Lokführer als traumberuf kommt da bestimmt nicht auf. eine museumsbahn war schon länger interessant. aber leider nur "altes eisen". vor diesem Dilemma steht die Modellbahn heute. alles nach Epoche IV funktioniert im Modell nur bedingt und ist was für Spezialisten, für alles früher muss man sich für Geschichte interessieren und ist damit auch was für Spezialisten. ist im Grunde ausweglos.
    mein Fazit: nutzt das Hobby, solange es noch geht!


    meint jedenfalls volker

    nachwuchs?
    meinst du da die unter achzehnzährigen? soll das die Zielgruppe sein? meine Jungs sind fünfzehn. die bekommen 30 euro Taschengeld im Monat. die müssten 3 Monate sparen um sich eine weiche kaufen zu können, hart sparen!! wenn ich denen die startpackung schenken würde, gäbe es zwei weihnachten nichts anderes. und dann fährt da eine köf mit drei wagen im kreis. nein spur null ist nicht taschengeldfähig und der nachwuchs ist mindestens 30 Jahre alt.


    meint jedenfalls volker

    das problem ist doch, dass gar keiner über zu wenig platz geklagt hat.
    die 3 Loks und 15 wagen sind für die meisten in spur 0 völlig ausreichend. ganz egal, ob nun auf einer stationären anlage oder in irgendeinerweise mobil. selbst als Mitglied eines clubs mit großer Spielwiese wird der eigene besitz diese zahl nicht sonderlich überschreiten (da habe ich allerdings keine Erfahrung) muss man doch alle seine schätze dann transportieren, was auch grenzen hat. auch die kleineren spuren haben Limits bei den für die meisten eine erneute Anschaffung nicht mehr lohnt, die ist jedoch deutlich höher als bei spur 0. was natürlich auch daran liegt, dass in keiner Spurweite sich prozentual so viele vorbildorientierte modellbauer tummeln, wie in spur 0. selbst in spur 1 nicht. und bei denen ist halt weniger mehr. entscheidend für die Weiterentwicklung der spur 0 ist also die einzige frage: vermehren wir uns, wenn es andere Loks zu kaufen gibt, oder schmoren wir im eigenem Saft.
    ich denke eher letzteres.
    meint jedenfalls volker

    wenn 10 verschiedene Güterwagen schon zu viel sind, ist der markt wahrlich klein. womit eben auch klar wird, dass der Vorteil von spur 0 auch ein Nachteil ist: man braucht nicht viel. die klassische heimanlage im 12qm Kinderzimmer verträgt 2-3 Loks und 15 wagen dann ist Ende-Gelände. das alles gibt es jetzt schon. ab jetzt sind es nur noch die falschen Loks und wagen, die es zu kaufen gibt. alle die, die gerade keine br 64 haben wollten, sondern vielleicht eine br74 oder Br86 oder vielleicht was bayrisches, oder bei denen donnerbüchsen nicht recht in Konzept passen, die würden noch was kaufen, alle mit weniger spezifischen wünschen sind schon bedient. das heißt, die ersten haben schon mehr material, als sie brauchen, fallen als Kunden so langsam aus (so auch ich), ohne das jetzt großartig neue dazukämen. wenn jetzt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen deutlich schlechter werden wird man das schon merken.


    meint jedenfalls volker

    strukturpaste stelle ich ganz leicht selber her:
    fein gesiebten sand in acrylfarbe (ich nehme da hochwertigere künstleracrylfarbe z.B primaacryl von schmincke) einrühren und fertig.
    ist quasi das selbe und man hat auf die Farbgebung viel größeren einfluß.


    volker

    manchmal frage ich mich, was ihr erwartet habt?
    der modellbahnmarkt ist seit Jahren rückläufig und wird weiter schrumpfen. auch das aufleben der spur 0 hat den Gesamtmarkt nicht vergrößert. 99% der neu-nuller waren vorher schon in anderen spuren aktiv.
    und dass der Durchmarsch, den Lenz mit seiner spur 0 hingelegt hat, ganz stark mit dem Zeitpunkt der Einführung zu tun hat (sprich mit dem Wirtschaftsaufschwung infolge des euros) muss doch irgendwie klar sein.
    zu zeiten der DM (3 DM pro Dollar!!!!) hätte das keiner so hinbekommen. heute ist es dank euro-kriese eben auch wieder schwieriger. aber das war doch abzusehen. unser wirtschafterfolg beruht doch darin, das Länder wie Griechenland oder Spanien ihre Währung nicht ständig abwerten können, um billiger zu sein als wir. jetzt ziehen die uns ein klein wenig auf normalniweau, und schon funktioniert das ganze system nicht mehr so wie gedacht.
    dass das ganze dauerhaft wächst hat doch keiner wirklich glauben können.


    meint jedenfalls volker

    moin an alle,
    abschließend dieses offtopic-themas: mir ist schon klar, dass rein rechtlich verträge schon allein mit Handschlag gültig sein können. um meine Antwort nicht unnötig in die länge zu ziehen, habe ich das mit dem wort "belastbar" umschrieben, dass kaum eine Vorbestellung rechtlich einklagbar wäre. andersherum unterliegen Vorbestellungen dem Fernhandelsgesetz (Außnahme: Sonderanfertigungen) sodass man bei in augenscheinnahme vom vertrag zurücktreten kann. also im Grunde in beiden Richtungen nicht wirklich bindend, nicht "belastbar".


    für mich ist das Thema aber damit beendet.


    tschüß volker

    Vorbestellungen sind nichts anderes als eine Marktanalyse. und solange noch kein geld geflossen ist, ist auch kein belastbarer vertrag zustande gekommen. sprich der Käufer muss nicht kaufen, der Verkäufer muss nicht verkaufen. alles ist nur eine Absichtserklärung. und der markt ist klein und äußerst unsicher. ein bis zweimal am markt vorbei kalkuliert und schon sitzt du auf schulden, die du nie wieder los wirst. da muss einem schon klar werden, dass Marktanalysen sehr wichtig sind. und daran, dass vieles angekündigte dann wieder in der Versenkung verschwindet sieht man doch, das die erfolgreiche Vermarktung von spur 0 alles andere als sicher ist.


    Geschäftsbeziehungen lösen sich im allgemeinen nicht freundlich. selbst wenn der Hersteller die Vorbestellungen übernehmen wollte (was er in der Regel sicher will, nur eine verkaufte Lok ist eine gute Lok), bedeutet das für den gerade in seinem Umsatz reduzierten Laden Mehrarbeit, die er ja gerade nicht bezahlt bekommt. da auf eine einvernehmliche für den Käufer erfreuliche Regelung zu hoffen, halte ich für illusorisch.



    meint jedenfalls volker

    hallo gerd,


    man sollte vielleicht nicht unerwähnt lassen, dass dieses haus ein konkretes Vorbild hat mit konkreten eben diesen Fenstern. ein Bild gibt es bei Müllers-bruchbuden bei seinen anlagenbildern


    http://muellers-bruchbuden.de/anlage-hanulingen-teil-1/#http://muellers-bruchbuden.de/anlage-hanulingen-teil-1/#http://muellers-bruchbuden.de/anlage-hanulingen-teil-1/



    ein stück herunterscrollen.


    damit kannst du diese Fenster natürlich immer noch nicht mögen. nur die aussage, dass die Fenster überhaupt nicht passen, ist da etwas fragwürdig. anscheinend sah das der Besitzer des Vorbildes etwas anders.


    meint jedenfalls volker

    längster wagen mal 4 ist dein mindestradius. einfache und klare Regel. bei einem kleinen nebenbahnhof, auf dem eine t3 zwei g10 rum rangiert weichen mit 3m Radius zu verbauen, die dann ein Meter lang sind, da bekomme ich dann sehschmerzen, auch wenn es vielleicht maßstäblich wäre. wagen und gleise müssen zusammen passen. das tun die mitteleinstiegswagen und das lenzgleis sicher nicht. für den Großteil der lenzfahrzeug sind sie aber sehr stimmig und dafür sind sie gemacht.


    den vergleich mit märklin halte ich übrigens für reine Polemik, die hier langsam nicht mehr hingehört. beim alten märklingleis kann ich mich an abzweigwinkel von 22,5 grad erinnern, aber ganz bestimmt nicht an die knappen 12 grad, die die lenzweiche hat. ich kann den Wunsch nach einem gleissystem für lange wagen ja verstehen, aber was hat das mit der Existenzberechtigung des Lenz gleissystems zu tun? es kann doch keiner ernsthaft annehmen, dass solche weichen nur annähernd diesen Aufschwung der spur 0 hervorgerufen hätten, den das jetzige Lenz-gleissytem hervorgebracht hat.


    meint jedenfalls volker

    moin,
    ich habe bemaste Seitenansichten in 1:87 aus dem Eisenbahn-fahrzeug-archiv. die Qualität ist nich besonders berauschend, aber wenn du mir deine email Adresse per pn schickst, scan ich sie für dich ein.
    tschüß volker

    moin, schon mal überlegt, daraus eine richtige steilstrecke zu machen (deutlich mehr als 6 Promille)vielleicht nur auf der Strecke Spitzkehre und schattenbahnhof, und dort dann mit vorspannlok zu fahren. zu allem überfluß könnte mann noch ein kleines bw im spitzkehrenbahnhof unterbringen. das wäre doch mal ne Geschichte. ich finde den plan echt spannend.
    meint jedenfalls volker


    hallo christoph,


    du hast mich anscheinend nicht verstanden!
    deine Bilder strotzen nur so von Phantasie. und dass das vorbildstudium hilfreich ist, ist doch unbestritten. und deine Bilder sind auf alle fälle authentisch. aber kann ich mir sicher sein, ob es sowohl wagen, als auch Lok genauso gegeben hat? und noch viel wichtiger: tut es was zur Sache? wäre deine Arbeit schlechter, würde sich herausstellen, dass die betriebsnummer deiner Wahl gar nicht so ausgesehen hat, sondern im einen oder anderen Detail ganz anders. ich denke nicht. selbst, wenn es deine betriebnummer gar nicht gegeben hätte wäre deine Lok immer noch hervorragend. und ich gehe noch einen schritt weiter: wenn die Lok so daherkommt, wie deine, bräuchte sie noch nicht einmal ein Vorbild, um super zu sein. das ist natürlich sehr schwierig, aber durch aus machbar. denn sobald wir so ein Modell auf die Räder stellen, beginnt es ein Eigenleben zu führen, ein Individuum in einer eigenen Welt. und diese eigene Welt hat nicht zwingend die gleichen Regel, wie die große. auch den gelben bananenwagen bekomme ich in einen zustand, dass er sehr authentisch daherkommt und mit der richtigen Geschichte passt er auch in das entsprechende Modellbahnoutfit und bringt echte bahnathmosphäre rüber. und das alles soll ich nicht machen, nur weil die deutsche bundesbahn es versäumt hat nen oppeln gelb anzustreichen? also ich bitte euch!


    tschüß volker