Posts by volkerbahn

    ich verstehe diese ganze Diskussion nicht. Was soll sie bewirken?
    Tatsache ist sicherlich: Die Firma Lenz hält ihre kommunizierten Termine nicht ein. Hat sie früher auch schon nicht getan. Und nun?
    Sollen wir jetzt Lenz Produkte boykottieren? Ne Demo veranstalten von dem Firmengebäude? Ne UN Resolution wäre doch auch ne tolle Idee.
    Ne im Ernst, mehr als ein bisschen Frust abbauen ist das hier wirklich nicht, und ich bin mir noch nicht mal sicher, ob das den Frust abbaut oder eher verstärkt! Habt ihr das wirklich nötig?


    ein recht nachdenklicher


    Volker

    Hallo Spur 0 Gemeinde



    Ich habe immer mal wieder meine Loks und Wagen verkauft, weil sich mein Thema wechselte, mal mit Gewinn, mal mit Verlust. Da ich nicht im hochpreisigem Messing unterwegs bin, halten sich Verluste und Gewinne in Grenzen, aber ich finde dass das nicht der Punkt ist: Für mich ist das Beschäftigen mit der Modellbahn der Wert, nicht die Bahn an sich. Sie ist keine Wertanlage und mir ist auch kein Stück ans Herz gewachsen, dass ich ohne sie nicht mehr könnte. Ich habe aber Freude, Loks umzubauen und zu altern, und ich habe Freude sie fahren zusehen. Wenn diese Freude aufhört, weil sie gealtert und umgebaut sind, und sich meine Prioritäten so verlagert haben, dass ich sie nicht mehr fahren lasse, dann werden sie verkauft. Mache ich Gewinne, habe ich halt mehr in der Kriegskasse, mache ich Verluste, denke ich an die vielen schönen Bastelstunden. Unterm Strich war ich bislang der Meinung, dass es das wert war.


    Aber man kann das sicher auch ganz anders sehen,


    meint jedenfalls Volker

    Hallo Claus,
    hab ich schon mitbekommen. Alles andere hätte mich auch gewundert! Lenz hat auch schon früher ähnliche Fehler in den nachfolgenden Serien behoben. Ich würde es aber auch völlig in Ordnung finden, wenn sie es aus wirtschaftlichen Gründen nicht täten.


    Aber du glaubst doch nicht ernsthaft, dass das an den teilweise doch recht heftigen Kommentaren hier liegt. Einzig der Anspruch der Firma Lenz bewirkt, dass sie Kritik auch im Nachhinein umsetzen. Ohne diesen teilweise recht heftigen Shitstorm würde Lenz das auch machen. Und wenn sie bestimmte Änderungen nicht wollen, sitzen sie das hier einfach aus. durch diesen Fehler verkaufen sie doch keine Lok weniger, und durch die Änderung keine Lok mehr.
    Aber ich empfinde es jedenfalls als sehr anstrengend zwischen den Modellbaubeiträgen über die Optimierung von Modellen, die ich immer sehr anregend empfinde, diese "Lenz muss doch..." und "wie konnte das bloß passieren" und "nun ist die Lok ja völlig verdorben"-Kommentare herauszufiltern, die sicher nicht nur mich beinahe aggressiv machen, aber im Endeffekt wenig bis nichts bewirken.


    Die Firma Lenz wird das alles ertragen können. Im Zweifel lesen sie hier einfach nicht mehr mit. Drauf reagieren würde ich an Ihrer Stelle sowieso nicht.
    Sorgen mache ich mir, was das hier bei uns im Forum bewirkt. Wie gesagt: mich macht es aggressiv und ich bekomme schlechte Laune, und eigentlich sollte das Gegenteil der Fall sein.


    Denkt mal darüber nach!


    Volker

    Vorneweg möchte ich betonen, dass ich diese Diskussion sehr gut finde, vor allen alle Berichte, die sich darum kümmern, wie die BR94 optimiert werden kann.


    Leicht befremdlich bin ich allerdings bei allen Beiträgen, die den Hersteller in der Pflicht sehen, hier absolut maßstäbliche Modelle zu liefern, und unbedingt fordern, Lenz müsse diesen Fehler unbedingt ändern, am besten im Nachhinein. Ich persönlich könnte verstehen, wenn Lenz aus Kostengründen auch in nachfolgenden Serien den Radius der Kästen beibehält. Ein Reklamationsgund ist das sicher nicht.


    Also ich will betonen: Ich finde in Ordnung, wenn hier auf Unstimmigkeiten hingewiesen werden, Lösungsansätze und Bastelvorschläge find ich sogar ausgesprochen gut. Aber alles was in Richtung Lenz geht, kann man auch getrost sein lassen. Lenz kann konstruieren, was sie wollen, und müssen sich auch nicht dafür entschuldigen. Ihren Qualitätsstandard bestimmen sie selbst und kein anderer. Zur Not muss man halt mit den Füßen abstimmen, sprich, das Modell nicht kaufen. Die Alternative hat man immer.


    meint jedenfalls Volker

    hallo nils,
    ich bin sprachlos. ich bin in Braunschweig auf gewachsen, durfte 2 jahre orientierungstufe "franzsches Feld" in der kaserne genießen und die neue Oberschule ist ja von gliesmarode auch nicht weit weg. und was soll ich sagen: ich erkenne es wieder. es hat genau den Charme, den die Gegend in Wirklichkeit hat. und das ist eine große Kunst. danke für das auffrischen von ein paar Kindheitserinnerungen. ich seh mich geradezu hintern Nussberg mit dem Fahrrad ein paar kreise durch die ehemaligen Bombenkrater zu ziehen.
    wirklich toll.
    tschüß volker

    Hallo alfred,
    ja, dass du unbelehrbar bist, dachte ich mir schon, aber dadurch wird es nicht richtiger.
    90 % der Anlagen haben kein konkretes Vorbild, sind also Phantasie. ist das alles Schrott?
    oder gilt das nur für Loks und Wagen? nur warum muss eine Lok ein Vorbild haben um in einer Phantasielandschaft Berechtigung zu haben.
    Die Lok mag kein Vorbild haben, und wirst sie nicht kaufen. alles legitim. Nur sie Schrott zu nennen ist schlicht eine Lüge, denn es ist kein Schrott.
    und jedem, dem sie gefällt, die Ernsthaftigkeit dieses Hobbys abzusprechen ist, ist schlicht ne Beleidigung, die mit freier Meinungsäußerung nicht mehr zu rechtfertigen ist.
    aber ich rede hier gegen eine Wand.......


    ein sehr nachdenklicher Volker

    Hallo Robby,


    das Ding ist ein Phantasie-Produkt von Gebauer und für jeden ernsthaften Modelauer ein "No Go". Ich würde für diesen "Schrott" keine 10 € zahlen.


    Gruß Alfred


    Ja, Phantasie ist wirklich eine Krankheit, die ausgemerzt werden muss. Wie kann jemand nur was erschaffen, was es nicht gibt! gerade zu unerhört.
    Alfred, du bist ja ein echter "Freigeist".


    Tut mir leid, deine Aussage ist ein "No go", nicht die Lok.


    meint jedenfalls Volker

    Hallo,


    die Abteilwagen C3 pr08 und die P8 DRG zwingen mich, zu sparen. Was mich bei der lenzchen Auflistung nur etwas stutzen lässt, er schreibt bei den Abteilwagen DRG: C3.....mit 2 Achsen. Das haut nicht hin, ist hoffentlich Dreckfuhler ;)


    Mit freundlichen Grüßen
    Roland


    in den fünzigern wurden bei einigen wagen die mittle achse entfernt und fuhren als zweiachser, weil sie sonst nicht durch die nebenbahnkurven kamen, auf denen sie dann fuhren (die dreiachser sind ja ursprünglich Hauptbahnwagen). ich nehme an, lenz baut dann diese umbauten.


    tschüß volker

    ich finde es schon lustig, dass immer recht schnell darüber diskutiert wird, was alles nicht möglich ist, wenig aber, was wirklich sinnvoll ist.
    ich habe als Vorbild eine güterstraßenbahn. mein kleinster Radius beträgt umgerechnet ca. 22,5 m das hat das Vorbild locker unterboten. auch meine gleislängen spielen im Bereich des Vorbildes. ich könnte also locker eine bestimmte Szene 1:1 nachbilden und tue es trotzdem nicht. weil es zwar möglich ist, aber nicht sinnvoll. nicht das Vorbild ist wichtig, sondern die Modellbahn. danach, dass sie gut aussieht, gut funktioniert, spaß macht, richte ich meine Entscheidungen, nicht was beim Vorbild wichtig ist. die meisten dinge, die im Modell bestens funktionieren und superspannend sind, sind beim Vorbild Ursprung größten Ärgernisses und wurden beseitigt sobald die Möglichkeit dazu da war. denkt mal darüber nach.


    meint jedenfalls volker

    wieviele Fahrzeuge der einzelne hat ist völlig unwichtig. wieviele man allgemein braucht ist dagegen doch recht spannend. gereizt auf diese frage reagiert doch nur der, der das Gefühl hat, eigentlich zuviel Loks in seinem Besitz zu haben.
    aber nur weil man selbst ein schlechtes gewissen hat, sollte man diese Diskussion nicht unterdrücken wollen, sondern zu seinem Fahrzeugpark stehen.
    ich habe bei mir festgestellt, dass mehr Fahrzeuge in meinem Besitz nicht umbedingt mehr freude bedeutet. für mich war es sehr wichtig, den eigenen bedarf genau zu ermitteln und diesen auch nicht zu überschreiten.
    vielleicht liegt bei dem einem oder anderen gewisse Unzufriedenheiten auch darin, dass er zuviel hat, und die Modellbahn dadurch beliebig wird.
    in meinen Augen hängt die größe des fahrzeugparkes mit der anlagengröße zusammen. beim fremo gab es mal die Faustregel: so viele Fahrzeuge wie weichen sollten auf den gleisen stehen. wieviele davon nun Triebfahrzeuge sind, hängt von der allgemeinen länge der Züge ab.
    meint jedenfalls volker

    "so, wie jeder mag", halte ich auch für wichtig.


    für mich ist eine Modellbahn allerdings mehr, als das bloße abkupfern eines Vorbildes. das Vorbild soll güter und menschen von a nach b bringen und das möglist kostenextensiv.
    die modellbahn soll gefallen. das muss das Vorbild nicht zwingend und tut es oft auch nicht. nun kann man wie ein Fotograf so lange rumlaufen und Standorte verändern, bis das Vorbild einem komplett in den kram passt, oder aber wie ein Maler alles, was einem gefällt zu einem neuen Bild vereinen. welchen weg man letztendlich wählt ist, finde ich, zweitrangig, hauptsache die Modellbahn ist gut, sprich gefällt.


    meint jedenfalls volker

    bist du eigentlich der Meinung, dass erst deine eigene modellbauerische reputation deine Kritik hier rechtfertigt?
    meinen roten Punkt gab es, weil du auf deinem Standpunkt beharrt hast, obwohl da schon klar war, dass du unwissentlich in die irre gelaufen bist.
    Dass man nämlich ohne weiteres von einem selbstbau reden kann, wenn man unter anderem den Prototypen eines späteren Bausatzes vorstellt, dem wirst doch wohl auch du zu stimmen.
    aber anstatt es darauf beruhen zu lassen (eine Entschuldigung hätte ich ja nicht mal erwartet) spielt du die beleidigte Leberwurst, empfindest deinen Einwand als völlig gerechtfertigt und jedwede Kritik dir gegenüber als Hetzjagd.
    natürlich gibt es einen unterschied zwischen einem Bausatz und einem totalen selbstbau, nur nicht bei diesem fall. du hast dem Urheber quasi betrug vorgeworfen hast: er hat doch tatsächlich einen Bausatz als selbstbau bezeichnet, wie geht denn so was.. und du beschuldigst den, der den Bausatz mit entwickelt hat. und dann stehst du hier mit Benzinkanister und Streichholz vorm brennenden haus und sagst "ich wars nicht, war doch alles ganz wertfrei und sachlich". tut mir leid, das geht nicht.


    meint jedenfalls volker

    also zwischen einem Profi-messestand und einem tapeziertisch gibt es dann doch schon noch was in der Mitte. ein Plakat oder Banner drucken zulassen, auf dem man von weitem erkennt, wer man ist, kostet keine 100 euro und passt sicher noch irgendwo in den Keller. Werbung ist heutzutage wirklich nicht mehr teuer. daher ist es doch unverständlich, wenn sie nicht macht.


    meint jedenfalls volker

    hallo norbert,
    zur zeit steht gerade ein Hausbau und Umzug an. wenn der geschafft ist, werde ich sicherlich mal mit ein paar beitragen aus der Deckung kommen.
    frohes schaffen an alle
    volker

    um den ganzen threat mal auf mehr schultern zu stemmen, oute ich mich auch mal als schmalspurer, und zwar vollzeit. mein Thema ist eine güterstraßenbahn, nach jüngsten Änderungen geht das ganze in Richtung elektrisch, wie die iserlohner Kreisbahn nur in 0e mit rollbock-verkehr. ich bin gerade dabei, das rollende material zu bauen, vieles ist begonnen, wenig vollendet.
    tschüß volker

    der Bahnhof Heide/Holstein an der zweigleisigen Haupthahn nach Westerland hatte sogar einen inselbahnhof. es endete bzw. begannen hier noch zwei bahnen: einmal nach büsum mit umfangreichem Güterverkehr und nach Neumünster. also macht hier so mancher Zug auch kopf.
    solche eher kleinen Bahnhöfe mit nebenbahnen gab es zu hauf.
    tschüß volker