Posts by pgb

    Vielleicht erinnert sich der/die eine oder andere noch, mehr als 4 Jahre ist es schon her: das „Abo-Extra“, die Treppe aus dem SNM Nr. 5.
    Für mich der erste MDF-Bausatz, den ich zusammengebaut habe:



    Und ich gab mir grosse Mühe, eine einigermassen vorbildliche Wirkung zu erzielen.


    Zunächst fein säuberlich ausgeschnitten:





    Die Schnittkanten geglättet:





    Zusammengeleimt:





    Rohbauabnahme:





    Mit schwerem Gerät auf alt getrimmt, die Kanten vom Handlauf zu runden versucht, stun-den-lang gefeilt und geschliffen (entschuldigt die Blitzlichtaufnahme):





    Aufgeständert und bemalt:





    anschliessend wieder geschliffen,


    auf alt getrimmt,


    mit Farbe betupft,


    gefeilt und noch mal gefeilt,


    und - e n d l i c h - als ich das Aussehen einer alten, abgetretenen Holztreppe für gut getroffen befand


    und das Ergebnis mit ein paar Bildern dokumentieren wollte...




    C R A S H ! ! !







    Was war passiert?
    Während einer Fotoaufnahme war mir eine der Farbtuben umgefallen. Die ca. 150g hatten die maximale Belastungsgrenze der filigranen Geländerkonstruktion bei Weitem überschritten.



    SEUFZ...



    Probleme gleichen Zitronen: Man kann aus ihnen Limonade machen.


    Nicht von mir der Spruch, aber irgendwie passend, denn das kantige Geländer mit der Aufdoppelung der Treppenwange hatte mir - um ehrlich zu sein - eh nicht so gut gefallen.


    Zunächst die Überreste mit einem kleinen chirurgischen Eingriff operativ entfernt:






    Dann die Baumärkte in der Umgebung auf der Suche nach Material abgeklappert...


    Leider waren die 1 mm Kanthölzer überall ausverkauft.


    Was tun?




    Die Lösung: Ein bis dato streng gehüteter, geheimnisvoller High-Tech-Werkstoff aus einem Raketen-Forschungs-Labor:





    Ein neues Geländer geschnitzt, dünner geschliffen:





    Geklebt:





    Angepasst:





    Bemalt:





    Zu guter Letzt noch etwas geschmin(c)kt:





    Hier zum Zwecke der Andeutung leichten Moosansatzes:





    Alles wird gut...



    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Robert


    Mal wieder ein schönes, selbstgebautes Fahrzeug.


    Mit der Holzgreifzange bin ich nicht ganz glücklich, eine Baggerschaufel wäre mir lieber. Noch besser wäre ein Hebewerkzeug für Metalle, ich habe aber im Moment keine Idee wie so etwas aussieht.


    Wie wäre es mit einem Schrottgreifer, hier z.B. von MO-Miniatur (ist allerdings Spur II)?
    Oder vielleicht lieber erst einmal nur simulieren (was es nicht alles gibt!)?
    Aber das ist bestimmt nach Deinem Geschmack 8)


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo


    Wenn Dir wieder mal jemand sagt, da wären zu viele Weichen auf Deiner Anlage,
    wenn Dir wieder mal jemand sagt, die langen Reisezugwagen sehen nicht gut aus, wenn sie sich durch die S-Kurven Deiner Bahnhofseinfahrt zwängen,
    wenn Dir wieder mal jemand sagt, parallele Ein- und Ausfahrten werden völlig überbewertet,
    wenn Dir wieder mal jemand sagt, weniger ist mehr,


    dann zeig' ihm dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=ZjaHN5ehKew


    "Train-Spotting"-Videos gibt es viele, auch vom Zürcher-HB, aber ich finde dieses durch die verwendete lange Brennweite sehr speziell.
    Man verpasst übrigens nichts, wenn man das Video in doppelter Geschwindigkeit anschaut - lediglich die Bahnhofsansagen klingen dann etwas "komisch".


    Wer keine Zeit hat, dem empfehle ich neben der Eingangssequenz mal bei 1:50, 14:30 und 21:25 reinzuschauen.


    Und wer zu Recht Güterzüge vermisst, findet ab 58:10 einen, der über die S-Bahn-Strecke umgeleitet wurde.
    Wem das noch zu wenig Güterwagen sind, kann ja mal hier schauen: https://www.youtube.com/watch?…I&list=PLC6E9B76600AA30C1


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Wolfgang


    war mir so noch nicht bewusst dass die Layouts schon so oft verlinkt wurden ;(

    Ich wollte Dich nicht verunsichern, und meinte das völlig ernst, dass dieser (und einige wenige andere Links) gerne immer wieder mal erwähnt werden sollten :thumbup:


    dazu muss ich dir allerdings sagen, dass ich schon immer den Flash Player auf meinen Mac benutze und er auch funktioniert, derzeit in der Version 18 ;)

    Da habe ich mich wohl ausnahmsweise :whistling: einmal auf mein fundiertes Halbwissen verlassen und mich nicht präzise ausgedrückt. Das bezieht sich nur auf iOS-Geräte - aber vielleicht gilt selbst das heute nicht mehr?


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Wolfgang


    Danke für den Hinweis. Der ist es ganz sicher Wert, ab und an wiederholt zu werden - und ich meine das jetzt nicht sarkastisch:
    Der Traum von einer Kleinstanlage in Spur 0
    Blick in die SNM Heft "GLEISPLANSCHMIEDE" / Nr.21 , S. 22 : "Vorstadtgeschichten in Null"
    Kleiner Raum, kleine Anlage
    Der Traum von einer Kleinstanlage in Spur 0
    [Nüllchen West] Projektvorstellung


    Und auch carendt darf in diesem Zusammenhang gerne immer wieder erwähnt werden.


    Da die von Dir verlinkte Seite das "Flash"-Plugin benötigt - welches aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden sollte, bzw. von Apple-Computern noch nie verwendet werden konnte - verlinke ich das Dokument noch einmal direkt: http://www.gauge0guild.com/Small_layouts_1-02.pdf (öffnet ein 6 MB grosses pdf-Dokument).


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Bernd


    Gute Idee, über die Magneten gleichzeitig die Stromversorgung und die Arretierung der Kassetten vorzunehmen :thumbup:


    Weitere Ideen, Hinweise sind natürlich gerne erbeten.


    Um die Anschluss- bzw. Kurzschluss-Problematik zu lösen, würde ich einen Schritt zurücktreten und das Ganze betrachten:
    Aus welchem Grund müssen zwei Kassetten unter Spannung stehen?
    Wozu benötigst Du die Weiche?


    Das Kassetten-System muss drei Aufgaben erfüllen:
    1. ein Zug wird mit einer bestückten Kassette in Betrieb genommen
    2. ein Zug wird mit einer leeren Kassette aus dem Betrieb entfernt
    3. die Kassetten werden gelagert


    Um die Aufgaben zu erfüllen, benötigt man ein Anschlussgleis und entsprechende Lagerfläche.
    Wenn genug Platz vorhanden ist, kann man die Kassetten auf einer grossen horizontalen Fläche lagern, dort herumschieben und an das Anschlussgleis andocken.


    Bei Deinen Platzverhältnissen wird es notwendig sein, die Kassetten in der Vertikalen zu lagern, also z.B. ein Regal unterhalb der Anschlussfläche.
    Deine Anschlussfläche bietet Platz für zwei, drei Kassetten, die man jeweils schon vorbereitend bereitstellen kann; das genügt vollauf.
    Eine leere Kassette wird angedockt, um einen Zug aufzunehmen.
    Ist der Zug auf der Kassette, wird sie nach vorne oder hinten geschoben, oder gleich in das Regal gelagert.
    Eine zweite, zuvor schon bereitgestellte oder aus dem Lager entnommene, Kassette wird angedockt, und ein neuer Zug in Betrieb genommen.


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Nils


    Ich finde, Du hast den Haltepunkt sehr schön gestaltet.
    Einzig schade, dass Deinem Talent nicht noch wenigstens 50 cm mehr Länge zur Verfügung stehen.


    Hier in Zürich gibt es eine ähnliche Situation im Bahnhof Enge, wie die nachfolgenden Bilder (nicht von mir, siehe Urheber) zeigen.



    Zürich Enge CargoZug [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], von Albinfo (Eigenes Werk), vom Wikimedia Commons.



    Tunnel Nord



    EngeBederstrI [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], von Abderitestatos (Eigenes Werk), vom Wikimedia Commons.



    Tunnel Süd



    Bahnhof Zürich-Enge [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], von Ralf Houven (Eigenes Werk), von Panoramio / Google Maps.



    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Dieter


    Ich möchte mich unbedingt der Meinung von Michael (minicooper) anschliessen.


    Daher: Sollten die Eintragungen im Handelsregister noch nicht vollzogen, das neue Briefpapier noch nicht bedruckt und die Visitenkarten noch nicht bestellt sein, möchte ich noch einen Vorschlag einbringen:
    Amorbahn :love:


    Das würde nicht nur die der Höflichkeit eines echten Gentleman entsprechende, geschlechtsspezifische Reihenfolge der Namensnennung beider Gesellschafter, sondern auch das Gefühl des Geschäftsführers - also Deines - ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen.



    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Han


    Ein schönes Projekt für vielfältige Übungszwecke!


    Was sind so die abmaßen von so eine Gleisstrecken Unterböden? (Europa, Belgien. England, Deutschland, Frankreich???? ist nur eine Vermutung aber da wird es schon unterschieden geben)
    B = 60 mm ? und unter welchen Winkel sind die Seiten angebracht?
    H = 4mm ...oder


    Welche Abmessungen würdet ihr Empfehlen?
    Hilfe oder Anregung sind jederzeit willkommen.


    Erste Adresse für Abmessungen aller Art im Zusammenhang mit der Modellbahn sind für mich immer die NEM. Für den Bahnkörper z.B. die NEM 122. Gibt's auch in Französisch.


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Dirk und Mitleser


    Danke für das Thema :thumbsup:


    Ich finde den Vorschlag von Heinz Lomnicky auch grossartig. Genauso wie den aus Heft 20.


    Hier mein Vorschlag zur Umsetzung mit dem Gleissystem von Lenz.

    • Die "gut zwei Meter" Länge habe ich mal grosszügig mit 240 cm angenommen. Max. 10 cm lässt sich der Plan aus meiner Sicht noch kürzen, weniger halte ich für unrealistisch.
    • Die Tiefe ist 60 cm.
    • Bei den Längen habe mich an dem VT 98 aus der Originalzeichnung orientiert: LüP 310 mm.
    • Allerdings habe ich auch Flexgleise verwendet. Diese sind hellblau, alles andere sind Standard-Gleise.
    • Alle Flexgleisbögen sind mit einem Radius von 300 cm gezeichnet.
    • Wenn man auf die Zeichnung klickt, kommt ein Bild mit höherer Auflösung, dann kann man die Bezeichnungen in den Gleisen auch lesen. In den geraden Flexgleisen steht die Länge in mm, in den gebogenen der Radius in mm und der Winkel.




    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Andy


    Ein sehr schöner Lokschuppen und das BW wird sicher auch sehenswert.


    Leider krieg ich nur den einen Link, ein anderer Link wie früher ist nicht abzurufen, sorry aber ich finde das von Google nicht gerade benutzerfreundlich gestaltet, bzw. bin ich dafür zu doof

    Nicht Du bist doof, sondern Gurgel.


    Klar berichte ich wieder wenn es was neues gibt, werde mich heute Abend nochmal mit dem hochladen der Bilder beschäftigen, das nervt mich gewaltig

    Vielleicht hilft Dir meine kleine Anleitung (PDF, 2.7 MB) weiter?


    Bei Fragen - fragen.


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Stefan und alle Leser


    Nachdem Heft 21 nun auch die Schweiz erreicht hat, möchte ich mein dickes Dankeschön an Stefan nachreichen.


    Im Online-Magazin als "fast erwachsen" angekündigt, ist das (gedruckte) SNM für mich eigentlich schon mit der Ausgabe 20 ganz erwachsen geworden. Ausschlaggebend: Der Anlagenvorschlag von Heinz Lomnicky. Jetzt erneut ein Vorschlag aus seiner Feder, für meinen Geschmack noch besser als der Erste.


    Ich will's mal so formulieren: Wäre ich nicht vor Jahren selbst aus modellbahnerischer Sicht erwachsen - also Nuller - geworden, ich hätte mir die Hefte 20 und 21 trotzdem gekauft. Wegen der Anlagenvorschläge. Damit möchte ich all die anderen sehr lesens- und sehenswerte Beiträge in keiner Form schlechter machen; Anlagenvorschläge sind für mich aber das "i-Tüpfelchen". Und ich weiss, ich bin damit nicht alleine.


    Noch eine kleine Bemerkung, wollte ich schon lange mal loswerden:
    In letzter Zeit gab's ja einiges Gestöhne wegen diverser Preiserhöhungen. Auch wenn's mich als Abonnent nicht betrifft, hier mal meine - zugegebenermassen der speziellen Schweizer Situation geschuldete - persönliche Sicht auf eine selten anzutreffende Preisentwicklung:



    Man beachte die CH-Preise!



    Freundliche Grüsse aus dem Einkaufsparadies Schweiz
    Peter

    Hallo Utz


    Ich benutze das 0e-Gleis von Peco mit 12 Grad Weichenwinkel (bzw. 22 Grad bei der Y-Weiche).
    ...
    Oder gibt es gar eine 24-Grad Kreuzung in HO irgendwo???


    Ich habe noch mal drei Varianten mit dem 0e-Gleis von Peco gezeichnet. Verwendet habe ich die 24-Grad-Kreuzung von Peco in H0.



    Variante 2 mit Y-Weiche:




    Variante 2a mit Rechts- statt Links-Weiche für das Lokschuppen-Gleis:




    Variante 2b mit Rechts- anstelle der Y-Weiche:




    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Utz


    Wie gesagt, alles noch ganz im Rohplanungsstadium, deshalb wäre ich für jede Kritik und Anregung dankbar.
    ...
    Schöner wäre ja noch ein bei den Amerikanern so beliebter halber Hosenträger, aber dafür habe ich wohl in der Tiefe nicht genug Platz.


    Dann erlaube ich mir mal, eine kleine Anregung zu geben. Da ich nicht weiss, mit welchem Gleissystem Du geplant hast, habe ich mal das gute alte Roco-Line bemüht; also Spurweite 16.5 mm, 15-Grad-Weichen, Radien 888 mm und 1962 mm. Für den Fiddleyard/Kassetten habe ich eine Länge von 700 mm angenommen:



    Da könnte man sicher noch ein bisschen optimieren.
    Wenn ich mir's jetzt gerade noch mal so anschaue, denke ich, noch 2-3 Grad schwenken (links 'runter, rechts 'rauf) und das Ganze ca. 10 cm nach rechts wäre nicht schlecht. Wenn ich Zeit und Du Interesse hast, würde ich noch mal einen Versuch machen...


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Dieter


    offen gestanden - es hat mich schon etwas überrascht, dass lediglich Arvid sich mit dem 'rebus' befasst hat ...


    Ich habe mich auch damit befasst... aber schon nach gut 12 Stunden hast Du die Lösung bekannt gegeben. So schnell konnte ich nicht mitraten :)


    Das Souterrain und das EG habe ich auch hinbekommen. Aber es bleiben 4 Teile übrig (in der Zeichnung königsblau gefärbt).
    Mit diesen 4 Teilen bekomme ich kein (vernünftiges) DG hin.
    Gibt es noch ein zweites Geschoss?


    Ich habe mal ein Dach geraten. Was meinst Du?





    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Heinz


    Und weiterhin habe ich auch noch kein Konzept außer einem Hirngespinst, und um ein Bw für ca. 4 Dampfer und 3-4 Diesel gut auf die Fläche von 5,00 x 0,85 m unterzubringen fehlen mir dafür Unterlagen.

    Abgesehen von der Anzahl Lokomotiven, die Du unterzubringen gedenkst - was wäre Dir denn noch wichtig: Drehscheibe, Lokschuppen, Bekohlung, ..., Anlagenteile anderer Natur, wie Strassen, (Wohn-)Häuser, ...?


    Wer kann mir dabei helfen? Wer hat Infos über möglichst günstige Hinweise, Pläne, Medien?

    Für eine Literatursammlung zum Thema BW hier klicken.


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Hallo Han und alle Interessierten


    Der "Code" gibt die Profilhöhe in 1000tel Zoll an.
    1 Zoll (nach SI) = 25,4 mm.


    Und so kann man aus einer gegebenen Profilhöhe den Code, bzw. umgekehrt, aus einem gegebenen Code die Profilhöhe berechnen:
    Profilhöhe (in mm) = Code * 0,0254
    Code = Profilhöhe (in mm) / 0,0254


    2 Beispiele
    Die Profilhöhe des Lenz-Gleissystems beträgt 3,75 mm.
    3,75 / 0,0254 = 147.6377952755906
    Die Angabe in der NEM lautet 148.


    Ein Spur N Profil mit Code 55 hat demnach eine Höhe von
    55 * 0,0254 = 1,397 mm.
    Die Angabe in der NEM lautet 1,4 mm.


    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter

    Nochmals herzlichen Dank für Euer Interesse an meinem Beitrag.


    Die Frage nach der Realisierung anderer Wellenlängen kann ich nur ansatzweise beantworten:

    • Eventuell gibt es andere Tubenauspresser mit feineren oder gröberen Zahnwalzen.
    • Ich habe Berichte gelesen, in denen Wellblech mittels paralleler, auf einem Holz angebrachter Drähte, Röhrchen oder Rundstäben produziert wurde. Mit einer solchen Methode könnte man Wellbleche mit allen möglichen Wellenlängen erzeugen.[/url] (Oktober 2017: wie so oft sind die Bilder mittlerweile verschwunden)
    • Es gibt sogenannte Paper Crimper zum Papierprägen. Ich habe ein solches Gerät allerdings noch nie in den Händen gehabt.
    • In einem anderen Bericht las ich, dass Wellblech mittels eines vieladrigen Computer-Kabels nachgebildet wurde.
    • Dann noch die schon erwähnte Wellpappe selbst, und kaufen kann man ja auch noch so einiges…


    Aus meiner Sicht muss das Wellblech nicht genau einem ganz bestimmten Vorbildmass entsprechen.
    Ich habe Wellen zwischen 76 und 180 mm gefunden. Früher wird die Vielfalt eher noch grösser gewesen sein. Und da meine Modellbahnwelt Anfang der 60er Jahre spielt, gibt es bei mir eine solche Vielfalt.


    Ein Beispiel von vielen, ein Hersteller mit 3 Wellenlängen:



    Quelle: http://www.hoesch-bau.com/uplo…oads/140917_kl-BTP_de.pdf (Oktober 2017: PDF nicht mehr verfügbar)


    Und ein Beispiel mit 180mm Wellenlänge: http://www.nordbleche.de/produkte/wellblech/nb-45180.html (Oktober 2017: Webseite nicht mehr verfügbar)



    Der gezeigte Tubenauspresser erzeugt Wellen von gut 3 mm. In 1:1 entspricht das ca. 140 mm – absolut vorbildgerecht. Das lässt sich auch noch gut für die grössere Spur I und bedingt für II und H0 verwenden.


    Um das etwas anschaulicher zu machen, habe ich eine kleine Grafik für alle gängigen Baugrössen angefertigt. Die blauen Balken zeigen jeweils den Vorbild-Bereich von 75 bis 200 mm, unterteilt in Abschnitte von 25 mm. Die horizontale Achse zeigt die Modell-Wellenlänge in mm. Die rote Linie markiert die von mir vorgestellte Wellenlänge.




    Freundliche Grüsse aus der Schweiz
    Peter