Posts by Lennerocker

    Hallo Uwe,


    hatte im Oktober aus gleichem Grund bei Mathias Hummel angefragt. In seiner Antwort bittet er aus gesundheitlichen Gründen um Geduld bis Anfang Dezember. Seitdem habe ich noch nichts wieder gehört. Ich hoffe nur, es ist nichts Ernstes.


    Viele Grüße

    Bernard

    VIADUKT WENKHAUSEN: Finale

    Hallo,

    nach längerer Berichtspause zu diesem Projekt, möchte ich euch nun das Endergebnis zeigen und damit den Bericht schließen. Nach der Montage der Mauerteile habe ich zunächst den Straßenbelag aufgetragen. Er besteht aus einem Fertigspachtel aus dem Baumarkt. Nach dem Trocknen wird er mit Schleifpapier geglättet. Abschließend wird mit einer Rolle graue Straßenfarbe aufgetragen. Diese wird nach dem Trocknen ebenfalls mit feinem Schleifpapier so angeschliffen, dass ein hellgrauer Straßenbelag entsteht.


    Im nächsten Schritt wurden das umliegende Gelände gestaltet. Zunächst wurde mit zunächst mit verschiedenen Wooland Scenics Fine-Turf eine Grundlage geschaffen. Darauf wurde mit dem Elektrostaten Grasfasern in verschiedenen Farben und Längen aufgebracht. Für die Gestaltung des Straßenrandes habe ich feinen Nordseesand verwendet, der mit der klassischen Wasser-Leim-Mischung fixiert wurde. In die noch feuchte Masse habe ich jeweils Streumaterial in verschiedenen Grüntönen gestreut. Bis dahin sieht's schon mal brauchbar aus:



    Das Bett des Bachlaufs im rechten Teil wurde mit Gips angelegt.



    Bevor es mit der Bachgestaltung weiterging habe ich noch die Fahrbahnmarkierung vorgenommen. Dazu wurde mittels Tamiya-Maskierband abgeklebt und mit weißer Acrylfarbe ausgemalt.



    Zur Gestaltung des Bachlaufs habe ich keine Fotos zu den einzelnen Entwicklungszuständen. Zunächst wurde der Bachgrund mit braun/grüner-Farbmischung bemalt. Dabei wurde nass in nass gearbeitet. Eine Besonderheit stellt die Gestaltung der Wasserstelle für die Kühe dar. Der dafür vorgesehene Bereich wurde mit gesiebter Gartenerde versehen, die mittels Wasser-Leim-Mischung verklebt wurde. Vor dem Trocknen habe ich mit einer Kuh Hufspuren eingebracht. Vor dem Einfüllen des Modellwassers (Heki) wurde eine Kuh mit Sekundenkleber an ihren Platz geklebt und die Pfosten für den Stacheldrahtzaun eingesetzt. Auch die Kuhweide wurde vor dem Einfüllen des Modellwassers mit dem Elektrostaten angelegt.



    Abschließend wurden noch einige Büsche und Bäume gepflanzt sowie kleine Grasbüschel aufgeklebt. Büsche und Bäume stammen zum Teil von MBR-model oder sind selbst aus begrüntem Seemoos hergestellt. Der Hintergrund wurde von JOWI geliefert. Er schließt zum einen passgenau an den bestehenden rechten Anlagenteil an und wurde speziell für die Maße des Moduls angefertigt. Das wirkt aus verschiedenen Perspektiven sehr stimmig, insbesondere was den Verlauf der Straße hinter der Brücke angeht. Fotos dazu will ich euch nicht vorenthalten.






    Damit schließe ich die Berichterstattung zu meinem Brückenmodul Wenkhausen. Kleinigkeiten, wie z.B. die natürlichen Hinterlassenschaften der Kühe auf der Weide werden bei Gelegenheit nachgerüstet. Was immer noch fehlt ist die schon einmal angemahnte Zwangsschiene. Mangels Messen in diesem Jahr habe ich noch keine passende Idee zur Befestigung.


    Ich hoffe, ihr hattet und habt ein wenig Freude an dem Bericht und vielleicht war ja auch der ein oder andere brauchbare Tipp dabei. In diesem Sinne


    denkt positiv, bleibt negativ

    Bernard

    Hallo Detlef,


    hast Du schon mal an Rasierklingen aus dem Drogeriemarkt gedacht? Die müssten eigentlich magnetisch sein, sid hauchdünn und lassen sich mit einer (Blech)schere leicht auf die gewünschte Größe bringen.


    LG Bernard

    Hallo Jörg,


    ich habe eine solche Kombination im Einsatz, allerdings ohne Servo sondern mit einer manuellen Betätigung über eine Stellstange. Die bewegt die H0fine-Mechanik. Den Weinert-Stellbock habe ich etwas aufgebohrt und über das Röhrchen der H0fine-Mechanik geschoben. Damit wird dann schon mal die Weiche betätigt und die Laterne gedreht. Der Stellhebel wird mit der Stellschwelle der Weiche verbunden. Das Stellgewicht fällt immer schön in die jeweilige Endlage. Ob das auch mit einem Servo-Antrieb funktionieren würde, wäre zu erproben.:/


    LG Bernard

    Hallo Thoralf,


    ich mische mich hier mal ein, ohne konkret etwas zu der von Dir verwendeten Elektronik sagen zu können.


    Ich habe vor vielen Jahren die Weinert-Schranlen in H0 mit einer Servo-Steuerung versehen. Die Elektrnik dazu stammt von Kurt Harders (später Holtermann Elektronik). Im Prinzip dürfte das von der Seite her aber ähnlich sein. Auch da ist die Elektronik im Prinzip eine Weichensteuerung, die per DCC angesteuert wird.


    Das Hauptproblem war die Mechanik der Schranken und die verwendeten Servos. Außerdem ist die Masse der Schrankenbäume sehr gering. Das führt dann dazu, wie im Video auch zu sehen, dass sehr geringe Reibungswiderstände in der Mechnanik zum Stocken der gleichförmigen Bewegung führen. Im Ergebnis ruckelt dann der Schrankenbaum vor allem in der Abwärtsbewegung. Das zweite Problem waren die verwendeten Servos. Ich habe letztlich die besten Ergebnisse mit höherwertigen und natürlich auch teureren Servos erzielt, die ein Metallgetriebe haben. Ich habe je ein Servo für jeden Schrankenbaum verwendet. Die ursprüngliche Weinert-Lösung sah eine Umlenkung über Messing-Profile vor. Das erzeugt zusätzliche Einstellungsprobleme, die, erst recht wenn man dazu unter der Anlage liegen muss, zu orthopädischen aber auch psychischen Problemen führen können. :cursing::cursing: Jeder Servo ist über eine Stellstange direkt mit seinem Schrankenbaum verbunden. Zur Unterstützung der Servos für die Abwärtsbewegung habe ich noch jeweils eine Feder so eingebaut, dass der Schrankenbaum nach unten gezogen wird. Dadurch wird in der Abwärtsbewegung eine größere Masse der Schrankenbäume simuliert und in der Aufwärtsbewegung müssen die Servos gegen eine etwas größere Gegenkraft arbeiten. Durch diese Maßnahmen ist eine sehr gleichförmige Bewegung der Schranken erreicht worden.


    Vielleicht sind das ja Anregungen, die auch für Spur-Null helfen.


    LG

    Bernard

    Hi Sebastian,
    hätte Deinen Beitrag fast übersehen, mit dem Du meinen Thread wieder nach vorn geholt hast. Vielen herzlichen Dank für Dein positives Feedback. Die Weiterarbeit an diesem Projekt ruht im Augenblick, da als nächstes einige Lackierarbeiten (Fallrohre, Geländer, Hebelbank, etc.) anstehen. Solche Arbeiten mache ich immer draußen. Da der Aufbau dazu immer etwas aufwändig ist, sammele ich immer die Lackierarbeiten und das Wetter muss auch halbwegs passen. Ich denke in Kürze wird sich eine Gelegenheit ergeben, erst recht, wenn der Sommerurlaub ausfallen wird...
    Aufmerksame Leser werden sich jetzt fragen warum ich die Hebelbank lackieren muss. :D Ich habe als Seilzugimitation den Zwirn von Wenz verwendet. Leider stellte sich dann heraus, dass die Hebelbank von MEHBU nicht so stabil ist, dass dieser Zwirn etwas gespannt werden kann. Daher habe ich mir die Einzelteile für eine Hebelbank bei Wenz bestellt. Die Teile sind aus Messing und wurden verlötet. Die Farbgebung steht jetzt noch aus. Werde auf jeden Fall weiter berichten.
    Bis dahin bleib(t) gesund
    Bernard

    Hallo Roland,


    da warst Du schneller als ich. Wollte gerade das gleiche schreiben. ;)


    Thomas: Hab mir gerade nochmal die Vorbildfotos angesehen. Da ist es eine Bruchsteinmauer. Da gibts aber nichts vergleichbares in Gips. Hab jedenfalls nchts gefunden...


    LG
    Bernard

    Danke Euch für den Zuspruch und die Grünen.


    Rollo: Da hast Du sicher recht. Aber die Strecke ist ohnehin nur für den Testbetrieb freigegeben. ;) Zwangsschiene folgt noch wenn das Wetter wieder meine Lackierarbeiten im Freien erlaubt.



    LG
    Bernard

    Hallo,




    für die Montage der LENZ-Gehäuse unter der Anlage habe ich mir eine Halterung in zwei Varianten gedruckt. Jeweils vier sind erforderlich, um ein Gehäuse zu montieren, die Verbindung erfolgt über die vorhandenen Bohrungen, die für M3-Schrauben / Gewindestangen ausgelegt sind. Die "große" Halterung ist für die höheren Gehäuse wie z.B. die LZV200, die "kleine" ist für die niedrigeren Gehäuse geeignet. Bei Interesse stelle ich die beiden Bauteile im stl-Format zur Verfügung. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, sie in diesem Unterforum als Dateianhang anzufügen? Die Dateigröße ist mit knapp 60k nicht wirklich groß, ich hab mich aber nicht getraut. ;)


    LG Bernard
    P.S. Hier nun die stl-Dateien: druckdateien.zip

    Hallo,
    nach längerer Berichtspause zu diesem Projekt, möchte ich euch ein kleines Update geben. Es ist zugegeben nicht allzu viel passiert, aber ich habe gerade Zeit ein paar Zeilen zu schreiben und die Bilder liegen schon seit einigen Wochen auf der Festplatte herum. ;)



    Zwischenzeitlich wurde die Brücke mit einem Geländer versehen. Bezogen habe ich es von Wenz. Für die Montage habe ich aus einem dünnen Alu-Profil eine Schablone mit Bohrungen von 1mm Durchmesser im für die Geländerstützen passenden Abstand erstellt. In die Bohrungen wurden nun die Geländerstützen eingesteckt und die Querstreben eingezogen. Die Fixierung von Streben und Stützen erfolgte mit dünnflüssigem Sekundenkleber, den ich mit einer Nähnadel aufgetragen habe. Nach der Grundierung erfolgte die Lackierung mit der Farbmischund DB 601 von Wenz. Abschließend erhilt das Geländer noch eine Patina mit verschiedenen Washings von Vallejo. Dazu leistet die Schablone gute Dienste, denn das Geländer ist darin stabil fixiert und für die Lackierarbeiten gut zu handhaben. Nach Abschluss aller Lackierarbeiten diente die Schablone schließlich noch zum Bohren der Löcher im Brückenkorpus. Die Fotos zeigen das geländer aus verschiedenen Perspektiven.


    Bei der Ausgestaltung der Stützmauern wollte ich ursprünglich, auch um möglichst Gewicht zu sparen, auf die Folien von Vollmer Steinkunst setzen. Zuschnitte davon hatte ich schon probeweise an der Unterkonstruktion aus Styrodur angebracht. Obwohl man den Eindruck mit einer guten Patina vermutlich deutlich verbessern kann, war ich nicht ganz zufrieden. Daher habe ich mir als Alternative aus der Steinfrei-Serie von Vampisol das Trockenmauerwerk bestellt. Das aus Gips hergestellte Mauerwerk wurde mit einem grauen Vallejo-Wash grundiert und anschließend mit verschiedenen Washings aus Braun- und Grüntönen weiter bearbeitet. Abschließend wurden noch in Drybrush-Technik mit Vallejo-Weiß die Strukturen des Mauerwerks hervorgehoben. Leider geben die Fotos das Ergebnis nicht ganz realistisch wieder. Ich bin aber insgesamt sehr zufrieden. Die Stützmauern wirken wesentlich realistischer als die Folienlösung. In die Steinlücken wird später noch etwas Grünzeug eingefügt, was den Eindruck noch realistischer machen dürfte. Trotz des etwas höheren Gewichts ist das wohl die Lösung für die Gestaltung der Stützmauern.

    LG Bernard

    Hallo,


    so, jetzt kann ich einen Erfolg vermelden. Der Reset der Zentrale war die Lösung. Dank an Schmidchen von Schmidt. ;-)) Decoder auslesen funktioniert schon mal. Schreiben habe ich noch nicht getestet, mache ich mit mehr Ruhe. ;) Die Softwareversion der Zentrale ist übrigens V3.8 B4304. Im CV-Editor wird unter Systemstatus Lenz Zentrale- Version 3.8 (LZ100) angegeben.;-) Interface Version 1.1.


    LG Bernard