Posts by Andreas

    Ergänzend zu Allgäudiesel : Ich habe die MTH-Drehgestellwagen (Eaos und Zans) mit der Hermann-Kadeekupplung ausgerüstet, dabei sind sie so gerichtet, dass die Puffer in der Gerade anliegen. Funktioniert gezogen bis in den Lenz R1. Auf Anlagen mit 2m-Radien ist so ein schönes Puffer an Puffer - Fahren mit den MTH-Wagen möglich, damit ist auch das Handorgeln ausgeschaltet.


    Diesen Thread verfolge ich mit Interesse. Auch wenn ich einem zusätzlichen europäischen Kupplungssystem (neben Originalkupplung, NEM-Kupplung und der Kadee-Vierkantschaft-Kupplung) eher skeptisch gegenüber stehe.

    Moin

    Okay, aber gibt es eigentlich eine Alternative zum Schneckenantrieb bei Zahnradloks? Da halte ich Selbsthemmung für absolut notwendig.

    Zahnradlokomotiven sind eine spezielle Gattung. Dass man da wegen der Selbsthemmung auf Schneckenantrieb setzt, ist nachvollziehbar. Alternative währen höchstens noch Schrittmotoren. Doch die brauchen zur Ansteuerung ein drehendes Magnetfeld, das ist was anderes als heutige Modellbahndecoder erzeugen. Trotzdem ein spannendes Thema.

    Bei den ganzen Streckenlokomotiven für den analogen Anlagebetrieb mit schweren Zügen ist die Selbsthemmung hingegen ungeeignet. Zumindest wenn man einen einigermassen vorbildgerechten Fahrbetrieb nach europäischen Vorstellungen abhalten will.


    Ein Punkt irritiert mich: dass die Höchstgeschwindigkeit des Vorbildes massgebend ist.

    In meinen Augen passt das für alle Vorbilder mit Höchstgeschwindigkeiten bis und mit ca. 140km/h. Alles darüber hinaus, braucht nicht berücksichtig zu werden. Oder kennt jemand eine Spur 0 - Anlage, die höhere Vorbildgeschwindigkeiten zulässt? Begrenzt man die Höchstgeschwindigkeit, bleiben auch die Langsamfahreigenschaften erhalten. Die sind in Spur 0 viel wichtiger, auch ICE-Triebzüge kuppeln mit Vmax von 4 - 6km/h.

    Habe letze Woche den Einzug des Bürokopierers repariert. Sind Zahnriemen drin verbaut: Geringe Querschnitte, Teilung (geschätzt) 2,5mm. Ich war eher erstaunt, wie labberig die Dinger verbaut sind. Brauchts da tatsächlich so große Vorspannungen bei Lokantrieben?

    Und zu den Zahnriemen: ist nicht schwarz-weiss. Ich kenne hochwertige Zahnriemenantriebe, die sind garantiert langlebig. Ein wichtiges Element dabei ist, dass die Zahnriemen nachgespannt werden können. Vieleicht sind die Zahnriemen in deinem Kopierer auch mechanisch gegen überspringen geschützt, keine Ahnung.


    Auch von Seiten BAUTEILSHOP arbeiten wir an einem "Standardantrieb". Ist ein Einzelachsantrieb auf Basis eines kleinen Faulhabermotors und dem entsprechenden Getriebe. Höchstgeschwindigkeit für alle Raddurchmesser ca. 120km/h, entsprechend erhalten die Antriebe für jeden Raddurchmesser andere Übersetzungen. Dank gemeinsamer Konzipierung, Standardisierung und einem fähigen Industriepartner auch fertigungstechnisch machbar. Ziel ist, dass Lokmodelle mit verschiedenen Raddurchmessern auch im Analogbetrieb harmonisch miteinander verkehren. Und ja, eignet sich auch als Ersatz für Fahrzeuge, die bisher mit dem FH2020B motorisiert wurden. Erste Serie für 22mm- und 27mm-Raddurchmesser ist zur Zeit in Produktion, im Oktober wissen wir voraussichtlich mehr. Wird nicht ganz günstig, sondern dürfte im BAUTEILSHOP der teure Bruder der LKM-Antriebe werden.


    Grüsse Andreas


    *Wie kriege ich eine Spur 0 - Zug zuverlässig zum entgleisen? Ich stoppe den Zug am führenden Fahrzeug hart, der Rest erledigt die Physik.

    Dann steckt einen Motor und eine Decoder- Schnittstelle in die "Abfall-" Lok und versucht es dann noch mal. So ohne Antrieb ist ja auch nicht wirklich was anzufangen mit der Lok. Aber als Analog- Version "zum halben Preis", wäre das zumindest mal als Versuchsballon interessant.

    Eine analoge Lok mit Beleuchtung und Motor benötigt einen Print, z. B. für den Lichtwechsel. Dieser Print braucht es bei der digitalen Variante nicht. Wenn nun auf 100 digitale Loks 10 analoge kommen, kostet der Print mit Entwicklung mehr als ein Decoder.


    In Spur 0 mit den überschaubaren Stückzahlen muss man als Hersteller so weit wie möglich vereinheitlichen. Die konsequente Digitalisierung ist ein Aspekt dazu.

    Hallo

    Der Markt von Modellen besonders von Regelspurfahrzeugen in 0 wächst stetig weiter,aber was fehlt ist ein Großserienhersteller für Schmalspurfahrzeuge in 0m,0e.0f.Und so klein ist die Schmalspurgemeinde auch nicht,viele wollen neben der Regelspur auch mit Schmalspur fahren.Es gibt einige Kleinserien,aber diese haben einen Preis,der nicht jeder den bezahlen will oder auch nicht kann.Gerade weil der Markt in 0 weiter wächst kann ,man doch mal über Schmalspur in 0 nachdenken.

    Dietmar

    Nehmen wir die ursprüngliche Frage von Kollegen Dietmar als Ausgangslage, dann sieht die Welt für mich so aus:

    • Gehen wir (wie Dietmar) davon aus, dass es in Spur 0 Grossserienhersteller gibt, dann ist Michael Schnellenkamp einer von ihnen. Da ich mal davon ausgehe, dass sich die Stückzahlen in seinem Sortiment zwischen 0 und 0m nicht nennenswert unterscheiden, gibt es einen Grossserienhersteller in 0m.
    • Gehen wir wie Rolf (Wellblech) davon aus, dass Grossserienhersteller wie im vergangenen Jahrhundert mindestens 4-stellige Stückzahlen pro Modell absetzen, dann gibt es keine Grossserienhersteller mehr. Auch Märklin dürfte dann durch die Maschen fallen.

    Daraus folgt: Die Frage von Dietmar hat mehr mit der Definition "Grossserienhersteller" zu tun als mit der Differenz der Stückzahlen 0 und 0m.


    Ich jedenfalls habe bei entsprechenden Besuchen, Beispielsweise in Hindelbank und Basel, nie Finescale Modelle im Betrieb gesehen. Die leben in der Tat in einem Paralleluniversum. Umgekehrt ist es in Bergün. Beim einzigen Besuch der dortigen Spur 0m Modelleisenbahnanlage wurde mir weise gesagt, dass in Ihrem Finescale Universum mit einer Modell-Spurweite von 22,2 mm keine FAMA/UTZ Fahrzeuge mit den Originalradsätzen fahren.

    Ich war zwei Mal ursächlich beteiligt, dass ein FineScale-Modell jeweils einen Tag auf der 0m-Anlage in Hindelbank unterwegs war. Betriebliche Rahmenbedinung: Weichen nur in gerader Stellung durchfahren. Hat funktioniert... Auch habe ich bei vielen 0m'ern in der Schweiz gemischte Fahrzeugparks gesehen. Aber ja, FAMA/Utz-Fahrzeuge müssen für den Betrieb zwingend umgebaut werden, sonst laufen sie beispielsweise mit den Spurkränzen auf den Schienennägeln auf.


    Verabschiedet sich einmal ein Deutscher in die Schweiz, was des öfters vorkommen soll, wird auf der allfälligen Vereinsanlage mit einer Modell-Spurweite von 22,2 mm, Beispielsweise ein Modell des Dieseltriebwagens T 13 der Mittelbadischen Eisenbahnen, der beim Vorbild bei der Selfkantbahn erhalten ist, ziemlich sicher nur mit grimmiger Miene neben einem Glacier Express mit einer Modellspurweite von 22,2 mm geduldet :( . Obschon die Modell-Spurweite übereinstimmen würde.

    Das hat mit der eigentlichen Spurweite wenig zu tun, sondern mit der Mentalität der Hobbykollegen. Und da gibt es einige, die sich mit grossem Elan ein klar umrissenes Vorbild Aussuchen und das akribisch nachbilden. Umgekehrt habe ich auch schon viele Hobbykollegen kennenlernen dürfen, die eine grosse Offenheit für andere Interessen und Interpretationen des gemeinsamen Hobbys zeigen. Gerade in den Vereins gibt es auch immer wieder Initiative Personen, die für sich Fahrzeuge ausserhalb des RhB/FO/BVZ/MGB-Universums bauen und diese auch auf die Klubanlage stellen. Da begegneten sich beispielsweise in Wil SG (www.mekw.ch) auch schon Züge von RhB, AB und FW...

    N'Abend


    Der Begriff "Paralleluniversum" finde ich auch faszinierend. Allerdings stehe ich wohl teilweise im parallelen Universum zu vielen anderen hier, mal ein Blick aus helvetischer Sicht. Wenn wir gucken, welche Modelle in allen Baugrössen zuerst realisiert werden, dann sind das die immer gleichen Gassenhauer. Das ist in 0 so (Stichwort Parallelentwicklungen), in H0, N und Z genau so. So funktionierte auch der 0m-Markt seit bald 40 Jahren, seit dem Markteintritt von Ferro-Suisse.


    Kollege Adolf Breitenmoser hat mal eine spannende Pyramiden-Theorie entwickelt: Ganz unten sind die Grossseriehersteller, die ein Vollsortiment (Loks, Wagen, Gleise & Zubehör) anbieten. Darüber sind Mittelseriehersteller angesiedelt, die sich Vorbilder aussuchen, die nur noch in kleineren Stückzahlen abgesetzt werden können (und dafür auch höhere Preise verlangen können). In der Spitze sind die exklusiven Edelmetall-Hersteller, da gehört Ferro-Suisse definitv dazu. Die Kernaussage von Adolf Breitenmoser war dann allerdings, dass alle Beteiligten innerhalb der Pyramide voneinander profitieren. Die im unteren Bereich der Pyramide von der Strahlkraft und Präsenz der Messingmodelle und die anderen vom Fundament der Vollsortimenter.


    Und nun das Paradox: in 0m gab es die Pyramide nur ganz kurz, während der Präsenz von Fama/Utz. Und das auch nur bedingt, da Fama und FineScale nicht wirklich kompatibel sind. Es wurden wohl dutzende Lokomotiven und hunderte von Wagen von Fama umgespurt, denn FineScale war der gesetzte Standard. Doch irgendwie hat es Adolf Breitenmoser und in dessen Fahrwasser ModelRail, Lemaco/Lematec, Fulgurex, ABG, etc. geschafft, die Pyramidenspitze ohne Fundament zu etablieren. Doch das hat Folgen, das 0m-Angebot ist ein langweiliger Einheitsbrei der Alpen-UIC, keiner wagt sich mehr über den nächsten Alpenpass. Das Bemo nun in der gleichen Suppe fischt, ist mit Blick auf die Gassenhauer nur logisch. Und Bemo hätte ohne Adolf Breitenmoser gar nicht als Vollsortimenter starten können, das Gleisprogramm hat Ferro-Suisse vor sehr vielen Jahren mal entwickeln lassen. Da hat Adolf Breitenmoser mit seinem Weitblick wohl erkannt, dass auch seine Kunden je länger desto weniger bereit waren, die Gleise selbst zu nageln (oder nageln zu lassen)....


    Michael Schnellenkamp geht aus meiner Sicht den richtigen Weg: er hat sich ein halbweg bekanntes deutsches Vorbildnetz ausgeguckt und arbeitet daran, das Segement der Spur 0m gezielt aufzubauen, Triebfahrzeuge, Wagen und Gleise. Alleine gelingt das nicht (das war Adolf Breitenmoser vor 40 Jahren auch nicht), da braucht es die Unterstützung der Szene. Und das braucht Zeit.


    Was ist ein Grossserienhersteller? In meinen Augen ist Michael Schnellenkamp auch in Spur 0m einer, seine Auflagen dürften nicht wesentlich anders sein als die von Bemo in 0m. Und er bietet ein Vollsortiment. Wer jetzt wegen dem Preis mit den Augen rollt: der Vergleich mit Fama/Utz ist unfair, 1984 hatte Märklin auch noch deutlich andere Preise als heute. Die 0m-Modelle müssen sich im Preisvergleich mit Bemo, Lenz und dem 0-Sortiment von Schnellenkamp stellen. Und da passt es. Und ganz nebenbei: Michael Schnellenkamp bringt mit dem Tm 501 der Appenzeller Bahnen (Link) eines der ganz seltenen helvetischen Modelle der letzten 40 Jahren, das nie auf rhätischen Gleisen gefahren ist. Und das rechne ich ihm hoch an!


    Helvetische Grüsse

    Andreas

    Hallo Klaus

    Wenn man sich nun für einen französischen Wagen interessiert, der auch im deutschsprachigen Raum gelaufen ist, dann kann man eben ein Auge zudrücken oder man bleibt seinem Maßstabs-Dogma treu und läßt es eben.

    Mir Dogma zu unterstellen, halte ich doch für etwas übers Ziel hinausgeschossen. Meine Überlegung war geprägt von der Frage, ob ich ein Dutzend Modelle für den BAUTEILSHOP bestelle, nicht für mich privat. Eigentlich für beide Seiten eine interessante Sache, doch mit meiner Einschätzung des CH-Marktes habe ich davon abgesehen. Und ja, ich stehe dazu: ich hätte für ein Kunststoffmodell den Massstab 1:45 bevorzugt.


    Ich gehe davon aus, dass die Epoche IV - Anhänger (und später) tendenziell jünger sind. Des weiteren waren modernere Fahrzeuge, soweit erhältlich und erschwinglich, tendenziell im Massstab 1:45 gehalten (Hermann, Stuardi, etc.). Das führt dazu, dass bei den Anhängern der moderneren Fahrzeuge im DACH-Raum die Präferenz stärker auf dem Massstab 1:45 liegt, bzw. allenfalls gar keine 1:43,5-Modelle vorhanden sind. Das erklärt vielleicht ein Teil der ausbleibenden Epoche IV-Bestellungen.


    Ich möchte die Massstabsfrage hier nicht weiter breittreten. Auch weil ich als Schweizer eine sehr einseitige Sicht auf das Thema habe.


    Gruss Andreas

    Moin


    Habe letzte Woche die Kühlwagen von Schnellenkamp und KM1 im BAUTEILSHOP eingestellt (Link). In diesem Kontext habe ich mir überlegt, ob ich von diesen Kühlwagen auch eine Auswahl vorbestellen soll, sind ja aus Frankreich bestimmt auch in die Schweiz gekommen und hätten das Kühlwagenangebot wunderbar abgerundet. Doch im Jahr 2021 in Kunststoff einen Wagen im Massstab 1:43,5 zu produzieren, ich kann es ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Andererseits, Chrezo macht es mit dem X3800 (Link) auch, bei der Dampflok 140 C schweigt sich Joël über den Massstab aus. Offenbar tickt der Markt in Frankreich diesbezüglich anders als in DACH (Deutschland, Oesterreich und Schweiz).


    Grüsse Andreas

    Moin


    Nehmen wir mal NEM 302 "Wagenmasse" als Massstab. Das ist zwar "nur" eine Empfehlung, trotzdem mal ein Anhaltspunkt. Da steht unter "Mindestmasse" für Spur 0: 1g pro 1mm Wagenlänge über Puffer


    Das ist erst mal unabhängig vom Material. Und wie bahnboss erwähnt hat, zentral sind die Rolleigenschaften, den theoretischen Hintergrund hat H3x

    aufgezeigt. Ein kugelgelagerter Reisezugwagen (600mm Länge) von Hermann Modellbahnen bringt 800g auf die Waage und liegt damit bei den 30% "Übergewicht gegenüber der Mindestmasse gemäss NEM. Trotzdem rollt ein Zug mit diesen Wagen so leicht, dass das Bremsen abwärts ein grösseres Problem ist als die Zugkraft aufwärts. Umgekehrt habe ich schon leichte, zweiachsige Messingmodelle gesehen, deren Radsätze beim versuchten Anlagebetrieb nicht gedreht haben (vielleicht waren die Wagen auch zu leicht :D). Oder Wagen aus bekannten "Messing-Manufakturen", deren Stromabnahmeblechen derart viel Druck auf die Radscheiben ausgeübt haben, dass auch die Teflonlager nicht mehr geholfen haben...


    Also: Material ist geschmackssache (und vom Hersteller aufgrund seiner Fertigung gewählt). Für den Anlagebetrieb wichtiger sind die Rolleigenschaften, da ist die Streuung unabhänging vom Material riesig. a.g.schoepp nachvollziehbar?


    Grüsse Andreas

    Liebe Spur 0-er


    Ist lang her, seit dem letzten Eintrag hier, höchste Zeit für eine Aktualisierung:

    • Das Sortiment des BAUTEILSHOP ist gewachsen, primär aufgrund der Aufnahme neuer Lieferanten
    • Seit heute sind auch erste Modelle in Spur 0 von KM1 zur Bestellung freigegeben. Meines Wissens bietet bis dato noch kein anderer Händler KM1 Modelle in Spur 0 in der Schweiz an.
    • Wie bei allen anderen Lieferanten: wir nehmen eine für den Schweizer Markt interessante Auswahl an Lager, alles andere wird gerne auf Bestellung geliefert.

    Grüsse Andreas

    Oh, da bestelle ich als Händler gleich mal 100 Stück, das Modell wird auch den schweizer Markt begeistern!


    Schöne Ostertage ^^

    Andreas

    Salü Peter


    Inklusive Digitaldecoder ohne dessen Umgehung im Analogbetrieb? Für mich offen war explizit die Frage, ob das mit digitalisierten Loks auch funktioniert. Und wenn ich es richtig überblicke, war deine Lok 2013 (noch) nicht digitalisiert.


    Grüsse Andreas

    Da die Lok rein digital und zu 99,9% in der Ebene betrieben werden wird, sollte der Decoder denk ich ein bisschen beim Bremsen der Lok mithelfen, damit diese auch anhalten kann :D die Idee mit der Glühlampe zum Bremsen ist echt sehr interessant. Hast du da Erfahrungen, was die Motorregelung vom Decoder davon hält? Wird die dadurch ggf. gestört?

    Also meine Loks kann ich ja sowohl analog als auch digital betreiben und ich konnte
    bis jetzt nichts dergleichen feststellen.

    Hallo Peter Lehmann


    Zufälligerweise (?) hast du die vor 8 Jahren diskutierte Idee der Glühbirne aufgenommen und umgesetzt. Danke für die Beantwortung meiner Frage :)


    Grüsse Andreas

    Achtung: Es wirkt wie ein 3D Modell. Der Linke Anbau ist nicht das Gebäude von der schmalen Seite gesehen. Es handelt sich um die komplette Frontfassade.

    Genau das irritiert mich. Ich kenne das Vorbild nicht. Doch die meisten Bahnhofsgebäude, die ich kenne, sind oder waren mal symetrisch. Auf einer grossen Anlage wie eurer, darf das Aufnahmegebäude auch der Stolz der Erbauer ausdrücken (war beim Vorbild nicht anders). Das würde sich in meinen Augen darin zeigen, dass beidseitig ein Kopfbau in der Art realisiert wird, wie ihr ihn aktuell auf der Rechten Seite habt. Allenfalls dafür den Mittelteil um 2 Fenster reduzieren. Mit Kartonmodellen ausprobieren, bis es für euch stimmig wirkt. Viel Spass mit eurer Anlage :thumbup:

    Grüsse Andreas

    Ach ja, mit was putzt du eigentlich den Resin Tank, insbesondere die Folie. Habe gestern bemerkt, das Zewa feine Kratzer hinterlässt. :-/ Und jedes mal nen Microfasertuch nutzen ist schon auch ne Mords Sauerei.

    Ich bin tatsächlich bei Haushaltspapier geblieben. Mit Resin Cleaner getränkt zum Harzreste entfernen und danach mit Spühlwasser nachspühlen und wiederum mit Haushaltspapier trocknen...

    Hallo allerseits

    Hans Hopp (LaserSachen) hat mir seine Firma mit allen Unterlagen und dem Laser angeboten. Da ich lange mit ihm zusammen gearbeitet habe (und privat befreundet war), kannte ich seine Produkte und Arbeitsweise ziemlich gut. Trotzdem habe ich mich schlussendlich gegen den Kauf entschieden und ihm andere Kollegen als potenzielle Interessenten empfohlen. Ob es ihm vor seinem Tod gelungen ist, seine Firma in neue Hände zu übergeben, habe ich leider nicht mehr erfahren. Auch nicht, durch wen und in welcher Art sein Atelier geräumt wurde.


    Man muss sich bewusst sein, dass sich die Konstruktion von gelaserten Bausätzen von Konstrukteur zu Konstrukteur unterscheidet und auch abhängig vom eingesetzten Maschinenpark ist. Ohne Details zu kennen behaupte ich, dass z. B. Jaffa die Laserdaten von LaserSachen nicht unbearbeitet übernehmen kann.


    Hans Hopp war einer der Pioniere bei der Anwendung des Zelluloselasers im Modellbau, entsprechend alt waren seine Programme und der Laser (er hat wenig Erneuerung betrieben bzw. betreiben können). Daher denke ich auch, dass die heutigen Anbieter von vergleichbaren Produkten andere Möglichkeiten und Systeme haben als sie LaserSachen einsetzte. Das würde die Übernahme der Daten erschweren.


    Ich fürchte, wir müssen uns damit abfinden, dass Produkte und Hersteller ein Verfallsdatum haben. Nicht immer gelingt eine Weitergabe in neue Hände wie bei Lenz. Gerade bei der Vielzahl von kleinen Unternehmen, die von Einzelpersonen betrieben werden, hängt das Schicksal des Unternehmens unmittelbar am Schicksal des Betreibers.


    Herzliche Grüsse

    Andreas