Posts by Andreas

    dieser Wagen wurde von der verblichenen Firma Hermann aus der Schweiz bei Lenz zur "Lohnfertigung" in Auftrag gegeben.

    Nur die Untergestelle stammen von Lenz. Für die Aufbauten gab es zwei Versionen. Der Kühlwagen war ein geätzter Messingaufbau, der normale (wie von SH Nuller gezeigt) ein Resinguss mit Messingdach. Mit einer Nachserie bei Lenz kann es daher nichts werden.

    Moin Thomas (Zierni)

    Das Wesen der von Norbert und mir erwähnten Kadee bzw. Allmo - Kupplungen ist, dass sie den Klauenkupplungskopf mit einem quadratischen Schaft vereinen und in die Kupplungsaufnahme der Schraubenkupplung gesteckt werden kann. Damit liegt der Klauenkupplungskopf in einer Ebene mit den Puffern und fällt bei seitlicher Betrachtung auch nicht speziell auf.


    Wer zuerst war, Allmo mit seiner Kupplung oder Hermann mit dem Umbau der Kadee weiss ich nicht (mehr). Beide haben ihren Ursprung Anfangs der 1990'er Jahre.


    Von den Umbau-Kadee-Kupplungen sind heute keine mehr erhältlich. Die Allmo-Kupplungen tauchen hin und wieder auf. Wenn du diesbezüglich Interesse hast, darfst du dich gerne direkt bei mir melden.


    Herzliche Grüsse

    Andreas

    Hallo Norbert

    Ich kann dir aus meinem (privaten) Fundus auch einfach ein, zwei Beutelchen mit Zurüstteilen zustellen. Fahre zwar auch mit Kadee/Allmo, doch die Drehgestelle werden eher gelegentlich ersetzt als zugerüstet...

    Wenn du Interesse hast, gerne alles weitere per PM.

    Grüsse aus der Schweiz

    Andreas

    Für Großserie m.E. nicht geeignet aber vielleicht als Bausätze?

    Die Frage nach Bausätzen von Grossseriemodellen kann relativ einfach beantwortet werden:

    • Ist der Kunde bereit, für Bausätze einen vergleichbaren Betrag aufzuwerfen wie für ein Fertigmodell, dann ja.
    • Erwartet der Kunde einen relevanten Preisabschlag gegenüber dem Fertigmodell, dann nein.

    Warum ist das so? Gucken wir die Sache etwas genauer an:

    • Material ist identisch für Bausatz und Fertigmodell (im Idealfall). Werden nur Fertigmodelle gefertigt, muss nach der Teilefertigung nicht abgezählt und sortiert werden. Kleinmaterial wie Schrauben und Litzen kommen direkt aus der Schachtel bzw. ab der Rolle. Für Bausätze muss das Kleinmaterial nun speziell abgezählt, gerüstet und verpackt werden.
    • Für die Fertigmodelle braucht es eine einmalige Instruktion, dann läuft die Produktion über xx Stück. Für den Bausatz muss eine selbsterklärende Bauanleitung erstellt werden. Die Bauanleitung muss seriös erstellt werden, sonst resultiert ein mehrfaches an Aufwand im Kundendienst.
    • Für die Bausätze muss eine spezielle Beschriftung erstellt werden. Bei den Fertigmodellen läuft ja viel über Tampondruck, das ist für den Endkunden eher unpraktisch. Also, Beschriftung erstellen, am besten in viel mehr Varianten als Fertigmodelle angeboten werden. Bedeutet zusätzliche Vorbildrecherce, etc.
    • Bei den Bausätzen werdend die Teile in speziellen Verpackungen verpackt. Das können nicht die gleichen sein wie bei den Fertigmodellen, denn da passen die Teile in der Regel nicht rein (ausser sie werden bereits ein Stück weit zusammengesetzt). Also, spezielle Verpackung für Bausätze.
    • Nach der Produktion überzälige Teile als Ersatzteile verpackt und mit den Fertigmodellen und Bausätzen verschickt.

    Unter dem Strich resultiert in Entwicklung ein Mehraufwand und in der Produktion ein unwesentlich kleinerer Aufwand für Bausätze. Und damit komme ich zurück zu meiner Eingangsfrage: Wie viel Preisabschlag gegenüber dem Fertigmodell wird denn erwartet? Je weniger, desto eher haben die Bausätze eine Chance.


    Und ein weiterer Gedanke: bestelle ich als Importeur zu viele Bausätze, kann ich daraus nicht einfach Fertigmodelle erstellen. Denn die Produktion ist ja nicht bei mir, also muss das Material wieder in den fernen Osten. Oder ich produziere hier mit entsprechenden Kostenfolgen.


    Ich persönlich verstehe jeden Hersteller, der nur Fertigmodelle anbietet.

    zum zweiten eine südamerikanische Bahn im Dreiländereck Bolivien(-Peru)/Chile/Argentinien

    seeeeehr hübsch! Habe schon darüber nachgedacht, mal die Schindler-Triebwagen der Transandino in 1:45 im CAD hochzuziehen und auf einen Drucker zu jagen. Die Dinger sind vergleichsweise hässlich und vielleicht dadurch schon wieder Kult:

    Automotor Schindler ADI-1015 (Ferrocarril Trasandino) Viaje de pruebas entre Los Andes y Río Blanco

    Ergänzend zu Allgäudiesel : Ich habe die MTH-Drehgestellwagen (Eaos und Zans) mit der Hermann-Kadeekupplung ausgerüstet, dabei sind sie so gerichtet, dass die Puffer in der Gerade anliegen. Funktioniert gezogen bis in den Lenz R1. Auf Anlagen mit 2m-Radien ist so ein schönes Puffer an Puffer - Fahren mit den MTH-Wagen möglich, damit ist auch das Handorgeln ausgeschaltet.


    Diesen Thread verfolge ich mit Interesse. Auch wenn ich einem zusätzlichen europäischen Kupplungssystem (neben Originalkupplung, NEM-Kupplung und der Kadee-Vierkantschaft-Kupplung) eher skeptisch gegenüber stehe.

    Moin

    Okay, aber gibt es eigentlich eine Alternative zum Schneckenantrieb bei Zahnradloks? Da halte ich Selbsthemmung für absolut notwendig.

    Zahnradlokomotiven sind eine spezielle Gattung. Dass man da wegen der Selbsthemmung auf Schneckenantrieb setzt, ist nachvollziehbar. Alternative währen höchstens noch Schrittmotoren. Doch die brauchen zur Ansteuerung ein drehendes Magnetfeld, das ist was anderes als heutige Modellbahndecoder erzeugen. Trotzdem ein spannendes Thema.

    Bei den ganzen Streckenlokomotiven für den analogen Anlagebetrieb mit schweren Zügen ist die Selbsthemmung hingegen ungeeignet. Zumindest wenn man einen einigermassen vorbildgerechten Fahrbetrieb nach europäischen Vorstellungen abhalten will.


    Ein Punkt irritiert mich: dass die Höchstgeschwindigkeit des Vorbildes massgebend ist.

    In meinen Augen passt das für alle Vorbilder mit Höchstgeschwindigkeiten bis und mit ca. 140km/h. Alles darüber hinaus, braucht nicht berücksichtig zu werden. Oder kennt jemand eine Spur 0 - Anlage, die höhere Vorbildgeschwindigkeiten zulässt? Begrenzt man die Höchstgeschwindigkeit, bleiben auch die Langsamfahreigenschaften erhalten. Die sind in Spur 0 viel wichtiger, auch ICE-Triebzüge kuppeln mit Vmax von 4 - 6km/h.

    Habe letze Woche den Einzug des Bürokopierers repariert. Sind Zahnriemen drin verbaut: Geringe Querschnitte, Teilung (geschätzt) 2,5mm. Ich war eher erstaunt, wie labberig die Dinger verbaut sind. Brauchts da tatsächlich so große Vorspannungen bei Lokantrieben?

    Und zu den Zahnriemen: ist nicht schwarz-weiss. Ich kenne hochwertige Zahnriemenantriebe, die sind garantiert langlebig. Ein wichtiges Element dabei ist, dass die Zahnriemen nachgespannt werden können. Vieleicht sind die Zahnriemen in deinem Kopierer auch mechanisch gegen überspringen geschützt, keine Ahnung.


    Auch von Seiten BAUTEILSHOP arbeiten wir an einem "Standardantrieb". Ist ein Einzelachsantrieb auf Basis eines kleinen Faulhabermotors und dem entsprechenden Getriebe. Höchstgeschwindigkeit für alle Raddurchmesser ca. 120km/h, entsprechend erhalten die Antriebe für jeden Raddurchmesser andere Übersetzungen. Dank gemeinsamer Konzipierung, Standardisierung und einem fähigen Industriepartner auch fertigungstechnisch machbar. Ziel ist, dass Lokmodelle mit verschiedenen Raddurchmessern auch im Analogbetrieb harmonisch miteinander verkehren. Und ja, eignet sich auch als Ersatz für Fahrzeuge, die bisher mit dem FH2020B motorisiert wurden. Erste Serie für 22mm- und 27mm-Raddurchmesser ist zur Zeit in Produktion, im Oktober wissen wir voraussichtlich mehr. Wird nicht ganz günstig, sondern dürfte im BAUTEILSHOP der teure Bruder der LKM-Antriebe werden.


    Grüsse Andreas


    *Wie kriege ich eine Spur 0 - Zug zuverlässig zum entgleisen? Ich stoppe den Zug am führenden Fahrzeug hart, der Rest erledigt die Physik.

    Dann steckt einen Motor und eine Decoder- Schnittstelle in die "Abfall-" Lok und versucht es dann noch mal. So ohne Antrieb ist ja auch nicht wirklich was anzufangen mit der Lok. Aber als Analog- Version "zum halben Preis", wäre das zumindest mal als Versuchsballon interessant.

    Eine analoge Lok mit Beleuchtung und Motor benötigt einen Print, z. B. für den Lichtwechsel. Dieser Print braucht es bei der digitalen Variante nicht. Wenn nun auf 100 digitale Loks 10 analoge kommen, kostet der Print mit Entwicklung mehr als ein Decoder.


    In Spur 0 mit den überschaubaren Stückzahlen muss man als Hersteller so weit wie möglich vereinheitlichen. Die konsequente Digitalisierung ist ein Aspekt dazu.

    Hallo

    Der Markt von Modellen besonders von Regelspurfahrzeugen in 0 wächst stetig weiter,aber was fehlt ist ein Großserienhersteller für Schmalspurfahrzeuge in 0m,0e.0f.Und so klein ist die Schmalspurgemeinde auch nicht,viele wollen neben der Regelspur auch mit Schmalspur fahren.Es gibt einige Kleinserien,aber diese haben einen Preis,der nicht jeder den bezahlen will oder auch nicht kann.Gerade weil der Markt in 0 weiter wächst kann ,man doch mal über Schmalspur in 0 nachdenken.

    Dietmar

    Nehmen wir die ursprüngliche Frage von Kollegen Dietmar als Ausgangslage, dann sieht die Welt für mich so aus:

    • Gehen wir (wie Dietmar) davon aus, dass es in Spur 0 Grossserienhersteller gibt, dann ist Michael Schnellenkamp einer von ihnen. Da ich mal davon ausgehe, dass sich die Stückzahlen in seinem Sortiment zwischen 0 und 0m nicht nennenswert unterscheiden, gibt es einen Grossserienhersteller in 0m.
    • Gehen wir wie Rolf (Wellblech) davon aus, dass Grossserienhersteller wie im vergangenen Jahrhundert mindestens 4-stellige Stückzahlen pro Modell absetzen, dann gibt es keine Grossserienhersteller mehr. Auch Märklin dürfte dann durch die Maschen fallen.

    Daraus folgt: Die Frage von Dietmar hat mehr mit der Definition "Grossserienhersteller" zu tun als mit der Differenz der Stückzahlen 0 und 0m.


    Ich jedenfalls habe bei entsprechenden Besuchen, Beispielsweise in Hindelbank und Basel, nie Finescale Modelle im Betrieb gesehen. Die leben in der Tat in einem Paralleluniversum. Umgekehrt ist es in Bergün. Beim einzigen Besuch der dortigen Spur 0m Modelleisenbahnanlage wurde mir weise gesagt, dass in Ihrem Finescale Universum mit einer Modell-Spurweite von 22,2 mm keine FAMA/UTZ Fahrzeuge mit den Originalradsätzen fahren.

    Ich war zwei Mal ursächlich beteiligt, dass ein FineScale-Modell jeweils einen Tag auf der 0m-Anlage in Hindelbank unterwegs war. Betriebliche Rahmenbedinung: Weichen nur in gerader Stellung durchfahren. Hat funktioniert... Auch habe ich bei vielen 0m'ern in der Schweiz gemischte Fahrzeugparks gesehen. Aber ja, FAMA/Utz-Fahrzeuge müssen für den Betrieb zwingend umgebaut werden, sonst laufen sie beispielsweise mit den Spurkränzen auf den Schienennägeln auf.


    Verabschiedet sich einmal ein Deutscher in die Schweiz, was des öfters vorkommen soll, wird auf der allfälligen Vereinsanlage mit einer Modell-Spurweite von 22,2 mm, Beispielsweise ein Modell des Dieseltriebwagens T 13 der Mittelbadischen Eisenbahnen, der beim Vorbild bei der Selfkantbahn erhalten ist, ziemlich sicher nur mit grimmiger Miene neben einem Glacier Express mit einer Modellspurweite von 22,2 mm geduldet :( . Obschon die Modell-Spurweite übereinstimmen würde.

    Das hat mit der eigentlichen Spurweite wenig zu tun, sondern mit der Mentalität der Hobbykollegen. Und da gibt es einige, die sich mit grossem Elan ein klar umrissenes Vorbild Aussuchen und das akribisch nachbilden. Umgekehrt habe ich auch schon viele Hobbykollegen kennenlernen dürfen, die eine grosse Offenheit für andere Interessen und Interpretationen des gemeinsamen Hobbys zeigen. Gerade in den Vereins gibt es auch immer wieder Initiative Personen, die für sich Fahrzeuge ausserhalb des RhB/FO/BVZ/MGB-Universums bauen und diese auch auf die Klubanlage stellen. Da begegneten sich beispielsweise in Wil SG (www.mekw.ch) auch schon Züge von RhB, AB und FW...

    N'Abend


    Der Begriff "Paralleluniversum" finde ich auch faszinierend. Allerdings stehe ich wohl teilweise im parallelen Universum zu vielen anderen hier, mal ein Blick aus helvetischer Sicht. Wenn wir gucken, welche Modelle in allen Baugrössen zuerst realisiert werden, dann sind das die immer gleichen Gassenhauer. Das ist in 0 so (Stichwort Parallelentwicklungen), in H0, N und Z genau so. So funktionierte auch der 0m-Markt seit bald 40 Jahren, seit dem Markteintritt von Ferro-Suisse.


    Kollege Adolf Breitenmoser hat mal eine spannende Pyramiden-Theorie entwickelt: Ganz unten sind die Grossseriehersteller, die ein Vollsortiment (Loks, Wagen, Gleise & Zubehör) anbieten. Darüber sind Mittelseriehersteller angesiedelt, die sich Vorbilder aussuchen, die nur noch in kleineren Stückzahlen abgesetzt werden können (und dafür auch höhere Preise verlangen können). In der Spitze sind die exklusiven Edelmetall-Hersteller, da gehört Ferro-Suisse definitv dazu. Die Kernaussage von Adolf Breitenmoser war dann allerdings, dass alle Beteiligten innerhalb der Pyramide voneinander profitieren. Die im unteren Bereich der Pyramide von der Strahlkraft und Präsenz der Messingmodelle und die anderen vom Fundament der Vollsortimenter.


    Und nun das Paradox: in 0m gab es die Pyramide nur ganz kurz, während der Präsenz von Fama/Utz. Und das auch nur bedingt, da Fama und FineScale nicht wirklich kompatibel sind. Es wurden wohl dutzende Lokomotiven und hunderte von Wagen von Fama umgespurt, denn FineScale war der gesetzte Standard. Doch irgendwie hat es Adolf Breitenmoser und in dessen Fahrwasser ModelRail, Lemaco/Lematec, Fulgurex, ABG, etc. geschafft, die Pyramidenspitze ohne Fundament zu etablieren. Doch das hat Folgen, das 0m-Angebot ist ein langweiliger Einheitsbrei der Alpen-UIC, keiner wagt sich mehr über den nächsten Alpenpass. Das Bemo nun in der gleichen Suppe fischt, ist mit Blick auf die Gassenhauer nur logisch. Und Bemo hätte ohne Adolf Breitenmoser gar nicht als Vollsortimenter starten können, das Gleisprogramm hat Ferro-Suisse vor sehr vielen Jahren mal entwickeln lassen. Da hat Adolf Breitenmoser mit seinem Weitblick wohl erkannt, dass auch seine Kunden je länger desto weniger bereit waren, die Gleise selbst zu nageln (oder nageln zu lassen)....


    Michael Schnellenkamp geht aus meiner Sicht den richtigen Weg: er hat sich ein halbweg bekanntes deutsches Vorbildnetz ausgeguckt und arbeitet daran, das Segement der Spur 0m gezielt aufzubauen, Triebfahrzeuge, Wagen und Gleise. Alleine gelingt das nicht (das war Adolf Breitenmoser vor 40 Jahren auch nicht), da braucht es die Unterstützung der Szene. Und das braucht Zeit.


    Was ist ein Grossserienhersteller? In meinen Augen ist Michael Schnellenkamp auch in Spur 0m einer, seine Auflagen dürften nicht wesentlich anders sein als die von Bemo in 0m. Und er bietet ein Vollsortiment. Wer jetzt wegen dem Preis mit den Augen rollt: der Vergleich mit Fama/Utz ist unfair, 1984 hatte Märklin auch noch deutlich andere Preise als heute. Die 0m-Modelle müssen sich im Preisvergleich mit Bemo, Lenz und dem 0-Sortiment von Schnellenkamp stellen. Und da passt es. Und ganz nebenbei: Michael Schnellenkamp bringt mit dem Tm 501 der Appenzeller Bahnen (Link) eines der ganz seltenen helvetischen Modelle der letzten 40 Jahren, das nie auf rhätischen Gleisen gefahren ist. Und das rechne ich ihm hoch an!


    Helvetische Grüsse

    Andreas

    Hallo Klaus

    Wenn man sich nun für einen französischen Wagen interessiert, der auch im deutschsprachigen Raum gelaufen ist, dann kann man eben ein Auge zudrücken oder man bleibt seinem Maßstabs-Dogma treu und läßt es eben.

    Mir Dogma zu unterstellen, halte ich doch für etwas übers Ziel hinausgeschossen. Meine Überlegung war geprägt von der Frage, ob ich ein Dutzend Modelle für den BAUTEILSHOP bestelle, nicht für mich privat. Eigentlich für beide Seiten eine interessante Sache, doch mit meiner Einschätzung des CH-Marktes habe ich davon abgesehen. Und ja, ich stehe dazu: ich hätte für ein Kunststoffmodell den Massstab 1:45 bevorzugt.


    Ich gehe davon aus, dass die Epoche IV - Anhänger (und später) tendenziell jünger sind. Des weiteren waren modernere Fahrzeuge, soweit erhältlich und erschwinglich, tendenziell im Massstab 1:45 gehalten (Hermann, Stuardi, etc.). Das führt dazu, dass bei den Anhängern der moderneren Fahrzeuge im DACH-Raum die Präferenz stärker auf dem Massstab 1:45 liegt, bzw. allenfalls gar keine 1:43,5-Modelle vorhanden sind. Das erklärt vielleicht ein Teil der ausbleibenden Epoche IV-Bestellungen.


    Ich möchte die Massstabsfrage hier nicht weiter breittreten. Auch weil ich als Schweizer eine sehr einseitige Sicht auf das Thema habe.


    Gruss Andreas

    Moin


    Habe letzte Woche die Kühlwagen von Schnellenkamp und KM1 im BAUTEILSHOP eingestellt (Link). In diesem Kontext habe ich mir überlegt, ob ich von diesen Kühlwagen auch eine Auswahl vorbestellen soll, sind ja aus Frankreich bestimmt auch in die Schweiz gekommen und hätten das Kühlwagenangebot wunderbar abgerundet. Doch im Jahr 2021 in Kunststoff einen Wagen im Massstab 1:43,5 zu produzieren, ich kann es ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Andererseits, Chrezo macht es mit dem X3800 (Link) auch, bei der Dampflok 140 C schweigt sich Joël über den Massstab aus. Offenbar tickt der Markt in Frankreich diesbezüglich anders als in DACH (Deutschland, Oesterreich und Schweiz).


    Grüsse Andreas

    Moin


    Nehmen wir mal NEM 302 "Wagenmasse" als Massstab. Das ist zwar "nur" eine Empfehlung, trotzdem mal ein Anhaltspunkt. Da steht unter "Mindestmasse" für Spur 0: 1g pro 1mm Wagenlänge über Puffer


    Das ist erst mal unabhängig vom Material. Und wie bahnboss erwähnt hat, zentral sind die Rolleigenschaften, den theoretischen Hintergrund hat H3x

    aufgezeigt. Ein kugelgelagerter Reisezugwagen (600mm Länge) von Hermann Modellbahnen bringt 800g auf die Waage und liegt damit bei den 30% "Übergewicht gegenüber der Mindestmasse gemäss NEM. Trotzdem rollt ein Zug mit diesen Wagen so leicht, dass das Bremsen abwärts ein grösseres Problem ist als die Zugkraft aufwärts. Umgekehrt habe ich schon leichte, zweiachsige Messingmodelle gesehen, deren Radsätze beim versuchten Anlagebetrieb nicht gedreht haben (vielleicht waren die Wagen auch zu leicht :D). Oder Wagen aus bekannten "Messing-Manufakturen", deren Stromabnahmeblechen derart viel Druck auf die Radscheiben ausgeübt haben, dass auch die Teflonlager nicht mehr geholfen haben...


    Also: Material ist geschmackssache (und vom Hersteller aufgrund seiner Fertigung gewählt). Für den Anlagebetrieb wichtiger sind die Rolleigenschaften, da ist die Streuung unabhänging vom Material riesig. a.g.schoepp nachvollziehbar?


    Grüsse Andreas

    Liebe Spur 0-er


    Ist lang her, seit dem letzten Eintrag hier, höchste Zeit für eine Aktualisierung:

    • Das Sortiment des BAUTEILSHOP ist gewachsen, primär aufgrund der Aufnahme neuer Lieferanten
    • Seit heute sind auch erste Modelle in Spur 0 von KM1 zur Bestellung freigegeben. Meines Wissens bietet bis dato noch kein anderer Händler KM1 Modelle in Spur 0 in der Schweiz an.
    • Wie bei allen anderen Lieferanten: wir nehmen eine für den Schweizer Markt interessante Auswahl an Lager, alles andere wird gerne auf Bestellung geliefert.

    Grüsse Andreas

    Oh, da bestelle ich als Händler gleich mal 100 Stück, das Modell wird auch den schweizer Markt begeistern!


    Schöne Ostertage ^^

    Andreas