Posts by Andreas

    Liebe Spur 0-er


    Ein Auszug aus unserem aktuellen Newsletter, speziell natürlich an Leser aus der Schweiz gerichtet:

    Figurendesign Bauer

    Wir haben die erste Auswahl an Figuren in den Massstäben 1:45, 1:32 und 1:22,5 im BAUTEILSHOP an Lager, der Schwerpunkt liegt (selbstverständlich) auf den Schweizer Figuren. Wie bei allen unseren Lieferanten gilt auch bei Figurendesign Bauer: es können sämtliche Produkte auf Bestellung geliefert werden. Bitte kontaktieren Sie uns mit ihren Wünschen.

    Restposten / Auslaufartikel

    Regelmässig werden uns von Lieferanten oder Partnern Produkte angeboten, die bei ihnen nicht mehr ins Sortiment passen. Wenn wir diese Produkte als willkommene Erweiterung unseres Angebotes sehen, übernehmen wir diese Produkte. Seit kurzem führen wir diese Produkte in einem gesonderten Katalog (Link), diese Produkte werden teilweise auch zu vergünstigten Startpreisen auf www.ricardo.ch eingestellt. Aktuell haben wir unter anderem einen Restposten an Lenz-Gleisen aus der China-Produktion im Angebot.


    Viel Vergnügen bei Ihren Modellbauaktivitäten.

    Andreas

    Hallo Mario


    Bedauerlich, auf mehreren Ebenen. Vielen Dank für die offene Kommunikation. Deinem Team und dir vielen Dank für das grosse Engagement für die Spur 0 und LKM im Speziellen.


    Grüsse Andreas

    Liebe Spur 0-er


    Ein Auszug aus unserem aktuellen Newsletter, speziell natürlich an Leser aus der Schweiz gerichtet:

    SNM-Sondermodell Shi(mm)s Teleskophaubenwagen

    Die Shi(mm)s Teleskophaubenwagen für den Transport von Coils sind im BAUTEILSHOP eingestellt und können ab sofort vorbestellt werden. Vom Initiator und SNM-Herausgeber Stefan Karzauninkat übernommen sind die verschiedenen Preise je nach Bestellzeitpunkt:

    • Bestellung mit Vorauszahlung bis zum 31. Mai 2022: CHF 207.- pro Wagen
    • Bestellung ohne Vorauszahlung bis zum 31. Mai 2022: CHF 230.- pro Wagen
    • Bestellungen ab dem 01. Juni 2022: CHF 255.- pro Wagen

    Erhältlich sind insgesamt 8 Varianten:

    Jedes Modell wird fertig beschriftet geliefert. Dazu sind bei allen Modellen zusätzliche Beschriftungstafeln sowie 10 alternative Wagennummern als Abziehbilder mitgeliefert. So können insgesammt 11 Wagennummern pro Variante hergestellt werden. Also z. B. SBB-Wagen mit 11 unterschiedlichen Wagennummern.


    Weitere Informationen zu den Wagen gibt es beim SNM, als Liefertermin wird Anfang 2023 genannt. Wer sich wundert, dass beim SNM nur 7 Varianten aufgeführt sind: Joël Rasschaert (CHREZO) lässt die SNCF-Variante exklusiv produzieren und hat uns ein Kontingent an Wagen für den Vertrieb in der Schweiz zugesichert.

    LKM model railways

    LKM model railways wurde 2021 von Mario Bellino und Torsten Frieboese gegründet. Ihr Ziel ist es, in Deutschland Modelle zu produzieren und bedienen sich dazu auch moderner Fertigungsmethoden aus dem Rapid Prototyping-Bereich. Das erste produzierte Modell ist die V22, der kleine Rangierer der DR. Die erste Auflage dieses Modells steht kurz vor der Auslieferung. Zur Zeit wird die erste Auflage der V180 der DR (die dicke Babelsbergerin) vorbereitet. Wenn Sie ein Modell dieser beiden Lokbaureihen möchten, melden Sie sich bitte bei uns.


    Als erstes Güterwagenmodell geht der Eal [5906] der DR in die Produktion. Dieser Wagen war der Vorläufer der normierten UIC Ea(l)os und war leicht kürzer als diese. Die erste Auflage dieser Wagen wird voraussichtlich im 3. Quartal 2022 zur Auslieferung kommen.


    Der Eal [5906] ist nun als erstes Modell von LKM model railways im BAUTEILSHOP direkt bestellbar. Folgende Varianten können bestellt werden:

    Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit LKM model railways und sind überzeugt, dass wir in Zukunft interessante Modelle für Sie produzieren werden. Die Basis dafür hat LKM model railways beispielsweise mit der Ankündigung der G1206 gelegt.

    Kesselwagen von Michael Schnellenkamp

    Wie im letzten Newsletter angekündigt haben wir die 63m3 Einheitskesselwagen im BAUTEILSHOP eingepflegt:

    Die Auslieferung dieser Wagen ist auf das 4. Quartal 2022 geplant, der Preis liegt bei CHF 220.- pro Modell.


    Viel Spass beim Stöbern, Bestellen und bei der Vorfreude auf die angekündigten Modelle.


    Grüsse Andreas

    Guten Abend

    Die SNM-Sondermodelle der Shi(mm)s 708 sind für die Schweizer Kunden nun auch im BAUTEILSHOP freigeschaltet: Link SNM-Shi(mm)s. Die Preispolitik ist identisch mit der von Stefan Karzauninkat:

    • Vorbestellung mit Vorauszahlung bis zum 31. Mai 2022: CHF 207.-
    • Vorbestellung ohne Vorauszahlung bis zum 31. Mai 2022: CHF 230.-
    • Bestellungen ab dem 01. Juni 2022: CHF 255.-

    Zu den SBB-Wagen: die Wagen wurden ab 1982 in mehreren Bauserien beschafft und sind bis heute im Einsatz. Also Epoche IV - VI. Von den ursprünglich über 600 SBB-Wagen sind nach 2020 noch gut 200 im Einsatz. Ein Teil wurde verkauft, ein Teil ging in den Wertstoffkreislauf.


    Quellen: "Die Güterwagen von SBB Cargo 1999–2010" und "Das Rollmaterial von SBB Cargo Stand 1.1.2020" von Christian Ochsner


    Grüsse Andreas

    Die Pantos von Am Rhyn sind zwar deutlich feiner als die von Sommerfeld. Doch im Vergleich zu dem Kiss-Pantos halt immer noch gröber. Was auch kein Wunder ist, zwischen Am Rhyn und Kiss liegen 20 Jahre Weiterentwicklung der Produktionsmethoden.


    Im Anhang zwei Bilder von Am Rhyn - Pantos. Sie tauchen regelmässig in Auktionshäusern auf, ich kann auch aus meinem Fundus welche abgeben.

    dieser Wagen wurde von der verblichenen Firma Hermann aus der Schweiz bei Lenz zur "Lohnfertigung" in Auftrag gegeben.

    Nur die Untergestelle stammen von Lenz. Für die Aufbauten gab es zwei Versionen. Der Kühlwagen war ein geätzter Messingaufbau, der normale (wie von SH Nuller gezeigt) ein Resinguss mit Messingdach. Mit einer Nachserie bei Lenz kann es daher nichts werden.

    Moin Thomas (Zierni)

    Das Wesen der von Norbert und mir erwähnten Kadee bzw. Allmo - Kupplungen ist, dass sie den Klauenkupplungskopf mit einem quadratischen Schaft vereinen und in die Kupplungsaufnahme der Schraubenkupplung gesteckt werden kann. Damit liegt der Klauenkupplungskopf in einer Ebene mit den Puffern und fällt bei seitlicher Betrachtung auch nicht speziell auf.


    Wer zuerst war, Allmo mit seiner Kupplung oder Hermann mit dem Umbau der Kadee weiss ich nicht (mehr). Beide haben ihren Ursprung Anfangs der 1990'er Jahre.


    Von den Umbau-Kadee-Kupplungen sind heute keine mehr erhältlich. Die Allmo-Kupplungen tauchen hin und wieder auf. Wenn du diesbezüglich Interesse hast, darfst du dich gerne direkt bei mir melden.


    Herzliche Grüsse

    Andreas

    Hallo Norbert

    Ich kann dir aus meinem (privaten) Fundus auch einfach ein, zwei Beutelchen mit Zurüstteilen zustellen. Fahre zwar auch mit Kadee/Allmo, doch die Drehgestelle werden eher gelegentlich ersetzt als zugerüstet...

    Wenn du Interesse hast, gerne alles weitere per PM.

    Grüsse aus der Schweiz

    Andreas

    Für Großserie m.E. nicht geeignet aber vielleicht als Bausätze?

    Die Frage nach Bausätzen von Grossseriemodellen kann relativ einfach beantwortet werden:

    • Ist der Kunde bereit, für Bausätze einen vergleichbaren Betrag aufzuwerfen wie für ein Fertigmodell, dann ja.
    • Erwartet der Kunde einen relevanten Preisabschlag gegenüber dem Fertigmodell, dann nein.

    Warum ist das so? Gucken wir die Sache etwas genauer an:

    • Material ist identisch für Bausatz und Fertigmodell (im Idealfall). Werden nur Fertigmodelle gefertigt, muss nach der Teilefertigung nicht abgezählt und sortiert werden. Kleinmaterial wie Schrauben und Litzen kommen direkt aus der Schachtel bzw. ab der Rolle. Für Bausätze muss das Kleinmaterial nun speziell abgezählt, gerüstet und verpackt werden.
    • Für die Fertigmodelle braucht es eine einmalige Instruktion, dann läuft die Produktion über xx Stück. Für den Bausatz muss eine selbsterklärende Bauanleitung erstellt werden. Die Bauanleitung muss seriös erstellt werden, sonst resultiert ein mehrfaches an Aufwand im Kundendienst.
    • Für die Bausätze muss eine spezielle Beschriftung erstellt werden. Bei den Fertigmodellen läuft ja viel über Tampondruck, das ist für den Endkunden eher unpraktisch. Also, Beschriftung erstellen, am besten in viel mehr Varianten als Fertigmodelle angeboten werden. Bedeutet zusätzliche Vorbildrecherce, etc.
    • Bei den Bausätzen werdend die Teile in speziellen Verpackungen verpackt. Das können nicht die gleichen sein wie bei den Fertigmodellen, denn da passen die Teile in der Regel nicht rein (ausser sie werden bereits ein Stück weit zusammengesetzt). Also, spezielle Verpackung für Bausätze.
    • Nach der Produktion überzälige Teile als Ersatzteile verpackt und mit den Fertigmodellen und Bausätzen verschickt.

    Unter dem Strich resultiert in Entwicklung ein Mehraufwand und in der Produktion ein unwesentlich kleinerer Aufwand für Bausätze. Und damit komme ich zurück zu meiner Eingangsfrage: Wie viel Preisabschlag gegenüber dem Fertigmodell wird denn erwartet? Je weniger, desto eher haben die Bausätze eine Chance.


    Und ein weiterer Gedanke: bestelle ich als Importeur zu viele Bausätze, kann ich daraus nicht einfach Fertigmodelle erstellen. Denn die Produktion ist ja nicht bei mir, also muss das Material wieder in den fernen Osten. Oder ich produziere hier mit entsprechenden Kostenfolgen.


    Ich persönlich verstehe jeden Hersteller, der nur Fertigmodelle anbietet.

    zum zweiten eine südamerikanische Bahn im Dreiländereck Bolivien(-Peru)/Chile/Argentinien

    seeeeehr hübsch! Habe schon darüber nachgedacht, mal die Schindler-Triebwagen der Transandino in 1:45 im CAD hochzuziehen und auf einen Drucker zu jagen. Die Dinger sind vergleichsweise hässlich und vielleicht dadurch schon wieder Kult:

    Automotor Schindler ADI-1015 (Ferrocarril Trasandino) Viaje de pruebas entre Los Andes y Río Blanco

    Ergänzend zu Allgäudiesel : Ich habe die MTH-Drehgestellwagen (Eaos und Zans) mit der Hermann-Kadeekupplung ausgerüstet, dabei sind sie so gerichtet, dass die Puffer in der Gerade anliegen. Funktioniert gezogen bis in den Lenz R1. Auf Anlagen mit 2m-Radien ist so ein schönes Puffer an Puffer - Fahren mit den MTH-Wagen möglich, damit ist auch das Handorgeln ausgeschaltet.


    Diesen Thread verfolge ich mit Interesse. Auch wenn ich einem zusätzlichen europäischen Kupplungssystem (neben Originalkupplung, NEM-Kupplung und der Kadee-Vierkantschaft-Kupplung) eher skeptisch gegenüber stehe.

    Moin

    Okay, aber gibt es eigentlich eine Alternative zum Schneckenantrieb bei Zahnradloks? Da halte ich Selbsthemmung für absolut notwendig.

    Zahnradlokomotiven sind eine spezielle Gattung. Dass man da wegen der Selbsthemmung auf Schneckenantrieb setzt, ist nachvollziehbar. Alternative währen höchstens noch Schrittmotoren. Doch die brauchen zur Ansteuerung ein drehendes Magnetfeld, das ist was anderes als heutige Modellbahndecoder erzeugen. Trotzdem ein spannendes Thema.

    Bei den ganzen Streckenlokomotiven für den analogen Anlagebetrieb mit schweren Zügen ist die Selbsthemmung hingegen ungeeignet. Zumindest wenn man einen einigermassen vorbildgerechten Fahrbetrieb nach europäischen Vorstellungen abhalten will.


    Ein Punkt irritiert mich: dass die Höchstgeschwindigkeit des Vorbildes massgebend ist.

    In meinen Augen passt das für alle Vorbilder mit Höchstgeschwindigkeiten bis und mit ca. 140km/h. Alles darüber hinaus, braucht nicht berücksichtig zu werden. Oder kennt jemand eine Spur 0 - Anlage, die höhere Vorbildgeschwindigkeiten zulässt? Begrenzt man die Höchstgeschwindigkeit, bleiben auch die Langsamfahreigenschaften erhalten. Die sind in Spur 0 viel wichtiger, auch ICE-Triebzüge kuppeln mit Vmax von 4 - 6km/h.

    Habe letze Woche den Einzug des Bürokopierers repariert. Sind Zahnriemen drin verbaut: Geringe Querschnitte, Teilung (geschätzt) 2,5mm. Ich war eher erstaunt, wie labberig die Dinger verbaut sind. Brauchts da tatsächlich so große Vorspannungen bei Lokantrieben?

    Und zu den Zahnriemen: ist nicht schwarz-weiss. Ich kenne hochwertige Zahnriemenantriebe, die sind garantiert langlebig. Ein wichtiges Element dabei ist, dass die Zahnriemen nachgespannt werden können. Vieleicht sind die Zahnriemen in deinem Kopierer auch mechanisch gegen überspringen geschützt, keine Ahnung.


    Auch von Seiten BAUTEILSHOP arbeiten wir an einem "Standardantrieb". Ist ein Einzelachsantrieb auf Basis eines kleinen Faulhabermotors und dem entsprechenden Getriebe. Höchstgeschwindigkeit für alle Raddurchmesser ca. 120km/h, entsprechend erhalten die Antriebe für jeden Raddurchmesser andere Übersetzungen. Dank gemeinsamer Konzipierung, Standardisierung und einem fähigen Industriepartner auch fertigungstechnisch machbar. Ziel ist, dass Lokmodelle mit verschiedenen Raddurchmessern auch im Analogbetrieb harmonisch miteinander verkehren. Und ja, eignet sich auch als Ersatz für Fahrzeuge, die bisher mit dem FH2020B motorisiert wurden. Erste Serie für 22mm- und 27mm-Raddurchmesser ist zur Zeit in Produktion, im Oktober wissen wir voraussichtlich mehr. Wird nicht ganz günstig, sondern dürfte im BAUTEILSHOP der teure Bruder der LKM-Antriebe werden.


    Grüsse Andreas


    *Wie kriege ich eine Spur 0 - Zug zuverlässig zum entgleisen? Ich stoppe den Zug am führenden Fahrzeug hart, der Rest erledigt die Physik.

    Dann steckt einen Motor und eine Decoder- Schnittstelle in die "Abfall-" Lok und versucht es dann noch mal. So ohne Antrieb ist ja auch nicht wirklich was anzufangen mit der Lok. Aber als Analog- Version "zum halben Preis", wäre das zumindest mal als Versuchsballon interessant.

    Eine analoge Lok mit Beleuchtung und Motor benötigt einen Print, z. B. für den Lichtwechsel. Dieser Print braucht es bei der digitalen Variante nicht. Wenn nun auf 100 digitale Loks 10 analoge kommen, kostet der Print mit Entwicklung mehr als ein Decoder.


    In Spur 0 mit den überschaubaren Stückzahlen muss man als Hersteller so weit wie möglich vereinheitlichen. Die konsequente Digitalisierung ist ein Aspekt dazu.

    Hallo

    Der Markt von Modellen besonders von Regelspurfahrzeugen in 0 wächst stetig weiter,aber was fehlt ist ein Großserienhersteller für Schmalspurfahrzeuge in 0m,0e.0f.Und so klein ist die Schmalspurgemeinde auch nicht,viele wollen neben der Regelspur auch mit Schmalspur fahren.Es gibt einige Kleinserien,aber diese haben einen Preis,der nicht jeder den bezahlen will oder auch nicht kann.Gerade weil der Markt in 0 weiter wächst kann ,man doch mal über Schmalspur in 0 nachdenken.

    Dietmar

    Nehmen wir die ursprüngliche Frage von Kollegen Dietmar als Ausgangslage, dann sieht die Welt für mich so aus:

    • Gehen wir (wie Dietmar) davon aus, dass es in Spur 0 Grossserienhersteller gibt, dann ist Michael Schnellenkamp einer von ihnen. Da ich mal davon ausgehe, dass sich die Stückzahlen in seinem Sortiment zwischen 0 und 0m nicht nennenswert unterscheiden, gibt es einen Grossserienhersteller in 0m.
    • Gehen wir wie Rolf (Wellblech) davon aus, dass Grossserienhersteller wie im vergangenen Jahrhundert mindestens 4-stellige Stückzahlen pro Modell absetzen, dann gibt es keine Grossserienhersteller mehr. Auch Märklin dürfte dann durch die Maschen fallen.

    Daraus folgt: Die Frage von Dietmar hat mehr mit der Definition "Grossserienhersteller" zu tun als mit der Differenz der Stückzahlen 0 und 0m.


    Ich jedenfalls habe bei entsprechenden Besuchen, Beispielsweise in Hindelbank und Basel, nie Finescale Modelle im Betrieb gesehen. Die leben in der Tat in einem Paralleluniversum. Umgekehrt ist es in Bergün. Beim einzigen Besuch der dortigen Spur 0m Modelleisenbahnanlage wurde mir weise gesagt, dass in Ihrem Finescale Universum mit einer Modell-Spurweite von 22,2 mm keine FAMA/UTZ Fahrzeuge mit den Originalradsätzen fahren.

    Ich war zwei Mal ursächlich beteiligt, dass ein FineScale-Modell jeweils einen Tag auf der 0m-Anlage in Hindelbank unterwegs war. Betriebliche Rahmenbedinung: Weichen nur in gerader Stellung durchfahren. Hat funktioniert... Auch habe ich bei vielen 0m'ern in der Schweiz gemischte Fahrzeugparks gesehen. Aber ja, FAMA/Utz-Fahrzeuge müssen für den Betrieb zwingend umgebaut werden, sonst laufen sie beispielsweise mit den Spurkränzen auf den Schienennägeln auf.


    Verabschiedet sich einmal ein Deutscher in die Schweiz, was des öfters vorkommen soll, wird auf der allfälligen Vereinsanlage mit einer Modell-Spurweite von 22,2 mm, Beispielsweise ein Modell des Dieseltriebwagens T 13 der Mittelbadischen Eisenbahnen, der beim Vorbild bei der Selfkantbahn erhalten ist, ziemlich sicher nur mit grimmiger Miene neben einem Glacier Express mit einer Modellspurweite von 22,2 mm geduldet :( . Obschon die Modell-Spurweite übereinstimmen würde.

    Das hat mit der eigentlichen Spurweite wenig zu tun, sondern mit der Mentalität der Hobbykollegen. Und da gibt es einige, die sich mit grossem Elan ein klar umrissenes Vorbild Aussuchen und das akribisch nachbilden. Umgekehrt habe ich auch schon viele Hobbykollegen kennenlernen dürfen, die eine grosse Offenheit für andere Interessen und Interpretationen des gemeinsamen Hobbys zeigen. Gerade in den Vereins gibt es auch immer wieder Initiative Personen, die für sich Fahrzeuge ausserhalb des RhB/FO/BVZ/MGB-Universums bauen und diese auch auf die Klubanlage stellen. Da begegneten sich beispielsweise in Wil SG (www.mekw.ch) auch schon Züge von RhB, AB und FW...