Posts by harzloethi

    Hallo Ulf,
    schon auf der Rückfahrt von Stadtoldendorf geisterte mir Euer Modell der Gernrode durch den Kopf. Die klitzekleine Idee, doch noch den Bahnhof Mägdesprung in Spur 0 zu bauen, blitzte da auf. Den GHE-T1 gibt es ja bei Bernd Mäder. Müßte man nur noch ein paar Wagen bauen. Und dabei habe ich für den Ruhestand schon feste 0e-Pläne.


    Viele Grüße
    Henning

    Hallo Rainer,
    ich finde, wenn Du Spaß an dem Bau Deiner Wagen hattest, ist das doch völlig o.K.. Aber nicht traurig sein. Nach Sachsenwagen sehen Deine Modelle nicht aus. Sind aber handwerklich recht gut gelungen. Free lance würde es treffen, denke ich. Ich habe auch schon einige Magic Train Wagen umgebaut. Der hier soll einen O-Wagen der Lenzschen Schmalspurbahnen nachbilden.



    Ganz ohne Kompromisse ging es nicht, aber ich bin zufrieden und könnte auch damit leben, daß die Meister des Modellbaus darüber lächeln. Ich habe auch die Handbremse mit Knubbel gelassen. Die kann ich später mal tauschen. Wahrscheinlich baue ich den Wagen auf Görlitzer Gewichtsbremse um. Der Wagen hat auch noch zwei ungebremste Brüder.
    Einen G-Wagen habe ich auch mal umgebaut. Da habe ich mich aber beim Kürzen des Achsstandes vertan. Statt 3,5 m beim Vorbild sind es nur 3,2 m. Der Wagen ist auch zu breit. Mir gefällt er trotzdem. Bei meiner Löderberger Kreisbahn läuft er als Stückgutwagen.
    Zuletzt habe ich meine G-Wagen auf Magic Train-Fahrgestellen selbst gebaut.


    Die Personenwagen habe ich nie umgebaut. Die sind in jeder Beziehung zu kurz. Als Kompromiß baute ich einen Wagekasten nach Vorbild der Westpreußischen Kleinbahnen selbst.



    Ohne Verlängerung des Fahrgestells konnte ich nur die zu kleinen Bühnen
    nehmen. Im Endeffekt hat mir das dann doch nicht gefallen und ich habe
    den Wagen verkauft.
    All diese Um- und Selbstbauten sind noch im low budget - Bereich. Am Wichtigsten ist mir aber, daß ich beim Bau viel Freude hatte.
    Gruß Henning

    Hallo Forumsfreunde,


    da mein Freund Helmut Heinert in diesem Jahr mit
    „Lummerland“ in Junglinster weilte, war
    mein Einsatz als Hilfsfriese bei der „Lütgeooger Inselbahn“ in dieses Mal nicht
    erforderlich. So weilte ich nur als Gast bei der NUSSA. Während der Heimfahrt
    ging mir durch den Kopf, dass mir 30 Jahre zuvor die 0-Schmalspur noch völlig
    unbekannt war. Anfang 1989 war ich seit knapp 4 Jahren mit dem Bau von
    H0m-Modellen beschäftigt. Höhepunkt war die Teilnahme an einer
    Modellbahnausstellung im Rahmen des 100jährigen Jubiläums der GHE
    (Selketalbahn) im Harz. Mit meinem Verein stellte ich die Anlage „Mägdesprung“
    aus. Fahrzeuge und Gleise entstanden im Selbstbau unter Verwendung mit
    TT-Material. Dann kam die Wende und ich konnte einfach so meine Freunde im
    „Westen“ besuchen. Auf der Intermodellbau in Dortmund lernte ich dann den
    Freundeskreis Schmalspurbahn und die Schmalspurbahn im Maßstab 1:45 kennen. War
    es 1989 oder 1990. Ich weiß es nicht mehr. Jedenfalls war es Liebe auf den
    ersten Blick, welche durch die Modultreffen in der Hasenheide verstärkt wurde.
    Die praktische Wirkung trat dann zwar erst später ein, doch hat mich die
    Schmalspur0 nun schon lange fest im Griff. Die Besuche der NUSSA und / oder die
    aktive Teilnahme an dieser Ausstellung war für mich immer der
    Hobby-Jahreshöhepunkt. Anlagen anschauen, mit Gleichgesinnten plaudern und das
    Eine oder Andere kaufen, muss einmal im Jahr einfach sein. Ich hoffe sehr, dass
    ich auch weiterhin diesen meinen Jahreshöhepunkt erleben werde. In diesem Jahr
    war leider durch Ausfall einiger Aussteller, leider wohl auch mit kurzfristiger
    Absage, doch recht viel Platz in der Halle. Trotzdem hatte ich nette Gespräche
    und Freude an den ausgestellten Anlagen und Modellen. Den Organisatoren und den
    Damen am Stand mit Speis und Trank sei wieder gedankt. Die Prinz Regenten-
    Torte war sehr lecker und der Kaffee gut. Ich danke aber auch den Ausstellern.
    Für die Beteiligung ist ja doch einiger Aufwand nötig.


    Gruß Henning

    Hallo Dietmar,
    hallo Olaf,
    danke für die Bilder. Habe ich mir mit großem Interesse angeschaut. Auf einem ist eine Malletlok zu sehen.Ich war sehr erstaunt, daß es ein solches Modell gibt. Zunächst dachte ich dabei an die Malletloks der Bachstein-Bahnen in Thüringen. Aber es ist wohl die "Zuckersusi". Ich finde das Vorbild interessant und das Modell toll. Da dann auch noch eine ELNA zu sehen ist, gehe ich davon aus, daß an Eurem Stammtisch mindestens ein Freund der Kleinbahnen nach preußischem Gesetzt sitzt.
    Viele Grüße aus Halberstadt von
    Henning

    Hallo Dieter,
    Gerhard Pastowski, der hinter "Rosdorf" stand, ist vor etwa vier Jahren verstorben. Ein großer Verlust sowohl menschlich als auch für die Modellbahnszene. Ich habe mich 2014 bei der NUSSA (Null Schmalspur Ausstellung) in Stadtoldendorf lange mit ihm unterhalten. Unser Gespräch drehte sich zunächst um ein Gespann, welches aus einem Ochsen und einem Pferd bestand. Im EK-Buch über die Kleinbahnen im Altkreis Greifswald findet man ein Foto eines solchen Gespannes. Wir haben uns dann intensiv über das Thema Landwirtschaft ausgetauscht. Ein Jahr darauf konnte Herr Pastowski nicht mehr nach Stadoldendorf kommen, da er inzwischen verstorben war. Reste seines Programmes wurden von einer jungen Frau verkauft, die für ihn gearbeitet hatte. Sie hatte zu meiner großen Freude einen Zugochsen dabei, den Herr Pastowski aufgrund unseres Gespräches entwickelt hatte. Was aus den Formen werden sollte, konnte ich nie erfahren. Ich habe die Rosdorf - Modelle dann auch nie mehr gesehen. Meines Wissens war Herr Pastowski mit Herrn Stephan Köhler von Western Art Models befreundet (http://www.western-art-models.com/). Vielleicht weiß er etwas über den Verbleib der Rosdorf - Modelle.
    Gruß Henning

    Hallo Peter,
    Rennsteig und Allzunah - wird das etwa die Kleinbahn Rennsteig - Frauenwald ("Laura") in Spur 1. Das wäre ja was - meine Lieblingskleinbahn im Modell. Kenne ich bisher nur als H0 - Modelle.
    Ich bin in Naumburg/S. aufgwachsen, war als Kind mit meinen Eltern oft im Thüringer Wald, habe in Ilmenau studiert und wurde während meiner Studienzeit vom Eisenbahn- / Modellbahnvirus angesteckt . Seit 1981 lebe ich in Halberstadt - wegen der Halberstädter Dampfloks und der Harzer Schmalspurbahnen. Die "Laura" habe ich als Kind noch erlebt. Müßte 1960 eventuell auch 1962 gewesen sein. Wir hatten einen Ferienplatz in Allzunah und fuhren öfter mit der Kleinbahn.
    Viele Grüße
    Henning

    Hallo Jürgen,
    stimmt, das ist er. Als Spur 0 - Modell ist er für meine Pläne nicht relevant, weckt aber doch mein Interesse. Ich habe inzwischen eine vage Erinnerung, so ein Fahrzeug in den 80er Jahren mal vor der VES-M in Halle (oder war es der Schuppen vom BW-P) aus dem Zug heraus gesehen zu haben.
    Gruß Henning

    Hallo Forumsfreunde,
    ich will hier keine sinnlose Diskussion anstoßen, aber ich finde, die Weintraubenkerne bedürfen noch der farblichen Nachbearbeitung. Wenn man das selbst in die Hand nimmt, ist es die preiswertere Variante gegenüber Juweela. Man kann dann locker für wenig Geld einen Rüben - Ganzzug beladen. Aber jeder wie er mag. Ich hatte mir im März in Wulften für 8 € ein Tütchen Juweela - Rüben gekauft. Damit ist mein bescheidener Bedarf gedeckt. Und ich finde, die Juweela - Rüben sehen richtig gut aus. Ist aber gut zu wissen, daß man auch Weintraubenkerne kaufen kann. In Zeiten kernloser Trauben im Supermarkt, macht es Mühe, eine große Zahl Weintraubenkerne zu sammeln.


    Gruß Henning

    Hallo Forumsfreunde,
    interessantes Detail in dem Foto mit der V 20 ist für mich der Kran mit Schutzwagen. Ein Modell eines solchen Fahrzeuges gab es mal in H0 von Piko. Ich hatte es lange für ein Phantasieprodukt gehalten.
    Gruß Henning

    Hallo Ralph,
    ein Bild von einer dieser Zahlboxen - ich bin erfreut es zu sehen. Ich dachte, die Dinger sind heute längst vergessen. Knöpfe - ich meine auf diese Idee sind wir damals nicht gekommen.
    Hallo Roland,
    das mit einem Geldstück und dreimal ziehen, kenne ich. Das ist sicher eine verjährte Sünde. Wie lange die Zahlboxen in Naumburg im Einsatz waren, daran kann ich mich nicht erinnern. Lange war es sicher nicht. Ich meine, sie wären auch nur in den Beiwagen vorhanden gewesen. Vielleicht, weil die Wagen aus anderen Städten umgesetzt wurden. Woher weiß ich allerdings nicht. Vielleicht steht was dazu in den Büchern über die Bahn. In den Triebwagen mußte man vorne einsteigen und mußte dort das Geld einwerfen, sodaß der Triebwagenführer kontrollieren konnte, ob man bezahlt hatte. Lange gab es auch noch Schaffner. In den alten Triebwagen waren übrigens im Winter die ersten Sitze rechts und links im Innenraum sehr begehrt. Da war der Sand drin und die Sandbehälter hatten eine elektrische Heizung. Prägnant war auch das Quietschen der Triebwagen in einigen Kurven so in der Michaelisstraße am westlichsten Abschnitt der Ringbahn. Die Radien waren so klein, daß sogar die Zweiachser mit ihrem kurzen Achsstand ordentich zwängelten. Man hörte das Quietschen ewig weit. Ursprünglich war die Naumburger Straßenbahn eine Dampfstraßenbahn. Ich hatte mal die Idee, diese in 0e nachzubauen. Aus der Zeit der Dampfstraßenbahn stammt wohl die Bezeichnung als "Wilde Zicke". Ich kann mich aus meiner Kindheit nur an die Bezeichnung "Ille" erinnern.
    Gruß Henning

    Hallo Forumsfreunde,
    ich bin in Naumburg /S. im Jahr 1956 geboren und habe die "Ille" wie die Straßenbahn hieß natürlich bewußt wahrgenommen. Lange fuhren umgebaute (modernisierte) Altbautriebwagen vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Später kamen dann die Lindner-Triebwagen und in den 80er Jahren Gothaer Triebwagen aus Plauen. Eine zeitlang waren auch zwei Beiwagen in Betrieb. "Im Anhänger fahren" war für uns Kinder das Tollste was es geben konnte. Mit großem Interesse haben wir auch die Einführung der Zahlboxen registriert. Man warf ein 20 Pfenning-Stück (oder zwei Groschen aus Alu) in die Trommel und zog am Hebel. Die Trommel drehte sich um eine Position weiter und ein Fahrschein kam aus dem Schlitz. Der hing an einer Rolle. Und wenn uns der Hafer stach, haben wir den Hebel auch ein paar mal mehr gezogen. Die Verladung von einem der Altbautriebwagen habe ich erlebt. Er wurde am Bahnhof von einer Tatra-Zugmaschine aus dem Gleis gezogen. Dann legte man Stahlplatten unter und zog den TW zur Verladerampe und auf einen Flachwagen. Die Ausweichstation lag übrigens in der Tat direkt vor dem Bahnhof. Es gab nach meiner Erinnerung noch fünf weitere. Nach dem Bau eines sogenannten Boulevards, einer Fußgängerzone in der Innenstadt, war der Ring einige Jahre unterbrochen. Die Ausweichstelle auf dem Markt fiel diesem Boulevard auch zum Opfer.
    Beim Anhänger (s.o.) fiel mir ein, daß ich als Kind auch Busse mit Anhänger erlebt habe. Bin aber nur einmal damit gefahren, weil mir (und wohl auch meinen Eltern) die Dinger unheimlich waren.
    Ach ja - Postautos, die Fahrgäste mit aufs Dorf nahmen, kenne ich auch noch aus eigenem Erleben. Man bin ich alt. Aber das hat alles nichts mit der Naumburger Straßenbahn zu tun. Nach der Wende schien ihr Ende besiegelt. Es ist der kleinen Schar Enthusiasten zu verdanken, daß es sie noch gibt. Ich muß gestehen, daß ich nicht so intensiv verfolge, wie es mit der "Ille" weitergeht, die auch gerne mal als "Wilde Zicke" bezeichnet wird. Ich bin nur noch selten in der alten Heimat. Vom Straßenbahndepot gibt es übrigens seit Kurzem bei Faller ein H0-Modell. Das Depot war mal eine Reithalle. Wußte ich nicht.
    Gruß Henning

    Hallo Arnold,


    danke für die Hommage an meine Heimat. Ich bin in Naumburg /S. genau im Ortsteil Almrich (http://www.naumburg-almrich.de/) geboren und aufgewachsen. Die Saale-Unstrut Region ist übrigens das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschland. Der Wein ist trocken - sicher nicht jedermanns Sache aber inzwischen durchaus begehrt. Als Kind hatte ich von meinem Elternhaus den Blick auf die Hauptstrecke nach Erfurt bzw. Saalfeld (Trennung kurz hinter Bad Kösen) und die Unstrutbahn nach Nebra / Artern. Das war sicher auch ein Auslöser meiner Begeisterung für die Eisenbahn und Modellbahn. In meiner Kindheit waren die Dampfloks allgegenwärtig. Bis Anfang der 80er Jahre gab es noch Dampfloks in Naumburg - den D 504 mit 01.5 und einen Leerzug mit Zementwagen bespannt mit BR 44 Öl und später BR 41 alle Bw Saalfeld. Mit gaaaaanz viel Glück bekam man sie zusammen aufs Bild - am Ostkopf des Bahnhofs oben auf der Brücke die Strecke von Zeitz mit dem Leerzug unten die Hauptbahn nach Halle / Leipzig mit dem D-Zug.
    Übrigens - kleiner Lapsus Naumburg (https://www.naumburg.de/) hat nicht den Zusatz Bad.


    Gruß Henning

    Hallo Harry,

    ist zwar nicht mein Modell, aber wieso Selketalbahn. Die habe ich in 1:1 vor der Haustür. Da fährt keine VIK. Dannewalde, da fährt Michaels Lok durch, ist eine (ehemalige) Station der Prignitzer Kreiskleinbahnen nördlich von Berlin.


    Gruß Henning

    Hallo Forumsfreunde,


    als begeisterter Anhänger der ehemaligen Kleinbahnen auf dem Gebiet der DDR kann ich berichten, daß auf Kleinbahnen in Thüringen bayrische Lokalbahnwagen eingesetzt wurden zum Beispielauf der Kleinbahn Buttstädt–Rastenberg. Fotos aus der Zeit um 1950 belegen das. Ich erinnere mich an eine Aufnahme, auf der dann auch noch eine Kö als Zuglok fungiert. Obwohl inzwischen mehr den Kleinbahnen der Altmark zugeneigt, wären die Lenzschen Lokalbahnwagen durchaus ein Grund, sich ernsthaft mit einem Projekt ala Buttstädt–Rastenbergzu befassen.


    Gruß Henning