Posts by fredduck

    Hallo,


    der Bausatz von Herrn Petau ist eingetroffen und schon mal probeweise platziert.

    Die vorbildgerechte Bausatzvariante gibt eine frühe Ausführung mit einem Laufsteg und einer Leiter wieder. Sie paßt nach dem Zusammenbau präzise in die vorhandenen Löcher im Kessel. Die Löcher auf der anderen Seite werden später verschlossen.


    Mir gefällt diese Ausführung sehr gut – nicht nur wegen der exakten Höhen des Geländers und der filigranen Gesamtausführung, sondern auch, weil sie sich interessant von anderen Ausführungen unterscheidet. Mein Privatwagen ist von den Änderungen der folgenden Jahren in diesem Bereich verschont geblieben … ;)


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    Eine Kesselseite wurde geöffnet (Deckel ist angeklebt und konnte mit einem Skalpell und etwas Waschbenzin - zum lösen des Klebers – abgenommen werden) um etwas Gewicht von 75 g einzulegen …


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    … schon „liegt“ er etwas tiefer in den Federn. Den Test auf meinem Marterstück mit aufgelötetem Hindernis von 1,5 mm, hat auch er erfolgreich absolviert.


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    Konnte noch einen zweiten Kessel und Rahmen bekommen um noch einen weiteren Umbau zu starten


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    Weitere Teile aus dem umfangreichen Sortiment von Herrn Petau wie die Pufferplatten, magn. Bremskupplungen sind angepasst worden.

    Eine Satz MW / FREMO Schraubenkupplungen fand sich noch im Bestand.


    Die OSM Puffer werden noch gegen 370er Ausführungen getauscht.





    Weiteres wie z.B. Bremsfangschlingen, Schlussscheibenhalter, Lösevorrichtung etc. werden folgen.


    Derzeitig erwarte ich noch weitere Teile, die schon mal von Anderen gemacht wurden. Es ist erstaunlich, was es in den vergangenen Jahren bereits für diese Modelle an Zurüst- und Umbauteilen gegeben hat …. .


    Herzliche Grüße

    Andreas




    P.S.:

    Eine Bitte – zunächst nur lesen (noch) nicht kommentieren o.ä.. Soll ein (Um-)Baubericht werden. Danke!!

    Hallo,


    Achstausch:

    Aufgrund des Umstandes, dass es sich um Bauteile für industrielle Anwendungen handelt, ist bei der

    "Verbindung von Achse /Zahnrad" eine Methode gewählt worden, die eine gewisse "Herausforderung"

    darstellt ... .

    Bin gespannt, ob jemand erfolgreicher sein wird - außer einer Neuanfertigung ....


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo,


    nach dem momentan einige O-Scale Kesselwagen auf den Markt kommen undHerr Petau einen Zurüstsatzin Form einer neuen Kesselbühne für diese Waggons ins Programm gebracht hat, war es auch für mich an der Zeit, mal einen in Obhut zu nehmen. Vermutlich bin ich nach all den Jahren einer der Letzten, der noch keinen im Bestand hat, geschweige denn jemals in der Hand hatte. Er gehörte bisher nicht zu meinem „Beuteschema“.


    Dieser Tage traf er von einem Forumsmitglied bei mir ein – vielen Dank an dieser Stelle!


    Bevor der Bausatz von Herrn Petau eintrifft, zunächst mal die 4,2 mm Radsätze entfernt und gegen die von Herrn Petau mit 3,5 mm getauscht. Dabei fällt eine der „Baustellen“ an dem Waggon auf. Die Radscheiben stehen verhältnismäßig „tief“ hinter den Achslagern. Dies hängt mit dem weiten Innenmaß von 43 mm der äußeren Rahmenprofile und den darauf mit angeformten Achshaltern zusammen. Um das Seitenspiel der Originalradsätze zu minimieren, wurde auf der Achse beidseitig ein Absatz gesetzt.




    Die neuen Radsätze mit 1,2 mm Lagerzapfen, erhalten beidseitig zwei Passscheiben. Zudem ragen die dazu gehörenden 4 mm Messingbuchsen mit ihrem 0,3 mm Rand etwas aus der Achslageröffnung heraus.









    Die für dieses Leichtgewicht doch sehr straffen Federn, tauschte ich gegen weichere aus dem Fundus aus.





    Ist ein Kompromiss – denn, was auffällt, der Waggon ist für mich der erste, bei dem nach Wechsel auf schmalere Radsätze, die Bremsbeläge vor den Laufflächen stehen! Das bietet ja noch weitere Optionen!!




    Beherzt wurden an einer Achse, beidseitig die angespritzten Achshalter, Lagerböcke etc. abgeknipst und die Reste geglättet. Dann provisorisch ein passendes gefedertes Laufwerk „angeklammert“. Mit diesem Versuch rutscht das Achslager näher an das Rad.


    Auf diesem Bild ist der Radsatz nach rechts gedrückt und zeigt den dann verbleibenden Raum zwischen Achslager und Rad.




    Das wird mein Weg werden.

    Noch steht bei diesem Versuchsaufbau das Fahrwerk hoch in den Federn. Wenn später alles komplettiert ist, erfolg erst die endgültige Anpassung der Federlänge.






    Fortsetzung folgt …



    Herzliche Grüße

    Andreas







    P.S.:

    Eine Bitte – zunächst nur lesen (noch) nicht kommentieren o.ä.. Soll ein (Um-)Baubericht werden. Danke!!

    Hallo Michael,


    unter dem Reiter sehe ich nichts zum Veranstaltungsort - ist dieser schon bekannt?

    Oder habe ich etwas übersehen?


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo,


    seit einigen Tagen führt Herr Petau einen Umbausatz für 0-Scale

    Kesselwagen im Programm. Dieser nach Vorbildunterlagen konstruierte

    Satz

    Kesselbühne für OSM-Wagen Nr. 383
    Bausatz, zum Bau ist die Lehre Nr. 383a notwendig. Bauanleitung
    www.mbpetau.de


    kann auch mit einem optionalen Lehrensatz ergänzt und gebaut werden

    Lehren für Kesselbühne für OSM-Wagen Nr. 383a
    Bausatz, zum Bau ist die Lehre Nr. 383a notwendig. Bauanleitung
    www.mbpetau.de


    Eine detailreiche Bauanleitung ist auf der Seite abgelegt.

    https://www.mbpetau.de/images/BAOSM.pdf


    Nun auch für mich ein Grund, mir mal einen dieser weit verbreiteten Waggons "zu angeln" ... ;)


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo,


    Modellbau Fechtner bietet meines Wissens nach derzeit die

    größte Auswahlmöglichkeit an (kostenpflichtigen) Kennzeichen an.


    Kennzeichen
    Geben Sie Ihren Modellbau-Fahrzeugen eine persönliche Note: Mit einem KFZ-Nummernschild, das Sie mit unserem Generator nach Ihren eigenen Wünschen…
    www.fechtner-modellbau.de


    In den Unterkategorien ist auch der Maßstanb 1:43 aufgeführt. Weitere Größen

    sind separat per Mail anzugeben / nachzufragen.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo Moritz,


    die RK BSI von Herrn Petau war ursprünglich (auch) für die Lenz V-60 geplant und erhielt sie auch

    als erste Lok angebaut


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    Auch beim Vorbild wurde einige V-60 ab 1959 mit dieser Rangierkupplung ausgerüstet, wie es im (neuen) EK Buch

    zur V-60 auf Seite 75 zu sehen und auf Seite 76 nachzulesen ist.


    Im Laufe der Vorbildrecherche wurde jedoch klar, dass sie (bis auf eine Ausnahme) nicht in

    "Serie" an der Baureihe Verwendung fand. Vermutlich hängt dies mit der Betätigung der Kupplung

    zusammen, da sie per Hand über Drahtseile ausgelößt wird.


    Auch das Modell kann per Drahtzug funktional gebaut werden (das Führungsröhrchen würde dann verstekkt im

    Rahmen /Gehäuse der Lok seinen Platz haben. Die Ansteuerung kann über einen Servo erfolgen womit sie

    auch für Loks anderer hersteller verwendbar ist.


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    Die Rangierkupplung RK BSI 850 - Auslösung über Druckluft - war dann schon eher und länger an einigen V- 60 anzutreffen. Sie soll 2022

    als Modell zur Messe Gießen vorgestellt werden. Momentan wird an einem Prototypen - Ableitung aus der RK BSI - "gewerkelt"


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    Sie ist auch heute noch an vielen Privatloks anzutreffen


    Ob die RK BSI auch für die V-100 verwendbar ist kann ich Dir nicht verlässlich beantworten, da mir dies noch nicht in den Sinn gekommen ist. Ich würde aber dreist behaupten - im Prinzip ja ;) Auch wenn es mir innerlich widerstreben würde, dies zu tun :) :)


    Die Beantwortung der Frage zur Verwendung im Gleisbogen hängt sicherlich vom Radius ab. Gleichwohl der Fangbügel und Korb schon für Modellbahnverhältnisse ausgelegt sind, bieten beide noch "Potenzial" um sie etwas für betreibliche Situationen anzupassen.


    Es ist dann auch beim Einbau der Kupplung an der Lok, auf eine entsprechende Höhe des Fangbügles zu achten, d.h, dass er evtl. etwas tiefer im Zughaken des Waggons "liegt". Bei den bisherigen Einbauten in Köfs habe ich darauf geachtet, dass er etwas unter der Spitze des Zughakens "steht". Das hängt damit zusammen, das zum entkuppeln die Lok etwas vorrückt um den Bügel nicht mehr unter Spannung zu haben. Dabei wird er durch seine schräge Bauform etwas hoch gedrückt und die Auslösung der Lenz Kupplung kann ihre Arbeit leicht verrichten.


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    Vielleicht waren einige hilfreiche Informationen für Dich dabei ... .


    Wenn Fragen / Hilfe benötigst - melde Dich fredduck3@yahoo.de

    In Gießen werde ich "Gast" bei Klaus Weihe am Stand sein. Er führt die RK 900 in seinem Programm und vertreibt auch die RK BSI in Spur 1




    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo Donald,


    den dort angeführten "Getriebemotor" gibt es auch in 12V Ausführungen mit verschieden Varianten

    an Nenndrehzahlen - z.B. bei Ebay.

    Der abgebildete "Messingkörper" mit Achse ist ein Differenzial mit einer 1:1 Übersetzung.


    Soll diese Kombination zwischen zwei Rahmenwangen Platz finden, ist u.U. etwas Nacharbeit erforderlich - Radsatzinnenmaß

    könnte sonst sehr knapp werden.


    Für sehr langsame "Rangiergeräte" eine Option - dort wo es nicht auf Drehzahl sondern "Kraft"

    bei geringer bis sehr geringer Drehzahl/ Geschwindigkeit ankommt. Ansonsten wird es laut ... ;)

    Nichts für Streckenfahrzeuge.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo Oliver,


    das ist zweifelsohne eine tolle Dienstleistung!


    Vielleicht wäre der Hinweis darauf wirklich an anderer Stelle im Forum besser platziert. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er „unter die Räder kommt“ und zerredet wird. Denn es geht Dir vermutlich nicht um das „für-und-wider“... ? Und wer welche Erfahrung mit welchen Mitteln gemacht hat oder habe ich Dich missverstanden?


    Über die weiteren Punkte könnte ein extra thread interessant werden ... .


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Nicht alle waren verzogen - hier steht ein gerader.


    Literaturempfehlung Carstens Band 8 "Drehgestell-Flachwagen"

    Seite 57 = "Technische Daten: Achslager: Gleitlager - ab 1968 z.T. Rollenlager"

    Somit wurden sie 1942 für den Transport der Panzerkampfwagen VI Tiger

    nur mit Gleitlagern und 940er Radsätzen gebaut - s. Seite 58 Zeichnung Ablieferungszustand 1943


    Gruss


    Hallo Jörg,


    oh, das "hört" sich nach einer Art "Kompensationsdeal" an.

    Er braucht ja später auch noch etwas "Schmutz"... ;-))

    Gerne, ich lege sie Dir zurück.


    Klasse Idee mit den Rungen!!!! Ich hatte Deinen Bericht schon gar nicht

    mehr auf dem Schirm.


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Die Forensoftware weist darauf hin:
    "Die letzte Antwort auf dieses Thema liegt mehr als 365 Tage zurück. Das Thema ist womöglich bereits veraltet. Bitte erstellen Sie ggf. ein neues Thema."

    Ich wage mal den Versuch, diesen thread mit seinen vielen Anregungen zu beleben ... vielleicht ist er ja "zeitlos" ... .





    Hallo,


    oh je, nun weiß ich wie lange mein Sammp von Kiss schon in der „Bastelkiste“ verweilt. Vielleicht geht es noch jemanden so, der seinen Ssym46 /Sammp 705 noch „aufarbeiten" möchte, daher „füttere“ ich mal diesen thread und hole ihn damit aus der Versenkung ;)


    Auch ich war damals mit den Laufeigenschaften nicht sonderlich zufrieden und so wurde mein Modell zunächst zerlegt. Der Wunsch war schon damals vorhanden, ihm neue Radsätze mit 900 mm Vorbildmaß (20,0 mm) zu spendieren, da er ja ab Werk bereits Rollenlagen besitzt (s. Carstens Band 8 - Seite 58). Es gab nur damals keine mit 3,5 mm Radbreite und max. 0,8 mm Spurkranz … .


    So hat es nun einige Jahre gedauert, bis ich mich wieder an ihn + seinen „Lagerplatz erinnert“ habe, nachdem ich die Gelegenheit hatte, mir einige Sätze fertigen zu lassen. Die ursprüngliche Verwendung war für andere Waggons vorgesehen, daher haben die Lagerzapfen das Maß von 1,2 mm Durchmesser. Für eine universelle Vewendbarkeit wurden daher noch verschiedene Messingbuchsen mit in Auftrag gegeben. Auch die Länge der Lagerzapfen ist größer als bei den 940er Kiss Radsätzen.


    Es bietet sich an, die weiteren Schritte nach dem Ausbau der Drehgestelle (DG) aus dem Rahmen, vorzunehmen.

    Zunächst die Originalradsätze aus dem DG ausbauen. Danach die Achslagerdeckel entfernen und die „eckigen“ Lager entfernen.


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    Den gekennzeichneten „Halbkreis“ mit Hilfe einer entsprechend kleinen Rundfeile (ich habe es mittels eines 3,2 mm Metallbohrers per Hand gemacht, in dem dieser beim Drehen Richtung oberen Rahmen gedrückt wird)) entfernen.


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    Bild zeigt das Ergebnis


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    Der 1. Und 3. Radsatz wird „eingelegt“. Von außen werden die 3,4 mm Buchsen mit dem Bund nach außen zeigend, eingedrückt.


    41859592li.jpg



    Diese Radsätze haben im Gegensatz zu den Kiss Radsätzen eine schmalere Nabe. Daher werden die Buchsen etwas tiefer eingedrückt um das Seitenspiel zu reduzieren. Werden engere Radien gefahren, nicht ganz so tief eindrücken.


    41859593uh.jpg



    Beim 2. (mittleren) Radsatz ist die Vorgehensweise ähnlich. Hier sind nur die Lagerzapfen beidseitig um 1 mm kürzen, da baubedingt die Rahmenwangen hier nicht so weit zu „spreizen“ sind.


    Zum Schluss die Achslagerdeckel wieder einsetzen. Ihr innerer Absatz sorgt mit dafür, dass die Buchsen nicht verrutschen können.


    Ein Vergleich mit dem Kiss Radsatz zeigt den sichtbaren Größenunterschied zwischen 900er rechts und 940er links – obwohl es „nur“ 0,9 mm sind … .


    41859594rc.jpg



    In der Gesamtansicht wirkt der ganze Waggon dann auch etwas „gedrungener“ und kommt für mich seiner Bestimmung als „Schwergewicht“, optisch wieder etwas näher


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    So lag es dann auch nahe, ihm noch ein paar „Pfunde“ ähm Gramm zu spendieren. Insgesamt kommen mit den acht Messingstücken, die in den Fächern platziert wurden, 98 g zusammen. Für die Verwendung von Rungen, müssten die eingezeichneten Flächen heraus gearbeitet werden.


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    Mit den schmaleren Radsätzen und in Kombination mit den Messingbuchsen, hat er nun die für mich zufriedenstellenden Rolleigenschaft,


    Nach dem nun die Grundlagen für mich geschaffen sind, kann es an die weitere Vervollständigung gehen, die Eckhard sehr anschaulich und nachahmenswert in diesem thread beschrieben hat –


    Auch wenn dies Modell viel Kritik ausgelöst und bekommen hat– für mich ist auch er einer „mit Potenzial“

    Selbst wenn es etwas länger dauert, um ans Ziel zu kommen… . Es stört mich auch nicht, noch mal mehr als den Kaufpreis zu investieren. Im Gegenteil – erst dann wird er so, wie ich ihn mir wünsche. ;)


    Herzliche Grüße

    Andreas



    P.S.:

    Leider bin ich mit meinem Projekt zu spät dran – den geraden Metallboden von Herrn Petau gibt es nicht mehr. Vielleicht hat ja noch jemand einen für mich über, den ich ihm abkaufen kann - fredduck3@yahoo.de

    ERGÄNZUNG


    Hallo,


    aus gegebenem Anlass, da ich gerade von einem "aufmerksamen Leser" die

    folgende Rückmeldung erhielt:


    " ... ist der Beitrag ein Scherz ?

    Lauffläche mit Glasfaserstift aufrauen ?

    Lauffläche mit Schmiergelpapier reinigen ?

    Die einen polieren die Lauffläche...

    Jeder Beitrag ist zu etwas nutze und wenn auch nur um zu zeigen wie man es nicht machen sollte...."



    In den Tipps von Herrn Petau geht es einzig und allein - wie übrigens die Bilder zeigen - um Waggonradsätze. Nicht mehr und nicht weniger.

    In keiner Zeile ist von "aufrauen" die Rede. Oder habe ich das verkehrte PDF? Und wozu "aufrauen" wenn eben dort keine Farbe hinkommt? Selbiges habe ich für mich auch nicht mit dem Hinweis "Schleifpapier" in Verbindung gebracht.


    Doch ich lerne, ich darf wohl mit meinem Verstehen, nicht voraussetzen, dass es von anderen auch so verstanden wird. Hier bitte ich um Entschuldigung, wenn mein unbedarfter Hinweis zu solchen Ergebnissen geführt hat.


    Für mich als "Lackierlaien" (nein, besser formuliert: Ich hasse lackieren!!) war er sehr hilfreich und es erleichtert mir meine anstehenden Arbeiten

    erheblich. Benutzt habe ich ein gebrauchtes 800er Papier für Metall, dass ich bereits vorher mal im Einsatz hatte



    desweiteren weiche ich von dem Tipp ab und benutze "nur" einen alten Stiftenkloben um den Radsatz zu halten, da er für mich handlicher ist.

    Auch die O-Ringe habe ich durch andere passende Dichtringe ersetzt, die ich in der Sanitär-Grabbelkiste fand.







    Nach dem Lackieren, stelle ich den Kloben in ein Gefäß mit Terpentin. So lassen sich evtl. Farbreste einfach entfernen. Das meiste an Farbe bekommt eh der Einmalhandschuh ab :)


    Tipps, sind für mich nicht immer zu 100 % umsetzbar. Sie bieten mir aber die Möglichkeit, die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten und so vielleicht an der ein oder anderen Stelle neue Impulse oder sogar Motivationen zusetzen. Andersherum natürlich auch. Es liegt allein an mir, was ich daraus machen kann und möchte ... .




    Abschließend hier der ergänzende + ausdrückliche Hinweis:

    Es geht weder beim Einsatz des Glashaarradierers noch beim Schleifpapier darum, die Oberfläche "zu zerstören". Es ist ein bedachter und behutsamer Einsatz beider "Arbeistgeräte" vorzusehen.


    Für Lok- bzw. stromabnehmenden Radsätzen, ist zur Vermeidung einer eventuellen Oberflächenbeschädigung (Riefenbildung), worin sich der Schmutz festsetzen kann, Möglicherweise eine andere Vorgehensweise sinnvoller. Vielleicht auch bereits bei Radsätze, die über eine der gängigen nachträglich aufgebrachten Materialien auf den Laufflächen verfügen (Stichwort "vernickelt") ... .


    Wie angeführt, war dies nicht der Ausgangspunkt für den Hinweis zu diesen Tipps.

    Ich erlaube mir an dieser Stelle die Vermutung (ohne Rücksprache), dass dies auch nicht in der Absicht von Herr Petau lag.


    Herzliche Grüße

    Andreas




    Hallo,


    um das Thema „Isolierung Achshalter / Rahmen“ besser zu handhaben, ist im Zuge der gleichzeitigen Neuanfertigung von Radsätzen ( 3,5 mm Radbreite) für die gefederten Laufwerke, eine passende POM Buchse entstanden. Diese hat die Maße von 1,3 / 2,1 mm. Die Achslagerzapfen der Radsätze bekamen einen Durchmesser von 1,2 mm.


    So langsam nähert sich das Projekt damit dem Abschluss entgegen … ;)


    Einige beispielhafte Eindrücke von meinem „kahlen Arbeitsmodell“ - KISS Ommi



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    Fragen o.ä. bitte an fredduck3@yahoo.de, da viele diesen thread gern auch als Infoquelle, Bauanleitung etc. nutzen. Relevante Rückmeldungen pflege ich hier gern mit ein - Danke!


    Interessant sind für mich auch Rückmeldungen von Umbauten an Fahrzeugen, die ich bei der Planung gar nicht "vor Augen hatte". Diese erfordern u.U. einen tieferen und radikaleren Eingriff am Modell. Das Ergebnis so finde ich, rechtfertigt die Mittel ;-))


    Als Beispiele - 0 Scale Kesselwagen und Mühlheimer Gmms60 - nun auch mit gefederten Laufwerken + schmaleren Radsätzen und damit erheblich besseren Laufeigenschaften!


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    Herzliche Grüße

    Andreas




    P.S.: Die 1000er Radsätze sind für verschiedene Hersteller, einzeln bei Herrn Petau zu beziehen

    https://www.mbpetau.de/?view_m…ng_sort=&listing_count=96