Posts by fredduck

    Hallo Freunde des kleinen roten Rangierers,


    wie angekündigt, geht es in umgekehrter Weise mit dem Zusammenbau und zunächst mit dem abschmieren der Achsen und Zahnräder weiter:


    • wenn vorhanden, transparente Passscheiben auf die Achsen der Stufenzahnräder setzen – sind nicht bei allen Ausführungen eingebaut
    • beim zweite Stufenzahnrad ähnlich verfahren und es anschließend mit dem Lager in eine Hälfte der Antriebsgehäuse einsetzen.
    • Beide Hälften des Antriebsgehäuses zusammen fügen – dabei auf die angeführte Lage der Kabel achten die sich an den Pilzkontakten befinden.
    • die 3 Schrauben am Antriebsgehäuse einsetzen und verschrauben – die lange Schraube sitzt mittig, die beiden kürzeren jeweils links und rechts oben
    • Platine mit zwei kleinen Schrauben oben auf befestigen
    • Radsätze einsetzen – dabei mit einer Radsatzinnenseite zunächst einen Pilzkontakt etwas rein drücken, damit beide Räder klemmfrei eingesetzt werden können. Zuvor ist darauf zu achten, dass die Achslager auf der Achse, passend über ihrem Platz liegen!! Hier kann eine Pinzette zur Unterstützung hilfreich sein
    • über dem hintere Radsatz wird mit den beiden Schrauben, der Steg am Gehäuseboden angeschraubt
    • zum Abschluss die Bodenplatte auflegen und mit den 5 Schrauben ( 2 lange + 3 kurze) anschrauben. Die langen Schrauben haben ihren Platz vorn, da hier die Gewinde tiefer sitzen.
    • etwas „Schmiermittel“ an die Achsstummeleinsetzen des Stufenzahnrads und die Bronzelager aufstecken
    • Stufenzahnrad mit Lagern in die Box einsetzen und verschrauben
    • meine Vorgehensweise: zwischen jeden Zahn des Stufenzahnrades etwas Schmiermittel „setzen“


    Der 1. Teil des Zusammenbaus ist erledigt.



    Weiter geht es mit der größeren Herausforderung – dem Verfeinern und Umbauen der Gehäuse-Aufbauten. Herr Petau hat hierzu bereits vor einiger Zeit, einige interessante Zubehör und Umrüstteile entwickelt:


    1. Feinste Handräder /Füllräder – mit 4 oder 7 Speichen

    2. Kaminaufsatz für geschlossene Führerhaus Ausführungen Epoche IV

    3. Abdeckung Luftzufuhr (an der Rückwand) für die Webasto Heizung unter dem Dach - geschlossene Ausführung winterfest

    4. Lüfterklappe Rückwand – geschlossene FH Ausführung

    5. geätzte Herstellerschilder – Messing, Materialstärke 0,2 mm!!

    6. Neuer Frontgitter-Bausatz. Zum angegebenen Preis gehört auch die Ausfräsung der alten Imitation. Hierzu wird der Vorbau vom Kunden eingesendet.




    7. Bausatz für Verschleißpufferbohlen, die ab Mitte der 70-iger Jahre bei der DB erprobt wurden, da ab Mitte der 80-iger Jahre alle Loks eine sogenannte automatische Kupplung erhalten sollten.




    8. Neue Griffstangenhalter für den Vorbau!!





    Den Zusammen- und Anbau dieser Teile an der Lenz Köf II stelle ich im weiteren Verlauf dieses threads vor.




    Zwischenzeitlich sind meine Vorbauten von Herrn Petau, bearbeitet zurück gekommen. Er hat auf einer hierfür entwickelten Vorrichtung, die Kühler-Imitation heraus gefräst. Die Wirkung mit seinem Bausatz im Gegensatz zum Original ist enorm!!




    [



    Bei meinen Köfs sind auch mehrere der vermutlich1. Ausführung aus dem Lenz Programm dabei. Sie sind an dem 3. Spitzenlicht auf der Kühlerkante zu erkennen. Häufig habe ich schon das „Stöhnen + Maulen“ darüber vernommen, dass diese Ausführung falsch wäre. Nur weil etwas „häufig“ anders zu sehen ist, ist eine Abweichung davon nicht automatisch „falsch“. Im überaus interessanten EK Buch zur Köf II, ist auf Seite 383 oben, die Köf 6332 im Jahr 1959 abgebildet. Sie wurde 1958 gebaut und mit Hella Lampen ausgeliefert – 3. Spitzenlicht auf dem Vorbau an der Kühlerkante wie am Lenz Modell. Später wurde dies umgebaut, denn auf der Seite

    https://www.deutsche-kleinloks…1&action=image&position=1


    Ist sie als „323 644-5“ mit geändertem Spitzenlicht und weiteren Änderungen abgebildet.


    Wen es nun zu sehr stört, dass das Spitzenlicht „verkehrt“ wäre, kann auch selber aktiv werden.

    Dieser Schritt bietet sich geradezu an bevor der Vorbau wieder montiert wird.


    Die Beinchen der Lampenhalter sind u.U. angeklebt, sodass es geschehen kann, dass mind. eins davon abbricht. Kein „Beinbruch“ – von unten ein 0,5er Loch in die Stelle bohren. 0,5er Messingdraht in eine Hülse mit größeren Außendurchmesser löten – passend alles ablängen und dann als Prothese einkleben.

    Die neue Öffnung für die Lampe kann mit mehreren nebeneinander platzierten kleinen Bohrungen und dem anschließendem befeilen der Öffnung, erstellt werden. Der Platzhalter kann auch aus Kunststoff angefertigt werden – ist mir erst danach eingefallen ;-))





    Da die Lampe nun weiter hinten sitzt, ist der Lichtleiter für das Spitzenlicht u.U. zu kurz. Er ist an der Platine hinter der Frontplatte („Pufferbohle“) mit Lötpunkten verbunden. Mit 2 kurzen Kabelstückchen lässt er sich um die entsprechend notwendige Länge verlängern.


    Das und anderes in den kommenden Beiträgen.



    Herzliche Grüße

    Andreas





    P.S.: Bitte keine "Laberbeiträge" anschließen, da dies als Anregung /Bauanleitung für Interessierte erstellt wird. Dafür gerne neuen

    thread eröffnen - Danke für das Verständis!

    Hallo Peter,


    wenn Du mir Deine Mailadresse per PN sendest

    kann ich Dir vielleicht ein paar Tipps aus eigener Erfahrung

    geben. Kann Dir leider keine Mail oder PN senden.

    Möchte den Beitrag hier nicht mit einem extra Thema "sprengen".


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo Tom,


    Es ist noch nicht Winter?

    Die Gleise haben keine "Schienenstühle" .... ?

    Es ist schon Feierabend ... ?

    ....

    Die Köf II hat (noch) keine "ordentliche" Rangierkupplung ... ? ;-)))

    Herzliche Grüße

    Andreas

    Off topic


    Hallo Eddi,


    vom "Blick aus der Hauptstadt gesehen" (und natürlich auch anderen) wäre die Definition

    "liegt im Bundesland Nordrheinwestfalen /NRW" vermutlich verständlicher.


    "Ruhrgebiet" bezieht sich auf eine begrenzte Fläche darin ebenso wie "Münsterland, Niederrhein

    Ostwestfalen, Sauerland" etc. . Noch verständlicher mag dieser Link sein - der genauer das Gebiet

    "Westfalen" beschreibt".


    https://de.wikipedia.org/wiki/…orth_Rhine-Westphalia.svg


    Nicht unspannend der geschichtliche Hintergrund ... .


    Herzliche Grüße aus NRW / Ostwestfalen

    Andreas



    ... der auch nicht mit dem "Pott" in einen Kessel geworfen werden möchte ... ;-)))

    Hallo,


    nach Konstruktion und Abformung, sind die ersten Probegussteile des neuen Laufwerks für den Kiss Ommi 51 sind eingetroffen und mal provisorisch (d.h. nur eingesteckt) montiert worden.











    Dies war seit Anbeginn der Entwicklung von gefederten Laufwerken, mein persönlicher Favorit. Auf dieses LW habe ich mir am meisten gefreut, da ich der Meinung war + noch bin, dass dieses filigrane Waggonmodell es mehr als verdient hat, auch adäquate Roll- bzw. Laufeigenschaften zu bekommen.


    Mittlerweile konnte ich mit diesen Bauteilen, bei einigen bisherigen Modellen deutliche Verbesserungen dieser Eigenschaften beobachten. Was es allerdings mit bzw. aus dem Ommi auf dem „Marter-Gleis“ macht, ist selbst für mich ein großes und fast schon ungläubiges „WOW-Erlebnis“ … .


    Hier an einem Versuchsträger - aus der Bastel- /Restekiste mit 3,5 mm Radsätzen

    aber zuvor ein Originalmodell - auch mit 3,5er Radsätzen


    https://youtu.be/mj3VZ-XuqFE



    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo,


    was mich schon eine ganze Weile bewegt hat, war die Frage wie sich die gefederten Laufwerke an Waggons mit Stromabnahme verhalten werden? Wie kann es mit der Stromabnahme funktionieren? Über die Achslager - wie bei den Fahrzeugen ab Werk?


    Zur Ermittlung von Antworten, war das erstes „Opfer“ ein Lenz MCI. Für ihn paßt vom Vorbild, dass Laufwerk 4 mit Rollenlagern.


    Nach der Demontage des Gehäuses, Inneneinrichtung und zur Vorsicht auch der Bühnen, werden die Radsätze heraus genommen.


    In den Originalen Achslager stecken Messingringe mit angelöteten Kabel. Diese Ringe – sofern sie nicht schon beim Ausbau der Radsätze aus ihren Löchern „fallen“, lassen sich gut mit einem Zahnstocher heraus holen.






    Es empfiehlt sich, die Kabelabdeckungen im Innenraum vorsichtig (z.B. auch mit einem Zahnstocher) abzunehmen, damit die Kabel frei liegen und nicht unter Zug stehen.

    Danach können die Rastnasen an den Achshalterblechen etwas zur Seite gedrückt werden um die Kunststoffhalter heraus ziehen zu können.






    Die Rollenlager werden bisher nicht extra aufgebohrt, da für die anderen Waggontypen die Tiefe und Durchmesser des Gussteils ausreichte – bezogen auf die Radsätze (RS) mit 3,5 mm Radbreite und 4 mm Achsstummellänge.


    Für den MCI ist es notwendig, für die 3,5er RS, die Achslagerlöcher etwas tiefer zu bohren und um das Bohrloch 1,5 mm einzusenken. So kann die Radnabe auch etwas „eintauchen“ und etwas Seitenverschiebarkeit der Achse bleibt erhalten. Die „alten“ Lenz Achsen ohne Nabe (siehe Beitrag 19 Bild 1 + 4) funktionieren auch gut.





    Gegenüber anderen Lenz Fahrzeugen weißt dieses Modell eine weitere Besonderheit auf. Die neuen Achshalterbleche sind in der Form der Aufnahme anzupassen. Der Schlitz, in den sie gesteckt werden ist gegenüber anderen Fahrzeugen nicht so tief. Dazu bietet es sich an, zwei Zapfen „stehen zulassen“.




    Sind diese Anpassungen erfolgt kann das Federpaket aufgelötet /geklebt werden. Neben dem Loch (roter Punkt) für den Zapfen des Federpakets wird noch eine Bohrung gesetzt, in die das Kabel für die Stromversorgung jeweils eingelötet wird. Empfehlenswert ist es mit einer Trennscheibe, einen „Kabelkanal“ (schwarze Linie) für dieses Kabel zu setzen.




    Diese Arbeiten widersprechen dem eigentlichen Wunsch, ein möglichst einfach zu tauschendes Umrüstprodukt zu entwickeln. Bei der eher geringen Anzahl an umzurüstenden Fahrzeugen, macht es momentan keinen Sinn hier neue /weitere Investitionen vorzunehmen. Sollte ein Bedarf hierfür entstehen, kann diese ergänzende Arbeit mitbestellt werden - Fragen etc. an: fredduck3@yahoo.de  



    Nun zunächst das Ganze erst mal provisorisch zusammengesetzt – im weiteren mit dem schon angeführten Abdeckband als Isolierung. Es reicht, dies einseitig auszuführen.





    Test – ob alles zuverlässig funktioniert. Hier - auf dem „Martergleis“ mit zwei 1,5 mm aufgelöteten Messingstücken auf den Schienenprofilen.


    Video



    Nach der farblichen Behandlung der Gussteile, kann er weiter vervollständigt / zu gerüstet werden, dann wird er auch noch etwas in-die-Federn-gehen … .




    Herzliche Grüße

    Andreas



    P.S.: Sollte ein interesse an den gezeigten 3,5er Radsätzen bestehen - gegen Ende des Jahres wird noch mal eine Serie aufgelegt. Auch hier - Anfragen nur über fredduck3@yahoo.de - da dies kein "Laberbeitrag" ist, sondern für Interessierte als "Bauanleitung" dient - Danke!

    Hallo,


    um es vorweg zu nehmen – die folgenden Zeilen richten sich nicht an Kollegen, die alles „selber-machen“ können! Hier bitte ich darum, einfach weiter „blättern“ und Beiträge nicht zu stören – Danke!



    Hier folgen nun weitere neue + interessante Zurüst- /Umbauteile für die Lenz Köf II, aus der Werkstatt von Herrn Petau:


    Die Lenz Modelle haben in ihrer Ausführung die bereits verstärkten Ausführungen der Federpakete – 10 statt in der Ursprungsausführung nur 4 Federlagen. Dies hängt mit der späteren höher Motorisierung und der nötigen Erhöhung des Reibungsgewichtes zusammen. Um dies zu erreichen, erhielten die so umgebauten Köfs noch zusätzliche Gewichte – u.a. in Form von Schwerspat. Dies wurde in Kästen unter den Rangiertritten und den Batteriekästen eingebaut. Auch im Rahmen und hinter den Frontplatten wurden weitere Gewicht montiert.


    Köf 6311 im Bahnpark Augsburg

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    Herr Petau hat erste Entwürfe hierzu für die Lenz Modelle gefertigt. Es handelt sich dabei um neue Rangierertritte, die gegen die Originalteile getauscht werden können und um verkleidete Bleigewichte, die unter die Batteriekästen eingeklebt werden.



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    Eine weitere sinnvolle Änderung, ist das kommende Angebot für neue Fenster an der geschlossenen Ausführung der Köf II. Dazu wird es einen Rahmen mit der Nachbildung der Gummidichtung sowie Scheiben in der Stärke von 1 mm geben. Diese Materialstärke ist notwendig, damit beim eindrücken des Bauteils, dies nicht verformt wird. Der Unterschied ist beeindruckend!



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    An den offenen wie auch den geschlossenen Ausführungen der Köf II wurden ab Mitte Epoche III auch Scheibenwischer angebaut. Wer sich mit den Vorbildaufnahmen beschäftigt, wird entdecken, dass dies nicht alle Fahrzeuge bekamen und u.U. auch nicht an jedem Fenster ein Wischer angebaut war! Es gibt interessante Konstellationen zu entdecken …



    Ein erster Modellentwurf von Herrn Petau in einer sehr feinen Ausführung


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    Damit endet (vorerst) das Zubehör- und Umbaupaket für die Lenz Köf II.

    In den kommenden Tagen wird Herr Petau diese Sachen auf seiner Webseite eingestellt haben womit sie dann auch bestellbar sein werden.



    Vielen Dank an Herrn Petau für sein Engagement, diesen kleinen feinen Rangierer, dem Vorbild noch ein Stück näher zu bringen! Freue mich nun auf den Beginn meiner noch offenen Umbauten ;-)


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo,


    Modellbau Petau bietet in nächster Zeit, folgende neuen Zurüst- und Umbauteile für die Lenz Köf II an:


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    1. Feinste Handräder /Füllräder – mit 4 oder 7 Speichen

    2.  Kaminaufsatz für geschlossene FH Ausführungen

    3.  Abdeckung Luftzufuhr (an der Rückwand) für die Webasto Heizung unter dem Dach - geschlossene Ausführung winterfest

    4.  Lüfterklappe Rückwand – geschlossene Ausführung

    5.  geätzte Herstellerschilder – Messing, Materialstärke 0,2 mm!!

    6. bereits lieferbar: Neuer Frontgitter-Bausatz. Zum angegebenen Preis gehört auch die Ausfräsung der alten Imitation. Hierzu wird der Vorbau vom Kunden eingesendet.



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    7. Bausatz für Verschleißpufferbohlen, die ab Mitte der 70-iger Jahre bei der DB erprobt wurden, da ab Mitte der 80-iger Jahre alle Loks eine sogenannte automatische Kupplung erhalten sollten.


    Link


    Link



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    8. Neue Griffstangenhalter für den Vorbau!!



    Wie gewohnt stellt Herr Petau wieder ausführliche Bauanleitungen auf seiner Webseite ein. Parallel hierzu kann der Einbau der verschiedenen Teile auch in diesem Thread„Update meiner Köf II“nachgelesen werden. Dort geht es in den nächsten Tagen mit dem Zusammenbau und einigen weiteren Informationen zu den neuen Teilen, weiter.


    Dieser Beitrag erhält in der kommenden Zeit auch noch einige Ergänzungen, da noch weitere Zurüst- und Umbauteile folgen … .



    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo,


    zwischen Ankündigung und Auslieferung liegt "manchmal" ein ganzes Stück Weg ... .


    Einfach mal ins Spur 1 Forum schauen und sich einen eigenen Eindruck verschaffen ...

    2019

    https://www.s1gf.de/index.php?…912e1b55929850942e4e54992


    2020

    https://s1gf.de/index.php?page…59c7f5f41c26e854b970309af


    In der Spur 1 kommt es 2020 zu "Doppelentwicklungen bei der E71


    https://s1gf.de/index.php?page=Thread&threadID=36653


    In wie weit das paralle Zeitfenster der "Ankündigungen" eine Rolle spielt und vor allem welche - darüber

    dürfen sich andere einen Reim drauf machen.


    Außer schöner heißer Luft, sowie einem Bild vom

    Original ist mit der "Ankündigung" von spur1.at, , nichts geschehen ...


    Nun hole ich mein Popcorn raus, lege die Beine hoch und verfolge schmunzelt einen sich sicherlich

    unterhaltsam gestaltenden Thread über das liebste "Weihnachsgebäck" - Spekulatius ... .


    Herzliche Grüße

    Andreas

    Hallo,


    Ende 2019 lernte ich die Weichen „S-49 Ing. Nolte - Spur 1“ bei Herrn Nolte kennen und war sofort begeistert. In dieser Detailfülle einfach ein Traum!! Ein Wechsel zur Spur 1 fast nicht ausgeschlossen. Aber zuvor erlaubte ich mir die Frage:


    “ Ist so etwas auch in Spur 0 möglich /machbar?“ Einfache und schnelle Antwort folgte wie selbstverständlich von Herrn Nolte: „Wenn so etwas in Spur 1 geht – ist es auch in Null.machbar“


    Wow, dachte ich – das ist genau das, wonach ich schon so lange gesucht habe!


    Nach einigen weiteren Treffen und Brainstorming-Runden, wurde der Weg klarer – aber nicht einfacher ;-)) Es kristallisierte sich heraus, dass es ohne Unterstützung für Herrn Nolte nicht gehen kann.

    Neben seinem Schwerpunkt in Spur 1 und den „Industriearbeiten“ ist der Einstieg in die Spur 0 nur ein Nebenzweig seiner Tätigkeiten. So lag es nahe, dass - wenn ich meinen „Herzenswunsch“ realisiert haben möchte, ich auch „tatkräftige Unterstützung“ zu leisten habe!

    Mittlerweiler „arbeiten“ wir 1- 2 x die Woche zusammen in seiner Werkstatt … .


    Warum schreibe ich das alles? Weil wir gestern einen wichtigen Zwischenstand erreicht haben. Das erste Probestück einer Herzstückspitze (für eine Industrieweiche EW18) konnte montiert werden.


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    Damit haben wir einen nicht unbedeutenden Punkt erreicht. Er erlaubt es, dies nun auch einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Somit ist kund zu tun, dass sich ein neuer Hersteller (Kleinserie!) für“ vorbildliche Selbstbau- und Fertigweichen" ankündigt“!


    Derzeitige Planung der Herstellung sieht zunächst für 2020 folgende Weichen (links + rechts) vor: EW 18 (eigentlich EW 17, da 1791,66 mm
    Abzweigradius) EW 28 und 190er.Weitere Ausführungen hängen vom Interesse für diese Art des konsequenten Weichenbaus ab. Selbiges gilt auch für ein mögliches Streckengleis.


    Neben funktionierenden Klammerspitzenverschlüssen und einer nie dagewesen Detailfülle für die Spur 0, wird die Weichenkonfiguration (NEM, finescale, pur) wählbar sein. Zudem ist eine Ausführung vorgesehen, bei der NEM und finescale zusammen einsetzbar sind. Eine weitere Besonderheit stellen die „Industrieradien“ der EW 18 + 28 dar. Kurze Bauform, sodass sie auch daheim (Regalanlage etc.) – oder wie bei mir, für ein geplantes Industriediorama (4 Weichen), einsetzbar sein werden. Soviel sei an dieser Stelle zum Preis erwähnt, es richtet sich nicht an Schnäppchenjäger oder Kollegen, die raumfüllende Anlagen planen. Hierbei geht es um einen fast (ist ja immer noch Modell) kompromisslosen Weichenbau, der eher für Dioramen und /oder Modulbau ausgerichtet ist. Weitere Einblicke bieten auch verschiedene Filme in meinem „Youtube-Kanal“– z.T. noch über Spur 1 – doch sie geben einen Blick wohin die weitere Entwicklung geht.


    Zudem berichte ich in einem privaten“ Rundbrief“ (in den nächsten Tagen erscheint Nr. 7) über Entwicklung, Stand, Preise, Auflagen etc. dieses und weiterer Spur 0 Projekte aus der Kooperation mit Herrn Nolte (Federpuffer, Radsätze etc.). Dies behalte ich auch bei. Hier oder im Magazin wird später das fertige Projektergebnis gezeigt. Wenn Interesse am weiteren Verlauf besteht – Email an fredduck3@yahoo.de und ich ergänze den Verteiler für den Rundbrief.


    Aber Achtung – ist manchmal schon recht viel Lesestoff - einige Bilder gibt es auch dazu ;-))


    Bis zum Herbst!


    Herzliche Grüße

    Andreas




    PS.: Fragen o.ä. gern per PN

    Dies ist nur ein "Hersteller-Hinweis-Beitrag", Danke!

    Hallo Reinhold,


    was Thomas meint, hat er sehr anschaulich geschrieben.

    In manch einem Betrieb, hätte es dafür einen ordentlichen Anschiss gegeben ;-))


    Heute sagt man wohl eher:

    "Bodenlos leichtsinnig ist es, Werkstücke mit der Hand festzuhalten. Setzen Sie sie vielmehr mit dem Maschinenschraubstock oder Anschlag fest."


    Sowohl das eine -wie auch das Andere zielt darauf ab, die Gesundheit zu erhalten.

    Manchmal läßt sich gar nicht so "doof denken" wie es letztlich doch + unvermittelt geschehen kann.


    Auch die kleinen Hobby-Maschinen haben in Kombination mit dem, der davor sitzt, schon

    so manch böses Ergebnis "produziert" ... .


    Herzliche Grüße

    Andreas