Posts by Claus60

    Schmeis´ die Wozi Einrichtung `raus und baue Dir eine g´scheite Null Anlge `rein

    Das hab ich doch schon im Schlafzimmer gemacht. 9 von 12 m² im Schlafzimmer belegt meine Spur 0e Anlage. Im Wohnzimmer auch noch? Ich weiß ja nicht.


    oder geht es stillsitzend und absolut diszipliniert beim Baden zu?

    In aller Regel bin ich alleine beim Baden. Und mir selbst traue ich schon zu, etwas aufzupassen. Trotzdem wird sich der eine oder andere Tropfen nicht vermeiden lassen.

    Daneben ist ein Modellbahn-Betrieb bei gleichzeitigem Baden sicher nur in absoluten Ausnahmefällen angedacht. Klar, mein Smartphone steckt dann in einem Unterwasser- Gehäuse, damit könnte ich sehr wohl beim Baden die Modellbahn steuern. Aber wenn es Spaß macht zu baden, dann bade ich und spiele nicht mit der Modellbahn. Der Pool steht aber das ganze Jahr dort, baden kann man darin aber nur wenn es warm genug ist, was in unseren Breiten selten genug der Fall ist. So hätte der Pool halt einen "Doppel Nutzen".

    immer nur im Kreis fahren - selbst mit angedockdem Modul ...

    nicht irgendwie mit der Zeit langweilig?

    Ist halt eine riesige "Pizza- Anlage". Davon gibt es unzählige Beispiele im Kleinformat, z.B. bei Carl Arendt. Bei mir wäre es halt keine "Micro-" sondern einen "Macro-" Pizza.

    Hi.

    Inzwischen ist mir noch eine, vermutlich wohl total verrücke, Idee für eine 0 Regelspur "Anlage" gekommen. Auf meiner "Unkrautwiese" (auf Grund des nicht vorhandenen Erdreichs, ist nur Bauschutt und Schrott mit einer 1 cm dünnen Deckschicht drauf, wachsen nur Brennesseln, Giersch und Hopfen) wird ab nächsten Frühjahr ein Swimmingpool stehen. Der Pool steht schon in meiner Garage, aber die notwendigen Erdarbeiten für den Untergrund ziehen sich noch hin. Deswegen wird es diesen Sommer nichts mehr mit dem Planschen im eigenen Pool. Es handelt sich um einen runden Stahlrohrrahmenpool mit 3,66 Meter Durchmesser, den es kürzlich für ein Butterbrot bei Aldi gab. 3,66 Meter Durchmesser sind über 1,80 Meter Radius. Das sollte für Spur 0 ja wohl genug sein, dachte ich mir. Der Pool ist knapp 90 cm hoch. Wenn man nun an den Rahmen außen eine Trasse anhängt, könnte man einen Kreis mit knapp unter 4 Metern Durchmesser in ca 80-85 cm Höhe aufbauen. Eine Weiche zu einem späteren, demontierbaren Modul, um etwas Rangierbetrieb zu bekommen, ließe sich wohl auch unter bringen. Die Steuerung würde ich mit einer DCC-EX Eigenbau- Zentrale und einem entsprechenden Akku (Motorrad- Batterie o.Ä.) sowie mit einer Smartphone App vornehmen, alles in einem spritzwasserfesten Gehäuse unterhalb der Trasse untergebracht. So braucht man keine 230 Volt am Pool und die Verkabelung hält sich sehr in Grenzen. Die Trasse werde ich aus einem witterungsbeständigen Material (was genau, weiß ich noch nicht, muss ich noch recherchieren) herstellen und sie einfach mit entsprechenden Haken in den Pool- Rahmen einhängen. Die paar Kg für die "Anlage" fallen bei knapp 8 Tonnen Gewicht des befüllten Pools buchstäblich nicht ins Gewicht.


    Aus Kostengründen wollte ich Peco Code 124 Gleis verwenden. Normales Regenwasser sollte den Gleisen nichts ausmachen. Schließlich bin ich ja nicht der einzige, der Spur 0 im Garten aufbaut. Aber weiß jemand, wie es sich mit dem gechlorten Poolwasser verhält, das doch aggressiver als Regenwasser sein dürfte? Ein gelegentlicher Kontakt der Gleise mit dem Poolwasser ist auf Grund der räumlichen Nähe nicht zu vermeiden.


    Das Ganze soll auch im Winter draußen stehen bleiben. Ich habe bereits eine gute Winterabdeckung für den Pool, die auch die Anlage schützen würde. Aber die enormen Temperaturschwankungen (von -25° bis +50° sind im Lauf des Jahres durchaus drin) bereiten mir neben dem gechlorten Poolwasser die größten Sorgen.


    Diese Variante hätte zum einen den Vorteil, das ich mein Wohnzimmer nicht "verschandeln" muss und wäre zum anderen eine ideale "Sommer- Ergänzung" zu meiner Spur 0e Anlage...


    Was meint ihr, ist das überhaupt möglich und wenn ja, macht es Sinn?

    Hi.

    Guten Morgen,

    natürlich bin ich dort überall registriert, wenn aber der Versender KEINE Daten (Sendungsnummer) zur Verfügung stellt, hilft das leider nicht...

    Eigentlich doch... Ich bekomme häufig Pakete mit diversen Paketdiensten. Bei den meisten bin ich registriert, so auch bei der DHL. Wenn man (nachdem man sich angemeldet und eingeloggt hat) auf die Webseite:


    Meine Sendungen | DHL


    geht, werden einem da alle anstehenden und bereits ausgelieferten Sendungen angezeigt, die an die eigene Adresse geliefert wurden/werden bzw. die man selbst verschickt hat. Dazu braucht man keine Sendungsnummer, auch wenn diese Nummer eventuell beim Suchen hilft, besonders wenn man viele Pakete bekommt. Die Sendung taucht natürlich erst auf, wenn sie zumindest mal elektronisch angekündigt wurde (meint, eine Online Paketmarke erstellt wurde) oder wenn sie abgegeben wurde.


    Vorher kann man diese Sendung auch nicht umleiten oder einen Abstellplatz (z.B. Garage) angeben. Man kann aber generell solch einen Abstellort hinterlegen. Dann werden alle Pakete, die mit DHL kommen, bei Abwesenheit dort abgelegt. Sogar die Möglichkeit, einen Code für ein Zahlenschloss zu übermitteln, besteht. So kann man z.B. einen abschließbaren Schrank dafür aufstellen oder ein Zahlenschloss an die Garage anbringen, in den der Bote das Paket liegt, sofern man in einer Gegend mit Diebstal- Risiko wohnt. Am Tag der Zustellung kann man obendrein sehen, wo der Zusteller grade ist und so in etwa abschätzen, wann das Paket tatsächlich geliefert wird.


    Nur wenn man sich unter einem anderen Namen bzw. einer anderen Adresse registriert hat, als für den Empfänger angegeben ist, dann braucht man tatsächlich unbedingt die Sendungsnummer.


    Die Webseite ist allerdings technisch nicht besonders gut gemacht. Man muss immer wieder mal die Seite mehrfach aktualisieren, bis die Sendungen angezeigt werden.


    So ähnlich funktioniert das übrigens auch bei den meisten anderen Paketdiensten.

    Hallo Ingo.

    Diese Stifte gibt es von vielen Herstellern und das schon lange.

    Im letzten Jahr habe ich solche Stifte schon mal hier vorgestellt:



    Allerdings sind sie keinesfalls Ersatz für eine Airbrush, sondern wenn, dann höchstens für einen Pinsel. Ich empfinde sie allerdings eher als hervorragende Ergänzung zu Airbrush und Pinsel. Speziell um kleine Details wie Griffe usw. farblich abzusetzen, sind sie ideal. Größere Flächen würde ich damit allerdings eher nicht bemalen wollen.

    Hi.

    Auch wenn es im letzten Jahrtausend war, so habe ich früher mal (stark) geraucht. Damals waren Wegwerf- Feuerzeuge noch vergleichsweise teuer. In sofern weiß ich noch, wie man ein Feuerzeug mit Gas befüllt. Trotzdem Danke für den Hinweis. Dann werde ich mir mal bei Gelegenheit Feuerzeuggas besorgen. Meines habe ich damals entsorgt, als ich aufgehört habe zu Rauchen. Ob man das heute überhaupt noch verwenden könnte, sei auch mal dahingestellt.


    Wenn es interessiert, kann ich dann ja über meine Erfahrungen berichten.

    Hi.

    Vor kurzem sind mir zwei neue Werkzeuge zugeflogen.


    Das erste würde man bei einem Modellbahner wohl eher gar nicht vermuten. Es handelt sich um eine elektrische Nagelfräse, also eher einem Werkzeug für ein Nagelstudio. Tatsächlich handelt es sich um eine Art "Micro Drehmel" mit einer Steckfassung für Fräser u.Ä. Man muss also weder Bohrfutter noch Spannzange öffnen und schließen, sondern steckt den Fräser einfach in den Kopf. So ist der Werkzeugwechsel ungleich einfacher, bequemer und schneller.


    Da ich grade keine Fotos machen kann hier ein Link zu Amazon, um einen Eindruck von dem Gerät zu bekommen:

    https://www.amazon.de/dp/B0CW9M28YZ


    Das Gerät wird per USB mit Strom versorgt. Zum Glück hat die Mehrfach- Steckdose an meinem Basteltisch direkt einige USB Anschlüsse, wodurch es keines extra Netzteils bedarf. Normalerweise habe ich einen Akku- Bohrzwerg für solche Arbeiten, aber der deutlich kleinere "Kopf" dieses Geräts ist noch mal eine ganze Klasse handlicher und das, obwohl er per Kabel angeschlossen ist. Ich finde das kleine Ding wirklich geschickt und möchte es nicht mehr missen.


    Manchmal lohnt es, über den Tellerrand zu schauen. Wobei das nicht mein erstes Wildern im Werkzeugbedarf eines Nagelstudios ist. Meine Airbrush- Ausrüstung habe ich vor vielen Jahren gebraucht aus einem aufgegebenen Nagelstudio erworben und nutze es bis heute ohne jede Einschränkungen für den Modellbau.


    Das zweite für mich neue Werkzeug ist etwas, was man schon eher bei einem Modellbahner erwartet, ein Gas- Lötkolben.


    Wieder mangels Foto ein Amazon Link:

    https://www.amazon.de/dp/B0CVZSMWSC


    Für mich ist das aber absolutes Neuland. Ich habe noch nie mit Gas gelötet. Aber da ich den Kolben incl. Zubehör geschenkt bekommen habe, will ich mich zumindest ein Wenig damit auseinandersetzen. Die erste vermutlich ganz banale Frage, wo bekomme ich das Gas her? Handelt es sich um Feuerzeuggas oder braucht man dafür extra Gaskartuschen? Außerdem, wie regelt man die Temperatur? Da das Gerät offensichtlich kabellos ist, könnte ich mir vorstellen, das es sowohl "outdoor" als auch beim verkabeln der Anlage nützlich ist. Hat jemand vielleicht ein Paar Links zu Tutorials oder sowas? Wie gesagt, ich habe mich bisher noch nie damit auseinandergesetzt.

    Hi.

    Rollbock/Rollwagen-Anschluss?

    Nein. Es war ursprünglich nie geplant, Regelspur und Schmalspur gleichzeitig zu machen.

    zeig doch mal den Plan deiner aktuellen 0e-Anlage.

    Bitte sehr.



    Die Anlage ist in meinem Schlafzimmer aufgebaut und ist noch im Rohbau, genauer in der Phase des Gleisbaus. Der Unterbau incl. dem klappbaren Teil ist fertig und ein Teil der Gleise ist verlegt und verkabelt.

    Der Plan ist einfach ein Oval, welches eine Kehrschleife beinhaltet und eine Stichstrecke zu einem Kopfbahnhof angeschlossen hat. Ein Zug aus dem Kopfbahnhof muss mindestens einmal ums Oval, bevor er in der Kehrschleife gewendet wieder zurück kann. Gibt bei gut 3 x3 Meter Anlagengröße über 20 Meter Fahrstrecke minimum. Außerdem kann ich die Züge auch einfach mal kreisen lassen und entspannt zuschauen, wenn mir danach ist.


    Das "gestrichelte" Gleis liegt unterirdisch und das Teilstück links oben ist Klappbar ausgeführt, damit man ins Innere der Anlage kommen kann, ohne sich zu verrenken.


    Am Anlagenrand "oberhalb" des Kopfbahnhofs soll eigentlich eine Straße mit einer Häuserzeile hin. Hier könnte ich auch ein Regelspurgleis verlegen, das rechts an einem Prellbock endet und links im "Nirvana" verschwindet. Dort könnte ich sie an der Wand hinter dem Fernseher verschwinden lassen, der links oben neben der Anlage steht. Theoretisch könnte man sogar eine Kassettenlösung für Züge dort verwenden... Aber der Platz auf der Anlage reicht nicht, um z.B. ein Umsetzen zu ermöglichen. Weder in der Länge noch in der Breite ist dafür Platz... Man könnte maximal eine Umladerampe von Schmalspur auf Regelspur einbauen.

    Hi.

    Nachdem mein Regelspur- Fahrzeugpark um einen Lenz VT 98 auf eine akzeptable Größe und Beschaffenheit angewachsen ist, muss ich auch mal über ein wenig Auslauf für meine Fahrzeuge nachdenken. Meine Schmalspur- Anlage bleibt aber weiterhin die Hauptsache. Spur 0 Regelspur ist eher ein "Überbleibsel" aus Zeiten, in denen es mir noch besser ging.

    VT98_2.jpg



    Zunächst dachte ich an ein Stück Regelspurgleis auf meiner Schmalspuranlage. Aber dort wäre nicht genug Platz um auch nur eine Weiche sinnvoll unter zu bringen. Ich könnte also etwa 3 Meter hin und her fahren, sonst nichts. Das ist, selbst als "Nebenher- Projekt" doch etwas wenig.


    Der einzige andere Platz, der eventuell in Frage käme, wäre auf einigen Regalen im Wohnzimmer. Da wäre mit gut 6 Metern Länge einiges drin. Aber der verfügbare Platz ist nur 40 cm breit, etwas arg wenig für Spur 0... Ich hab mal was mit Anyrail und Peco Code 124 Gleis ausprobiert.


    Ingelstation.jpg



    Links ist ein Fiddleyard bzw. eine Schiebebühne vorgesehen. Der graue Balken oben rechts soll den Bahnsteig darstellen. Die beiden Stumpfgleise 1a und 2a (rechts im Plan) sind so lang, das dort (bei 1a unter Zuhilfenahme der Weiche) jeweils drei Zweiachser abgestellt werden können. Gleis 1 ist lang genug für fünf Zweiachser. Somit lässt sich der Bahnhof auch als Inglenook verwenden. Gleis 1 ist dann das Aufstellgleis und 1a sowie 2a sind die Nebengleise, die über Gleis 2 "bedient" werden. Das Stumpfgleis links oben kann ein Anschließer sein oder sogar einen Lokschuppen bekommen. Was das letztendlich wird, ergibt sich später noch. Vielleicht lasse ist es auch ganz weg, um ein paar cm² mehr an Landschaft zu gewinnen und eine Weiche einzusparen.


    Der Aufstellungsort hat zusätzlich dazu, das er so schmal ist, aber noch ein ganz anderes Problem:


    Dachschraege.jpg



    Die lichte Höhe ist extrem knapp. Eine herkömmlichen, ja mehr als 10 cm hohen Unterbau kann ich nicht bauen. Dann passt kein Fahrzeug mehr unter den Balken durch (sind 6 Balken auf der Länge der Anlage). Deswegen könnte ich das Ganze auch nicht als Module aufbauen. Eine 6mm Sperrholzplatte mit einem Rahmen aus 2 cm dünnen Leisten, um wenigstens Platz für die Kabel zu gewinnen, mehr ist für den Unterbau in der Höhe nicht drin. Da die Grundplatte flächig auf den Regalen aufliegt, sollte es keine Stabilitätsprobleme (wie ein Durchbiegen) geben, so lange die Anlage dort stationär bleibt. Aber zumindest passen zwei Fahrzeuge locker nebeneinander. Auf der Schiebebühne hat auch noch ein drittes Gleis Platz, sofern ich das mechanisch überhaupt hin bekomme, eine Schiebebühne einzubauen...


    Der VT 98 würde den Personenverkehr übernehmen. Eventuell gibt es auch mal einen Sonderzug mit der RaiMo T3 und 2 oder 3 Pola "Preußen" (die ich aber noch nicht habe). Für den Güterverkehr stehen neben der T3 eine Pola V20 (mit Munz Antrieb) und eine (noch zu "Germanisierende") Dapol B4 zur Verfügung. An Güterwagen gibt es einiges aus der RiPoLi Schiene sowie zwei BieMo und einen OSM Kesselwagen. Größere Loks/Wagen sind nicht geplant.


    Was haltet ihr von der Idee. Oder sollte ich mein Wohnzimmer lieber unangetastet lasen und mich mit dem Stück Gleis auf der "richtigen" Anlage begnügen? Wäre auf jeden Fall günstiger und auch schneller gemacht.

    Feldbahndiesel gibt es in riesiger Auswahl bei Achim Starke aus Leipzig. Die meisten sind für Halling Fahrwerke vorgesehen und lassen sich ganz einfach montieren.

    Der User "Martin" ist ein guter Freund von mir. Er hat schon sehr viele Loks von Achim gebaut. Hier mal ein paar Beispiele:





    Hi.

    Den Krauss C Kuppler habe ich auch. Ein schönes Modell, aber, trotz "Made in Germany" des Vorbilds eben "Rumänisch"... Die Resita ist dann deutlich größer und auch deutlich teurer, alleine schon, weil man die Bachmann 0n30 Consolidation kaum noch unter 250€ auftreiben kann...


    Ich habe grade mal meine Dampfloks durchgesehen. Tatsächlich sind "rein deutsche" Dampfloks da kaum vertreten. Es gibt "Rumänen", Österreicher" "Briten" und diverse "Amerikaner". Aber eigentlich keine Ur- Deutschen Loks.

    In der Pipeline habe ich als deutsche Loks eine Kastendampflok (ähnlich Plettenberg) als 3D Druck für das Fahrwerk einer MT Stainz (die gab/gibt es auch als Messing- Umbausatz in Kleinserie, manchmal auf eBay zu entdecken) sowie eine HF 160D "ähnliche" Lok auf Basis einer Piko BR 86. Da muss ich aber noch einiges an Konstruktionsarbeit machen, bevor die HF 160D v2 das Licht der Welt erblicken kann. Daneben gibt es auch einen Umbausatz, um die Stainz "einzudeutschen". Soweit ich weiß, ist der Umbausatz aktuell wieder lieferbar, nachdem es ja wieder ganz neue Stainz von Roco gibt.


    Für eine "Industriebahn" kann es aber durchaus auch viel exotischer sein, ohne das es auffällt oder stört. Wie wäre es zum Beispiel mit einer australischen Trambahnlok? Dafür gibt es frei verfügbare Druckdateien und als Fahrwerk wird der Lima Rangierdiesel verwendet. Die Lok besteht aus nur 5 Teilen und der Lima Antrieb wird einfach mit den 2 Schrauben angeschraubt, mit dem er auch beim H0 Modell angeschraubt wird.


    Hier mal neben der MagicTrain Stainz, noch nicht montiert und lackiert.


    Der Antrieb wird ganz einfach angeschraubt.


    Ich hab grade kein "besseres" Foto von der "fertigen" Lok zur Hand, aber so ähnlich kann sie aussehen, wenn sie lackiert und montiert ist:


    Wenn man einen eigenen Drucker hat oder jemand kennt, der einem die fünf Teile zum Selbstkostenpreis druckt, dürfte das wohl die billigste Spur 0e Lok sein, die überhaupt möglich ist. Für 20€ (analog, also zusätzlich DCC Decoder oder wie bei mir RC Empfänger einkalkulieren) stellt man die Lok problemlos auf die Räder. Ich hab mal 3 solche Lima Fahrwerke für zusammen 8,50€ gekauft. Einen 1€ China Glockenanker Motor (die 6 Volt Motoren kosten nur einen Bruchteil der 12 Volt Motoren und sind bei Betrieb mit Akku sogar von Vorteil) um den alten Lima Rundmotor zu ersetzen, dazu 3D Harz für vielleicht 2 oder 3€ und "Ich habe fertig". Das teuerste an der Lok sind (nach der Steuerungselektronik natürlich) tatsächlich die Kupplungen. Da es inzwischen auch DCC Decoder gibt, die man für 3 Volt Motoren einstellen kann, ist die Verwendung der super-billigen aber auch super- guten 3-6 Volt Motoren aus China auch für DCC Fahrer kein Problem mehr. Ich weiß es sicher zwar nur von den Train-O-Matic Decodern (und schon wieder Rumänien...), das man sie auf 3 Volt Motorspannung umstellen kann, denke aber, das es inzwischen wohl auch andere Hersteller gibt, bei denen man das so einstellen kann. Nicht nur Busch H0f sondern auch einige Tillig H0e/m Loks werden ja mit 3 Volt Motoren betrieben. Sonst muss man eben 5-10€ für den Tauschmotor ausgeben.


    Oder man nimmt gleich ein reines Fantasie- Modell wie das hier: ;)

    Viel teurer wird die "Emma" auch nicht, auch wenn man für die "Anna" als Fahrwerksspender mehr zahlen muss als für den Lima Diesel...

    Hi.

    Die Roco E94 habe ich hier auch zum "Schlachten" rum liegen. "Meine" V22 aus frei verfügbaren 3D Druckteilen (ursprünglich für 1:22,5 gedacht, weswegen der Druck echt eine Herausforderung darstellt) wird aber in 1:48 gebaut, da sie mir sonst einfach zu groß wird. Dann passt dort ein Drehgestell der Roco E51 genau drunter, ebenfalls nach Entfernen der mittleren Räder bei Beibehaltung der mittleren Achse. Meine E 94 (zumindest eines der beiden Drehgestelle) ist für eine "Freelance"- Deutz im 3D Druck vorgesehen, die zufälligerweise von einem gewissen Herrn "Lokonaut" ;) konstruiert wurde.


    Bei beiden "Spenderloks" ist aber nur ein Motor in der Mitte vorhanden, der über Kardanwellen auf beide Drehgestelle wirkt. Man muss also sowieso den (zumindest einen) Motor umbauen, damit man beide Drehgestelle nutzen kann. So kann man je einen der sehr guten und sehr preiswerten China Glockenanker Motoren pro Drehgestell verwenden. Die passen sicher unter die Motorhauben, egal ob bei der V22 oder der "Deutz" von dir, die ich ja auch im Bau habe. Damit liefern beide H0 Loks Antriebe für je zwei 0e Loks.


    Ob man die E94 oder E51auf 0m umspuren kann, weiß ich allerdings nicht. Ist einfach nicht meine Spurweite. Sicher weiß ich es nur von der Roco Köf3, die perfekt unter die C-50 passt, welche es im Original sowohl für 750 als auch für 1000 mm Spurweite gibt.

    Hi.

    Das Lima Gleis hat eine recht geringe Profilhöhe, da es mit H0 Schienenprofilen aufgebaut wurde, um Kosten zu sparen. Zum Lenz Gleis gibt das eine deutliche Stufe. Davon abgesehen sollte es keine gröberen Probleme geben. Eventuell ein Stück Peco Code 124 Gleis als Übergang dazwischen setzen, um den Unterschied nicht so groß werden zu lassen.


    Vielleicht kannst du ja auch die Schienenprofile der Lima Kreuzung austauschen. Könnte man versuchen. Eine einfache Kreuzung ist ja längst nicht so kompliziert aufgebaut wie eine Weiche...

    Man kann aber auch sinnvoll das Märklin-Material umarbeiten.

    Ja, kann man. Aber so große Umbauarbeiten wollte der TE doch grade nicht machen. Bei den Wagen mag es ja noch gehen, in dem man die Achsen und ggfs die Kupplungen tauscht (auch wenn es aktuell keine "fertigen" Radsätze gibt, die passen). Aber bei den Loks... Die Minex Diesellok ist zwar ganz nett, aber sie hat eine Achse zu viel. Außerdem macht es viel Mühe, den Antrieb zu isolieren, selbst wenn man die "Zusätzliche Märklin- Achse" mal ganz außen vor lässt. Bei der Dampflok ist es noch aufwändiger, da hier nicht nur die Radsätze isoliert werden müssen, sondern auch noch die Steuerung... Zusätzlich laufen M- Gleis taugliche Radsätze wie bei den Minex Fahrzeugen nur sehr problematisch (um nicht beschi...en zu sagen) auf NEM Gleis... Einfacher wäre es, den Antrieb komplett zu entsorgen und ein H0 "Zweileiter" Fahrwerk drunter zu bauen. Aber dafür sind die Minex Sachen, da inzwischen Märklin Sammlerware, einfach viel zu teuer. Das lohnt sich höchstens wenn man die Minex Fahrzeuge sowieso schon hat oder auf einem Flohmarkt von jemand, der nicht weiß was er da verkauft, günstig abstauben kann.

    Hi.

    Ein paar Hinweise zu "meiner" 0e...

    Bei der Wahl zwischen Magic Train oder Minex, dann auf jeden Fall Magic Train. Minex ist zu nichts kompatibel, zu gar nichts, da es das Wechselstrom- System von Märklin nutzt. Ein weiterer Punkt ist, das Magic Train bei Roco wiederauferstanden und im aktuellen Programm von Roco zu finden ist. Es gibt also dafür tatsächlich Neuware wohingegen Minex nur in dem 1970er Jahren verfügbar war.


    Für 0e gibt es viele Fahrzeug- Bausätze, die auf H0 Fahrwerken aufsetzen und sich einfach zusammenbauen lassen. Eine große Werkstatt ist dazu nicht nötig. Viel aufwändiger als der Zusammenbau eines "Faller Häuschens" sind diese Bausätze meist auch nicht.


    Mal ein paar Beispiele aus meinem Fuhrpark:


    DSC_1590.jpg

    Eine Krauss Waldbahnlok auf der Basis einer H0 BR 80 von Roco. Das Vorbild ist heute noch auf der Wassertalbahn im Einsatz.


    DSC_1591.jpg

    Eine L18H (ein rumänischer Loktyp, der in ganz Europa verbreitet ist) auf Basis einer Roco NS Rangierdiesellok.

    Beide Modelle sind aus günstigen Kunststoffbausätzen von KS (Kalle Stümpfl) entstanden.


    Und hier noch eine GEC aus einem 25€ Plastikbausatz von Chivers Finelines aus UK. Basis ist hier eine Roco Köf3...


    Daneben gibt es auch noch Bachmann mit vielen Großserien- Fahrzeugen nach US Vorbildern und auch in UK gibt es eine Menge. Wer es deutsch und edel mag, kann sich neben Schnellenkamp in 0m auch bei Henke bedienen, Dort werden Schmalspurbahnen nach Sächsischen und Württemberger Vorbildern angeboten, in Top Qualität zu ähnlichen Preisen wie Schnellenkamp und Bemo in 0m...


    Gleissysteme für 0e gibt es in Großserie mindestens zwei, die in Deutschland verfügbar sind. Man muss also nicht auf unpassenden H0 Gleisen fahren.


    DSC_1887.jpg

    Ein Vergleich zwischen H0 und 0e Gleis. Rein betrieblich gibt es keine Unterschiede, es ist beides Code 100 Gleis mit 16,5 mm Spurweite. Optisch liegt da aber schon eine Welt dazwischen, finde ich...


    Neben dem günstigen und weit verbreiteten Peco 0e Gleis (wie oben auf dem Foto), das nicht mehr als H0 Gleis kostet (eher weniger, wenn man in UK bestellt) und ein "reguläres" Schmalspurbahngleis darstellt, gibt es auch das etwas großzügigere Micro Engineering Gleis, das eine eher für Waldbahnen typische engere Schwellenlage sowie breitere und längere Schwellen hat.


    Meiner Ansicht nach ist Spur 0e ideal, wenn man in 1:45 bauen will, aber nur wenig Platz zur Verfügung hat und auch nicht unbedingt Unsummen an Geld ausgeben will. Man kann natürlich auch in 0e den Gegenwert eines Trump Tower im Fuhrpark versenken, aber man muss nicht unbedingt.

    Hi.

    Die PMT Antriebe sind zur Zeit nicht zu bekommen. Überall "Ausverkauft". Und die (lieferbaren) Halling Antriebe haben zu kleine Räder mit zu dünnen Achsen, so das man auch nicht einfach passende Räder aufziehen kann. Alles, was es in passender Größe an Rädern gibt, hat zu große Achsbohrungen. Da eine rund laufende Achse mit 14-17 mm Rädern draus zu machen, übersteigt meine Fähigkeiten.


    Ein "langes" H0 Drehgestell wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit. Die E94 ist allerdings nicht mehr für 100€ zu bekommen, danach habe ich schon vor einiger Zeit mal gesucht. Was es in "bezahlbar" gibt ist die E51. Die hat ca 1,5 mm kleineren Achsstand als die E94. Aber das sollte keine große Rolle spielen. Die älteren E51 (30-40 Jahre alt) laufen allerdings nicht grade super. So eine hätte ich sogar hier. Und die aus der Hobby Serie von vor ca 20 Jahren, die sehr gut liefen (ich hatte damals mal eine für deutlich unter 100€ neu gekauft, die ich leider nicht mehr habe, sonst würde ich sie garantiert jetzt "schlachten") werden nicht zum Kauf angeboten. Mal sehen, irgendwas wird mir schon einfallen.

    Hi.

    Die STL sind von mir, gehören zu meinen Frühwerken. Ich habe grade versucht, der Download klappt hier einwandfrei. Die Dateien sind aber zu groß, um sie hier anzuhängen. Es sind nur 1 MB erlaubt.

    Aber vielleicht klappt es per direktem Download:


    https://modellbahnblog.de/wp-content/uploads/2021/07/Personenwagen-Inneneinrichtung.zip


    https://modellbahnblog.de/wp-content/uploads/2021/07/Packwagen-Umbau.zip

    Hi.

    Da die 0e 'ler gezielt angesprochen wurden und ich einer bin... Die wenigsten Schmalspurer verwenden einen PC, da es meist bei einem beschaulichen Einfach- Betrieb mit ortsgestellten Weichen bleibt.


    Ich bin nicht mehr so gut zu Fuß, weswegen ich lieber gemütlich im Sessel sitzend die Weichen digital mit RC Servos schalte. Fahren mit der PC Steuerung tue ich auch nicht. Aber schalten sehr wohl. Meine Anlage wird mit einer freigeschalteten z21 Start und der Z21 App geschaltet. So spare ich mir ein analoges Stellpult aufzubauen und muss nicht extra den PC hochfahren. Manchmal verwende ich aber auch JMRI. Auch damit werden nur die Weichen geschaltet oder die Decoder programmiert. Die Z21 App ist mir eigentlich lieber, läuft aber nicht unter Windows (hab's versucht, klappt aber nicht richtig). Wenn ich also ein "großes" Steuerpult mit Monitor, Tastatur und Maus haben will, dann JMRI, sonst Z21 App. Sind halt nicht gar so viele Weichen, da ist die "doppelte" Arbeit kein Problem..

    Hi.

    Ich werde nicht mehr als 50€ für den komplett fertigen Wagen bezahlen, garantiert nicht. Kupplungen habe ich sowieso noch da (Ok, muss ich vielleicht irgendwann mal nachkaufen, wenn sie alle sind) und der Rest wird selbst gemacht, sofern überhaupt nötig.


    In einigen Tagen habe ich die Puffer sicher fertig. Die sind federnd und passen in die angespritzten Hülsen. Auf die Idee die Hülsen abzuschneiden, wäre ich nie gekommen. Kupplungen muss ich sowieso Andere anbauen. Da stört es mich nicht, das keine Kupplungen dabei sind. Und was sonst an Kleinkram fehlen sollte, werde ich bei Bedarf einfach drucken. Gegossene Messingteile kann ich nicht ausstehen. Alles, was ich da bisher in den Händen hatte, war krumm, schief, mit Gussgraten, die viel dicker als die eigentlichen Teile sind, hat nie gepasst und war trotzdem unverschämt teuer. Sowas kommt mir nicht mehr ins Haus. Darauf bin ich zum Glück nicht angewiesen. Brauche ich was, drucke ich es mir einfach selbst.