Posts by Claus60

    Hi.

    Der erste Schwung Mulden ist zu klein. Obwohl ich die Länge der Fahrwerke nicht geändert habe, nur die Breite, damit 0e Radsätze rein passen, ist die Mulde zu kurz und fällt zwischen den Stützen durch. Das sind gleich ca 4 mm, die da fehlen. Ich habe mich nach der Größe der mitgelieferten Mulde ohne Boden gerichtet, als ich die 009 Mulden hoch skaliert habe. Leider fällt das alles durch. Deswegen muss ich die Mulden noch mal, diesmal ca 4 mm länger drucken... Also heute wieder kein Funktionstest. Allerdings sind die Fahrwerke durch die recht schweren Radsätze gar nicht mehr so weit weg vom "Normgewicht" laut NEM 302 und somit schwerer als man vermuten würde, wenn man sie anhebt. Um die Norm auch ohne Mulde ganz zu erreichen, muss das Fahrwerk "nur" noch um 10 Gramm schwerer werden. Da ja noch Farbe und die Kupplungen dran kommen, sollten gut 5 Gramm Blei dafür ausreichen. Im Vergleich zu den Mulden ist dann schon einiges an Differenz. Wenn ich jetzt noch wie geplant eine Schicht Walzblei unter das Fahrwerk baue, dürfte das tatsächlich reichen. Und sollten die Fahrwerke sogar etwas schwerer werden, schadet das sicher auch nicht.

    Hi.

    Als kleine Fingerübung für zwischendurch "eben schnell" mal ein paar Kipploren gedruckt.



    Die Dateien stammen (mal wieder) von Thingiverse. Ursprünglich waren sie für 009 konstruiert. Dann hat sie jemand für 0n3 umgebaut. Da ich aber weder in 009 noch in 0n3 unterwegs bin, musste ich sie noch mal anpassen. Ich habe sie nach einigen Tests auf 92% Breite skaliert. So passen "herkömmliche" Radsätze mit 25,4mm Achsen sauber in die Fahrgestelle. Ich habe mir Radsätze mit 9 mm RP 25 Rädern von Tomschke (modellbahnradsatz.de) besorgt. Damit laufen die Loren extrem leichtgängig. Wenn man auch nur ausatmet rollen die Loren in der Ebene schon weg. Wenn man mag, kann man aber genau so gut die 10 Cent günstigeren NEM Radsätze dafür nehmen. Speziell da die RP 25 Radsätze in dieser Größe so gut wie ausverkauft sind und ich nicht weiß, wann sie wieder verfügbar sind.


    Das generelle Problem bei den Kipploren ist, wenn man sie für "echtes" Be- und Entladen nutzen will (was ich will), sind gedruckte Modelle zu leicht. Die (sündhaft teuren) Bachmann 0n30 Loren haben ein Vollmetall Chassis, um das nötige Gewicht zu erreichen. Aber fast 40€ für eine Kipplore ist mir dann doch eindeutig zu viel.


    Aus diesem Grund habe ich mir genau diese Loren ausgesucht, denn es gibt viele Kipploren auf Thingiverse. Die 0n3 Variante ist so konzipiert, das man den Boden der Mulde nicht druckt, sondern aus Walzblei herstellt. Dadurch werden die Loren richtig schwer... Eigentlich eine super Idee, aber leider nicht gut umgesetzt. Die Mulde ist ohne den herausgeschnittenen Boden einfach zu instabil. Man (ich) hatte keine Chance, das Blei entsprechend an die Mulde anzupassen, wie es eigentlich vorgesehen war. Also habe ich mir die Original Mulde rausgesucht und selbst passend skaliert. Die Mulden drucken grade, kann ich also noch nicht auf Fotos zeigen. Ich werde nun einfach entweder innen oder außen (vermutlich eher innen) auf den Muldenboden das Walzblei kleben. Das bringt dasselbe Gewicht, der Druck ist aber viel stabiler. Ok, die Kapazität der Lore ist dadurch minimal kleiner. Aber was solls?.




    Die Loren- Fahrwerke könnte man auch für andere Projekte verwenden, denke ich. Die Stützen für die Mulden sind separate Teile, die mit Sekundenkleber angeklebt wurden. Das Fahrwerk selbst ist ein einziges Teil, was ich flach auf dem Rücken liegend innerhalb von ca 20 Minuten gedruckt habe. So kann man auch eine Flachlore oder gar Loren- Drehgestelle daraus bauen. Wie gesagt, die Fahrwerke laufen extrem gut, in sofern würde sich das sicher lohnen. Die Harzkosten für 4 Loren (ohne Mulde) belaufen sich laut dem Slicer auf ca 16 Cent, also 4 Cent pro Fahrwerk...


    Als Kupplung ist (zum Glück für mich) die Kadee No# 5 vorgesehen. Die Gearboxen dafür werden einfach von oben auf das Fahrwerk geschraubt. Dann passt die Höhe genau. Bei Bedarf könnte man sicher auch andere Kupplungen anbauen.

    Hi.

    Du fragtest nach einer Alternative. So kleine Fahrzeuge "schreien" geradezu nach einem "Dead Rail" System. Entweder einfach wie ich per RC mit einem RC Sender und einem RC Empfänger (Deltang) ganz unabhängig von allen herkömmlichen Modellbahn- Steuerungen oder das Dead Rail System von Tam Valley. Mit letzterem kann man seine Fahrzeuge wie bisher gewohnt per DCC steuern. Mehr noch, man kann sogar seinen bevorzugten DCC Decoder verwenden, egal von welchem Hersteller, so lange er DCC versteht... Die DCC Signale kommen per Funk und die Energie aus einem LiPo Akku. Damit benötigt man gar keine Stromaufnahme an der Lok und könnte alle Räder mit Haftreifen versehen, ohne das es irgendwelche Einbußen gibt. Größer als ein Sounddecoder mit Lautsprecher und Puffer- Baustein wird das auch nicht. Kostet erst mal etwas mehr (für das Basis- Set, das man nur einmal benötigt) aber dafür hat man später nur noch Vorteile. Und man muss nicht mit verschiedenen Handreglern, Steuer- Programmen usw. hantieren.

    Hi.

    Für das (übrigens super gebaute) "Schweineschnäutzchen" sollte eigentlich eine angetriebene Achse ausreichen, da es ja in aller Regel solo oder höchstens mit einachsigem Fahrrad- Anhänger unterwegs ist.. Dann ist man beim Achsstand völlig frei. Sonst ist bei 0e dieser Halling Antrieb sehr interessant:


    Einzelachs-Antrieb mit variablem Achsstand - By Halling


    Daraus könnte man übrigens auch zwei Einachs- Antriebe bauen. Von einem Mini- Glockenanker Motor (gibt es z.B. bei Modellbahhn- Union für ca 10€) angetrieben bekommt man so einen ganz flachen und sehr gut laufenden Antrieb mit variablen Achsstand. Wenn die 10mm Räder zu Klein sind, muss man eben andere Radscheiben auf die Achsen pressen (lassen)...

    Hi.

    So eine Garret ist schon richtig geil. Irgendwann in ferner Zukunft baue ich mir vielleicht auch mal eine. Aber mit Sicherheit nicht aus zwei doch eher (für mich zumindest) hochpreisigen Loks. Ich würde das Ganze vermutlich deutlich "freelance'iger" angehen und mich im H0 Lager nach Fahrwerksspendern umsehen... Vor allem, da die maximale Loklänge bei mir durch die Drehscheibe im Bahnhofskopf auf 10,5 Zoll begrenzt ist. Eine Bachmann 0n30 Mogul passt mit den Rädern grade eben drauf, steht aber dabei an beiden Seiten über. Längere Loks können dann den Zug nicht mehr ohne extremen Rangieraufwand und die Hilfe einer Rangierlok umfahren. Und deine Garret sieht tatsächlich länger aus als eine Mogul, auch wenn die den typisch amerikanischen ultra langen Tender hat...


    Das Ergebnis ist auf jeden Fall echt gelungen. Auch die rot-schwarze Farbgebung sieht sehr stimmig aus.

    Hi.

    Das verlinkte Getriebe ist ein reines Umlenk- Getriebe mit einer Untersetzung von 1:1. Leider ist es kein Differenzial, sondern nur ein starres Umlenkgetriebe. Also muss die notwendige Untersetzung vorher stattfinden, weswegen man dafür Getriebemotoren verwendet. Die Sol Expert Getriebemotoren haben die Untersetzung im Namen... Der G1000 hat eine Untersetzung von 1:1000 , der G50 eine von 1:50 usw...

    Wenn du die gewünschte Geschwindigkeit kennst und den Raddurchmesser deines Modells misst, kannst du die notwendige Drehzahl des Getriebemotors ausrechnen. Bei einer Umdrehung der Antriebsrades legt das Modell dann Raddurchmesser mal Pi (3,1415) an Strecke zurück. Bei 20 mm Durchmesser (grob an einem 1:43 Modell gemessen) sind das gut 60 mm pro Rad- Umdrehung. Die Drehzahl des Getriebemotors bei 3,7 Volt (Nennspannung einer LiPo Zelle) sollte dann in etwa die gewünschte Umdrehungsanzahl ergeben. 30 Km/h entspricht 500 Meter pro Minute. In 1:45 sind 500 Meter etwa 11 Meter. Soll der LKW also 30 Km/h Vorbildgeschwindigkeit erreichen, muss der Motor 11000 / 60 = 183,5 Umdrehungen pro Minute an das Umlenk- Getriebe liefern. Bei den Lemo Solar 6 Volt Motoren würde entweder der G50 (also 1:50 Untersetzung, schneller) oder der G100 (1:100 Untersetzung, langsamer) in Frage kommen. Die entsprechenden Daten kann man auf der verlinkten Seite finden ("Passende Getriebe")...


    Bei RC würde ich auf jeden Fall die schnellere Variante wählen, da die meisten LKW dann doch auch mal schneller als 30 Km/h fahren können. Und hier hat man einen Fahrregler, über den man die Geschwindigkeit regeln kann. Bei einen "einfachen" Car System, wo immer Vollgas gefahren wird, würde ich den 1:100 Motor nehmen. Der schafft dann etwa 25 Km/h (umgerechnet). Immer das Beispiel mit den 20 mm Rad- Durchmesser vorausgesetzt, natürlich.


    Was ich nicht einschätzen kann, ist die negative Auswirkung des fehlenden Differentials. Je kleiner die Modelle, desto weniger Effekt hat das. Aber ob das schon bei 1:43 LKW ein Problem wird, weiß ich nicht.

    Hi.

    Je nach dem, was man als LKW akzeptiert. Ein Citroen HY ist laut Zulassung ein LKW. Aber es gibt von Tamiya einen Opel Blitz, von Revell einen White-Fruehauf Truck, es gibt von Monti gleich mehrere Liaz und auch Unimog LKW, usw. All das binnen 5 Minuten auf eBay gefunden. Die Auswahl an Fertigmodellen ist zwar ungleich größer, keine Frage. Aber es gibt sie dennoch, die LKW Plastik- Bausätze in Spur 0...


    Wobei es in ca. 1:45 gar kein LKW sein muss, um das Car- System einbauen zu können. Meine grade angekommene "Zeitmaschiene", der DeLorean Sportwagen aus dem Film "Zurück in die Zukunft" ist nun wirklich kein großer PKW. Dennoch ist es spielend möglich, darin die notwendige Technik unter zu bringen:


    DSC_1720.jpg


    Der Motor ist derselbe, den ich auch in meine 1:45 Loks einbaue, ebenso der 220mAh Akku. Beides für Car System viel zu stark. Es gibt ungleich kleinere Akkus (hab ich aber grade nicht da) und auch ungleich kleinere Motoren, wie beispielsweise der Mini- Motor vor dem Chassis. Für ein 1:43 PLW sollte er reichen, denke ich. Falls nicht, es gibt ja noch unzählige Größen zwischen dem 0408 Motor vorne und dem 1015 Motor auf dem Chassis. Wenn das im DeLorean geht, geht es auch in (fast) jedem anderen PKW.


    Vielleicht sollte ich den DeLorean zu einer Draisine umbauen, und nicht einen Kleinbus. Schließlich ist er im 3. Teil ja tatsächlich auf Eisenbahn- Schienen gefahren...

    DeLorean-auf-Schienen.jpg

    (Screenshot aus dem Universal Pictures Film "Zurück in die Zukunft III")

    Na ja, ich wollte mal probieren eine Draisine aus einem 1:43 Kleinbus (VW T1, T2 oder DKW Schnellaster) zu bauen. Alle drei Autos, die in Frage gekommen wären, waren vernietet. Da hätte man Nieten ausbohren müssen, um es auseinander zu nehmen...

    Robuster sind die Die-Cast Modelle aber auf jeden Fall, das stimmt.

    Hi.

    Den einen oder anderen Plastik- Bausatz für Autos in 1:43 gibt es durchaus. Ich habe z.b. von Heller drei verschiedene Citroen PKW als 1:43 Plastik- Bausatz. Ein DeLorean Bausatz (die Zeitmaschine aus "Zurück in die Zukunft") von Aoshima ist unterwegs (habe ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt). Auch ein paar LKW Bausätze von Monogramm oder Tamiya und ähnlichen Herstellern gibt es. Bestimmt gibt es auch etwas von Revell...


    Ich bin irgendwie eher auf eine RC Steuerung für die Autos aus. Aber mein Problem ist die Vorderachse. Die selbst zu konstruieren und bauen, davor habe ich etwas Angst. In H0 gibt es fertige Vorderachsen, aber in 0 sieht es da eher schlecht aus.

    Hi.

    gibt es denn eigentlich einen Nachfolger für die 10764 oder ist das dann die z21 Familie?

    Der Nachfolger des 10764 Verstärkers ist die z21 Start. Und mit Glück bekommt man die z21 Start , die viel besser ist als der Verstärker, manchmal auch zum Verstärker- Preis. So hat meine z21 Start, gebraucht und schon freigeschaltet, vor ein paar Jahren in einem Modellbahnladen nur 19,99€ gekostet. Sonst würde ich wohl immer noch mit dem Verstärker unterwegs sein.


    Und sooo schwach ist der olle Verstärker gar nicht. Er liefert (genau wie die weiße z21 und die schwarze Z21) immerhin 3,2 Ampere Fahrstrom. Allerdings muss dabei auch die Stromversorgung mitspielen. Anfänglich war ein klassischer Trafo beigelegt. Der hatte genug Leistung, war allerdings nicht stabilisiert, was zu ungleichmäßiger Gleisspannung führte. Später wurden billigste (aber einzeln extrem teuer verkaufte) Stecker- Schaltnetzteile beigelegt, wie auch aktuell noch bei der z21. Die sind aber viel zu Schwach, um die 3,2 Ampere auch liefern zu können. Dafür sind sie, wie alle Schaltnetzteile, systembedingt stabilisiert und liefern (halbwegs) konstante Spannung..


    3,2 Ampere reichen für 3-4 Spur 0 Loks (sofern es keine alten, stromfressenden Messingbomber sind) locker aus. Sofern nicht irgendwas defekt ist, natürlich nur.

    Hi.

    So einen "Dirt Bag" kann man auch gut unterwegs mal verwenden, wenn man eigentlich ein Stativ braucht, aber keines zur Hand hat. Ein Beutel (Plastiktüte, Gefrierbeutel, Jutetasche, Mülltüte,...) mit "Dreck" gefüllt auf eine Mauer, einen Baumstumpf,... legen und die Kamera dort rein drücken. Klappt wunderbar.

    Hi.

    LibreCad wollte ich auch ins Spiel bringen, da mir OpenSource immer besonders gut gefällt. Eine andere Möglichkeit, vor allem, wenn man sowohl 2D als auch 3D konstruieren möchte, ist FreeCad. Dort gibt es neben guten 3D Möglichkeiten auch vieles für 2D. Weitere kostenlose Programme, mit denen man Zeichnungen für Fräs- und Laser- Bearbeitung erstellen und auch Ätzvorlagen herstellen kann sind OpenSCAD oder Vektor- Zeichenprogramme wie Inkscape. Ich selbst nutze auch gerne das zwar nicht kostenlose aber preisgünstige Affinity Designer Vektor- Zeichenprogramm. Damit komme ich erheblich besser klar als mit Inkscape. Die "richtigen" CAD Programme wie AutoCAD, TurboCAD oder LibreCAD sind mit meist viel zu aufwändig für meine Zwecke. Ich erstelle allerdings fast ausschließlich Laser- Vorlagen, wenn ich nicht in 3D konstruiere,

    Hi.

    Man kann den Klotz auch aus Holz machen. So schwer sind Smartphones in der Regel nicht.

    Eine andere Variante ist die Verwendung eines Min Stativs. Wenn man dabei das Smartphone "auf den Kopf" stellt, also das Objektiv nicht oben sondern unten bekommt man ebenfalls die gewünschte "Preiser- Perspektive", kann das Smartphone aber auch auf unebenen bzw. schrägen Untergründen grade positionieren.

    Ich meine so etwas:

    Dreifach Mini Flexibel 360 Grad für Kammern Schwarz
    Dreifach Mini Flexibel 360 Grad für Kammern Schwarz
    www.amazon.de


    oder gleich mit Bluetooth- Fernauslöser fürs Handy, damit man nicht verwackelt:

    Handy Stativ Mini Stativ für Smartphone und Kamera Handy Stativ Ständer handystativhalter für iPhone Stativ Samsung Halter Halterung Leichtes Kamera-Stativköpfe
    Handy Stativ Mini Stativ für Smartphone und Kamera, Handy Stativ Ständer Phone Stative Telefonhalterung und Fernbedienung Stativköpfe
    www.amazon.de


    Sind nur Typ- Beispiele, davon gibt es "Tausende" und das "Überall"...

    Hi.

    Ich denke nicht, das es auf einem Drehgestell praktischer wäre. Das gedruckte Teil glitscht recht gut. Bei meiner Trittschalldämmung ist jedenfalls keinerlei Kraftaufwand notwendig. Würde das Teil noch leichter gleiten, könnte ich mir sogar eher Probleme vorstellen als so. Außerdem weiß ich nicht, ob durch die dann doch deutlich größere Bauhöhe das Skalpell problemlos am Drehgestell vorbei kommt, um den Abstand klein genug hin zu bekommen. Es ist ja auch so schon nicht mehr möglich, Abstände Profil - Böschungskante von weniger als 10 mm zu nutzen, weil dann das Skalpell sogar mit den Schienenprofilen kollidiert. Deswegen ist das Tool wohl auch nur bedingt für Spur N und Z (bzw. H0e und H0f) zu gebrauchen, obwohl man diese Spurweiten natürlich erzeugen kann. Für solche Anwendungen dürfte man wohl nicht mit einem handelsüblichen Skalpell klar kommen, sondern müsste einen flachen Halter für die Klingen alleine einbauen. Dann wird die Höhenverstellung der Klinge aber wieder ein Problem, usw.


    Find ich prima, dass du deine Werke der Allgemeinheit zur Verfügung stellst!

    Eigentlich schade, das es nicht viel mehr Leute so handhaben. Ich bin schon immer ein überzeugter Anhänger des Open Source Gedankens gewesen. Deswegen sind auch alle meine Computer- Programme (DT-Programmer, Media-Buddy, Codec-Lister,...) unter GPL Lizenz als Open Source Projekte sowie meine Eigen- Konstruktionen für den 3D Druck (später vielleicht auch 2D für den Laser) unter Creative Commons Lizenz verfügbar. Bei den 3D Objekten gibt es eigentlich auch immer das OpenSCAD Skript dazu, sofern möglich...

    Hallo.

    Hier geht es um ein kleines Werkzeug, das ich für meinen eigenen Bedarf entwickelt habe.



    Mit diesem Tool kann man die Gleisbettungen im 45° Winkel parallel zum Gleis schneiden.



    Es ist zum Gebrauch mit einem Skalpell von 8-10 mm Durchmesser gedacht. Man schiebt das Skalpell in das offene Rohr und schiebt das Werkzeug dann langsam übers Gleis. Dabei wird das Bettungsmaterial im 45° Winkel beschnitten. Hier im Beispiel handelt es sich um Trittschalldämmung aus dem Baumarkt. Kork u.Ä. sollte aber auch funktionieren. Die Schnitttiefe wird durch die Position des Skalpells im Rohr bestimmt.



    Somit kann man sehr schnell, sehr leicht und sehr genau das Dämmmaterial zuschneiden.



    Das OpenSCAD Skript ist natürlich mit Parametern ausgestattet, so das man das Werkzeug an unterschiedliche Spurweiten, Profilkopfdicken, Bettungsbreiten, usw. anpassen kann. Selbst eine Version für 3- Leiter Gleis ist möglich.


    Dazu werden am Anfang des Skripts einige wenige Parameter eingestellt.



    Wie üblich gibt es die Dateien zum Download:


    Böschungsschneider – Mein Modellbahn- Blog

    Hi.

    Es war wichtig, erst das Tunnelportal und dann die Anlage an der Stelle weiter zu bauen. So konnte ich die Lücken beim Auffüllen gut anpassen.


    DSC_1633.jpg


    Es ist jetzt nur noch die eigentliche Tunnelröhre frei, die aus Stabilitätsgründen nicht mit Styropor, sondern mit Sperrholz abgedeckt wird.


    DSC_1632.jpg


    Das Sperrholz wird auf der Stützkonstruktion der Tunnel- Innenröhre aufgesetzt. So werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

    Um die Tunnel- Innenröhre aber einbauen zu können, muss hier erst das Gleis liegen. Denn sonst komme ich nicht mehr ohne weiteres dran, um es z.B. einzusanden.


    Hallo.

    Inzwischen ist das Tunnelportal bis auf die Farbgebung fertig. Während ich so mit der Laubsäge vor mich hin sägte, fiel mir ein, das ich doch eigentlich zum Ablängen von dünnen Leisten eine Mini- Maschine habe…



    Das Teil wird per Akku mit Strom versorgt, so das man es überall verwenden kann. Um die Zuckerwatte- Stäbchen abzulängen braucht man aber etwas Feingefühl. Wenn man zu stark drückt, würgt man den Motor ab.



    Vermutlich wäre es besser gewesen, statt der Trennscheibe ein Mini- Sägeblatt zu verwenden. Doch ich habe tatsächlich Keines, zumindest Keines gefunden. Aber es ging auch so und das weniger mühsam und genauer als mit der Laubsäge. Nachdem alle Stützbalken montiert waren, habe ich die Kanten mit dünnen Balsastreifen abgedeckt, um die unterschiedlichen Materialien dort zu verdecken. Speziell die durch das Lasern geschwärzte Kante der Finnpappe sieht doch nicht gar so toll aus.



    Am Ausschnitt für die Tunnelröhre habe ich etwas breitere Streifen angebracht.



    Hier wird später die eigentliche Tunnelröhre aus schwarzem Karton angeklebt.


    Vor der Farbgebung noch mal eine Stellprobe.



    Macht sich doch, grade mit der Shay, recht gut, oder?



    Wenn das Portal auch noch farblich behandelt wurde, gibt es noch ein abschließendes Foto, bevor es endgültig an seinen Bestimmungsort kommt.