Posts by Claus60

    Hallo Reinhard.

    Solltest du dich letztendlich doch zum Verkauf entscheiden, würde ich mal vorsichtiges Interesse an der Emma anmelden. Ich bin ein großer Fan von Lummerland. Die "Augsburger Puppenkiste-" Emma habe ich bereits im Bau und suche vorrangig noch nach einem passenden Antrieb dafür. Aber auch die "Spielfilm-" Emma gefällt mir. Sonst ist mir aber der Aufwand, die Minex Fahrzeuge auf DC umzubauen zu hoch. Die komplette Sammlung würde ich also nicht übernehmen wollen.

    Hallo.

    Grüße aus der ReHa. Ich habe ja eine umgebaute CNC Fräse mit einem 15 Watt LED Laser Modul und kann deine Begeisterung gut verstehen. Ich habe bis jetzt meist Balsa- oder Sperrholz gelasert, Bei MDF tut sich mein Laser doch ziemlich schwer. Kraftplex habe ich bisher leider noch nicht probieren können, scheint mir aber das nahezu ideale Laser- Material für unsere Zwecke zu sein. Deine Erfahrungen zur Rauchentwicklung kann ich nur beipflichten. Stellt für mich gar kein Problem dar. Zumindest bei Sperrholz ist das sogar eher gemütlich, ähnlich wie ein Kaminfeuer an einem Winterabend...

    Dein Häuschen sieht sehr gelungen aus. Ich bin leider noch nicht so weit, das ich mit dem Gebäudebau anfangen könnte. Der Rohbau meiner Anlage wurde jäh durch Corona und die dadurch verursachte Holz- Knappheit unterbrochen. Deswegen befasse ich mich aktuell (na ja, vor dem Klinik- Aufenthalt und hoffentlich auch danach wieder) vorrangig mit dem Fahrzeugbau (in 0e). Und dabei verwende ich dann doch meist lieber den 3D Resin Drucker als den Lasercutter. Aber Kleinteile wie Fensterrahmen aus Fotokarton werden hin und wieder doch gelasert. Im weiteren Verlauf beim Gebäudebau kommt dann der Laser auch wieder häufiger zum Einsatz...

    Hallo Kurt.

    Das war auch weniger als Hinweis für dich gedacht. Hätte ich schon einen RR würde ich auch keinen "fast RR zum Fahrrad- Preis" mehr kaufen...


    Viel IT braucht man dafür aber nicht wirklich. Die Software für den Arduino ist fertig verfügbar, natürlich kostenlos. Man muss sie nur auf den eigenen Arduino kopieren. Mehr Aufwand ist es die Hardware zu bauen, da man maximal eine Platine bekommt, die man selbst bestücken muss. Ist also eher eine Frage von Basteln und Löten als von IT und Programmieren. Will man das lokale Bedienpult in "schön" haben, schadet es auch nichts, wenn man 3D Drucken kann oder zumindest jemand kennt, der das für einen erledigt. Die entsprechenden Gehäuseteile gibt es nur als frei verfügbare 3D Dateien zum ausdrucken. Sonst muss man die Dateien halt zum Dienstleister schicken, was dann aber die Kosten erheblich nach oben schraubt. oder man baut sich Entsprechendes aus Sperrholz, Alu/Messing oder Kunststoff einfach selbst. Oder man verzichtet ganz auf das lokale Bedienpult und steuert die Scheibe ausschließlich per DCC...

    Hallo.

    Ich habe vor ein paar Jahren auch mal eine Kitwood Hills Drehscheibe gebaut, allerdings in 0n30. Die Scheiben sind wirklich gut, und das nicht nur, wenn man den günstigen Preis berücksichtigt. Als Antrieb kommt bei mir ein Stepper Motor mit einer Arduino Ansteuerung zum Einsatz. Das kommt einem Rolls Royce zwar schon sehr nahe, kostet aber (um im Vergleich zu bleiben) nur so viel wie ein Fahrrad, alles zusammen vielleicht 20 Euro... Der Antrieb ist kraftvoll, absolut lautlos und läuft sehr langsam und weich. Die Scheibe lässt sich per DCC steuern, aber auch vor Ort mit einem Bedienpult und sogar eine IR Fernbedienung wäre möglich (hab ich aber nicht eingebaut). Die Hard- und Software dafür ist Open Source und extrem umfangreich und komfortabel. Das Umpolen der Bühnengleise ist selbstverständlich integriert, man kann auch ein Bühnensignal und sogar die Beleuchtung mit darüber steuern, sofern man will und vieles mehr. Den Antrieb, genauer die Software und die Beschreibung der Hardware gibt es im Stummiforum...

    Hi.

    Das "Problem" mit dem Programmiergleis habe ich bei mir eher einfach gelöst. Die Versorgung der Anlage wird mit einem Schalter sofern man einen mit genug Kontakten auftreibt, oder einem Relais unabhängig von der Zentrale ein und ausgeschaltet. Dazu muss das Relais / der Schalter 2 Kontakte für die Zentrale und zusätzlich 2 Kontakte pro Booster- Kreis (bei dir also 4x ein/um) haben. Die Gleise werden also nur mit Strom versorgt, wenn der Schalter / das Relais die Verbindung hergestellt hat. Das eigentliche Programmiergleis ist unabhängig vom Rest immer direkt mit der z21 verbunden. Ich nutze dazu mein "Fiddle- Gleis" welches sonst nur zum Tausch der Fahrzeuge dient. Deswegen ist der reguläre Betrieb dadurch so gut wie gar nicht beeinträchtigt und man kann nicht aus Versehen die zusätzlichen Booster Kreise vergessen... So lange die eigentliche Anlage "Strom" hat, ist das Fiddle- Gleis einfach nur ein Gleis von vielen, welches von der z21 direkt versorgt wird. Sobald aber die Anlage abgetrennt ist, mutiert das Fiddle- Gleis zu einem Programmiergleis.

    Hi.

    Die Drucker von Anycubic und Elegoo tun sich nicht wirklich was. Die Druckqualität ist bei halbwegs aktuellen Resin Druckern generell extrem hoch. Ganz viel Luft nach oben ist da nicht mehr. Viele Teile sehen schon eher aus als wäre das Spritzguss statt 3D Druck..


    Ich hab damals den Mars 1 genommen, weil er zu der Zeit deutlich günstiger (200€ zu 300€) war als der Anycubic Proton. Und da der Mars es immer noch so gut wie am ersten Tag tut, hat sich bisher keinerlei Grund ergeben, den Drucker zu wechseln. Deswegen käme für mich zur Zeit nur ein "großer" Drucker wie der Saturn oder der Mono X in Frage. Das wäre dann wirklich eine Verbesserung, zumindest mal bei der möglichen Größe der Druckteile. Aktuell würde ich eher zum Mono X als zum Saturn tendieren, aber sicher ist da nichts. Von der Größe abgesehen, gibt es keinen Grund, etwas zu tauschen, bevor der Mars 1 nicht irgendwann doch mal "schlapp" macht... Die höhere Geschwindigkeit der Monochrom Drucker ist zwar nice to have, aber ob der Drucker nun nachts um 3:00 Uhr fertig ist, oder Morgens um 6:00 Uhr, sofern ich ihn Abends eingeschaltet habe, spielt für mich keine wirkliche Rolle. Ich betreibe ja keinen Handel mit 3D Druckteilen...


    Was die Ersatzteile betrifft, da ist man bei Elegoo, zumindest als Amazon Kunde, fein raus. Es ist praktisch alles per Übernacht- Versand dafür bei Amazon zu bekommen. Wenn mal etwas nicht lieferbar ist, kann man das aber auch nicht in den USA oder China bekommen. Sobald es generell wieder lieferbar ist, hat es auch Amazon wieder im Programm. Bei Anycubic ist das zwar ähnlich, aber nicht ganz so umfangreich.. Nicht das ich bisher schon viele Ersatzteile benötigt hätte. Einmal habe ich bisher Folien nachbestellt, von denen noch 80% ungenutzt hier liegen. Außerdem habe ich, als es gerade im Angebot war, ein Ersatz- Display gekauft. Bisher habe ich es nicht benötigt und zumindest aktuell sieht es auch nicht so aus, als ob das in absehbarer Zeit der Fall sein würde... Das war es dann auch. Also eigentlich eher Verschleiß- als Ersatz- Teile,

    Hi.

    Wo hast du den Preis für den Ibee her? Im Offiziellen Shop von Uniz ist er mit 1264,99€ gelistet. Da wäre 370€ schon eine gewaltige Preissenkung. Dann habe ich mir eben ein Youtube Video über den Ibee angesehen. Danach soll er sehr schwer sein, was aber, sofern er erst einmal da steht, wo er hin soll, kein Problem darstellt. Die Auflösung ist praktisch identisch mit einem Elegoo Mars 1 (0,049 zu 0,047 mm beim Mars) , sollte also für die allermeisten Geschichten mehr als ausreichend sein... Und man kann ihn so wie es ausschaut, nur mit dem mitgelieferten Slicer verwenden (nein, ist nicht Chitubox)... Also im Prinzip ein ganz normaler Resin Drucker, allerdings mit einem selbst in der offiziellen Preisklasse ungewöhnlich großem Bauraum... Für 370€ bin ich ganz hellhörig geworden. Aber 1264,99€ sprengt mein Budget dann doch massiv und ist für mich unerreichbar...

    Hallo.

    welche Erfahrungen er mit Chitubox Pro gemacht hat, um den möglichen Mehrwert beurteilen zu können. Na?

    Auch wenn das "rein rhetorisch" war, antworte ich trotzdem mal. Da man die Basic Version für 30 Tage in die Pro Version umwandeln kann, bevor man etwas bezahlen muss, habe ich das natürlich gemacht. Man muss ja schließlich wissen, von was man redet... Von daher kann ich einige, wenn auch keine sehr üppigen Erfahrungen mit der Pro Version vorweisen.


    Z.B. das mit dem Text ist meiner Ansicht nach total überflüssig. So überflüssig, das ich es nicht mal erwähnt habe. Denn das kann (fast) jedes 3D Programm besser. Dafür muss ich nicht den Slicer bemühen. Beim Support ist mir gar keine tatsächlich am gedruckten Objekt sichtbare Verbesserung aufgefallen, weswegen das für mich reines Marketing ist. Und die Sache mit den Parametern, wegen meiner. Ich finde das völlig überflüssig, denn das spart unter Umständen maximal ein klein wenig Zeit. Aber in der Regel benötige ich doch das allermeiste der Oberflächen in einheitlicher Güte... Denn man kann ja nicht sagen, drucke die Außenseite ganz fein und die Innenseite ganz schnell, da sich die Parameter ja nicht Pixelweise, sondern nur schichtweise verändern lassen könnten. Klar kann man die ersten 5 mm, bei der nur Stützmaterial und kein Objekt gedruckt wird, dann schneller drucken. Das spart aber kaum wirklich Zeit. Speziell da ich versuche, mit möglichst wenig Stützmaterial auszukommen und die Objekte so konstruiere, das man eben möglichst gar keine Stützen benötigt...


    Daneben drucke ich grundsätzlich immer in der gleichen Z- Auflösung, die das Display auch in X und Y Richtung hat. Bei meinem Mars 1 also mit 0,05mm, da das Display eben 0,047 x 0,047 mm Auflösung hat. Das ergibt meist sehr harmonischen Ergebnisse...


    Das mit der besseren Insel- Erkennung ist auch ein reiner Marketing Gag... Die ist nämlich in beiden Chitubox Versionen eher sehr obsolet. Ich habe zwei mal die exakt gleiche STL Datei verarbeitet, einmal mit Basic und einmal mit Pro. Beide Drucker- Dateien haben exakt die gleichen Inseln an exakt den gleichen Stellen. Der Unterschied ist nur, das man die Inseln in der Pro Version automatisch löschen lassen kann, was dann meist zu neuen, größeren Inseln führt. In der Basic kann man sich die Inseln nur anzeigen lassen, sonst nichts. Im Photon File Validator werden dagegen so weit wie möglich alle Inseln repariert. So lange es sich nicht um zu große Inseln handelt, bei denen man nur noch manuell zusätzliche Stützen hinzufügen kann, korrigiert der FIle Validator im Gegensatz zu Chitubox Pro die Problemstellen automatisch.


    In der 3D Druck Community ist die Firma Chitu Systems (die auch Chitubox herstellt) übrigens gerade heftig umstritten. Der Grund ist, das unter anderem beim Mars 3 die Firmware von Chitu Systems (die stellen die Hauptplatinen für viele dieser Drucker her) vorsätzlich so verändert wurde, das man den Mars 3 und alle anderen Drucker, die auf dieselbe aktuelle Hauptplatine aufbauen, ausschließlich mit dem Chitubox Slicer verwenden kann. Konkurrenzprodukte wie der Lychee Slicer werden so komplett ausgesperrt. Und wenn Chitu Systems dann in 6 Monaten auf die Idee kommt, es wäre doch wunderbar "gewinnmaximierend", wenn man bei diesen neuen Druckern gezwungen würde, nur noch die Pro Version zu verwenden, hätte man als User die Ar...karte gezogen und kann den Drucker jedes Jahr auf neue defacto erneut bezahlen. Auf eine andere Software ausweichen kann man ja nicht.


    Monopole sind immer extrem schlecht für den Endkunden, deswegen sollte man tunlichst gleich gegensteuern. Auch wenn ich aktuell tatsächlich Chitubox als Slicer verwende (und soweit auch zufrieden damit bin), möchte ich aber doch die Wahl haben, das auch mal anders machen zu können. Sei es, weil eine "alternative" Software bestimmte Aufgaben besser bewältigt oder einfach auf meinem System stabiler läuft. Habe ich diese Wahl nicht, ist das für mich als Endkunde immer ein gravierender Nachteil...


    Zum Glück sind die von mir aktuell favorisierten Anycubic Mono X oder Elegoo Saturn noch nicht von dieser künstlichen Verkrüppelung der Firmware betroffen. Allerdings muss man sehen, wie lange es noch möglich ist, entsprechende, "offene" Drucker zu kaufen...

    Es gibt ein Chitubox und Chitubox Pro? Die Standardversion ist mit unbegrenzter Lizenz im Preis des Mars3 enthalten, die Pro-Version nur für 1 Jahr, und dann muß man lönen, wenn man die weiterbenutzen will?

    Das hat sich überschnitten, deswegen ein extra Post...


    Normalerweise braucht man die Pro Version nicht. Die "normale" Freeware Version (heißt da "Basic") tut es mehr als ausreichend. Bei der Pro gibt es mehr unterstützte 3D Formate, eine "bessere" (was auch immer das bedeutet) Insel- Erkennung und Tools zum reparieren von 3D Modellen. Dafür 169 $ pro Jahr auszugeben ist das sicher nicht wert.


    Jedes gängige 3D Programm kann STL Dateien ausgeben und zur Insel Erkennung gibt es eine Freeware, die diesen Job hundertmal besser erledigt (nennt sich Photon File Validator) und arbeitet, anders als man bei dem Namen vermuten würde, mit allen, von Chitubox unterstützen Druckern zusammen, nicht nur mit den Anycubic Modellen. Der File Validator ist in Java geschrieben und läuft deswegen auf allen Plattformen...


    Das Reparieren von STL Dateien sollte eigentlich nicht nötig sein, sofern man anständig konstruiert und die verwendete Software sauber arbeitet. Falls doch, gibt es mehrere Freeware- Tools, die im Zweifel bei Bedarf hier mal einspringen könnten. MeshLab und MeshMixer seien hier mal als Beispiele genannt... Ich hatte es bisher aber noch nicht ein einziges Mal nötig, eine STL Datei zu reparieren. Weder bei aus dem Internet geladenen Dateien und erst recht nicht bei meinen, in OpenSCAD selbst konstruierten Modellen.


    Grundsätzlich ist Chitubox (Basic) ein wirklich guter und in der aktuellen Version 1.9 auch stabiler Slicer für die meisten Resin Drucker...

    Hi.

    Ich nutze seit geraumer Zeit ebenfalls einen Elegoo Mars 1, der ja noch mit einem herkömmlichen Smartphone Display von Toshiba ausgestattet ist. Ein Reserve- Display (ca 20€) habe ich hier liegen, bisher aber noch nicht gebraucht. Bei Bedarf kann ich es also jederzeit wechseln. Das sollte ohne Probleme machbar sein und nicht mehr als etwa 20 Minuten dauern...


    Das ursprüngliche Display ist aber noch wie neu. Ein Austausch also noch in weiter Ferne. Allerdings habe ich gerade einen neuen Tank (18€) gekauft, weil beim Original- Tank die Inbus Schrauben, mit dem der Rahmen für die Folie befestigt wird, inzwischen "Rund" sind. Ich hoffe, das beim neuen Tank die Schrauben aus einem etwas besseren Material hergestellt wurden...


    Ich werde wohl noch eine ganze Weile mit dem Mars 1 auskommen können. Wenn, dann würde ich nicht auf den Mars 3 sondern eher auf einen größeren Drucker schielen wie den Eleogoo Saturn oder den Anycubic Photon Mono X . Ein Monochrom- Display, welches kürzere Belichtungszeiten und eine höhere Lebensdauer verspricht, ist heute ja auch bei den "Großen" üblich...

    Hi.

    Bei einem Resin Drucker kann man die Objekte im Slicer (z.B. Chitubox) aushöhlen lassen. Das muss nicht in der Konstruktion gemacht werden. Der Slicer bietet da mehr Möglichkeiten und auch mehr Genauigkeit, wenn man z.B. einstellt, das die Wandstärke 2mm nicht unterschreiten darf, dann werden die Wände beim auszuhöhlenden Objekt auch nirgends dünner...

    Meist verzichte ich aber darauf, denn dann muss man auch Abflusslöcher für das Resin vorsehen. Sonst schwappt ungehärtetes Harz im Inneren des Objekts herum und man spart so gut wie gar nichts, hat aber ein weniger stabiles Gebilde...

    Die Druckzeit wird beim Resin Drucker dadurch übrigens auch nicht verlängert oder verkürzt. Hier zählt nur die Anzahl der Schichten, also die Höhe des Objekts. Ob man dabei nur eine Stecknadel hochkant druckt oder die ganze Druckfläche vollgepackt hat, ist völlig egal.


    Anders ist das bei FDM Druckern. Dort reduzieren Hohlräume die Druckzeit tatsächlich (und nicht zu knapp), da hier das Filament ja nicht flächig sondern in Bahnen (despektierlich: Würsten) aufgebracht wird und der Druckkopf nur eine reduzierte Fläche überstreichen muss. Ich benutze aber schon seit längerem keinen FDM Drucker mehr, von daher bin ich dort nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ich habe zwar noch so ein Teil im Keller stehen, aber der ist schon lange nicht mehr einsatzfähig. Wirklich überzeugt haben mich die Resultate damit nie. Deswegen bin ich auch erst mit dem Elegoo Mars richtig in die 3D Druckerei eingestiegen. Dabei geht erheblich weniger schief, man muss nicht ständig am Drucker herum basteln und die Ergebnisse sind, zumindest bei mir, um Welten besser...


    Zumindest beim Resin Drucker würde ich, immer "normale" Maßstäbe vorausgesetzt, bei so einem Drucklufttank keine Hohlräume vorsehen. Bringt keine Zeit- Vorteile und spart, wenn überhaupt, vielleicht 1 oder 2 Cent...


    Edit:

    Die Öffnungen auf "halber Höhe" bringen leider nichts. Abflusslöcher müssen ganz unten (eigentlich ganz oben, denn das Objekt wird ja hängend unter der Druckplatte gedruckt) sein, damit sie ihren Zweck erfüllen können. Leider muss man sie deswegen später auffüllen, entweder mit Spachtel oder mit Kunststoff oder mit gedruckten "Stopfen". Ein Grund mehr, das im Slicer zu erledigen, denn erst dann weiß man genau, was wirklich ganz unten ist. Man muss die meisten Objekte ja schräg drucken...

    Hallo.

    Da ich ja bei RC Betrieb sowieso mit geringerer Spannung fahre und diese oft auch noch einstellbar ist (per StepUp Regler, da häufig "normale" 12 Volt Motoren bei 3,7 Volt nicht mehr sauber laufen) , ohne den Regel- Bereich (Regel- Stufen) zu verkleinern, ist die zu hohe Endgeschwindigkeit bei mir kein so extremes Problem wie bei Analog und selbst Digital- Fahrern. Deswegen habe ich noch keine Getriebe- Umbauten vorgenommen. Allerdings habe ich mir den Link zur zweigängigen Schnecke gleich in die Favoriten gepackt. Danke dafür.

    Zweiachsige Loks versuche ich so weit möglich immer mit RC und Akku zu betreiben. Durch die Liefer- Engpässe bei den Empfängern habe ich aber auch einige Loks mit Digital- Decodern und (noch nicht alle, werden aber bei allen nachgerüstet) Pufferspeicher in Betrieb. Das sind dann aber nur Loks mit mehr als 2 Achsen... Meine kleinste Digital- Lok ist eine Wassertalbahn- Krauss aus dem KS Bausatz mit einem dreiachsigen Roco BR 80 H0 Fahrwerk drunter. Sie war schon digital und mit Puffer ausgestattet, als ich sie bekommen habe. Sonst hätte ich sie wohl mit RC und Akku betrieben. Bei ihr ist das Langsam Fahren recht unproblematisch, auch mit dem Original- Motor. Ohne Puffer ist die Roco BR 80 (und damit auch die Krauss) aber nicht wirklich ein "Schleicher"...

    Hi.

    Vielleicht wäre ja ein Faulhaber Stirnradgetriebe 15/3-6,3:1 mit einem 1516E als Motor eine Alternative. Klar, 6,3:1 ist mehr untersetzt, die Lok damit also langsamer. Aber vielleicht ist das ja doch noch genug Geschwindigkeit... Das Getriebe ist mit Motor ca 27mm Lang und hat 16 mm Durchmesser.


    Edit:

    Es ist schon sehr Schade, das es die Glasmachers Schnecken nicht mehr gibt. Damit würde eine MT Lok ohne zusätzliches Getriebe ausreichend verlangsamt

    Hallo.

    Also sooo schlecht ist der Original MT Motor nun auch nicht. Ein Digital- Decoder mit Puffer und die Pilze sind völlig überflüssig auch bei Schleichfahrt. Meine Stainz läuft allerdings mit Akku und RC Steuerung. Das funktioniert auch auf völlig verdreckten Gleisen oder gar auf Holz- bzw. Plastik- Schienen wunderbar...

    Den MT Diesel habe ich nicht, denke aber, das es dort nicht wirklich irgendwelche Unterschiede zur Stainz gibt. Ich würde da eher Probleme bei den Antrieben der Bachmann 0n30 Loks erwarten, als bei den MT Loks. Auch so manche H0 Lok, deren Fahrwerk als Antrieb für ein 0e Eigenbau verwendet wird, bereitet da mehr Probleme.


    Klar, Glockenanker Motoren sind was richtig feines, aber zwingend ist der Motor- Umbau nicht, sofern der Original- Motor noch einwandfrei in Ordnung ist, imho...

    Ich habe hier auch noch einige Faulhaber Motoren herum liegen, die ich noch verwenden werde. Das sind allerdings 3-6 Volt Motoren, was bei Akku Betrieb besonders viel Sinn macht (die LiPo Akkus haben 3,7 Volt, das passt perfekt) Dafür haben sie nur 4€ das Stück gekostet, obwohl es echte Faulhaber Motoren sind. Ob allerdings meine Stainz mal einen davon bekommt, weiß ich noch nicht. Vermutlich aber eher nicht...

    Für kleinere Loks sind übrigens auch die Coreless- Motoren von tramfabriek.nl hervorragend geeignet und dabei wirklich preiswert (unter 20€)... Meine GEC wird bei Gelegenheit so einen 1020 Motor mit Gehäuse bekommen. Der sollte prima als Ersatz für den Original Roco Motor der Köf3 passen, die ich ja schon mehrfach als Fahrwerksspender für kleinere 0e Diesel gebraucht habe. Die Köf3, die in meine GEC umgebaut worden ist, hat einen schon arg strapazierten Motor, der seine besten Tage längst hinter sich hat. Die Faulhaber Motoren, die ich habe, sind aber etwas zu dick als Ersatz für den flachen Köf3 Motor, das würde zu viel Fräs- und Umbau- Arbeiten mit sich bringen...

    Fleischmann-Trafo mit Halbwellenanfahrt

    Ja, die Teile habe ich zu Analog Zeiten auch heiß und innig geliebt. Ich hatte damals auch schon Impulsbreiten- Fahrpulte, aber mit diesen Fleischmann Trafos waren die Laufeigenschaften irgendwie weicher und runder. Die PWM Fahrregler habe immer so einen eher harten kratzigen Motor- Klang verursacht.

    Hi.

    Als Shore- Härte für das Bio- Resin ist 84D angegeben, also ziemlich hart... Und den Eindruck hat es auch mich auch erst mal gemacht. Es scheint einen besseren mechanischen Eindruck zu hinterlassen als das Wasser- Waschbare Resin von Elegoo , was ich bisher immer verwendet habe. Aber ich kann im Moment nichts ausprobieren, da ich nicht zu Hause bin.

    Hallo.

    Das habe ich bisher noch nicht ausprobiert, Bei der C 50 handelt es sich ja um eine fertige STL Datei aus dem Internet. Da habe ich keine exakten Maße und kann deswegen nicht nachmessen. Aber grundsätzlich stimmt es, das die gedruckten Objekte schrumpfen. Um wie viel, hängt vorrangig vom Harz ab. Das "alte" Harz, das ich bisher verwendet habe, musste ich, um auf 1/10 mm genaue Größe zu bekommen, mit 101% slicen. Wenn das neue Harz hier etwas stärker schrumpft, dann muss ich halt, sofern es wirklich darauf an kommt, entsprechend anders skalieren. ist aber kein Problem, denn bei konstantem Workflow ist die Schrumpfung ziemlich konstant... Als ich meine 6 Zuckerrohr- Loren gedruckt habe, sind alle auf 1/10 mm genau gleich groß geworden. Sonst hätte es ja das eine oder andere Mal Probleme mit den (immer gleichen) Radsätzen geben müssen.

    Als ich das seinerzeit beim "alten" Harz so genau gemacht und nachgemessen habe, hat es sich um eine Radsatz- Innenmaß Lehre gehandelt, die natürlich perfekte Abmessungen benötigt. Dort habe ich die Lehre gleich mehrfach mit unterschiedlicher Skalierung gedruckt und dann die genommen, die am besten gepasst hat, War eben die mit 101%. In der Regel "ignoriere" ich die Schrumpfung aber einfach...

    Wenn ich wieder zurück bin, kann ich ja mal eine Testreihe drucken, um zu sehen, wie stark man vergrößern muss, um wirklich exakt die korrekten Maße zu bekommen. Bei einem neuen Harz und bei entsprechend hohen Ansprüchen an die Maßhaltigkeit, muss man das einfach in Kauf nehmen, wenn man 3D Druck einsetzen will. Es ist aber gar kein Problem oder Aufwand, die Skalierung im Slicer entsprechend vorzunehmen. An alle anderen Parameter muss man sich beim 3D Druck ja auch stets ran tasten...

    Hallo.

    Leider hat der Druck nicht funktioniert. Das lag aber nicht am Harz, sondern daran, das ein winziges Loch in der FEP Folie ist. Wie das da rein kommt, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist deswegen etwas Harz unter den Tank gelaufen und hat natürlich das richtige Belichten verhindert. Dadurch ist das C50- Gehäuse nur teilweise gedruckt worden. Die Teile, die da sind, sehen ziemlich gut aus. Auch scheint die Stabilität eher besser als bei herkömmlichem Harz zu sein. Aber das kann ich so natürlich nicht wirklich beurteilen…



    Zum Glück habe ich noch FEP Folien vorrätig. Nur ob ich es, bevor ich übers Wochenende weg fahre, noch schaffe, einen neuen Druck fertig zu bekommen, kann ich nicht versprechen…


    Wie gesagt, dieses Problem kann man dem Harz keinesfalls anlasten. Das was ich unter diesen Umständen sehen konnte, ist aber vielversprechend. Bewahrheitet sich das so wie ich aktuell vermute, wird das Anycubic ECO Harz mein neuer Standard… Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Keine Geruchsbelästigung, kein Erdöl sondern nachwachsende Rohstoffe (Sojabohnen) als Basis, sehr viel geringere Giftigkeit des flüssigen Resins bei (fast) Lebensmittel- Echtheit der ausgehärteten Objekte, Gute Druckergebnisse und keine Unmengen von IPO zu entsorgen… Das „Prilwasser“ sammele ich in einem Eimer (abgedeckt, damit keine Tiere an das Wasser können) den ich nach draußen stelle und vom Tageslicht vollständig durchhärten lasse. Der Wasser- Rest kann dann in Ruhe verdunsten und es bleiben nur noch kleinste Partikel zum Entsorgen… IPO würde zwar deutlich schneller verdunsten als Wasser, aber solche Mengen IPO in die Luft zu blasen, ist dann auch nicht sooo nett wohingegen verdunstetes Wasser einfach nur Wasser ist…

    Hallo.

    Das Resin ist heute angekommen, wie erwartet. Es ist (wie fast immer über Amazon) binnen einem Tag angekommen. Es ist tatsächlich nahezu geruchslos. Wenn man die Nase direkt in die Flasche hält, dann kann man etwas Geruch erahnen. Mehr ist da aber nicht. Das Zeug ist übrigens tatsächlich wie grau eingefärbtes Sojaöl, auch von der Konsistenz her. Meinen Salat würde ich damit natürlich trotzdem nicht anrichten. ich bin nämlich Olivenöl Fan… ?


    Mit reinem Wasser kann man es übrigens nicht waschen. Das schmiert nur, eben genau wie wenn man Öl oder Fett mit Wasser abwaschen will… Man benötigt wirklich Seifenwasser oder Alkohol dafür.


    Als erstes habe ich mal die passende Belichtungszeit ermittelt. Dafür gibt es ja Test- Dateien im Internet. Als Ergebnis kam für meinen Drucker (Elegoo Mars 1. Generation) 7 Sekunden heraus, also 1 Sekunde mehr als für das herkömmliche Harz, das ich bisher immer verwendet habe.

    Die Ausdrucke fühlen sich ungehärtet ziemlich Fettig an, was ja nicht wirklich verwundert. Gehärtet habe ich noch nichts. Aktuell drucke ich gerade das Gehäuse für das C 50 Projekt. Wird aber wohl nicht mehr rechtzeitig fertig um es noch heute zu fotografieren oder zu beurteilen. Morgen muss ich wieder zu diversen Ärzten. Da weiß ich nicht, ob ich es schaffe, Fotos zu machen und hier einzustellen. Von Donnerstag bis Sonntag bin ich gar nicht zu Hause, also könnte es etwas dauern, bis es die Ergebnisse zu sehen gibt…


    Zur Zeit bin ich zufrieden. Der Geruch ist absolut nicht mehr störend, beim Drucken überhaupt nicht mehr wahrnehmbar. Man muss kein teures IPO zum Spülen verwenden . Und es wird kein Erdöl dafür ver(sch)wendet sondern ein nachwachsender Rohstoff, eben Sojabohnen, genutzt.


    Zu den eigentlichen Druckergebnissen kann ich natürlich noch nichts sagen, da der erste „echte“ Druck zur Zeit noch läuft… Sobald ich da was genaueres weiß, stelle ich das hier ein.