Posts by Claus60

    Hallo.

    Leider hat die Wartung bei meinem Drucker nicht wirklich dauerhaft Erfolg gehabt. Inzwischen ist auch das Display kaputt. Es hing nach dem neuesten Fehldruck plötzlich statt im Drucker unter dem Resin Tank. Bis ich den Drucker wieder am Laufen habe bzw. einen neuen Drucker kaufen kann, wird einige Zeit vergehen, fürchte ich. Deswegen gibt es die Druck- Dateien für die C-50 vorab schon mal zum Download. Ich hoffe, das der Rahmen für den Köf3 Antrieb tatsächlich so passt. Leider konnte ich keinen fehlerfreien Druck der endgültigen Ausführung für mich selbst mehr drucken, bevor mein Drucker das Zeitliche gesegnet hat.


    Die Anleitung ist natürlich noch nicht fertig und wird nachgereicht, sobald ich meine C-50 irgendwann doch mal fertig bekommen habe.


    Zur Erklärung der Dateien im Zip- Archiv.


    Lies_mich_zuerst.txt” Hier stehen die Lizenz- Bedingungen drin, unter denen mal die Dateien verwenden darf . Keine Angst, für alle privaten Zwecke ist der Gebrauch komplett uneingeschränkt.


    Daneben sind diverse .stl Dateien enthalten. Die Dateien die mit “C50_” anfangen, sind die Original- Dateien, wie ich sie von Thingiverse geladen habe.


    Die .stl Dateien, die mit “C50-” anfangen, sind Dateien, die ich selbst erzeugt habe. Darunter befinden sich gleich 6 verschiedene Dateien für den Rahmen der Lok. Auch die Inneneinrichtung ist als .stl Datei vorhanden. Außerdem ist eine .pdf Datei enthalten, mit der man die Warnstreifen für die Pufferbohlen, die Beschilderung und auch eine Schnittvorlage für die Verglasung selbst ausdrucken kann. Die Schnittvorlage kann man auch auf bedruckbare Overhead Folie drucken. Dann muss man sie nur noch passend ausschneiden und hat gleich die fertige Verglasung. Daneben sind drei .scad Dateien enthalten. Das sind die eigentlichen Konstruktionsdateien. Damit kann man, bei Bedarf selbst auch noch Änderungen an der Konstruktion vornehmen.


    Hier der Download:


    C-50 Download

    Hi.

    Wenn es keine Kitwood Hills Scheibe sein soll, hilft normalerweise nur selber machen. Ein Drehteller passender Größe aus dem Küchenzubehör mit Kaffee- Rührstäbchen beklebt, sieht schon sehr nach Drehscheibe aus. Für kleinere Größen bietet sich eine CD im Jevel Case als Drehteller an. Die haben aber nur gut 12 cm Durchmesser. Als Antrieb würde ich, sofern 360° Drehung erforderlich ist, mit einem kleinen Stepper Motor und einem Arduino machen. Bei bis zu 180° reicht auch ein entsprechendes RC Servo (ein sogenanntes 180° Servo) bei dem man den Drehteller direkt an das Steuerhorn montiert. Dieses Servo kann man dann mit einem herkömmlichen Servo- Decoder ansteuern.

    Hi.

    Geil, eine E69 ohne Pantograph... Die Form der Lok mochte ich immer, nur mag ich keine Oberleitung bauen. Ich werde so etwas ähnliches bestimmt irgendwann mal "freelancen" für meine Karibik- Insel...

    Hi.

    Bei genauerer Betrachtung ist mir aufgefallen, das der Ausschnitt im Rahmen bei meiner Konstruktion etwas zu groß ist. Hier reicht er von Wartungsklappe zu Wartungsklappe. Im Original ist der Ausschnitt aber sichtbar kleiner. Es gibt ein Stück Blech innen neben den aufgesetzten Wartungsklappen. Das habe ich eben schnell korrigiert.



    Aktuell druckt gerade der zweite Prototyp. Ich hoffe, das jetzt alles passt. Aber man weiß ja nie…

    Hallo.

    Nachdem sich ja während meines Besuchs bei meinem Kumpel Martin leider herausgestellt hat, das der Antrieb so wie ich es gedacht habe, nicht ans Laufen zu bekommen ist, musste ich die Konstruktion des Rahmens für das Köf Fahrwerk noch mal komplett neu machen. Auch die Bauanleitung muss ich überarbeiten. Zum Glück funktioniert der Halling Rahmen aber wie erwartet:


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    Außerdem habe ich auch gleich die Variante mit dem hoch ausgeschnittenen Rahmen erzeugt. Martin will demnächst noch eine C-50 bauen, diesmal auf einem Liliput Fahrwerk mit Blindwelle und Stangenantrieb. Zwar nicht ganz vorbildgetreu, aber sicher hübsch. Nur muss man dann natürlich auch was vom Fahrwerk sehen, sonst lohnt sich das ja nicht. Natürlich kann man den hohen Ausschnitt auch mit dem Halling- und Köf- Antrieb kombinieren, sofern gewünscht. Wie bei OpenSCAD üblich ist das nur eine Variable, die geändert werden muss.


    Der Köf Antrieb ist jetzt mit dem Motor zu einer Einheit verklebt worden. Dadurch kann man ihn nun viel leichter einbauen und er läuft tadellos:


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    Außerdem funktioniert das Ganze so wohl auch mit dem Original- Roco Motor. Nur getestet habe ich das nicht, da mein Antrieb bereits mit dem Glockenanker Motor verklebt ist…


    Insgesamt stehen nun 6 verschiedene C-50 Rahmen zur Verfügung. Je mit hohem oder niedrigen Ausschnitt und ohne Halterung, mit Halling Halterung und mit Köf Halterung.


    Ohne Halterung, niedriger Ausschnitt:



    Ohne Halterung, hoher Ausschnitt:



    Halling- Version, niedriger Ausschnitt:



    Halling- Version, hoher Ausschnitt:



    Köf – Version, niedriger Ausschnitt:



    Köf – Version, hoher Ausschnitt:



    Bei den Köf- Versionen habe ich eine Montagebrücke für die Steuerungstechnik mit eingebaut. Das habe ich vor kurzen bei jemand anderes gesehen und fand die Idee super. Also schamlos die Idee geklaut. Die ersten beiden Varianten sind universell, da man nahezu beliebige Antriebe einbauen kann. Man muss sich nur selbst um die passende Halterung kümmern und sie aus Kunststoff oder Metall (wegen meiner auch Holz) selber bauen.


    Währenddessen war leider ein Wartung an meinem 3D Drucker notwendig. Eigentlich zum ersten Mal seit zwei Jahren. Das Fett an der Gewindestange für die Z- Achse hat inzwischen wohl zu viel Schmutz, Harz und/oder Alkohol abbekommen und hat seine Aufgabe nicht mehr zu meiner Zufriedenheit erledigt. Das “schlechte” Fett führt nämlich zu Fehldrucken. Gestern habe ich es endlich geschafft, den Drucker mal entsprechend zu zerlegen, die Gewindestange vom alten Fett zu befreien und mit neuem Fett alles wieder zusammen zu bauen. Nach einem Testdruck habe ich den ersten Prototyp des neuen Köf- Rahmens gedruckt. Kleine Korrekturen muss ich noch vornehmen, aber sonst sieht es gut aus.


    Ich überlege, ob ich mir tatsächlich die Version mit dem hohen Ausschnitt mache oder nicht. Man müsste dann den Köf Antrieb noch lackieren. Der Getriebeblock ist ja Alu- Farben, was definitiv zu hell ist, wenn man ihn sehen kann. Außerdem muss der Spalt, in dem normalerweise die Platine mit den Stromabnehmern untergebraucht ist, die bei mir ja fehlt, ebenfalls verschlossen werden. Davon ab würde das Ganze dann fast genau so aussehen, wie bei dieser Vorbild C-50:



    Böte sich an, da die Köf ja einen exakt passenden Raddurchmesser und Achsstand hat. Die Räder müsste man also gar nicht unbedingt verstecken. Ganz sicher bin ich mir da aber noch nicht.

    Hi,

    Schau mal in die Anleitung, für welche Spannung die Lampen gedacht sind. Meist ist das bei Modellbahn- Zubehör eher so um 12-16 Volt. Das bedeutet, der Vorwiderstand ist bereits in den Lampen eingebaut. Betreibst du die Lampen dann mit niedrigerer Spannung (9 Volt z.B.) leuchten sie entsprechend dunkler.


    Wenn dem aber nicht so sein sollte und die Lampen mit externen Vorwiderständen betrieben werden müssen, so gibt es im Internet Rechner, um den passenden Vorwiderstand für die gewünschte Spannung genau auszurechnen.


    Als Einstieg ohne Rechnerei bietet sich meist ein Wert von ca 1000 Ohm an. Damit "überlebt" die LED nahezu immer. Es kann allerdings sein, das sie damit zu dunkel sind. Dann kannst du den Wert peu a peu verringern, bis die passende Helligkeit erreicht wird.


    Im allgemeinen verbrauchen LED grob etwa 20 mA pro Stück. Es gibt inzwischen aber auch viel leistungsstärkere LED. Doch die werden nur selten im Modellbau eingesetzt...

    Hi.

    Generell hast du recht, aber vergiss bitte nicht, das es sich um 0e, also 16,5mm Spurweite handelt. Die Drehgestelle sind halt dann doch nicht größer als H0 Drehgestelle. Weder die Bachmann 0n30 Drehgestelle noch die von Peco oder die aus der anderen STL, die ich zur Verfügung habe und eigentlich für 1:22,5 also Gn15 gedacht ist, haben das nachgebildet. Man würde es wohl sowieso nicht sehen können.


    Maßstäbliche Materialstärken sind im 3D Druck oft nicht stabil genug. Habe ich ausprobiert, funktioniert hier nicht. Und dann ist mir das Funktionieren doch erheblich wichtiger als vorbildgetreue Materialstärken. Deswegen sind die Flacheisen sowieso schon etwa doppelt so dick wie es richtig wäre. Es fehlt also eigentlich nur der kleine Spalt zwischen den zwei Flacheisen, der nachher am fertigen Wagen nicht zu sehen ist. Da ich die Diagonalstreben nicht dünner machen kann, ohne die Stabilität zu beeinträchtigen, müsste der "doppelte Flachstahl" viel zu dick werden, um den Eindruck der doppelten Materialstärke tatsächlich rüber zu bringen. Wer das so genau nimmt, muss die Drehgestelle eben aus Messing selbst bauen. Da kann man mit solchen Materialstärken hantieren...


    Wenn ich die Drehgestelle mal irgendwann für 0 Regelspur zeichnen würde, würde ich das bestimmt berücksichtigen. Da wird das Ganze doch erheblich größer und somit auffälliger. Und man könnte deutlich mehr mit unterschiedlichen Materialstärken arbeiten. Aber für 0n30 ist das meiner Ansicht nach nicht notwendig und auch nicht praktikabel.

    Hallo.

    Es ist vollbracht. Das Skript für die Diamonds ist fertig und steht zum Download zur Verfügung. Diese Dateien sind unter einer Creative Commons Lizenz vom Typ Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0) verfügbar. Um eine Kopie dieser Lizenz einzusehen, konsultieren Sie https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de oder wenden Sie sich brieflich an Creative Commons, Postfach 1866, Mountain View, California, 94042, USA.


    Ich möchte euch bitten, den Download über diesen Link vorzunehmen:


    Diamond Drehgestell – Mein Modellbahn- Blog


    Wenn dieser Link genutzt wird, läuft ein anonymer Zähler mit. So bekomme ich einen Eindruck davon, wie oft die Datei herunter geladen wird, Weitere Daten werden nicht gesammelt, nur die pure Anzahl an Downloads. Danke.


    Letzte Nacht ist der erste Schwung Drehgestell- Teile aus dem Drucker gefallen. Es handelt sich um 2 Paar Drehgestelle für 12,6mm Räder (also für meine Hornby Radsätze).



    Man kann auch gut meine neue Druckplatte erkennen, für die ich den Drucker tatsächlich minimal umbauen musste. Diese Druckplatte ist flexibel, weswegen man die Druckteile sehr leicht davon lösen kann. Sie wird per Magnet an der ursprünglichen Druckplatte befestigt. Dadurch ist das Gebilde nun dicker als Original. So kann der Endstop- Schalter nicht mehr ausgelöst werden, weswegen man ihn mit Hilfe von Unterlegscheiben etwas absenken muss. Kein Aufwand, nur 2 Schrauben los und später wieder festdrehen. Es lohnt sich aber. Die Drucke haften hervorragend und lassen sich kinderleicht ohne Werkzeug (Spachtel o,Ä,) abnehmen.


    Schnell mal provisorisch zusammengesteckt, noch vor dem Versäubern und Härten. Nur um zu sehen, ob die Achsen rein passen.



    Die fertigen Teile nach dem Aushärten:



    Das Harz für diese 4 Drehgestelle kostet incl. Stützmaterial etwa 0,80€, also 20 Cent pro Drehgestell.


    Danach wurden die Drehgestelle montiert.



    Dafür habe ich die Drehgestelle zusammengesteckt und mit den Radsätzen versehen. Bei einigen Teilen musste ich tatsächlich etwas mit einer Schlüsselfeile nacharbeiten. 100% exakt gleich groß werden die Teile im 3D Druck nicht wirklich. Denn die Seitenteile sitzen bewusst recht stramm auf dem Mittelteil. Nachdem alles gut passt, habe ich etwas Sekundenkleber an die Verbindungsstellen geträufelt. Sekundenkleber verklebt das Resin am Besten. Als der Kleber fest war, habe ich die Räder wieder ausgebaut und die Drehgestelle zum lackieren gereinigt und dann auf Schaschlikspieße gesteckt. So kann man sie gut lackieren. Nachdem die Drehgestelle schwarz lackiert und der Lack ausgehärtet war, habe ich sie endgültig montiert.



    So warten sie jetzt auf ihren Einsatz an den ersten noch zu konstruierenden Eigenbau Wagen.


    Meine Drehgestelle brauchen sich hinter industriell hergestellten Großserienprodukten nicht wirklich zu verstecken, finde ich. Dazu mal ein Vergleich mit einem Bachmann 0n30 Drehgestell.



    Zum Abschluss eine Aufnahme eines einzelnen Drehgestells.



    Und nun viel Spaß beim Nachdrucken. Ich werde den Download Link gleich noch oben im ersten Beitrag einfügen, damit er besser zu finden ist.

    Hi.

    Du weißt aber schon, das die Federkraft an das Gewicht des Wagens angepasst sein muss, damit eine positive Wirkung erzielt wird, oder? Setzt du einmal einen großen, schweren Messing- Wagen (oder gar noch schlimmer, einen aus Weißmetallguss) mit Inneneinrichtung und jeder Menge Technik auf das Drehgestell, so werden die Federn vermutlich komplett zusammen gepresst und haben deswegen keinerlei Wirkung. Also so wie die ungefederten Drehgestelle, nur mit schlechterer Optik dank der völlig zusammengepressten Federn. Ist der Wagen dagegen aus ganz leichtem Material, z.B. ein leerer Flachwagen aus PS, dann hoppelt der Wagen auf Grund der viel zu starken Federn wie blöd durch die Gegend.

    Damit kann sich rumärgern, wer will. Ich aber ganz sicher nicht. Man kann Drehgestelle oder auch Einzel- Achsen für eine größere Serie durchaus an die Gewichte der Wagen angepasst federnd lagern, keine Frage. Und das wird bestimmt auch besonders schön laufen. Aber bei einer Universal- Geschichte für den Hausgebrauch wie dieser hier ist eine echte Federung unsinnig.

    Hallo.

    Gestern war ich bei einem Modellbahn- Kumpel zu Besuch. Dabei hatte ich auch die beiden Test- Exemplare von oben mitgenommen. Selbst beim kleinsten Gefälle fingen die Drehgestelle bereits an, loszurollen. Viel besser geht es eigentlich nicht. Wagen, die mit diesen Drehgestellen ausgerüstet sind, verlangen eine wirklich mit der Wasserwaage ausgerichtete Gleisanlage, sonst bleiben sie nicht da stehen, wo man es haben wollte...


    Ich habe die Performance Probleme im Skript lösen können. Dazu habe ich die Feder nicht im Drehgestell- Skript erzeugen lassen (und das gleich 4 mal), sondern einzeln und als externe STL Datei eingebunden. Nun dauert das Rendern nur noch wenige Minuten… Zur Zeit druckt gerade die erste heiße Probe, mit ABS-Like Resin und für 26mm Achsen (für meine 12,6mm Hornby Radsätze, die noch für 4-5 Paar Drehgestelle ausreichend sind)


    Inzwischen habe ich 4 verschiedene Längen gerendert. Damit sollte ich für alle bei mir vorkommenden Achslängen gerüstet sein. Falls nicht, kann ich ja jederzeit die fehlenden Längen nach- rendern…



    Hier sind mal die 4 bisher von mir erzeugten Mittelteile direkt nebeneinander in Chitubox importiert. Man kann schön die Längenunterschiede erkennen. Von oben nach unten sind das 24,4mm (Märklin, Piko, Lima, Electrotren), 24,75mm (Roco, Liliput, DEAK/Fuggerth, Sachsenmodelle, Magic Train) 25,4mm (Jouef, die größten Räder, die ich bei modellbahnradsatz.de bekommen konnte) und 26,0mm (Bachmann, Hornby, Dapol, Kadee, Walthers, Lionel, Roco-alt)


    Außerdem habe ich die Details an den Seiten noch ein wenig filigraner gestaltet. So sollten die fertigen Drehgestelle noch besser aussehen.


    Sobald der aktuell laufende Druck fertig ist und alles funktioniert hat, gibt es das Skript und auch die schon gerenderten STL Dateien zum Download. Sollte etwas doch noch nicht so funktionieren, wie gedacht, muss ich halt noch mal nachbessern. Melde mich dann wieder.

    Hi.

    Klar, könnte man machen. Aber Mit- Drucken ist viel einfacher. So sitzen die Federn wirklich da wo sie hin gehören und das ganz ohne Fummelei. Außerdem muss man ja nur einmal rendern lassen und kann dann beliebig viele Drehgestelle daraus herstellen. Ich hatte einfach nur noch nicht genug Zeit, um den Rechner mal für eine halbe Stunde durchrechnen zu lassen...

    Hallo.

    Jetzt passt die Länge des Mittelteils und auch die Anpassung an die unterschiedlichen Achslängen per Parameter funktioniert. Ich habe mal ein Drehgestell für Roco H0 Radsätze (24,75mm Achslänge, 11,0mm Durchmesser) sowie eines für Hornby 00 Radsätze (26,0mm Achslänge, 12,6mm Durchmesser) gedruckt und beide funktionieren tadellos..



    Links mit Hornby und rechts mit Roco Rädern. Beide Drehgestelle haben sehr, sehr gute Rolleigenschaften, obwohl die Achsen nur im Druckteil gelagert sind. Mir reicht das auf jeden Fall.


    Hier noch mal das “Roco” Drehgestell:



    Weniger als 11mm Durchmesser dürfe nicht mehr wirklich anständig aussehen, fürchte ich. Für 0f könnte das also unter Umständen eng werden…


    Und zum Vergleich das “Hornby” Drehgestell:



    Das passt optisch sehr gut, finde ich. Ich werde auf jeden Fall noch mal ein paar 11,4mm RP25 Radsätze bestellen und mal schauen, wie die sich optisch so machen. Die Hornby Räder sind ja zur Zeit nicht lieferbar und außerdem doppelt so teuer wie die Radsätze von modellbahnradsatz.de. Es wäre schön, wenn man eine entsprechende Alternative zu den 00 bzw. 0n30 Radsätzen auftreiben könnte…


    Da die Funktion jetzt gegeben ist, habe ich die fehlenden Details hinzugefügt.



    Die 4 Spiralfedern benötigen viel Rechenzeit zum Rendern. Deswegen habe ich es noch nicht hin bekommen, neue STL Dateien zu erzeugen und auszudrucken. Also gibt es jetzt nur eine 3D Vorschau des fertigen Drehgestells…


    Ich schätze übermorgen gibt es dann auch das Skript als Download und Fotos eines fertigen Drehgestells. Morgen habe ich keine Zeit dafür.

    Hallo.

    Das Mittelteil passt von der Länge her immer noch nicht genau (ist jetzt zu lang, statt zu kurz wie vorher). Deswegen habe ich da noch keine Details wie die Spiralfedern eingebaut. Was ich aber schon eingebaut habe, ist die Anpassung des Drehkranzes in der Mitte, um die Fahrzeughöhe (die “Hochbeinigkeit”) anzupassen.



    Die Seitenrahmen passen jetzt aber. Deswegen habe ich die verschiedenen Lager- Optionen und die Details ins Skript eingebaut. Mögliche Optionen für die Achslager sind


    0) direkte Spitzenlagerung im Druckteil.


    1) Messing- Lagerbuchsen für Spitzenlagerung (Peho o.Ä.).


    2) Öffnung für 2mm Messingrohr als Eigenbau- Lagerung entweder für Spitzenlagerung oder für Achsen mit 1mm Achsstummeln, da 2mm Messingrohr meist 1,1mm Innendurchmesser hat.


    3) Öffnung für 2,5mm Messingrohr. Dieses Rohr hat meist einen Innendurchmesser von 1,6mm und kann damit problemlos Achsen aufnehmen, die mit 1,5mm Achsstummeln ausgestattet sind.



    Morgen drucke ich den nächsten Prototyp. Falls dann alles passt, kommen auch noch die Details ans Mittelteil und das Skript ist fertig. Falls nicht, Skript anpassen und noch einen Prototyp drucken, usw… Wenn es fertig ist, wird das Skript auch zum Download angeboten, wie bei mir ja üblich.


    Das Schöne hieran ist, man muss nicht mehr mühsam Radsätze passend zum Drehgestell suchen sondern passt die Drehgestelle einfach an vorhandene oder gewünschte Radsätze an.

    Hallo.

    Gestern Abend habe ich die ersten Prototypen gedruckt. Was soll ich sagen. generell scheint das erstaunlich gut zu funktionieren. Ich habe mich nur irgendwie bei der Länge des Mittelteils vertan. Da muss ich noch mal nachbessern. So werden die Achsen viel zu stark eingeklemmt und außerdem spreizt sich das Drehgestell stark auseinander.



    Und noch mal eine Auswahl an möglichen H0/00/0e/0n30 Radsätzen für dieses Drehgestell. Zumindest mal die, die ich zur Verfügung habe.



    Von links nach rechts sind das ein Fleischmann Magic Train Speichenradsatz (13,5 mm Durchmesser, 24,75 mm Achslänge NEM) ein Roco H0 Radsatz (11,0 mm Durchmesser, 24,75 mm Achslänge NEM), ein Hornby 00 Radsatz (12,6 mm Durchmesser, 26,0 mm Achslänge RP25) und ein Hornby 00 Radsatz (14,1 mm Durchmesser, 26,0 mm Achslänge RP25).


    Rein optisch gefallen mir die “kleineren” Hornby Radsätze in diesen Drehgestellen am besten, zumindest für 0e. Die 14,1 Radsätze passen zwar auch noch problemlos, sehen aber schon fast etwas groß aus.


    Die MT Plastikräder sind nicht ganz so der Hit, obwohl ich mir bisher noch nicht die Mühe gemacht habe, sie auszutauschen. Sooo schlecht laufen sie, zumindest bei mir, dann auch wieder nicht. Es ist ja auch gar nicht so leicht, passende Metall- Radsätze zum Tausch aufzutreiben.


    Zumindest für Güterwagen reichen die sehr günstig zu beschaffenden 11.0 bzw. 11.4 mm H0 Radsätze von z.B. modellbahnradsatz.de aber auch aus. Diese Radsätze gibt es in NEM und RP25 Ausführung. Selbst in der (etwas teureren) RP25 Ausführung kosten sie nicht mal 2/3 der aktuell nicht lieferbaren Hornby 00 Radsätze (wohl auch eine Brexit / Corona Folge). Hier gibt es auch noch eine Spezialität. Die 11.0 mm Räder gibt es gegen Aufpreis auch mit mittig isolierten Achsen. Verwendet man Messing Lagerbuchsen und diese Radsätze, so kann man eine sichere Stromabnahme für eine Innenbeleuchtung ohne Schleifer und ohne Erhöhung des Rollwiderstands herstellen. Dazu kauft man entweder gleich bedrahtete Lagerbuchsen oder lötet etwas dünnen Kupfer Lackdraht an “normale” Lagerbuchsen an. So bekommt man 8 Stromabnahmepunkte pro Wagen, ohne den Rollwiderstand auch nur ein kleines Bisschen zu erhöhen.


    Genau so groß und gut geeignet wie die “kleineren” Hornby Radsätze, allerdings ohne gelochte Radscheiben, sind auch die 0n30 Radsätze von Bachmann (ebenfalls RP25). Die sind mir bisher aber noch nirgends als Ersatzteil- Großpackung unter gekommen. Bei Bachmann muss man immer gleich ganze Drehgestelle kaufen.. Ebenfalls 12,6 mm Durchmesser haben die Kadee On30 RP25 Radsätze, von denen ich aber noch nie ein Exemplar in Natura gesehen habe. Verwenden wird man sie auf jeden Fall auch können.


    Funktionieren sollten alle Räder mit Durchmessern von 9 mm bis 16 mm. Dafür ist wohl genug Platz. Ob so kleine oder so große Räder dann noch gut aussehen, muss man abwarten. Für 0e bzw. 0n30 würde ich auf jeden Fall Räder zwischen 11 und 13 mm Durchmesser empfehlen.

    Hi.

    Inzwischen habe ich das Anpassen an unterschiedliche Achslängen ins Skript eingebaut. Als Standard- Wert habe ich 24,75 mm verwendet. Andere Achslängen werden als Korrektur von 24,75 mm aus gerechnet. Will man z.B. die Hornby Achsen mit 12 mm Rädern einbauen, so muss man 1.25 als Korrekturfaktor eingeben. 24,75 + 1,25 = 26, genau die Achslänge, die Hornby Radsätze normalerweise haben. Möchte man Radsärtze mit 24,4 mm Achsen verwenden, so gibt man -0.35 ein. Wie meist bei sowas, muss man den Punkt als Dezimaltrennung verwenden. Das in Deutschland übliche Komma wird anderswo nur selten dafür verwendet.


    Zumindest virtuell schaut das dann so aus:


    0f bzw. 17,75 mm Achslänge (-7)


    0e bzw. 24,75mm Achslänge (0)


    0m bzw. 33,75mm Achslänge (8)


    Schaut alles noch machbar aus. Viel enger als bei 0f wird es aber kaum gehen. Das sieht sonst zu klobig aus. Für 0n15 oder ähnliches dürften diese Drehgestelle so nicht mehr wirklich nutzbar sein. In Spur 1 sollten die Drehgestelle zumindest für 1f und auch noch 1e funktionieren. Gn15 geht natürlich auch, keine Frage. Aber größer, denke ich eher nicht. Für H0 und H0m sollten sie zumindest funktional auch geeignet sein. Ob sie für diesen kleinen Maßstab noch detailliert genug sind, muss man dann sehen...

    Hallo.

    Ich war heute morgen schon fleißig, nachdem ich schon um 8:00 Uhr aus dem Bett geklingelt wurde..



    So werde ich den ersten Prototypen mal drucken. Allerdings nicht in einem Stück, sondern geteilt. Die Teile kann man anschließend mit Sekundenkleber oder auch mit winzigen Schrauben zusammenbauen.


    Man benötigt 2 Seitenteile:



    und ein Mittelteil, um ein vollständiges Drehgestell zu bekommen.



    Das hier ist die Variante “Einfach und Billig”, da die Achsen direkt im Druckteil gelagert werden. Zum Testen auf jeden Fall die erste Wahl.


    Wie gesagt, irgendwelche Details wie z.B. die Spiralfedern sind noch nicht angebracht. Das mache ich erst, wenn die Funktionalität wirklich so gegeben ist, wie ich mir das vorstelle.

    Hi.

    Frohes neues Jahr.

    Basis müsste aber die STEP-Datei sein.

    Das ist ja das Problem. Ich habe nur eine STL Datei des Drehgestells. Daran kann man nicht so ohne weiteres etwas ändern. Deswegen lieber alles neu konstruieren. Dann kann ich die Drehgestelle gleich für verschiedene Einsatzzwecke erzeugen. Schließlich wird das die Basis für den größten Teil meines zukünftigen Wagenparks... Außerdem habe ich die Drehgestelle lieber dreiteilig gedruckt. Dann kann man, sofern nötig (Messinglager) die Achslager leichter präparieren und auch die Positionierung auf dem Druckbett ist besser anzupassen.

    Hallo.

    Eigentlich wollte ich ja meine C-50 fertigstellen. Allerdings habe ich mir beim Einbau der Innenbeleuchtung mit dem Lötkolben den rechten Arm verbrannt. Anfänglich war das kein Problem, aber jetzt ist die Wunde mitten in der Heilungsphase und schmerzt deswegen. Das behindert mich so, das ich die winzigen Lampen nicht wirklich anbauen kann, was zwingend als nächstes gemacht werden müsste.


    Hier ist der Download Link für die Projekt- Dateien:

    Ich möchte euch bitten, den Download über diesen Link vorzunehmen:


    Diamond Drehgestell – Mein Modellbahn- Blog


    Wenn dieser Link genutzt wird, läuft ein anonymer Zähler mit. So bekomme ich einen Eindruck davon, wie oft die Datei herunter geladen wird, Weitere Daten werden nicht gesammelt, nur die pure Anzahl an Downloads. Danke.


    Am PC arbeiten schaffe ich aber noch. Deswegen habe ich angefangen, mich um die Standard- Drehgestelle für meine zukünftigen Eigenbau Wagen zu kümmern. Ein Forumskollege hat mir zwar netterweise eine STL Datei für ein Diamond Drehgestell zukommen lassen. Das Drehgestell ist, obwohl eigentlich für Gn15 (also 16,5mm Spurweite) vorgesehen dann doch fast schon eher zur Spur 0m passend. 16,5mm Radsätze mit Achslängen von über 28mm sind mir nicht bekannt. In etwa so lang müssten die Achsen für diese Drehgestelle dann schon sein. herkömmliche Achsen fallen sofort vollständig durch das Drehgestell durch.


    DSC_0739.jpg


    Auf dem Bild ist eine Standard- H0 Achse mit 10,4mm Rädern und einer 24,75mm langen Achse, wie sie von vielen Herstellern, z.B. Roco oder Fleischmann für ihre Wagen verwendet werden. Man müsste also das Drehgestell entsprechend kleiner skalieren. Dabei wird aber das Befestigungsloch ebenfalls kleiner und müsste mühsam wieder aufgebohrt werden. Außerdem wird es dann auch flacher, so das u.U. die Höhe des Fahrzeugs nicht mehr stimmt…


    Langer Rede kurzer Sinn, ich habe die STL Datei als Vorlage genommen, um das Drehgestell komplett neu zu konstruieren. Dabei werde ich versuchen, es an unterschiedliche Achslängen anpassbar zu machen und wohl auch wahlweise für direkte Achslagerung im Druckteil als auch mit Aussparungen für Peho Messing- Lagerbuchsen. Damit laufen die Wagen dann besonders leicht und sauber. Außerdem kann man damit, bei geteilten bzw. mittig isolierten Achsen eine gute Stromabnahme für die Fahrzeug- Beleuchtung realisieren. Die direkte Lagerung der Achsen im Druckteil ist zum einen natürlich kostengünstiger (pro Drehgestell fallen für die Lagerbuchsen ca 2,50€ an) und auch mit weniger Aufwand zu realisieren. Wenn man nicht gerade kilometerlange Güterzüge fahren will, funktioniert das nämlich auch einwandfrei. Das konnte ich mit meinen gedruckten Zuckerrohr- Loren selbst feststellen, bei denen die Achsen direkt im gedruckten Fahrwerk laufen.


    Zunächst habe ich mal den Seitenrahmen in “Diamond” Form gezeichnet, von dem dieser sehr verbreitete Drehgestell- Typ seinen Namen hat.


    Diamonds_1.jpg


    Der türkisfarbene Teil ist die STL- Vorlage, die zum Rendern wieder entfernt wird und mir nur als optische Hilfestellung dient. Ich werde vorerst keine Details (Bolzen, Federn, Nieten,…) anbringen, so lange ich noch nicht weiß, ob das dann später überhaupt funktioniert, wie geplant. Rein vom Aussehen her sieht der Rahmen aber schon mal ganz passabel aus. Der Rahmen und damit der Achsstand der Drehgestelle wird aber nicht parametrierbar werden, da sich dabei die diagonalen Streben in Winkel, Position und Länge verändern würden, was für meinen Geschmack viel zu komplexe Formeln ergeben würde…


    Als nächstes habe ich angefangen, die Achslager zu zeichnen. So weit bin ich bis jetzt:


    Diamonds_2.jpg


    Es fehlen noch die Vertiefungen für die Achsen und das rüber klonen auf die andere Seite. Danach werde ich den Querträger zeichnen, zunächst mal völlig ohne Details. Damit kann man dann die ersten Prototypen drucken und testen, ob alles passt. Wenn dann alles passt, kommt die weitere Detaillierung dran.


    Für dieses Jahr ist aber erst mal Schluss.


    Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2022. Auf wiedersehen im neuen Jahr...

    Hi.

    Ich hab dir mal zwei Fotos von meiner Shay hochgeladen. Damit du die Platzverhältnisse selbst besser einschätzen kannst, liegt ein 1 Cent Stück auf dem Umlaufblech.



    Meiner Ansicht nach ist die Shay viel zu filigran um dort mit Sound und Synchrondampf irgendwas vernünftiges machen zu können. Ich weiß nicht mal, ob es die Shay überhaupt ab Werk mit Sound gab. Allerdings habe ich schon mal Videos von einer Shay mit Sound gesehen. In sofern ist Sound also machbar. Von einer Version mit Dampf habe ich aber noch nie was gehört, auch wenn das nicht viel heißen muss.

    Meine hat jedenfalls weder Sound noch Dampf. Ich bin auch kein Sound Fan, denn für mich ist das nur ein elendes Gequäke, was da aus den viel zu kleinen Lautsprechern raus kommt. Nach Dampflok hört sich das aber ganz sicher überhaupt nicht an.


    Wo man da, ohne die Zugleistung massiv zu beeinträchtigen (also ohne den größten Teil des Ballasts zu entfernen) irgendwo einen Lautsprecher, geschweige denn einen "anständigen" Dampferzeuger unter bringen sollte, ist mir nicht wirklich klar. Der Schlot ist zwar extrem lang, aber dünner als bei den meisten H0 Loks, der Kessel ist auch eher wie bei einer TT Lok, von der Dicke her...


    Obendrein ist die Shay nicht leicht zu bekommen. Sie ist sehr beliebt, aber leider oft mechanisch anfällig. Besitzer einer funktionsfähigen Shay geben diese nicht wieder her und neu gebaut wird sie zur Zeit auch nicht. Ich habe auch drei Jahre nach meiner Shay suchen müssen, bis ich sie endlich auftreiben konnte, und das sogar in noch verschweißter OVP und zu einem höchst anständigen Kurs. Glück gehabt, kann man da nur sagen.


    Auch wenn ein Modell im Maßstab von 1:48 fast das zwanzigfache des Volumens eines TT Modells des gleichen Vorbilds hat, so sind Schmalspur- Fahrzeuge doch meist erheblich kleiner als das, was man von der Regelspur her kennt.


    Den G20 Güterwagen wirst du ja sicher aus deiner TT Zeit kennen, oder? Auf diesem Foto ist ein G20 zusammen mit einer Schmalspurlok die ich gerade baue (beide in 1:45) abgebildet:


    DSC_0694.jpg


    Man braucht zwar weniger Platz für die Gleisanlagen, wenn man auf Schmalspur wechselt. Alles andere, Gebäude Autos, Figuren usw., sind aber genau so groß wie bei der Regelspur...