Posts by Claus60

    weil sie es offensichtlich besser und leider auch günstiger als wir können. Und das alles weil es der König Kunde so will.

    Sorry, aber das ist Unsinn... Wenn die "Anderen" es besser und billiger können als "Wir", dann sind weder die "Anderen" noch die Kunden Schuld, sondern "Wir" haben unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Wenn "Wir" teurer sind als die "Anderen", dann müssen "Wir" nämlich zwingend besser sein als "Sie". Sonst stimmt da etwas ganz und gar nicht. Oder wir müssen den Welthandel wieder abschaffen. Das würde zwar einige Vorteile aber doch auch ein paar "klitzekleine" Nachteile mit sich bringen. Speziell wo "Wir" doch (fast) Export- Weltmeister sind.

    Deutsche Unternehemen, von klein bis groß, suchen händeringend Software-Entwickler. Und das seit Jahren! Der Markt ist komplett vergriffen.

    Sag ich ja, die Software Branche hat fast schon zu viele Aufträge. Das es nicht genug Nachwuchs gibt, liegt an der völlig verkommenen Bildung in Deutschland. Jahrzehntelang wurde das Bildungssystem zu Tode gespart, was sich natürlich rächt. Trotzdem finden junge Menschen kaum Arbeit, weil sich niemand die Mühe machen will, ihnen das, was man an der Uni oder in der Schule nicht lernen kann, anständig zu erklären und beizubringen. Solche Leute sind dann ja kein "gutes" Personal, weil das wüsste ja schon alles. Nur, woher soll das "gute" Personal kommen, wenn man keine Möglichkeit hat "gut" zu werden?

    Ich habe nie bezweifelt, das Software Entwicklung Geld kostet. Nur widerspreche ich entschieden der These, das man das nur mit Abo Abzocker Modellen finanzieren kann...

    Der Software Branche geht es im Vergleich mit der übrigen Wirtschaft finanziell sehr gut, eigentlich viel zu gut. Deswegen ist es meiner Ansicht nach hochgradig verwerflich solche unlauteren Abzocker- Methoden anzuwenden... Und gerade Firmen, die solche Methoden anwenden, haben sowieso bevorzugt alles in Billigstlohn- Länder outgesourced, was überhaupt nur geht.


    Das Totschlag- Argument mit den einheimischen Arbeitsplätzen zieht hier wirklich nicht. Speziell da Autodesk eine US Firma ist, die sich nicht an die EU Spielregeln halten muss (und vermutlich auch nicht halten wird). Was man von dem menschenverachtenden Brutal- Kapitalismus in den USA zu halten hat, muss ja jeder für sich selbst bewerten. Ich mag China nicht wirklich (politisch betrachtet), aber die USA im Jahr 2020 ist keinen Deut besser, vermutlich sogar noch schlimmer...


    Wie gesagt, würdest du eine Spur 0 Lok oder einen Spur 0 Wagen "Abonnieren"? Falls du dann mal einen Monat etwas knapp bei Kasse bist und die Miete für die Lok nicht bezahlen kannst, steht dann der Gerichtsvollzieher bei dir vor der Tür und holt die Lok wieder ab... Völlig absurd, oder??? Aber bei Software ist das Gang und Gäbe und ufert immer mehr aus.


    Genau so wenig wie eine Spur 0 Lok würde ich jemals Software mieten. Ich miete mal ein teures Elektro- Werkzeug übers Wochenende oder im Urlaub für 14 Tage ein Auto. Also nur kurzfristig benötigte Produkte. Da ist Mieten eine gute Sache.

    Und leider ist meine Wohnung gemietet, weil mir dafür einfach das notwendige Kapital fehlt. Im Gegensatz zu einer bestimmten Software (oder auch Lok) muss ich aber zwingend eine Wohnung haben. So muss ich es widerwillig und schweren Herzens akzeptieren, das die Hälfte meine Einkommens jeden Monat auf nimmer wiedersehen bei meinem Vermieter verschwindet und ich damit seine 5 Urlaube pro Jahr finanziere... Ich würde wirklich viel lieber, wenn es denn tatsächlich sein muss, jeden Monat die Hälfte meines Einkommens für Wohn- Eigentum ausgeben, doch das ist für mich leider unmöglich.

    Also geh mir los mit solchem Rumgejammer. Wer nicht in der Lage ist, vernünftig zu wirtschaften, der soll nicht als Chef einer Firma auftreten sondern das anderen überlassen, die es können. Ich darf das sagen, weil ich genau aus diesem Grund keine eigene Software- Firma habe, ich kann das nämlich auch nicht. Deine hochgelobten "deutschen" Programmierer sitzen zu 99% sowieso in Indien. Du fütterst also nur ein Maul damit, nämlich das von dem, der sich die Unsummen an Geld unter den Nagel reißt. Büros haben solche Firmen meist gar nicht mehr, so das man nicht mal die Putzfrau mit füttern könnte. Ich weiß zwar nicht, wie das speziell im Fall Autodesk aussieht, aber mir geht es ums Prinzip. Andere Produkte kaufe ich und kann sie so lange benutzen,. wie ich will bzw. bis sie kaputt gehen. Nur die Software- Hersteller, die defacto keinerlei Produktionskosten haben, die kommen nicht damit hin, ihre Produkte zu verkaufen??? Geht's noch??? "Richtige" Produkte (also etwas, das man anfassen kann) haben auch Entwicklungskosten (sehr oft auch Kosten für die Entwicklung von Software), dazu aber auch noch hohe Herstellungskosten. Bei Software fallen die Herstellungskosten nahezu vollständig aus. Je nach Vertriebsweg sind sie tatsächlich sogar überhaupt nicht vorhanden.

    Und deswegen verdienen die Software- Hersteller sowieso schon viel mehr als (fast) alle anderen Branchen abgesehen von der Bekleidungsindustrie, den Banken, Versicherungen und dem Drogenhandel. Und ich soll das dann auch noch auf monatlicher oder jährlicher Basis immer wieder aufs Neue bezahlen??? So bescheuert bin ich nun wirklich nicht. Dann "abonniere" ich lieber beim Bauern nebenan meine Eier und Kartoffeln, die er auf Grund der Krise im Moment sonst nicht abgesetzt bekommt.

    Stell dir mal vor, du möchtest eine neue Lok von Lenz haben. Doch die leihen sie dir nur noch gegen eine ziemlich hohe monatliche Miete. Würdest du deine Loks oder Wagen mieten? Ich ganz sicher nicht. Dann baue ich sie mir lieber selbst auch wenn sie dann vermutlich nicht so gut werden. Alleine wenn ich an deine Umbauten von den Schnellzugwagen denke. Was würde Rivarossi dazu wohl sagen, wenn sie die Wagen nicht verkauft, sondern vermietet hätten???

    Dann schreibe ich mir den Kram, den ich brauche lieber selbst. Mache ich ja sowieso schon teilweise, wenn es keine Open Source Alternative gibt... Ich verkaufe auch Software (aber nicht als eigener Chef, wie gesagt, kann ich das nicht). Aber moralisch so tief zu sinken, das meine Programme als Abo- Abzocke vertickt werden, kann mir nicht passieren, nie im Leben. Und wenn der Firmen- Inhaber plötzlich auf diese saublöde Idee kommen sollte, ist unsere Zusammenarbeit umgehend beendet.


    Programme, für die ich regelmäßig bezahlen soll, existieren für mich generell nicht. Und daran wird sich auch so lange ich lebe nichts mehr dran ändern.

    Hallo.

    Ich bin ein absoluter Gegner solcher ABO bzw. Miet- Modelle, egal wo. Software, die nur als ABO angeboten wird, landet bei mir unbesehen im Müll. Auf Dauer ist das immer viel teurer als etwas zu kaufen. Das trifft übrigens selbst auf die Wohnung zu. Nur das eine Wohnung bzw. ein Haus so extrem teuer ist, dass man hier oft keine Wahl hat als zu mieten. Denn eine Wohnung muss ich haben, eine bestimmte Software aber nicht. Denn es gibt für alles eine Alternative.

    ABOs sind deswegen groß in Mode, weil man damit ganz besonders viel Geld verdient. Andere Gründe hat das nicht. Das die Entwicklung einer Software auch mit einer Kauf- Variante finanzierbar ist, kann man an vielen Beispielen sehen. Mal ein besonders positives... Das allererste und wichtigste Programm, das ich auf jedem Windows Rechner installiere, ist "TotalCommander", ein Zwei- Fenster- Dateimanager. Dieses Programm habe ich 1998 gekauft. Seitdem sind unzählige neue Versionen erschienen. Meine mehr als 22 Jahre alte Lizenz gilt aber immer noch. Und der Firma, die TC herstellt, geht es trotzdem gut und vor allem, sie gibt es immer noch und wurde noch nicht von einer Software- Krake gefressen. Ein gutes Produkt zu einem guten Preis, dann geht das auch ohne diese elende Geldschneiderei.

    Eigentlich bin ich seit jeher ein Fan von OpenSource Projekten. TotalCommander hat mich aber so überzeugt, das ich es trotz OpenSource Alternativen gekauft habe. Unter solchen Umständen ist das ja auch gar kein Problem...

    Ich nutze kein Microsoft Office, sondern Libre Office, ich nutze kein Corel Draw sondern Inkscape, kein Photoshop sondern Gimp, kein Plex sondern Kodi, kein MySQL sondern MariaDB kein Fusion sondern OpenSCAD, usw.

    Auch die Software, die ich selbst entwickele ist stets OpenSource. Im Modellbahn- Bereich gibt es da zwar nicht viel von mir Geschriebenes (bin da mehr im Multimedia- Bereich tätig), aber ein Programm habe ich dann doch im Portfolio, den DT-Programmer. Das ist ein Programm, um DelTang RC Empfänger bequem am PC zu programmieren...


    Speziell im 3D Konstruktionsbereich komme ich mit OpenSCAD ohnehin am allerbesten klar. Das "Berechnen" mit Formeln und Variablen ist mir viel näher als das herum Geklicke mit der Maus, wobei eine präzise Positionierung viel aufwändiger ist, meiner Ansicht nach...

    Hi.

    Ich habe schon bei Rails of Sheffield und bei Hattons Peco Gleise bestellt. ROS war etwas günstiger, sowohl bei den Gleisen als auch bei den Versandkosten, dafür hat der Versand etwas länger gedauert. Von Hattons sind die Gleise jedes Mal am 2. Werktag nach Bestellung eingetroffen (Montag bestellt, Mittwoch geliefert). Die Weichen haben aber etwa 1€ mehr gekostet als bei Rails.


    Vergleicht man die Preise aber mit deutschen Versendern, so kosten sie dort nur etwa 50%. Zumindest bei "meinen" 0e Gleisen ist das auf jeden Fall so. Was wohl zum größten Teil an Weinert liegt, schätze ich...


    Innerhalb von Deutschland sind meist weder die Lieferzeiten noch die Versandkosten kleiner. Meine letzte Bestellung bei ROS hat 5 Pfund, knapp 6€ für die Lieferung gekostet. Da waren aber keine Flexgleise dabei.


    Wobei ich froh bin, mit meinen Gleisen erst mal komplett zu sein. Wer weiß, wie umständlich, langwierig und teuer das Bestellen in UK dank den Spinnereien eines Boris Johnsons ab nächstes Jahr wird...

    Hi.

    Leider liegt es doch zum großen Teil an der Technologie. Bei FDM werden nun mal runde Filament- Stangen aufeinander geklebt. Das kann keine glatten Flächen ergeben, da die Oberflächen immer gewellt sind. Beim Resin Drucker wird eine komplette Schicht auf einmal und zwar mit nahezu rechtwinkeligen Kanten erzeugt und aufeinander geklebt. Man kann, wenn man genau hinschaut, diese Schichten tatsächlich erkennen. Aber da sie eben nicht rund gewellt sondern glatt sind, ergibt das eine "gute" Oberfläche die mit wenig bis gar keiner Nachbehandlung "spiegelglatt" wird. Wohingegen die aufeinander geklebten runden Stangen systembedingt keine "gute", glatte Oberfläche ergeben können. Da muss man entweder die Hälfte des Filaments runter schleifen oder die Fugen mit Harz (ach nee...), Gips, Spachtel oder ähnlichem auffüllen...


    Klar kann man die systembedingten Nachteile in Teilen (meist zu Lasten der Druckzeit) durch feinere Düsen, bessere Mechanik u.Ä. abmildern. Beseitigen kann man sie aber nicht. Dazu kommt, das ein FDM Drucker sehr, sehr viel komplizierter in der Handhabung ist als ein Resin Drucker.

    Wo lässt du denn das mit Resinresten "kontaminierte" Wasser? Das IST Sondermüll und gehört nicht in die Kanalisation!


    Das ist doch einfach nicht wahr, jeder Zimmer-Ventilator ist lauter! Selbst der Stepper-Motor im Drucker ist noch zu hören.

    Zu 1. Das Wasser verdampfe ich. Dabei wird keinerlei Schadstoff in die Umgebung abgegeben, sondern nur reines Wasser. Die Reste, die im Topf übrig bleiben, bestehen aus normalem Kunststoff und können ohne weiteres genau wie misslungene Drucke in den Restmüll gegeben werden. Bevor jemand schreit, ja ich habe beim Entsorger nachgefragt, Das ist kein Problem... bei herkömmlichen harz muss man mit IPO waschen, was man nicht literweise in die Luft blasen darf, weswegen diese Methode damit nicht funktioniert und man das gesamte Waschmittel zum Sondermüll bringen muss.


    Zu 2. Der Lüfter in meinem Elegoo Mars ist unerträglich laut und hat dabei auch noch einen ganz unangenehmen Ton. Der macht alles platt, egal ob Computer oder Fernseher. Zimmer- Ventilatoren habe ich nicht und wenn die tatsächlich so laut sein sollten, würde ich die sowieso umgehend entsorgen...

    Ich kann die Panik vor den Harz Druckern echt nicht verstehen... Ich hatte mal einen Prusa I3 (verstaubt irgendwo ungenutzt in einer Ecke), kenne also beide Technologien und würde für nichts auf der Welt wieder zurück zur meiner Ansicht nach veralteten FDM- Technologie gehen. Der Umgang mit einem Resin Drucker ist um einen Faktor 100 einfacher als der mit einem FDM Drucker und die Ergebnisse sind vom Start weg deutlich besser...


    Wenn man bereit ist 1000€ für einen 3D Drucker auszugeben, dann ist man bei einem Resin Drucker auch nicht mehr beim Platzangebot so eingeschränkt. Der Elegoo Mars ist mit 200€ (Fertiggerät, kein Bausatz) am untersten Ende der Preisskala angesiedelt. Für das Fünffache bekommt man natürlich auch was Besseres und vor allem Größeres.


    Nimmt man etwas höherwertiges Filament sind die Druckkosten auch etwa identisch. Nur gibt es beim Harz (noch?) keine "Billigheimer", die es beim Filament aber reichlich gibt. Mit Billig- Filament kann man Glück haben, oft genug fällt man aber auch auf die Nase. Klappt es damit, hat man nur die Hälfte an Druckkosten. Sonst sind sie praktisch gleichauf. Ein Kg Harz kostet etwa 45€, ein Kg hochwertiges Filament ebenfalls...


    Im Vergleich zu einem Dienstleister sind die Druckkosten sowieso völlig zu vernachlässigen. Die V22 würde bei Shapeways aus dem billigsten Material über 100€ kosten. Man könnte aber auch 600€ ausgeben, wenn man mag. Drucke ich sie auf meinem Elegoo Mars selbst, liegen die Druckkosten dafür bei unter 8€. Und da ist bereits der Verschleiß des Gerätes sowie das Stützmaterial mit einkalkuliert. Vorrangig verschleißt das Display, da es permanent mit UV Licht "beschossen" wird, wofür die verwendeten billigen Handy Displays nicht ausgelegt sind. Deswegen müssen sie ab und an ausgetauscht werden, was man für ein paar Euro auch selbst machen kann. Neuere Resin Drucker haben inzwischen aber auch öfter schon UV- beständige Displays, die dann nicht solchem Verschleiß unterliegen.


    Ich habe nicht viele Shapeways Drucke gesehen und besitze selbst nur einen Einzigen, aber mit der Qualität, die ich dabei gesehen habe, kann mein Drucker spielend mithalten. Und der ist schon seit Jahren auf dem Markt. Aktuelle Modelle sollten da eher noch besser sein...

    Hi.

    Das Armaturenbrett ist in der Tat verzogen und ist inzwischen bereits entsorgt. Das liegt aber vorrangig daran, das die STL Dateien im Maßstab 1:22,5 vorliegen und beim Verkleinern die Materialstärken zu dünn werden. Ich habe den Vorbau ohnehin noch mal gedruckt und dabei das Steuerpult gleich mit "angegossen". Das ist viel stabiler, da verzieht sich nichts mehr. Das Führerhaus ist aber eigentlich grade. Da hat wohl meine Handy Kamera nicht optimal gearbeitet.

    Das mit dem "Gestank" bei den Harz Druckern wird mächtig übertrieben. Speziell wenn man wie ich Wasser- waschbares Harz verwendet fällt a) kein Sondermüll an und b) sind die Dämpfe nicht störend. Vor allem da sie nur im Inneren des Druckers wahrzunehmen sind. Die ersten Drucke habe ich auf dem Wohnzimmertisch gemacht und habe direkt daneben gesessen. Das ging problemlos. Inzwischen ist der Drucker zwar ins Badezimmer gewandert, allerdings nicht auf Grund der Geruchsbelästigung sondern auf Grund der Lärmbelästigung. Der Lüfter ist katastrophal laut, auf Dauer wirklich unerträglich... Und bisher habe ich mich noch nicht getraut, das Teil zu zerlegen, um den Lüfter gegen ein normal lautes Exemplar auszutauschen.

    Hallo.

    Für einen "Würstchenleger" ist das Ergebnis tatsächlich sehr gut. Allerdings trotzdem nicht mit einem 200€ Resin Drucker zu vergleichen. Damit kann man doch ein deutlich höheres Niveau bei der Oberflächengüte und den Details erreichen.

    DSCF9132.jpg


    Auch das ist ein völlig unbehandelter 3D Druck aus meinem Elegoo Mars, der bei Amazon inzwischen nur noch 199€ kostet...


    Ich werde das Gehäuse aber vermutlich noch mal neu drucken. Denn zum einen gefällt mir das schwarze Harz, welches nur ein "Notkauf" war, nicht so besonders und zum Anderen habe ich inzwischen sehr viel im Umgang mit dem Resin Drucker gelernt. Deswegen dürften neue Drucke noch mal ein Stück besser werden... Allerdings wird das noch eine Weile dauern, da ich, wie erwähnt, im Moment keine Empfänger kaufen kann... Aus diesem Druck bastele ich vielleicht eine "Unfall- Lok" oder ähnliches, mal sehen...

    Hi.

    Für die V22 gibt es frei verfügbare 3D Druck- Dateien. Ich baue mir daraus gerade meine eigene Version, ganz ohne Minex Teile. Siehe hier:

    Jagsttalbahn Lok V22 aus dem 3D Drucker


    Das Projekt liegt bei mir aktuell zwar auf Eis, da es Nachschub- Probleme bei der von mir verwendeten Steuerungstechnik (DelTang RC Steuerung) gibt, aber sobald ich wieder Empfänger kaufen kann, geht es damit sicher weiter. Bis dahin habe ich sowieso mehr als genug andere (Modellbahn-) Sachen zu tun, z.b. an der Anlage weiter bauen... Ich habe 2 Antriebe von Hollywood Foundry aufgetrieben, die ursprünglich als Ersatz für die Minex Lok gedacht waren. Als Radscheiben kommen bei mir die Räder des Fleischmann MT Diesels zum Einsatz, die exakt den passenden Durchmesser (zumindest außen also incl Spurkranz) haben... Damit kann ich also 2 Exemplare bauen, was ich vermutlich auch machen werde. Aber erst mal eine V22 fertig bekommen...


    Wenn du also das Gehäuse gar nicht wieder hin bekommst, kannst du dir auch ein neues Gehäuse drucken (lassen), ganz ohne Konstruktionsaufwand...

    Hi.

    Wenn einem die Xpressent Anschlüsse ausgehen kann man auch statt der teuren Terminals simple und billige RJ12 "Doppelstecker" (Link als Beispiel, es gibt unzählige dieser Teile in allen möglichen Variationen) aus dem Telekommunikation- bzw IT Bereich verwenden, um mehr Anschlüsse zu bekommen. Daneben kann man natürlich auch anderes RJ12 TK Zubehör wie Telefondosen zu 2€ statt einem LA152 für 27,50€ verwenden. Bei fertig konfektionierten Kabeln muss man nur aufpassen, das sie nicht "gekreuzt" sind, also alle Pins 1 zu 1 verbunden sind. Bei Telefonen kommt es oft vor das dort 2 Pins über Kreuz miteinander verbunden sind, deswegen aufpassen...

    Eigentlich sind beim Xpressnet nur die inneren 4 Pins belegt. Deswegen wird auch ein Zubehör, welches nur 4 der 6 Pins belegt hat, funktionieren. Doch da es nicht auszuschließen ist, dass das Xpressnet erweitert wird und dann die beiden zusätzlichen Pole verwendet werden, ist es sinnvoll, gleich auf voll beschaltete Kabel / Stecker usw zu achten, da sie praktisch nichts mehr kosten...

    Ich nutze solch einen Doppelstecker schon seit (gefühlt) Jahrzehnten mit meinem Multimaus- Verstärker, um dort meine zwei Multimäuse und das Lenz USB Interface gleichzeitig anschließen zu können. Nun mit der z21 ist das eigentlich nicht mehr nötig, da das Lenz Interface ja weg fällt und die z21 trotzdem noch 2 Xpressnet Anschlüsse hat. Den "Doppelstecker" habe ich aber immer noch...

    Gabs da nicht mal von Märklin so ein Krokodil aus Platin mit Diamanten besetzt? Das hatte doch glaube ich tatsächlich einen Wert von 100.000 €. Allerdings wohl nur laut Liste. Als letztens eines versteigert werden sollte, wurde das Mindestgebot von 70.000€ nicht erreicht...

    Hi.

    Die 0e Flexgleise kosten in GB 4 Pfund (genauer 40 Pfund für 12 Stück). Die sind also auch nur halb so teuer...

    Meine Bestellung bei RoS ist am Freitag verschickt worden. Also sollte Peco letzte Woche wohl wieder etwas geliefert haben.


    Und ja, nach dem Brexit wird es sicher umständlicher und vor allem deutlich langsamer für uns laufen. Gleise werde ich dann aber wohl kaum noch brauchen. Die aktuelle Bestellung sollte für meine jetzige Anlage reichen. Und falls nicht, bekomme ich das sicher noch vor Weihnachten raus. Damit wäre dann klar, was unterm Weihnachtsbaum liegt... Am Preis selbst wird sich nicht wirklich viel ändern. In GB sind 20% Mehrwertsteuer, die wir dann nicht bezahlen müssen. Dafür müssen wir dann 19% bei der Einfuhr bezahlen. Dürfte sich in etwa die Waage halten... Weiterer Zoll wird auf Modellbahn- Produkte nicht erhoben. Nur statt 2 Tagen wird es dann mindestens 2 Wochen dauern oder 2 Monate, je nach dem wie schnell der Zoll arbeitet. Ich habe mal einen Bausatz in China bestellt. Laut Tracking hat das Paket genau 2 Werktage gebraucht, um per Luftfracht die 8000 Km von China nach Frankfurt zurückzulegen. Die 400 Km von Frankfurt bis zu mir haben dann 5 Wochen gedauert...

    Hi.

    Bei "meinem" 0e Gleismaterial ist der Unterschied noch krasser. In GB kostet eine Weiche etwa 14,50€, in DE 29€ also genau das Doppelte. Ich habe gerade wieder einige Weichen bestellt. Das sollte nun für den Bau meiner Anlage reichen. 4 Weichen (2 x Rechts und 2 x Links) incl Luftfracht aus GB für 60€. Diesmal bei Railsofsheffield und nicht bei Hattons. Die Links- Weichen sind/waren von Peco aus länger nicht lieferbar und Railsofsheffield war schneller als Hattons dabei, sie wieder auf Lager zu haben. Außerdem ist Rails noch günstiger als Hattons, nur weiß ich noch nicht, wie schnell die liefern. Hattons liefert nach DE (sofern alles auf Lager ist) binnen 2 Werktagen, zuverlässig jedes Mal. Montag bestellt, Mittwoch da. Wenn Rails genau so schnell ist, müssten die Weichen am Dienstag eintrudeln, mal sehen.

    Hi.

    Vielleicht gibt es ja noch eine völlig andere Lösung. Und zwar fahren mit RC und Akku. Damit hat man keinerlei Kontaktprobleme mehr, da der Strom ja "von innen" kommt. RC Betrieb ist ohne weiteres in H0f oder N möglich, sollte in H0m also erst recht kein Problem darstellen.

    Spur N:


    Spur H0f:

    hm, ich würde keinem Modellbahner, der nach deutschem Vorbild baut, empfehlen, diese Dateien zu verwenden. Die Weichenhebel sind üble Phantasie, stark vereinfacht und total abstrakt.

    Also zumindest der Tisch und den Spind kann man auf jeden Fall, auch in einem Lokschuppen, verwenden. Ist ja nur ein "ganz auf die Schnelle" Beispiel...

    Es gibt bei Thingiverse Stühle, Bänke, Schränke, Maschinen, Werkzeuge, Lampen, Masten, Container, Gabelstapler, Kompressoren usw. Unzähliges an Kleinkram halt. Für den Fall, das was bei den Teilen von Altesel fehlt oder vom Vorbild her zu groß ist...


    Man kann Tage damit verbringen auf der Seite zu stöbern und hat trotzdem noch längst nicht alles interessante entdeckt...

    Hallo.

    Ich habe ebenfalls eine Kitwood Hills Drehscheibe (allerdings etwas kleiner, da ich Schmalspur 0e fahre) und kann alle Ausführungen zur Qualität und auch zu den Problemen bei der Montage der Laufschiene bestätigen. Alles in allem für den Preis eine unglaublich gute Drehscheibe. Da ich meine noch vor Corona und dem Brexit bestellt habe, war die Lieferung auch problemlos in ein paar Wochen erfolgt. Etwas Geduld braucht man aber immer, da Kitwood Hills eine "One man show" ist und der Inhaber alles alleine machen muss, und das neben seinem "normalen" Job.


    Mir war der Antrieb von Digitalzentrale aber viel zu teuer. 400€ für den Antrieb einer 100€ Drehscheibe zu bezahlen widerstrebt mir dann doch gewaltig... Deswegen bin ich dabei, den Antrieb mit Hilfe eines Arduino Mikrocontrollers und eines kleinen Stepper Motors (oder eingedeutscht Schrittmotor) zu bauen. Der Antrieb ist sehr sanft und nahezu lautlos, wie man hier hören und sehen kann:



    Mechanisch ist kaum etwas zu verändern. Man benötigt lediglich eine Wellenkupplung um ein 3 mm Wellenstück, auf der das mitgelieferte Ritzel passt, mit der 5 mm Welle am Ausgang des Stepper Motors zu verbinden. Dazu ein Abstandshalter (den man wie ich im 3D Druck herstellen aber auch einfach aus Holz schnitzen kann) und man hat alles. Dank der 1:64 Übersetzung im Stepper selbst und der 1:4 Übersetzung im Antrieb der Scheibe dreht die Bühne sehr langsam, bis herunter zu vielen Minuten für eine einzige Umdrehung. Dadurch setzt sie sich sehr langsam und weich in Bewegung.


    Eine Steuerung der Bühne wird per DCC und parallel Infrarot Fernbedienung (ist kostengünstiger als einzelne Taster und benötigt nur einen Eingang für alle Tasten am Arduino) durch einfache Gleis- Auswahl möglich sein. Man wählt beispielsweise Gleis 5 aus und die Bühne wird auf dem kürzesten Weg präzise zu Gleis 5 gefahren. Natürlich wird es auch möglich sein, Drehungen über 180° auszuführen, damit der Tender stets in Fahrtrichtung hinten ist. Natürlich wird auch der Strom des Bühnen- Gleises bei Drehungen über 180° passend umgepolt. Der 2,50€ Stepper- Motor hat mehr als genug Kraft, um auch schwere Gartenbahn Loks problemlos zu drehen...


    Wenn es mich juckt, wird später (vermutlich viel später) auch noch eine Steuerung per Sprach- Eingabe (Alexa) integriert, was ohne weiteres und ohne Zusatzkosten möglich ist. ("Alexa, fahre die Drehscheibe auf Gleis 5").


    Die Kosten für den kompletten Antrieb incl DCC und IR (und ggfs Sprach-) Steuerung liegen bei unter 25€. Dafür bekommt man sonst nicht mal den DCC Decoder alleine.


    Außerdem erschließt sich hier ein neues "Hobby im Hobby", ähnlich wie beim 3D Druck oder beim Verwenden eines Lasercutters... Die Programmierung des Arduino ist dank vorgefertigter Programm- Bausteine (Bibliotheken) sowohl für die Auswertung der DCC Signale als auch der Modellbahn- gerechten Ansteuerung von RC Servos oder Stepper Motoren, erstaunlich leicht (hätte ich vorher nie im Leben gedacht). Auf den gleichen Bibliotheken aufbauend kann man z.B. für etwa 15€ einen Universal DCC Zubehör Decoder aufbauen, der bis zu 16 Weichen bzw RC- Servos oder viele Signale oder viele Gebäude realistisch beleuchten oder eine beliebige Kombination aus all dem kann. Ein solcher Decoder reicht meist für einen ganzen Bahnhof (zumindest bei mir).