Posts by Claus60

    Man kann aber auch sinnvoll das Märklin-Material umarbeiten.

    Ja, kann man. Aber so große Umbauarbeiten wollte der TE doch grade nicht machen. Bei den Wagen mag es ja noch gehen, in dem man die Achsen und ggfs die Kupplungen tauscht (auch wenn es aktuell keine "fertigen" Radsätze gibt, die passen). Aber bei den Loks... Die Minex Diesellok ist zwar ganz nett, aber sie hat eine Achse zu viel. Außerdem macht es viel Mühe, den Antrieb zu isolieren, selbst wenn man die "Zusätzliche Märklin- Achse" mal ganz außen vor lässt. Bei der Dampflok ist es noch aufwändiger, da hier nicht nur die Radsätze isoliert werden müssen, sondern auch noch die Steuerung... Zusätzlich laufen M- Gleis taugliche Radsätze wie bei den Minex Fahrzeugen nur sehr problematisch (um nicht beschi...en zu sagen) auf NEM Gleis... Einfacher wäre es, den Antrieb komplett zu entsorgen und ein H0 "Zweileiter" Fahrwerk drunter zu bauen. Aber dafür sind die Minex Sachen, da inzwischen Märklin Sammlerware, einfach viel zu teuer. Das lohnt sich höchstens wenn man die Minex Fahrzeuge sowieso schon hat oder auf einem Flohmarkt von jemand, der nicht weiß was er da verkauft, günstig abstauben kann.

    Hi.

    Ein paar Hinweise zu "meiner" 0e...

    Bei der Wahl zwischen Magic Train oder Minex, dann auf jeden Fall Magic Train. Minex ist zu nichts kompatibel, zu gar nichts, da es das Wechselstrom- System von Märklin nutzt. Ein weiterer Punkt ist, das Magic Train bei Roco wiederauferstanden und im aktuellen Programm von Roco zu finden ist. Es gibt also dafür tatsächlich Neuware wohingegen Minex nur in dem 1970er Jahren verfügbar war.


    Für 0e gibt es viele Fahrzeug- Bausätze, die auf H0 Fahrwerken aufsetzen und sich einfach zusammenbauen lassen. Eine große Werkstatt ist dazu nicht nötig. Viel aufwändiger als der Zusammenbau eines "Faller Häuschens" sind diese Bausätze meist auch nicht.


    Mal ein paar Beispiele aus meinem Fuhrpark:


    DSC_1590.jpg

    Eine Krauss Waldbahnlok auf der Basis einer H0 BR 80 von Roco. Das Vorbild ist heute noch auf der Wassertalbahn im Einsatz.


    DSC_1591.jpg

    Eine L18H (ein rumänischer Loktyp, der in ganz Europa verbreitet ist) auf Basis einer Roco NS Rangierdiesellok.

    Beide Modelle sind aus günstigen Kunststoffbausätzen von KS (Kalle Stümpfl) entstanden.


    Und hier noch eine GEC aus einem 25€ Plastikbausatz von Chivers Finelines aus UK. Basis ist hier eine Roco Köf3...


    Daneben gibt es auch noch Bachmann mit vielen Großserien- Fahrzeugen nach US Vorbildern und auch in UK gibt es eine Menge. Wer es deutsch und edel mag, kann sich neben Schnellenkamp in 0m auch bei Henke bedienen, Dort werden Schmalspurbahnen nach Sächsischen und Württemberger Vorbildern angeboten, in Top Qualität zu ähnlichen Preisen wie Schnellenkamp und Bemo in 0m...


    Gleissysteme für 0e gibt es in Großserie mindestens zwei, die in Deutschland verfügbar sind. Man muss also nicht auf unpassenden H0 Gleisen fahren.


    DSC_1887.jpg

    Ein Vergleich zwischen H0 und 0e Gleis. Rein betrieblich gibt es keine Unterschiede, es ist beides Code 100 Gleis mit 16,5 mm Spurweite. Optisch liegt da aber schon eine Welt dazwischen, finde ich...


    Neben dem günstigen und weit verbreiteten Peco 0e Gleis (wie oben auf dem Foto), das nicht mehr als H0 Gleis kostet (eher weniger, wenn man in UK bestellt) und ein "reguläres" Schmalspurbahngleis darstellt, gibt es auch das etwas großzügigere Micro Engineering Gleis, das eine eher für Waldbahnen typische engere Schwellenlage sowie breitere und längere Schwellen hat.


    Meiner Ansicht nach ist Spur 0e ideal, wenn man in 1:45 bauen will, aber nur wenig Platz zur Verfügung hat und auch nicht unbedingt Unsummen an Geld ausgeben will. Man kann natürlich auch in 0e den Gegenwert eines Trump Tower im Fuhrpark versenken, aber man muss nicht unbedingt.

    Hi.

    Die PMT Antriebe sind zur Zeit nicht zu bekommen. Überall "Ausverkauft". Und die (lieferbaren) Halling Antriebe haben zu kleine Räder mit zu dünnen Achsen, so das man auch nicht einfach passende Räder aufziehen kann. Alles, was es in passender Größe an Rädern gibt, hat zu große Achsbohrungen. Da eine rund laufende Achse mit 14-17 mm Rädern draus zu machen, übersteigt meine Fähigkeiten.


    Ein "langes" H0 Drehgestell wäre auf jeden Fall eine Möglichkeit. Die E94 ist allerdings nicht mehr für 100€ zu bekommen, danach habe ich schon vor einiger Zeit mal gesucht. Was es in "bezahlbar" gibt ist die E51. Die hat ca 1,5 mm kleineren Achsstand als die E94. Aber das sollte keine große Rolle spielen. Die älteren E51 (30-40 Jahre alt) laufen allerdings nicht grade super. So eine hätte ich sogar hier. Und die aus der Hobby Serie von vor ca 20 Jahren, die sehr gut liefen (ich hatte damals mal eine für deutlich unter 100€ neu gekauft, die ich leider nicht mehr habe, sonst würde ich sie garantiert jetzt "schlachten") werden nicht zum Kauf angeboten. Mal sehen, irgendwas wird mir schon einfallen.

    Hi.

    Die STL sind von mir, gehören zu meinen Frühwerken. Ich habe grade versucht, der Download klappt hier einwandfrei. Die Dateien sind aber zu groß, um sie hier anzuhängen. Es sind nur 1 MB erlaubt.

    Aber vielleicht klappt es per direktem Download:


    https://modellbahnblog.de/wp-content/uploads/2021/07/Personenwagen-Inneneinrichtung.zip


    https://modellbahnblog.de/wp-content/uploads/2021/07/Packwagen-Umbau.zip

    Hi.

    Da die 0e 'ler gezielt angesprochen wurden und ich einer bin... Die wenigsten Schmalspurer verwenden einen PC, da es meist bei einem beschaulichen Einfach- Betrieb mit ortsgestellten Weichen bleibt.


    Ich bin nicht mehr so gut zu Fuß, weswegen ich lieber gemütlich im Sessel sitzend die Weichen digital mit RC Servos schalte. Fahren mit der PC Steuerung tue ich auch nicht. Aber schalten sehr wohl. Meine Anlage wird mit einer freigeschalteten z21 Start und der Z21 App geschaltet. So spare ich mir ein analoges Stellpult aufzubauen und muss nicht extra den PC hochfahren. Manchmal verwende ich aber auch JMRI. Auch damit werden nur die Weichen geschaltet oder die Decoder programmiert. Die Z21 App ist mir eigentlich lieber, läuft aber nicht unter Windows (hab's versucht, klappt aber nicht richtig). Wenn ich also ein "großes" Steuerpult mit Monitor, Tastatur und Maus haben will, dann JMRI, sonst Z21 App. Sind halt nicht gar so viele Weichen, da ist die "doppelte" Arbeit kein Problem..

    Hi.

    Ich werde nicht mehr als 50€ für den komplett fertigen Wagen bezahlen, garantiert nicht. Kupplungen habe ich sowieso noch da (Ok, muss ich vielleicht irgendwann mal nachkaufen, wenn sie alle sind) und der Rest wird selbst gemacht, sofern überhaupt nötig.


    In einigen Tagen habe ich die Puffer sicher fertig. Die sind federnd und passen in die angespritzten Hülsen. Auf die Idee die Hülsen abzuschneiden, wäre ich nie gekommen. Kupplungen muss ich sowieso Andere anbauen. Da stört es mich nicht, das keine Kupplungen dabei sind. Und was sonst an Kleinkram fehlen sollte, werde ich bei Bedarf einfach drucken. Gegossene Messingteile kann ich nicht ausstehen. Alles, was ich da bisher in den Händen hatte, war krumm, schief, mit Gussgraten, die viel dicker als die eigentlichen Teile sind, hat nie gepasst und war trotzdem unverschämt teuer. Sowas kommt mir nicht mehr ins Haus. Darauf bin ich zum Glück nicht angewiesen. Brauche ich was, drucke ich es mir einfach selbst.

    Hallo.

    Ich habe mal die ersten Prototypen für die Biemo Wagen Puffer gedruckt.


    Sie sind etwas zu lang geraten, wie man im Vergleich zum Original- Puffer links sehen kann. Davon abgesehen, passen sie. Ich mache sie etwas kürzer noch mal neu. Man kann sie fest einkleben (das klappt auch mit diesen zu langen Exemplaren) oder federnd verwenden. Sofern man passende Spiralfedern auftreiben kann, sollten sie genau wie die Original- Puffer funktionieren. Man kann sie aber auch anders federn, z.B. wie im Vorschlag von Roland mit einem Stück Federdraht.

    Hallo.

    Aus dem kleinen Wassertank lässt sich auch noch mehr machen. Eine Idee ist eine kleine Diesel- Tankstelle, an der man sowohl kleine Dieselloks als auch LKW betanken kann.



    Die 1:43 Figur gehört nicht dazu und dient nur zur Größen- Verdeutlichung.


    Die Tankstelle besteht aus mehreren Teilen. Das ist zum einen gemacht, um sie besser drucken zu können. Aber es erleichtert eindeutig auch das Bemalen.


    Das wäre zum Einen der eigentliche Tank, der seine Ähnlichkeit zum kleinen Wassertank nicht leugnen kann.



    Er hat aber keinen Auslass und einen anderen Träger, ist dafür aber größer.



    Die Bodenplatte der Tankstelle mit Auslauf des Tanks sowie Aussparungen für Gully.



    Das Mauer- Fundament, was gleichzeitig auch Teil der Öl- Auffangwanne ist.



    Und das ist die Zapfsäule. Der Tankschlauch muss extra aus einem Stück Schlauch (z.B. Schrumpfschlauch oder Litzen- Isolierung oder so) hergestellt werden.




    Die Einstiegsöffnung für den Abwasserschacht.




    Und der hintere Gully.


    Montiert soll das Ganze dann so aussehen:



    Als nächstes muss ich mal einen Prototypen drucken, um zu sehen, ob die Teile auch tatsächlich so zusammen passen wie gedacht..


    Inzwischen habe ich den ersten Prototypen gedruckt.




    Und die Kleinteile für die Gullys noch mal in Groß.



    Die Zapfpistole ist gut geworden. Sehr filigran, aber druckbar.



    An sich passt alles, bis auf die Gullys. Die stehen zu weit über, so das ich noch einmal an die Bodenplatte ran muss…



    Mal sehen ob ich dem Boden noch etwas Struktur gebe, sowas wie Dehnungsfugen im Beton. Andererseits dürfte so eine Betonplatte wohl in einem Stück gegossen werden müssen, damit das überlaufende Öl nicht so ohne weiteres in den Boden sickern kann…



    Leider erkennt man bei schwarzem Harz genau so schlecht die Details wie bei Transparentem. Aber zum Einen habe ich das schwarze Harz zum Testen bekommen und andererseits muss ich als nächstes viele Puffer drucken, die sich natürlich in Schwarz am besten machen.

    Hallo.

    Ich habe mir dann mal den Spaß gegönnt und den Tank auf das Lorenfahrwerk der Kipplore zu setzen, gleich in der CAD.



    Inzwischen habe ich die komplette Lore auch mal gedruckt.



    Leider hatte ich keine passenden 9mm Räder mehr vorrätig. Die 10,5 mm Räder sind zu groß. Aber andere hatte ich nicht da.



    Die Jung ist das, was einer Feldbahnlok in meinem Fuhrpark am nächsten kommt. Aber sieht doch ganz niedlich aus, oder?

    Hallo.

    Ich habe mal ein paar der oben gezeigten Puffer gedruckt.



    Dahinter steht ein Pola G20 (trotz Lenz Kupplung). Der hat größere Puffer, also kann der Puffer, den ich als Vorlage genommen habe, eigentlich nicht von Pola gewesen sein. Dann ist es vermutlich einer von Lima gewesen. Ich schätze, ich mache die Pufferteller in Zukunft tatsächlich etwas größer. Die Wölbung, die in der 3D Ansicht noch arg kräftig aussieht, fällt in "echt" fast nicht auf, man muss schon genau hinschauen, um die beiden Typen zu unterscheiden. Aber genau so wollte ich das haben.


    Mit den Puffern für die Biemo Wagen habe ich aber noch nicht angefangen. Meine Idee geht in etwa in die Richtung, die Rollo oben vorgestellt hat. Allerdings werde ich die Pufferteller getrennt von den Stangen machen und nicht das Gegenlager hinten extra ansetzen. So kenne ich das von H0, wo fast immer die Pufferteller einzeln aufgesteckt sind. Dann kann man die Stangen von hinten einschieben und entweder festkleben oder mit einer Feder (vielleicht reicht ein kleines Stück Schaumgummi hinter dem Puffer ja schon aus) versehen. So bekommt man tatsächlich Federpuffer, wenn man mag.

    Hallo.

    Die Zahnräder würde ich auf jeden Fall nehmen, auch wenn die beiden hinteren nicht passen. Ich habe tatsächlich die Bodenplatte mit 7mm Abstand hinten. Hast du richtig gesehen. Wenn es sein muss, stricke ich mir die um. Wozu hab ich einen 3D Drucker?


    Der Motor ist eher weniger spannend. Da ist vorrangig das Modul des Ritzels von Interesse oder eventuell auch das Ritzel selbst. Die Lok bekommt dann sowieso einen Glockenanker Motor. Höchstwahrscheinlich habe ich was passendes da (Original Faulhaber 1625). Und wenn nicht, bestelle ich mir halt einen passenden Motor. Wenn du aber nur alles komplett abgeben möchtest, auch kein Problem. Nehme ich trotzdem.


    Besonders spannend wäre es ja, die T3 wirklich mit RC auszurüsten und trotzdem die Lenz Kupplung fernbedienbar zu machen. Ich hab da auch schon jemand im Auge, für den das die passende Herausforderung sein könnte... ;)


    Den AMZ - Hummel Antrieb habe ich mir angesehen. Aber der kommt auf über 400€. Das passt wohl kaum zu einem 30€ Bausatz...


    Danke für die vielen Tipps.

    Hi.

    Ich zitiere mich mal selber:

    Ob man die so aber für die Biemo Wagen nehmen kann, weiß ich nicht.

    Man kann nicht. Der Bausatz für meinen OMM52 ist heute angekommen. Genau wie bei meinem halbfertigen Tis 858 sind am Rahmen des OMM 52 die Pufferhülsen angespritzt. Also muss ich die Puffer neu konstruieren, denn ich habe keine Lust, die Hülsen abzuschneiden. Mal sehen, vielleicht lassen sich die Puffer ja sogar federnd bauen.



    Tatsächlich sind Kurzkupplungskulissen vorhanden. Viel lackieren muss man auch nicht. Das Meiste wird wohl ein Klarlack- Überzug in Seindenmatt sein, um den Kunststoffglanz zu brechen. Dazu ein paar farbig hervorgehobene Details, das wars dann auch. Der Beschriftungssatz ist eigentlich für einen ungebremsten Leitungswagen. Der Bausatz ist aber mit Bremsanlage. Das war mir aber völlig egal. Ich habe nicht jede Wagen- Nummer von jedem Güterwagen im Kopf...

    Hi.

    Der Raimo T3 Bausatz ist grade angekommen. Zunächst schwante mir nichts gutes, denn die Klarsicht- Verpackung war eher braun als klar. Aber darunter befanden sich einwandfreie Teile. Alle Beutel waren noch Original verschweißt. Auch die Beschriftung ist vorhanden, leicht vergilbt aber scheinbar noch nicht zerbröselt. Die Kunststoffteile machen einen kerngesunden Eindruck. Nichts ist versprödet oder brüchig. Sogar ein Gleisstück liegt bei (war wohl bei Raimo damals immer der Fall).



    Wirklich Sorgen, daraus eine T3 zusammen zu bauen, mache ich mir nicht. Nur der Antrieb bereitet mir nach wie vor Kopfzerbrechen. Die Halterung für den Motor ist vorhanden, genau wie die Lager für die Zahnrad- Achsen. Man könnte also zumindest theoretisch den Antrieb der Pola- Maxi T3 rekonstruieren. Neben Motor und Zahnrädern, die man sicher bekommt, braucht man die passenden Achsen für die Zahnräder und passende Stromabnehmer. Und ob man die auftreiben kann, weiß ich nicht. Sonst bleibt wohl nur der Uhde Umbausatz, der aber so einiges kostet. Allein das Ätzblech liegt bei 80€, dazu die Zahnräder, die Stromabnehmer und der Getriebemotor. Wenn ich die T3 mit RC und Akku ausrüste, müsste ich mir keine Gedanken über die Stromabnahme machen. Allerdings hätte ich noch einen Satz Automatik- Kupplungen von der Lenz V36 hier liegen. Damit könnte ich der T3 sogar das fernbediente Entkuppeln beibringen. Ob man das mit RC hin bekommt, kann ich aktuell nicht einschätzen. Ich fahre in 0e mit Kadee... Bei Regelspur schwanke ich immer noch, welches System ich nehmen soll.


    Eine ganz andere Idee ist aber das:



    So wie es aussieht könnte man das Führerhaus und den Kessel der T3 auf das Chassis der Dapol B4 pflanzen. Damit bekommt man ein super laufendes Fahrwerk. Das Resultat ist dann allerdings eine "Freelance-T2". Finanziell ist das kaum teurer, zumindest wenn man die B4 im Sonderangebot bekommt, als der Umbausatz von Uhde. Wobei letzterer ein Risiko mit, zumindest bei mir, sehr ungewissen Ausgang ist. Aber falls es doch klappt ergibt das tatsächlich eine "echte" T3...

    Hallo.

    Mir ist grade völlig unerwartet ein scheinbar kompletter Bausatz von Raimo für die T3 in Spur 0 zugeflogen. Habe ich "blind" für etwas über 30€ ersteigert. Meint, ich habe vor Tagen einen eher nicht so hohen Betrag geboten und mich dann nicht weiter drum gekümmert. So bekommt man zwar nur äußerst selten was, aber wenn doch, dann als echtes Schnäppchen.


    Noch ist der Bausatz nicht da, aber er ist ja sehr bekannt. Deswegen wollte ich mal fragen, ob es beim Zusammenbau etwas besonderes zu beachten gibt?


    Außerdem hat der Bausatz ja keinen Antrieb. Kann man da mit den Teilen aus dem Bausatz was selber basteln (Motor und Zahnräder wären kein Problem, aber was sonst noch so anfällt...) oder muss was Teures, Fertiges zugekauft werden?


    Und wie sieht das mit dem Fahrwerk von Uhde aus? Bekommt man das Blech noch und falls ja bekommt man das als Anfänger im Messing- Bau zusammen? Ich hab es eigentlich nicht so mit Metall- Arbeiten und fürchte, das würde ich eher verpfuschen. Muss man das überhaupt haben? Dürfte sicher viel besser aussehen, wenn man es anständig montiert bekommt. Aber falls nicht?

    Hi.

    Ich hab mal eben auf die Schnelle ein paar Puffer gezeichnet. Dazu habe ich einen vorhandenen Puffer aus Plastik (Lima oder Pola oder so, weiß nicht genau) ausgemessen und in OpenSCAD nachgebaut. Dabei habe ich gleich zwei unterschiedliche Puffer gemacht, einen Flachen





    und einen Gewölbten, wie es beim Original ja auch der Fall ist.




    Die Wölbung ist nur 0,5mm Dick, auch wenn das nach viel mehr ausschaut. Wie gesagt, die Abmessungen sind von einem Kunststoff- Puffer abgenommen und sollten halbwegs stimmen, sofern die Vorlage gestimmt hat.


    Die STL zum selber drucken habe ich angehängt.


    Ob man die so aber für die Biemo Wagen nehmen kann, weiß ich nicht. Ich habe hier einen halbfertigen Tis 858 herum liegen. Da sind die Pufferhülsen am Rahmen dran. Ich weiß allerdings nicht, ob angeklebt oder angespritzt, denn den Wagen habe ich so halbfertig bekommen. Wenn sie angespritzt sind, muss ich noch mal andere machen, die man dann da einfach einstecken kann. Ist aber auch gar kein Problem...

    3D-Drucker arbeiten, so weit ich informiert bin, auch immer noch mit G-Code.

    Mein Anycubic Mono M5 nicht und die anderen Resin Drucker, die ich davor hatte auch nicht. Da man hier "Grafiken" für den Bildschirm braucht und keine Bewegungsmuster für Stepper- Motoren, ist G-Code hier nicht geeignet. Aber bei FDM Druckern gab es G-Code auf jeden Fall noch und vielleicht auch heute noch. Hab aber schon lange keinen FDM Drucker mehr verwendet. Deswegen bin ich da nicht auf dem aktuellen Stand. Meine CNC Fräse arbeitet aber mit G-Code, was bei derartigen Maschinen wohl auch heute noch absolut üblich ist.


    STL ist halt sowas wie JPG für Bilder und PDF für Dokumente. Ganz nett, um das fertige Endprodukt zu verteilen aber ungeeignet, wenn man die Daten noch weiter verarbeiten will/muss. Aber STL kann halt "Jeder", zumindest irgendwie.


    Falls du einen Windows PC dein eigen nennst, es gibt von Microsoft ein kostenloses 3D Programm, "3D Builder". Kann man im Microsoft Store gratis herunter laden. Ich habe schon unheimlich viel Software durch, aber der 3D Builder ist das Programm, das mit Abstand am besten mit STL Dateien zum Weiterverarbeiten klar kommt.

    Die eigentlichen Konstruktions- Funktionen vom 3D Builder sind dürftig, aber ideal um zwei nicht "waterproof" STL zu kombinieren und zu einer druckbaren Datei zu vereinen.


    An sich arbeite ich am liebsten mit OpenSCAD. Damit komme ich einfach am besten klar. OpenSCAD kann auch STL Dateien importieren. Die kann man dann weiter verarbeiten. Leider klappt das anschließende Rendern um wieder für den Drucker verwertbare Daten zu bekommen, aber fast nie, weil kaum eine STL fehlerfrei ist. Übrigens oft nicht mal welche, die OpenSCAD selbst erzeugt hat. Mein Workflow ist nun wie folgt: Ich importiere die fragliche STL Datei in OpenSCAD, baue dann die Verstärkungen und was sonst noch an Änderungen gewünscht wird. Durch die importierte STL passt dann Größe und Position der Anbauteile genau. Ist alles fertig, entferne ich die eigentliche STL Datei wieder und kann dann aus dem "Rest" eine weitere STL rendern. Beide STL Dateien importiere ich dann in 3D Builder, wo ich aus den verschiedenen STL eine einzige kombinierte STL erzeuge, die dann gedruckt werden kann.


    Das Problem an den nicht so "dummen" 3D Dateiformaten ist, hier gibt es keinen Standard. Jedes Programm hat sein eigenes, mit nichts kompatibles Format. Man kann eine AutoCAD Datei nicht in OpenSCAD verwenden und genau so wenig umgekehrt. Aber beide Programme können STL einlesen und ausgeben.

    Hi.

    Inzwischen habe ich den Bausatz auch per Überweisung bezahlt. Herr Bieger konnte mir sogar noch einen Beschriftungssatz für den OMM 52 anbieten, für 5€. Den habe ich natürlich gleich mit geordert. So kommt der OMM 52 mit Beschriftung aber ohne Puffer und Kupplungen auf exakt 40€.


    Wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht, haben die Biemo Wagen sogar schon eine Kulisse für Kurzkupplungen. Würde den Einbau einer NEM Kupplung doch sehr vereinfachen.


    Dann muss ich mich mal an die Arbeit machen und Spur 0 Puffer für meinen 3D Drucker zu konstruieren. Gefedert werden sie vermutlich aber nicht werden.


    Nachtrag. Bei Herrn Nothaft gibt es die Beschriftungen für die Biemo Wagen auch, wenn Herr Bieger keine Passenden mehr im Angebot hat.

    Hi.

    Die Motorhaube ist leider sehr dünnwandig

    Das ist leider fast immer ein großes Problem, wenn man STL Dateien im Slicer verkleinert. Anders rum, also vergrößern ist hingegen dahingehend kein Problem.

    Ich habe mal versucht, eine V22, die in 1:22,5 war auf 1:45 zu verkleinern. Teilweise waren die Wände nur noch papierdünn. Das kann man nicht ohne aufwändige Nacharbeit in der CAD machen. Andererseits habe ich diverse HF Güterwagen, die für H0e gedacht waren, in 0e ausgedruckt, was problemlos geklappt hat. Die Dateien waren sehr detailliert, so das beim Vergrößern genug feine Details übrig geblieben sind. Wenn man nicht weiß, das sie eigentlich aufgeblasene H0 Fahrzeuge sind, sieht man das absolut nicht. Da musste ich nur die Drehgestelle in der CAD modifizieren, damit gängige H0 Radsätze einwandfrei gepasst haben.


    Generell juckt mich die Köf ja auch sehr. Ich hab aber aktuell nicht genug Zeit, um das anzugehen. Denn die Sachen so zu verstärken, das sie sich nicht mehr verziehen, ist aufwändig. Irgendwann werde ich das aber sicher mal versuchen.