Posts by Horia

    Hallo,


    Da ich ebenfalls seit viele Jahren Fahrzeuge in alle Spuren umbaue und oft Beschriftungen als Tampondruck entfernen muss, hier meine Erfahrung zur Thema.


    Spezielle Produkte wie der Bedruckungsentferner DLE90 von Lux funkionieren gut auf die meissten Beschriftungen, ist aber in Vergleich zu andere Produkte etwas teurer. Daher verwende ich, je nach Modell, entweder Isopropylalkohol (hier in den Elsass in 1L Flaschen im Baumarkt zu haben) oder Terepentinersatz (kriegt man auch im Hobbybedarfladen).


    Beide wirken anders, Terepentinersatz ist etwas öliger und entfernt nicht alles, Isopropylalkohol greift aber teilweise auch die Farbenoberfläche. Ich verwende aber so gut wie keine Q-Tips, denn da ist den Gefahr die Grundfarbe "mitzunehmen" grösser, sondern zurecht geschnittenen Zahnstocher, die eine Art "weiche Spitze" kriegen die man gut verwenden kann um Schriften wegzuschaben. Man muss mit leichter Hand und mit Geduld arbeiten.


    Wenn es sowieso drüber noch Klarlack kommt verwende ich - wo möglich, also auf glatte Flächen - Glasfaserradierstiften oder gar 1200er Schleifpapier. Natürlich auch mit leichter Hand und viel Geduld.

    Hallo Vladimir,


    Nun, fotografieren in Rumänien ist noch heute teilweise eine heikle Sache... Ich bin schon mal von "überempfindichen Eisenbahnern" mit Schottersteine beworfen worden weil ich die eine oder andere Lok oder Wagen fotografiert habe. Manche haben es nicht mal jetzt, fast 25 Jahren nach der Wende verstanden, das es sich beim Rollmaterial um keinen Staatsgeheimnis handelt... :huh:
    Die Devise lautet noch heute "lieber hier bei uns verschrotten lassen oder alles klauen bis es nichts mehr gibt als im Ausland verkaufen oder die Ausländer zulassen, es zu messen oder fotografieren". Und da ich im Ausland wohne, werde ich inzwischen auch fast als "Ausländer" betrachtet...


    Anderseits, auch wenn die heutige Bahn dort zumindestens genau so vielfältig ist als früher, ist extrem viel inzwischen verschrottet worden. In die 1970ern und 1980ern waren aber noch viele alte Fahrzeuge unterwegs oder zumindestens noch erhalten, und es ist schade das viele damals nicht fotografiert oder dokumentiert worden sind.


    Zugegeben, viele Fotos aus meine Sammlung stammen auch von Hobbykollegen aus den (westlichen) Ausland - für Westeuropäer war es sicherlich nicht einfacher zu fotografieren damals, die verfügten aber zumindestens um das nötigen Material :)
    Manche Fotos sind aber auch "aus die Tüte" oder "durch den Hemd" gemacht worden :D

    Hallo Robert,


    Danke für den Hinweis, deine Bauten kannte ich schon - ich bin erst ein Paar Tage hier eingetragen, lese aber seit relativ lange Zeit 8)


    Das mit den Gesamteindruck kommt bei mir von die Spur N - dort ist "Nietenzählerei" ebenfalls möglich und ich werde selber oft als "Nietenzähler" eingestuft, obwohl ich mich so nie bezeichnen wurde. Mein Beruf hat was mit bauen und Architektur zu tun und daher sind für mich Proportionen sehr wichtig - wenn die wichtigsten Merkmale eines Eisenbahnfahrzeugs oder sonstiges Objekts gut getroffen sind und der Wiedererkennungseffekt sofort da ist, dann ist das Modell in meine Augen gelungen. Es gibt aber leider viele Modelle die falsche Proportionen aufweisen - in Spur N zum Beispiel vor allem in die Höhe - Stichwort "Hochbeinigkeit" - und hier ist überhaupt nicht einfach Fahrzeuge verschiedener Hersteller oder Generationen zu kombinieren.


    In Spur 0 gibt es das Phaenomen auch - vor allem zwischen Fahrzeuge in 1/43,5 und solche in 1/45 - aber da sind in meine Augen die Kompromisse kleiner und die Massstäblichkeit irgendwie besser.

    Für heute folgt ein altbekannten ex-deutschen Pwg, scheinbar ein ehemaligen Pwg pr.14.


    Den Einsatz solche Wagen bei die CFR war mir bis vor kurzem unbekannt, denn Güterzugbegleitwagen gab es bei die CFR nach den Zweiten Weltkrieg nur in begrenzten Umfang, generell fest gekuppelt mit die örtliche Rangierlok als sogenannte "grupa de manevra" ("Rangiergruppe" oder "Rangiereinheit"). Es wurden aber generell andere Wagentypen verwendet, generell solche die bei Astra Arad in die 1930ern gebaut worden sind (auch ein schönes Umbauprojekt eines G10).


    Es gab aber auch einige wenige ehemaligen DRB-Güterzugpackwagen. Und genau einen solchen zeigt mein Foto aus den Sammlung Serban Lacriteanu. Es handelt sich um einen Teil aus einen Farbdia aus 1961 (!!!) der die CFR 50.519 (eine pr. G10) beim rangieren (mit blauen Spitzensignal rechts vorne) zwischen Faurei und Braila zeigt. Neben andere interessante Details auf Schiene und Strasse ist dort ein ex-preussischen Pwg zu sehen, ziemlich unverändert und grün oder graugrün lackiert - was ebenfalls eine Besonderheit darstellt. Den Betriebsnummer ist leider nicht auszumachen, man kann nur schwach "CFR" am Wagenkasten lesen.


    Auf jeden Fall, Grund genug für mich auf die Version von Lenz ohne Kastenverstärkungen zu warten und dann zum Skalpell zu greifen...

    Hallo,


    Aus den OSM/Dora Kesselwagen lassen sich viele CFR-Versionen machen. Neben die ganz normalen Kesselwagen für die Beförderung von Ölprodukte (heute ist es leider in Vergessenheit geraten, aber in die 1930ern verfügte Rumänien über die grösste Flotte Kesselwagen in Europa - nicht zuletzt wegen die Ölfelder rund um Ploesti / jetzt Ploiesti) gibt es auch ein Paar "exoten" die mich besonders reizen.


    Als erster (und bereits bei mir in Bau) kann man daraus ein Getreidewagen ableiten (siehe Originalfoto, Muzeul CFR Sammlung Radulescu). Kesselwagen als Getreidewagen? Bei die Rumänen ist das möglich, und sogar als G-Wagen eingereiht! Man muss "nur" das Kessel 180 Grad umdrehen, zwei neue Domen "einplfanzen", die Bühnen verlängern bzw. die Leitern umsetzten und unten am Rahmen die vier Enteerungsklappen machen, und schon hat man ein rumänischen Getreidewagen der 1960er Jahren der in seine Jügend Schweröl befördert hat. Mit seine Rotbraune Lackierung wird das ein Blickfang auf meine Bahnhof sein.


    Nicht in Rotbraun sondern in Grau gehalten ist den zweiten Exot. Es handelt sich um einen isolierten Wasserwagen der Lazarettzug der Regionaldirektion Bukarest, der noch 1980 so unterwegs war (Originalfoto Serban Lacriteanu, Sammlung Radulescu). Hier muss man praktisch alles mit einen Holzkasten auf Metallgerippe "verkleiden". Die einzige Frage, soll "Holz" in 1/45 auch aus Holz bestehen oder halt aus eingeritztes Polystirol?

    In die CFR Gattung Gvf bzw. später (ab 1966) Gglkm waren jede Menge verschiedenen Altbau-Gedeckten zusammengefasst, von die ganz alten CFR-Bauarten aus 1872 zu die relativ modernen ex-DRG Gr20 "Kassel" und DRB Gms30 "Oppeln", über typischen VDEV-Bauarten wie die nach Musterblatt A II hierzulande als G10 bekannt. Hier muss man sagen das die CFR-eigenen G10 (also die, die für die Rumänische Staatsbahn in Deutschland vor den Ersten Weltkrieg, als Rumänien noch VDEV-Mitglied war, gebaut worden sind, z.B. bei M.A.N. in Nürnberg) sich in einige Merkmale von die "reinen deutschen" unterscheiden, vor allem bei die anordnung der Kastenverstärkungen und Lüftungs- bzw. Ladeklappen. Auch waren alle rumänische gedeckten Güterwagen prinzipiell für die Beförderung von Getreide geeignet, hätten also alle Entleerungsklappen im Wagenboden.


    Ein G10, allerdings in die ab die 1920ern verstärkte-Version gibt es bekanntlich bei Lenz, und die Verstärkungsstreben zu entfernen ist nicht unbedingt sehr einfach. Gab es aber nicht vor lange, lange Zeit auch ein altes Modell von Pola?


    Nach den Gr20 "Kassel"-Umbau auf Lenz-Basis folgt bei mir nun ein Gms30 "Oppeln" von Brawa, das Grundmodell ist schon angeschafft und bereits zerlegt. Hier besteht die Möglichkeit, den Wagen als ganz normaler Gvf bzw. Gglkm (also normaler gedeckter) oder schon als Werkstattwagen umzubauen (ab etwa 1970 bis heute), wie hier abgebildet (Vorbildfoto von meinen Kollegen Florin Vornicu):

    Halo Robert und Dankeschön.


    Ich versuche auch in Spur N etwas in Richtung Finescale zu gehen, auch wenn ich nicht überall massstäblichere Radsätze (etwas mit RP25-Profil) ensetzten kann. Auch in Spur N gibt es zum Beispiel fahren mit Originalkupplungen, aber das ist bei längere Züge und kleinere Radien nicht so einfach oder gar nicht möglich...


    Klar, ich bin und werde kein Spur 0 Finescale-Bahner, was bei mir vor allem zählt ist den Gesamteindruck und ich nehme gerne Kompromisse in Kauf. Haupsache, es errinert sofort am Original und es gefällt... 8)

    Nochmals kurz zu die CFR Wagenbezeichnungen...


    Bei die CFR gab es (und es gibt eigentlich noch heute) eine Besonderheit und zwar die Bezeichnung "Intern" bzw. "INTERN" im UIC-Wagennummer (anstatt "RIV"). Die Entscheidung, die Inlandswagen so zu kennzeichen wurde 1966 getroffen, nachdem die Regionaldirektionen bemerkt haben das die Rangierer mit die neue UIC-Beschriftung nicht so klar kommen. :D


    Lustig war das es in die späten 1960ern und 1970ern Wagen gab die schon "INTERN" anstatt "RIV" trugen, aber die RIV- und MC-Zeichen waren weiterhin drauf...


    Auch sehr typisch war die Mischbeschriftung Epoche III - Epoche IV, wie es die DB auch praktiziert hat, also mit beide Gattungsbezeichnungen. Unten ist ein Screenshot aus einen rumänischen Film aus 1970 zu sehen, mit einen ex Gvf (ebenfalls ein alter "Kassel"), der sowohl den "Intern" Zeichen als auch die "gemischte" Bezeichung trägt:

    Hallo Micha,


    Dankeschön.


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    Jetzt bin ich mal auf den ersten Lokumbau gespannt.

    Nun ja, dafür muss man warten bis Lenz seine BR 50 liefert, die zum 150.xxx der CFR wird. Oder halt eine alte Biller Bahn G8.1 (55), die zum CFR 40.xxx umgebaut wird... aber es wird auch nicht morgen sein! :)


    Hallo Jürgen,

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    Da ich es interessant finde, auch ausländische Wagen zu verwenden,
    interessiert mich natürlich auch der Einsatz solcher Wagen im Ausland
    (für uns in Deutschland natürlich Inland), vielleicht kann man den einen
    oder anderen ja als "Farbtupfer" bauen und einsetzen.

    Natürlich. Güterwagen ohne RIV sind für mich auch nicht so interessant.


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    Hast du Informationen, ob solche Wagen der CFR auch im Ausland eingesetzt wurden und wenn ja, in welchem Zeitraum?

    Klar.


    Die Es-x bzw. später einfach Esx (mein Rivarossi-Wagen) sind ganz normale UIC-Typen (entsprechen grossenteils den Omm55 der DB) und waren seit den Anfang (erstes Produktionsjahr 1961) voll RIV- und MC-fähig. Die wenige noch heute erhaltene Exemplare sind in Prinzip immernoch RIV-fähig (und daher tragen auch keine INTERN - eine CFR Besonderheit - Schriften), werden aber seit etwa 1995 nur noch im Inland eingesetzt, wenn überhaupt. Für die späte Epoche III bzw. Epoche IV, kein Problem.


    Die Ggs (Lima-Umbau) sind ebenfalls UIC-Typen (Gs) und noch heute RIV-fähig. Allerdings gibt es die viele Variationen:


    Ggs Bj. ab 1959, nur RIV-Teilkonform - flachen Dach, Sprengwerk, Holzbeplankung, HiK-Bremse, Bremserhaus - diese waren schon in die 1970ern im Inlandspark gewandert


    Ggs Bj. ab 1961, voll RIV- und MC-fähig - runderen Dach entsprechend UIC-Profil, Sprengwerk, Holzbeplankung, HiK-Bremse, teilweise Bremserhaus - waren bis in die 1980ern RIV-fähig und auch bis etwa 1989 im Auslandeinsatz (das ist mein Vorbild)


    Ggs Bj. ab 1964, voll RIV- und MC-fähig - runderen Dach entsprechend UIC-Profil,
    ohne Sprengwerk, Sprelacartwände, HiK-Bremse, teilweise Bremserhaus - waren ebenfalls
    bis in die 1980ern RIV-fähig und auch bis etwa 1989 im Auslandeinsatz
    (das ist mein Vorbild), dann "INTERN".


    Ggs Bj. ab etwa 1968, voll RIV- und MC-fähig - runderen Dach entsprechend UIC-Profil,
    ohne Sprengwerk, Sprelacartwände, KE-Bremse, teilweise Bremserhaus - sind in Prinzip bis heute RIV-fähig.


    Beim alten Gvf bzw. in die Epoche IV Gglkm gibt es beide. Mein Vorbild, auf einen Foto aus 1968 oder 1969 zu sehen, trägt bereits die Anschriften "00 - 53 CFR..." (später "00 INTERN 53 CFR...) und ist daher klar als Inlandswagen zu bezeichnen. Allerdings besitze ich ein Foto aus 1966 mit einen Gvf ex-Gr20 der DRG, aufgenommen in Schweden (!!!) im Zugverband mit andere CFR Wagen, allerdings als einziges Unterschied hat er einen Blechdach. Leider ist der Wagennummer nicht lesbar. :(


    Zu die Kesselwagen: der Zf für Trinkwasser war überraschend voll RIV- und MC-fähig, obwohl er mit Sicherheit den Ausland zumindestens als Wasser-Kesselwagen nie gesehen hat. Der schwarzen Zzff ebenfalls, und hier ist ein Einsatz im Ausland zumindestens bis in die späten 1960er schon möglich.


    Bei die CFR gilt, fast alle Wagen die RIV-Kriterien entsprachen
    waren auch RIV-fähig und trugen entsprecheden Zeichen. "Beutewagen"
    dessen Lage nicht geklärt war und die nicht im Ausland dürften wie in
    Polen oder Ungarn gab es bei uns nicht, denn Rumänien hat sich beim
    Wagenaustausch nach den Zweiten Weltkrieg beteiligt bzw. die Wagen waren
    gelistet im Friedensvertrag von Paris 1947.


    Es gibt natürlich Vorbildfotos von meine Wagen, viele sogar im Ausland aufgenommen, die ich hier aber wegen Urheberechte nicht veröffentlichen darf.

    Die Geländer mussten angepasst werden weil die CFR-Wagen den "kleineren" UIC-Profil entsprechen. Auch die seitlichen Tafeln wurden angepasst.


    In die selbe Weise entstand auch ein Kesselwagen für "schwarze" (unraffinierte) Ölprodukte, ein Zzff der CFR. Sein Vorbild wurde 1916 in Nürnberg bei M.A.N. gebaut und er besass kurioserweise Mitte der 1960ern noch Stangenpuffern (in Modell korrekt nachgebildet) und eine Hildebrand-Knorr statt die ursprungliche Kunze-Knorr Drukluftbremse (hier habe ich das Original von OSM belassen). Auch hier sind die seitlichen Tafeln und die Bühnengeländer angepasst worden:

    Danke für die Bewertungen!


    Ich habe mich natürlich die Frage gestellt, ob ich jetzt alles in 1/45 also streng massstäblich, in 1/43,5 also in die Massstab wo es die meissten "andere Sachen" (=Autos, usw.) gibt oder in beide bauen soll. Und nach lange Überlegung bzw. nachdem ich Fahrzeuge der beide Massstäben in die Hände gehalten habe, habe ich mich entscheiden beide also 1/45 als auch 1/43,5 zu tolerieren. Es müssen halt nicht dieselbe Wagen in zwei Masstäben im selber Zug drin sein, aber ich glaube ich schaffe das. ;)


    So habe ich auch ein Paar Kesselwagen von O-Scale Models (Dora) umgebaut, natürlich wieder nach Originalfotos. Auch hier fehlen noch die Beschriftungen, denn ich werde vermutlich irgendwann ein Bogen mit alle gleichzeitig machen.


    Zuerst ein Zf der CFR für Trinkwasser, der demzufolge eine helle Farbe trägt. Es ist ein fast unveränderten OSM-Modell, mit normalen Hülsenpuffern und ohne Druckluftbremse (nur mit Handbremse). Die Bühnengeländer habe ich zum Vorbild angepasst:

    ...bzw. aus den Elsass.


    Hallo,


    Ich habe erst jetzt bemerkt, das es einen speziellen Topic für Vorstellungen gibt und daher wiederhole ich meine Vorstellung nochmals hier.


    Mein Name ist Horia (ja, ist tatsächlich mein Vorname) und komme aus Rumänien, wohne aber seit fast 20 Jahren in den Elsass, zuerst in Strassburg und seit genau 10 Jahre in Mühlhausen (Mulhouse), also dort wo der französischen Eisenbahnnationalmuseum sich befindet. Ich bin eigentlich eingefleischter N-Bahner (die, die auch im 1zu160 bzw. DSO-Foren unterwegs sind oder den N-Bahn Magazin lesen kennen mir warscheinlich schon) und betrachte die Spur 0 irgendwie als "Ergänzung". In Spur N kann ich mich über meine vorbildlich langen und vorbildlich zusammengestellten Zügen (grossenteils Selbst/Umbauten) und in Spur 0 kann ich mich über die schöne Detaillierung und Optik und das fahren mit Originalkupplung freuen.


    Da ich über relativ wenig Platz verfüge, ich werde nur einen Bahnhof in Modul- bzw. Segmentbauweise erstellen. Mein Thema ist ziemlich eigenartig, eine Nebenstrecke irgendwo im ehemaligen "K und K"-Land, von Niederösterreich bis Siebenbürgen (Transsylvanien), und die genaue Epoche bzw. geographische Einortung wird nur durch die (abwechselnden) Details bzw. die eingesetzte Fahrzeuge definiert. So wird meine kleine Bahnhof mal um 1969 in Rumänien sein, mal 1980 in Österreich - was die einheitliche Architektur eigentlich erlaubt. Das Rest macht nur die epochengerechte (und wechselbare) Detaillierung.


    Eine kurze Vorstellung meines Bahnhofskonzept und meinen (recht beschiedenen) Fahrzeugparks der CFR habe ich hier angefangen:
    Rollmaterial der CFR, Epoche III-IV

    Gerne stelle ich natürlich mehr Fotos der Umbauten ein.


    Als nächstes folgt ein Gvf, später Gglkm der CFR. Als "Gvf" wurden in Rumänien fast alle Zweiachser bezeichnet, von die urigen G02 nach Musterblatt AII, bestelt als die CFR noch VDEV-Mitglied waren vor den Ersten Weltkrieg bis zu relativ moderne Bauarten wie z.B. die DRG/DRB Gr 20 Kassel und Gms 30 Oppeln oder noch SNCF OCEM 29-Wagen.


    Meinen Umbau hat ein Lenz Gr 20 Gattungsbezirk Kassel als Basis. Es wurden jede Menge Teile entfernt und die Löcher zugespachtelt, die Öffnungen in die Seitenwänden müssten teilweise versetzt werden. Dann habe ich die für den CFR typischen grossmaschigen Gittern nachgebildet.


    Natürlich stellen "modern" gebauten Lenz- oder Brawa-Wagen ein viel besseres Umbaubasis als die alten Rivarossi und Lima-Modellen dar. Anderseits, man muss aber sein Arbeit besser planen und sorgfältiger machen - es ist schmerzlicher, ein 100€ Wagen kaputt zu machen als einen der 5,10 oder 15 auf eine Börse gekostet hat! :S

    Als nächstes wurde ein Ggs (= Gs UIC 1) mit Holzbrettern umgebaut. Basis stellte der altbekannten Lima-Wagen dar, der auch in einigen Punkten "optimiert" worden ist. Neben neue Metallachsen es wurde ein Sprengwerk (haben nur die ältesten Ggs der CFR, noch mit Holzbeplankung und ohne Sprelacart-Seitenwände gehabt) eingebaut.


    Die Seitentüren habe ich geändert (da fehlen noch die Nietenreihen - Ideen?) und die Seitenlüftern habe ich mit Styrene-Streifen etwas verbreitert, sodas jetzt keine grosse Lücke zum Wand sichtbar ist.


    Bremsumsteller, Trittstufen und Haken sind wieder von WMK, die Griffstangen habe ich aus Draht selber gebogen.

    Natürlich soll es aber hier nicht um die Bahnhof (der obigen Modell ist übrigens in Spur N, die Spur 0 Version ist noch in die Planung) sondern um Fahrzeuge.


    Da es kein Rollmaterial der CFR in Spur 0 gibt, ist nur Selbst- bzw. Umbau angesagt. Zum Glück kann ich aber in die selbe Weise wie damals die Rumänische Staatsbahn arbeiten, also von vorhandenen Bauarten anderen Bahnen was weiterentwickeln oder umbauen.


    Als erster habe ich auf Basis der altbekannten Rivarossi Omm55 einen Es-x der CFR umgebaut. Der Wagen bekam neue Federpuffer, Metallachsen, Originalkupplung sowie ein Paar Details (Griffstangen aus Draht, Bremsumsteller, Trittstufen und Zettelhalter von WMK) und selbstverständlich eine neue Lackierung. Die Beschriftung und Alterung folgen noch:

    Hallo,


    Das ist mein erster Beitrag hier, also muss ich zuerst mich ganz kurz vorstellen. Ich heisse Horia und die, die ebenfalls in andere Spuren unterwegs sind (vor allem Spur N) kennen mich vielleicht von der 1zu160 und DSO-Foren sowie von der N-Bahn Magazin. Das mein Nickname etwas eigenartig kingt hängt mit meine rumänische Würzeln zusammen - ich bin nämlich Rumäne, trotz Wohnort in den Elsass - und mein Vorname ist tatsächlich Horia


    Mein Hauptthema ist (und bleibt weiterhin) die kleine Spur N - 0 ist für mich eine Art Ergänzung dazu. Da ich über relativ wenig Raum verfüge kann ich längere Züge nur in die kleine Spur nachbauen, und für mehr Details und fahren mit Originalkupplung setzte ich halt auf die grossere Spur.


    Als Thema habe ich mich was etwas besonderes ausgesucht - ich werde eine kleine Bahnhof bauen, die sich geographisch sich von Niederösterreich auf Siebenbürgen (vulgo Transsylvanien) umstellen lässt, was durch die relativ einheitliche "K und K"-Architektur möglich ist - das habe ich bereits in Spur N praktiziert. Als Hauptepoche wird 1968 bis 1970 gewählt, also gerade die Umstellung von die Epoche III auf IV, aber eine kurzfristige Umstellung auf Epoche V oder gar VI sollte auch möglich sein. Die Aufnahmegebäude der Bahnhof (Deutsch: EG) :) sollte so aussehen: