Posts by BeMo

    Gerade ist der Lokalbahnzug, gezogen von der Baureihe 98.3 –auch „Glaskasten“ genannt-, in der kleinen Endstation angekommen. Nun noch abkuppeln, Vorräte auffrischen, über die Segmentdrehscheibe umsetzen und am anderen Ende des Zuges wieder ankuppeln. Nach einer Tasse Kaffee und der Bremsprobe kann es dann wieder zurück in die Kreisstadt gehen.



    Diese Lokomotive und die Wagen sind in komplettem Eigenbau entstanden, und der Werdegang des Glaskasten ist schon eine lange Geschichte.


    Bei Baubeginn hatte ich die Räder der POLA V 20 vorgesehen, von denen ich einige auf Lager hatte. Damals war mir bewusst, dass die Räder im Durchmesser zu groß und eigentlich viel zu klobig sind. Aber da ja alles nicht viel kosten soll….

    Als die Lok im Bau schon recht weit fortgeschritten war, hatte ich die Nase voll, packte alles in einen großen Karton und legte ihn beiseite. Diese blöden Räder machten den schönen Eindruck völlig kaputt.

    Nachdem diverse Monate ins Land gegangen waren, brachte Herr Vogt von der Firma EMA einen Glaskasten auf den Markt. Im persönlichen Gespräch sagte er mir Räder und Blindwelle zu, die ich auch kurz darauf erhielt.

    Na ja, so ganz optimal erschienen sie mir nicht, aber der Durchmesser stimmte. Also den Karton hervorgeholt und Änderungen am Fahrwerk hinsichtlich der neuen Räder durchgeführt.

    Relativ spät (!) fiel mir auf, dass die Räder nabenisoliert waren. Ich hätte also die gesamte Steuerung elektrisch isolieren müssen, um mir keinen Kurzschluss einzuhandeln. Das wollte ich nicht, daher : ab in den Karton – siehe oben.

    Irgendwann habe ich aber doch „die Faxen dicke gehabt“ und habe mir bei Heller richtigen Räder bestellt, die nach Heller´schem Verständnis sofort –d.h. nach etwa 4 Monaten- geliefert wurden.

    Danach ging die Fertigstellung ziemlich zügig vonstatten, und ich bin doch ein wenig stolz auf dieses kleine Prachtstück, das fast 7 Jahre bis zu seiner Fertigstellung bedurfte.


    Mit Ausnahme der Räder, des Motors (ein Faulhaber 2034 B), einiger Zahnräder und der Schraubenkupplung sind alle Teile selbst angefertigt, auch die Puffer, die in dieser Form nicht zu kaufen waren. Auch auf die Inneneinrichtung habe ich viel Wert gelegt. Das Sonderheft des Eisenbahn-Journals war mit seinen vielen großformatigen Fotos eine ausgezeichnete Stütze.





    Durch die Dreipunktlagerung und die Schraubenräder in Verbindung mit dem Faulhaber-Getriebemotor hat das Maschinchen exzellente Lauf-(und Freilauf-)Eigenschaften.

    Ein ESU LokSound V 4.0 macht die Kleine jetzt nicht nur sicht- sondern auch hörbar.


    Die drei Wagen dieses Lokalbahnzuges sind alle nach Zeichnungen in der MIBA entstanden. Alle drei aus Messing und mit Blattfedern ausgestattet


    Ein Zug, der mir immer wieder Freude bereitet!


    Bernd

    Eine preussische S 9 (erneut nach dem Disaster mit dem Backup)


    Ein (fast) kompletter Eigenbau aus Messing. Räder von Gebauer, Tenderdrehgestelle von Krapp, Faulhabermotor mit Eigenbaugetriebe und die üblichen Zurüstteile, die man gewöhnlich nicht selbst herstellt.

    Schwierig die Herstellung des konischen Kesselschusses, der zum Abdrehen kaum in meine Unimat passte.

    Kürzlich mit einem ESU LokSound 4.0 digitalisiert, Taktgeber für radsynchronen Dampfschlag, Lautsprecher im Kessel.

    Leichte Alterung.

    Macht sich besonders gut vor preussischen Abteilwagen !



    Viel Spaß beim Ansehen!


    Bernd

    Unfall - erneut nach dem Backup

    Da ist der schnelle Heinz viel zu schnell durch die Unterführung geheizt, ohne zu wissen, dass eine scharfe Linkskurve kommt. Nach zu starkem Linkseinschlag abrupt zu stark gegengelenkt, und prompt stand der Baum im Weg. Stoßstange ab, Kühler defekt und die Aufhängung des linken Vorderrades gebrochen. Na, das wird teuer...

    Die Polizei war schnell vor Ort und sichert die Straße, während der Kollege (auf dem Fahrersitz) den Alko - Test auswertet.

    Wer weiß, was da noch auf Heinz zukommt .........



    Gruß Bernd

    Moin Carl,

    der Unfall war wohl mehr ein Umfall, was bei den geleerten Flaschen im Hintergrund wohl kein Wunder ist.

    Und das im Dienst, ts ts ts....

    Gruß Bernd

    Hallo Robby,

    schau mal bei Demko Modellbahn - Gußteile Elloks nach. Die kleinere (runde) ist für Altbau Elloks.

    Gruß nach Dresden

    Bernd

    Hier stelle ich meine umgebaute E 44 von Pola vor.



    Geändert wurden die Isolatoren auf dem Dach, die Einstiegsleitern und die umlaufenden Griffstangen an den Vorbauten.

    Auch die Kühlschlange mit Abdeckung ist als Messingteil dazugekommen. Neuer Lack und neue Beschriftung sind obligatorisch.




    Ganz neu sind die Drehgestelle mit selbstgebauten Antrieben. Nur die Räder und die Drehgestellblenden habe ich übernommen.

    Jedes Drehgestell wird von einem Maxon - Motor über Stirn- und Schraubenräder angetrieben.



    Vor Kurzem habe ich die Lok mit ESU LokSound 5 digitalisiert (oben rechts schwach zu erkennen). Der Lautsprecher sitzt unter der mittleren messingfarbenen Konsole.

    LED Beleuchtung mit weiß / rotem Lichtwechsel wurde eingebaut, wobei die dem Zug zugewandte Beleuchtung abgeschaltet werden kann.

    Die Lok bringt 1,7 kg auf die Waage und schreckt vor keiner Anhängelast zurück.


    Bernd

    Hallo Norbert,

    deine bei der Kö 1 beschriebene Methode ist gut, ist aber nur machbar, wenn die Puffer noch nicht eingebaut sind.

    Beim Nachrüsten fertiger Loks erzielt man mit den "Kleberingen" von J+P in jedem Fall aber gute Ergebnisse!

    Gruß

    Bernd

    Guten Tag,

    da wir nicht in der Lage sind, die coronabedingten Hygienevorschriften -hier speziell die Abstandsregeln - in unserem Vereinsheim in Sande zu gewährleisten, müssen wir das diesjährige Regionaltreffen Ende September leider ausfallen lassen!


    Bernd Molnár

    1. Vorsitzender


    Ursprungs - T 3




    Die Ursprungs - T3

    Die Lok ist entstanden aus einem Gehäuse von Pola, bei dem die Kesselaufbauten aus Messing neu angefertigt wurden. Für die schräge Rückwand wurde ein Dreieck aus den Seitenwänden herausgetrennt, die Rückwand in entsprechender Höhe innen eingekerbt und wieder verklebt.

    Das Fahrgestell ist aus Messing selbst gefertigt und mit einem kleinen Faulhabermotor neu motorisiert. Die Räder sind von Gebauer. Die Laternen sind mit Lämpchen ausgestattet.

    Ich habe die Lok kürzlich mit einem ESU LokSound 5 digitalisiert.



    Viel Spaß beim Ansehen!

    Bernd




    Hier stelle ich meine BR 70 vor.
    Vor über 40 Jahren selbst gebaut -Faulhabermotor, Heller-Räder, Messingmodell-, vor kurzem erst mit einem LokSound 4 digitalisiert.




    Ankunft in Oberbaumbach






    Löscheziehen bei geöffneter Rauchkammertür





    Wasserfassen


    Auch der Wasserkran ist ein Selbstbau. Das Vorbild stand im Bahnhof Kempten.
    Auch im Modell ist die verschiebbare Auslaufwanne über die Ketten verstellbar.


    Viel Spaß beim Ansehen -und bleibt gesund!!


    Bernd

    Nachdem die letzten Beiträge alle dampf- und diesellastig daherkamen, zeige ich einmal Altbau - Elloks:




    Alle drei komplette Eigenbauten. Die E 17 ist vor 50 Jahren entstanden (1970), die E 44.5 und die E 32 in den letzten 5 Jahren.


    Noch eine Altbau - Ellok, die aus einem Bausatz entstanden ist. Das Foto ist eines meiner besten Aufnahmen.




    Viel Spaß beim Ansehen der Bilder!
    Bernd