Posts by jörg

    Hallo,

    im Beitrag #3520 hatte ich eine Firma für Gießharze und Silikon erwähnt, die es mittlerweile so gar nicht mehr gibt.

    Beim Gießen der Sitze für FAMA/UTZ Wagen habe ich irgendwann festgestellt, der eine Wagen ist ein 2. Klasse Wagen, der andere ein 1. Klasse Wagen. Dort gibt es dann auch andere Sitze. Also solche Sitze besorgt und dann der "Schreck" - kein Silikon mehr vorhanden. Da es die bisherige Firma nicht mehr gibt und in der neuen Firma die Produkte andere sind, hatte ich die Befürchtung es könnte wieder ein Suchen nach den entsprechenden Silikonen los gehen. Leider ist so eine Suche immer aufwändig und teuer. Ich hatte Glück, dieses neue Silikon genügt meinen Ansprüchen.


    Also neue Form gemacht.



    Und die ersten Abgüsse sind auch schon da.



    Selbst die Lufteinschlüsse lassen sich, trotz weißem Silikon, mit einer untergehaltenen Lichtquelle lokalisieren und mit einem Zahnarztspachtel leicht beseitigen.



    Also kann die Arbeit, wenn auch langsam, weitergehen.


    Gruß Jörg

    Hallo,

    in einem Zeitungsartikel, hier in der Region, wurde auf einen Wasserturm in Beesenstedt aufmerksam gemacht. Der ist ein Wahrzeichen im Ort und soll saniert werden. Bei meinen Nachforschungen stellte ich fest, es handelt sich um einen Wasserturm der Bahn. Die H.H.E, die Halle-Hettstedter Eisenbahn, eine normalspurige Kleinbahn - ELNA Kenner und Liebhaber kennen die Geschichte - bauten nach 1896 am Kilometer 21 Bahnhof Beesenstedt diesen Wasserturm.

    So sieht er im Moment aus.





    Gruß Jörg

    Hallo Yann,

    ich habe sehr viel Respekt vor deiner Arbeit. Hut ab. Die Trennkanten zu verschleifen ist schon eine elende Fummelei. Ich habe da eine Idee, wie man es vielleicht weniger sieht. Kannst Du vielleicht dort wo das Lüftungsband sitzt eine Vertiefung anlegen und das komplette Lüftungsgitter extra drucken? Dann kannst Du die Trennkanten an den glatten Flächen schleifen bis diese wirklich glatt sind und dann das Lüftungsband komplett einkleben. Das ist vielleicht einfacher.


    Gruß Jörg

    Hallo Matthias,

    um Deinen schönen Faden hier nicht abschweifen zu lassen, habe ich meine Gedanken zum Stellwerk in Halberstadt hier untergebracht: Baudenkmale der Bahn


    Für dich als Ergänzung ein paar Bilder wie von Dir gewünscht. Leider ließ sich gegen den Himmel und Sonnenschein schlecht fotografieren, aber es ist zu erkennen, der "Reiter" liegt auf zwei hochkant gestellten Doppel T Trägern, die dort wo sich der Fußboden des Stellwerks befindet mit wahrscheinlich U-Eisen zusammengehalten werden. Unten ist ein Knotenblech (auf der Länge vom Reiter zwei Knotenbleche), dieses wird durch Streben zusammengehalten.





    Die Stütze ist sicher mal teilerneuert, jetzt ist da verzinktes Doppel T Material verwendet worden, welches die Abmessungen von 200 x 200 mm hat. Ich habe auch ausgemessen die beiden Stützen stehen Mitte zu Mitte 3,75 m auseinander und das Fundament, parallel zum Gleis ist sehr lang.


    Viel Spaß beim Bauen.


    Gruß Jörg

    Hallo,

    ich beginne hier mal einen neuen Thread zu Baudenkmalen der Bahn, im positiven wie im negativen Sinn. Als positiv kann man sicher die in den letzten Jahren sanierten Bahnhöfe nehmen, hier in meiner Region neben den großen wie Leipzig Hbf. und Halle Hbf. die kleineren wie Bernburg, Burg, Aschersleben, Quedlinburg (wird gerade saniert), Halberstadt etc. pp..

    Halberstadt ist ein gutes Stichwort, gibt es doch da auch ein Negativbeispiel: Das Reiterstellwerk Hw. Es ist um 1911 errichtet worden, ist mechanisch der Bauart Jüdel. Leider steht es, erstens etwas ungünstig an einer vor Jahren neu erbauten Brücke, und zweitens seit mindestens 15 Jahren leer. Und Leerstand ist für Gebäude der absolute Horror. Trotzdem sind noch viele Details zu sehen. Ob das ohne Nutzung noch lange so bleibt ist fraglich, die lange Leerstandzeit hat schon ganz schön am Bau genagt. Aber seht selbst.











    Mit einem Reiterstellwerk konnte ich mich noch nie befassen. Dieses Beispiel aber zeigt, die Stellwerkstechnik ist hier im gemauerten Gebäude mit den Gewichten und allen Rollen und Seilen untergebracht. Der "Reiter" ist eigentlich nur eine langer Raum über einem Gleis, zur Beobachtung des Geschehens auf den Bahnanlagen.


    Gruß Jörg 

    Ja Peter,

    da habe ich auch mehr Aufnahmen gemacht, denn die Wagen im Original werden gebraucht und nicht wie unsere Modellbahnwagen im perfekt "gestylt" Zustand gefahren.


    Gruß Jörg

    Hallo,

    den Wasserturm in Burg bei Magdeburg, im strahlenden Sonnenschein, will ich Euch nicht vorenthalten.




    Was so eine Landesgartenschau (2019) alles bewirken kann. Der Wasserturm wurde 2017/2018 vollständig saniert. Der Grundriss ist kreisrund und ohne Keller. Der Durchmesser beträgt 7 m und die Höhe des Turms sind etwa 16 m.


    Als Zugabe stand in unmittelbarer Nähe ein alter Eisenbahndrehkran.




    Ich fand ja die Sicherung des Kranes am Gleis nicht schlecht.



    Gruß Jörg

    Hallo,

    am Montag hatte ich etwas Zeit in Lutherstadt Wittenberg. Am Bahnhof steht dieser Wasserturm.




    Und im ehemaligen Bahnbetriebswerk Wittenberg im Ortsteil Labetz gibt es diesen sehr großen Wasserturm.






    Gruß Jörg

    Hallo,

    als gebürtiger Sachse, möchte ich heute mal ein wenig "Werbung" für die sächsischen Schmalspurbahnen machen. Am gestrigen Tag fuhr ich mit einem Modellbahnkollegen nach Jöhstadt, um den Winterdampf auf der Preßnitztalbahn mit dem 10 Uhr Zug zu erleben.


    Am anderen Ort habe ich schon auf die weiteren Möglichkeiten hingewiesen:

    Termine & Fahrtage
    Alle anstehenden Termine und Fahrtage der Preßnitztalbahn Museumsbahn Steinbach – Jöhstadt mit Fahrplan: für den aktuellen Monat und die Zukunft.
    www.pressnitztalbahn.de


    Beginnen möchte ich mit einem schönen Bild auf einer Brücke, die es so bald nicht mehr geben wird. Im Sommer 2024 erfolgt hier ein Brückenneubau und die Museumsbahn plant dann einen Schienenersatzverkehr mit historischen Bussen !! Da bin ich mal gespannt.



    Da die Schmalspurbahn sehr viel Rollwagenverkehr hatte, zum Beispiel um die Kühlschrankproduktion der DDR beim dkk Scharfenstein abzuholen und gleichzeitig Kohle und weiteres Material zuzustellen, sind auf der Museumsbahn viele mit Normalspurfahrzeugen beladene Rollwagen zu sehen. Dazu gehört der hier mit einem offenen Wagen der Bauart Duisburg beladene Rollwagen im Bahnhof Jöhstadt.



    Ich habe insgesamt 5 beladene Rollwagen gesehen. Zusätzlich zu diesem hier, einen mit einem genieteten Kesselwagen (wie der Spur 0 Wagen von Dora), einem gedeckten Gbs der DR, einem gedeckten Gbs der DB (gab es auch schon in Spur 0) und einem Rungenwagen (Schnellenkamp) der am Ende von Steinbach stand, da konnte ich aber nicht hin, weil ich "Angst" hatte, den Rückzug nach Jöhstadt zu verpassen.


    Es gibt aber auch sehr viele Schmalspurgüterwagen, stellvertretend seien hier diese zwei Exemplare gezeigt. Und den gedeckten "Standardgüterwagen" mit Drehgestellen, der steht in fast jedem Bahnhof.




    Im Lokschuppen in Jöhstadt stand der Nachbau der IK Nummer 54.



    Von den Sachsen wird immer behauptet " ... Sie seien helle und heemdüggsch (heimtückisch) ... " Seht selbst, es stimmt der Akku der Dampflok wird hier gerade geladen. Bestimmt wird das Kesselwasser elektrisch aufgeheizt. Sehr modern und mit den grünen Vorgaben sicherlich vereinbar, deshalb ist auch die Lok grün. Genug des Unsinns.

    Zur sächsischen Schreibweise, beim Schreiben ist es jedem selbst überlassen wie er es schreibt, am Besten so wie man es ausspricht. Beim Reden allerdings, um Gottes Willen in Sachsen keine harten Laute, es wird alles weichgespült.




    Als Abschied noch ein Bild unserer Zuglok.


    Auf dem Rückweg mussten wir eine Umleitung fahren, mir passiert das immer - das Erzgebirge lässt einen einfach nicht los - und sind noch über ein sehr kleines Eisenbahnmuseum in Waltersdorf (Erzgebirge) gestolpert.

    Die Geschichte des Bahnhofs und des Museums kann man hier https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Walthersdorf_(Erzgeb) nachlesen.



    Zu den hier zu sehenden Exponaten gehört das mustergültig sanierte Empfangsgebäude, ein wirklich sächsischer Wagenkasten, ein Stellwerk, Nebengebäude und ein Formsignal. Wieso ein wirklich sächsischer Wagenkasten? Weil der im nächsten Bild gezeigte wieder mal ein französischer "Beutewagen" der ETAT ist.




    Ihn als Gm 13810 zu beschrifteten und der Königlich Sächsischen Staatseisenbahn zuzuorden, das können eben nur die Sachsen. Wie war das mit der "Heemdügge"??

    Und diesen Güterzugbegleitwagen der Preussen hier in Sachsen aufzustellen, zeugt von wahrer Größe, allerdings wird Preussen hier verschwiegen und der Wagen gehört schon zur DRG, er ist auch erst 1920 in Dessau gebaut.



    Gruß Jörg

    Hallo,

    mein Wagen ist mittlerweile fertig geworden.



    Neben der Bremse habe ich, dank der günstigen Preise für die Drehgestelle (ein Dankeschön mal an stefan_k), die Drehgestelle in Y25 getauscht und von Petau noch zwei Haken für die Kupplungsaufnahme gebohrt und eingeklebt. Soweit wie fredduck bin ich bei den Kupplungen nicht gegangen, ich habe einfach welche von Lenz eingesteckt.




    Hier mal noch die andere Seite. Eigentlich hätte man untendrunter nun die ganze Bremse umbauen müssen, wegen der Lösezüge. Ich hoffe aber mal der Wagen entgleist nicht so oft und es sieht keiner, was keiner sehen soll.



    Alterungsspuren anbringen, das kommt später, dann fällt auch der schwarze Farbunterschied nicht mehr so auf.


    Gruß Jörg

    Hallo,

    gestern hatte ich ein wenig Zeit. Für diese Seite musste ich für den Lösehebel, rechts neben der Trittstufe, ein Loch bohren, was wegen des gegossenen Untergestells nicht ganz einfach war.


    Gruß Jörg


    Hallo Michael,

    zuerst mal gute Idee mit der Feuerlosen.

    Hier https://www.entlang-der-gleise.de/werkbahn-basis.html kannst Du ein paar Loks ansehen. Geh einfach zu Hanomag, Hohenzollern, Krupp (hier Krupp 3110/1960) oder LKM (hier 146065/1956). Vielleicht bekommst Du ja noch die eine oder andere Idee dazu.


    Und noch etwas zu #3557/3558, wer sich für Ostpersonale im Westen interessiert, dem sei die Zeitschrift Eisenbahnklassik Nr.3 vom Winter 2022 empfohlen, da geht es um Loks und Lokpersonale die bis Hamburg Altona fahren durften.

    Und im Eisenbahn-Klassik Nr.2 Herbst 2021 gibt es sogar einen Beitrag über einen Heizer der DB, der von Bebra aus mit dem Interzonenzug und Stasibegleitung 1963/64 als "Aushilfe" (der Ostheizer war abgehauen) bis Erfurt aushelfen musste. Interessante Geschichte, aber das nur nebenbei.


    Ansonsten wie immer bei Dir, klasse Idee und klasse Umsetzung.


    Gruß Jörg


    PS.: Hier mal ein Bild aus dem Museum Speyer von einer Speicherlok.


    Hallo,

    ich möchte den Thread von fredduck nicht stören, deshalb mache ich hier einen eigenen Faden auf.

    Mein SBB Wagen ist auch angekommen und sehr schön. Nachdem ich ihn aber genauer betrachtet habe, gefielen mir die angebrachten Bremshebel und das Lösegestänge nicht. Also was tun?

    Da ich vom Urzustand des Modells kein Bild gemacht habe, möge das folgende als Einstieg dienen.

    Dort wo die Löcher sind, klebten die Bremshebel (Kunststoffteile) drauf. Bei der Demontage geht es immer flott von der Hand, hinterher denkt man, ach ja ein Foto hätte man auch machen können.



    Ich habe hier mal zwei Ausschnittvergrößerungen meiner Bilder aus Nachterstedt, so sieht das Original aus.




    Die beiden Seiten sind noch nicht mal gleich.

    Da im Modell die Stege, auf denen die Bremshebel sitzen mit dem Rahmenteil gegossen sind, gab es nur eine Option, diese abzufräsen. Leider muss ich solche Arbeiten frei Hand ausführen, da mir dazu nur eine Proxxon zur Verfügung steht. Ein Abrutschen ist vorprogrammiert und trotz abkleben ist es zu "Verletzungen" des Rahmens gekommen. Nicht so schlimm ist fast "nur" die Farbe abgegangen.



    Im Weiteren habe ich mir eine Papierschablone gemacht und dann 0,2 mm Blech zugeschnitten, um das Viereck auszufüllen.




    Aus einem Streifen Messing und kleinen Schrauben entstanden neu die Halterung für die Bremshebel.




    Die Handgriffe zum Lösen der Bremse haben im Original noch eine gelbe Markierung. Mit einem Streifen Ms und etwas Kleber habe ich auch das erledigt.



    Da das Arbeiten unter der Lupe keine langen Arbeitszeiten zulässt, wird die nächste Sitzung noch etwas verschoben.


    Gruß Jörg